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DE1146207B - Verfahren zur Herstellung einer indirekt geheizten Kathode fuer Elektronenroehren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer indirekt geheizten Kathode fuer Elektronenroehren

Info

Publication number
DE1146207B
DE1146207B DEN20942A DEN0020942A DE1146207B DE 1146207 B DE1146207 B DE 1146207B DE N20942 A DEN20942 A DE N20942A DE N0020942 A DEN0020942 A DE N0020942A DE 1146207 B DE1146207 B DE 1146207B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
aluminum
support body
metal
reaction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN20942A
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Provisor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1146207B publication Critical patent/DE1146207B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/20Cathodes heated indirectly by an electric current; Cathodes heated by electron or ion bombardment
    • H01J1/26Supports for the emissive material
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/04Manufacture of electrodes or electrode systems of thermionic cathodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Solid Thermionic Cathode (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
N 20942 Vmc/21g
ANMELDETAG: 12. DEZEMBER 1961
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIETi 28. MÄRZ 1963
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer indirekt geheizten Kathode für Elektronenröhren, bei dem auf der Innenfläche des hohlen Tragkörpers der Emissionsschicht eine schwarze Schicht angebracht wird. Die Erfindung bezweckt, eine verbesserte indirekt geheizte Kathode zu schaffen, deren Elektronen emittierende Oberfläche aus einer Erdalkalioxydschicht oder aus einer ein solches Oxyd enthaltenden Schicht besteht.
Die beabsichtigte Verbesserung betrifft die Förderung der Wärmeübertragung von dem Glühkörper, also von der Wärmequelle, auf die eigentliche Kathode, d. h. auf den als Träger für die emittierende Schient dienenden Teil, durch den diese zwei Elemente trennenden und isolierenden Raum hindurch. Die Erfindung bezieht sich im wesentlichen auf die Anbringung einer schwarzen Schicht auf der Oberfläche des Trägerkörpers, der der direkten Wärmestrahlung des erwähnten Glühkörpers ausgesetzt ist, wodurch die Absorptionsleistung dieser Oberfläche für diese Strahlung erhöht wird.
Es ist bekannt, daß bei einem gleichen Typ von Elektronenröhren eine höhere Temperatur des Glühkörpers im Betrieb eine entsprechend größere Möglichkeit des Auftretens von Streuströmen oder eines Kurzschlusses zwischen Glühkörper und Kathode mit sich bringt, wobei die Röhre betriebsunfähig werden kann. Es wird im allgemeinen angenommen, daß die Möglichkeit eines Kurzschlusses oder eines Durchschlags zwischen Glühkörper und Kathode eine exponentielle Funktion der Temperatur des Glühkörpers ist. Es ist weiter bekannt, daß dieser Durchschlag eine der häufigsten Ursachen für eine begrenzte Lebensdauer der Elektronenröhre ist.
Es zeigt sich, daß zur Verlängerung der Lebensdauer einer solchen Röhre die Temperatur des Glühkörpers einen gerade noch zum Aufrechterhalten einer vorherbestimmten Temperatur der Emissionsschicht ermöglichenden Minimalwert haben müßte. Es müssen somit Maßnahmen getroffen werden, der eigentlichen Kathode eine möglichst große Menge der vom Glühkörper erzeugten Wärme zuzuführen.
Da zwischen der Kathode und dem Glühkörper stets ein kleiner, leerer Raum vorhanden ist, innerhalb dessen die Wärme lediglich durch Strahlung übertragen werden kann, ist dies bekanntlich nur durch Anwendung der Strahlungseigenschaften dunkler Körper möglich. Die betreffenden Mittel bestehen somit darin, daß die isolierende Verkleidung des Glühkörpers und die Innenfläche der Kathode möglichst schwarz gemacht werden.
Es ist zwar bekannt, die Verkleidung des Glüh-Verfahren zur Herstellung
einer indirekt geheizten Kathode
für Elektronenröhren
Anmelder:
N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt, Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität: Frankreich vom 15. Dezember 1960 (Nr. 847 062)
Henri Provisor, Suresnes, Seine (Frankreich), ist als Erfinder genannt worden
körpers zu schwärzen, und zwar mittels einer auf dem isolierten Glühkörper angebrachten dunklen Schicht aus Bonden oder Karbiden. Diese dunkle Schicht soll aber nur dafür sorgen, daß die Isolation des Glühkörpers nicht beeinträchtigt wird.
Ein besserer Wärmeübergang vom Glühkörper zur Emissionsschicht liegt erst vor, wenn der Glühkörper bei einer bestimmten Temperatur der Emissionsschicht eine möglichst niedrige Temperatur hat, wenn also der Temperaturunterschied zwischen dem Glühkörper und der Emissionsschicht minimal ist.
Untersuchungen haben ergeben, daß bei einer Kathode, deren dem Glühkörper zugewendete Oberfläche geschwärzt ist, der Temperaturunterschied zwischen dem Glühkörper und der eigentlichen Kathode, deren Minimaltemperatur durch die Betriebsbedingungen der Elektronenröhre bedingt wird, wesentlich geringer ist, wodurch die Widerstandsfähigkeit der Röhre gegen einen Durchschlag zwisehen Glühkörper und Kathode erheblich verbessert wird.
Es ist bekannt, bei einer indirekt geheizten Thoriumkathode die Innenseite des Kathodenträgers durch Anbringen einer Karbidschicht zu schwärzen.
Eine solche Karbidschicht hat aber den Nachteil, daß sie bei hoher Temperatur festgesintert werden muß und ihre Haftung nicht immer genügt.
309 547/309
Falle eines streifenförmigen metallischen Tragkörpers. Die Oberfläche des Streifens wird mit einer Aluminiumschicht mit einer Stärke eines Bruchteiles eines Mikrons überzogen. Diese Schicht entsteht durch 5 thermische Verdampfung von Aluminium im Vakuum. Die weitere Behandlung nach der Erfindung vollzieht sich auf gleiche Weise wie bei den zwei erwähnten Verfahren. Der abgedeckte metallische Haltekörper wird im Vakuum, in einer neutralen
Die Erfindung bezweckt, auf der dem Glühkörper
zugewandten Oberfläche der eigentlichen Kathode,
d. h. auf dem Tragkörper der Emissionsschicht, ohne
starke Erhitzung eine gut haftende schwarze Schicht
anzubringen, die der Strahlung des Glühkörpers unmittelbar ausgesetzt ist. Gemäß der Erfindung wird
die schwarze Schicht des Tragkörpers durch die Reaktion eines feinverteilten Aluminiumpulvers mit
dem Metall des Tragkörpers hergestellt. Die Reaktion kann bei einer Temperatur von etwa 600° C io oder einer reduzierenden Atmosphäre gesintert. Gute oder mehr in einer reduzierenden oder neutralen Ergebnisse werden bei einer Temperatur zwischen Atmosphäre oder im Vakuum stattfinden. Diese Re- 610 und 650° C während einer Sinterungsdauer von aktion liefert eine grauschwarze intermetallische 15 bis 30 Minuten erhalten. Die Sinterungstemperatur Schicht. Das Metall des Tragkörpers der Emissions- darf nicht niedriger als 590° C und nicht höher als schicht kann aus Nickel, Molybdän, Eisen oder einer 15 650° C sein. Die Sinterungsdauer kann zwischen Legierung mit einem dieser Metalle als Basismetall einigen Minuten und verschiedenen Stunden schwanbestehen, ken, wenn dies sich als notwendig ergibt.
Gemäß dem Typ von Elektronenröhre, in der die Zur praktischen Durchführung dieses Verfahrens Kathode verwendet werden soll, kann sie rohrförmig zum Schwärzen von Kathoden sei darauf hingewiesen, (in Form eines Hohlzylinders) oder flach (z. B. strei- 20 daß bei den üblichen zylindrischen Nickelkathoden fenförmig) ausgebildet werden. Die Erfindung bezieht die Sinterung die Steifheit nicht beeinträchtigt, so daß sich ,somit auf zwei Formen der schwarzen Schicht bei der Montage der Kathode keine Schwierigkeiten auf dem Kathodenmetall, welche Schicht auf jeder bereitet werden. Eine Sinterung von 30 Minuten bei Kathodengestalt angebracht werden kann. 610° C in Vakuum von runden, rohrförmigen Ka-In einer ersten Ausführungsform der Erfindung 25 thoden mit einer Wandstärke von 60 μ und einer wird das zur Reaktion erforderliche Aluminium in Länge von 2,5 cm liefert eine Steifheit von 400 g Form eines in einer Flüssigkeit suspendierten, feinen gegenüber einer ursprünglichen Steifheit von 500 g. Pulvers vorgesehen. Die Suspension wird auf die Die Steifheit wird in diesem Falle durch Bestimmung Oberfläche des zu schwärzenden Tragkörpers ge- der Belastung gemessen, die zum Erzielen einer bebracht. Durch Trocknen in Luft entsteht eine Alu- 30 stimmten Biegung in der Mitte des Probekörpers bei miniumpulverschicht mit einem durch das Suspen- einer Biegungsprobe erforderlich ist. Es ist im übrigen sionsmittel gebildeten Klebestoff. Wenn der Halte- bekannt, daß Aluminium, das in hinreichenden Menkörper rohrförmig ist, wird die Suspension durch gen in Nickel aufgelöst ist, innerhalb kurzer Zeit eine Saugen in das Rohr hineingeführt. Wenn der Halte- Streuimpedanz auf der Trennfläche zwischen dem körper streifenförmig ist, kann die Suspension durch 35 Oxyd des Erdalkalimetalls und dem Nickel hervor-Zerstäubung angebracht werden. ruft. Eine kleine Menge Aluminium diffundiert im Ein Beispiel einer gute Ergebnisse liefernden vorliegenden Falle zwar schnell durch die Nickelober-Suspension ist eine Lösung von 2,50 g Nitrozellulose fläche hindurch und erreicht somit diese Zwischenin 75 g Äthylenglycol und 22,5 g Butanol, wobei in schicht, aber Untersuchungen haben erwiesen, daß 140 ml dieser Lösung 20 g feinen Aluminiumpulvers 40 die Emission der Kathode kostant bleibt und daß suspendiert wird. keine Streuimpedanz der Kathode während 2500 BeWenn das Metall des Haltekörpers aus Nickel triebsstunden der Röhre auftritt, sogar wenn die besteht, kann ein Zusatz von Nickeloxyd zu dieser Spannung des Glühkörpers 15% höher ist als die Suspension eine erhebliche Verbesserung der Gleich- Spannung, die im normalen Betrieb zugeführt wird, mäßigkeit der Verteilung der schwarzen Schicht her- 45 Nach der erwähnten Zeit kann eine gewisse Streubeiführen, wobei 5 bis 15 g Nickeloxyd zu 20 g Alu- impedanz festgestellt werden, aber diese ist imwesentminiumpulver eine geeignete Menge bildet. liehen auf das Lösen der Oxydschicht zurückzu-
Selbstverständlich ist die vorerwähnte Zusammen- führen.
Setzung der Suspension nur beispielsweise angegeben; Die Aluminiumschwärzung der Innenfläche der
das Verhältnis zwischen Suspensionsflüssigkeit und 50 Kathode ist nicht für Röhren mit langer Lebensdauer
Aluminiumpulver und Nickeloxyd läßt sich inner- empfehlenswert. Es kann jedoch in erheblichem
halb weiter Grenzen variieren. Auch das Suspensions- Maße die unerwünschte Diffusion von Aluminium
mittel kann eine andere Zusammensetzung haben. Es verhütet werden, indem ein Teil des Metalls nach
kann eine Lösung von Methacrylate z.B. Methylmeth- der erwähnten Sinterung oxydiert wird. Eine zweite
acrylat, statt der Nitrozelluloselösung verwendet wer- 55 Sinterung zwischen 550 und 600° C während
den. Das Suspensionsmittel braucht nur als Medium für 30 Minuten in einer feuchten, reduzierenden Atmo-
das Aluminium und als vorläufiger Klebestoff zwischen Sphäre ändert die Steifheit der Einzelteile nicht in
den Aluminiumteilchen untereinander und zwischen hohem Maße und ändert das noch nicht gebundene
diesen Teilchen und der Metalloberfläche zu dienen. Aluminium in eine verhältnismäßig stabile Verbin-
Nach der Reaktion des Aluminiums mit dem Metall 60 dung. Die so erhaltene Verkleidung hat für die Strah-
der Oberfläche dürfen keine Reste zurückbleiben, lungswärme die Absorptionsleistung der ersten
welche die elektronischen Eigenschaften der Kathode Schicht der intermetallischen Verbindung,
ändern könnten. Fig. 1 zeigt beispielsweise einen Längsschnitt durch
In einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfin- eine zylindrische Kathode nach der Erfindung; dung wird das zur Reaktion notwendige Aluminium 65 Fig. 2 zeigt eine Anordnung zum Untersuchen durch Kondensation von Aluminiumdampf ange- einer Kathode nach der Erfindung, bracht; dieses Metall wird dabei im Vakuum ver- Die Kathode nach Fig. 1 enthält einen Glühdampft. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere im körper 1, der in einem zentralen, hitzebeständigen
Körper 4 in Form eines Stabes, weiter unten Erhitzungskörper genannt, untergebracht ist. Der Erhitzungskörper dient außerdem als Abstützung und Isolator für den Glühkörper 1. Der Erhitzungskörper 4 ist auf der Außenfläche mit einer grauschwarzen Schicht überzogen, die durch die vorerwähnte Reaktion von Aluminium und Nickel erzeugt wird. Eine rohrförmige Hülle 5 aus Nickel ist zum Erhitzungskörper 4 konzentrisch angeordnet. Die Innenfläche dieser Hülle ist mit einer schwarzen Schicht 6 aus einer intermetallischen Aluminium-Nickel-Verbindung überzogen, die durch ein Verfahren, wie vorstehend erwähnt, angebracht ist. Die erwähnte Hülle trägt auf der Außenfläche eine Emissionsschicht 7 geeigneter Stärke, die im wesentlichen Barium- und Strontiumoxyde enthält.
Die Zweckdienlichkeit der grauschwarzen Schicht, die, wie vorstehend beschrieben, erhalten ist, in bezug auf die Wärmeübertragung zwischen Glühkörper und Kathode, läßt sich leicht durch Messung der Temperatur dieser zwei Elemente feststellen, nachdem sie in einem Vakuumkolben untergebracht worden sind. Bei einer Heizspannung des in einer geschwärzten Kathodenhülle untergebrachten Glühkörpers von 6,3 V wird eine Temperaturerniedrigung von etwa 100° C in bezug auf die eines üblichen Glühkörpers in einer üblichen Kathode gemessen. Die geschwärzte Hülle ist außerdem erheblich heißer als die übliche Kathode.
Der Einfluß einer solchen Schwärzung auf die Lebensdauer der Röhren wird weiter durch die nachfolgende Probe erwiesen. Gemäß dem erstgenannten Verfahren der Erfindung sind Kathodenhüllen zur Verwendung in einer Diode geschwärzt, die außerordentlich empfindlich ist für Durchschlag zwischen Kathode und Glühkörper; sie werden einer Dauerprobe in der Probevorrichtung nach Fig. 2 unterworfen. Eine Reihe von zehn Röhren wurde mit diesen Kathodenhüllen versehen, und es wurde außerdem eine Vergleichsreihe mit den üblichen Kathodenhüllen geprüft. Die Röhren wurden während längerer Zeit unter den nachfolgenden Bedingungen betrieben: die Spannung V1 an dem Glühkörper 1 war 6,3 V; die Spannung F2 zwischen dem Glühkörper 1 und der Kathode 2 war 120 Vcff; die Spannung F3 zwischen der Kathode 2 und der Anode 3 war 165 Veff. Die letzten zwei Spannungen wurden über einen Widerstand R von 15 000 Ohm in Reihe mit der Kathode zugeführt; dieser Widerstand diente als Strombegrenzer im Falle eines Durchschlags. Dieser Widerstand wurde durch einen Kondensator C von 10 μΡ überbrückt. Keine der Vergleichsdioden arbeitet länger als 500 Stunden, dea Durchschlag zwischen der Kathode und dem Glühkörper eintrat. Hingegen trat, sogar nach 2500 Stunden, kein Kurzschluß und keine anomale Erscheinung in den erwähnten Röhren mit der geschwärzten Kathodenhülle auf.
Selbstverständlich sind innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung Änderungen der vorerwähnten Verfahren möglich, wenn andere, gleichwertige technische Mittel benutzt werden.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Herstellung einer indirekt geheizten Kathode für Elektronenröhren, bei dem auf der Innenfläche des hohlen Tragkörpers der Emissionsschicht eine schwarze Schicht angebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die schwarze Schicht (6) des Tragkörpers (5) durch Reaktion eines feinverteilten Aluminiumpulvers mit dem Metall des Tragkörpers (5) hergestellt wird.
2. Verfahren zur Herstellung der Kathode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Reaktion mit dem Metall des Tragkörpers (5) erforderliche Menge Aluminium in Form eines feinverteilten Pulvers in eine Suspensionsflüssigkeit gebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion bei einer Temperatur von mehr als 590° C, vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen 610 und 650° C, durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Suspensionsflüssigkeit aus einer Lösung von Nitrozellulose in Äthylenglycol und Butanol in einem Verhältnis von 2,5 g Nitrozellulose und 75 g Äthylenglycol und 22,5 g Butanol besteht, wobei 140 g dieser Lösung zum Suspendieren von 20 g Aluminiumpulver verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nitrozelluloselösung durch eine Lösung eines Methacrylate ersetzt ist.
6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall des Tragkörpers (5) aus Nickel besteht, während Nickeloxyd der Aluminiumsuspension in einem Verhältnis von 15 g Oxyd zu 20 g Aluminium zugesetzt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumsuspension durch Einsaugen in eine rohrförmige Kathode oder durch Spritzen auf eine flache streifenförmige Kathode aufgebracht wird.
8. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Reaktion mit dem Metall des Tragkörpers (5) erforderliche Aluminium durch Kondensation von Aluminiumdampf erhalten wird, der im Vakuum durch Erhitzung erhalten ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 967 715, 1090 774.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 547/309 3.63
DEN20942A 1960-12-15 1961-12-12 Verfahren zur Herstellung einer indirekt geheizten Kathode fuer Elektronenroehren Pending DE1146207B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR847062A FR1282691A (fr) 1960-12-15 1960-12-15 Perfectionnement aux cathodes à oxydes à chauffage indirect pour tubes électroniques

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1146207B true DE1146207B (de) 1963-03-28

Family

ID=8744850

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN20942A Pending DE1146207B (de) 1960-12-15 1961-12-12 Verfahren zur Herstellung einer indirekt geheizten Kathode fuer Elektronenroehren

Country Status (6)

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US (1) US3262814A (de)
DE (1) DE1146207B (de)
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