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DE1147265B - Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstaerkerroehre - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstaerkerroehre

Info

Publication number
DE1147265B
DE1147265B DEP26368A DEP0026368A DE1147265B DE 1147265 B DE1147265 B DE 1147265B DE P26368 A DEP26368 A DE P26368A DE P0026368 A DEP0026368 A DE P0026368A DE 1147265 B DE1147265 B DE 1147265B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
load
circuit arrangement
stabilizing
resistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP26368A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Otten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEP26368A priority Critical patent/DE1147265B/de
Priority to US159945A priority patent/US3198424A/en
Priority to GB810/62A priority patent/GB992511A/en
Priority to FR884516A priority patent/FR1310929A/fr
Publication of DE1147265B publication Critical patent/DE1147265B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/20Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers
    • H03F3/22Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers with tubes only
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/30Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters
    • H03F1/302Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters in bipolar transistor amplifiers
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/34DC amplifiers in which all stages are DC-coupled
    • H03F3/36DC amplifiers in which all stages are DC-coupled with tubes only
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B15/00Suppression or limitation of noise or interference
    • H04B15/005Reducing noise, e.g. humm, from the supply

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  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstärkerröhre, die gespeist wird aus einer einen merklichen Innenwiderstand aufweisenden Speisequelle, an die eine stark schwankende Belastung angeschlossen ist. Ändert sich die Belastung, so ändern sich im allgemeinen auch die Gleichstromvorspannungen der Elektroden der Verstärkerröhre, so daß sich der Arbeitspunkt verschiebt. Dadurch ändern sich dann auch die Eigenschaften der Röhre, insbesondere ihre Steilheit, so daß ihre einwandfreie Funktion in Frage gestellt sein kann.
Es ist an sich bekannt, diesen Nachteil dadurch zu vermeiden, daß die Speisespannung stabilisiert wird, z. B. durch Verwendung einer Glimmstabilisatorröhre. Dies bedingt jedoch einen höheren Aufwand und auch eine höhere Belastung der Speisequelle.
Es ist auch bekannt, den Arbeitspunkt einer Elektronenröhre durch eine Gleichspannungsgegenkopplung zwischen der Anode und dem Gitter zu stabilisieren. Hierzu muß jedoch im Anodenkreis ein hoher Gleichstromwiderstand eingeschaltet sein, was eine wesentliche Verminderung der tatsächlich wirksamen Elektrodenvorspannung bedingt, und außerdem läßt sich durch eine Gegenkopplung stets nur eine Verminderung, nicht aber eine völlige Beseitigung oder gar eine Überkompensation der Arbeitspunktverschiebungen erreichen.
Bei einer Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art lassen sich diese Nachteile vermeiden, und man kann mit einem wesentlich geringeren Aufwand eine sichere Stabilisierung des Arbeitspunktes erreichen, wenn gemäß der Erfindung zwischen der Belastung und dem negativen Pol der Speisequelle ein Widerstand eingeschaltet ist und wenn das Steuergitter der Röhre gleichstrommäßig an den Verbindungspunkt der Belastung und des Widerstandes angeschlossen ist, wobei die Beziehung
Schaltungsanordnung zum Stabilisieren
des Arbeitspunktes einer Verstärkerröhre
Anmelder:
Philips Patentverwaltung G. m. b. H.,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Walter Otten, Hamburg,
ist als Erfinder genannt worden
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erfüllt ist (R = Wert des Widerstandes; D = Durchgriff der Röhre; Rj = innerer Widerstand der Speisequelle).
Auf diese Weise wird der die Verstärkerröhre durchfließende Anodenstrom konstant gehalten, der Einfluß einer Änderung der Anodenspannung wird durch eine entsprechende Steuerung am Gitter ausgeglichen. Dadurch wird also jedenfalls die Steilheit recht genau stabilisiert.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Die Figur zeigt den im vorliegenden Zusammenhang wichtigen Gleichstromkreis einer Verstärkerröhre T, wobei die Zuführung und Abnahme zu verstärkender Schwingungen oder Meßgrößen od. dgl. nicht angegeben ist, da diese ohne weiteres in üblicher Weise erfolgen kann.
Die Figur zeigt eine Schaltung, die von einer Gleichstromquelle gespeist wird, deren EMK den Wert U0 hat. Die Quelle weist jedoch einen Innenwiderstand Rf auf, so daß die tatsächlich zur Verfügung stehende Betriebsspannung Ub entsprechend dem Spannungsabfall am Widerstand R1 geringer ist und außerdem mit der Belastung schwankt. Die Belastung ist als veränderlicher Widerstand B angegeben und kann z. B. durch eine oder mehrere weitere Verstärkerröhren gebildet sein, die geregelt werden, so daß ihr Strom sich merklich ändert.
An die Speisequelle ist eine Verstärkerröhre T angeschlossen, in deren Anodenzweig ein Arbeitswiderstand Ra und in deren Kathodenzweig ein Widerstand^ eingeschaltet ist. Wenn das Gitter dieser Röhre T an einen von der Betriebsspannung Ub gespeisten Spannungsteiler gelegt ist, ändern sich bei Änderungen der Betriebsspannung die Vorspannungen der Röhre, insbesondere die Anodenspannung und die Kathodenspannung Uk so, daß auch der Anoden- bzw. Kathodenstrom der Röhre schwankt. Um dies zu vermeiden, ist nach der Erfindung zwischen dem Belastungswiderstand B und dem negativen Pol der Speisequelle ein Widerstand R eingeschaltet, der so bemessen ist, daß die Beziehung
R = D-R,
erfüllt ist. Das Steuergitter der Röhre T ist gleichstrommäßig an den Verbindungspunkt der Be-
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lastung B und des Widerstandes R angeschlossen. Wenn der Belastungswiderstand B kleiner wird und dadurch die Belastung für die Speisequelle ansteigt, wird die Spannungsteilung an den Widerständen B und R derart verschoben, daß die Spannung am Gitter der Röhre T positiver wird. Dadurch wird der Einfluß der abnehmenden Anodenspannung ausgeglichen und der Kathodenstrom stabilisiert. Ersichtlich läßt sich durch eine Vergrößerung des Widerstandes R auch eine etwa gewünschte Überkompensation erreichen.
Die Erfindung hat insbesondere Bedeutung für kleinere Geräte, die nur mit einem verhältnismäßig schwachen Speiseteil, z.B. einer Netz-Gleichrichterschaltung, versehen sind. Dies ist z. B. bei Konvertern der Fall, wie sie bei Fernsehempfängern Verwendung finden, um Empfangssignale eines höheren Frequenzbereiches auf niedrigere Frequenzen umzusetzen. Derartige Geräte haben vielfach nur zwei Röhren, von denen die eine als Oszillator geschaltete Röhre ihre Vorspannung aus den Oszillatorschwingungen erhält, deren Amplitude von der eingestellten Frequenz stark abhängig ist. In entsprechender Weise ändert sich somit auch die durch diese Oszillatorröhre hervorgerufene Belastung, was sich auch auf die andere, vorzugsweise als Vorverstärker dienende Röhre auswirken würde. Eine Änderung des Arbeitspunktes der Vorverstärkerröhre ergibt aber eine Änderung ihrer Verstärkung und gegebenenfalls auch eine Verschlechterung ihrer Rauscheigenschaften. Durch Anwendung der Erfindung kann eine völlige Stabilisierung des Arbeitspunktes der Vorröhr© erzielt werden. Falls diese in Gitter-Basis-Schaltung arbeitet, kann ohne weiteres der mit dem Gitter verbundene Sehaltungspunkt an Erde gelegt werden, wie dies in der Figur gestrichelt angedeutet ist. Auch bei einem Empfangs- oder Verstärkergerät mit in B-Schaltung liegender Endstufe ergeben sich ähnliche Verhältnisse.
Ersichtlich kann die Erfindung auch angewendet werden, wenn eine andere Elektronenröhre, z. B. eine Mehrgitterröhre, wie eine Pentode, verwendet wird, wobei gegebenenfalls eine gewisse Korrektur des Widerstandes R erforderlich ist, um den Einfluß weiterer Elektrodenvorspannungen auf den Anodenbzw. Kathodenstrom mit zu berücksichtigen.
Auch bei einer Schaltungsanordnung mit Transistoren ergeben sieh grundsätzlich gleiche Verhältnisse, so daß auch dort in äquivalenter Übertragung die Erfindung anwendbar ist.
Da der Anoden-Kathoden-Strom der Röhre T in der Schaltungsanordnung nach der Erfindung stabilisiert ist, können der Kathodenwiderstand Rk und der Anodenwiderstand Ra beliebige Werte haben, wie sie auf Grund der Aufgabe der Schaltungsanordnung gefordert werden. Durch den Spannungsabfall am Widerstand R ergibt sich allerdings eine zusätzliche Gittervorspannung Ug, die bei der Bemessung des Kathodenwiderstandes Rk für die Festlegung des Arbeitspunktes mit berücksichtigt werden muß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstärkerröhre, die gespeist wird aus einer einen merklichen Innenwiderstand aufweisenden Speisequelle, an die eine stark schwankende Belastung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Belastung (B) und dem negativen Pol der Speisequelle ein Widerstand (R) eingeschaltet ist und daß das Steuergitter der Röhre (T) gleichstrommäßig an den Verbindungspunkt der Belastung (B) und des Widerstandes (R) angeschlossen ist, wobei die Beziehung
    R = D-R1
    erfüllt ist (R = Wert des Widerstandes; D = Durchgriff der Röhre; R1 = innerer Widerstand der Speisequelle).
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 814 606;
    britische Patentschrift Nr. 413 544;
    »Proceedings of the IRE«, Juli 1957, S. 1011 und 1012.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 309 550/209 4.63
DEP26368A 1961-01-12 1961-01-12 Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstaerkerroehre Pending DE1147265B (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP26368A DE1147265B (de) 1961-01-12 1961-01-12 Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstaerkerroehre
US159945A US3198424A (en) 1961-01-12 1961-12-18 Circuit arrangement for stabilizing the operating point of an amplifier tube
GB810/62A GB992511A (en) 1961-01-12 1962-01-09 Improvements in or relating to arrangements for stabilizing the operating point of an amplifier
FR884516A FR1310929A (fr) 1961-01-12 1962-01-11 Circuit pour stabiliser le point de fonctionnement d'un tube amplificateur

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP26368A DE1147265B (de) 1961-01-12 1961-01-12 Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstaerkerroehre

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1147265B true DE1147265B (de) 1963-04-18

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ID=7370443

Family Applications (1)

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DEP26368A Pending DE1147265B (de) 1961-01-12 1961-01-12 Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstaerkerroehre

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US (1) US3198424A (de)
DE (1) DE1147265B (de)
GB (1) GB992511A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US3198424A (en) 1965-08-03
GB992511A (en) 1965-05-19

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