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DE1146295B - Schaltungsanordnung zur Einstellung elektromagnetisch verstellbarer Schaltmittel oder Zeichentraeger - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Einstellung elektromagnetisch verstellbarer Schaltmittel oder Zeichentraeger

Info

Publication number
DE1146295B
DE1146295B DES66992A DES0066992A DE1146295B DE 1146295 B DE1146295 B DE 1146295B DE S66992 A DES66992 A DE S66992A DE S0066992 A DES0066992 A DE S0066992A DE 1146295 B DE1146295 B DE 1146295B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
track
pulse
circuit arrangement
switching means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES66992A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Sauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Electrologica GmbH
Original Assignee
Siemag Feinmechanische Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemag Feinmechanische Werke GmbH filed Critical Siemag Feinmechanische Werke GmbH
Priority to DES66992A priority Critical patent/DE1146295B/de
Publication of DE1146295B publication Critical patent/DE1146295B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K15/00Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers
    • G06K15/02Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using printers
    • G06K15/04Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using printers by rack-type printers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Printers Or Recording Devices Using Electromagnetic And Radiation Means (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Einstellung elektromagnetisch verstellbarer Schaltmittel oder Zeichenträger Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Einstellung elektromagnetisch verstellbarer Schaltmittel oder Zeichenträger durch elektrische Impulsfolgen, die auf rotierenden Magnetspeichern, wie Magnettrommel oder unendliches Magnetband, gespeichert sind.
  • Derartige Anordnungen werden beispielsweise in halbelektronischen Fernsprechvermittlungen zur Einstellung von Wählern oder Gebührendruckern und in Rechenmaschinen zur Einstellung der Druckwerke verwendet. Besondere Schwierigkeiten bereitet hierbei die Trägheit der einzustellenden Magneteinrichtungen gegenüber den Geschwindigkeiten der Ein- und Ausspeioherung von Impulsen auf Magnettrommeln oder Magnetbändern. Bei bekannten Anordnungen dieser Art wird das Problem dadurch gelöst, daß zwischen den magnetischen Aufzeichnungsträgern und den zu verstellenden Einrichtungen besondere Aussendesteuerungen vorgesehen sind, die eine zeitliche Verzögerung der einzelnen Impulse herbeiführen. Das Verhältnis zwischen der Geschwindigkeit der Einspeicherung ankommender Impulse zu der Geschwindmgkeit der Ausspeieherung zur Einstellung der magnetischen Einrichtungen beträgt hierbei etwa 6: 1.
  • So ist in der Telegraphentechnik eine Anordnung bekanntgeworden, bei der eine Geschwindigkeitsübersetzung der Telegraphierzeichen dadurch erreicht wird, daß zunächst die Telegraphierzeichen jeweils auf einer Spur einer Magnettrommel gespeichert werdien. Diese Trommel läuft mit einer solchen Geschwindigkeit um, daß mit Beendigunt eines aus mehreren Schritten bestehenden Zeichens eine Trommelumdrehung stattgefunden hat. Mehrere Zeichen sind somit in Paralleldarstellung auf der Trommel gespeichert. Diese parallel gespeicherten Zeichen werden anschließend nacheinander von einem von Spur zu Spur durch einen besonderen Umschaltimpuls bewegten Magnetkopf abgegriffen und auf :einen zweiten schnellaufenden Trommelspeicher derart übertragen, daß .alle Zeichen nunmehr in Seriendarstellung auf einer Spur erscheinen. Von diesem letzten Trommelspeicher erfolgt dann die Aussendung mit einer wesentlich höheren Telegraphiergeschwindigkeit. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß mit ihr auch eine Untersetzung der mit höherer Geschwindigkeit eintreffenden Telegraphierzeichen in eine relativ niedrige Geschwindigkeit vorgenommen werden kann.
  • Alle diese bekannten Einrichtungen benötigen zur Unter- oder Übersetzung der Geschwindigkeit besondere Verzögerungseinrichtungen, die bei kleinen Geschwindigkeitsunterscheden beispielsweise als Laufzeitketten oder bei größeren Unterschieden als Speicher ausgebildet sind. Sie werden dadurch verhältnismäßig aufwendig und bergen die Gefahr in sich:, daß durch die Zwischenschaltung dieser Einrichtungen eine Impulsverzerrung hervorgerufen worden kann, durch die eine falsche Einstellung der magnetischen Einrichtungen erfolgen kann..
  • Diese Nachteile der bekannten Anordnungen werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß auf dem Magnetspeicher Taktspuren vorgesehen sind, deren Anzahl der Zahl der möglichen Schritte des mechanischen Schaltmittels entspricht und auf denen jeweils in entsprechenden Abständen für jeden Sektor des Magnetspeichers je ein Steuerimpuls für den die auf der Informationsmagnetspur aufgezeichnete Impulsfolge abgreifenden Magnetkopf von Spur zu Spur um jeweils eine Impulslänge versetzt gespeichert ist. Die Taktspuren werden dabei nacheinander nur während jeweils einer Umdrehung des Magnetspeichers wirksam abgetastet, und bei Koinzidenz eines Impulses der Taktspuren und eines Impulses .der auf der Informationsmagnetspur aufgezeichneten Impulsfolge wird das mechanische Schaltmittel um jeweils einen Schritt weitergeschaltet. Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Taktspuren jeweils einer Schaltstufe einer Fortschaltkette zugeordnet. Zweckmäßig wird für jeden Sektor des Magnetspeichers ein mechanisches Schaltmittel gesondert vorgesehen. Jedoch können gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung auch mehrere Sektoren einem einzigen mechanischen Schaltmittel. zugeordnet werden, wenn beispielsweise eine Addition mehrerer Impulsfolgen vorzenommen werde soll. Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in den Fig.1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert: Es zeigt Fig. 1 eine Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung im Prinzip und: Fig.2 ein Impulsdiagramm. für eine Anordnung nach Fig. 1.
  • Auf der in der Fig. 1 dargestellten Magnettrommel M sind mehrere Magnetbahnen dargestellt, die aus einer oder mehreren Spuren bestehen können. In die aus einer Spur bestehende Magnetbahn B 1 werden in bekannter nicht näher dargestellten Weise die zur Einstellung des Druckwerkes notwendigen Impulse aufgezeichnet. Die Zahl der aufzeichnenden. Impulsfolgen richtet sich nach der Zahl der vorhandenen Typenräder oder Typenstangen des Druckwerkes. Für jede Impulsfolge ist ein Sektor der Magnetbahn B 1 vorgesehen. Die Magnetbahn B 2 besteht aus mehreren Magnetspuren, deren Anzahl sich. nach der Zahl der Sektoren der Magnetbahn B 1 richtet. Die Magnetbahn B 2 steuert die Anschaltung der einzelnen Typenstangen bzw. Typenräder des Druckwerkes an die zugeordneten Sektoren der Magnetbahn B 1. Die Magnetbahn B 3 enthält so viele Magnetspuren, wie die einzelnen Typenstangen Schritte ausführen können. Bei einem dekadischen Zahlendruckwerk würde die Magnetbahn B 3 somit aus zehn nebeneinander liegenden Magnetspuren bestehen. Jeder einzelnen Magnetspur der Magnetbahnen B 1, B 2 und B 3 ist ein. Magnetkopf M 1 bis M 5 zugeordnet. Da, wie sich im folgenden zeigen wird, die Magnetköpfe M2 bis M5 der Magnetbahnen B 2 und B 3 jeweils nur nacheinander zur Wirkung kommen, ist es denkbar, daß für jede Magnetbahn, nur ein einzelner Magnetkopf verwendet werden kann. In diesem Fasle wäre jedoch eine mechanische Verschiebung des einzelnen Magnetkopfes von einer Magnetspur auf die benachbarte erforderlich. Die mechanische Verschiebung bedingt wiederum eine gewisse Trägheit, durch die der Vorteil der Erfindung teilweise wieder aufgehoben würde. Es erscheint daher zweckmäßig, für jede Magnetspur einen gesonderten Magnetkopf vorzusehen.
  • Von dem durch die auf der Magnettrommel M aufgezeichneten Impulsfolgen zu steuernden Druckwerk ist in. der Fig. 1 nur eine Typenstange 3 dargestellt, die auf ihrer zur Walze 5 gerichteten Seite die Typenzeichen 4, z. B. Zahlen oder Buchstaben, trägt. Die Typenstange 3 wird in bekannter Weise über das Zahnrad 2 und die Klinke 1 durch einte Magneten R schrittweise fortbewegt.
  • Die Wirkungsweise der in Fig.1 dargestellten Schaltungsanordnung wird an Hand des in Fig. 2 dargestellten Impulsdiagramms für die gespeicherte Zahl 3152 näher beschrieben. Es sei angenommen, daß die Kapazität des Druckwerkes gerade für eine vierstellige Zahl ausreicht. Für diesen Fall ist die Magnetbahn B 1 der Magnettrommel M in vier Sektoren einsgeteilt. Diese vier Sektoren entsprechen den in Fig. 2 dargestellten vier Spalten. Nach Einspeicherung der Zähl 3152 wenden in dem ersten: Sektor der Magnetbahn B 1 drei Impulse, im zweiten Sektor ein Impuls, im dritten Sektor fünf Impulse und im vierten Sektor zwei Impulse aufgezeichnet sein. Entsprechend diesen vier Sektoren enthält die Magnetbahn B 2 des Magnettrommel M vier nebeneinanderhegende Magnetspuren und die ihnen zugeordneten vier Magnetköpfe, von denen in Fig. 1 nur zwei dargestellt sind. Jede dieser vier Magnetspulen ist nur in demjenigen Bereich in bekanntere Weise steuernd wirksam, der dem zugeordnetem Sektor der Magnetbahn B 1 entspricht. Diese Steuerimpulse der Magnetbahn B 2 sind in Fig. 2 durch die Zeilen B 21, B 22, B 23 und B 24 dargestellt.
  • Wird nun weiterhin angenommen., daß es sich bei dem Druckwerk um ein dekadisches Zahlendruckwerk handelt; so besitzt jede Typenstange 3 zehn Zahlentypen. Dementsprechend besteht die Magnetbahn B 3 aus zehn, nebeneinander angeordnete. Magnetspuren, auf denen Impulse aufgezeichnet sind, deren Anzahl der Sektorenzahl der Magnetbahn B 1 entspricht: Der Abstand dieser Impulse einer Magnetspur entspricht der jeweiligen Sektorenlänge. Außerdem sind die Impulse der einen Magnetspur gegenüber der vor1iegenden Magnetspur jeweils um einer Impulsbreite einschkeßlich Impulspause verschoben. Von de, zehn Magnetspuren der Magnetbahn B 3 sind im Dagraanm der Fig. 2 nur fünf (B 31 bis B 35) gezeichnet, .eoltsprechend dem höchsten Stellenwert der gewählten Zahl. 3152.
  • Während die magnetische Aufzeichnung auf der Magnetbahn B 1 sich für jede Einstellung des Druck-Werkes ändert, bleiben die magnetischen Aufzeichnungen der Bahnen. B 2 und B 3 unverändert.
  • Bei der Umdrehung des Magnetspeichers M wird zu Beginn des ersten Sektors, in welchem auf dem Magnetband B 1 drei Impulse gespeichert sind; der Magnetkopf M2 den Magnetspur B21 erregt. Dadurch wird das Zündpotential der Röhre R 1 (Fig. 1) so weit angehoben, daß in dein. Moment; in wdchem der Magnetkopf M 1 den ersten Impuls des roten Sektors der Magnetbahn, B 1 überstreicht, die Röhre R 1 zünden kann, wenn gleichzeitig der Magnetkopf M4 der Magnetbahn B3 über die gemeinsame Koinzidenzschaltung K auf die Röhre R 1 einwirkt: Da in der Zeit, in welcher der Magnetkopf M 1 die weiteren gespeicherten Impulse des ersten Sektors überstreicht, keine weiteren Impulse von dem Magnetkopf M 4 abgetastet werden, bleiben die in dem Magnetkopf M 1 weiter induzierten Impulse auf die Röhre R 1 unwirksam. Dramit wird während des Überstreichens des Magnetkopfes M1 über den ersten Sektor der Magnetbahn B 1 die Röhre R 1 nur beun ersten Impuls dieses Sektors gezündet und der Stromkreis für d'en#Magneten R des Druckwerkes geschlossen. Dieser zieht an und schaltet in bekannter Weise die Typenstange 3 um einen Schritt aufwärts: Beim weiteren Drehen der Magnettrommel M während dieser ersten Umdrehung wird am Ende des ersten Sektars der Magnetkopf M 2 unwirksam und dafür der Magnetkopf M3 der benachbarten Magnetspur B22 wirksam. Hierdurch wird das Potential an der Zündelektrode der ersten Röhre R 1 abgeschaltet und des Zündelektrode der zweiten Röhre R 2 zugeführt. Da nun einerseits auf der Magnetbahn B 1 im zweiten. Sektor der erste Impuls aufgezeichnet ist und andererseits auf der ersten Magnetspur B31 den Magnetbiahn B 31 ein Werttaktimpuls gespeichert ist, wird durch die beiden induzierten. Impulse in den Magnetköpfen; M 1 und M 4 über die Koinzidenzschaltung K das Zündpotential der Röhre R 2 weiter angehoben, so daß diese zündet. Hierdurch wird in der vorbesohriebenen, nicht näher dargestellten Weise ein zweiter Magnet R erregt, der seinerseits die zugeordnete, nicht dargestellte Typenstange um elnm Schritt fortschaltet. Etwa weiter auf dem zweiten Sektar der Magnetbahn B 1 gespeicherte Impulse können über den Magnetkopf M 1 nicht zur Wirkung kommen, d a ebenfalls in der vorher beschriebenen Weise der Magnetkopf M4 keine weiteren gespeicherten Impulse überträgt.
  • Der gleiche Vorgang, wie er für den ersten und zweiten Sektor der Magnetbahn B 1 beschrieben wurde, wiederholt sich auch bei dem dritten und vierten Sektor dieser Bahn. Hier werden ebenfalls nur jeweils der erste auf Bahn B 1 gespeicherte Impuls zur Zündung der in Fig. 1 nicht dargestellten Röhren, die jeweils der dritten und vierten, ebenfalls nicht dargestellten Typenstange des Druckwerkes zugeordnet sind, wirksam.
  • Am Ende der ersten Umdrehung der Magnettrommel sind die der Magnetbahn B 2 zugeordneten vier Magnetköpfe entsprechend den magnetisierten Sektoren der Magnetspuren B21, B22, B23 und B24 (Fig. 2) nacheinander zur Wirkung gekommen. Der Magnetkopf M4 der ersten Spur B31 (Fg.2) der dritten Magnetbahn B 3 der Trommel M wurde hierbei viermal wirksam. Alle vier Typenstangen 3 des Druckwerkes sind am Ende der ersten Umdrehung der Magnettrommel M auf den ersten Schritt eingestellt.
  • Zu Beginn der zweiten Umdrehung der Magnettrommel M wird mit Hilfe der Fortschaltkette F der Magnetkopf M4 der Magnetbahn B3 abgeschaltet und der Magnetkopf M 5 angeschaltet. Dieser Magnetkopf M 5 wird nunmehr entsprechend den in der zweiten Magnetspur B 32 (Fig. 2) gespeicherte Impulse efegt. Wie aus der vorbeschriebenen Wirkungsweise der in. Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung hervorgeht, wird im .ersten Sektor nur der auf der Magnetbahn B 2 aufgezeichnete zweite Impuls wirksam. Die der Röhre R 1 zugeordnete Typenstange 3 des Druckwerkes wird auf den zweiten Schritt fortgeschaltet. Beim überstreichen des zweiten Sektors der Magnetbahn B 1 durch den Magnetkopf M 1 wird die Röhre R 2 nicht gezündet, da, wie aus der obersten Zeile der Fig. 2 hervorgeht, in diesem Sektor kein weiterer Impuls gespeichert ist. Beim dritten und vierten Sektor der Magnetbahn B1 wird in analoger Weise die dritte und vierte Typenstange des Druckwerkes ebenfalls einen Schritt fortgeschaltet.
  • Aus dieser Wirkungsweise ist ohne weiteres zu entnehmen, daß die Fortschaltung einer Typenstange 3 bzw. die Zündung der zugeordneten Röhre R nur dann erfolgen kann., wenn :gleichzeitig mit der Erregung des Magnetkopfes M 1 der Magnetbahn B 1 auch jeweils einer der Köpfe der beiden Magnetbahnen B 2 und B 3 erregt werden. Nur wenn drei Magnetköpfe erregt sind, kann eine der Röhren R zünden.
  • Am Ende der zweiten Umdrehung der Magnettrommel M stehen somit die erste Typenstange 3 des Druckwerkes auf dem zweiten Schritt, die zweite Typenstange auf dem ersten Schritt und die dritte und vierte Typenstange jeweils auf dem zweiten Schritt. Nach einer weiteren Umdrehung der Magnettrommeln. nehmen die erste und dritte Typenstange dem dritten Schritt ein. Am Ende der vierten Umdrehung der Magnettrommel M wird von den vier Typenstangen 3 nur die dritte um einen Schritt fortbewegt. Das gleiche trifft auch für die fünfte Umdrehung der Magnettrommel M zu.
  • Diese beschriebene Druckstellensteuerung ist in Fig. 2 ebenfalls dargestellt und für jede Typenstange zusammengefaßt. Diesem Diagramm ist zu entnehmen, zu welchen Zeiten und bei welcher Umdrehung der Magnettrommel M Impulse auf die Magnete der jeweiligen Typenstangen die in dem Diagramm mit T l, T2, T 3 und T 4 bezeichnet sind, gegeben werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Einstellung magnetisch verstellbarer Schaltmittel durch elektrische Impulsfolgen, die auf umlaufenden Magnetspeichern in mehreren Sektoren in Serie gespeichert sind und die unter Steuerung durch besondere Magnetspuren ausgespeichert werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Magnetspe,icher (M) Taktspuren (B 31, B 32 ... ) vorgesehen sind, deren Anzahl der Zahl der möglichen Schritte des mechanischen Schaltmittels (3) entspricht und. auf denen jeweils in. entsprechenden Abständen für jeden Sektor (I bis IV) des Magnetspeichers (M) je eia Steuersignal für den die auf der Informationsmagnetspur (B1) aufgezeichnete Impulsfolge abgreifenden Magnetkopf (M1) von Spur zu Spur um jeweils eine Impulslänge versetzt gespeichert ist, daß die Taktspuren (B 31, B 32 ... ) nacheinander nur während jeweils einer Umdrehung des Magnetspeichers (M) wirksam abgetastet werden, und daß bei Koinzidenz eines Impulses der Taktspuren (B 31, B 32 ... ) und eines Impulses der auf der Informationsmagnetspur (B 1) aufgezeichneten Impulsfolge das mechanische Schaltmittel (3) um jeweils einen Schritt weitergeschaltet wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Taktspuren (B 31, B32 ... ) jeweils, einer Schaltstufe einer Fortschaltkette (F) zugeordnet sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der Sektoren (I bis IV) je ein. mechanisches Schaltmittel (3) zugeordnet ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehreren Sektoren (I bis IV) ein einziges mechanisches Schaltmittel (3) zugeordnet ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß allen in den Sektoren (I bis IV) der Informationsmagnetspur (B 1) gespeicherten Impulsfolgen ein einziger Abgriffsmagnetkopf (M1) zugeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 522151; deutsche Auslegeschriften Nr. 1021188, 1031827; USA.-Patentschriften Nr. 2 872 665, 2 907 009, 2923922.
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Citations (6)

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