DE1146721B - Auf- und Abspulvorrichtung - Google Patents
Auf- und AbspulvorrichtungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. 47 k 5/14
G 06k; G 03b
O 8114 IXc/47k
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 4. APRIL 1963
Die Erfindung bezieht sich auf eine Auf- und Abspulvorrichtung für Filme, Streifen, Bänder,
Drähte od. dgl.
Im einfachsten Fall kann eine Auf- und Abspulvorrichtung als sogenannte Umspulvorrichtung für
Filme ausgebildet sein. Hierbei ist die Aufwickelspule mit einer Kurbel verbunden und die Abwickelspule
drehbar auf einer Achse gelagert. Damit beim Umspulen die Abwickelspule unkontrollierte Bewegungen
vermeidet, muß diese oft mit der Hand abgebremst werden.
Ein Angleich der Drehzahl der Abwickelspule an die Drehzahl der Aufwickelspule durch besondere
Vorrichtungen ist bei derartig einfachen Konstruktionen nicht erforderlich.
Eine wesentlich andere Aufgabe haben Auf- und Abspulvorrichtungen zu erfüllen, die mit einer Bearbeitungsstation
für die Filme, Streifen, Bänder od. dgl. zusammenarbeiten. Diese Bearbeitungsstationen sind im Normalfall zwischen der Auf- und
Abwickelspule angeordnet.
Es sind einfache Auf- und Abspulvorrichtungen bekannt, bei denen nur die Aufwickelspule durch
einen Motor angetrieben wird. Der Streifen oder das Band wird von der Aufwickelspule durch die Bearbeitungsstation
gezogen und dabei zugleich von der Abwickelspule abgespult.
Eine derartig einfache Konstruktion ist nur in Verbindung mit einer Bearbeitungsstation möglich, in
der der Streifen, der Film oder das Band kontinuierlieh verarbeitet werden. Diese Auf- und Abspulvorrichtungen
sind unbrauchbar bei diskontinuierlicher Bearbeitung der Streifen.
Da es im Prinzip für die Konstruktion einer Auf- und Abwickelvorrichtung gleichgültig ist, ob Filme,
Bänder, Streifen, Drähte od. dgl. auf- bzw. abgespult werden, soll im folgenden der Einfachheit halber als
Sammelbegriff das Wort »Streifen« verwendet werden. Hierbei ist zu beachten, daß in jedem Falle in
dieser Bezeichnung alle denkbaren Filme, Bänder, Drähte od. dgl. eingeschlossen sein sollen.
Bei großen Auf- und Abspulvorrichtungen muß oft die Abwickelspule einen eigenen Antrieb erhalten,
da besonders die Festigkeit dünner Streifen nicht ausreichen würde, eine schwere Abwickelspule anzutreiben.
Der Antrieb der Abwickelspule hat eine Vorrichtung zur Folge, die einen Drehzahlabgleich zwischen
der Auf- und der Abwickelspule vornimmt, da sich die Auf- und Abwickelradien der Spulen während
der Bearbeitung ständig verändern.
Die Vorrichtung für den Drehzahlabgleich zwi-Auf- und Abspulvorrichtung
Anmelder:
Olympia-Werke A. G., Wilhelmshaven
Olympia-Werke A. G., Wilhelmshaven
Wilhelm Hergert, Wilhelmshaven,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sehen Auf- und Abwickelspulen muß dann besonders genau arbeiten, wenn der Streifentransport durch die
Bearbeitungsstation diskontinuierlich erfolgt. Abgesehen davon, daß sich durch eine derartige Bearbeitungsstation
der Streifenzug von der Aufwickelspule nicht auf die Abwickelspule übertragen läßt, ist es
oft erforderlich, den Streifen unbelastet durch die Bearbeitungsstation zu transportieren. Dieses ist beispielsweise
bei Filmgeräten der Fall, in. denen der Filmstreifen mit Hilfe eines Malteserkreuztriebes
durch die Aufnahme- bzw. Wiedergabestation befördert wird.
Um hierbei den Streifen unabhängig von der Beeinflussung der Auf- und Abwickelspulen zu machen,
können vor und hinter der Bearbeitungsstation zahlreiche Rollen vorgesehen sein, über die der Streifen
geführt wird.
Alle diese Verfahren, insbesondere auch eigene regelbare Antriebe für die Aufwickel- bzw. Abwickelspulen
sind zwar herkömmlich, benötigen jedoch unverhältnismäßig viel Platz und sind kompliziert
und kostspielig.
Zur Vermeidung voluminöser Auf- und Abspulvorrichtungen sind Auf- und Abspulvorrichtungen
vorgeschlagen worden, in denen Auf- und Abwickelspulen koaxial zueinander angeordnet sind. In einer
bekanntgewordenen Anordnung überträgt sich der Streifenzug von der Aufwickelspule durch die Be^-
arbeitungsstation auf die Abwickelspule, so daß diese mitgezogen wird.
Bei dieser einfachen Konstruktion fallen jedoch alle vorher aufgezählten Mängel genauso ins Gewicht wie
bei Auf- und Abspulvorrichtungen, in denen die Aufbzw. Abwickelspulen je auf einer Welle angeordnet
sind. Überdies ist beispielsweise eine derartige Auf- und Abspulvorrichtung ungeeignet zum Transport
von Lochstreifen durch eine Schnelloch- bzw. Lesestation, in der der Streifen noch einmal gesondert angetrieben
wird.
309 548/112
In einer ebenfalls bekanntgewordenen Anordnung zum Umspulen von Draht od. dgl. von einer Spule
auf eine andere ist ein Differentialgetriebe vorgesehen, dessen Gehäuse angetrieben wird und dessen
Antriebskegelräder kraftschlüssig mit der Abwickel- und der Aufwickelspule verbunden sind. Zwischen
den Antriebskegelrädern und den Spulen sind Bremstrommeln vorgesehen, die mit Bremsbacken zusammenwirken,
deren Bremsdruck über aufeinander abangeordnet ist und dessen freie Enden den durch ein
einstellbares federndes, den Reibdruck bestimmendes Regelglied miteinander verbunden sind.
Wenn durch diese Konstruktion auch ein Schutz des Antriebs der Vorrichtung gegen Überlastung
— die beispielsweise bei Verklemmung des Streifens eintreten könnte — gegeben ist, kann es jedoch
wünschenswert sein, besonders bei Präzisionsantrie-
ärbeitungsstation vonkommen vom Zug der Aufwickelspule
entlastet ist.
Zwei grundsätzlich verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung
5 lassen sich unterscheiden. In einer ersten Ausführungsform wird der Antrieb der abbremsbaren Abwickelspule
über einen Friktionsantrieb hergestellt. Hierbei ist die Aufwickelspule vermittels eines fest eingestellten
Reibantriebs und die Abwickelspule vergestimmte Zwischenglieder vom Zug des Wickel- io mittels Lager drehbar auf der Abtriebswelle des
gutes abgeleitet wird. stufenlos regelbaren Getriebes angeordnet. Zum An-
Diese Vorrichtung ist sperrig. Beide Antriebswellen trieb der Abwickelspule ist ein Friktionsantrieb vorwerden
zum Antrieb der Spulen ausgenutzt. Die auf- gesehen, dessen treibender Reibbelag fest mit der
einander abgestimmten Zwischenglieder, die den Zug Abtriebswelle und dessen angetriebener Reibbelag
des Wickelgutes auf die Bremsbelege für die Brems- 15 mit der Abwickelspule fest verbunden ist und auf seitrommeln
übertragen, sind als langarmige Hebel aus- nem Umfang einen Bremsbelag trägt,
gebildet, bei deren Konstruktion kein Wert auf eine Zugleich ist das stufenlos regelbare Getriebe als
raumsparende Anordnung bzw. Ausbildung gelegt Reibradumlaufgetriebe ausgebildet, dessen Zwischenwurde.
Auf- und Abwickelspulen liegen, zumindest radwellen in den Scheren eines scherenförmig angedurch
das Getriebe und die Bremsvorrichtung von- 20 ordneten Hebelpaares gelagert sind, dessen Dreheinander
getrennt, weit auseinander, beiderseits des punkt fest an einem abbremsbaren Rotationskörper
Getriebes.
Es sind weiterhin Auf- bzw. Abspulvorrichtungen bekanntgeworden, deren Arbeitsgeschwindigkeit durch
Getriebe eingestellt wird, die über Bremsen od. dgl. vom Zug des Wickelgutes regelbar sind. In einer besonderen Ausführungsform kann der Zug des Streifens
in Stromschwankungen umgesetzt werden, die eine elektromagnetische Bremse mehr oder weniger
stark erregen. Die elektromagnetische Bremse ist an 30 ben, Reibräder zu vermeiden,
das eine Abtriebekegelrad eines Differentialgetriebes Deshalb ist in einem zweiten Ausführungsbeispiel
angeschlossen, wodurch sich in Abhängigkeit von die Aufwickelspule fest auf einer Aufwickelachse, die
den Stromschwankungen die Drehzahl der zweiten Nabe der Abwickelspule neben der Aufwickelspule
Abtriebswelle des Differentialgetriebes einstellen läßt. drehbar in einem die Aufwickelachse koaxial um-Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, 35 gebenden, fest mit dem Gehäuse der Vorrichtung
unter Vermeidung aller bisherigen Nachteile eine dreh- verbundenen Lager angeordnet, wobei zur Drehung
der Aufwickelspule und der abbremsbaren Abwickelspule ein Differentialgetriebe vorgesehen ist,
dessen Trabantenträger über Zwischenräder mit dem Abtrieb des stufenlos regelbaren Getriebes in Wirkverbindung
steht.
Das stufenlos regelbare Getriebe ist hierbei als Umlauf-Zahnradgetriebe mit einer Zwischenradwelle
ausgeführt, die drehbar in einem an seinem Umfang
laufenden Abtriebswelle des Getriebes angeordnet 45 abbremsbaren Trabantenträger lagert, dessen eines
sind, von der die Aufwickelspule direkt antreibbar Lauflager auf der Antriebswelle der Vorrichtung und
ist und mit der die Abwickelspule über eine vom Zug dessen anderes Lauflager auf der zu dieser koaxial
des Wickelgutes beeinflußbares Zwischengetriebe in geführten Aufwickelachse sitzt.
Wirkverbindung steht. Mit diesen beiden Ausführongsbeispielen der er-
Diese vorteilhafte Ausführungsform gestattet es, 50 findungsgemäßen Vorrichtung ist zum erstenmal in
daß Auf- und Abwickelspulen unmittelbar nebenein- vorteilhafter Weise eine drehzahlgeregelte Auf- und
ander auf der einen Seite eines Gehäuses angeordnet
sein können, wohingegen das stufenlos regelbare Getriebe und der Antriebsmotor innerhalb des Gehäuses
untergebracht sind. Hierdurch läßt sich erreichen, daß 55
beide Spulen leicht zugänglich, raumsparend nebeneinander und koaxial zueinander angeordnet sind. Die
neue Vorrichtung gestattet es überdies, daß die Aufwickelspule mit einer Führungsgeschwindigkeit direkt
sein können, wohingegen das stufenlos regelbare Getriebe und der Antriebsmotor innerhalb des Gehäuses
untergebracht sind. Hierdurch läßt sich erreichen, daß 55
beide Spulen leicht zugänglich, raumsparend nebeneinander und koaxial zueinander angeordnet sind. Die
neue Vorrichtung gestattet es überdies, daß die Aufwickelspule mit einer Führungsgeschwindigkeit direkt
vom Getriebe angetrieben wird, wohingegen die Ab- 60 spulvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungswickelspule
dieser Führungsgeschwindigkeit über ein beispiel,
Getriebe nachgeschaltet ist. Fig. 2 eine Explosionszeichnung des stufenlos regel-
Der Bremsdruck zur Regelung des stufenlos regel- baren Getriebes gemäß erstem Ausführungsbeispiel,
baren Getriebes sowie zur Beeinflussung der Ab- Fig. 3 die Bremsvorrichtung der Auf- und Abwickelspule
läßt sich sowohl vor als auch hinter einer 65 spulvorrichtung gemäß erstem Ausführungsbedspiel,
Bearbeitungsstation abnehmen, durch die der Strei- Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Auf- und Ab-
fen vermittels der vorliegenden Erfindung so hin- spulvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsdurchtransportiert
wird, daß er innerhalb der Be- beispiel,
zahlgeregelte Auf-und Abspulvorrichtung zu schaffen,
die bei geringstem Raumbedarf eine störungsfreie und die Bearbeitungsstation entlastende Regelung der
Auf- und Abspulgeschwindigkeit gestattet.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die Auf- und Abwickelspulen nebeneinander und koaxial zu
einer gleichachsig zur Antriebswelle des stufenlos vom Zug des Wickelgutes regelbaren Getriebes ver-
Abspulvorrichtung geschaffen, die feinstufig regelbar ist und die infolge der koaxialen Anordnung von Auf-
und Abwickelspule nur geringen Raum beansprucht.
Weitere Merkmale des Erfindungsgegenstandes sind in den Patentansprüchen niedergelegt. Nachfolgend
sind zwei Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Auf- und Ab-
5 6
Fig. 5 a eine Explosionszeichnung der Auf- und welle 12 des stufenlos regelbaren Getriebes zu-
Abspulvorrichtung gemäß zweitem Ausführungsbei- sammen. Die kleinen Zwischenräder 18 und 20 sind
spiel, fest mit den Zwischenradwellen 21 und 22 verbun-
Fig. 5 b eine Explosionszeichnung der Auf- und den. Die großen Zwischenräder 17 und 19 sind auf
Abspulvorrichtung gemäß zweitem Ausführungsbei- 5 Vierkante 25 und 26 der Zwischenradwellen 21 und
spiel, 22 geschoben und durch Wellensicherungen 30 und
Fig. 5 c eine Explosionszeichnung der Auf- und 31 auf den Zwischenradwellen gegen axiale Ver-
Abspulvorrichtung gemäß zweitem Ausführungsbei- Schiebung gesichert. Die Zwischenräder 17, 18, 19
spiel, und 20 sowie das Reibrad 14 und der Reibbelag 9
Fig. 6 die Bremsvorrichtung der Auf- und Abspul- io können in vorteilhafter Weise aus geeignetem Kunstvorrichtung
gemäß zweitem Ausführungsbeispiel. stoff hergestellt sein. Falls es die Betriebsverhältnisse
Die Auf- und Abspulvorrichtung gemäß erstem des stufenlos regelbaren Getriebes erfordern sollten,
Ausführungsbeispiel wird im folgenden an Hand der können einzelne Räder bzw. Reibbeläge auch aus
Fig. 1 und 2 beschrieben. anderem Material, z. B. Stahl, hergestellt sein.
Die Vorrichtung ist in senkrechter Lage gezeich- 15 Die Zwischenradwellen können in beliebigen La-
net, sie kann jedoch ohne sonderliche Schwierigkeiten gern, z. B. Kugellagern 33 und 34, gelagert sein. Die
auch in horizontaler Anordnung betrieben werden. Lager der Zwischenradwellen 33 und 34 sind in
Als Antriebswelle ist ein mit zwei verlängerten scherenförmig ausgebildeten Hebelarmen 36 und 37
Naben 1 und 5 versehenes Riemenrad 2 ausgebildet. angeordnet. Die Anordnung dieser scherenförmig ge-Es
sei angenommen, daß die Vorrichtung über einen 20 stalteten Hebelarme läßt am besten die Fig. 2 erRiementrieb
angetrieben wird. Selbstverständlich ist kennen,
jeder andere Antrieb denkbar. Im Drehpunkt der Schere sind die beiden Hebel-
jeder andere Antrieb denkbar. Im Drehpunkt der Schere sind die beiden Hebel-
Die Antriebswelle ist mit ihrer verlängerten Nabe 1 arme 36 und 37 auf einer Schraube 38 gelagert, die
in einem Axiallager 3 gelagert, das in einem Ge- bei 39 fest mit dem Unterteil 70 des Gehäuses des
häuse 4 angeordnet ist. Auf der oberen Nabe 5 des 25 stufenlos regelbaren Getriebes verbunden ist.
Riemenrades 2 ist ein Radiallager 6 angeordnet, auf Die Fig. 2 läßt eine Ausnehmung 40 im Unterteil
dem das Unterteil 70 des stufenlos regelbaren Getrie- 70 des stufenlos regelbaren Getriebes erkennen, die
bes gelagert ist. Wie die Fig. 2 erkennen läßt, ist das für die Zwischenräder 17 und 19 genügend großen
Unterteil 70 des stufenlos regelbaren Getriebes als Raum schafft.
ringförmiges Gehäuse ausgebildet, welches an seinem 30 Die freien Enden der Hebelarme 36 und 37 weisen
Umfang eine Ringnut 8 trägt, die, wie später im Löcher 41 und 42 auf, in die die Enden einer Feder
einzelnen erläutert wird, auf ihrer Grundfläche einen 43 eingreifen. Durch die Feder 43 wird der Reib-
Reibbelag für Bremsbacken trägt. Dieser besondere druck zwischen dem Reibbelag auf dem Bund 9 der
Reibbelag ist nicht erforderlich, wenn die Brems- Antriebswelle 5 und den großen Zwischenrädern 17
backen entsprechend ausgerüstet sind. 35 und 19 sowie der Reibdruck zwischen dem Reibrad
Die obere Nabe 5 des Riemenrades 2 endet in 14 der Abtriebswelle und den kleinen Zwischenrädern
einem Ansatz 9, der einen Reibbelag trägt. Der An- 18 und 20 festgelegt.
satz 9 ist ausgebohrt und nimmt in dieser Bohrung Es ist leicht einzusehen, daß die Feder 43 mit dem
ein Lager, beispielsweise ein Kugellager 10, auf. Im Reibdruck auch die Belastbarkeit des Getriebes beKugellager
10 ist drehbar ein Lageransatz 11 der Ab- 40 stimmt. Wird das an der Abtriebswelle 12 geforderte
triebswelle 12 des stufenlos regelbaren Getriebes ge- Drehmoment zu groß, »rutschen« die Reibverbindunlagert.
gen zwischen dem Reibbelag 9 und den Rädern 17
Die Abtriebswelle 12 weist über ihrem Lager- und 19 oder zwischen dem Reibrad 14 und den kleizapfen
11 einen Vierkant 13 auf, auf dem ein Reib- nen Zwischenrädern 18 und 20 durch, ohne den Anrad
14 befestigt ist. Das Reibrad 14 ist gegen axiale 45 trieb der Vorrichtung zu überfordern.
Verschiebung durch eine Wellensicherung 15 ge- Fig. 2 läßt erkennen, daß die Lager 33 und 34 für sichert. Zwischen der Wellensicherung und dem die Zwischenradwellen in Verstärkungen 36 a und Lager 10 ist ein Abstandsstück 16 vorgesehen. 37 a der scherenförmigen Hebelarme 36 und 37 an-
Verschiebung durch eine Wellensicherung 15 ge- Fig. 2 läßt erkennen, daß die Lager 33 und 34 für sichert. Zwischen der Wellensicherung und dem die Zwischenradwellen in Verstärkungen 36 a und Lager 10 ist ein Abstandsstück 16 vorgesehen. 37 a der scherenförmigen Hebelarme 36 und 37 an-
Der Reibbelag auf dem Bund 9 kann auch durch geordnet sind.
ein Reibrad ersetzt werden, wenn es das Drehzahl- 50 Wie besonders die Fig. 2 erkennen läßt, können
übersetzungsverhältnis des Getriebes verlangt. Im sich die Hebelarme 36 und 37 mit ihren Zwischenvorliegenden
Fall ist das stufenlos regelbare Ge- rädern zusammen mit dem Gehäuse 70 des stufenlos
triebe 7 als Untersetzungsgetriebe gezeichnet. Es regelbaren Getriebes drehen. Da das Gehäuse, wie
kann, ohne am Wesen der Erfindung etwas zu ändern, bereits gesagt, bei 8 von einer Bremse abbremsbar
auch als Übersetzungsgetriebe ausgebildet sein. 55 ist, kann in einem durch den Reibdruck vorgegebe-
Die Verbindung zwischen dem Reibbelag auf dem nen Bereich eine stufenlose Regelung der Abtriebs-Bund
9 und dem Reibrad 14 wird durch Zwischen- drehzahl des Getriebes stattfinden. Mit dem Bremsräder
17, 18; 19 und 20 hergestellt. Die Größe dieser system kann aber auch neben einer stufenlosen Dreh-Zwischenräder
bestimmt im Zusammenwirken mit zahlregelung die Entscheidung »Stillstand« — »Ander
Größe des Reibbelages auf dem Bund 9 und mit 60 trieb« herbeigeführt werden, wodurch das Getriebe
dem Durchmesser des Reibrades 14 das Über- bzw. zusätzlich die Funktion einer Kupplung übernimmt.
Untersetzungsverhältnis des Getriebes. Die Kupplungseigenschaft wird bei »Betriebsbereit-
Wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen, sind die schaft« ausgenutzt, in der bei laufendem Motor keine
Zwischenräder 17 und 18, 19 und 20 paarweise zu- Lochung bzw. Datenübertragung auf den oder von
sammengefaßt. Im vorliegenden Fall arbeiten die 65 dem Streifen stattfindet und dieser daher auch nicht
großen Räder 17 und 19 mit dem Reibbelag auf dem transportiert werden darf.
Bund 9 der Antriebswelle und die kleinen Zwischen- In den Unterteil 70 des Gehäuses des stufenlos
räder 18 und 20 mit dem Reibrad 14 der Abtriebs- regelbaren Getriebes ist ein Deckel 45 eingepaßt, der
7 8
durch eine Madenschraube 46 gegenüber dem Ge- die wesentlichen Glieder der Bremsvorrichtung in Ver-
häuse fixierbar ist. In der Mitte befindet sich eine bindung mit der Auf- und Abspulvorrichtung gezeigt.
Lageröffnung 47, die ein Kugellager 48 aufnimmt, in Fig. 1 und 2 lassen Teile der Bremsvorrichtung
dem die Abtriebswelle 12 des Getriebes drehbar ge- nicht erkennen,
lagert ist. 5 Auf der Seitenwand 73 (vgl. Fig. 1) der Abwickel-
Um die Breite eines Abstandsstückes 49 getrennt spule sei ein Streifenvorrat 80 vorhanden, der in
befindet sich neben dem Lager 48 ein weiteres Lager Richtung des Pfeiles 81 abgespult werden soll. Der
50, durch das die Abtriebswelle 12 in einer Ge- Streifen 82 ist als strichpunktierte Linie dargestellt
häusewand 51 gelagert ist. In üblicher Weise liegt und läuft um die Rolle 83. Nach Durchlaufen der
zwischen dem Lager 50 und der Gehäusewand 51 io Bearbeitungsstation 702 läuft der Streifen 82 um
eine Buchse 52. eine Rolle 83 α und wird in Richtung des Pfeiles 81 a
Unmittelbar über dem Ansatz 53 für das Lager 50 der nicht gezeigten Aufwickelspule der Vorrichtung
ist die Abtriebswelle 12 mit einem Vierkant 54 ver- zugeführt.
sehen, auf den eine Reibscheibe 55 geschoben ist. Gemäß Fig. 3 ist die Rolle 83 am Ende eines ein-Die
Reibscheibe 55 ist ein selbsttragendes Konstruk- 15 armigen Hebels 84 drehbar angeordnet. Hebel 84 ist
tionsteil. Je nach Erfordernis kann die Reibscheibe vermittels eines Vierkants 85 auf einer Achse 86 an-55
auch mit einem Reibbelag versehen werden. geordnet. Auf die Achse 86 sind zugleich zwei Kur-Drehbar
auf der Abtriebswelle 12 des stufenlos venscheiben 87 und 87 a geschoben,
regelbaren Getriebes 7 ist die Nabe 60 für die Auf- Die Kurvenscheibe 87 arbeitet mit einer Rolle 88 wickelspule angebracht. Sie wird über einen Reib- ao zusammen, die am Ende 890 eines dreiarmigen belag 321 und eine Feder 322 mitgenommen und Hebels 89 angeordnet ist. Der dreiarmige Hebel 89 durch eine Scheibe 323 und einen Benzinring 324 ist bei 90 drehbar gelagert und trägt an seinem Arm gehalten. Die Aufwickelspule selbst ist in der Fig. 1 891 einen Bremsbelag 892 für den Reibbelag 72 der nicht gezeigt, sie kann in üblicher Weise ausgebildet Abwickelspule.
regelbaren Getriebes 7 ist die Nabe 60 für die Auf- Die Kurvenscheibe 87 arbeitet mit einer Rolle 88 wickelspule angebracht. Sie wird über einen Reib- ao zusammen, die am Ende 890 eines dreiarmigen belag 321 und eine Feder 322 mitgenommen und Hebels 89 angeordnet ist. Der dreiarmige Hebel 89 durch eine Scheibe 323 und einen Benzinring 324 ist bei 90 drehbar gelagert und trägt an seinem Arm gehalten. Die Aufwickelspule selbst ist in der Fig. 1 891 einen Bremsbelag 892 für den Reibbelag 72 der nicht gezeigt, sie kann in üblicher Weise ausgebildet Abwickelspule.
sein und durch eine Zunge 61 mit der Nabe 60 ver- 25 Das Ende des Hebelarmes 893 ist über eine Feder
bunden werden. 894, der einarmige Hebel 84 über eine Feder 896 mit
Wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen, wird dem- einem Stift 895 verbunden. Die Feder 896 wirkt dem
gemäß die Abtriebsdrehzahl des stufenlos regelbaren Zug des Streifens 82 entgegen, während die Feder
Getriebes 7 unter Einschaltung eines Reibantriebes 894 den dreiarmigen Hebel 89 im Gegenuhrzeiger-
sowie über die Nabe 60 und die Zunge 61 auf die 30 sinn zu verschwenken sucht und die Rolle 88 auf die
Aufwickelspule der Auf- und Abspulvorrichtung Kurve der Kurvenscheibe 87 preßt,
übertragen. Die Kurvenscheibe 87 a wirkt mit einer Rolle 100
Zwischen dem Reibbelag 55 und der Nabe 60 der zusammen, die auf dem Arm 990 des dreiarmigen
Aufwickelspule ist auf der Abtriebswelle 12 des Hebels 99 angeordnet ist. Der dreiarmige Hebel 99
stufenlos regelbaren Getriebes vermittels der Lager 35 ist bei 101 drehbar gelagert. Sein Arm 991 ist mit
64 und 65 die Abwickelspule 67 angeordnet. einer Feder 992 verbunden, deren freies Ende am
Die Abwickelspule 67 trägt einen Reibbelag 72, Stift 993 befestigt ist.
der vermittels geeigneter Bolzen bzw. Hohlniete 71 Der Arm 994 des Hebels 99 trägt einen Bremsfuß
derart an die Abwickelspule 67 gepreßt wird, daß 995, der mit der Ringnut 8 in dem Unterteil 70 des
zwischen der einen Frontseite 67 α der Abwickelspule 40 stufenlos regelbaren Getriebes 7 zusammenwirkt,
und dem Reibbelag 72 eine scheibenförmige Seiten- Wie sich leicht der Fig. 3 entnehmen läßt, wird bei
wand 73 für die Abwickelspule eingepreßt ist. Verschwenkung des dreiarmigen Hebels 84 im Ge-
Der Reibbelag 72 der Abwickelspule arbeitet mit genuhrzeigersinn der Bremsfuß 892 vom Reibbelag
einem bereits erwähnten Reibbelag 55 zusammen, 72 der Abwickelspule abgehoben, während der
der fest auf der Abtriebswelle 12 des stufenlos regel- 45 Bremsfuß 995, dem Zug der Feder 992 folgend, auf
baren Getriebes 7 angeordnet ist. Die Abwickelspule die Ringnut 8 im Unterteil 70 des stufenlos regel-
67 erzeugt zwischen den beiden Reibbelägen 55 und baren Getriebes 7 gepreßt wird.
72 durch ihr Eigengewicht den notwendigen Reib- Es ist leicht einzusehen, daß durch die Form der
druck, wenn die Auf- und Abspulvorrichtung in ver- Kurvenscheiben 87 und 87 a die Stärke des Brems-
tikaler Anordnung arbeitet. In horizontaler Anord- so druckes bestimmt werden kann, der bei Verschwen-
nung der Vorrichtung wird der Reibdruck zwischen kung des Hebels 84 im Uhrzeigersinn oder entgegen
den Belägen 55 und 72 durch entsprechende Federn dem Uhrzeigersinn auftritt. Durch Abstimmung der
erzeugt. Kurvenscheiben 87 und 87 a ist es möglich, jedes be-
Der Reibbelag 72 der Abwickelspule ist an seinem liebige Geschwindigkeitsverhältnis zwischen Auf-Umfang
als Bremsbelag ausgebildet, so daß die Ab- 55 und Abwickelspule der Vorrichtung herzustellen,
wickelspule durch eine geeignete Bremsvorrichtung Während durch das eben beschriebene Bremsabbremsbar ist. system der Zug des von der Abwickelspule ablaufen-
wickelspule durch eine geeignete Bremsvorrichtung Während durch das eben beschriebene Bremsabbremsbar ist. system der Zug des von der Abwickelspule ablaufen-
Die Fig. 3 läßt eine streifengesteuerte Bremsvor- den Streifens ausgenutzt wird, überträgt die Rolle
richtung für das stufenlos regelbare Getriebe und den 83 a den Zug des auf die Aufwickelspule auflaufen-
Reibbelag 72 der Abwickelspule erkennen. Es sei an- 60 den Streifens auf ein zweites Bremssystem,
genommen, daß die rechte Seite der Fig. 3 (ge- Die Rolle 83 α ist am Ende eines Winkelhebels 105
strichelt dargestellt) die Bremsvorrichtung für die drehbar angeordnet. Der Winkelhebel 105 ist unter
Ringnut 8 im Unterteil 70 des stufenlos regelbaren der Gehäusewand 51 (vgl. Fig. 1) angeordnet und fest
Getriebes 7 darstellt, wohingegen auf der Unken Seite mit einer Zwischenlasche 106 verbunden. Zwischen-
der Fig. 3 eine Abbremsvorrichtung gezeigt ist, die 65 lasche 106 und Winkelhebel 105 sind drehbar um die
sowohl auf den Reibbelag 72 der Abwickelspule als Achse 107 gelagert. Bei 108 ist an die Zwischen-
auch auf das stufenlos regelbare Getriebe einwirken lasche 106 ein Verbindungsstück 109 angelenkt, das
kann. Der Einfachheit halber sind in der Fig. 3 nur bei 110 auf einen einarmigen Hebel 111 einwirkt.
Der einarmige Hebel 111 steht unter der Einwirkung einer Feder 112, deren freies Ende an einem
Stift 113 fest mit dem Gehäuse der Vorrichtung verbunden ist.
Der einarmige Hebel 111 ist bei 114 drehbar gelagert und mit einer Kurvenscheibe 115 verbunden.
Die Kurvenscheibe 115 arbeitet mit zwei Rollen 116 und 117 a zusammen.
Die Rolle 116 ist drehbar an den Arm 1170 des dreiarmigen Hebels 117 befestigt. Der dreiarmige
Hebel 117 ist bei 118 drehbar gelagert. Der Arm 1171 arbeitet mit einer Feder 119 zusammen, deren
freies Ende über einen Stift 120 fest mit dem Gehäuse der Vorrichtung verbunden ist.
Am dritten Arm 1172 des dreiarmigen Hebels 117 ist ein Bremsfuß 1173 befestigt, der mit der Ringnut
8 im Unterteil 70 des Gehäuses des stufenlos regelbaren Getriebes 7 zusammenwirkt.
Die Rolle 117 α ist drehbar am Hebelarm 1220 eines dreiarmigen Hebels 122 befestigt. Der dreiarmige
Hebel 122 ist bei 123 drehbar gelagert. Sein Hebelarm 1221 ist mit einer Feder 1222 verbunden,
die über den Stift 124 fest mit dem Gehäuse der Vorrichtung verbunden ist.
Der Arm 1223 des dreiarmigen Hebels 122 trägt einen Bremsfuß 1224, der mit der Ringnut 8 im
Unterteil 70 des stufenlos regelbaren Getriebes 7 zusammenwirkt.
Sobald sich der einarmige Hebel 111 aus der in der Fig. 3 dargestellten Stellung im Uhrzeigersinn
verschwenkt, wird der Bremsfuß 1224 von der Ringnut 8 des stufenlos regelbaren Getriebes abgehoben
und der Bremsfuß 1173, dem Zug der Feder 119 folgend, auf die Ringnut 8 aufgepreßt.
Bei Verschwenkung des Hebelarmes 111 entgegen dem Uhrzeigersinn wird der Bremsfuß 1224 auf die
Ringnut gepreßt, während der Bremsfuß 1173 abgehoben wird.
Durch die Ausbildung der Auflaufkurven der Kurvenscheibe 115 läßt sich für jede Stellung des einarmigen
Hebels 111 ein gewünschter Reibdruck auf der Ringnut 8 des stufenlos regelbaren Getriebes
einstellen.
Das Zusammenspiel der im vorhergehenden beschriebenen Bremsvorrichtung ist dem später folgenden
Absatz »Wirkungsweise« zu entnehmen.
Während das erste Ausführungsbeispiel eine erfindungsgemäße Auf- und Abspulvorrichtung zeigt, in
der das stufenlos regelbare Getriebe und die Abwickelspule mit Friktionsantrieben arbeiten, wird im
zweiten Ausführungsbeispiel die Auf- und Abwickelvorrichtung mit Zahnrädern betrieben.
Der Antrieb der Vorrichtung geschieht wie im ersten Ausführungsbeispiel ebenfalls über ein Riemenrad
2, das vermittels eines Lagers 3 in Wand 4 eines Gehäuses gelagert ist. Auch im zweiten Ausführungsbeispiel wird die Vorrichtung in vertikaler Anordnung
verwendet.
Fest mit dem Riemenrad 2 ist ein Ritzel 150 verbunden, das auf seiner Nabe ein Lager 151 trägt, auf
dem der untere Teil des Trabantenträgers 152 eines stufenlos regelbaren Getriebes 700 drehbar gelagert
ist.
Der obere Teil des Ritzels 150 weist eine Öffnung auf, in die ein Lager 153 eingepaßt ist. Im Lager 153
läuft ein Spurzapfen 154 der Aufwickelachse 155.
Das Ritzel 150 arbeitet mit dem unteren Zahnrad 156 des stufenlos regelbaren Getriebes zusammen.
Das Zahnrad 156 ist auf den Vierkant 157 der Zwischenradwelle 158 aufgeschoben und gegen axiale
Verschiebung durch eine Wellensicherung 159 gesichert.
Fest mit der Zwischenradwelle 158 verbunden ist ein kleines Zahnrad 160, das seine Drehung auf ein
großes Antriebszahnrad 161 des stufenlos regelbaren Getriebes 700 überträgt.
Die Zwischenradwelle 158 ist vermittels eines Lagers 163 im Trabantenträger 152 des stufenlos regelbaren
Getriebes 700 gelagert.
Der Trabantenträger 152 ist an seinem Umfang als Bremstrommel 164 ausgebildet, die mit einer später
zu beschreibenden Bremsvorrichtung zusammenwirkt.
Der Trabantenträger 152 ist vermittels eines Lagers 165 auf der Aufwickelachse 155 unmittelbar
über dem Ritzel 150 drehbar gelagert.
Wie die Fig. 4 erkennen läßt, arbeitet mit dem auf der Aufwickelachse 155 drehbar angeordneten großen
Abtriebszahnrad 161 ein kleines Ritzel 168 zusammen, das durch eine Madenschraube 169 mit dem
Abtriebszahnrad 161 verbunden ist.
Das Ritzel 168 arbeitet mit einem Zahnrad 170 zusammen, das zu einem Untersetzungsgetriebe ge~
hört. Das nachfolgend beschriebene Untersetzungsgetriebe ist als solches in bezug auf den Gegenstand
der vorliegenden Erfindung unwesentlich. Es wird im folgenden lediglich beschrieben, um zu zeigen, wie
die abgegebene Drehzahl des stufenlos regelbaren Getriebes auf einfache Weise noch weiter untersetzt
bzw. übersetzt werden kann. Das Zahnrad 170 ist auf den Vierkant 171 einer Zwischenradwelle 172
geschoben und auf dieser vermittels einer Wellensicherung 174 gegen axiale Verschiebung gesichert.
Die Zwischenradwelle 172 ist drehbar in einem Lager 175 gelagert, welches im Gehäuse 176 der Vorrichtung
angeordnet ist.
Fest mit der Zwischenradwelle 172 verbunden ist ein Ritzel 177, das mit einem glockenförmig ausgebildeten
Zahnrad 178 zusammenwirkt, welches koaxial zur Aufwickelachse 155 drehbar angeordnet ist.
Das glockenförmig ausgebildete Zahnrad 178 stützt sich mit seinem Bund 179 auf den Gehäuseteil 176
der Vorrichtung. Zwischen Bund 179 und Gehäuse 176 kann auch ein Axiallager vorgesehen sein.
Im gleichen Gehäuseteil 176 ist ein weiteres Lager 180 angeordnet, in dem die Aufwickelachse 155
läuft. Unmittelbar unter dem Lager 180 ist auf der Aufwickelachse 155 eine Rücklaufsperre angeordnet,
die im einzelnen später beschrieben wird.
Am Gehäuseteil 176 sind weiter Bremsen 281 und 323 befestigt, die im einzelnen später beschrieben
werden.
Über eine Klauenkupplung 184 ist an das glockenförmig
ausgebildete Zahnrad 178 der Wellenansatz 185 des Trabantenträgers 186 eines im einzelnen
später zu beschreibenden Differentialgetriebes 214 angeschlossen.
Der Wellenansatz 185 umgibt koaxial die Aufwickelachse
155 und ist auf dieser vermittels des Lagers 187 drehbar gelagert.
Der Trabantenträger 186 wird auf seinem Wellenansatz 185 in den Lagerbuchsen 188 und 189 geführt,
die ihrerseits in der Nabe 190 der Abwickelspule fest angeordnet sind.
Wie die Fig. 4 und 5 b erkennen lassen, ist der Spulenträger 191 der Abwickelspule glockenförmig
ausgebildet. Er hängt über dem Gehäuseteil 192 der
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Vorrichtung, welches aus dem Gehäuseteil 176 her- wickelachse 155 befestigt ist. Neben dieser Scheibe
ausragt. 251 ist an der Innenseite des Gehäuseteiles 176 in
Der Gehäuseteil 192 weist in seinem oberen Teil einer dafür bestimmten Ausnehmung 253 mit einer
eine Ausdrehung 193 auf, in der ein Lager 194 an- Schraube 254 eine Blattfeder 255 angeordnet. Zugeordnet
ist. In dem Lager 194 läuft die Nabe 190 5 gleich ist ein Bremsstück 256 vorgesehen, das eine
des glockenförmigen Teiles 191 der Abwickelspule. Kurve 257 aufweist. Zwischen der Kurve 257 und
An dem glockenförmigen Teil 191 der Abwickel- dem Umfang der Scheibe 251 entsteht ein Kanal 258,
spule ist vermittels Schrauben 198 eine kreisförmige in dem sich eine Rolle 259 befindet.
Seitenwandscheibe 199 der Abwickelspule ange- Während des Betriebes dreht sich die Scheibe 251
schraubt. io der Rücklaufsperre in Richtung des Pfeiles 260, so
Der untere Teil des glockenförmig ausgebildeten daß sich die Rolle 259 im vorderen, erweiterten Teil
Teiles 191 der Abwickelspule bildet eine Brems- des Kanals 258 befindet und gegen das freie Ende
trommel 200, die mit der Bremse 281 auf eine später der Blattfeder 255 anliegt,
näher beschriebene Weise zusammenwirkt. Im Ruhezustand hat die Aufwickelspule zunächst
Vermittels eines Stiftes 210 ist die Aufspulnabe 15 die Tendenz, sich im Gegenuhrzeigersinn zu drehen,
211 fest mit der Aufwickelachse 155 verbunden. Die so daß die Scheibe 251 entgegen der Richtung des
Aufspulnabe 211 weist an ihrem oberen Ende eine Pfeiles 260 mitgenommen wird. Bei dieser Bewegung
verschwenkbare Zunge 212 auf, mit der die Auf- wird die Rolle 259 in den verengten Teil des Kanals
wickelspule fest mit der Nabe 211 verbunden werden 258 gezwängt, so daß sie sich zwischen dem Umfang
kann. 20 der Scheibe 251 und der Kurve 257 festklemmt.
Die Aufspulnabe 211 endet in einem glockenförmig Hierdurch wird eine weitere rückläufige Drehung der
ausgebildeten unteren Teil 213, das das bereits er- Scheibe 251 im Gegenuhrzeigersinn verhindert,
wähnte Differentialgetriebe 214 umschließt. Fig. 6 läßt die Bremsvorrichtung des zweiten Aus-
Durch die in Trabantenträger 186 angeordneten führungsbeispieles der erfindungsgemäßen Vorrich-
Zwischenräder 220, 220 a und 221 auf dem Zapfen 25 tung erkennen.
221a werden das Aufwickelzahnrad 222 sowie die an Wie im ersten Ausführungsbeispiel werden der abihrem
oberen Ende 223 als Abspulritzel ausgebil- laufende Streifen und der auflaufende Streifen über
dete Nabe 190 angetrieben. Das Aufwickelzahnrad Rollen geführt, die den Bandzug auf das Bremsist
vermittels eines Vierkants 224 und einer Wellen- system übertragen.
sicherung 225 auf der Aufwickelachse 155 ange- 30 Der ablaufende Streifen 270 läuft über die Rone
ordnet. 271, die bei 272 drehbar auf dem Ende eines ein-
Die Nabe 190 ist zusammen mit ihrem Ritzel 223 armigen Hebels 273 gelagert ist. Zur ordnungs-
vermittels des Lagers 188, 189 drehbar gelagert. gemäßen Führung des Streifens ist ein Führungsstift
Unterhalb des Ritzels 223 sind in die Nabe 190 274 vorgesehen.
Schlitze 1901, 1902 eingearbeitet, in die die Schenkel 35 Der einarmige Hebel 273 ist bei 275 drehbar am
1903, 1904 einer Mitnehmerscheibe 201 eingreifen. Gehäuse der Vorrichtung gelagert. Über einen Vier-
Die Mitnehmerscheibe 201 ist durch Schrauben 1905 kant 276 ist an den einarmigen Hebel 273 ein An-
und Gewindelöcher 1906 fest mit der glockenförmi- schlußstück 277 angeschlossen,
gen Nabe 191 der Abwickelspule verbunden. Durch Der einarmige Hebel 273 trägt einen Stift 278, an
diese Konstruktion ist ein leichterer Zusammenbau 40 den eine Feder 279 angeschlossen ist, die mit ihrem
der Vorrichtung möglich. freien Ende an einem fest mit dem Gehäuse der Vor-
Die Zahnräder 220 und 220 a sind auf der Zwi- richtung verbundenen Stift 280 befestigt ist.
schenradwelle 226 befestigt, die drehbar vermittels des Der einarmige Hebel 273 kann den Zug des ab-
Lagers 227 im Trabantenträger 186 angeordnet ist. laufenden Streifens 270 auf zwei Bremsbacken 281
Für den Fall, daß der glockenförmige Teil 191 der 45 und 282 übertragen. Der Bremsbacken 281 wirkt mit
Abwickelspule nicht am Bremsbelag 200 abgebremst dem Umfang 200 des glockenförmigen Teiles 191 der
wird, überträgt somit der Trabantenträger 186 unter Abwickelspule zusammen, während der Bremsbacken
der Voraussetzung, daß die Zahnräder 222 und 223 282 mit dem Umfang 164 des Trabantenträgers 152
sowie 220, 220 a und 221 jeweils gleiche Zähnezahl zusammenwirkt. Die Bremsbacken 281 und 282 sind
aufweisen, die gleiche Drehzahl gleichzeitig auf die 50 an Gelenklaschen 283 und 284 drehbar angelenkt.
Aufwickel- und auf die Abwickelspule. Durch Ab- Die Gelenklaschen 283 und 284 sind durch Exzenter
bremsen am Reibbelag 200 der Abwickelspule läßt 285 zum Einstellen der Gelenklaschen und Schrau-
sich, wie später eingehend beschrieben wird, jedes ben 286 ihrerseits drehbar am Gehäuse der Vorrich-
gewünschte Drehzahlverhältnis zwischen Auf- und tung befestigt. Die drehbare Verbindung zwischen
Abwickelspule einstellen. Die Grunddrehzahl für 55 den Gelenklaschen 283 und 284 und den zugehöri-
beide Spulen wird dabei durch die vom stufenlos re- gen Bremsbacken 281 und 282 wird durch Stifte 287
gelbaren Getriebe abgegebene Drehzahl vorgegeben. und 288 hergestellt.
Diese Drehzahl ist auf eine ebenfalls später näher be- Die Bremsbeläge der Bremsbacken passen sich in
schriebene Art durch Zusammenwirken zwischen ihrer Krümmung den jeweiligen Bremstrommeln an.
Bremse 323 und Bremsbelag 164 einstellbar. 60 Der Bremsbacken 281 steht mit einer Bremsfeder
Um ein Rücklaufen der Aufwickelspule während 290 in Wirkverbindung, die mit einem Stift 291 fest
vorübergehenden Stillstandes der Auf- und Abspul- am Gehäuse der Vorrichtung angeschlossen ist. Eine
vorrichtung zu vermeiden, ist eine Rücklaufsperre entsprechende Bremsfeder 292 wirkt mit dem Brems-
250 vorgesehen. backen 282 zusammen. Die Feder 292 ist mit dem
Wie aus den Fig. 4 und 5 zu entnehmen ist, ar- 65 Stift 293 fest mit dem Gehäuse verbunden,
beitet diese Rücklaufsperre mit der Aufwickelachse Der einarmige Hebel 273 trägt einen Stift 295,
155 zusammen. Die Rücklaufsperre weist eine an den eine Dämpfungsfeder 296 angeschlossen
Scheibe 251 auf, die mit dem Stift 252 auf der Auf- ist. Das freie Ende der Feder 296 ist an einen
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Haken 297 angehängt, der am Bremsbacken 281 Wirkungsweise
befestigt ist.
befestigt ist.
Der Bremsbacken 282 weist einen entsprechenden Die erfindungsgemäße Auf- und Abspulvorrich-
Haken 298 auf, der mit einer Dämpfungsfeder 299 tung ist voll streifengesteuert. Hierdurch und infolge
in Verbindung steht, deren anderes Ende an einem 5 der koaxialen Anordnung von Antriebswelle, stufen-
Stift 300 befestigt ist, der auf dem Anschlußstück los regelbarem Getriebe und Auf- und Abwickel-
277 sitzt. spulen ist eine ideale, vielseitig verwendbare und
Wie die Fig. 6 erkennen läßt, wird bei einer Ver- raumsparend leistungsfähige Auf- und Abspulvorschwenkung
des Hebels 273 entgegen dem Uhrzeiger- richtung geschaffen worden.
sinn und gegen die Kraft der Federn 279 und 290 io In beiden Ausführungsbeispielen der erfindungsder
Bremsbacken 281 angelüftet, während der Brems- gemäßen Vorrichtung werden sowohl die Aufwickelbacken
282 infolge der Kraft der Feder 292 gegen spule als auch die Abwickelspule von einem stufenlos
den Reibbelag 164 des Trabantenträgers 152 gepreßt regelbaren Getriebe angetrieben. Hierdurch ist die
wird. den beiden Spulen vermittelte Grunddrehzahl den je-
Bei nachlassendem Streifenzug des ablaufenden 15 weiligen Arbeitsbedingungen der Vorrichtung anStreifens
270 folgt der einarmige Hebel 273 der paßbar.
Kraft der Feder 279, wodurch der Bremsbacken 282 Das Drehzahlverhältnis von Auf- und Abwickel-
gegen die Kraft der Feder 292 angelüftet wird, wäh- spule, das vornehmlich durch die verschiedenen Auf-
rend der Bremsbacken 281, der Kraft der Feder 290 und Abspulradien bedingt ist, läßt sich durch das
folgend, den Abwickelspulenträger abbremst. 20 Abbremsen der Abwickelspule einstellen.
Der auflaufende Streifen 302 ist um die Rolle 305 Es wird davon ausgegangen, daß sich in den beigeführt,
die bei 306 drehbar auf dem einarmigen den Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen
Hebel 307 befestigt ist. Der einarmige Hebel 307 Vorrichtung ein Gleichgewichtszustand derart eingesteht
mit einem Zwischenhebel 308 in Verbindung. stellt hat, daß ein störungsfreies Auf- und Abspulen
Beide Hebel sind auf einen Vierkant 309 aufgesteckt, 25 des Streifens vor sich geht. Wird in einer Bearbeider
drehbar am Gehäuse der Vorrichtung be- tungsstation 702 der Streifen gestoppt, so läßt der
festigt ist. Zug des ablaufenden Streifens nach. Hierdurch ver-
Über einen Stift 310 ist ein Zwischenglied 311 an schwenkt sich gemäß Fig. 3 des ersten Ausführungs-
den Verbindungshebel 308 drehbar angeschlossen. beispieles der einarmige Hebel 84 infolge der Kraft
Das andere Ende des Zwischengliedes 311 ist über 30 der Feder 896 im Uhrzeigersinn. Die Rolle 88 läuft
einen Stift 313 drehbar an einen Winkelhebel 314 entlang der aus der Fig. 3 zu entnehmenden Kurve
angeschlossen. der Kurvenscheibe 87, wodurch der Bremsbacken
Der Winkelhebel 314 ist zusammen mit einem 892 auf den Reibbelag der Abwickelspule gepreßt
Zwischenhebel 315 über einen Vierkant 316 ge- wird. Die Abwickelspule wird festgebremst, so daß
schoben, der drehbar am Gehäuse der Vorrichtung 35 ein weiteres Abwickeln des Streifens nicht stattfindet,
befestigt ist. Zugleich läuft die Rolle 100 des dreiarmigen
Ein Ansatz 3140 des Hebels 314 trägt einen Stift Hebels 99 auf die Auflaufkurve der Kurvenscheibe
3141, an den eine Rückzugsfeder 317 angeschlossen 87 a, die den größeren Radius hat, auf. Dadurch
ist, deren anderes Ende über einen Stift 318 fest mit wird der dreiarmige Hebel 99 gegen die Kraft der
dem Gehäuse der Vorrichtung verbunden ist. 40 Feder 992 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt,
Am freien Ende des Zwischenhebels 315 sitzt ein und der Bremsbacken 995 wird von der Ringnut 8
Stift 320, an den eine Dämpfungsfeder 321 ange- des unteren Gehäuseteiles 70 des stufenlos regelbaren
schlossen ist, deren freies Ende über einen Haken Getriebes 7 abgehoben. Wie unschwer der voran-322
geschoben ist. Der Haken 322 ist am Brems- gehenden Beschreibung zu entnehmen ist, wird dabacken
323 befestigt, der vermittels eines Stiftes 324 45 durch der Trabantenträger des stufenlos regelbaren
mit der Gelenklasche 325 verbunden ist. Die Gelenk- Umlaufgetriebes freigegeben, so daß eine Drehlasche
325 ist mit einem Stift 326 drehbar am Ge- momentenübertragung auf das Reibrad 14 der Abhäuse
der Vorrichtung befestigt. triebswelle 12 nicht stattfindet. Hierdurch wird der
Der Bremsbacken 323 arbeitet wie die bereits be- Antrieb der Aufwickelspule sowie des Reibbelages
schriebenen Bremsbacken 281 und 282 mit einer 50 55 unterbrochen, wonach die Auf- und Abspulvor-
Bremsfeder 327 zusammen, die mit einem Stift 328 richtung leer läuft,
fest am Gehäuse der Vorrichtung angeordnet ist. Durch das Stoppen der Bearbeitungsstation war
Bei ständigem Streifenzug des auflaufenden Strei- zunächst der Zug des auflaufenden Streifens 82 verfens
302 wird der einarmige Hebel 307 im Uhrzeiger- stärkt worden. Über die Rolle 83 α hatte sich dasinn
verschwenkt. Diese Drehbewegung überträgt 55 durch der Hebel 105 im Uhrzeigersinn verschwenkt
sich über einen Zwischenhebel 308 sowie das Zwi- und seine Bewegung über den Zwischenhebel 106
schenglied 311 auf den Hebel 314 derart, daß der und das Zwischenstück 109 auf den einarmigen
Hebel 314 entgegen dem Uhrzeigersinn um seinen Hebel 111 übertragen, wodurch dieser entgegen der
Drehpunkt 316 gegen die Kraft der Feder 317 ver- Kraft der Feder 112 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt
wird. Hierdurch wird der Bremsbacken 60 schwenkt wurde. Die Kurvenscheibe 115 ist so aus-323,
der mit dem Reibbelag 164 des Trabantenträgers gebildet, daß bei diesem Zustand die Rollen 116 und
152 zusammenarbeitet, angelüftet. 117 a so beeinflußt werden, daß die beiden Brems-
Bei nachlassendem Streifenzug des auflaufenden backen 1173 und 1124 wechselseitig abgehoben bzw.
Streifens 302 unterliegt der einarmige Hebel 307, der in Bremslage gebracht werden. Sie unterstützen hier-
Kraft der Feder 317 folgend, einer Drehbewegung 65 durch die Wirkung des Bremsbackens 995.
entgegen dem Uhrzeigersinn, wodurch infolge der Sollte im Leerlauf der Zug des auflaufenden Strei-
Kraft der Feder 327 der Bremsbacken 323 auf den fens 82 nachlassen, wodurch infolge der Kraft der
entsprechenden Reibbelag aufgepreßt wird. Feder 112 die Rolle 83 α zusammen mit dem Hebel
105 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird, so würde sich durch das Auflaufen der Rolle 117 a
auf eine Kurve der Kurvenscheibe 115 mit geringerem Radius eine Bremswirkung des Bremsbackens
Das Bremssystem des zweiten Ausführungsbeispieles arbeitet prinzipiell nach den gleichen Gesichtspunkten
wie das Bremssystem des ersten Ausführungsbeispieles. Wiederum sei angenommen, daß sich
1224 einstellen. Der Bremsbacken 1224 arbeitet 5 in der Vorrichtung gemäß zweitem Ausführungsbei-
ebenso wie der Bremsbacken 1173 mit dem Trabantenträger des stufenlos regelbaren Umlaufgetriebes
zusammen, so daß dieser leicht abgebremst würde. Durch dieses Abbremsen vermehrt sich der Anspüle
aufgepreßt. Die Abwickelspule wird dadurch abgebremst, während das stufenlos regelbare Umlaufgetriebe
in den Leerlaufzustand versetzt wird.
Durch das Stillsetzen der Bearbeitungsstation hat sich der Zug des auflaufenden Streifens 302 im ersten
Augenblick verstärkt. Hierdurch wird der einarmige Hebel 307 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Diese
Schwenkbewegung teilt sich über den Zwischenhebel
spiel ein Gleichgewichtszustand im Auf- und Abspulen eingestellt hat.
Läßt nun der Zug des ablaufenden Streifens 270 infolge des Stillsetzens der Bearbeitungsstation nach,
trieb auf die Aufwickelspule, und der Streifen 82 io folgt der einarmige Hebel 273 der Kraft der Feder
wird unter erneuten Zug gesetzt. 279 im Uhrzeigersinn. Auf Grund dieser Bewegung
Die Kurven der Kurvenscheibe 115 sowie die wird der Bremsbacken 282 vom Reibbelag 164 des
Kraft der Federn 119, 1222 und 112 sind so aufein- Trabantenträgers des stufenlos regelbaren Getriebes
ander abgestimmt, daß im Leerlauf der auflaufende abgehoben und der Bremsbacken 281 infolge der
Streifen 82 ständig unter leichtem Zug steht. Hier- 15 Kraft der Bremsfeder 290 auf den Reibbelag 200 am
durch wird ein unerwünschtes Rückspulen der Auf- glockenförmig ausgebildeten Teil 191 der Abwickelwickelspule
verhindert.
Sobald die Bearbeitungsstation 702 des Streifens zu arbeiten beginnt, vermehrt sich der Zug des ablaufenden
Streifens und überträgt sich über die Rolle ao 83 auf den Hebel 84, der entgegen dem Uhrzeigersinn
verschwenkt. Hierdurch läuft die Rolle 88 des dreiarmigen Hebels 89 auf eine Erhöhung in der
Kurve der Kurvenscheibe 87 auf, wodurch der
Bremsbacken 892 vom Bremsbelag 72 des Reib- 25 308 und das Zwischenstück 311 dem Hebel 314 mit,
belages der Abwickelspule abgehoben wird. Die Ab- der sich entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt,
wickelspule wird vom Reibbelag 55 angetrieben. Durch diese Schwenkbewegung wird der Brems-
Zugleich läuft die Rolle 100 des dreiarmigen backen 323 angelüftet, wodurch er sich vom Reib-Hebels
99 auf eine Kurve der Kurvenscheibe mit ge- belag 164 des Trabantenträgers des Umlaufgetriebes
ringem Radius auf. Infolge der Kraft der Feder 992 30 abhebt. Dieses unterstützt die Einleitung des Leerkann
sich dadurch der dreiarmige Hebel 99 im Uhr- laufzustandes durch den Bremsbacken 282.
zeigersinn drehen und mit seinem Bremsbacken 995 Wie leicht dem Vorhergehenden entnehmbar ist,
den Trabantenträger des stufenlos regelbaren Getrie- hat sich die Auf- und Abspulvorrichtung vollautomabes
abbremsen, wodurch eine Drehmomentenüber- tisch in den Leerlaufzustand versetzt. Ein Rücktragung
von der Antriebswelle auf die Abtriebswelle 35 laufen der Aufwickelspule, was, wie beschrieben, im
12 eingeleitet wird. Hierdurch werden sowohl die ersten Ausführungsbeispiel durch das Bremssystem
Aufwickelspule als auch die Abwickelspule angetrieben.
Zugleich wird durch den Beginn des Streifentransportes in der Bearbeitungsstation der Zug des 4°
auflaufenden Streifens 82 geringer, so daß sich der Hebel 105 unter der Wirkung der Feder 112 entgegen
dem Uhrzeigersinn verschwenken kann.
Diese Schwenkbewegung hat, wie sich leicht der
Fig. 3 entnehmen läßt, ein zusätzliches Abbremsen 45 dung mit der Fig. 6 leicht zu entnehmen ist, wird des Trabantenträgers des stufenlos regelbaren Getrie- hierdurch der Bremsbacken 281 angelüftet und der bes durch den Bremsbacken 1173 zur Folge, wo- Bremsbacken 282 infolge der Kraft der Feder 292 durch der Antrieb der Auf- und Abwickelspulen zu- auf seinen zugehörigen Reibbelag des Trabantensätzlich erhöht wird. Der Zug im Streifen 82 ver- trägers des stufenlos regelbaren Getriebes aufgesetzt, mehrt sich, wodurch die Tendenz entsteht, den Hebel 50 Das stufenlos regelbare Getriebe beginnt mit der 105 im Uhrzeigersinn zu verschwenken. Drehmomentenübertragung, während die Abwickel-
Fig. 3 entnehmen läßt, ein zusätzliches Abbremsen 45 dung mit der Fig. 6 leicht zu entnehmen ist, wird des Trabantenträgers des stufenlos regelbaren Getrie- hierdurch der Bremsbacken 281 angelüftet und der bes durch den Bremsbacken 1173 zur Folge, wo- Bremsbacken 282 infolge der Kraft der Feder 292 durch der Antrieb der Auf- und Abwickelspulen zu- auf seinen zugehörigen Reibbelag des Trabantensätzlich erhöht wird. Der Zug im Streifen 82 ver- trägers des stufenlos regelbaren Getriebes aufgesetzt, mehrt sich, wodurch die Tendenz entsteht, den Hebel 50 Das stufenlos regelbare Getriebe beginnt mit der 105 im Uhrzeigersinn zu verschwenken. Drehmomentenübertragung, während die Abwickel-
Infolge des Abgleichs aller Federn und aller Kur- spule freigegeben wird.
venscheiben stellt sich nach sehr kurzer Zeit ein Durch den beim Anlaufen der Bearbeitungsstation
Gleichgewichtszustand innerhalb des Bremssystems sich verringernden Zug des auflaufenden Streifens
ein, so daß ein störungsfreies Auf- und Abspulen des 55 kann der Hebel 314 infolge der Kraft der Feder 317
Streifens stattfindet. im Uhrzeigersinn verschwenkt werden. Hierdurch
Selbstverständlich läßt sich auch die im zweiten wird dem Bremsbacken 323 gestattet, der Kraft der
Ausführungsbeispiel beschriebene Rücklaufsperre in Feder 327 zu folgen und den Trabantenträger des
einer Vorrichtung gemäß erstem Ausführungsbeispiel stufenlos regelbaren Umlaufgetriebes abzubremsen,
verwenden. Ebenso leicht läßt sich, wenn dies die 60 Dieses verstärkt weiter die Drehmomentenübertra-Betriebsverhältnisse
einer Auf- und Abspulvorrich- gung des Umlaufgetriebes, wodurch die Aufwickeltung
erfordern sollten, das Differentialgetriebe des spule stärker als bisher angetrieben wird,
zweiten Ausführungsbeispieles in der Vorrichtung ge- Durch die Abstimmung aller Federn im vorher be-
mäß erstem Ausführungsbeispiel verwenden. Über- schriebenen Regelsystem wird erreicht, daß sich ein
dies können, wie aus der vorangehenden Beschrei- 65 reibungsloser Betriebszustand sehr schnell nach Inbebung
leicht erkennbar ist, auch die stufenlos regel- triebnahme der Bearbeitungsstation einstellt,
baren Getriebe beider Ausführungsbeispiele unter- Das im vorangehenden beschriebene Differential-
einander ausgetauscht werden. getriebe mit seinem Trabantenträger 186 gewähr
verhindert wurde, wird in der Vorrichtung gemäß zweitem Ausführungsbeispiel durch die bereits beschriebene
Rücklaufsperre unterbunden.
Sobald die Bearbeitungsstation erneut mit dem Streifentransport beginnt, vermehrt sich der Zug des
ablaufenden Streifens 270, wodurch der Hebel 273 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird.
Wie der vorangehenden Beschreibung in Verbin-
leistet in Verbindung mit der Bremse für die Abwickelspule
in jedem Betriebszustand der Vorrichtung einen richtigen Drehzahlausgleich zwischen Auf- und
Abwickelspule, der auf Grund der verschiedenen Auf- und Abwickelradien notwendig ist.
Claims (30)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Auf- und Abspulvorrichtung für Filme, Streifen, Bänder, Drähte od. dgl. mit einem stufenlos regelbaren Getriebe, Auf- und Abwickelspulen sowie Bremsen, die sowohl mit dem stufenlos regelbaren Getriebe als auch mit der Abwickelspule in Wirkverbindung stehen und deren Bremsdruck zur Herstellung des jeweils erforderlichen Drehzahlverhältnisses zwischen Auf- und Abwickelspule über aufeinander abgestimmte Zwischenglieder vom Zug des Wickelgutes regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf- und Abwickeispulen (60, 67, 67a, 73; 211, 213, 191, 199, 200) nebeneinander und koaxial zu einer gleichachsig zur Antriebswelle (l) des vom Zug des Wickelgutes stufenlos regelbaren Gewebes (7, 700) verlaufenden und in dieser gelagerten Abtriebswelle (12, 155) des Getriebes (7, 700) angeordnet sind, von der (12, 155) die Aufwickelspule (60; 211, 213) direkt antreibbar ist und mit der die Abwickelspule (67; 191, 199, 20ft) über ein vom Zug des Wickelgutes beeinflußbares Zwischengetriebe (55, 72; 214) in Wirkverbindung steht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelspule (60) vermittels eines fest eingestellten Reibantriebs (321, 322) und die Abwickelspule (67, 67 a, 73) vermittels Lager (64, 65) drehbar auf der Abtriebs-Welle pL2) des stufenlos regelbaren Getriebes (7) angeordnet sind und daß zum Antrieb der Abwickelspule (67, 67 a, 73) ein Friktionsantrieb (55, 72) vorgesehen ist, dessen treibender Reibbelag (55) fest mit der Äbtriebswelle (12) und dessen angetriebener Reibbelag (72) mit der Abwickelspule (67 a) fest verbunden ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das stufenlos regelbare Getriebe (7) ein Umlauf-Reibradgetriebe ist, dessen Zwischenradwellen (21, 22) in den Scheren (36, 37) eines scherenförmig angeordneten Hebelpaares gelagert sind, dessen Drehpunkt (38) fest an einem abbremsbaren Rotationskörper (70) angeordnet ist und dessen freie Enden durch ein einstellbares federndes, den Reibdruck bestimmendes Regelglied (43) miteinander verbunden sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelspule (2Ϊ1, 213) fest auf der Aufwickelachse (155), die Nabe (190, 191) der Abwickelspule (199) neben der Aufwickelspule (211, 213) drehbar in einem die Aufwickelachse (155) koaxial umgebenden, fest mit dem Gehäuse (192) der Vorrichtung verbundenen Lager (194) angeordnet sind, wobei zur Drehung der Aufwickelspule (211, 213) und der abbremsbaren Abwickelspule (190,191, 199) ein Differentialgetriebe (214) vorgesehen ist, dessen Trabantenträger (185, 186) über Zwischenräder (170, 177, 178) mit den Abtrieb (168) des stufenlos regelbaren Getriebes (700) in Wirkverbindung steht.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bjs 4, dadurch gekennzeichnet, daß das stufenlos regelbare Getriebe ein ymlauf-Zahnradgetriebe (700) mit einer Zwischenradwelle (158) ist, die drehbar (163) in einem an seinem Umfang (164) abbremsbaren Trabantenträger (152) lagert, dessen eines Lauflager (151) auf der Antriebswelle (1) und dessen zweites Lauflager (165) auf der zur AbtriebsweÜe (1) koaxialen Aufwickelachse (154, 155) sitzt.
- 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, αέάμΓ&Ιι gekennzeichnet, daß die vermittels eines Lagers (10, 153) koaxial ineinanderlaufenden Antriebs- (1) und Abtriebs- (12) bzw. Aufwickelachsen (154, 155) je einmal durch ein Lager (50, 3, 180) in einer Gehäusewand (51, 176, 4) drehbar gelagert sind.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskörper (70) des stufenlos regelbaren Getriebes (7) zylinderformig ausgebildet ist und an seinem Außenmantel eine Eindrehung (8) zum Eingriff für Bremsbacken (995, 1224, 1173) trägt.
- 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Reibbelages (72) für die Abwickelspule (67, 67 a, 73) gleich oder größer als der Durchmesser der Eindrehung (8) am Außenmantel des Rotationskörpers (70) des stufenlos regelbaren Getriebes (7) ist.
- 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskörper (70) des stufenlos regelbaren" Getriebes (7) von einem Deckel (45) abgeschlossen wird, der durch eine Schraube (46) mit dem Rotationskörper (70) in Wirkverbnidung "steht, wobei sowohl der Deckel (45) als auch der Rotationskörper (70) durch Lager (48, 6) jeweils auf der Antriebs-(1) bzw. Abtriebswelle (12) gelagert sind.
- 1Ö. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trabantenträger (152) des stufenlos regelbaren Zahnradgetriebes (70Q) als scheibenförmiger Rotationskörper ausgebildet ist, der an seinem verbreiterten Umfang einen Reibbelag (164) trägt, wobei der Träb'antenträger (152) mit einem Lager (165) auf der Äufwickelachse (155) und mit einem zweiten, in einem ringförmigen Ansatz an seiner Unterseite angeordneten Lager (151) auf der Antriebswelle (1) gelagert ist.
- 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und10, dadurch gekennzeichnet, daß das unmittelbar neben dem Lager (165) des Trabantenträgers (152) auf der Aufwickelachse (155) gelagerte Abtriebsrad (161, 168, 169) des stufenlos regelbaren Getriebes (700) zwei Zahnräder (161, 168) aufweist, von denen das kleinere Zahnrad (168) mit einem untersetzenden Zwischentrieb (170, 172, 177) in Wirkverbindung steht.
- 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 10,11, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtriebszahnrad (177) des untersetzenden Zwischentriebes (170, 172, 177) ein glockenförmig ausgebildetes Zahnrad (178) antreibt, das mit einem Axiallager zwischen Bund (179) und Gehäuse (176) koaxial zur Aufwickelachse (155) angeordnet ist.
- 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 10,309 548/11211 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung des glockenförmig ausgebildeten Zahnrades (178) mit dem Wellenansatz (185) des Trabantenträgers (186) für das Differentialgetriebe (214) zum Antrieb der Auf- bzw. Abwickelspulen (211, 213, 191, 199) eine Klauenkupplung (184) vorgesehen ist.
- 14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, IQ, 11, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Wellenansatz (185) des Trabantenträgers (186) koaxial um die Aufwickelachse (155) angeordnet und der Trabantenträger (186) auf dieser drehbar mit einem Lager (187) gelagert ist.
- 15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 10, 11, 12, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagerung des Wellenansatzes (185) des Trabantenträgers (186) zwei in einer den Wellenansatz (185) koaxial umgebenden Muffe (190) angeordnete Lager (188, 189) vorgesehen sind.
- 16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der ao Ansprüche 1, 10, 11, 12, 13, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die den Wellenansatz (185) koaxial umgebende Muffe (190) in einem Lager (194) läuft, das fest in einer Ausdrehung (193) eines Gehäuseteiles (192) angeordnet ist, wobei die Muffe (190) mit der Nabe (191) der Abwickelspule (199) in Wirkverbindung steht.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Lager (227) drehbar im Trabantenträger (186) des Differentialgetriebes (214) gelagerte Zwischenwelle (226) mit zwei Zwischenzahnrädern (220, 221) verbunden ist, die mit Antriebsräder (222, 223) der Auf- bzw. Abwickelspulen (213, 191, 199) im Eingriff stehen.
- 18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenträger (191) der Abwickelspule (199) glockenförmig ausgebildet ist und über den Teil (192) des Gehäuses (176) hinwegragt, das den Wellenanzatz (185) des Trabantenträgers (186) für das Differentialgetriebe (214) aufnimmt.
- 19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rücklaufsperre (251, 259, 257, 255) vorgesehen ist, die mit der Aufwickelachse (155) der Vorrichtung in Wirkverbindung steht.
- 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufsperre aus einer fest durch einen Stift (252) auf der Aufwickelachse (155) angeordneten Scheibe (251), einer Rolle (259), einem Blech (256) und einer Feder (255) besteht, deren Rolle (259) bei der Betriebsdrehrichtung der Aufwickelachsen (155) in Riehtung des Pfeiles (260) von der Scheibe (251) in den erweiterten Kanal (258) zwischen der Scheibe (251) und der Kante (257) des Bleches (256), bei rückläufiger Bewegung der Aufwickelachse (155) jedoch gegen die Feder (255) und in eine Keilverbindung zwischen der Kante (257) und der Scheibe (251) bewegbar ist.
- 21. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenglied zwischen einer den Zug des ablaufenden Streifens (82) aufnehmenden Rolle (83) und den Bremsen der Vorrichtung ein einarmiger, drehbar am Gehäuse angeordneter Hebel (84) vorgesehen ist, der mit je einer Kurvenscheibe (87, 87 a) zur Beeinflussung der Bremsbacken (892, 995) für den Reibbelag (72) an der Abwickelspule (67, 67 a) und der Eindrehung (8) am Rotationskörper (70) des stufenlos regelbaren Getriebes (7) verbunden ist.
- 22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der einarmige Hebel (84) mit einer Feder (896) verbunden ist, die bei Normalbetrieb im wesentlichen dem dann herrschenden Streifenzug das Gleichgewicht hält.
- 23. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 2, 3, 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Glied zum Abgreifen des Zuges des auflaufenden Streifens (32) ein drehbar am Gehäuse gelagerter Winkelhebel (105) ist.
- 24. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 2, 3, 21, 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Arm des Winkelhebels (105) eine Rolle (83 a) zum Umlenken des auflaufenden Streifens (82) trägt, wohingegen sein anderes Ende über Zwischenglieder (106, 109) mit einem einarmigen Hebel (Ul) zum Einstellen der Bremsbacken (1173, 1224) für das stufenlos regelbare Getriebe (7) verbunden ist.
- 25. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 2, 3, 21, 22, 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß der einarmige Hebel (111) einmal mit einer Kurvenscheibe (115) zusammenwirkt, deren Auflaufkurven die Bremsbacken (1173, 1224) für das stufenlos regelbare Getriebe (7) beeinflussen, und zum anderen mit einer Feder (112) verbunden ist, die im Betriebszustand im wesentlichen den Zug des auflaufenden Streifens (82) aufnimmt,
- 26. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 2, 3, 21, 22, 23, 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremshebel (89, 99,117, 122) dreiarmige Winkelhebel sind, deren einer Arm (891, 994,1172,1223) je einen Bremsbacken (892, 995, 1173, 1224) trägt, deren zweiter Arm (890, 990, 1170, 1220) mit einer Rolle (88, 100, 116, 117 α) für die Auflaufkurven (87, 87 a, 115) versehen ist und dessen dritter Arm (893, 991, 1171, 1221) ein Lager (90, 101, 118,123) und eine Öffnung zum Einhängen einer Feder (894, 992, 119, 1222) aufnimmt.
- 27. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet; daß die Bremsbacken (281, 282, 323) für das stufenlos regelbare Getriebe (700) und für den Reibbelag (200) der Abwickelspule (191, 199) mit Gelenklaschen (283, 284, 325) drehbar verbunden sind, die ihrerseits drehbar auf fest am Gehäuse angeordneten Stiften (285, 286, 326) gelagert sind.
- 28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bremsbacken (281, 282, 323) mit je einer Bremsfeder (290, 292, 327) und je einer Dämpfungsfeder (296, 299, 321) verbunden ist, von denen die Bremsfedern (290,292, 327) fest mit dem Gehäuse, die Dämpfungsfedern (296, 299, 321) mit Hebeln (273, 277, 315) in Wirkverbindung stehen, durch die der Zug des Streifens übertragbar ist.
- 29. Vorrichtung nach den Ansprüchen 27 und 28, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des Zuges des ablaufenden Streifens (270) eine drehbar auf einem einarmigen Hebel (273) ange-ordnete Rolle (271) vorgesehen ist, deren einarmiger Hebel (273) einerseits mit einer Feder (279) verbunden ist, die im wesentlichen den normalen Zug des Streifens (270) aufnimmt, andererseits direkt oder über einen Zwischenhebel (277) mit den Dämpfungsfedern (296, 299) für die Bremsbacken (281, 282) des stufenlos regelbaren Getriebes (700) und den Reibbelag (200) der Abwickelspule (191, 199) in Wirkverbindung steht.
- 30. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1,27 und 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (305) zur Aufnahme des Zuges des auflaufenden Streifens (302) drehbar auf einem einarmigenHebel (307) angeordnet ist, der über Zwischenglieder (308, 311) mit einem drehbar am Gehäuse befestigten Hebel (314) verbunden ist, welcher einerseits mit einer Feder (317) zur Aufnahme des normalen Streifenzuges, andererseits mit der Dämpfungsfeder (321) für den Bremsbacken (323) zum Abbremsen des Bremsbelages (200) der Aufwickelspule (191, 199) in Wirkverbindung steht.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 620585, 503 453;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1073 595.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO8114A DE1146721B (de) | 1961-06-21 | 1961-06-21 | Auf- und Abspulvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO8114A DE1146721B (de) | 1961-06-21 | 1961-06-21 | Auf- und Abspulvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1146721B true DE1146721B (de) | 1963-04-04 |
Family
ID=7351324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO8114A Pending DE1146721B (de) | 1961-06-21 | 1961-06-21 | Auf- und Abspulvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1146721B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE503453C (de) * | 1926-08-17 | 1930-07-23 | Etienne Oehmichen | Vorrichtung fuer Kinematographen zum Einstellen der Spannung des Filmes auf beiden Seiten der Projektionsfuehrung |
| DE620585C (de) * | 1933-07-12 | 1935-10-24 | London Electric Wire Company A | Maschine zum Umspulen von Draht o. dgl. |
| DE1073595B (de) * | 1960-01-21 |
-
1961
- 1961-06-21 DE DEO8114A patent/DE1146721B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073595B (de) * | 1960-01-21 | |||
| DE503453C (de) * | 1926-08-17 | 1930-07-23 | Etienne Oehmichen | Vorrichtung fuer Kinematographen zum Einstellen der Spannung des Filmes auf beiden Seiten der Projektionsfuehrung |
| DE620585C (de) * | 1933-07-12 | 1935-10-24 | London Electric Wire Company A | Maschine zum Umspulen von Draht o. dgl. |
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