DE1147265B - Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstaerkerroehre - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer VerstaerkerroehreInfo
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- DE1147265B DE1147265B DEP26368A DEP0026368A DE1147265B DE 1147265 B DE1147265 B DE 1147265B DE P26368 A DEP26368 A DE P26368A DE P0026368 A DEP0026368 A DE P0026368A DE 1147265 B DE1147265 B DE 1147265B
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- H03F3/20—Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers
- H03F3/22—Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers with tubes only
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- H03F1/302—Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters in bipolar transistor amplifiers
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung
zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstärkerröhre, die gespeist wird aus einer einen
merklichen Innenwiderstand aufweisenden Speisequelle, an die eine stark schwankende Belastung angeschlossen
ist. Ändert sich die Belastung, so ändern sich im allgemeinen auch die Gleichstromvorspannungen
der Elektroden der Verstärkerröhre, so daß sich der Arbeitspunkt verschiebt. Dadurch ändern
sich dann auch die Eigenschaften der Röhre, insbesondere ihre Steilheit, so daß ihre einwandfreie Funktion
in Frage gestellt sein kann.
Es ist an sich bekannt, diesen Nachteil dadurch zu vermeiden, daß die Speisespannung stabilisiert wird,
z. B. durch Verwendung einer Glimmstabilisatorröhre. Dies bedingt jedoch einen höheren Aufwand
und auch eine höhere Belastung der Speisequelle.
Es ist auch bekannt, den Arbeitspunkt einer Elektronenröhre durch eine Gleichspannungsgegenkopplung
zwischen der Anode und dem Gitter zu stabilisieren. Hierzu muß jedoch im Anodenkreis ein hoher
Gleichstromwiderstand eingeschaltet sein, was eine wesentliche Verminderung der tatsächlich wirksamen
Elektrodenvorspannung bedingt, und außerdem läßt sich durch eine Gegenkopplung stets nur eine Verminderung,
nicht aber eine völlige Beseitigung oder gar eine Überkompensation der Arbeitspunktverschiebungen
erreichen.
Bei einer Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art lassen sich diese Nachteile vermeiden,
und man kann mit einem wesentlich geringeren Aufwand eine sichere Stabilisierung des Arbeitspunktes
erreichen, wenn gemäß der Erfindung zwischen der Belastung und dem negativen Pol der Speisequelle
ein Widerstand eingeschaltet ist und wenn das Steuergitter der Röhre gleichstrommäßig an den Verbindungspunkt
der Belastung und des Widerstandes angeschlossen ist, wobei die Beziehung
Schaltungsanordnung zum Stabilisieren
des Arbeitspunktes einer Verstärkerröhre
des Arbeitspunktes einer Verstärkerröhre
Anmelder:
Philips Patentverwaltung G. m. b. H.,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Walter Otten, Hamburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
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erfüllt ist (R = Wert des Widerstandes; D = Durchgriff der Röhre; Rj = innerer Widerstand der Speisequelle).
Auf diese Weise wird der die Verstärkerröhre durchfließende Anodenstrom konstant gehalten, der
Einfluß einer Änderung der Anodenspannung wird durch eine entsprechende Steuerung am Gitter ausgeglichen.
Dadurch wird also jedenfalls die Steilheit recht genau stabilisiert.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Die Figur zeigt den im vorliegenden Zusammenhang wichtigen Gleichstromkreis einer Verstärkerröhre
T, wobei die Zuführung und Abnahme zu verstärkender Schwingungen oder Meßgrößen od. dgl.
nicht angegeben ist, da diese ohne weiteres in üblicher Weise erfolgen kann.
Die Figur zeigt eine Schaltung, die von einer Gleichstromquelle gespeist wird, deren EMK den
Wert U0 hat. Die Quelle weist jedoch einen Innenwiderstand
Rf auf, so daß die tatsächlich zur Verfügung stehende Betriebsspannung Ub entsprechend
dem Spannungsabfall am Widerstand R1 geringer ist
und außerdem mit der Belastung schwankt. Die Belastung ist als veränderlicher Widerstand B angegeben
und kann z. B. durch eine oder mehrere weitere Verstärkerröhren gebildet sein, die geregelt werden, so
daß ihr Strom sich merklich ändert.
An die Speisequelle ist eine Verstärkerröhre T angeschlossen,
in deren Anodenzweig ein Arbeitswiderstand Ra und in deren Kathodenzweig ein Widerstand^
eingeschaltet ist. Wenn das Gitter dieser Röhre T an einen von der Betriebsspannung Ub gespeisten
Spannungsteiler gelegt ist, ändern sich bei Änderungen der Betriebsspannung die Vorspannungen
der Röhre, insbesondere die Anodenspannung und die Kathodenspannung Uk so, daß auch der
Anoden- bzw. Kathodenstrom der Röhre schwankt. Um dies zu vermeiden, ist nach der Erfindung
zwischen dem Belastungswiderstand B und dem negativen Pol der Speisequelle ein Widerstand R eingeschaltet,
der so bemessen ist, daß die Beziehung
R = D-R,
erfüllt ist. Das Steuergitter der Röhre T ist gleichstrommäßig
an den Verbindungspunkt der Be-
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lastung B und des Widerstandes R angeschlossen. Wenn der Belastungswiderstand B kleiner wird und
dadurch die Belastung für die Speisequelle ansteigt, wird die Spannungsteilung an den Widerständen B
und R derart verschoben, daß die Spannung am Gitter der Röhre T positiver wird. Dadurch wird der
Einfluß der abnehmenden Anodenspannung ausgeglichen und der Kathodenstrom stabilisiert. Ersichtlich
läßt sich durch eine Vergrößerung des Widerstandes R auch eine etwa gewünschte Überkompensation
erreichen.
Die Erfindung hat insbesondere Bedeutung für
kleinere Geräte, die nur mit einem verhältnismäßig schwachen Speiseteil, z.B. einer Netz-Gleichrichterschaltung,
versehen sind. Dies ist z. B. bei Konvertern der Fall, wie sie bei Fernsehempfängern Verwendung
finden, um Empfangssignale eines höheren Frequenzbereiches auf niedrigere Frequenzen umzusetzen.
Derartige Geräte haben vielfach nur zwei Röhren, von denen die eine als Oszillator geschaltete Röhre
ihre Vorspannung aus den Oszillatorschwingungen erhält, deren Amplitude von der eingestellten Frequenz
stark abhängig ist. In entsprechender Weise ändert sich somit auch die durch diese Oszillatorröhre
hervorgerufene Belastung, was sich auch auf die andere, vorzugsweise als Vorverstärker dienende
Röhre auswirken würde. Eine Änderung des Arbeitspunktes der Vorverstärkerröhre ergibt aber eine Änderung
ihrer Verstärkung und gegebenenfalls auch eine Verschlechterung ihrer Rauscheigenschaften.
Durch Anwendung der Erfindung kann eine völlige Stabilisierung des Arbeitspunktes der Vorröhr© erzielt
werden. Falls diese in Gitter-Basis-Schaltung arbeitet, kann ohne weiteres der mit dem Gitter verbundene
Sehaltungspunkt an Erde gelegt werden, wie dies in der Figur gestrichelt angedeutet ist. Auch bei einem
Empfangs- oder Verstärkergerät mit in B-Schaltung liegender Endstufe ergeben sich ähnliche Verhältnisse.
Ersichtlich kann die Erfindung auch angewendet werden, wenn eine andere Elektronenröhre, z. B. eine
Mehrgitterröhre, wie eine Pentode, verwendet wird, wobei gegebenenfalls eine gewisse Korrektur des Widerstandes
R erforderlich ist, um den Einfluß weiterer Elektrodenvorspannungen auf den Anodenbzw.
Kathodenstrom mit zu berücksichtigen.
Auch bei einer Schaltungsanordnung mit Transistoren ergeben sieh grundsätzlich gleiche Verhältnisse,
so daß auch dort in äquivalenter Übertragung die Erfindung anwendbar ist.
Da der Anoden-Kathoden-Strom der Röhre T in der Schaltungsanordnung nach der Erfindung stabilisiert
ist, können der Kathodenwiderstand Rk und der Anodenwiderstand Ra beliebige Werte haben, wie sie
auf Grund der Aufgabe der Schaltungsanordnung gefordert werden. Durch den Spannungsabfall am
Widerstand R ergibt sich allerdings eine zusätzliche Gittervorspannung Ug, die bei der Bemessung des
Kathodenwiderstandes Rk für die Festlegung des Arbeitspunktes
mit berücksichtigt werden muß.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstärkerröhre, die gespeist wird aus einer einen merklichen Innenwiderstand aufweisenden Speisequelle, an die eine stark schwankende Belastung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Belastung (B) und dem negativen Pol der Speisequelle ein Widerstand (R) eingeschaltet ist und daß das Steuergitter der Röhre (T) gleichstrommäßig an den Verbindungspunkt der Belastung (B) und des Widerstandes (R) angeschlossen ist, wobei die BeziehungR = D-R1erfüllt ist (R = Wert des Widerstandes; D = Durchgriff der Röhre; R1 = innerer Widerstand der Speisequelle).In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 814 606;
britische Patentschrift Nr. 413 544;
»Proceedings of the IRE«, Juli 1957, S. 1011 und 1012.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 309 550/209 4.63
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP26368A DE1147265B (de) | 1961-01-12 | 1961-01-12 | Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstaerkerroehre |
| US159945A US3198424A (en) | 1961-01-12 | 1961-12-18 | Circuit arrangement for stabilizing the operating point of an amplifier tube |
| GB810/62A GB992511A (en) | 1961-01-12 | 1962-01-09 | Improvements in or relating to arrangements for stabilizing the operating point of an amplifier |
| FR884516A FR1310929A (fr) | 1961-01-12 | 1962-01-11 | Circuit pour stabiliser le point de fonctionnement d'un tube amplificateur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP26368A DE1147265B (de) | 1961-01-12 | 1961-01-12 | Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstaerkerroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1147265B true DE1147265B (de) | 1963-04-18 |
Family
ID=7370443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP26368A Pending DE1147265B (de) | 1961-01-12 | 1961-01-12 | Schaltungsanordnung zum Stabilisieren des Arbeitspunktes einer Verstaerkerroehre |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3198424A (de) |
| DE (1) | DE1147265B (de) |
| GB (1) | GB992511A (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB413544A (en) * | 1932-11-05 | 1934-07-19 | Telefunken Gmbh | Improvements in or relating to thermionic valve circuit arrangements |
| DE814606C (de) * | 1950-02-09 | 1951-09-24 | Telefunken Gmbh | Schaltung zur Stabilisierung der Anodengleichspannung einer Verstaerkerroehre |
Family Cites Families (3)
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| US1541311A (en) * | 1923-02-07 | 1925-06-09 | Western Electric Co | Vacuum-tube circuits |
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- 1961-01-12 DE DEP26368A patent/DE1147265B/de active Pending
- 1961-12-18 US US159945A patent/US3198424A/en not_active Expired - Lifetime
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1962
- 1962-01-09 GB GB810/62A patent/GB992511A/en not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3198424A (en) | 1965-08-03 |
| GB992511A (en) | 1965-05-19 |
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