[go: up one dir, main page]

DE1146521B - Magnetischer Impulsgeber - Google Patents

Magnetischer Impulsgeber

Info

Publication number
DE1146521B
DE1146521B DES54041A DES0054041A DE1146521B DE 1146521 B DE1146521 B DE 1146521B DE S54041 A DES54041 A DE S54041A DE S0054041 A DES0054041 A DE S0054041A DE 1146521 B DE1146521 B DE 1146521B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
air gap
primary circuit
circuit
pulse generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DES54041A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1146521C2 (de
Inventor
Georges Hours
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe Industrielle de Liaisons Electriques SA
Original Assignee
Societe Industrielle de Liaisons Electriques SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe Industrielle de Liaisons Electriques SA filed Critical Societe Industrielle de Liaisons Electriques SA
Publication of DE1146521B publication Critical patent/DE1146521B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1146521C2 publication Critical patent/DE1146521C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/163Detection devices
    • B61L1/165Electrical
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L13/00Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L13/04Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors
    • B61L13/047Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors controlling inductively or magnetically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Magnetischer Impulsgeber Die Erfindung betrifft einen magnetischen Impulsgeber mit einem eine magnetische Quelle sowie einen Luftspalt für den Durchgang eines Körpers aus magnetischem Material, wie Eisen, aufweisenden Primärkreis, einem eine magnetische Quelle sowie einen Luftspalt aufweisenden Sekundärkreis und einem dem Luftspalt des Sekundärkreises zwecks Auslösung eines Schaltvorganges beim Durchgang des Körpers durch den Primärkreisluftspalt und bei der dadurch verursachten Feldschwächung im Sekundärkreisluftspalt zugeordneten Anker.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den sehr nahen Vorbeigang eines Eisenkörpers mit einer Empfindlichkeit festzustellen, die groß genug ist, um sogar einen mechanischen Schaltvorgang auszulösen, wobei dem Eisenkörper zum einwandfreien Arbeiten der Vorrichtung nach der Erfindung keine besondere Einrichtung hinzugefügt zu werden braucht.
  • Es ist bekannt, daß, wenn man in den Spalt eines Magnetkreises einen Eisenkörper bringt, sich eine Änderung des magnetischen Widerstandes dieses Kreises und damit eine Änderung des ihn durchsetzenden Magnetflusses ergibt. Man hat bereits versucht, diese Wirkung zur Feststellung des Vorbeiganges eines Eisenkörpers an einem gegebenen Punkt, beispielsweise des Vorbeiganges eines Eisenbahnwagens an einem Punkt der Schiene, auszunutzen. Aber die bisher bekannten Vorrichtungen haben nur unzureichende Empfindlichkeiten und sind praktisch nicht in der Lage, einen noch so geringe Kräfte erfordernden Vorgang auszulösen.
  • Außerdem hat man bereits besonders für die Anwendung bei Eisenbahnen sogenannte »magnetische Pedale« vorgeschlagen, die in einem magnetischen Kreis eine so große Änderung des Magnetflusses bestimmen, daß ein Vorgang ausgelöst wird, wenn ein in die Schiene eingesetzter Induktor und ein Magnetkreis, der an dem Fahrzeug angebracht ist, sich aneinander vorbeibewegen.
  • Auch ist eine Einrichtung bekanntgeworden, bei der zwei magnetische Quellen in magnetischer Parallelschaltung auf eine Empfangseinrichtung arbeiten. Wenn sich bei dieser Anordnung kein Eisenkörper in einem Luftspalt befindet, überwiegt der Magnetfluß der einen Quelle, während beim Durchgang eines Eisenkörpers infolge der hierdurch bewirkten Verminderung des magnetischen Widerstandes des Luftspaltes eine Verstärkung des von der anderen Quelle erzeugten Magnetflusses eintritt, wobei dieser verstärkte Magnetfluß den in umgekehrter Richtung strömenden Magnetfluß der ersten Quelle in der Empfangseinrichtung aufheben und somit in der letzteren einen Schaltvorgang bewirken soll. Diese bekannte Einrichtung ist deswegen kompliziert herzustellen, weil die Größe von zwei vorgesehenen Luftspalten genau berechnet und abgestimmt werden muß.
  • Ferner ist ein elektromagnetischer Impulsgeber mit einemmagnetischen Primärkreis und einem Sekundärkreis vorgeschlagen worden, der so arbeitet, daß beim Durchgang eines Eisenkörpers durch den Luftspalt des Primärkreises eine Umkehrung des Magnetflusses im Sekundärkreis erfolgt, auf die ein magnetisiertes Schaltstück ansprechen soll.
  • Dagegen wird die der Erfindung gestellte Aufgabe auf besonders einfache und vorteilhafte Weise dadurch gelöst, daß der durch die im Primärkreis angeordnete und aus wenigstens einem Permanentmagneten bestehende magnetische Quelle erzeugte Fluß durch einen einen Luftspalt aufweisenden magnetischen Nebenschluß wesentlich konstant gehalten wird und die aus einem Permanentmagneten bestehende magnetische Quelle des Sekundärkreises im Primärkreis eingeschaltet ist, wobei der durch den Eintritt eines Eisenkörpers in den Luftspalt des Primärkreises erhöhte Fluß einen magnetischen Spannungsabfall am Sekundärmagneten bewirkt; durch welchen der im Sekundärkreis erzeugte Fluß entsprechend vermindert und der auf eine solche Verminderung ansprechende Anker betätigt wird.
  • Bei einem solchen Impulsgeber sind zweckmäßig im Primärkreis beiderseits des Sekundärkreises kleine Luftspalte vorgesehen, durch die die magnetischen Verluste zwischen den Eisenteilen des Primärkreises verringert werden. Auch empfiehlt es sich, daß die Nebenschlußkreise die den Luftspalt des Primärkreises durchsetzenden Kraftlinien auf einen Bereich konzentrieren, der den Weg des Eisenkörpers enthält. Der im Sekundärkreis erzeugte Fluß wird vorzugsweise durch eine zusätzliche Erregerspule zeitweilig derart erhöht, daß er zum Anziehen des Ankers entgegen der Wirkung einer Rückholfeder befähigt wird: Auch kann im Sekundärkreis in an sich bekannter Weise eine Wicklung vorgesehen sein, in der bei Annäherung eines Eisenkörpers an den Luftspalt des Primärkreises eine elektromotorische Kraft induziert wird und die mit einer auf diese elektromotorische Kraft ansprechenden Einrichtung verbunden sein kann. Im übrigen wirkt die Wicklung zweckmäßig auf den durch den Anker gesteuerten Schalter ein.
  • Es ergibt sich durch eine derartige Anordnung, daß eine maximale Erhöhung des Magnetflusses im Primärkreis beim Durchgang eines Eisenkörpers durch den Luftspalt des Primärkreises eintritt und daß diese maximale Flußerhöhung einen starken magnetischen Spannungsabfall im Sekundärmagneten bewirkt. Dieser hat eine gegen Null gehende Verminderung des Kraftflusses zwischen dem Anker und dem Sekundärkreis zur Folge. Schon bei verhältnismäßig kleinen Änderungen des magnetischen Widerstandes des Primärkreises ergeben sich also verhältnismäßig große Kraftflußänderungen zwischen dem Anker und dem Sekundärkreis. Dies bedeutet eine für die Zwecke der Erfindung vorteilhafte große Ansprechempfindlichkeit der Vorrichtung; insbesondere wird hierdurch die Erzielung eines erheblichen Unterschiedes zwischen dem Kraftfuß, der zum Festhalten des Ankers ausreicht, und zwischen dem - Wert des Kraftflusses ermöglicht, der mit Sicherheit das Abfallen des Ankers zur Folge hat.
  • Die Erfindung wird an Hand der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung besser verständlich. Es zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung der einfachsten Ausführungsform des magnetischen Impulsgebers nach der Erfindung, Fig. 2 eine Kurve des Magnetflusses als Funktion der magnetomotorischen Kraft eines Permanentmagneten, aus der das Prinzip der Vorrichtung nach der Erfindung hervorgeht, Fig. 3 eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform, die eine bessere Empfindlichkeit als die Ausführungsform nach Fig. 1 hat, Fig. 4 und 4a vergleichsweise Ansichten, die zeigen, wie eine Konzentration des Magnetflusses in einer besonderen Anwendungsform erzielt wird, und Fig. 5 eine Teilansicht einer konstruktiven Einzelheit einer erfindungsgemäßen magnetischen Vorrichtung, der eine elektronische Steuereinrichtung zugeordnet ist.
  • In der vereinfachten Ausführungsform nach Fig. 1 st ein Permanentmagnet 1 zwischen zwei Eisenteilen 2 :und 3 angeordnet, die in der Nähe der Bahn des Eisen- -körpers, dessen Vorbeigang festgestellt werden soll, in ebenen Platten 4 und 5 enden. Die Eisenteile 2 und ,3 bieten dem vom Magneten 1 erzeugten Magnetflulä zwei geschlossene Kreise, die beide; -wie mit dem' Pfeil F, angedeutet, diesen Magneten durchldan. Der eine Weg, der hier mit Primärkreis bezeichnet und durch die Pfeile F2, F3 und F4 angedeutet ist verläuft durch einen zweiten zwischen zwei zurückgebogenen Abschnitten des Eisenteiles 3-4 eingesetzten Permanentmagneten 6 und durch den zw* schen den Platten 4 und 5 gebildeten Spalt, was in Fig. 1 durch die den Magnetfuß im Spalt darstellenden Kraftlinien f angedeutet ist. Der Primärkreis wird also in Wirklichkeit nur von einem Teil des Magnetflusses der in Reihe liegenden Magneten 1 und 6 durchflossen.
  • Der zweite als Sekundärkreis bezeichnete und durch die Pfeile F5, F6 und F7 angedeutete Weg verläuft durch eine bewegliche Platte 7 (Anker), die in O schwenkbar ist. Im dargestellten Beispiel hat der Anker 7 durch eine bewegliche Kontaktfeder 8 das Bestreben, sich von den Eisenteilen 2 und 3 abzuheben, wobei die bewegliche Kontaktfeder 8 unter Einwirkung des Ankers 7 gegen den einen oder anderen der beiden festen Kontakte 9 und 10 gelegt werden kann.
  • Außerdem ist im dargestellten Beispiel der Magnet6 durch einen Abschnitt des Eisenteiles 3, das von dem die Platte 4 bildenden Abschnitt durch einen kleinen -Spalt 11 getrennt ist, stark nebengeschlossen. Wie sich später zeigen wird, soll diese Anordnung die magnetomotorische Kraft des Magneten 6 möglichst konstant halten.
  • Zum Verständnis der Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung muß man sich zunächst eine besondere Eigenschaft der Permanentmagneten vergegenwärtigen.
  • Dazu sei in Fig. 2 AB die Magnetisierungskurve eines bestimmten Magneten, OA die Remaüenz, O& die Koerzitivkraft.
  • Es ist bekannt, daß man einen Magneten herstellen kann, dessen charakteristischer Arbeitspunkt auf einer Geraden CD liegt, die Entmagnetiserungs-;erade genannt wird.
  • Bei einer ganz bestimmten Einstellung liegt der charakteristische Arbeitspunkt bei M.
  • MN ist der Gesamtmagnetfluß 92 im Inneren des Magneten; ON ist die an den Enden des Magneten verfügbare magnetomotorische Kräfte.
  • Bei neuzeitlichen Magneten ist die Neigung der seraden CD sehr gering. Daraus ergibt sich, daß )ei sehr geringen Änderungen des Magnetflusses m Magneten eine große Veränderung von e auftritt.
  • Wenn der Magnetfluß 99 erhöht wird, nimmt die nagnetomotorische Kraft e ab, kann den Wert 'lull erreichen und sogar negativ werden, wenn der 'unkt M rechts der Achse 0A zu liegen kommt:' Nachfolgend sollen die sehr geringen Änderungen an p nicht berücksichtigt werden, um die Beechnungen nicht unnötig zu erschweren, so daß er Magnetfluß 99 im Magneten als konstant angeehen wird.
  • Wenn man den vom Magneten 1 nach Fig. 1 geeferten Gesamtmagnetfluß mit 99m, den den Anker 7 urchströmenden Magnetfluß mit pp und den den rimärkreis und insbesondere den Spalt zwischen en Platten 4 und 5 durchsetzenden Magnetfluß tit 0. bezeichnet, so hat man bei Nichtbeachtung der geringen Änderungen von 99. und der Magnetverluste immer (1) Unter diesen Bedingungen hat die Verminderung des magnetischen Widerstandes des Primärkreises, die durch das eine Erhöhung von 0" mit sich bringende Eintreten eines Eisenkörpers in den Spalt 4-5 hervorgerufen wird, eine dem absoluten Wert nach gleiche Verminderung von pp zur Folge.
  • So ist also 0. sowohl vom magnetischen Widerstand des Primärkreises als auch von der Summe der magnetomotorischen Kräfte e des Magneten 1 und E des Magneten 6 abhängig. Dadurch, daß man die Abmessungen des Magneten 6 im Verhältnis zu den Abmessungen des Magneten 1 ausreichend groß wählt oder weitere Magneten in Reihe mit den Magneten 6 und 1 legt, kann man einen sehr großen Wert für E und damit für e -I- E und somit auch für 0. erzielen.
  • Wenn man außerdem auch bei Anwesenheit eines Eisenkörpers im Spalt 4-5 den Wert E konstant halten kann, hängt der neue Wert des Magnetflusses (hu allein von der Verminderung des magnetischen Widerstandes des Primärkreises ab.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Nebenschluß des Magneten 6 hat den Zweck, die magnetomotorische Kraft dieses Magneten möglichst konstant zu halten. Infolge des durch den Magneten 6 in den Nebenschluß geschickten sehr großen und konstanten Magnetflusses verursachen die geringfügigen Änderungen des Magnetflusses 0. tatsächlich nur eine vernachlässigbare Änderung des Gesamtmagnetflusses des Magneten 6.
  • Wenn außerdem 0" gegen g;#p groß ist, bedeuten natürlich gleiche absolute Änderungen dieser beiden Magnetflüsse, da ihre Summe konstant ist, eine prozentual große Änderung von ggp und eine prozentual kleine Änderung von Wenn beispielsweise 0. = 10 und (pp = 1 sind, so hat man T. = 10 + 1 = 11, und eine Vergrößerung von 0. um 10% ergibt 0. = 11 und op=0.
  • Mit jeweiligen Werten von 1 und 100 könnte man durch eine Erhöhung von 0. um nur l0/0 qgp zum Verschwinden bringen.
  • Unter diesen Bedingungen ist die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung leicht verständlich: Wenn im Spalt 4-5 kein Eisenkörper vorhanden ist, herrscht im Sekundärkreis ein Magnetfluß, der leicht so gewählt werden kann, daß er die Platte 7 in der angezogenen Stellung, in der die Kontaktfeder 8 gegen den festen Kontakt 9 anliegt, festhält.
  • Sobald nun ein Eisenkörper in den Spalt 4-5 eintritt, nimmt der magnetische Widerstand des Primärkreises ab, wodurch eine Erhöhung des Magnetflusses im Primärkreis und eine dem absoluten Wert nach gleiche Abnahme des Magnetflusses im Sekundärkreis eintritt. Wenn die Werte dieser beiden Magnetflüsse in der oben angegebenen i Weise gewählt sind, so kann diese Verminderung des Magnetflusses im Sekundärkreis dazu ausreichen, daß der Anker 7 abfällt und der bewegliche Kontakt 8 sich vom festen Kontakt 9 abhebt und gegen den festen Kontakt 10 legt. Dieses Umschalten kann für i alle möglichen Zwecke herangezogen werden.
  • In der Au--'ührungsform nach Fig.3 sind statt des Magneten 6 in Fig. 1 zwei mit dem Magneten 1 in Reihe liegende und beiderseits desselben symmetrisch angeordnete Magneten 12 und 13 vorhanden. Außerdem ist jeder der Magneten 12 und 13 durch Eisenteile 14 bzw. 15, die die zugeordneten Magneten 12 bzw. 13 ganz oder teilweise umgeben, nebengeschlossen. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß sie den Magnetfluß 0. auf den Bereich unmittelbar' oberhalb der Platten 16 bzw. 17 und damit auf die Zone konzentriert, in der der Vorbeigang des festzustellenden Eisenkörpers stattfindet.
  • Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei Eisenbahnen kann man in den vergleichsweisen, die Vorrichtung nach Fig. 3 im Profil darstellenden Fig. 4a und 4 feststellen, daß der Hauptmagnetfluß 0. in Fig. 4 auf den oberen Bereich des Schienenkopfes, also auf die Zone, die der Spurkranz der Räder durchläuft, konzentriert ist. Wenn dagegen der Nebenschluß der Magneten 12 und 13 nicht durch diese bis zur Höhe der Platten 16 und 17 umgebenden Eisenteile erfolgt, wird ein Teil des Magnetflusses, wie in Fig. 4a mit 18 angedeutet, nach unten abgelenkt, wodurch die Empfindlichkeit der Vorrichtung erheblich herabgesetzt wird.
  • Ein genaues Aufzeichnen der Kraftlinien ermöglicht die Bestimmung der günstigsten Lage der Nebenschlüsse. In der Praxis können bei sehr großem Magnetfluß Of die die Platten umgebenden Eisenteile wenige Millimeter von diesen entfernt angebracht sein und den Magnetfluß auf den gewünschten Bereich konzentrieren. Die Ergänzung des Magnetflusses wird durch die Einstellvorrichtung, die eine einfache Eisenschraube sein kann, absorbiert.
  • Diese Anordnung ergibt wesentlich bessere Ergebnisse und gestattet eine Verkleinerung der Magneten sowie des allgemeinen Raumbedarfes der Vorrichtung.
  • An Hand der Fig. 1 wurde eine besondere Betätigungsart des Ankers 7 gezeigt, bei der dieser durch eine elastische Einrichtung, wie die bewegliche Kontaktfeder 8, ständig in Richtung der abgehobenen Stellung gedrückt wird. Bei gewissen Anwendungsarten, insbesondere für die Feststellung des Vorbeiganges von Rädern von Eisenbahnwagen mit großer Geschwindigkeit, hat diese Anordnung einen sehr kurzen Umschaltvorgang zur Folge, weil der sehr schnelle Wiederaufbau des Magnetflusses im Sekundärkreis den Anker sogleich wieder anzieht.
  • Bei diesen Anwendungsarten ist daher die in Fig. 3 dargestellte Bauart zweckmäßig, in der eine beispielsweise um das Eisenteil 3 des Magneten 1 liegende Erregerspule 19 vorgesehen ist. Bei dieser Ausführungsform kann die Platte 7 nicht einfach durch den Wiederaufbau des normalen Magnetflusses im Sekundärkreis erneut angezogen werden. Das erneute Anziehen wird in dem gewünschten Augenblick durch einen in die Erregerspule 19 geschickten Gleichstromimpuls bewirkt, der den Normalwert des Sekundärflusses g?p so stark erhöht, daß das Anziehen des Ankers 7 sichergestellt ist.
  • Auf diese Weise kann man ohne Rücksicht auf die Vorbeigangsgeschwindigkeit der Räder die Kontakte so lange in abgefallener Stellung halten, wie es für ein einwandfreies Arbeiten der von diesen Kontakten gesteuerten Einrichtungen notwendig ist.
  • In der in Fig. 5 dargestellten abgeänderten Ausführungsform hat die erfindungsgemäße Vorrichtung noch zusätzliche magnetische Trennflächen, die beispielsweise aus dünnen, in schmale Spalte 20 und 21 beiderseits des Magneten 1 zwischen diesem und den Enden 22, 23 der Eisenteile des Primärkreises eingesetzten Messingplättchen bestehen. Diese Trennflächen sind so berechnet, daß der zusätzliche magnetische Gesamtwiderstand, den sie in dem vom Mägnet$uß 0" durchsetzten Primärkreis erzeugen, einen Spannungsabfall ergibt, der gleich der magnetomotorischen Kraft e des Magneten 1 ist: Da der Potentialabfall in den Grenzflächen entgegengesetzt gleich der Potentialdifferenz e ist, ist das Potential des rechten Joches 22 identisch mit dem Potential des linken Joches 23. Diese Anordnung ermöglicht die Aufhebung des Magnetflußverlustes zwischen den beiden Jochen 22 und 23. Da der Wert von e gegenüber der magnetomotorisehen Kraft E des oder der in Reihe mit dem Magneten 1 im Primärkreis liegenden Magneten sehr klein ist, ist die Wirkung der magnetischen Trenn-- flächen 20 und 21 auf das einwandfreie Arbeiten der Vorrichtung vernachlässigbar klein.
  • In Fig. 5 ist außerdem eine Wicklung 24 dargestellt, die um eines der Eisenteile des Sekundärkreises liegt und deren Enden mit dem Eingang einer elektronischen Vorrichtung 25 verbunden sind, die die bei Änderungen des Magnetflusses im Sekundärkreis in der Wicklung 24 induzierten elektromotorischen Kräfte feststellt und verstärkt. Die in der Wicklung 24 induzierten elektromotorischen Kräfte sind um so größer, je größer die Vorbeigangsgeschwindigkeit des Eisenkörpers im Spalt des Primärkreises ist.
  • Diese Ausführungsart läßt sich vorteilhaft anwenden, wenn sich die Eisenkörper, deren Vorbeigang festgestellt werden soll, mit großer Geschwindigkeit an der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorbeibewegen. Bei kleineren Geschwindigkeiten können dagegen die elektromotorischen Kräfte zu schwach werden, um von der elektronischen Einrichtung 25 festgestellt werden zu können. Dann ist es zweckmäßig, den Anker 7 beizubehalten, dessen plötzliches Abfallen eine schnelle und nennenswerte Änderung des Sekundärflusses erzeugt, was dann ein einwandfreies Ansprechen der elektronischen Einrichtung 25 auch bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten gewährleistet.
  • In der Beschreibungseinleitung wurde darauf hingewiesen, daß die erfindungsgemäße magnetische Vorrichtung für zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten bei Eisenbahren geeignet ist. Ihre Verwendung ist jedoch nicht auf dieses Gebiet beschränkt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann für die verschiedenstartigen Geräte benutzt werden und zahlreiche Aufgaben lösen. Nur einige Beispiele hierfür seien angegeben Das Zählen von Teilen und Gegenständen aus Eisen, von Loren oder Fahrzeugen usw.; die Feststellung des Vorbeiganges von Geräten, wie Aufzügen, Laufkranen usw. an bestimmten Punkten und ganz allgemein die Überwachung der Stellung beweglicher Teile an Werkzeugmachinen usw.
  • Es kann auch die elektromagnetische Kraft des oder der in Reihe mit dem Magneten l liegenden Magneten durch eine von einem Gleichstrom durchflossene Spule auf einem etwa konstanten Wert gehalten werden. Aus Sicherheitsgründen zieht man jedoch besonders bei der Anwendung bei Eisenbahnen die beschriebene Ausführungsart mit nebengeschlossenen Magneten vor. Bei der Anwendung bei Eisenbahnen kann man in gewissen Fällen die Schiene selbst als einen Teil. des Primärkreises verwenden. Wenn aber die Schiene von Starkströmen durchflossen werden kann, was z. B: bei elektrischem Antrieb bei Blocksystemen mit Schienenstrom usw. der Fall sein kann, ist jedoch von dieser Ausführung abzuraten. Solche Ströme können nämlich parasitäre Magnetflüsse auftreten lassen, die unmittelbar in den Primärkreis ei4-a treten und die einwandfreie Arbeitsweise der 'Vorrichtung stören können. In diesem Falle ist es`; _n bracht, das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 zu verwenden, das innerhalb oder außerhalb der Schiene parallel zu dieser, wie in Fig. 4 angedeutet; an_gebracht wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Magnetischer Impulsgeber mit einem einemagnetische Quelle sowie einen Luftspalt für` den Durchgang eines Körpers aus magnetischem' Material, wie Eisen, aufweisenden Primärkreis, einem eine magnetische Quelle sowie einen Luftspalt aufweisenden Sekundärkreis und einem dem Luftspalt des Sekundärkreises zwecks Auslösung eines Schaltvorganges beim Durchgang, des Körpers durch den Primärkreisluftspalt und', bei der dadurch verursachten Feldschwächung' im Sekundärkreisluftspalt zugeordneten Anker, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die im Primärkreis angeordnete und aus wenigstens einem Permanentmagneten (6 bzw. 12, 13) bestehende magnetische Quelle erzeugte Fluß durch einen einen Luftspalt (11) aufweisenden magnetischen Nebenschluß (3, 4 bzw. 14,16 bzw. 15, 17) wesentlich konstant gehalten wird und die aus einem Permanentmagneten (1) bestehende magnetische Quelle des Sekundärkreises im Primärkreis eingeschaltet ist, wobei der durch den Eintritt eines Eisenkörpers in den Luftspalt des Primärkreises erhöhte Fluß einen magnetischen Spannungsabfall am Sekundärmagneten (1) bewirkt, durch welchen der im Sekundärkreis erzeugte Fluß entsprechend vermindert und der auf eine solche Verminderung ansprechende Anker (7) betätigt' wird.
  2. 2. Impulsgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Primärkreis beiderseits des Sekundärmagneten (1) kleine Luftspalte (20, 21) vorgesehen sind, durch die die magne"-tischen Verluste zwischen den Eisenteilen (22, 23) des Primärkreises verringert werden.
  3. 3. Impulsgeber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenschlußkreise (3, 11, 4 bzw. 14,16 bzw. 15, 17) die den Luftspalt des Primärkreises durchsetzenden Kraft-Linien auf einen Bereich konzentrieren, der den Weg des Eisenkörpers enthält.
  4. 4. Impulsgeber nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der im Sekundärkreis erzeugte Kraftfluß durch eine zusätzliche Erregerspule (19) zeitweilig derart erhöht wird, daß er zum Anziehen des Ankers (7) entgegen der Wirkung einer Rückholfeder (8) befähigt ist.
  5. 5. Impulsgeber nach den Ansprüchen 1 bis< 4; dadurch gekennzeichnet, daß im Sekundärkreis in an sich bekannter Weise eine Wicklung (24) vorgesehen ist, in der bei Annäherung eines Eisenkörpers an den Luftspalt des Primärkreises eine elektromotorische Kraft induziert wird und die mit einer auf diese elektromotorische Kraft ansprechenden Einrichtung (25) verbunden ist.
  6. 6. Impulsgeber nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daB die Wicklung (24) auf den durch den Anker (7) gesteuerten Schalter (8, 9,10) einwirkt. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 945 251; schweizerische Patentschriften Nr. 268 731, 294550.
DES54041A 1957-02-27 1957-06-26 Magnetischer Impulsgeber Granted DE1146521B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR75732744 1957-02-27

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1146521B true DE1146521B (de) 1963-04-04
DE1146521C2 DE1146521C2 (de) 1963-10-17

Family

ID=38543844

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES54041A Granted DE1146521B (de) 1957-02-27 1957-06-26 Magnetischer Impulsgeber

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1146521B (de)
ES (1) ES239300A1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH268731A (de) * 1946-07-09 1950-05-31 Meyer Karl Elektromagnetischer Impulsgeber für die Achszählung.
CH294550A (de) * 1944-12-28 1953-11-15 Siemens Ag Einrichtung in Eisenbahnanlagen zur Erzeugung von Beeinflussungsvorgängen zwischen Zug und Strecke.
DE945251C (de) * 1944-01-21 1956-07-05 Siemens Ag Einrichtung zum Zaehlen der Achsen von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945251C (de) * 1944-01-21 1956-07-05 Siemens Ag Einrichtung zum Zaehlen der Achsen von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen
CH294550A (de) * 1944-12-28 1953-11-15 Siemens Ag Einrichtung in Eisenbahnanlagen zur Erzeugung von Beeinflussungsvorgängen zwischen Zug und Strecke.
CH268731A (de) * 1946-07-09 1950-05-31 Meyer Karl Elektromagnetischer Impulsgeber für die Achszählung.

Also Published As

Publication number Publication date
ES239300A1 (es) 1958-06-01
DE1146521C2 (de) 1963-10-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2157011A1 (de) Abstandsmessanordnung fuer elektromagnetische trag- oder fuehrungssysteme fuer schwebefahrzeuge
DE3242667T1 (de) Schaltmagnet
DE2533859A1 (de) Magneteinrichtung
DE874516C (de) Elektromagnet mit zwei Spulen
DE2635096A1 (de) Hochempfindliches elektromagnetisches relais
EP1175596B1 (de) Magnetischer positionssensor
DE2721356C2 (de)
DE1146521B (de) Magnetischer Impulsgeber
DE958849C (de) Schaltungsanordnung zur magnetischen Signalgebung, insbesondere fuer Eisenbahnen
DE688827C (de) Relais, dessen Anker bei Unterbrechung des Speisestromes betaetigt wird
DE10022058C1 (de) Einrichtung zur Detektion eines magnetisch übertragenen Steuersignals
EP0012812B1 (de) Magnetische Betätigungsvorrichtung mit Flussmodulation
DE945251C (de) Einrichtung zum Zaehlen der Achsen von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen
DE873706C (de) Anordnung zur Ausloesung elektrischer Signale oder Impulse, insbesondere zur Achszaehlung schienengebundener Fahrzeuge
DE2654111A1 (de) Magneteinrichtung
DE1278293B (de) Kontaktloser Lagemelder fuer Foerderanlagen
DE582152C (de) Stufenrelais, dessen Kern mit einem Haupt- und einem Hilfspol versehen ist, insbesondere fuer Fernsprechzwecke
DE944074C (de) Elektromagnet
DE506067C (de) Elektromagnetischer Schalter mit zwei zu einem gemeinsamen Magnetsystem gehoerenden Ankern
DE875241C (de) Schnellrelais
DE970272C (de) Einrichtung zur Beeinflussung zwischen Zug und Strecke im Eisenbahnsicherungswesen
CH294550A (de) Einrichtung in Eisenbahnanlagen zur Erzeugung von Beeinflussungsvorgängen zwischen Zug und Strecke.
DE632368C (de) UEberstromschnellschalter fuer grosse Leistungen
DE1243232B (de) Einrichtung zur Beeinflussung zwischen Fahrzeug und Strecke mit magnetischen Gleichfeldern, insbesondere fuer Eisenbahnanlagen
CH447800A (de) Schlitzverschluss