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DE1146487B - Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Verbindungen

Info

Publication number
DE1146487B
DE1146487B DEH42206A DEH0042206A DE1146487B DE 1146487 B DE1146487 B DE 1146487B DE H42206 A DEH42206 A DE H42206A DE H0042206 A DEH0042206 A DE H0042206A DE 1146487 B DE1146487 B DE 1146487B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acetate
prenyl
mol
diacetate
minutes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH42206A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Kurt Bauer
Juergen Pelz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Haarmann and Reimer GmbH
Original Assignee
Haarmann and Reimer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Haarmann and Reimer GmbH filed Critical Haarmann and Reimer GmbH
Priority to DEH42206A priority Critical patent/DE1146487B/de
Priority to US183739A priority patent/US3210408A/en
Priority to AT266262A priority patent/AT242115B/de
Priority claimed from FR893245A external-priority patent/FR1324449A/fr
Priority to GB13167/62A priority patent/GB952973A/en
Publication of DE1146487B publication Critical patent/DE1146487B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/28Preparation of carboxylic acid esters by modifying the hydroxylic moiety of the ester, such modification not being an introduction of an ester group
    • C07C67/293Preparation of carboxylic acid esters by modifying the hydroxylic moiety of the ester, such modification not being an introduction of an ester group by isomerisation; by change of size of the carbon skeleton
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

Es wurde gefunden, daß man ungesättigte Verbindungen erhält, wenn man Ester der allgemeinen Formel
R1 — C = CH — CH2 — X
(1)
in der X für einen vorzugsweise organischen Esterrest steht und R1 für ein Wasserstoffatom oder einen primären oder sekundären aliphatischen Kohlenwasserstoffrest und R2 für einen primären oder sekundären Alkylrest oder für einen Phenylrest steht, mit gegebenenfalls substituierten aliphatischen oder cycloaliphatischen Olefinen in Gegenwart von Friedel-Crafts-Katalysatoren umsetzt.
Die erfindungsgemäß als eine Reaktionskomponente verwendeten Verbindungen der Formel 1 enthalten als aliphatischen Rest Alkylreste, ζ. B. niedere Alkylreste, die vorzugsweise 1 bis 6 Kohlenstoffatome besitzen. ^Beispiele derartiger Alkylreste sind der Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Propenyl- oder der 4-Methylpenten-(3)-yl-Rest. Als Esterkomponente enthalten die erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen vorzugsweise organische Esterreste, wie z. B. Acetat- oder Propionatreste. Beispiele von Estern der Formel 1 sind das y,y-Dimethylallylacetat (Prenylacetat), Crotylacetat oder Cinnamylacetat.
Als zweite Reaktionskomponente sind sowohl substituierte als auch unsubstituierte aliphatische oder cycloaliphatische Olefine geeignet. Als Substituenten können diese Olefine ζ. Β. Ester-, Äther-, Hydroxy- oder Nitrogruppen enthalten. Beispiele derartiger Verbindungen sind die für die Prins-Reaktion verwendeten Olefine, wie das Isobuten, Styrol, α-Methylstyrol, Anethol, Isosafrol, Cyclohexen, Propylen, Isopren oder Butadien. Falls die olefinischen Verbindungen Estergruppierungen enthalten, können auch Verbindungen der Formel 1, wie z. B. Prenylacetat, als Verfahren zur Herstellung
von ungesättigten Verbindungen
Anmelder:
Haarmann & Reimer G. m. b. H.,
Holzminden/Weser
Dr. Kurt Bauer und Jürgen Pelz, Holzminden/Weser, sind als Erfinder genannt worden
zweite Reaktionskomponente verwendet werden oder auch andere ungesättigte Ester, wie z. B. Methallylacetat oder 2-Methyl-buten-(l)-acetat.
Beispiele der erfindungsgemäß verwendeten Friedel-Crafts-Katalysatoren sind die Pyrophosphorsäure, Dichloressigsäure, Perchlorsäure, konzentrierte Schwefelsäure, Bortrifluorid, Zinkchlorid, Aluminiumchlorid oder Toluolsulfonsäure. Der für jeden speziellen Fall geeignetste Katalysator läßt sich durch Vorversuche leicht feststellen. Diese Katalysatoren zeichnen sich bekanntlich dadurch aus, daß sie die Bildung von Carbeniumionen begünstigen.
Das Verfahren kann sowohl in Gegenwart als auch in Abwesenheit von inerten Lösungsmitteln, wie z. B. Essigestern, durchgeführt werden. Als Reaktionstemperatur werden zweckmäßigerweise Temperaturen im Bereich von ungefähr —10 bis ungefähr 50° C gewählt.
Das erfindungsgemäße Verfahren sei an Hand der beiden folgenden Reaktionsfolgen erläutert, wobei bei der Gleichung I Prenylacetat (y,y-Dimethylallylacetat) und Isobutylen umgesetzt werden, während bei der Gleichung II 2 Mol Prenylacetat umgesetzt werden:
CH3
CH,
CH3
CH3
CH3 — C = CH — CH2OCOCH3 + CH2 = C -CH3
CHa
2 CH3-C = CH — CH2OCOCH3
CH3 — C = CH — CH2—CH2 — C — CH3
OCOCH3
(I)
CH3
CH3
CH3-C = CH-
Cxi —~— C —
CH3OCOCH2 OCOCH3
(Π)
309 548/345
Die Umsetzung verläuft dabei wahrscheinlich in der Weise, daß zuerst ein Prenylion gebildet wird, das sich dann mit dem OMn umsetzt und sich durch Aufnahme eines Esterrestes stabilisiert. Als Konkurrenzreaktion kann die Stabilisierung in manchen Fällen auch durch Abgabe eines Protons erfolgen, so daß ein Nebenprodukt mit einer zusätzlichen Doppel-
CHS
CH3 — C = CH — CH2OCOCH3 + BF3
bindung entsteht. Die Esterbildung ist dabei offensichtlich bei tieferen Temperaturen begünstigt. Dieser Reaktionsablauf erfolgt voraussichtlich in der Weise, wie es durch das folgende Reaktionsschema für den Fall der Umsetzung von 2 Molekülen Prenylacetat angegeben ist:
CH,
CH3-C=CH-CH2.
+ !BF3-CH3COOJ
CH3
OH3 — O ^= OJrI — OH2
CH3
+ CH = C-CH3
CH2OCOCH3
CH3 CH3
OrI3—O == OJbL — CHg ~~ OJnL — O ^= OxI3
CHpOCOCH,
CH5
CH3
-H+
CH3 CH3
CH3-C = CH — CH2- CH — C — CH3
CH2OCOCH3
■+■ CH3-C = CH-CH2-CH-C = CH2
CH2OCOCH3
CH3 CH3
+ CH3COO"
Die erfindungsgemäß erhaltenen Verbindungen können entweder selbst als Riechstoffe verwendet werden oder aber sind Zwischenprodukte, z. B. für die Herstellung von Riechstoffen.
Beispiel 1
240 g Isobutylen wurden in einem mit Außenkühlung und Rührer versehenen 1-1-Rundkolben bei —200C mit 128 g y,y-Dimethylallylacetat (Prenylacetat) versetzt. Unter Rühren wurden dem Gemisch tropfenweise bei —5°C 20 g Borfluorid-Diessigsäure innerhalb 20 Minuten zugegeben. Anschließend blieb der Ansatz für 4 Stunden bei —5°C sich selbst überlassen; danach wurde auf etwa O0C erwärmt, mit 150 cm3 Wasser versetzt und nicht umgesetztes Isobutylen abdestilliert. Der Rückstand wurde nach dreimaligem Waschen mit je 100 cm3 Wasser einer fraktionierten Destillation unterworfen, die neben 52 g wiedergewonnenem Prenylacetat 53 g 2,6-Dimethylhepten-(2)-yl-acetat-(6), Kp.5: 76° C, lieferte. Daneben wurden 33 g höhersiedende Anteile einschließlich Rückstand erhalten.
Beispiel 2
512 g wasserfreies y,y-Dimethylallylacetat (Prenylacetat) wurden in einem mit Außenkühlung und Rührer versehenen 1-1-Rundkolben vorgelegt und bei 20° C innerhalb 20 Minuten tropfenweise unter Rühren mit 30 g Borfluorid-Diessigsäure
(BF3 · 2 CH3COOH)
versetzt. Nach Zugabe der gesamten Katalysatormenge blieb der Ansatz bei 20° C 3 Stunden sich selbst überlassen.
>■ CH3-C = CH-CH2-CH-C-CH3
CH3OCOCH2 OCOCH3
Nach Zugabe von 150 cm3 10%iger Kochsalzlösung wurde die organische Phase im Scheidetrichter abgetrennt und nach fünfmaligem Ausschütteln mit je 100 cm3 Kochsalzlösung über Natriumsulfat getrocknet. Bei der anschließenden fraktionierten Destillation des Rohtelomerisates wurden neben 230 g wiedergewonnenem Prenylacetat erhalten:
1. 112 g Hydroxydihydro-lavandulyl-diadetat
^n3 ^n3
45 H3O — C == CH — CH2 — CH — O — CH3
CH3COO-CH2 OCOCH3
(Kp.6: 126 bis 1280C)
2. 75 g Lavandulylacetat
CH3
CHo
55
6o HoC- C = CH-CH3-CH-C = CH2
CHoOCOCH,
(Kp.s: 85 bis 870C)
Das IR-Spektrum des Verseifungsproduktes stimmte mit dem von W. Kuhn und H. Schinz (HeIv., 35, S. 2008 bis 2015, 1952) für Lavandulol beschriebenen überein.
Wie das von H. Schinz und G. Schaeppi (HeIv., 30, S. 1483 bis 1494,1947) beschriebene Diacetat gleicher Formel ließ sich diese Verbindung ohne Rückstand
5 6
bei 27O0C in reines Lavandulylacetat und Essigsäure Beisniel 6
spalten.
3. 52 g höhersiedende Anteile einschließlich Rück- 142 g (1 mol) ^,y-Dimethylallylpropionat (Prenyl-
stand. propionat) wurden in einem mit Rührer und Außen-
R . . 5 kühlung versehenen 250-cm3-Rundkolben vorgelegt
Beispiel i ^ und unter Rüliren mit i0 g Bortrifluorid-Diessigsäure
512 g y,y-Dimethylallylacetat und 512 g Äthylacetat bei 20°C innerhalb 20 Minuten tropfenweise versetzt, als Verdünnungsmittel wurden in einem mit Außen- Nach Zugabe des Katalysators blieb der Ansatz kühlung und Rührer versehenen 2-1-Rundkolben bei 3 Stunden bei 200C sich selbst überlassen. Die Reak-20° C innerhalb 20 Minuten tropfenweise unter Rühren io tion wurde dann durch Zugabe von 50 cm3 Wasser mit 30 g Borfluorid-Diesessigsäure versetzt. Danach unterbrochen. Die organische Phase wurde abgetrennt, blieb der Ansatz 5 Stunden bei 2O0C sich selbst über- mit 50 cm3 Wasser nachgewaschen und über Natriumlassen, sulfat getrocknet. Die anschließende fraktionierte
Nach Zugabe von 200 cm3 Wasser wurde die Destillation bei vermindertem Druck lieferte neben
organische Phase abgetrennt, fünfmal mit je 150 cm3 15 80 g wiedergewonnenem Prenylpropionat:
Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. , . T , , , . _., „„,., — „„.
Unter Normaldruck wurde der Essigester abdestilliert; L 6S Lavandulylpropionat (Kp.,: 98 bis 102° C),
die anschließende Vakuumdestillation lieferte neben 2. 9 g Hydroxydihydro-lavandulyl-dipropionat,
390 g wiedergewonnenem Prenylacetat 82 g Roh- 3. 27 g höhersiedende Anteile und Rückstand,
produkt; Kp.: 100°C/15mm bis 146°C/3mm. ao
Bei der Redestillation des Rohproduktes wurden Beisniel 7
erhalten:
1 -,η TT λ λ-χ. λ λ Λ , ι j- , ν. 280 g (2,2 Mol) 2-Methyl-buten-(l)-acetat-(4) (Iso-
1. 29gHydroxydihydro-lavandulyl-diacetat, pentenylacetat) und 420 g (3,3 Mol) r,7-Dimethyl-
2. 31 g Lavandulylacetat, a5 allylacetat (Prenylacetat) wurden in einem mit Außen-
3. 22 g höhersiedende Anteile einschließlich Rück- kühlung und Rührer versehenen Rundkolben in 200 g
stand. Essigester gelöst vorgelegt und innerhalb 30 Minuten
_ . ... bei 2O0C unter Rühren mit 30 g Bortrifluorid-Diessig-
eisPie säure tropfenweise versetzt. Danach blieb der Ansatz
512 g 7,7-Dimethylallylacetat wurden in einem mit 30 21I2 Stunden bei 200C sich selbst überlassen. Nach
Außenkühlung und Rührer versehenen 1-1-Rund- Zugabe von 100 cm3 Wasser wurde die organische
kolben bei —10°C innerhalb 8 Minuten unter Rühren Phase abgetrennt und über Natriumsulfat getrocknet,
tropfenweise mit 40 g Borfluorid-Diessigsäure versetzt. Die Destillation unter vermindertem Druck ergab
Nach Zugabe des Katalysators blieb der Ansatz neben wiedergewonnenem Ausgangsmaterial folgende
2 Stunden bei —10°C sich selbst überlassen. 35 Fraktionen:
Danach wurden 100 cm3 Wasser hinzugefügt und
die organische Phase im Scheidetrichter abgetrennt. L 6Ü g Terpenacetate,
Nach fünfmaligem Waschen mit je 100 cm3 Wasser 2. 38 g 2,6-Dimethylocten-(2)-diol-(6,8)-diacetat
und Trocknen über Natriumsulfat wurden bei der (Geraniol-hydrat-diacetat) und Sesquiterpen-
nachfolgenden fraktionierten Destillation neben 365 g 40 acetate,
wiedergewonnenem Prenylacetat 86 g Rohprodukt, 3. 32 g höhersiedende Anteile einschließlich Rück-
Kp.: 51 bis 135°C/l,5mm erhalten. stand.
Die Redestillation des Rohproduktes ergab folgende „ „ , . . , ,
Ausbeuten· ^ie Terpenacetat-Fraktion setzte sich nach der
, „ ', j·, j 1 JIiJ- * * ,? gaschromatographischen Analyse wie folgt zusammen:
1. 69 g Hydroxydihydro-lavandulyl-diacetat, 45 & b v J s
2. 5 g Lavandulylacetat, 55 »/„ Lavandulylacetat,
. ,„ , ... . , , λ . ., ■ ιι· »ι- ι η» ι 15/n AlIo- und Isogeranylacetat,
3. 12 g hohersiedende Anteile einschließlich Ruck- 30 °/ Nervlacetat
stand. /o y
Beispiel 5 _„
50 Beispiel 8
512 g y^-Dimethylallylacetat wurden in einem mit
Außenkühlung und Rührer versehenen 1-1-Rund- 122 g (0,95 Mol) Isopentenylacetat, 85 g (0,66 Mol)
kolben vorgelegt und unter Rühren bei 20° C tropfen- Prenylacetat und 145 g Essigester wurden in einem mit
weise innerhalb 45 Minuten mit 35%iger konzentrierter Rührer und Außenkühlung versehenen Rundkolben
Schwefelsäure versetzt. 55 vorgelegt und unter Rühren bei 25 0C innerhalb
Unmittelbar nach Zugabe der gesamten Schwefel- 10 Minuten mit 10 gBortrifluorid-Äthylätherat tropfen-
säuremenge wurden 150 ml Wasser zugegeben und weise versetzt. Danach blieb der Ansatz 60 Minuten
die organische Phase im Scheidetrichter abgetrennt. lang bei 25 0C sich selbst überlassen. Anschließend
Nach dreimaligem Waschen mit je 100 cm3 5%iger wurde der Katalysator durch Zugabe von 8 g wasser-
K2CO3-Lösung und Trocknen über Natriumsulfat 60 freier Soda unwirksam gemacht. Nach Abfiltrieren
wurden bei der anschließenden fraktionierten Destilla- des Niederschlages wurden Essigester und nicht
tion neben 280 g wiedergewonnenem Prenylacetat umgesetztes Prenyl- und Isopentenylacetat abgesiedet
erhalten: und der Rückstand bei vermindertem Druck destilliert,
, „^ TT , ,., , , , , ,. wobei folgende Fraktionen erhalten wurden:
1. 56 g Hydroxydihydro-lavandulyl-diacetat, 6
2. 52 g Lavandulylacetat, 1· 22 g Terpenacetate,
3. 68 g hohersiedende Anteile einschließlich Rück- 2. 33 g Geraniol-hydrat-diacetat und hohersiedende
stand. Anteile.
7 8
Die Terpenacetat-Fraktion setzte sich nach der gas- 17 g wasserfreier Soda unwirksam gemacht, der
chromatographischen Analyse wie folgt zusammen: Ansatz filtriert und nach Absieden des Essigesters und
9 % Q-Diacetat (2-Methylbutandiol-(2,4>di- " *? ^ umgesetzten Isopentenyl- und Prenylacetates
acetate 120 g eines Rohproduktes gewonnen, das bei der
25°/ Lavandulylacetat 5 Destulation unter vermindertem Druck folgende
280X AUo- und Isoger'anykcetat, Fraktionen lieferte:
38% Nerylacetat. 1. 49 g Terpenacetate,
2. 62 g Geraniol-hydrat-diacetat und höhersiedende
Beispiel 9 Anteile.
IO
170 g (1,33 Mol) Isopentenylacetat und 42 g Die gaschromatographische Analyse ergab für die (0,33 Mol) Prenylacetat wurden in einem mit Rührer Terpenacetat-Fraktion folgende Zusammensetzung: und Außenkühlung versehenen Rundkolben mit 45 g 35 % C5-Diacetat (2-Methylbutandiol-(2,4)-di-Essigester verdünnt und unter Rühren bei .250C acetat), innerhalb 10 Minuten mit 10 g Bortrifluorid-Äthyl- 15 3 % Lavandulylacetat, ätherat tropfenweise versetzt. Der Ansatz wurde dann 27 % AlIo- und Isogeranylacetat, bei 25 0C für 3 Stunden sich selbst überlassen. Durch 35% Nerylacetat. Zugabe von 8 g wasserfreier Soda wurde der Katalysator unwirksam gemacht und nach Abfiltrieren des Beispiel 12 Niederschlages Essigester abgesiedet. Der Rückstand 20 204 g (1,6 Mol) Isopentenylacetat und 51 g (0,4 Mol) wurde bei vermindertem Druck wie folgt fraktioniert: y,y-Dimethylallylacetat wurden in einem mit Außen-1 26 e Terpenacetate kühlung und Rührer versehenen Rundkolben vor- _' n _ . ,, ,'.j· ,. . AU-U ■ α α gelegt und bei 400C innerhalb von 5 Minuten mit einer 2. 29g Geraniol-hydrat-diacetat und hohersiedende \.^% γοη 32g Pyrophosphorsäure in 20g Eisessig
e e' 25 versetzt. Anschließend blieb der Ansatz 2 Stunden bei
Nach der gaschromatographischen Analyse enthielt 40°c sich selbst überlassen. Dann wurde mit 100 cm3
die Terpenacetat-Fraktion folgende Komponenten: Wasser versetzt, die sich abscheidende organische
20 % Cs-Diacetat (2-Methylbutandiol-(2,4)-di- Phase abgetrennt und zweimal mit je 20 cm3 gesättigter
acetat), Kochsalzlösung gewaschen. Nach Absieden nicht
8% Lavandulylacetat, 3° umgesetzten Ausgangsmaterials (bis zum Kp.lo: 450C)
31% AlIo- und Isogeranylacetat, verblieben 75 g Rückstand, der mit 450 cm8 10%iger
41% Nerylacetat. methanolischer Kalilauge verseift wurde. Es wurden
^ . . , „ 44 g Verseifungsprodukt erhalten, das fraktioniert
BeisPlell° destilliert wurde.
205 g (1,6 Mol) Isopentenylacetat, 51 g (0,4 Mol) 35 λ Fraktion
Prenylacetat und 40 g Essigester wurden in einem ' κ 70°c/l,4 bis 92°C/1,5 27 g Terpenalkohole
Rundkolben unter gutem Ruhren bei 6O0C innerhalb w·
10 Minuten mit einer Lösung von 13 g Bortrifluorid- Λ tm!aion
Äthylätherat in 20 g Essigester tropfenweise versetzt. p- w α blsl:D c'ls4 1^ s
Danach wurde der Ansatz für 30 Minuten bei 6O0C 40 Rückstand Ig
sich selbst überlassen. Anschließend wurde der Nach der gaschromatographischen Analyse setzte
Katalysator durch Zugabe von 12 g wasserfreier Soda sich die 1. Fraktion wie folgt zusammen:
unwirksam gemacht. Nach Abfiltrieren des Nieder- 6% Lavandulol,
Schlages wurden Essigester und nicht umgesetztes 6% eines nicht identifizierten C10-AIkQhOIs,
Prenyl- und Isopentenylacetat abgesiedet und der 45 32% Iso- und Allogeraniol,
erhaltene Rückstand unter vermindertem Druck 51% Nerol,
destilliert, wobei folgende Fraktionen erhalten wurden: 5 % Geraniol.
1. 47 g Terpenacetate, Beispiel 13
2. 32 g Geraniol-hydrat-diacetat und hohersiedende 50 g5 g (0j45 Mol) Isopentenylbenzoat, 40 g Essigester
A™01*6· und 6 g Bortrifluorid-Äthylätherat wurden in einem
Nach der gaschromatographischen Analyse setzte 250-cm3-Rundkolben bei 250C innerhalb einer Stunde
sich die Terpenacetat-Fraktion wie folgt zusammen: mit 57 g (0,45 Mol) y,y-Dimethylallylacetat unter
38 % C5-Diacetat, Rühren versetzt. Anschließend wurde der Ansatz für
4% Lavandulylacetat, 55 45 Minuten bei 25 0C sich selbst überlassen. Danach
28% AlIo- und Isogeranylacetat, wurde der Ansatz mit 550 g einer 10%igen methano-
30% Nerylacetat. lischen Kalilauge verseift. Vom Verseifungsprodukt
. · wurden Isopentenol und Prenol destilliert. Der ver-
B eispiel 11 bleibende Rückstand lieferte bei der Destillation neben
240 g (1,88 Mol) Isopentenylacetat, 30 g (0,23 Mol) 60 11 geinerTerpenalkoholfraktion(Kp.1,4:70bisll7oC)
Prenylacetat und 60 g Essigester wurden in einem 7 g hohersiedende Anteile einschließlich Rückstand.
Rundkolben vorgelegt und tropfenweise unter Rühren Die gaschromatographische Analyse ergab für die
bei 25°C innerhalb von 10 Minuten mit einer Lösung Terpenalkoholfraktion folgende Zusammensetzung: von 18 g Bortrifluorid-Äthylätherat in 30 g Essigester 0/ j 1
versetzt. Nach Zugabe der gesamten Katalysatormenge 65 12/0 Lavandulol, wurden innerhalb 4 Stunden 100 g Prenylacetat bei 14% AHo- und Isogeraniol,
0C gleichmäßig zu der Reaktionslösung getropft. 67% Nerol,
Danach wurde der Katalysator durch Zugabe von 7% Geraniol.
Beispiel 14
196 g (1 Mol) 2,6-Dimethyloctadien-(2,6)-ol-(8)-acetat (Geranylacetat), 128 g (1 Mol) 2-Methyl-buten-(l)-acetat-(4) (Isopentenylacetat) und 70 g Essigester wurden in einem 1-1-Rundkolben unter Rühren bei 25°C innerhalb 30 Minuten mit einer Lösung von 10 g Bortrifluoridäthylätherat in 30 g Essigester tropfenweise versetzt. Anschließend blieb der Ansatz für 3 Stunden bei 250C sich selbst überlassen. Durch Zugabe einer Lösung von 16 g Kaliumacetat in 30 cm3 Eisessig wurde der Katalysator unwirksam gemacht und der Ansatz filtriert. Nach Absieden des Essigesters und von nicht umgesetztem Isopentenyl- und Geranylacetat wurden neben 25 g Rückstand 76 g einer Fraktion (Kp.ll5: 105° C) erhalten, die bei der Redestillation 46 g einer C15-Acetat-Fraktion und 22 g höhersiedende Anteile lieferte. Das Verseifungsprodukt der C15-Acetat-Fraktion (Kp.1>5: 118 bis 125° C) bestand nach gaschromatographischer Analyse und IR-Spektrum hauptsächlich aus Farnesol.
Beispiel 15
Ein Gemisch von 115g (0,9 Mol) Isopentenylacetat und 77 g (0,6 Mol) Prenylacetat wurde bei 45 0C in einem Rundkolben unter gutem Rühren innerhalb von 30 Minuten mit einer Lösung von 30 g Orthophosphorsäure in 20 g Essigester tropfenweise versetzt. Hiernach blieb der Ansatz für 5 Stunden bei 450C sich selbst überlassen.
Anschließend wurde das Rohprodukt dreimal mit je 100 cm3 gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und bei 4,5 Torr über einen auf 1500C geheizten Dünnschichtverdampfer gegeben. Neben 1 g Rückstand wurden 158 g Destillat erhalten, das anschließend unter vermindertem Druck fraktioniert wurde. Dabei fielen folgende Fraktionen an:
85 g nicht umgesetztes Q-Acetat,
56 g Terpenacetate,
12 g Geraniol-hydrat-diacetat einschließlich
Sesquiterpenacetate,
3 g höhersiedende Anteile.
Nach der gaschromatographischen Analyse setzte sich die Terpenacetatfraktion wie folgt zusammen:
23% Isoprenglykolmono- und -diacetat,
7% Lavandulylacetat,
9 % Cyclogeranylacetate,
30% AlIo- und Isogeranylacetat,
31% Nerylacetat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zur Herstellung von ungesättigten Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß man Ester der allgemeinen Formel
    R1-C = CH-CH2-X
    in der X für einen vorzugsweise organischen Esterrest steht und R1 für ein Wasserstoffatom oder einen primären oder sekundären aliphatischen Kohlenwasserstoffrest und R2 für einen primären oder sekundären Alkylrest oder für einen Phenylrest steht, mit gegebenenfalls substituierten aliphatischen oder cycloaliphatischen Olefinen in Gegenwart von Friedel-Crafts-Katalysatoren umsetzt.
    1 309 548/345 3.63
DEH42206A 1961-04-05 1961-04-05 Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Verbindungen Pending DE1146487B (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH42206A DE1146487B (de) 1961-04-05 1961-04-05 Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Verbindungen
US183739A US3210408A (en) 1961-04-05 1962-03-30 Processes for the production of unsaturated esters
AT266262A AT242115B (de) 1961-04-05 1962-04-02 Verfahren zur Herstellung von ungesättigten Verbindungen
GB13167/62A GB952973A (en) 1961-04-05 1962-04-05 A process for the production of unsaturated esters and alcohols

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH42206A DE1146487B (de) 1961-04-05 1961-04-05 Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Verbindungen
FR893245A FR1324449A (fr) 1962-04-04 1962-04-04 Procédé de préparation de composés non saturés à partir d'esters et d'oléfines

Publications (1)

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ID=25979749

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DE (1) DE1146487B (de)

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