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DE1147885B - Vorrichtung zum Stapeln noch zu haertender Formlinge - Google Patents

Vorrichtung zum Stapeln noch zu haertender Formlinge

Info

Publication number
DE1147885B
DE1147885B DEA28286A DEA0028286A DE1147885B DE 1147885 B DE1147885 B DE 1147885B DE A28286 A DEA28286 A DE A28286A DE A0028286 A DEA0028286 A DE A0028286A DE 1147885 B DE1147885 B DE 1147885B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripping
gripper
stacking
moldings
jaws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA28286A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Gunzelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atlas Werke AG filed Critical Atlas Werke AG
Priority to DEA28286A priority Critical patent/DE1147885B/de
Publication of DE1147885B publication Critical patent/DE1147885B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/42Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles
    • B66C1/44Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles and applying frictional forces
    • B66C1/442Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles and applying frictional forces actuated by lifting force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Stapeln noch zu härtender Formlinge Zusatz zur Patentanmeldung A 20595 V / 80 a (Auslegeschrift 1109 584) Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Stapeln empfindlicher Formlinge von Kalksandsteinen, die nach dem Stapeln einem Erhärtungsprozeß unterworfen werden, nach der deutschen Auslegeschrift 1109 584. Nach der in der deutschen Auslegeschrift beschriebenen Ausführungsform wird die Greifervorrichtung aus ihrer Ausgangsstellung durch einen Impuls, den die zum Abstapeln zugeführten Formlinge selbst geben, in Bewegung gesetzt, faß die jeweils zum Abstapeln bereitliegenden Formlinge und setzt sie auf ein Transportmittel ab. Es läßt sich eine für das Greifen der empfindlichen Formlinge besonders zweckmäßige Gestaltung dadurch erzielen, daß der zum gleichzeitigen Greifen mehrerer Formlinge dienende Greifer mit Greifbacken ausgerüstet ist, die die Formlinge einzeln fassen, wobei die Greifbacken alle hintereinanderliegen und erfindungsgemäß die eine Greifbacke jedes Backenpaares durch Verschwenken eines Hebels und die andere Greifbacke durch Verschiebung eines Keiles od. dgl. zu bewegen ist. Insbesondere der Bewegungsmechanismus für die Greifplattenpaare erhält dadurch eine gedrungene und einfache Form. Dabei werden vorzugsweise je zwei benachbarte Greifbacken durch einen gemeinsamen Keil bewegt.
  • Bei mit einer Vielzahl von Greifbackenpaaren versehenen Greifern ist es bekannt, die Backen sämtlich durch Hebelarme zu betätigen. Durch die Kombination eines Hebelarm- und eines Keilantriebes für die Klemmbacken wird eine besonders einfache und gedrungene Bauweise erzielt.
  • Die Erfindung sei an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt in Seitenansicht den Greifer einer Stapelvorrichtung nach der Erfindung mit Teilschnitt nach der Linie 1-I der Fig. 2, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-11 der Fig. 1.
  • Wie in der deutschen Auslegeschrift werden die von der Presse kommenden ungehärteten Formlinge durch ein Transportband 11 der Stapelvorrichtung zugebracht. Der wesentliche Teil der Stapelvorrichtung ist 'der Greifer. Dieser ist zum gleichzeitigen Greifen von vier Formlingen 16 von Hohlblocksteinen oder einer entsprechenden Anzahl kleinformatiger Steine eingerichtet. Diese vier Formlinge werden jedoch nicht durch ein einziges Greifplattenpaar erfaßt, sondern es ist für jeden einzelnen Formling ein getrenntes Greifplattenpaar vorgesehen. Sämtliche Greifplatten sind senkrecht zur Greiffläche beweglich angeordnet. Zwei Greifbacken werden jeweils durch einen zweiteiligen Körper 25 und 26 gebildet, dessen beide Teile 108 gelenkig aufgehängt sind, so daß sie durch einen Keil 106 ein wenig gegeneinandergespreizt werden können. Zwischen diesen beiden Platten 25 und 26 befindet sich ein Schlitz 107 zum Eingriff des Keiles 106. Der Keil tritt in den Schlitz ein, sobald der Greifer gehoben wird, nachdem er auf das Transportband 11 niedergelassen wurde. Der Keil 106 stellt den mittleren Teil eines U-förmigen Körpers dar und ist mit einem oberen Joch 42 durch seine beiden Schenkel 109, in die Schenkel 109 eingreifende Bolzen 110 und horizontalliegende gleichachsige Stifte 150 verbunden, die in Schlitze 111 der Kopfstücke der Bolzen 110 eingreifen. Die einwärts gerichteten Enden der Stifte 150 sind mit einem Ring 112 verbunden, der in einer Ringnut 113 einer Büchse 33 bzw. 34 eingreift. Die Büchsen 33 und 34 sind fest mit dem Joch 42 verbunden. Durch diese Aufhängung des Keiles 106 ergibt sich eine gewisse horizontale Beweglichkeit und damit Anpassungsfähigkeit an Lageänderungen, die sich im Betrieb ergeben. Zwei der Greifplattenpaare 25 und 26 wirken mit vier Reihen von je zehn beweglichen Greifplatten 27, 28, 29 und 30 zusammen, die nach Art von elastisch beweglichen Zungen angeordnet und mit Hebeln 31 verbunden sind, die ihrerseits durch Hebel 32 mit den Hülsen 33 und 34 in Verbindung stehen. Die Hülsen 33 und 34 sind auf Bolzen 35 und 36 verschiebbar, die am Greifplattenträger 41 befestigt sind. Die Hebel 31, welche die beweglichen Greifplatten 27, 28, 29 und 30 tragen, sind durch Achsen 4 gelenkig mit den Greifplattenträgern verbunden, während die spreizbaren Greifplatten 25 und 26 an den Achsen 108 des Greifplattenträgers 41 aufgehängt sind.
  • Die beiden Balzen 35 und 36 stehen über Kugelgelenke 114 mit Stangen 43 und 44 in Verbindung. Diese Stangen 43 und 44 sind in den Hülsen 33 und 34 vertikal verschiebbar. Die Stange 43 dient ferner zur Betätigung eines Endschalters zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung des Greifers. Der Greifer hängt an einem Rohr 48, dessen unteres Ende selbst mit dem Joch 42 verbunden ist. Dieses Rohr ist vertikal verschiebbar geführt. Es wird von einem Hubseil getragen, das in einer in der deutschen Auslegeschrift näher beschriebenen Weise bewegt wird.
  • Wird das Hubseil im Sinne der Aufwärtsbewegung bewegt, so nimmt es das Rohr 48 und das Joch 42 mit den Hülsen 33 und 34 nach oben, so daß die Hülsen 33 und 34 auf den Bolzen 35 und 36 aufwärts gleiten, während der Greifplattenträger 41 zurückgelassen wird, sofern er nicht durch Riegel 37 mit den Hülsen 33 und 34 gekuppelt ist. Die Riegel 37 werden durch die Enden von Hebeln 57 gebildet, die um eine Achse 76 an den Hülsen 33 und 34 schwenkbar gelagert sind. Während der Abwärtsbewegung des Greifers auf das Transportband stehen die Riegel 37 im Eingriff mit Schlitzen 58 und 59, die etwa in gleicher Höhe in den Hülsen 33 und 34 und den Bolzen 35 und 36 angeordnet sind. Die Hebel 57 wirken mit Bolzen 60 zusammen, die an den Enden von gewichtsbelasteten Hebeln 38 angeordnet sind und auf die Hebel 57 einwirken, wenn der Greifer auf das Transportband 11 herabgesenkt wird. Während der Abwärtsbewegung des Greifers werden die Gewichtshebel 38 zunächst von den Riegelhebeln 57 mitgenommen bzw. verschwenkt. Bei dieser Bewegung werden die Gewichte 61 der Hebel 38 angehoben, weil die Riegel 37 das Gewicht des Greifplattenträgers 41 zusammen mit den Greifplatten tragen und infolgedessen durch Reibwiderstand im Eingriff gehalten werden. Erst beim Aufsetzen des Greifers auf das Transportband 11 werden die Riegel 37 von dem Greifergewicht entlastet und können nunmehr durch die Gewichtshebel 38 außer Eingriff gebracht werden.
  • Um Beschädigungen der empfindlichen Greifplatten beim Aufsetzen auf das Transportband 11 zu vermeiden, sind am Greifplattenträger 41 rahmenförmige Stützen 116 angeordnet, mit denen sich der Greifer beim Herabgehen auf dem Transportband 11 abstützt. Diese Rahmen 116 sind gleichzeitig als Führungsschienen für die Keile 106 und ihre Schenkel 109 ausgebildet.
  • Erst wenn der Greifer mit seinem Stützrahmen 116 das Transportband 11 erreicht, werden die Riegel 37 durch die Gewichte 61 in Richtung des Pfeiles 115 verschwenkt und aus den Schlitzen 58 und 59 in die mit Strichlinien angegebene Stellung gebracht. Während des ersten Teils der sich anschließenden Aufwärtsbewegung des Greifers wird der Greifplattenträger 41 zusammen mit den Greifplatten nicht mit nach oben genommen. Infolgedessen verschiebt sich das Joch 42 mit den Hülsen 33 und 34 relativ zum Greifplattenträger 41 nach oben, so daß die Keile 106, die am Joch 42 befestigt sind, in die Schlitze 107 eintreten und die Hebel 32 um ihre Gelenke 4 verschwenkt werden. Auf solche Weise werden die Greifplatten gegen die zwischen ihnen auf dem Transportband 11 liegenden Formlinge bewegt. Nachdem die Greifplatten die Formlinge erfaßt haben, wird ihre weitere Bewegung durch die Formlinge blockiert und damit auch die Gleitbewegung der Hülsen 33 und 34 auf den Bolzen 35 und 36 beendet, so daß der Greifplattenträger 41 zusammen mit den Greifplatten und den von ihnen erfaßten Formlingen nunmehr von dem Greiferschaft 48 und Joch 42 mitgenommen wird.
  • Am Greifplattenträger 41 sind Bolzen 140, 141 angebracht, an deren oberen, durch das Joch 42 frei hindurchgreifenden Enden verstellbare Muttern 142, 143 angeordnet sind, die als Anschlag zur Begrenzung der Verschiebung der Hülsen 33, 34 auf den Bolzen 36 dienen, sofern durch eine Störung im normalen Ablauf des Arbeitsprozesses die Greifplatten nach Ausschwenkung der Riegel 37 nicht durch Formlinge blockiert werden sollten.
  • Die Abwärtsbewegung der Stangen 43, 44 und des Greifplattenträgers 41 wird durch Betätigung eines Elektromagneten gestoppt, so daß zwischen dem Greifer bzw. den in dem Greifer befindlichen Formlingen und den Formlingen auf dem Härtewagen noch ein freier Abstand von etwa 1 oder 2 mm verbleibt. Bei der weiteren Absetzbewegung des Greiferschaftes 48 mit dem Joch 42 und den Hülsen 33 und 34 gleiten diese Hülsen auf den Bolzen 35 und 36 abwärts, und die Keile 106 treten aus den Schlitzen 107 aus, derart, daß die Greifplatten 25, 26 durch Federn 139 in die Freigabestellung zurückgezogen werden: Gleichzeitig werden die Hebel 32 und 31 der Greifplatten 27 bis 30 zurückgeschwenkt, so daß die Formlinge von den Greifplatten freigegeben werden und um 1 oder 2 mm aus dem Greifer auf die Fläche des Härtewagens oder die Oberfläche der bereits auf dem Härtewagen gestapelten Formlinge abgleiten. Die Riegel 37 kommen sodann wieder in Eingriff mit den Schlitzen 58 der Hülsen 33 und 34, und der Hubmotor wird durch den Seilschalter von Abwärtsauf Hubbewegung umgeschaltet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Stapeln noch zu härtender; von einer Formmaschine kommender Formlinge von Steinen auf einem Härtewagen od. dgl., bestehend aus einer Greifvorrichtung mit Greifbacken, welche die jeweils zum Abstapeln bereitliegende Gruppe von Formlingen faßt und auf dem Härtewagen absetzt, nach der deutschen Auslegeschrift 1109 584, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Greifbacke (27, 28, 29; 30) jedes Backenpaares (25, 27; 26, 28; 25, 29 und 26; 30) durch Verschwenken eines Hebels (31, 32) und die andere Greifbacke (25, 26) durch Verschiebung eines Keiles (106) zu bewegen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei benachbarte Greifbacken (25, 26) durch einen gemeinsamen Keil (106) zu bewegen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 401948; deutsche Auslegeschrift Nr. 1003113.
DEA28286A 1957-11-09 1957-11-09 Vorrichtung zum Stapeln noch zu haertender Formlinge Pending DE1147885B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA28286A DE1147885B (de) 1957-11-09 1957-11-09 Vorrichtung zum Stapeln noch zu haertender Formlinge

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DEA28286A DE1147885B (de) 1957-11-09 1957-11-09 Vorrichtung zum Stapeln noch zu haertender Formlinge

Publications (1)

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DE1147885B true DE1147885B (de) 1963-04-25

Family

ID=6926622

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE401948C (de) * 1922-01-17 1924-09-11 Hamburg Altonaer Hartsteinwerk Greifvorrichtung zum selbsttaetigen Abnehmen der Werkstuecke von Steinpressen o. dgl.
DE1003113B (de) * 1951-07-20 1957-02-21 Atlas Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Steinen, insbesondere von grossformatigen und kalkgebundenen Steinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE401948C (de) * 1922-01-17 1924-09-11 Hamburg Altonaer Hartsteinwerk Greifvorrichtung zum selbsttaetigen Abnehmen der Werkstuecke von Steinpressen o. dgl.
DE1003113B (de) * 1951-07-20 1957-02-21 Atlas Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Steinen, insbesondere von grossformatigen und kalkgebundenen Steinen

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