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DE1147811B - Mechanischer Kraftverstaerker - Google Patents

Mechanischer Kraftverstaerker

Info

Publication number
DE1147811B
DE1147811B DEC15352A DEC0015352A DE1147811B DE 1147811 B DE1147811 B DE 1147811B DE C15352 A DEC15352 A DE C15352A DE C0015352 A DEC0015352 A DE C0015352A DE 1147811 B DE1147811 B DE 1147811B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
nut
load
balls
spindle nut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC15352A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles White Chillson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Curtiss Wright Corp
Original Assignee
Curtiss Wright Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Curtiss Wright Corp filed Critical Curtiss Wright Corp
Publication of DE1147811B publication Critical patent/DE1147811B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H25/00Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms
    • F16H25/18Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms for conveying or interconverting oscillating or reciprocating motions
    • F16H25/20Screw mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Mechanischer Kraftverstärker Die Erfindung bezieht sich auf einen mechanischen Kraftverstärker zum Verstärken der Kraft, die von einem Regelglied auf einen getriebenen Teil ausgeübt wird, z. B. für den Hilfsantrieb einer Kraftanlage, bei Schiffsrudermaschinen usw. Vor allem schafft die Erfindung einen Kraftverstärker, bei welchem starke Drücke und größere Bewegungen von einer ständig arbeitenden Kraftquelle durch kleine Regelkräfte sehr genau geregelt werden.
  • Bekannte mechanische Vorrichtungen zum Regeln starker Kräfte und Bewegungen mittels einer kontinuierlich arbeitenden Kraftquelle verwenden Reibvorrichtungen oder Reibkupplungen. Diese Reibvorrichtungen oder Reibkupplungen sind unzuverlässig, da in diesen Vorrichtungen ein Schlupf auftreten und eine zu große Erwärmung erfolgen kann. Außerdem kann das Arbeiten dieser Vorrichtungen nicht mit hoher Genauigkeit geregelt werden. Ferner sind die bekannten mechanischen Kraftverstärkervorrichtungen in ihren Arbeiten umkehrbar, so daß diese Vorrichtungen stets in Verbindung mit einer Bremse verwendet werden müssen, um eine Umkehrwirkung zu verhüten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen mechanischen Kraftverstärker zu schaffen, der starke Kräfte ohne Verwendung von Reibvorrichtungen oder Reibkupplungen genau regelt und der nicht umkehrbar ist, so daß daher keine Bremse verwendet werden muß und dennoch ein sicheres Arbeiten erzielt wird. Bei diesem erfindungsgemäßen Kraftverstärker betätigt der Antriebsteil über eine auf dem getriebenen Teil befindliche übertragungseinrichtung intermittierend einen getriebenen Teil, auf dem sich eine Tragvorrichtung befindet, die entsprechend der Stellung einer Antriebsregelvorrichtung bewegt wird, wenn der getriebene Teil von dem treibenden Teil angetrieben wird. Zu dieser Zeit wird die Tragvorrichtung von dem Träger angehoben. Dabei nimmt die getriebene Vorrichtung, die der Ausgangsteil des Kraftverstärkers ist, eine Stellung ein, die von der von der Eingangsregelvorrichtung bestimmten Stellung des Tragteiles abhängt.
  • Der mechanische Kraftverstärker kennzeichnet sich durch eine regelbare bewegliche Spindelmutter, die zeitweilig mit der Antriebsscheibe in Eingriff gebracht , werden kann, durch eine getriebene Spindel, die mit der Spindelmutter getrieblich verbunden ist und von dieser bewegt wird, wenn die Spindelmutter eine lastaufnehmende Stellung zwischen dem treibenden Teil und dem getriebenen Teil einnimmt, und durch eine regelbare, bewegliche tragende Spindehnutter, die entsprechend der Stellung der Kraftaufnahmeregelvorrichtung bewegt wird, ferner mit der getriebenen Spindel verbunden ist und den getriebenen Teil in den Impulsintervallen trägt, in denen die Spindelmutter eine entlastete Stellung zwischen der treibenden Scheibe und der getriebenen Spindel einnimmt.
  • Die verschiedenen Ausführungen sind nur als Beispiele zu werten und sollen die Erfindung in keiner Weise begrenzen.
  • Andere Kennzeichen und Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung an Hand der Zeichnungen. In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein Schnitt durch eine einfache Form der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. l; Fig. 3 A bis 3 D sind schematische Darstellungen der Arbeitsfolge der Vorrichtung nach Fig. 1 bei Abwärtsdruck auf die Spindel und beim Senken der Spindel; Fig. 4 A bis 4 D sind den Fig. 3 A bis 3 D ähnliche Darstellungen mit der Arbeitsfolge der Vorrichtung bei Abwärtsdruck auf die Spindel und beim Heben der Spindel; Fig. 5 A bis 5 D sind den Fig. 3 A bis 3 D ähnliche Darstellungen mit der Arbeitsfolge der Vorrichtung bei Aufwärtsdruck auf die Spindel und beim Senken der Spindel; Fig. 6 A bis 6 D sind den Fig. 3 A bis 3 D ähnliche Darstellungen mit der Arbeitsfolge der Vorrichtung bei Aufwärtsdruck auf die Spindel- und- beim Heben der Spindel; ferner ist Fig.7 ein Längsschnitt durch eine abgeänderte Ausführung für eine einzige Druckrichtung, Fig. 8 ein abgewickelter Teilschnitt nach Linie 8-8 der Fig: 7, Fig.9 ein Längsschnitt durch eine abgeänderte Ausführung für einen einseitig gerichteten Druck, Fig. 10 ein abgewickelter Teilschnitt nach Linie 10-10 der Fig. 9, Fig. 11 ein Längsschnitt durch eine abgeänderte Ausführung für einen in zwei Richtungen wirkenden Druck, und Fig. 12 ist ein Schnitt nach Linie 12-12 der Fig.11, der die den Schnittlinien A, B und C der Fig. 11 entsprechenden Zonen A, B und C zeigt.
  • Ganz allgemein weist die Erfindung einen stetig auf uirtd -.ab beweglichen Kraftaufnahmeteil, _ ferner eine wahlweise einstellbare Regelvorrichtung, ferner von dieser Regelvorrichtung geregelte Übertragungselemente und einen Kraftabgabeteil auf, der wahlweise von den geregelten Übertragungselementen getrieben wird. Diese Elemente und die Bauteile können zwar verschiedene Formen annehmen, doch sind die Übertragungselemente vorzugsweise Spindelmuttern und der Kraftabgabeteil ist vorzugsweise eine Spindel, auf die Spindelmuttern aufgeschraubt sind und die von diesen Spindelmuttern bewegt wird. Der Ausdruck Spindelmuttern und Spindel wird daher für diese Bauteile verwendet, jedoch sind unter diesen Ausdrücken alle gleichwertigen Elemente zu verstehen, die im wesentlichen gleich arbeiten, beispielsweise Keile, Nocken und Nockenablaufroilen und Sperradvorrichtungen.
  • Fig. 1 bis 6 zeigen eine vereinfachte Form, an der die Lehren der Erfindung erläutert werden sollen. Diese Form` soll nur zum Erleichtern des Verständnisses--der -verwickelteren und verbesserten Formen der Erfindung dienen, die in den anderen Figuren dargestellt sind.
  • In Fig. 1 ist ein ortsfestes Gehäuse 15 dargestellt, das von einer sich nicht drehenden verschiebbaren Spindel 16 durchsetzt wird. Innerhalb des Gehäuses 15 sind Spindelmuttern 17 und 18 auf die Spindel 16 aufgeschraubt und stehen in einem Abstand voneinander: Jede Spindelmutter kann sich auf den benachbarten Teil des Gehäuses 15 auflegen. In der einen Seitenfläche des Gehäuses 15 ist an der Lagerstelle 19 eine Welle 20 drehbar gelagert, die ständig in Drehungen versetzt wird und an ihrem Innenende einen Nocken oder einen Exzenter 22 trägt.
  • Der Exzenter 22 trägt einen auf dem Exzenter mittels Kugeln 24 gelagerten Ring 23, der sich also ohne Drehung in einer Kreisbahn bewegen kann, wenn sich Welle 22 dreht. Der Ring 23 stellt eine kraft- ; betätigte Hub- und Senkvorrichtung dar, die zeitweilig in Antriebseingriff mit der Spindelmutter 17 oder der Spindelmutter 18 gebracht werden kann, wie dies später noch beschrieben wird.-Jede Spindelmutter 17 oder 18 kann eingestellt t werden. In der Darstellung nach Fig. 1 werden die Spindelmuttern 17 und 18 unmittelbar eingestellt. Die Spindelmutter 17 weist eine Verzahnung 26 auf, in die ein Ritzel27 eingreift, das beispielsweise mittels einer Handkurbel 29 gedreht werden kann. Die Spindelmuttern 17 und 18 sind mittels einer Zentriervorrichtung 30 federnd nachgiebig miteinander gekuppelt.- Diese -Vorrichtung-.besteht aus den Bauteilen 31 und 32, den Federn 33 und 34 und den Anschlägen 35 und 36. Infolge dieser Ausführung können die Spindelmuttern relativ zueinander um ein von den Anschlägen 35 und 36 bestimmtes Ausmaß gedreht werden, werden aber ständig in eine bestimmte Zentrierlage von den Federn 33 und 34 gedrängt. Diese Federn sind vorgespannt, um die Spindelmuttern in der Zentrierlage zu halten. Wenn in Zwischenabschnitten der Ring 23 von der Spindelmutter 17 abgehoben und die Spindehnutter 17 nicht in Berührung mit dem Gehäuse 15 ist, kann die Spindelmutter 17 in beiden Richtungen mittels der Handkurbel 29 gedreht werden, um eine intermittierende oder pulsierende Axialbewegung der Spinde116 in jeder Richtung -hervorzurufen, und zwar entweder bei der Abwärts- oder der Aufwärtsbewegung der Spindel, wie dies noch näher beschrieben wird.
  • Fig. 3 A bis 3 D zeigen die Relativbewegungen und die Relativstellungen der Bauteile bei Abwärtsdruck der Last auf die Spindel und beim Senken der Last. Fig. 3 A zeigt den Zyklusbeginn, bei dem die Spindelmutter 18 die Last trägt und auf dem Gehäuse 15 aufliegt. Die Spindehnutter 18 dreht sich nicht, wenn sie die Last trägt. Die Normalstellung der Spindelmutter 17 ist gestrichelt dargestellt, in der sie durch die Zentriervorrichtung 30 mit der Drehstellung der Spindelmutter 18 (wenn die- Handkurbel 29 -nach Fig. 1 frei ist) koordiniert ist. Bleibt die Spindelmutter 17 in der gestrichelt dargestellten Stellung, dann hebt der Ring 23 bei einer Drehung die Spindelmutter intermittierend an und senkt sie, wobei die Last von der Spindelmutter 18 getragen wird, wenn kein Tragen durch die Spindelmutter 17 erfolgt. In der Zwischenzeit, in der die Spindelmutter 17 ohne Belastung ist, kann sie auf die in voll ausgezogenen Linien dargestellte Stellung nach oben geschraubt werden, und zwar bis zu der von der Zentriervorrichtung 30 bestimmten Grenze ihrer Winkelbewegung relativ zur Spindelmutter 18. Dieses Anheben wird so geregelt, daß die Spindelmutter 17 vom Ring 23 nahe dem oberen Scheitel der Bewegungsbahn dieses Ringes erfaßt wird, wie Fig. 3 B zeigt. Die Spindelmutter 17 wird daher nur etwas gehoben und hebt über die Spindel 16 die Last und die Spindelmutter 18 von dem Gehäuse 15 ab. Die unbelastete Spindelmutter 18 kann sich frei drehen und wird in die in Fig. 3 C in vollen Linien gezeichnete Stellung durch die Wirkung der in der Zentriervorrichtung30 befindlichen Federn gedreht. Bei einer weiteren Drehung des Ringes 23 wird die Spindehnutter 17 in die in Fig. 3 D dargestellte Lage gesenkt, in der die Spindelmutter 18 wieder auf dem Gehäuse 15 aufliegt und die Last trägt. Hierbei sind der Ring 23 und die Spindelmutter 17 entlastet. Ein weiteres Senken der Spindel kann durch Wiederholung der Bewegung der Spindelmutter 17 erfolgen. -Fig: 4 A bis 4 D zeigen die Reihenfolge der Arbeitsstufen bei einem auf die Spindel wirkenden Abwärtsdruck, wenn die Spindel gehoben werden soll. Bei Abwärtsdruck auf die Spindeln liegt die Spindelmutter 18 auf dem Gehäuse 15 beim Umlauf des Ringes 23 auf. Die Spindelmutter 17 nimmt für gewöhnlich die gestrichelt dargestellte Stellung ein, und der Ring 23 hebt die Last schrittweise, wenn sie in Eingriff mit der Spindelmutter kommt. Zum Heben der Last ist es erforderlich, daß die Spindelmutter 17 auf der Spindel nach unten geschraubt wird, so daß der Ring 23 früher mit dieser Spindelmutter 17 in Berührung kommt. Diese Tiefstellung der Spindelmutter 17 ist in voll ausgezogenen Linien dargestellt. In Fig. 4 B hat der Ring 23 die Spindehnutter 17 gehoben, so daß die Spindelmutter 18 von der Last frei ist. Dann wird infolge der Wirkung der Zentriervorrichtung 30 die Spindelmutter 18 aus der in gestrichelt dargestellten Stellung in die voll ausgezogen dargestellte Stellung geschraubt. Bei der weiteren Drehung des Ringes 23 wird die Spindelmutter 17 gesenkt, bis sie außer Berührung mit dem Ring 23 kommt und die Last auf die Spindelmutter 18 übertragen wird, wie Fig. 4 D zeigt. Bei dieser Arbeitsfolge ist die Spindel in ihre Mittelstellung um ein Ausmaß gehoben worden, das gleich der Senkgröße der Spindelmuttern aus ihrer gestrichelt dargestellten Stellung in ihre in vollen Linien dargestellte Stellung entspricht.
  • Fig. 5 A bis 5 D zeigen die Arbeitsfolge, wenn ein Aufwärtsdruck der Last auf die Spindel ausgeübt wird und wenn die Spindel gesenkt werden soll. Bei dieser Druckrichtung wird die Spindelmutter 17 zur Tragmutter und die Spindelmutter 18 wird zur Hubmutter. In Fig. 5 A drückt die Last die Spindelmutter 18 gegen den Ring 23, und die Spindelmutter 17 kann sich frei drehen. Zum Senken der Last wird die Spindelmutter 17 auf der Spindel von ihrer in gestrichelten Linien dargestellten Stellung in ihre in voll ausgezogenen Linien dargestellte Stellung nach oben geschraubt. Beim Umlauf des Ringes 23 hält die Spindelmutter 17 die Last gegen das Gehäuse 15 wie in den Fig. 5 B und 5 C. Dann wird die Spindelmutter 18 frei und kann sich drehen. In Fig. 5 C schraubt sich die Spindelmutter 18 infolge der Wirkung der Zentnervorrichtung 30 auf die Spindel nach oben, während die Last von der Spindelmutter 17 getragen wird. Bei weiterer Drehung des Ringes 23 wird die Spindelmutter 18 erfaßt und trägt die Last, wobei die Last von der Spindelmutter 17 auf die Spindelmutter 18 übertragen wird. Dann nimmt das System wieder seine Normalstellung ein, wobei die Spindel relativ , zu beiden Spindelmuttern gesenkt ist.
  • Fig. 6 A bis 6 D zeigen die Arbeitsfolgen, wenn bei Vorhandensein eines Aufwärtsdruckes auf die Spindel ein Anheben der Spindel erfolgen soll. In Fig.6A wird die Last wie in Fig. 5 A auf den Ring 23 über , die Spindelmutter 18 übertragen, wobei sich die Spindelmutter 17 frei drehen kann. Da die Last gehoben werden soll, wird die Spindelmutter 17 aus der in gestrichelten Linien dargestellten Stellung in die in voll ausgezogenen Linien dargestellte Stellung nach unten geschraubt. In Fig. 6 B ist die Last vom Ring 23 und der Spindelmutter 18 auf die Spindelmutter 17 übertragen worden, die auf dem Gehäuse aufliegt, so daß sich die Spindelmutter 18 frei drehen kann.
  • In Fig. 6 C hat der Ring 23 seine Drehung weiter fortgesetzt und hat die auf der Spindelmutter 18 befindliche Last übernommen. Der Ring 23 setzt seine Drehbewegung fort, wobei die Last zwischen den Spindelmuttern 17 und 18 in ihre neue Stellung übertragen wird, bis ein neuer Impuls zur Einwirkung gelangt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist also folgende Eigenheiten auf: Beim Verschieben der Last von der Abwärtsrichtung in die Aufwärtsrichtung entsteht in der Anlage ein Leergang oder Hubverlust, der in der dargestellten Anlage ungefähr gleich der Hälfte des von dem Ring 23 bewirkten Hubes ist. Bei der Bewegung der Spindel in der gleichen Richtung, in der auch die Lasteinwirkung erfolgt, ist jede Bewegung gleich einem Bruchteil des Hubes des Ringes 23. Bei der Bewegung der Spindel in einer Richtung, die entgegengesetzt der Richtung der Lasteinwirkung ist, ist die Spindelbewegung für jeden voll geregelten Zyklus ebenfalls gleich einem Bruchteil des Hubes des Ringes 23.
  • Wird jedoch eine geringere Zunahme erwünscht,-dann kann diese durch entsprechendes Verstellen der Spindelmutter 17 auf der Spindel in den Zwischenräumen bzw. dann erfolgen, wenn auf die Spindelmutter 17 kein Druck zur Einwirkung kommt.
  • Die Ausführung der Erfindung nach den Fig. 1 und 2 gemeinsam mit den in den Fig. 3A bis 6D gezeigten Arbeitsschritten verdeutlicht das Arbeitsprinzip der Erfindung. Das Merkmal dieses Arbeitsprinzips besteht darin, daß die Last beim Heben oder Senken auf einem kleinen Abschnitt des Hubes des Ringes 23 ständig auf und ab bewegt wird. Dieses Merkmal kann bei einigen Anwendungen ohne Bedeutung sein, kann aber bei anderen Anwendungen unerwünscht sein. In den nachstehend beschriebenen Ausführungen der Erfindung sind Einrichtungen vorhanden, die diese Aufwärts- und Abwärtsbewegung bei stetigem Arbeitsvorgang auf ein Kleinstmaß verringert. In den noch zu beschreibenden Ausführungen sind auch Einrichtungen vorhanden, die den Lastgegendruck von der zentrierenden Federungsvorrichtung oder die Federn enthaltenden Zentriervorrichtung 30 auf die Kraftaufnahme verringern. Die Kraftabgabespindel bewegt sich dabei in direktem Verhältnis oder linear zur Bewegung der Aufnahmeregelung.
  • Die Fig. 7 und 8 zeigen eine abgeänderte Form der mechanischen Verstärkervorrichtung, die zum Tragen einer einseitig wirkenden Last ausgeführt ist und die zum Heben oder Senken der Last dient. Die Ausdrücke »Heben« und »Senken« beziehen sich lediglich auf die in den Zeichnungen dargestellten Richtungen. Die Belastung kann in Wirklichkeit in irgendeiner beliebigen Richtung erfolgen, wobei dann eine entsprechende Aufstellung der Vorrichtung getroffen werden muß, so daß die Achse der Vorrichtung mit der Belastungsrichtung fluchtet.
  • In der nachstehend beschriebenen Anordnung und auch in den folgenden Anordnungen der Vorrichtung wird eine Reihe von wellenförmigen Nocken, die durch Kugeln voneinander getrennt sind, verwendet. In den Fig. 7 und 8 ist eine Ringscheibe 40 an ihrer Umfangsfläche mit einer Verzahnung versehen, mit der ein Zahnrad 42 kämmt. Die obere Fläche der Ringscheibe 40 ist mit Wellennocken 44 versehen. Die Ringscheibe 40 wird von einem Drucklager 46 getragen, das auf einem ortsfesten Gehäuse 48 aufliegt. Auf dem Wellennocken 44 werden Kugeln 50 gehalten. über den Kugeln 50 ist eine Ringscheibe 52 angeordnet, die auf ihrer unteren Fläche ebenfalls mit einem Wellennocken 54 versehen ist. Die Ringscheibe 52 wird an einer Drehung durch einen Keil 56 gehindert. Beim Umlauf der Ringscheibe 52 dreht sich deren Wellennocken 44 relativ zu dem Wellennocken 54. Infolge der zwischengeschalteten Kugeln 50 wird die Ringscheibe 52 zyklisch gehoben und gesenkt.
  • Eine der Oberflächen der Wellennocken 44 oder 54 kann aber auch flach sein, wobei die gleiche Aufwärts- und Abwärtsbewegung erzielt wird. Sind beide Bahnen wellenförmig ausgeführt, dann müssen die Kugeln 50 mittels besonderer Einrichtungen relativ zu den Bahnen gehalten und eingestellt werden, so daß die Gähnen stets eine Stellung beibehalten, bei der sich die Kuppen und die Täler beider Scheiben stets einander gegenüberstehen.
  • Die obere Fläche der Ringscheibe 52 weist eine Kugellauffläche auf, in der Kugellager 58 liegen, auf denen eine Ringscheibe 60 gelagert ist, deren obere Fläche ebenfalls Wellen 62 hat. Die Ringscheibe 60 weist einen Antriebszapfen 64 auf, der in eine obere Mutter 66 eingreift, die für gewöhnlich auf dem Gehäuse 48 aufliegt. Oberhalb der Ringscheibe 60 befindet sich eine Scheibe 68; die an ihrer Unterseite Wellenflächen 70 hat, die zu den auf der Ringscheibe 60 befindlichen Wellenflächen 62 weisen. Eine Reihe von Kugeln 72 ist zwischen den Wellenflächen 62 und den Wellenflächen 70 eingebettet.
  • Die Scheibe 68 weist auf ihrem Umfang eine Verzahnung auf, in die ein Ritzel76 eingreift. Die Scheibe 68 kann über eine in dem Gehäuse 48 befindliche (Öffnung auf demjenigen Teil des Arbeitszyklus, bei dem die Last von der Mutter 66 getragen wird, in beiden Richtungen gedreht werden, je nachdem, ob die von der Spindel 16 getragene Last gehoben oder gesenkt werden soll. Die obere Fläche der Scheibe 68 weist eine Reihe von Schrägflächen 74 und Planflächen 76 auf. Mit diesen Schrägflächen und Planflächen arbeiten Schrägflächen 78 zusammen, die auf der unteren Flüche einer Spindelmutter 80 angeordnet sind, welche auf das Gewinde der Spindel 16 aufgeschraubt ist. Die Mutter 66 und die Spindelmutter 80 sind während ihrer relativen Drehbewegung durch eine Feder 82 verbunden, die zwischen den auf der Tragmutter 66 befindlichen Anschlägen 84 und den auf der Spindelmutter 80 befindlichen Anschlägen 86 eingeschaltet ist. Feder 82 drängt die Muttern 66 und 80 in eine bestimmte Relativstellung. Aus dieser bestimmten Winkelstellung heraus können sich die Muttern in jeder Richtung um eine begrenzte Strecke winklig verlagern. Die Feder 82 und ihre zugehörenden Anschläge dienen dem gleichen Zweck wie die in Fig. 1 dargestellte Zentriervorrichtung 30. Die Spindel 16 wird an einer Drehung von einem im Gehäuse befestigten Keil 87 gehindert, der in eine in Längsrichtung der Spindel sich erstreckende Keilnut eingreift.
  • Bei der in Fig. 8 dargestellten Anordnung ist die Scheibe 68 gedreht, um ein Heben der Spindel 16 zu bewirken. Befindet sich die Ringscheibe 52 nahe ihrer untersten Stellung und wird die Last von der Mutter 66 getragen, dann kann die Scheibe 68 in beiden Richtungen frei gedreht werden, ohne daß ein Widerstand gegen diese Drehung auftritt.
  • In der Darstellung gemäß Fig. B ist die Scheibe 68 so gedreht worden, daß die Täler oder Vertiefungen dar Wellenfläche 70 relativ zu den Tälern der Wellenfläche 62 nach links verlagert worden sind. Gleichzeitig sind die Schrägflächen 74 zu den Schrägflächen 78 nach links bewegt worden, so daß die Scheiben 68 und 80 auseinandergespreizt werden. Wenn. die Ringscheibe 52 sich infolge der Bewegung der Kugeln 50 auf den Wellenflächen 44 und 54 hebt, wird die Hubkraft über die Kugeln 72 und die Schrägflächen 74 und 78 übertragen, um die Spindel mutter 80 und infolgedessen auch die Spindel 16 zu heben. Die Hubkraft versucht, die Täler der Wellen- t flachen 70 und 62 wieder zurückzuführen und in Gegenstellung aufzustellen, wodurch ein Drehmoment auf die Ringscheibe 60 ausgeübt wird, das die Ring-Scheibe 60 gegen den Uhrzeigersinn drehen will. Diese Drehung wird durch den Antriebszapfen 64 und seinen Eingriff mit der Mutter 66 verhütet, bis die Spindelmutter 80 die Last angehoben hat, so daß die Mutter 66 entlastet ist. Bei entlasteter Mutter 66 kann sich die Ringscheibe 60 gegen den Uhrzeiger sinn drehen und kann die Mutter 66 in gleicher Drehrichtung antreiben oder nach unten auf der Spindel 16 bewegen. Die Hubkraft wird jedoch immer noch auf die Spindelmutter 80 über die Schrägflächen 74 und 78 ausgeübt. Wenn die Ringscheibe 52 ihre oberste Stellung einnimmt, wird die Last von der Spindelmutter 80 auf die Mutter 66 übertragen, wenn sich diese Mutter 66 wieder entsprechend ihrer auf der Spindel 16 befindlichen neuen Stellung an das Gehäuse 48 anlegt. Die unbelastete Spindelmutter 80 wird auf der Spindel nach unten in eine neue Stellung geschoben, die der neuen Stellung der Mutter 66 entspricht. Dieser Vorgang wird von der Feder 82 eingeleitet. Diese Bewegungsfolge stellt das System wieder auf seinen ursprünglichen Zustand ein, jedoch ist die Spindel 16 gehoben. Die weitere Zyklusbewegung der Ringscheibe 52 ruft erst dann ein nutzbares Heben oder Senken hervor, wenn ein neuer Impuls auf die Seheibe 68 ausgeübt wird.
  • Wird kein Regelstoß auf die Vorrichtung ausgeübt, dann steigt und fällt die pulsierende Ring-Scheibe 52 ohne wesentliche Beeinflussung des Steigens und Senkens der Last, die von der Mutter 66 getragen wird. Die Schrägflächen 74 und 78 und die Flächen 76 weisen jedoch eine solche gegenseitige Lage auf, daß sie eine kleine axiale Abweichung haben, so daß die Spindelmutter 80, wenn die pulsierende Ringscheibe 52 auf ihre höchste Stellung steigt, etwas angehoben wird, wodurch die Last von der Mutter 66 aufgenommen wird. Diese Beziehung ist wesentlich, damit das nachstehend beschriebene Senken der Last erfolgen kann.
  • Zum Senken der Last wird die Scheibe 68 aus der in Fig. 8 dargestellten Stellung gegen den Uhrzeigersinn gedreht, so daß die Enden der Schrägflächen 78 auf Abschnitten der Planflächen 76 der Scheibe 68 aufliegen. Bei einer Drehung der Scheibe 68 im Uhrzeigersinn liegen die Täler der Wellenfläche 70 rechts von den Tälern der Wellenfläche 62. Wird jetzt die pulsierende Ringscheibe 52 in ihre höchste Stellung gehoben, dann wird die Last von der Spindelmutter 80 übernommen, und es wird auch ein Drehmoment auf die Ringscheibe 60 übertragen, die die Scheibe60 infolge der Stellung der Schrägflächen der Wellenflachen 70 und 62 nach gegen den Uhrzeigersinn verdreht. Dieses Drehmoment wird über den Antriebszapfen 64 auf die Mutter 66 übertragen und verschraubt die Mutter 66 auf der Spindel 16 nach oben. Die Mutter 66 ist zu dieser Zeit unbelastet und kann sich frei drehen, da die Last von der Spindehnutter 80 getragen wird. Da die Mutter 66 nicht am Gehäuse 48 anliegt und da sich die pulsierende Ringscheibe 52 nahe ihrer höchsten Stellung befindet, wird bei der Abwärtsbewegung der pulsierenden Scheibe 52 die zu dieser Zeit sich nicht drehende Mutter 80 gesenkt, wodurch auch die Spindel 16 gesenkt wird. Nach dem unteren Ende der Bewegung der Ringscheibe 52 nimmt die Tragmutter 66 wieder die Last auf und wird an einer Drehung gehindert, während sich die Spindelmutter 80 frei drehen kann.
  • Die Anschläge 84 drehen dann die Spindehnutter 80 in Aufwärtsrichtung auf der Spindel in eine Neutralstellung mittels der Feder 82 zurück. Hierdurch wird das System wieder auf seine Normalstellung bei gesenkter Spindel zurückgebracht. Eine nutzbare Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Spindel 16 erfolgt erst dann wieder, wenn eine neue Regelbewegung auf die Scheibe 68 zur Einwirkung gebracht ist.
  • Die vorstehend beschriebene Anlage kann als »Reihen«-Servoanlage bezeichnet werden, da das Drehmoment, das erforderlich ist, um die unbelastete Tragmutter auf der Spindel nach oben oder nach unten zu drehen, von der Last selbst abgeleitet wird. In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, daß das das Drehmoment aufnehmende Untersystem aus den Bauteilen 62, 70 und 72 besteht, die in Reihe mit der pulsierenden Ringscheibe 52 und den lasthebenden Schrägflächen 74, 76 und 78 angeordnet sind. Die Tiefe der in den Flächen 62 und 70 befindlichen Wellen ist in der Darstellung übertrieben groß wiedergegeben, um das Arbeiten der Anordnung zu verdeutlichen. In Wirklichkeit können diese Wellen so flach gemacht werden, daß relativ kleine Hübe der pulsierenden Ringscheibe 52 erzeugt werden.
  • Die Fig.9 und 10 zeigen eine Abänderung der Vorrichtung, bei der an Stelle einer »Reihen«-Servoanlage der Fig. 7 und 8 eine »Parallel«-Servoanlage geschaffen ist. Einige der in den Fig. 9 und 1.0 vorhandenen Bauteile entsprechen den in der Ausführung nach den Fig.7 und 8 verwendeten Bauteile und sind daher mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Die pulsierende Ringscheibe 52 dient dem gleichen Zweck wie die entsprechende Scheibe in den Fig. 7 und B.
  • In den Fig. 9 und 10 ist der Regelteil 90 zeitweise im Eingriff mit der pulsierenden Ringscheibe 52. Der Regelteil 90 wird von einem Ritzel76 angetrieben. Ein auf dem Regelteil 90 befindlicher Außenring hat Wellenflächen 92, an denen die Kugeln 94 anliegen. Eine obere Scheibe 96 hat an ihrer unteren Fläche Wellenflächen 98, an denen die Kugeln 94 ebenfalls anliegen. Die obere Scheibe 96 wird von der Feder 98' nach unten gedrückt, die über ein Drucklager 100 wirkt. Die Scheibe 96 wird gegen eine übergroße Abwärtsbewegung von einer am Gehäuse 48 befindlichen Leiste 102 gehalten. Die Scheibe 96 weist ferner einen Antriebszapfen 64 auf, der die Scheibe mit der Mutter 66 kuppelt. Wenn in den Zwischenzeiten, in denen sich die Ringscheibe 52 unterhalb ihrer höchsten Stellung befindet, eine geregelte Drehung auf den Regelteil 90 übertragen wird und wenn die Tragmutter 66 die Last trägt, wird die Scheibe ; 96 außer Berührung mit dem Regelteil 90 durch die Leiste 102 gehalten, so daß der Regelteil 90 frei gedreht werden kann. Beim Heben der pulsierenden Ringscheibe 52 wird jedoch die obere Scheibe 96 von der Feder 98' nach unten gedrängt, und die Feder ; übt dann ein Drehmoment auf die obere Scheibe 96 aus, und zwar infolge der in der Fig. 10 dargestellten Relativlage der Wellenflächen 92 und 98. Dieses Drehmoment wird über den Antriebszapfen 64 auf die Mutter 66 übertragen, wobei auf die Mutter ein Drehmoment ausgeübt wird, das die unbelastete Mutter 66 dreht. Die Drehung der Mutter 66 erfolgt in einer Richtung, die der auf den Regelteil 90 zur Einwirkung gebrachten Drehrichtung entspricht.
  • Ein Innenring des Regelteiles 90 weist Schrägflächen 106 und Planflächen 108 auf, die den Schrägflächen und Planflächen 74 bzw. der Anordnung gemäß der Fig. 8 entsprechen. Diese Flächen arbeiten mit den auf der Spindelmutter 80 befindlichen Schrägflächen 78 zusammen, die den in den Fig. 7 und 8 dargestellten Flächen entsprechen. Außerdem werden auch entsprechende Muttern 66 und 80 in den Fig. 9 und 10 in eine neutrale Winkelstellung von einer Feder 82 gedrängt. Die Muttern 66 und 80 werden in ihrer relativen Winkellage von den Anschlägen 84 und 86 begrenzt.
  • Es ist bereits erwähnt worden, daß die Feder 98' eine Drehkraft auf die Mutter 66 durch die Wirkung der Kugeln 94 und der Wellenflächen 92 und 98 ausübt. Bei Ausübung des Drehmomentes wird gleichzeitig die Hubkraft der pulsierenden Ringscheibe 52 über den Regelteil 90 und ihre Schrägflächen und Planflächen übertragen, so daß die Spindelmutter 80 angehoben wird. Fig. 10 zeigt, daß die Planflächen 108 relativ zu den Schrägflächen 78 nach rechts bewegt worden sind, um das Senken der Last einzuleiten, wobei das Drehmoment auf die Mutter 66 gleichzeitig übertragen wird, um die Mutter 66 auf der Spindel nach oben zu schrauben. Wie in Verbindung mit der Ausführung nach den Fig. 7 und 8 beschrieben, hebt die pulsierende Ringscheibe 52 die Mutter 80 und hebt auf diese Weise die Last, so daß die Mutter 66 zwecks Drehung frei ist. Durch das auf die Mutter 66 wirkende Drehmoment wird die Mutter 66 auf der Spindel nach oben geschraubt. Beim Senken der pulsierenden Scheibe 52 senkt sich die Mutter 80 so lange mit der Ringscheibe 52, bis die Mutter 66 wieder am Gehäuse 48 anliegt und die Spindehnutter 80 unbelastet ist. Bei unbelasteter Spindelmutter 80 dreht die Feder 82 die Mutter 80 auf der Spindel nach oben, um die Drehstellung der Mutter 66 auszugleichen, worauf ein weiteres Heben und Senken der Last erst dann wieder erfolgt, wenn eine neue Regelbewegung über den Regelteil 90 zur Einwirkung gebracht wird.
  • Das Anheben der Last bewirkt eine Drehbewegung des Regelteiles 90 aus der in Fig. 10 dargestellten Stellung im Uhrzeigersinn, so daß sich die Schräg-Rächen 78 und 106 aneinanderlegen und ein Heben der Last bewirken, wenn sich die pulsierende Scheibe 52 aus einer Tiefstellung in eine Hochstellung bewegt. Die Bewegung in diese Stellung erfolgt im wesentlichen in der gleichen Weise, wie dies in Verbindung mit den Fig. 7 und 8 beschrieben ist.
  • In beiden in den Fig. 7 bis 10 dargestellten Anordnungen ist der Eingriff zwischen den Schrägflächen 78 und den Planflächen 76 und 108 so groß, daß die Spindel unter Zwischenschaltung der Spindelmutter 80 gehoben und die Mutter 66 freigegeben wird, wenn die Spindel 16 bis zur zulässigen Grenze belastet ist und die Teile der Vorrichtung infolge der Last entsprechend völlig durchgebogen sind. Dieser Eingriff muß auch eine Verschleißmöglichkeit einschließen. Ein Verschleiß erfolgt in der Hauptsache im Drucklager 46, ferner in den Wellenflächen 44 und 54 und in den Kugeln 50, da diese Teile die einzigen Teile der Anlage sind, die sich beim Arbeiten der Anlage und beim Heben und Senken der Last bewegen. Die anderen Bauteile bewegen sich unter der Last nicht relativ zueinander und sind daher einem nur geringen Verschleiß unterworfen.
  • Die in den Fig. 11 und 12 dargestellte mechanische Servovorrichtung ist so angeordnet, daß die auf die Spindel 16 einwirkende Last in beiden Richtungen wirken kann und daß die Spindel bei einer entsprechenden Bewegung der Regelscheibe in jeder Richtung, ohne Rücksicht auf die Richtung des Lastdruckes; bewegt werden kann. Bei dieser Ausführungsform durchsetzt die Spindel 16 ein für gewöhnlich ortsfestes Gehäuse 118. Das Gehäuse weist einen oberen Anschlag 120 auf, gegen den sieh eine Mutter dann legt, wenn diese Mutter als Tragmutter verwendet wird. Das Gehäuse hat auch einen Anschlag 124, gegen den sich eine Tragmutter 126 dann legt, wenn diese Mutter als Tragmutter dient. Anschlag 120 und Tragmutter 122 arbeiten zusammen, wenn die auf die Spindel einwirkende Axialbelastung oder der einwirkende Axialdruck nach oben gerichtet ist, während der Anschlag 124 und die Tragmutter 126 zusammenwirken, wenn die Belastung oder der Druck auf die Spindel nach unten gerichtet ist. Es ist ein bestimmter Spielraum 128 bei der Belastungsumkehr oder Druckumkehr vorhanden. Die beiden Muttern sind so angeordnet, daß sie für gewöhnlich die gleiche Phasenstellung durch Federn 128 beibehalten, die wie bei den bereits beschriebenen Anordnungen aufgestellt sind; um die gegenseitige Relativdrehung der Muttern zu begrenzen, die aber immer ein Drehmoment zwischen den Muttern ausüben, das die Muttern in die dargestellte neutrale Phasenstellung bringt.
  • Innerhalb des Gehäuses 118 werden die Schäfte der Tragmuttern 122 und 126 von einer Reihe von Ringscheiben umgeben. Die erste Ringscheibe ist eine umlaufende Kraftaufnahmescheibe 130, die von einem Zahnrad 132 getrieben wird und auf ihrer oberen Fläche eine wellige Nockenbahn aufweist. Auf dieser Nockenbahn befindet sich eine Reihe von Kugeln 134, auf denen eine Ringscheibe 136 gelagert ist, deren untere Fläche eine Nockenbahn aufweist, die ähnlich der auf der Scheibe 130 geformten Nockenbahn ist. Die Ringscheibe 136 wird an einer Relativdrehung zum Gehäuse 118 durch einen Keil 138 gehindert. Bei der durch Krafteinwirkung erfolgenden Drehung der Kraftaufnahmescheibe 130 werden die Scheiben 130 und 136 relativ zueinander in Axialrichtung pulsierend bewegt. Die obere Fläche der Scheibe 136 liegt zeitweilig an der Fläche der Tragmutter 122 an, um einen Hub auszuführen, wenn die Last nach unten auf die Spindel wirkt. Wenn die Last in Aufwärtsrichtung auf die Spindel wirkt, legt sich die obere Fläche der Tragmutter 122 an das Gehäuse, das auf diese Weise einen Gegendruck ausübt. Unterhalb der unteren Fläche der Kraftaufnahmescheibe 130 befindet sich ein Drucklager 140, das mit einem Aufnahmeregeltei1142 zusammenarbeitet, der wahlweise in jeder Richtung mittels eines Zahnrades 144 gedreht werden kann, das mit den an der Umfangsfläche des Aufnahmeregelteiles 142 befindlichen Zähnen im Eingriff steht. Die untere Fläche des Teiles 142 hat an der Ringzone A einen welligen Laufring 146, der über die Kugeln 148 mit der auf der oberen Fläche eines Ringflansches 152 befindlichenWellenbahn 150zusammenarbeitet. Dieser Ringflansch 152 besteht aus einem Stück mit einer Büchse 154, die sich innerhalb der Ringscheibe 136 bis zu einer Verbindungsstelle mit dem Innenlaufring eines Kugellagers 156 nach oben erstreckt. Der Außenlaufring dieses Kugellagers 156 ist in eine Ringnut der Scheibe 136 eingesetzt und wird relativ zur Ringscheibe 136 mittels einer Feder 158 nach oben gedrückt. Diese Bauteile sind so angeordnet, daß die Feder 158 den Ringflansch 152 gegen das Aufnahmmegelglied 142 drückt und daß sich der Außenlaufring des Lagers 156 jedoch an die Stirnseite der in der Ringscheibe 136 -befindlichen Nut aufsetzt, ehe der Ringflansch 152 und das Aufnahmeregelglied 142 einen kleinsten Abstand voneinander haben, bei dem die Kugeln 148 sich in den Tälern der Wellenbahnen der Elemente 146 und 152 befinden.
  • Die vorstehend beschriebenen Bauteile entsprechen der in Fig. 9 dargestellten Belastungsfeder 98' und ihren zugehörenden Teilen und dienen, wenn die Vorrichtung zum Heben oder Senken der Last bestimmt ist, dazu, ein Drehmoment auf eine der Tragmuttern 122 und 126 zur Einwirkung zu bringen, um die freie Mutter zu drehen. Eine Kupplung der Büchse 154 mit der zugehörenden Mutter erfolgt mittels Keil- oder Keilnutenverbindungen. Bei einem Abwärtsdruck auf die Spindel 16 dient die Mutter 126 als Tragmutter und befindet sich in ihrer untersten Stellung. Ein an dieser Mutter 126 befindlicher Keil 160 greift dann in eine an der Innenseite der Büchse 154 befindliche Keilnut 162. Bei einem Aufwärtsdruck auf die Spindel 16 bewegt sich die Tragmutter 122 in ihre oberste Stellung, worauf ein auf der Mutter befindlicher Keil 164 in eine auf der Innenseite der Büchse 154 befindliche Keilnut 162 eingreift. Sowohl bei Eingriff des Keiles 160 in die Keilnut 162 als auch bei Eingriff des Keiles 164 in die Keilnut 166 ist keine freie Zone vorhanden, an der keine Verbindung besteht.
  • An der unteren Fläche des Aufnahmeregelgliedes 142 sind auf den Ringzonen B bzw. C Keilschrägflächen und Planflächen vorhanden, wie sie auch in den Zonen B und C der Fig. 12 dargestellt sind. In Zone B befinden sich Schrägflächen 170 und Planflächen 172. In Zone C befinden sich Schrägflächen 174 und Planflächen 176. Die Schrägflächen 170 haben eine entgegengesetzte Schräge zu den Schrägflächen 174. In Zone B befindet sich eine Ringscheibe 178, die auf ihrer oberen Stirnfläche ebenfalls Schrägflächen und Planflächen aufweist, die komplementär zu den Schrägflächen 170 und den Planflächen 172 sind. In Zone C befindet sich eine Ringscheibe 180, die ebenfalls auf ihrer oberen Fläche Schräg und Planflächen aufweist, die komplementär in Form den Schrägflächen 174 und den Planflächen 176 sind. Die Ringscheiben 178 und 180 sind an der Verbindungsstelle 182 durch Keile miteinander verbunden, um sie gegen eine Relativdrehung zu sichern. Beide Ringscheiben 178 und 180 werden in einer Neutralstellung relativ zur Büchse 154 von einer Ringfeder 184 gehalten, die zwischen einer dieser Ringscheiben, beispielsweise der Ringscheibe 178, und der Büchse 154 arbeitet. Die Feder 184 ermöglicht eine Winkel-Bewegung der Ringscheiben 178 und 180 relativ zu den auf dem Aufnahmereglerglied 142 befindlichen Keilen. Die Ringscheibe 178 wirkt als ein einstellbares Abstandsstück zwischen Regelglied 142 und Tragmutter 126 und übernimmt die Last oder den Druck, wenn die auf die Spindel 16 wirkende D2uckrichturig nach oben gerichtet ist. Wenn die Druckrichturig nach oben gerichtet ist, legt sich also der Rand der Tragmutter 126 an die untere Fläche der Ringscheibe 178. Wenn der auf die Spindel 16 wirkende Druck oder die auf die Spindel 16 wirkende Last nach unten gerichtet ist, dann liegt das Regelglied 142 zeitweilig an der Ringscheibe 180 an, die wiederum an einem benachbarten Abschnitt des Gehäuses 118 anliegt. Ist die auf dem System liegende Last oder der Druck nach unten gerichtet, dann arbeitet die Vorrichtung in folgender Weise: Die Kraftaufnahmescheibe 130 dreht sich ständig und erzeugt ein zyklisches axiales Pulsieren zwischen den Scheiben 130 und 136. Auf dem einen Abschnitt des Arbeitszyklus wird die Last von der Tragmutter 126 auf dem Anschlag 124 getragen. Wenn die Scheiben 130 und 136 am weitesten voneinander entfernt sind, legt sich die Ringscheibe 136 an die Tragmutter 122, um sie etwas anzuheben, so daß sie die Last aufnimmt und die Tragmutter 126 entlastet wird. Der Gegendruck zu diesem Anheben verläuft hierbei von der Kraftaufnahmescheibe 130 über das Drucklager 140 und das Regelglied 142 zur Ringscheibe 180 und dann zum Gehäuse. Wird das Regelglied 142 in einer Richtung gedreht, bei der die Last dadurch gehoben wird, daß sich die Schrägfläche 174 an ihre damit zusammenwirkende Schrägfläche anlegt und die Teile 142 und 180 auseinanderspreizt, dann legt sich die pulsierende Scheibe 136 früher an die Tragmutter 122 und hebt sie um ein wesentliches Ausmaß. Die Aufnahmeregelung erzeugt zu dieser Zeit auch ein Drehmoment auf den Ringflansch 152, und zwar als Folge der welligen Bahnen 146 und 150 und der Feder 158, wobei dieses Drehmoment auf die Tragmutter 126 übertragen wird, um die Mutter auf der Spindel 16 nach unten zu schrauben.
  • Die infolge dieses Drehmomentes hervorgerufene Drehung der Mutter kann erst dann erfolgen, wenn die Mutter entlastet ist. Wenn die Pulsierungsvorrichtung die obere Tragmutter 122 hebt, wird die untere Tragmutter 126 frei, die sich dann bewegt und sich auf der Spindel 16 nach unten dreht. Die Pulsierungsvorrichtung dehnt sich aus, um die belastete Tragmutter 1.22 nahe zur höchsten Ebene ihrer Bewegungsbahn zu heben, und die Last wird dann auf die Tragmutter 126 bei deren Anlegen an das Gehäuse zurückgebracht, wodurch die Last von der Tragmutter 122 abgenommen wird und sich diese frei drehen kann. Die Tragmutter 122 wird dann auf die gleiche Stellung gedreht, die die Tragmutter 126 einnimmt. Diese Drehung erfolgt durch die Wirkung der Feder 128. Wenn die Ringscheibe 180 durch Anlegen der Tragmutter 126 an das Gehäuse entlastet ist, wird die Ringscheibe 180 mittels der Ringfeder 184 auf eine Neutralstellung gedreht.
  • Wird das Aufnahmeregelglied 142 so gedreht, daß ein Senken der Last erfolgt, wobei die Last immer noch einen Abwärtsdruck auf die Spindel ausübt, dann werden die Schrägflächen 174 in Zone C längs der Planflächen bewegt. Diese Bewegung des Regelgliedes 142 erzeugt auch ein Drehmoment, das in der bereits beschriebenen Weise an der Tragmutter 126 angreift. Erreicht die Pulsierungsvorrichtung nahezu ihren größten Hub, dann legt sich die Ringscheibe 136 an die Tragmutter 122 und hebt sie mit kleinem Hub. Die Tragmutter 126 wird entlastet, so daß sie sich unter der Einwirkung des auf die Mutter wirkenden Drehmomentes dreht, das dann die Tragmutter i 126 auf der Spindel vom Boden des Gehäuses weg nach oben schraubt und gleichzeitig die Feder 128 zusammendrückt. Beim Zusammenziehen der Pulsierungsvorrichtung wird die Last weiterhin von der Tragmutter 122 und von der Ringscheibe 136 ge- i tragen, bis ein beträchtliches Zusammenziehen erfolgt ist. Dann wird die Last auf die wieder eingestellte Tragmutter 126 übertragen. Nach völliger übertragung der Last auf die Tragenmutter 126 kann sich die Tragmutter 122 frei drehen und wird mittels der Feder 128 auf der Spindel nach oben gedreht, und zwar bis zu einer Stelle, an der sich beide Tragmuttern 126 und 122 in ihrer Neutralstellung befinden.
  • Bei Wiederaufnahme der Last von der Trab mutter 126 wird die Ringscheibe 180 entlastet und wird auf die Neutraistellung relativ zum Regelglied 142 mittels der Ringfeder 184 zurückgeführt. Beim Abwärtsdruck der Last auf die Spindel wird sowohl beim Heben als auch beim Senken der Last die Gegendruckkraft von der Ringscheibe 180 jedesmal dann aufgenommen, wenn die Tragmutter 122 die Last trägt.
  • Bei einem Aufwärtsdruck der Last auf die Spindel hebt sich die Ringscheibe 180 von dem Gehäuse 118 ab, und die Tragmutter 126 legt sich an die Ringscheibe 178 an. Die Last wird dann entweder von der auf dem Gehäuseanschlag 120 aufliegenden Tragmutter 122 oder von der an der Ringscheibe 178 anliegenden Tragmutter 126 getragen, die wiederum von den Bauteilen 142, 140, 130, 134 und 136 getragen wird, von denen der letztere auf einem oberen Innenteil des Gehäuses 118 aufliegt. Bei der Verschiebung in Last- oder Druckrichtung legt sich der auf der Tragmutter 126 befindliche Keil 160 in die in Büchse 154 befindliche Keilnut 162, und der auf der Tragmutter 122 befindliche Keil schiebt sich in die in Büchse 154 befindliche Keilnut 166. Bei einer geregelten Drehung des Regelgliedes 142 bewegen sich die Schrägflächen 170 in bezug auf die damit zusammenarbeitenden, auf der Ringscheibe 178 befindlichen Schrägflächen, wobei die Schrägflächen im gleichen Längsabstand voneinander gehalten werden, wenn ein Anheben der Last erfolgen soll, und auseinandergespreizt werden, wenn ein Senken der Last erfolgen soll. Bei einem Senken der Last bewegt sich die Ringscheibe 178 relativ zum Regelglied 142 nach unten, und bei einem weiter fortgesetzten Pulsieren drückt die an der Tragmutter 126 anliegende Ringscheibe 178 die Mutter nach unten gegen die Last. Hierdurch wird die Tragmutter 122 von dem Gehäuse angehoben. Infolge des von den welligen Laufbahnen 146 und 150 geschaffenen Drehmomentes wird die Drehung der Büchse 154 über den Keil 164 auf die Tragmutter 122 übertragen, um sie auf der Spindel zu drehen. Wenn bei weiter fortgesetztem Pulsierungszyklus ein Zusammenziehen erfolgt, wird die Tragmutter 126 frei und wird in ihre Neutralstellung in bezug auf die Tragmutter 122 durch die Federn 128 zurückgeführt. Wirkt die Druckbelastung auf die Spindel nach oben und soll die Last gehoben werden, dann legt sich die Ringscheibe 178 nahe dem größten Ausdehnungsimpuls an die Tragmutter 126, drückt die Last um ein geringes Ausmaß nach unten und entlastet die Tragmutter 122. Das als Ergebnis der Regelung zur Einwirkung gebrachte Drehmoment dreht dann die Tragmutter 122 auf der Spindel nach unten, wobei sich die Spindel nach oben bewegt und sich die Tragmutter 126 an die Ringscheibe 178 legt, wenn sich die Pulsierungsvorrichtung zusammenzieht. Diese Bewegung erfolgt so lange, bis sich die Tragmutter 122 wieder an das Gehäuse anlegt und die Tragmutter 126 entlastet wird.
  • Bei den in den Fig. 7 bis 12 dargestellten Ausführungen weisen die die Last tragenden Schrägflächen 170, 174, 78 und 74 eine Schräge auf, die kleiner ist als der Reibungswinkel der zusammenarbeitenden Teile, so däß sie beim Tragen der Last nicht gegenseitig schlüpfen.
  • Zum besten Arbeiten soll der Vorschub der verschiedenen Muttern längs der Spindel für einen bestimmten Mutterndrehwinkel auf der Spindel im wesentlichen gleich dem Vorschub sein, der durch die in Drehrichtung erfolgende Verlagerung der verschiedenen Keile geschaffen wird.
  • Bei der Regelbewegung des Regelteiles aller dargestellten Anlagen können diese Bewegungen bis zum höchsten Winkelausmaß erfolgen, das durch die begrenzte Winkelbewegung der Muttern möglich ist, um auf diese Weise eine größte Aufwärtsbewegung und Abwärtsbewegung der Spindel bei jedem Arbeitszyklus zu erzielen. Sind die Regelbewegungen kleiner als die Höchstbewegung, dann ist die Längsbewegung der Spindel proportional dieser Bewegung. Mit anderen Worten: Sehr kleine Zunahmen oder Abnahmen der Spindelbewegung können durch sehr kleine Bewegung des Regelteiles erhalten werden. Dies erklärt einen der großen Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung, der darin zu sehen ist, daß die Regelstufen jede beliebige Größe von einem kleinen Ausmaß bis zu einem großen Ausmaß haben können, wobei entsprechende Stufen des Kraftabgabeelementes der Anlage vorhanden sind. Dies unterscheidet die erfindungsgemäße Vorrichtung von anderen Vorrichtungen, wie Sperradvorrichtungen usw., bei denen nicht ein Schritt von sehr kleiner Größe, sondern stets ein Bewegungsschritt mit einer Mindestgröße vorhanden ist.
  • Die Formen der Pulsierungsvorrichtungen können von den dargestellten und beschriebenen Formen abweichen. Es kann jede Vorrichtung verwendet werden, die zyklische Hin- und Herbewegungen auszuführen vermag. Werden die Bewegungen unter Verwendung von Kugeln und Schrägflächen erzeugt, und zwar entweder mit Pulsierungsvorrichtungen oder mit Belastungsvorrichtungen, damit ein Drehmoment zur Drehung der unbelasteten Muttern vorhanden ist, dann müssen für gewöhnlich Synchronisierungsvorrichtungen verwendet werden, um die Kugeln relativ zu den Kuppen und Tälern der zusammenarbeitenden Laufringe einzustellen, so daß diese Laufringe stets die erforderliche Stellung zueinander haben.
  • Hinsichtlich der Drehmomentbelastungsvorrichtung ist es leichter, diese Vorrichtungen ohne eine Federbelastung auszuführen und sie so genau aufzubauen, daß die Drehmomentbelastung auf die Muttern eine zwangläufige Belastung ist und von der Axialbelastung auf die Vorrichtung herrührt.
  • Federbelastung ist jedoch erwünscht, da sie den Abstandsbereich und auch den Toleranzbereich bei der Ausführung und dem Aufbau der Vorrichtung erweitert.
  • Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß die Kraft, die vorhanden sein muß, um ein Drehmoment auf die freien Muttern und auf die Ringschienen 178 und 180 auzuüben, so groß sein muß, daß diese Teile ohne unnötige Zeitverzögerung gedreht werden, auch wenn die Drehung bei Entlastung erfolgt. Ferner muß das Trägheitsmoment der Bauteile und die Geschwindigkeit und Winkelbewegung berücksichtigt werden, die von diesen Teilen beim Arbeiten der Vorrichtung erwartet wird. Die Pulsierungs- und Regelbauteile können- mit mehreren hundert Zyklen oder noch mehr Zyklen je Minute arbeiten, so daß also die Ausmaße der geregelten Bewegung der Spindelleistung mehrere Zentimeter oder auch mehrere Meter je Sekunde für eine Vorrichtung mittlerer Größe betragen.
  • Notfalls können umkehrbare Schnellgangspindeln und Muttern verwendet werden. Die Nichtumkehrbarkeit oder Selbsthemmung kann dadurch erhalten werden, daß ein Reibungseingriff der Hub- und Tragmuttern mit den nichtdrehenden Hub- bzw. Gegendruckkomponenten erfolgt.
  • Bei der Herstellung muß auch die unter Belastung erfolgende Durchbiegung der Teile berücksichtigt werden, insbesondere um den Abstand zu wahren, der für ein stoßfreies Arbeiten der Vorrichtung und für eine lange Verwendungsdauer erforderlich ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mechanischer Kraftverstärker zum Verstärken der Kraft, die von einem Regelglied auf einen getriebenen Teil ausgeübt wird, z. B. für den Hilfsantrieb einer Kraftanlage, gekennzeichnet durch eine pulsierend hin- und herbewegliche antreibende Scheibe (68), die mit einem Zahnrad (42) getrieblich verbunden ist, durch eine regelbare bewegliche Spindelmutter (80), die zeitweilig mit der antreibenden Scheibe (68) in Eingriff gebracht werden kann, durch eine getriebene Spindel (16), die mit der Spindelmutter (80) zusammenwirkt, wenn die Spindelmutter eine lastaufnehmende Stellung zwischen dem treibenden Teil und dem getriebenen Teil einnimmt, und durch eine regelbare, bewegliche tragende Mutter (66), die entsprechend der Stellung der Regelvorrichtung (76) bewegt wird, ferner mit der Spindel verbunden ist und den getriebenen Teil in den Impulsintervallen trägt, in denen die Spindelmutter eine entlastete Stellung zwischen der antreibenden Scheibe und der getriebenen Spindel einnimmt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die tragende Mutter (66) mit der Regelvorrichtung (76) über eine Feder (82) verbunden ist, die zwischen der Übertragungs-und Tragvorrichtung eine konstante Phasenbeziehung aufrechterhält (Fig. 1 bis 6).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Drehmoment erzeugende Kugeln (72); die mit der Spindehnutter (80) getrieblich verbunden sind, und durch eine Anzahl mit den Kugeln zusammenwirkender Schrägflächen (74).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln und die Schrägflächen zwischen der Scheibe (68) und der Spindelmutter (80) serienweise übereinander in der senkrechten- Stellung der Spindel angeordnet sind (Fig. 7 und 8).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ein Drehmoment erzeugenden Kugeln (94) und die Schrägflächen (106) zwischen dem Regelteil (90) und der Spindelmutter (80) parallel und nebeneinander liegend in der senkrechten Stellung der getriebenen Spindel angeordnet sind (Fig. 9 und 10).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ein Drehmoment erzeugende Vorrichtung eine Anzahl Kugeln (72 oder 94) aufweist, die zwischen gegenüberstehenden Nockenflächen angeordnet sind, und daß die Schrägflächen (74 oder 106) zwischen dem angetriebenen Teil und der Spindelmutter (80) vorhanden sind.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, gekennzeichnet durch eine Feder (98'), die die Schrägflächen (106) oder die Kugeln (94) in eine vorherbestimmte Lage auf den Nockenflächen drückt (Fig. 10 und 9). B. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ein Drehmoment erzeugenden Kugeln (134) im Gleichlauf mit dem Antriebsteil arbeiten und daß eine Kupplung - Keil und Keilnut (160, 162) - vorgesehen ist, die auf die Richtung der Belastung anspricht, um in der einen Richtung ein Drehmoment auf die eine Tragmutter (122) oder in der entgegengesetzten Richtung auf eine andere Tragmutter (126; Fig. 11 und 12 zu übertragen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 906 876, 933 905; britische Patentschrift Nr. 489 763; USA.-Patentschrift Nr. 2 583 775.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB489763A (en) * 1936-02-06 1938-08-02 Aldo Fiorentino Improvements in cam-actuated transmission devices
US2583775A (en) * 1948-07-02 1952-01-29 Sarsal Devices Inc Force amplifying nut
DE906876C (de) * 1945-06-17 1954-03-18 Eaton Mfg Co Spindelantrieb
DE933905C (de) * 1952-12-13 1955-10-06 Rahmann & Co G M B H Vorrichtung zur Ausfuehrung geradliniger Verstellbewegungen in vorzugsweise zwei entgegengesetzten Richtungen

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