DE1147021B - Drehbar gelagerte Trommel zum Entrinden von Baumstaemmen - Google Patents
Drehbar gelagerte Trommel zum Entrinden von BaumstaemmenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L1/00—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
C18082Ic/38i
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 11. A P R I L 1963
Die Erfindung betrifft eine drehbar gelagerte Trommel zum Entrinden von Baumstämmen, bestehend
aus einzelnen, im Abstand voneinander angeordneten Reifen und aus diese verbindenden Längssprossen,
die, über die Innenumfänge der Reifen verteilt, im Abstand voneinander mit ihren Längskanten
an Zungen der Reifen angeschweißt sind.
Bei einer bekannten Trommel dieser Art fallen die Seitenkanten der Sprossen mit den Seitenkanten der
Zungen zusammen. Die Schweißnähte verlaufen dabei außen auf den Sprossen um die Enden der
Zungen herum.
Erfindungsgemäß werden indessen die an den
Längskanten der Sprossen gelegenen Schweißnähte von den Zungen überdeckt und befinden sich auf der
inneren Umfangsfläche der Zungen. Das bietet die vorteilhafte Möglichkeit, die Finger an den Sprossen
von der Innenseite her über ihre ganze Länge hin anzuschweißen, während bei der bekannten Ausgestaltung
der Trommel die Schweißnaht nur ein Stück längs der Kante der Finger verläuft, diese
Kante dann überkreuzt und außen auf dem Finger entlangläuft. Durch diese Änderung der Richtung
der Schweißnaht wird die Konstruktion geschwächt, so daß die Finger leicht abbrechen.
Dieser Mangel ist durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Trommel vermieden.
Ebenso wie bei der bekannten Trommel können die Sprossen ein U-förmiges Querschnittsprofil haben
und mit ihren nach außen gewandten Randteilen innen an den Zungen der Reifen anliegen. Beim
Gegenstand der Erfindung sind in diesem Falle vorzugsweise die Kanten der Randteile der Sprossen an
den Innenflächen der Finger der Reifenzungen angeschweißt.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Endabschnitts der erfindungsgemäß ausgestalteten drehbar gelagerten
Trommel;
Fig. 2 ist eine vergrößerte Einzelheit der Fig. 1 und zeigt das Randstück eines Reifens und die Art
und Weise, in der dessen Finger mit den Trommelsprossen verschweißt sind;
Fig. 3 ist ein vergrößerter, längs der Linie 3-3 der Fig. 1 genommener, in Richtung der Pfeile gesehener
Querschnitt.
In Fig. 1 ist nur das eine Ende der Trommel gezeigt, da das andere Endstück der Trommel im wesentlichen
gleichgestaltet ist. Die Trommel 10 ist drehbar auf Bundrollen 11 gelagert; in diesen laufen
Schienenringe 12, die die Trommel umgeben und an Drehbar gelagerte Trommel
zum Entrinden von Baumstämmen
zum Entrinden von Baumstämmen
Anmelder:
Ibis Enterprises Limited,
Hamilton, Bermuda (Großbritannien)
Hamilton, Bermuda (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. M. Licht, Patentanwalt,
München 2, Sendlinger Str. 55
München 2, Sendlinger Str. 55
ihr befestigt sind. Die Drehung der Trommel 10 wird
ao mittels eines Getriebekranzes 13 ermöglicht, der an
der Trommel 10 sitzt und in ein Antriebsritzel 14 eingreift; dieses sitzt auf einer Antriebswelle 15, die
auf Böcken 16 gelagert ist und durch einen Motor in Drehung versetzt wird.
Die Trommel 10 besteht aus im Abstand voneinander angeordneten gleichachsigen Reifen 20 und aus
diese verbindenden Sprossen 18, die parallel nebeneinander, über die inneren Umfange der Reifen herum
verteilt, durch Schweißung befestigt sind.
Beim Betrieb werden Stämme in das eine Ende der Trommel 10 eingeführt und darin umeinander
gestürzt, während sie sich zum gegenüberliegenden Ende bewegen, um dort abgeladen zu werden. Die
Rinde wird von den Stämmen infolge der gegenseitigen Längs- und Drehbewegung abgeschält. Zur
weiteren Sicherung, daß die Stämme bei der Wanderung durch die Trommel 10 sauber abgeschält werden,
sind die längsverlaufenden Sprossen 18 am Innenumfang der Trommel 10 befestigt und bieten
dadurch den Stämmen eine unregelmäßige Fläche dar, um die Relativbewegung zwischen ihnen zu
steigern. Zu diesem Zwecke haben die Sprossen 18 einen U-förmigen Querschnitt und ihre freien
Außenteile 19 sind nach außen gewendet, um satt aufüegende Flächen abzugeben, die sich gegen den
Innenumfang der Reifen 20 legen und dort befestigt sind.
Die Reifen 20 sind in bestimmten Abständen zueinander auf die Länge der Sprossen 18 verteilt,
wobei der Abstand zwischen den Reifen 20 durch die Stärke der Sprossen 18 bestimmt wird. Diese Reifen
sind es auch, an denen der Getriebekranz 13 und die
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Schienen 12 befestigt sind. Die Enden der äußersten Sprossen 18 sitzen an Reifen 21, die in der Mitte
Öffnungen haben, durch die die Stämme in die Trommel 10 eingeführt und aus ihr ausgetragen werden.
Der Durchmesser der Trommelstirnöffnungen ist grundsätzlich etwas kleiner als der Innendurchmesser
der Trommel 10 selbst und bildet dadurch innere Flansche an den gegenüberliegenden Enden
der Trommel 10, um die Wanderung der Stämme durch sie hindurch zu verzögern.
In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Sprossen 18 an den Reifen 20 und 21 angeschweißt.
Um den plötzlichen Übergang von Last oder Spannung aus diesen Teilen in die Sprossen 18 zu verhindern,
sind die Reifen bei 120 und 122 ausgekerbt, um eine Reihe von getrennten, axial verlaufenden,
angeschrägten Zungen 22 zu bilden. Jede Zunge 22 ist in ihrer Mitte geschlitzt, so daß an ihrem Ende
zwei nach außen abgeschrägte Finger 24 und 26 entstehen. Der Abstand zwischen den Mittellinien der *0
Zungen 22 gleicht etwa der Breite einer Sprosse 18 plus dem Abstand zwischen benachbarten Sprossen
18. Auch sind die Sprossen mit Bezug auf die Reifen so gelegen, daß der Schlitz 28 ungefähr in der Mitte
zwischen den gegenüberliegenden Kanten 30 benachbarter Sprossen liegt.
Daher sitzen die benachbarten Finger 24, 26 benachbarter Zungen an den gegenüberliegenden Kanten
einer Sprosse. Insbesondere verläuft der rechte Finger 26 der einen Zunge 22 längs der linken Kante
der zugehörigen Sprosse 18 und überdeckt sie, und der linke Finger 24 der benachbarten Zunge 22 verläuft
längs der rechten Kante der gleichen Sprosse und überdeckt sie.
Der nacheilende Finger 26 der voreilenden Zunge 22 überdeckt also die voreilende Kante der Sprosse
18, und der voreilende Finger 24 der nacheilenden Zunge 22 überdeckt die nacheilende Kante der
Sprosse 18.
Die Sprossen 18 sind an den Reifen durch Schweißnähte 32 längs der Kanten 30 der Sprossen
und am Innenumfang der Reifen befestigt. Die Schweißnähte 32 werden also von den Zungen 22
überdeckt. Mit dieser Konstruktion ist es möglich, eine gleichmäßige Schweißfestigkeit längs der gesamten
Schweißnaht zu erreichen; darüber hinaus werden dank der Nachgiebigkeit der Zungen 22 und
ihrer Finger 24 und 26 die Stoßkräfte und andere hohe Lasten von den Sprossen allmählich auf die
Reifen übertragen. Dies bedeutet, daß jede Last, die die Sprossen zu verbiegen bestrebt ist, auch eine
Biegung der Zungen 22 und der Finger 24 und 26 bewirkt und daß die Belastung oder Spannung in den
Zungen, Fingern und im Reifen allmählich vom Außenende der Finger nach der Mitte des Reifens
hin bis an einen Punkt innerhalb des Bodens des ausgekerbten Teiles 120 der Reifenrandteile anwächst.
Für den Reifen ist also ein doppelter nachgiebiger Übergang von dem Randteil zu dem Hauptkörper
vorgesehen, um einen allmählichen Übergang der Lastspanoung in die Reifen zu erreichen. Insbesondere
sind die Finger 24 und 26 verhältnismäßig viel nachgiebiger als die Zungen 22 und diese wieder viel
nachgiebiger als der Hauptkörper des Reifens. Als eine Folge dieses Aufbaues hat die Trommel unter
ungewöhnlichen Lastbedingungen eine lange Lebensdauer ohne Bruch oder Versagen der Schweißverbindung
zwischen den Reifen und den Sprossen.
Die Schweißnähte für jede Sprosse erstrecken sich über den Innenumfang der Reifen von einem Anfangspunkt
aus, der ein wenig einwärts mit Bezug auf die Reifenmitte an jedem Finger verschoben ist.
Das erwies sich als wünschenswert in Fällen, wo der Werkstoff der Reifen so beschaffen war, daß die
Festigkeit der Fingerspitzen durch die Erwärmung während des Schweißens beeinträchtigt werden
könnte.
Claims (4)
1. Drehbar gelagerte Trommel zum Entrinden von Baumstämmen, bestehend aus einzelnen, im
Abstand voneinander angeordneten Reifen und aus diese verbindenden Längssprossen, die, über
die Innenumf änge der Reifen verteilt, im Abstand voneinander mit ihren Längskanten an Zungen
der Reifen angeschweißt sind, dadurch gekernt* zeichnet, daß die an den Längskanten (30) der
Sprosse» (18) gelegenen Schweißnähte (32) von den Zungen (22) überdeckt werden und sich auf
der inneren Umfangsfläche der Zungen befinden.
2. Trommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zunge (22) durch einen
schmaler als der Abstand der Sprossen (18) bemessenen Spalt (28) in zwei Finger (24,26) unterteilt
ist, deren jeder eine Längskante (30) einer Sprosse überdeckt.
3. Trommel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Finger (24, 26)
einer jeden Zunge (22) zwei aufeinanderfolgende Sprossen (18) überdecken.
4. Trommel nach Anspruch 1, deren Sprossen ein U-förmiges Querschnittsprofil haben und mit
ihren nach außen gewandten Randteilen innen an den Zungen der Reifen anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanten (30) der
Randteile (19) der Sprossen (18) an den Innenflächen der Finger (24, 26) der Reifenzungen (22)
angeschweißt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 279 702.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 309 549/73 4.63
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US774518A US2979090A (en) | 1958-11-17 | 1958-11-17 | Log debarking drum |
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Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB36963/58A GB842309A (en) | 1958-11-17 | 1958-11-17 | Improvements in log debarking devices |
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| DEC18082A DE1147021B (de) | 1958-11-17 | 1958-12-16 | Drehbar gelagerte Trommel zum Entrinden von Baumstaemmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1147021B true DE1147021B (de) | 1963-04-11 |
Family
ID=27209473
Family Applications (1)
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Country Status (2)
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| DE (1) | DE1147021B (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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1958
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- 1958-12-16 DE DEC18082A patent/DE1147021B/de active Pending
Patent Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| CH279702A (fr) * | 1948-12-30 | 1951-12-15 | Ingersoll Rand Co | Tambour pour le décorticage des billes de bois. |
Also Published As
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| US2979090A (en) | 1961-04-11 |
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