DE1146682B - Lochstempelantrieb fuer Kartenlocher - Google Patents
Lochstempelantrieb fuer KartenlocherInfo
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- DE1146682B DE1146682B DEP22118A DEP0022118A DE1146682B DE 1146682 B DE1146682 B DE 1146682B DE P22118 A DEP22118 A DE P22118A DE P0022118 A DEP0022118 A DE P0022118A DE 1146682 B DE1146682 B DE 1146682B
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Description
Die Erfindung betrifft einen Lochstempelantrieb für Kartenlocher.
Es sind bereits Antriebe der erwähnten Art bekannt, bei denen eine Vielzahl von mit einer Matrize
zusammenwirkenden Stanzstempeln vorgesehen ist und die Stempel durch Wählschienen gesteuert werden.
Die Einstellung und Rückstellung der Wählschienen erfordert hierbei jedoch verhältnismäßig
lange Zeitintervalle, was als nachteilig anzusehen ist.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Lochstempelantriebs, welcher eine wesentliche Steigerung
pro Zeiteinheit durchführbaren Arbeitsgänge ermöglicht. Erreicht wird dies dadurch, daß ein
wahlweise betätigbarer, einem Lochstempel fest zugeordneter Elektromagnet in erregtem Zustand den
in einem kontinuierlich zwischen dem zu lochenden Aufzeichnungsträger und dem Elektromagneten hin-
und herbewegten Träger gelagerten Lochstempel während der Bewegung des Trägers zum Aufzeichnungsträger
hin hindert, die Bewegung des Trägers mitzumachen, so daß in einer zwischen dem Träger
und dem Lochstempel gelagerten und ihm fest zugeordneten Feder Energie gespeichert wird, mittels
der der Lochstempel bei seiner Freigabe durch den Elektromagneten durch den zu lochenden Aufzeichnungsträger
gedrückt wird.
Weitere Einzelheiten und Vorteile sind im Zusammenhang der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Lochstempelantriebs nach der Erfindung bei angehobenem Loch-Stempel
in Seitenansicht,
Fig. 2 den Lochstempelantrieb von Fig. 1 unmittelbar nach Auslösung des Lochstempels,
Fig. 3 den Lochstempelantrieb von Fig. 1 und 2 nach dem Durchtritt des Lochstempels durch die
Matrize und
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV von Fig. 1.
Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Lochstempelantriebs für
Kartenlocher umfaßt eine Matrize 1, über der in geringem Abstand eine Abstreifplatte 4 angeordnet ist.
Zwischen der Matrize 1 und der Abstreifplatte 4 wird ein Schlitz 5 gebildet, durch welchen der Aufzeichnungsträger
vorgeschoben wird. Die Matrize 1 weist Durchtritte 16 auf, welche koaxial zu entsprechenden
Durchtritten 16 a in der Abstreifplatte 4 stehen und zur Aufnahme bzw. Führung eines Lochstempels
15 dienen. Das von dem Durchtritt 16 abgewandte Ende des Lochstempels 15 ist mit einer Schulter 17
versehen, welche sich in einem Schaft 18 fortsetzt. An seinem oberen Ende ist der Schaft 18 mit einer Ver-Lochstempelantrieb
für Kartenlocher
Anmelder:
International Computers and Tabulators
Limited, London
Limited, London
Vertreter: Dr.-Ing. W. Abitz, Patentanwalt,
München 27, Pienzenauer Str. 28
München 27, Pienzenauer Str. 28
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 18. Dezember 1958 (Nr. 40 958)
Großbritannien vom 18. Dezember 1958 (Nr. 40 958)
John Coffin Davy, Warlingham,
und Ivo Pavlic, South Croydon, (Großbritannien),
sind als Erfinder genannt worden
breiterung 19 versehen, welche gleichzeitig als Anker für einen hufeisenförmigen Elektromagneten 26 dient.
Der Elektromagnet 26 ist an seinem oberen Ende durch eine Stange 28 festgehalten.
Der Schaft 18 des Lochstempels ist durch eine Bohrung in einer Trägerplatte 21 geführt, welche
eine Pufferauflage 22 aus elastischem Material besitzt. Die Trägerplatte 21 ist auf einem Träger 8 befestigt,
welcher in Richtung eines Doppelpfeilers 7 in vertikaler Richtung hin- und herbewegt wird. Eine
Druckfeder 20 umgibt den Schaft 18 des Lochstempels und stützt sich mit ihrem unteren Ende
gegen die Schulter 17 sowie mit ihrem oberen Ende gegen die Unterseite der Trägerplatte 21 ab.
Um eine Verdrehung des Lochstempels im Betrieb zu verhindern, besitzt die Schulter 17 einen rechteckigen
Querschnitt und steht in Berührung mit zwei seitlichen Anschlagsflächen 25.
Der Elektromagnet 26 besitzt einen Schenkel von quadratischem Querschnitt, welcher mit einer Wicklung
10 versehen ist, während der andere Schenkel gemäß Fig. 4 einen länglich-rechteckigen Querschnitt
aufweist. Die beiden Polschuhe des Magneten sind in einer Platte 27 verankert. Bei einer Anordnung
von mehreren Elektromagneten zum Antrieb von Lochstempeln sind die Elektromagnete 26 derart gestaffelt
angeordnet, daß gemäß Fig. 4 jeweils ein Polschuh von quadratischem bzw. rechteckigem
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Querschnitt zwischen zwei Polschuhen von rechteckigem
bzw. quadratischem Querschnitt liegt.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Lochstempelantriebs ist folgende:
Ein wahlweise betätigbarer, einem Lochstempel 5 fest zugeordneter Elektromagnet 26 hindert in erregtem
Zustand infolge Anziehung der mit dem zugehörigen Lochstempel 15 verbundenen Verbreiterung
19 den Lochstempel 15 daran, die vertikale Hin- und Herbewegung des Trägers 8 bzw. der
Trägerplatte 21 mitzumachen. Somit wird bei einer Abwärtsbewegung des Trägers 8 in der zwischen der
Trägerplatte 21 und der Lochstempelschulter 17 gelagerten fest zugeordneten Feder 20 Energie gespeichert.
Diese Stellung ist in Fig. 1 gezeigt.
Hat die Trägerplatte 21 bereits einen Teil ihres Abwärtshubes ausgeführt, so wird der Elektromagnet
plötzlich abgeschaltet und gibt die als Anker dienende Verbreiterung 19 gemäß der Darstellung in
Fig. 2 frei. Der Lochstempel wird hierbei durch seine kinetische Energie durch den in dem Spalt 5 zugeführten
Aufzeichnungsträger gedruckt und schlägt danach mit seiner Verbreiterung 19 auf die Pufferauflage
22 auf. Diese letztere Stellung ist in Fig. 3 gezeigt.
Bei erneuter Aufwärtsbewegung der Trägerplatte 21 wird der Stempel 15 durch seine Verbreiterung 19
nach oben mitgenommen und an dem gegebenenfalls wieder erregten Magneten 26 festgehalten. Ist dies
nicht der Fall, so liegt die Verbreiterung vom Beginn des Abwärtshubes der Trägerplatte 21 auf der Pufferschicht
22 und ist infolge der dadurch geringeren kinetischen Energie nicht in der Lage, einen durch
den Schlitz 5 geführten Aufzeichnungsträger zu durchstoßen.
Claims (7)
1. Lochstempelantrieb für Kartenlocher, da durch gekennzeichnet, daß ein wahlweise betätigbarer,
einem Lochstempel fest zugeordneter Elektromagnet (26) in erregtem Zustand den in
einem kontinuierlich zwischen dem zu lochenden Aufzeichnungsträger und dem Elektromagneten
(26) hin- und herbewegten Träger (8, 21) gelagerten Lochstempel (15, 17, 18, 19) während
der Bewegung des Trägers (8, 21) zum Aufzeichnungsträger hin hindert, die Bewegung des Trägers
(8, 21) mitzumachen, so daß in einer zwischen dem Träger (8, 21) und dem Lochstempel
(15, 17, 18, 19) gelagerten und ihm fest zugeordneten Feder (20) Energie gespeichert wird, mittels
der der Lochstempel (15, 17, 18, 19) bei seiner Freigabe durch den Elektromagneten (26) durch
den zu lochenden Aufzeichnungsträger gedrückt wird.
2. Lochstempelantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (20) den
Lochstempelschaft (18) umgibt und zwischen der Lochstempelschulter (17) und der Trägerplatte
(21) gelagert ist.
3. Lochstempelantrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochstempelschaft (18) an dem dem Stanzteil entgegengesetzten
Ende eine Verbreiterung (19) aufweist, die den Anker des Elektromagneten (26) bildet
und bei Nichterregung des Elektromagneten (26) auf einen auf der Trägerplatte (21) aufgebrachten
Puffer (22) aufliegt.
4. Lochstempelantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitig
der Führung dienende Schulter (17) quadratisch bzw. rechteckig ausgebildet ist.
5. Lochstempelantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet
(26) hufeisenförmig ausgebildet ist und von einer Schiene (28) mit rechteckigem Querschnitt
gehalten wird und dessen Polschuhe in einer Platte (27) verankert sind.
6. Lochstempelantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet
(26) einen quadratischen und einen rechteckigen Polschuh besitzt.
7. Anordnung von mehreren Elektromagneten zum Antrieb von Lochstempeln nach den Ansprüchen
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnete (26) derart gestaffelt angeordnet
sind, daß jeweils ein Polschuh von quadratischem bzw. rechteckigem Querschnitt zwischen
zwei Polschuhen von rechteckigem bzw. quadratischem Querschnitt liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 548/180 3.63
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB4095858A GB842439A (en) | 1958-12-18 | 1958-12-18 | Improvements in or relating to punching apparatus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1146682B true DE1146682B (de) | 1963-04-04 |
Family
ID=10417440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP22118A Pending DE1146682B (de) | 1958-12-18 | 1959-01-27 | Lochstempelantrieb fuer Kartenlocher |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1146682B (de) |
| FR (1) | FR1214556A (de) |
| GB (1) | GB842439A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012208516A1 (de) * | 2012-05-22 | 2013-11-28 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Fahrzeugscheinwerfer |
-
1958
- 1958-12-18 GB GB4095858A patent/GB842439A/en not_active Expired
-
1959
- 1959-01-23 FR FR1214556D patent/FR1214556A/fr not_active Expired
- 1959-01-27 DE DEP22118A patent/DE1146682B/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1214556A (fr) | 1960-04-11 |
| GB842439A (en) | 1960-07-27 |
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