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DE1147321B - Verfahren zum feuchtedichten Einbau von elektrischen Kondensatoren oder aehnlich aufgebauten elektrischen Bauelementen - Google Patents

Verfahren zum feuchtedichten Einbau von elektrischen Kondensatoren oder aehnlich aufgebauten elektrischen Bauelementen

Info

Publication number
DE1147321B
DE1147321B DES63744A DES0063744A DE1147321B DE 1147321 B DE1147321 B DE 1147321B DE S63744 A DES63744 A DE S63744A DE S0063744 A DES0063744 A DE S0063744A DE 1147321 B DE1147321 B DE 1147321B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitors
laminated
plastic
film
moisture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES63744A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Reinhard Behn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES63744A priority Critical patent/DE1147321B/de
Priority to GB2311460A priority patent/GB904476A/en
Publication of DE1147321B publication Critical patent/DE1147321B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G2/00Details of capacitors not covered by a single one of groups H01G4/00-H01G11/00
    • H01G2/12Protection against corrosion
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/38Multiple capacitors, i.e. structural combinations of fixed capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zum feuchtedichten Einbau von elektrischen Kondensatoren oder ähnlich aufgebauten elektrischen Bauelementen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum feuchtedichten Einbau von elektrischen Kondensatoren oder ähnlich aufgebauten elektrischen Bauelementen.
  • Von den zahlreichen bekannten Möglichkeiten, Kondensatoren vor dem Einfluß der äußeren Umgebung, insbesondere gegen das Eindringen von Feuchtigkeit, zu schützen und damit die Konstanz der elektrischen Werte zu erhalten, wird häufig eine Umhüllung aus Metall gewählt. Metalle wie Aluminium garantieren wegen ihres kleinen Feuchtediffusionskoeffizienten einen wirksamen Feuchteschutz. Der Einbau von Kondensatoren in Metallgehäuse oder -rohre oder auch die Umhüllung mit einer flexiblen Metallfolie erfordert jedoch zahlreiche zeitraubende und damit kostspielige Arbeitsgänge an jedem einzelnen Kondensator. Arbeitsprozesse, wie z. B. das Einsetzen des Kondensatorwickels in ein Aluminiumrohr mit genauer Anpassung des Wickeldurchmessers an den Innendurchmesser des Rohres, Vergießen der offenen Stirnseiten des Kondensators mit Gießharz oder auch eine Verlötung von Metallgehäusen, können nur in einer Handfertigung ausgeführt werden.
  • Durch die deutsche Patentschrift 935 259 ist ein Verfahren zum feuchtedichten Einbau von elektrischen Kondensatoren oder ähnlich aufgebauten elektrischen Bauelementen bekanntgeworden, bei dem eine zur Umhüllung dienende Folie zu einer oder mehreren parallel nebeneinanderliegenden Rinnen geformt und dabei die Rinnentiefe größer als die Bauhöhe der zu vergießenden Kondensatoren gewählt wird und bei dem dann die Kondensatoren in die Rinnen eingesetzt werd--n, so daß ihre nach einer Seite umgebogenen Anschlußdrähte aus den Rinnen herausragen, worauf die freien Räume bis zur Binnenhöhe mit Gießharz vergossen und nach Erhärten bzw. Auspolymerisieren des Gießharzes die parallel verlaufenden Rinnen durch Schneiden oder Reißen voneinander getrennt werden. Bei diesen Verfahren wird eine Leiste mit Vertiefungen benutzt, in die die Umhüllungsfolie zur Bildung der Rinnen eingelegt wird. In jede Rinne wird jeweils nur ein Bauelement eingelegt, das mit seinen Anschlußdrähten in einem selbständigen Schließteil, der die Stirnseiten der Rinne abschließt, eingeklemmt wird.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist demgegenüber dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnen aus der zur Umhüllung dienenden Folie in sich ohne Stützform frei tragend in einer ein Mehrfaches der Kondensatorlänge betragenden Länge gebildet und ihre beiden offenen Stirnseiten durch Zusammenquetschen, -kleben, -schweißen oder -falten verschlossen werden, daß in jede Rinne mehrere gleiche Kondensatoren in Rinnenrichtung mit Abstand hintereinander eingesetzt werden und daß die vergossenen Kondensatoren längs der Mittellinie der freien Räume zwischen ihnen z. B. durch Sägen getrennt werden. Dadurch, daß beim Verfahren nach der Erfindung keine Stützleiste benutzt wird, tritt auch keine Verschmutzung einer solchen Leiste mit Gießharz ein, durch die das Herausnehmen der Kondensatoren aus den Rinnen wesentlich erschwert wird. Darüber hinaus liegen weitere Vorteile insofern vor, als sich durch die Anordnung mehrerer Kondensatoren in einer Rinne fertigungstechnische Vereinfachungen und gleichzeitig eine bessere Einhüllung der Anschlußdrähte der Bauelemente ergeben. Von besonderem Vorteil hat sich die an sich bekannte Verwendung kunststoffkaschierter Metallfolien oder metallkaschierter Kunststoffolien als Umhüllungsfolie erwiesen.
  • An Hand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung nochmals näher erläutert: Fig. 1 zeigt einen Querschnitt einer erfindungsgemäß in sich ohne Stützform frei tragend zu Rinnen gefalteten, gerauhten, kaschierten Aluminiumfolie und in die Rinnen eingesetzte, mit Gießharz vergossene Kondensatoren. Das Metallfolienband 1 stellt gleichzeitig den wirksamen Feuchteschutz und die Gießfarm für die Kondensatoren 2, 3, 4 mit den Anschlußelementen 8, 8', 8" dar. Die Breite und Länge der Metallfolie und die Größe der Bauelemente sind bestimmend für die Anzahl der Bauelemente, die in den einzelnen Rinnen angeordnet werden können. Bei Kondensatoren z. B. betragen die Abstände der einzelnen hintereinander in einer Rinne eingesetzten Kondensatoren voneinander zweckmäßigerweise etwa i bis 9 mm. Die auf die Aluminiumfolie 1 aufkaschierte Kunststoffolie 5 dient als Isolierung der Metallfolie gegenüber den Kondensatoraußenwindungen oder etwa vorhandenen Sthnkontaktierungen. Die äußere aufkaschierte Kunststoffolie 6 schützt die Metallfolie vor äußerer Berührung mit anderen stromführenden Teilen und erübrigt einen zusätzlichen Schutz des fertigen Kondensators durch Lackierung, Umpressen mit Kunststoff u. dgl. Die Rinnen werden mit einer Gießharzschicht 7, 7', 7", z. B. aus Epoxydharz, vergossen, so daß innerhalb jeder Rinne eine Bauelemente-Gießharzstange entsteht. Eine Schichtdicke des Gießharzes von etwa 3 mm über den Kondensatoren erweist sich als ausreichend und ein einmaliges Vergießen als völlig genügend. Durch das gleichzeitige Vergießen von sehr vielen Bauelementen ist es auch wirtschaftlich tragbar, das Vergießen im Vakuum durchzuführen und so die Gefahr der Blasenbildung durch entweichende Luft weitgehend auszuschließen.
  • Um das Ausfließen des Gießharzes beim Vergießen aus den seitlich offenen Rinnen zu verhindern, werden, wie in Fig. 2 in der Aufsicht dargestellt ist, die Seitenteile 9, 9', 10, 10' und 11, 11' der einzelnen Rinnen an ihren offenen Enden miteinander verquetscht, verklebt oder verschweißt, so daß ein einwandfreies Vergießen der Kondensatorserien 12a..., 13a..., 14a ... möglich ist. Die Abdichtung der offenen Enden der Rinnen kann auch mit plastischem Material, wie z. B. Gummistreifen, erfolgen, die beispielsweise in gleicher Art wie die Metallfolie gefaltet werden und deren Dicke mindestens die Hälfte der Rinnenbreite betragen, so daß der gefaltete Gummistreifen mit seinen Falten als Seitenwände in die Rinnen eingepaßt werden kann. Nach der Aushärtung des Gießharzes werden die parallelen Rinnen durch Abschneiden oder Reißen voneinander getrennt und die innerhalb der Rinnen entstandenen Kondensatorstangen in einzelne feucht dicht eingebaute Kondensatoren zersägt.
  • Eine Verbesserung des beschriebenen Einbaus von Kondensatoren ist in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt. Auf eine breite Kunststoffolie 15 als Trägerfolie sind Metallfolienstreifen 16, 16', 16" und auf diese Streifen schmalere Kunststoffohenstreifen 17, 17', 17" aufkaschiert. Nach dem Falten der kaschierten Folie zu Rinnen, die in Längsrichtung des Folienbandes verlaufen, und Einsetzen der Kondensatoren 18, 19 und 20 wird die. Dicke des Gießharzvergusses so bemessen, daß das Gießharz 21 über der oberen Kante der Metallfolie 16 z. B. 1 bis 2 mm übersteht. Bei dieser Art der abschnittsweisen Kaschierung der Kunststoff- bzw. Metallfolien ist eine Verklebung Metall/Gießharz, die bekanntlich sehr dicht ist, gegeben und die Gefahr von Feuchtekriechwegen verringert. Außerdem ist die obere Metallkante völlig durch Gießharz isoliert, so daß sich keine Kriechstrecken zwischen Metallfolie 16 und den Anschlußelementen 22, 22', 22" ausbilden können. Nach der Trennung der parallelen Rinnen läßt die überstehende Kunststoffolie 15 entlang der Gießharzoberfläche sehr sauber abreißen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, die beschriebene kaschierte Folie zu Rinnen zu falten, die quer zur Folienbandlängsrichtung verlaufen. Die Metallfolie 16 reicht bei dieser Faltungsart bis an die Vergußoberfiäche.
  • In den Fig. 4 bis 13 sind weitere kaschierte Kunststoff- bzw. Metallfolien in Aufsicht und im Querschnitt dargestellt, die sich in hervorragender Weise zum erfindungsgemäßen feuchtedichten Einbau von Kondensatoren eignen.
  • Fig. 4 und 5 zeigen eine kaschierte, gerauhte Aluminiumfolie, die bei jeder Faltungsrichtung eine allseitige Metall-Gießharz-Haftung erlaubt. Auf die Kunststoffolie 24 sind Metallfolienabschnitte 23, 23 a, 23 b und auf diese kleinere Kunststoffolienabschnitte 25, 25 a, 25 b von gleicher Form kaschiert. Bei dem erfindungsgemäßen Einbau mit Hilfe dieser Folien besteht der Vorteil, daß sämtliche der Metallfolie 23 vom Gießharz und von Kunststoffolie umgeben sind.
  • In Fig. 6 und 7 sind Metallstreifen 26 auf eine Kunststoffolie 27 und auf die Metallstreifen Kunststoffolienabschnitte 28, 28 a, 28 b ... kaschiert. Die Folie läßt sich ebenfalls quer zur Bandlängsrichtung und in der Bandlängsrichtung gefaltet verwendet.
  • Das gleiche gilt für die in Fig. 8 und 9 gezeichneten Folien. Auf eine Kunststoffolie 30 sind Metallfolienabschnitte 29, 29 a, 29 b und auf diese schmälere Kunststoffstreifen 31 aufkaschiert. Die Haftung zwischen den Kunststoffolien 30 und 31 wird im gleichen Arbeitsgang, bei dem auch die Kaschierung der Metallfolie erfolgt, erzeugt.
  • In den Fig. 10, 11, 12 und 13 werden weitere kaschierte Folien dargestellt, die ebenfalls in zwei Richtungen gefaltet werden können.
  • In Fig. 10 und 11 sind auf einer Metallfolie 32 eine äußere Kunststoffolie 33 von gleicher Größe und auf die dem Kondensator zugewendete Metallseite Kunst stoffolienabschnitte 34, 34a, 34b aufkaschiert.
  • In Fig. 12 und 13 werden Metallfolienabschnitte 35, 35 a, 35 b von zwei Kunststoffolien 36, 37 bedeckt. Der erfindungsgemäße Einbau von Kondensatoren oder ähnlichen elektrischen Bauelementen kann auch mit bereits mit einer isolierenden Umhüllung versehenen Bauelementen durchgeführt werden, so daß, wenn auf eine Kaschierung der Metallschicht, die die Isolierung des Bauelementes zum Zwecke hat, verzichtet wird, die Gefahr eines Kurzschlusses beseitigt ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum feuchtedichten Einbau von elektrischen Kondensatoren oder ähnlich aufgebauten elektrischen Bauelementen, bei dem eine zur Umhüllung dienende Folie zu einer oder mehreren parlallel nebeneinanderliegenden Rinnen geformt und dabei die Rinnentiefe größer als die Bauhöhe der zu vergießenden Kondensatoren gewählt wird und bei dem dann die Kondensatoren in die Rinnen eingesetzt werden, so daß ihre nach einer Seite umgebogenen Anschlußdrähte aus den Rinnen herausragen, worauf die freien Räume bis zur Rinnenhöhe mit Gießharz vergossen und nach Erhärten bzw. Auspolymerisieren des Gießharzes die parallel verlaufenden Rinnen durch Schneiden oder Reißen voneinander getrennt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnen aus der zur Umhüllung dienenden Folie in sich ohne Stützform frei tragend in einer ein Mehrfaches der Kondensatorlänge betragenden Länge gebildet und ihre beiden offenen Stirnseiten durch Zusammenquetschen, -kleben, -schweißen oder -falten verschlossen werden, daß in jede Rinne mehrere gleiche Kondensatoren in Rinnenrichtung mit Abstand hintereinander eingesetzt werden und daß die vergossenen Kondensatoren längs der Mittellinie der freien Räume zwischen ihnen z. B. durch Sägen getrennt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer kunststoffkaschierten Metallfolie oder einer metallkaschierten Kunststoffolie als Umhüllungsfolie.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Verwendung einer kunststoffkaschierten, gerauhten Aluminiumfolie.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Verwendung einer beidseitig kaschierten, gerauhten Aluminiumfolie.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 2 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung von nur abschnittsweise kaschierten Folien. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 935 259, 970 339; schweizerische Patentschrift Nr. 326 861; französische Patentschrift Nr. 1068130.
DES63744A 1959-07-03 1959-07-03 Verfahren zum feuchtedichten Einbau von elektrischen Kondensatoren oder aehnlich aufgebauten elektrischen Bauelementen Pending DE1147321B (de)

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GB (1) GB904476A (de)

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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GB904476A (en) 1962-08-29

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