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DE1146014B - Temperaturgesteuertes Ventil fuer Gasbrenner - Google Patents

Temperaturgesteuertes Ventil fuer Gasbrenner

Info

Publication number
DE1146014B
DE1146014B DED26119A DED0026119A DE1146014B DE 1146014 B DE1146014 B DE 1146014B DE D26119 A DED26119 A DE D26119A DE D0026119 A DED0026119 A DE D0026119A DE 1146014 B DE1146014 B DE 1146014B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
temperature
controlled
gas
plug
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED26119A
Other languages
English (en)
Inventor
Samuel G Eskin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dole Valve Co
Original Assignee
Dole Valve Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dole Valve Co filed Critical Dole Valve Co
Priority to DED26119A priority Critical patent/DE1146014B/de
Publication of DE1146014B publication Critical patent/DE1146014B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow
    • G05D23/126Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube
    • G05D23/127Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube to control a gaseous fluid circulation
    • G05D23/128Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow using a capillary tube to control a gaseous fluid circulation the fluid being combustible

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

  • Temperaturgesteuertes Ventil für Gasbrenner Die Erfindung betrifft ein temperaturgesteuertes Ventil für Gasbrenner mit einem Hauptbrenner für hohe Temperaturbereiche und einem Hilfsbrenner für niedrige Temperaturbereiche, bei dem in einem Ventilgehäuse der Hauptb:rennerzuleitung ein Ventilsitz zugeordnet ist, mit dem ein durch einen Temperaturfühler gesteuerter Ventilkörper zusammenwirkt.
  • Es ist ein Kükenhahn für Gas bekannt, der mit einem temperaturgesteuerten Ventil gekuppelt ist, wobei die Anordnung in der Weise getroffen ist, daß für die Betätigung des Kükens und für die Einstellung des temperaturgesteuerten Ventils nur ein einziges gemeinsames Betätigungsorgan vorgesehen ist.
  • Es hat sich gezeigt, daß die bekannten temperaturgesteuerten Ventile für Gasbrenner nicht in allen Anwendungsfällen zu befriedigenden Ergebnissen führen. Dies trifft insbesondere bei Gasherden und Gasbacköfen zu. So werden Gasbacköfen üblicherweise über ein Thermostatventil gespeist, um die Gaszufuhr in weiteren Grenzen drosseln zu können. Weiterhin ist für gewöhnlich eine das Thermostatventil umgehende Gasleitung vorgesehen, um einen sehr niedrigen Temperaturbereich ebenfalls anwenden zu können.
  • Wenn bei solchen Ventil- und Brenneranordnungen die der jeweiligen Einstellung entsprechende Temperatur erreicht wird, bewegt der Thermostat das thermostatische Ventil in Richtung auf eine Absperrstellung und sperrt somit den Gasstrom durch die Hauptöffnung des Ventils ab, wobei jedoch immer noch das durch die Umgehungsleitung strömende Gas zu dem Brenner gelangt und an den Brenneröffnungen in Form kleiner perlenförmiger Flammen verbrennt. Bei Ventilen dieser Bauart und unter Verwendung eines gut isolierten Ofens läßt sich je nach der Einstellung des Umgehungskanals eine niedrigste Temperatur von etwa 135 bis etwa 150'° C erzielen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein temperaturgesteuertes Ventil für Gasbrenner zu schaffen, mit dem auch relativ niedrige Temperaturbereiche von etwa 95° C und niedriger noch sicher beherrscht und thermostatisch geregelt werden können. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß in demselben Ventilgehäuse ein Ventilsitz für die Zuleitung des Hilfsbrenners vorgesehen ist, dessen Ventilkörper von demselben Temperaturfühler wie der Ventilkörper des Hauptbrennerventils gesteuert wird, und zwar unabhängig von der jeweiligen Stellung des Ventilkörpers des Hauptbrennerventils. Vorzugsweise ist die Anordnung in der Weise getroffen, daß die beiden in Schließrichtung unter Federverspannung stehenden Ventilkörper im gegenseitigen axialen Abstand auf einer gemeinsamen, durch den Temperaturfühler bewegbaren Betätigungsstange .angeordnet sind, derart, daß sie, ausgehend von einer durch Anschläge auf der Stange bestimmten Normalstellung, gegenüber der Stange unabhängig voneinander in axialer Richtung verschiebbar sind.
  • Von erheblicher Bedeutung ist, daß die beiden Ventile bei der Anordnung gemäß der Erfindung von demselben Temperaturfühler, und zwar unabhängig voneinander gesteuert werden. Dadurch wird erreicht, daß die temperaturabhängige Steuerung der Brenner, beispielsweise in einem Ofenraum, in einem wesentlich größeren Temperaturbereich vorgenommen werden kann, als dies bei der bekannten Anordnung möglich ist. Das. Zusammenwirken der einzelnen Küken mit dem gemeinsamen Temperaturfühler kann nämlich so eingestellt werden, .daß der Temperaturfühler zusammen mit dem Ventil für den Hauptbrenner die Ofentemperatur in einem Bereich hoher Wärmeleistung und der Fühler zusammen mit dem Hilfsbrennerventil über einen Bereich geringer Wärmeleistung regelt. Selbstverständlich kann bei der Anordnung gemäß der Erfindung in bekannter Weise eine die Ventile umgehende Leitung vorgesehen sein, um den Brenner in Betrieb zu halten, wenn die beiden Thermostatventile geschlossen sind.
  • Bei einem solchen Ventil ist es möglich, Gas einem Hauptbrenner mit einer relativ hohen Heizleistung zuzuführen, die ausreicht, um die Ofentemperatur auf der maximalen Einstellung des Thermostaten zu halten, und ferner kann man Gas einem Hilfsbrenner mit einer erheblich niedrigeren Heizleistung zuführen, die ausreicht, um die gewünschte Ofentemperatur für die Einstellung des Thermostaten auf solche Temperaturen zu liefern, die unter den durch das erste Ventil und den Hauptbrenner gelieferten liegen. Außerdem kann. eine Umgehungsgasleitung vorgesehen sein, um den Hilfsbrenner beim Schließender beiden Thermostatventile in Betrieb zu halten.
  • Die Erfindung wird 'inä folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Ventil und zeigt ein mit einem Fühler ausgerüstetes thermostatisches Element zum Steuern des Ventils; Fig.2 zeigt in größerem Maßstabe die in dem Kreis 2 in Fig. 1 liegenden Einzelheiten mit dem Blick in Richtung des Pfeils, um die Verbindung zwischen den Ventilsitzteilen erkennen zu lassen, die eine senkrechte Verstellung des einen Sitzteils gegenüber dem anderen zuläßt.
  • In Fig. 1 erkennt man das .temperaturgesteuerte Ventil 10 mit einem Ventilgehäuse 11, in dem eine zentrale Ventilkammer 12 vorgesehen ist, die durch eine an einem Ende des Ventilgehäuses befestigte und ihm gegenüber durch eine ringförmige Dichtung 15 abgedichtete Stirnplatte 13 verschlossen ist.
  • Das Ventilgehäuse 11 besitzt ferner einen umgekehrt kegelstumpfförmigen Förtsatz 16, der sich von dem Gehäuse weg erstreckt und einen zu der Ventilkammer 12 führenden Kanal 17 von umgekehrt kegelstumpfförmiger Gestalt aufweist. Dieser kegelstumpförmige Kanal 17 bildet einen kegelstumpfförmigen Sitz für ein. Küken 19.
  • Das Küken 19 kann in bekannter Weise ausgebildet sein. Das Küken weist einen an seiner Außenfläche mündenden Kanal 21 auf, der sich über einen Teil des Umfangs der Dichtfläche 20 des Kükens erstreckt und über einen Kanal 22 mit :dem hohlen Innenraum des Kükens 19 und der Ventilkammer 12 in Verbindung steht. Ein Einlaß 23 führt durch die Wand des Gehäuseansatzes 16 zu der kegelstampfförmigen Sitzfläche 17 und kann mit dem Kanal 21 des Kükens in Deckung gebracht werden. Zum Verdrehen des Kükens dient der Knopf 25. Eine Feder 26 drückt das Küken in seinem. kegelförmigen Sitz. Der Knopf ist über eine Hülse 33, das eine Federlager 29 mit dem Schaft 27 des Kükens drehfest gekuppelt.
  • Das Ventilgehäuse 11 hat drei in Abständen voneinander angeordnete Kanäle, und zwar einen Umgehungskanal 35, der von dem Ventilgehäuse in der Nähe des Austrittsendes des Kükens 19 ausgeht, einen zweiten Auslaßkanal 36 für einen Hilfsbrenner, der von der Ventilkammer 12 ausgeht und in Strömungsrichtung hinter dem Umgehungskanal 35 liegt, sowie einen dritten Hauptbrennerauslaßkanal37, der vom am weitesten innen liegenden Teil der Ventilkammer 12 ausgeht. Der Querschnitt des Umgehungskanals 35 kann durch eine Einstellschraube 39 nach Wunsch variiert werden.
  • Die Ventilkammer 12 ist über einen Teil ihrer Länge bei 43 mit einem Innengewindeabschnitt versehen, der sich zu beiden Seiten des Auslaßkanals 36 erstreckt. In diesen mit Gewinde versehenen Wandabschnitt 43 lassen sich zwei in einem gegenseitigen Abstand angeordnete ringförmige Ventilsitzteile 44 und 45 einschrauben. Das Ventilsitzteäl44 bildet einen Sitz für einen Ventilteller 46 für das Hilfsbrennersteuerventil; das thermostatisch gesteuert wird; um den Gasstrom zu dem Hilfsbrennerauslaß 36 zu regeln. Das Ventilsitzteil 45 bildet einen Sitz für einen Ventilteller 47 für das Hauptbrennerventil, das ebenfalls thermostatisch gesteuert wird, um den Gasstrom durch den Hauptbrennerauslaß 37 zu regeln.
  • Das Ventilsitztei144 ist ringförmig ausgebildet, es ist am oberen Ende offen, und es besitzt eine Querrippe 49, die sich. über seine dem Gasstrom zugewandte Fläche erstreckt und eine zentrale Öffnung 50 zur Aufnahme des Endes einer Einstellwelle 51 aufweist. Die Rippe 49 besitzt Schlitze 53, um das. ,gegabelte Ende eines Einstellbügels 54 aufnehmen zu können; der mit der Einstellwelle S1 verbunden ist; die Schenkel des gegabelten Endes des Bügels 54 ragen so in die Schlitze 53 des Steges 49 hinein, daß man das Ventilsitzteil 44 durch Drehen der Wolle ,51 verdrehen kann.
  • Das Ventilsitzteil 44 weist eine nach unten gerich= tete ringförmige Sitzfläche 56 auf, die gegenüber der Wand dieses Bauteils radial nach innen. zurückgesetzt ist und mit dem Ventilteller 46 zusammenarbeiten kann: Ferner trägt das Ventilsitztei144 in gegenseitigere Abständen angeordnete Vorsprünge 57 (Fig. °2), die an nach oben ragenden Fortsätzen 59 der ringförmigere Wand des Ventilsitzteils 45 angreifen: Wenn die Welle 51 gedreht wird, wird somit nicht nur das Ventilsitzteil44, sondern auch das Ventilsitzteil4@ gedreht.
  • Es sei bemerkt, d'aß es sich bei den Ventilsitzteilen 44 und 45 um voneinander getrennte Bauteile handelt, die einzeln in die Gewindebohrung 43 eingeschraubt sind, und daß die gleitend beweglich Verbindung zwischen den Ventilsitzteilen eine relative Längsverstellung zwischen ihnen ermöglicht; so daß man die Ventilsitzteüe in den gewünschten gegenseitigen, Abstand bringen kann, damit das Vertä einwandfrei arbeitet.
  • Die Welle 51 trägt zwischen ihren Enden einen Flansch 60, an dessen Unterseite eine Kegelfeder 61 angreift. Diese spannt die Oberseite des Flansches 60, die mit einer radialen Riffelung versehen sein kann, gegen eine nach unten gerichtete und ebenfalls radial geriffelte Fläche 65 am Boden des Innenraums des Kükens 19 vor, so daß die Welle 51 beim Drehen des. Knopfes 25 ebenfalls gedreht wird.
  • Der Ventilteller 46 ist allgemein scheibenförmig ausgebildet und hat eine Mittelöffnung zur Aufnahme eines Verbindungsgliedes 66, das mit einem' kugelsegmentartigen Kopf 69 in einer entsprechend geformten Pfanne 67 des Ventätellers liegt.
  • Der Ventilteller 47 ähnelt dem Ventilteller 46 und weist ebenfalls ein Verbindungsglied 70 auf, das sieh durch eine Mittelöffnung des Ventiltellers erstreckt und einen Kopf 71 trägt, der in einer Kugelpfanne 72 auf der dem. Gasstrom zugewandten Seite des Ventil-. tellers so gelagert ist, .daß er Schwenkbeweggen ausführen kann. Das Verbindungsglied 70 ist auf dem Verbindungsglied 66 aufgeschraubt; so daß sich die Ventilteller in einem Abstand voneinander befinden; der es ermöglicht, daß sie mit den Ventilsitzteilen44 und 45 innerhalb der gewünschten Temperaturbereiche der beiden Ventile zusammenarbeiten können, wobei sich das Ventil 46 früher öffnen kann als das Ventil 47. Eine innerhalb des Ventlsitzteils 44 und innerhalb seines ringförmigen Sitzes 56 angeordnute Feder 73 greift an: dem Kopfstück 69 des Vorbindungsgliedes 66 an, um die beiden Ventilteller 46 und 47 in Richtung auf die geöffnete Stellung vorzuspannen.
  • Eine Schraubenfeder 74 stützt sich einerseits an dem Kopfstück 71 und andererseits über eine konische Scheibe 75 an dem Ventilteller 46 ab, um die Kugelpfanne 67 in Anlage an dem Kopfstück 69 zu halten und eine selbsttätige Ausrichtung des Ven tiltellers bei seiner Bewegung in Richtung auf die geschlossene Stellung zu ermöglichen, und um ferner eine Relativbewegung der Verbindungsglieder 66 und 70 gegenüber dem Ventilteller 46 zuzulassen, damit sich der Ventilteller 46 nach dem Schließen des Ventiltellers 47 auf seinen Sitz legen kann.
  • Zu den gleichen Zwecken ist auch das Verbindungsglied 70 von einer Druckfeder 76 umgeben. Am unteren Ende des Verbindungsgliedes 70 ist ein thermostatischer Kompensations- und Verstärkungshebel 80 aus Bimetall angebracht. Dieser Hebel 80 erstreckt sich von dem Verbindungsglied 70 aus nach außen zur äußeren Kante der Ventilkammer 12. Dieser Kompensations- und Verstärkungshebel besitzt einen allgemein hakenförmig gebogenen Endabschnitt 81, der an seinem Ende in einer allgemein V-förmigen Aussparung 82 in der Wand der Ventilkammer 12, die der Verschlußplatte 13 zugewandt ist, gelagert ist.
  • An der Unterseite des abgerundeten Teils 81 des Kompensations- und Verstärkungshebels 80 greift ein unter der Einwirkung eines Temperaturfühlers stehender Knopf 83 an, dessen Angriffsstelle gegenüber dem Drehpunkt 82 weiter innen liegt. Der Knopf 83 ist am mittleren Teil einer niedrigen Scheibenförmigen Membran 85 befestigt und ragt von dieser Membran aus nach außen.
  • Die Membran 85 ist mit der Innenseite der Deckplatte 13 in der Nähe ihres Randes .durch Schweißen oder auf andere Weise verbunden, und die Innenseite der Membran bildet zusammen mit der Innenfläche der Deckplatte eine ausdehnbare Kammer, die über eine Rohrleitung 87 mit dem eigentlichen Temperaturfühler 89 verbunden ist.
  • Der Knopf 25 kann einen Zeiger 90 tragen, oder mit einer hier nicht gezeigten Skala an dem Gasherd zusammenarbeitet, um die Stellungen des Kükens 19 sowie den eingestellten Temperaturbereich des Thermostaten anzuzeigen.
  • Das Verbindungsglied 66 des Ventiltellers 46 ist gemäß Fig. 1 mit der Welle 51 durch eine Zunge 93 verbunden, die am unteren Ende der Welle 51 befestigt ist, von dieser aus nach unten ragt und gleitend in einen rechteckigen Schlitz 94 des Verbindungsgliedes 66 eingreift; die Länge des Schlitzes 94 reicht aus, um geradlinige Relativbewegungen des Verbindungsgliedes 66 gegenüber der Zunge 93 zu ermöglichen.
  • Wenn das Ventil benutzt wird, dreht man den Knopf 25 in die Stellung »Ein«, so daß Gas von dem Eimaß 23 aus durch den Ringkanal 21 zu der Ventilkammer und durch das hohle Innere des Kükens 19 zu dem Umgehungskanal 35 strömen kann. Während dieser Drehbewegung des Knopfes 25 und des Kükens 19 werden die Ventilsitzteile 44 und 45 sowie die Ventilteller 46 und 47 gemeinsam gedreht. Hierdurch werden die Ventilsitzteile 44 und 45 axial auf das drehbare Küken 19 zu bewegt, so daß sich zuerst das Ventil 46 öffnet und Gas durch den Auslaß 36 strömen läßt, um den hier nicht gezeigten Hilfsgasbrenner mit Gas zu versorgen und den Gasofen im Bereich einer gewählten niedrigen Temperatur von z. B. etwa 105° C zu ,halten. Bei der Einstellung dieses Temperaturbereiches ist das Ventil 47 gegeschlossen.
  • Nimmt man. an, daß der Knopf 25 gedreht worden ist, um den Thermostaten so einzustellen, daß er das Ventil 46 bei einer Temperatur von etwa 105° C schließt, wenn der Ofen diese Temperatur erreicht hat, wird die Membran 85 gegenüber der Deckplatte 13 so verformt, daß der Kompensations- und Verstärkungshebel 80 in einer solchen Richtung bewegt wird, daß sich die Verbindungsglieder 70 und .66 in Richtung auf ein Schließen der Ventile bewegen. Da das Ventil 47 bereits an dem zugehörigen Sitz anliegt, werden die Verbindungsglieder 70 und 66 gegenüber dem Ventilteller 47 entgegen der Kraft der Druckfeder 76 bewegt, um zuerst die Gaszufuhr zu dem Auslaß 36 für den Hilfsbrenner zu drosseln und dann das Ventil 46 zu schließen, wobei die Gaszufuhr zu dem Hilfsbrennerauslaß unterbrochen wird.
  • Wenn man den Knopf 25 weiterdreht, um den Thermostaten auf einen höheren Temperaturbereich einzustellen, bewegen sich die beiden Ventilsitzteile 44 und 45 zusammen von den Ventiltellern 46 und 47 weg. Wenn eine Temperaturbereichseinstellung erreicht ist, bei der die Heizleistung des hier nicht gezeigten Hauptbrenners benötigt wird, um den Gasbackofen auf die gewünschte Temperatur zu bringen, werden die beiden Ventilteller 46 und 47 von ihren Sitzen wegbewegt, so daß Gas über die Auslässe 36 und 37 ausströmen kann.
  • Es sei bemerkt, daß die Temperatureinstellung des Thermostaten um so höher ist, je weiter das Ventilsitzteil 45 von dem Ventilteller 47 entfernt ist.
  • Es sei ferner bemerkt, daß der aus Bimetall bestehende Verstärkungs- und Kompensationshebel 80 vorgesehen ist, um die Wirkung des Temperaturfühlers 84 zu verstärken und um einen Ausgleich für die von den benachbarten Brennern des Herdes gelieferte Wärme sowie für die durch den Ofen erzeugte Wärme zu schaffen, und daß der aus Bimetall bestehende Kompensations- und Verstärkungshebel in Richtung auf das Schließen der Ventile vorgespannt ist, um die Wirkung des Temperaturfühlers 84 zu verstärken; das Verstärkungsverhältnis beträgt im vorliegenden Falle 3:1; ferner werden die unterschiedEchen Außentemperaturen ausgeglichen, denen das Ventil ausgesetzt sein kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Temperaturgesteuertes Ventil für Gasbrenner mit einem Hauptbrenner für hohe Temperaturbereiche, und einem Hilfsbrenner für niedrige Temperaturbereiche, bei dem in einem Ventilgehäuse der Hauptbrennerzuleitung ein Ventilsitz zugeordnet ist, mit dem ein durch einen Temperaturfühler gesteuerter Ventilkörper zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß in demselben Ventilgehäuse (11) ein Ventilsitz (44) für die Zuleitung (36) .des Hilfsbrenners vorgesehen ist, dessen Ventilkörper (46) von demselben Temperaturfühler (80 bis 89) wie der Ventilkörper (47) des Hauptbrennerventils (45, 47) gesteuert wird, und zwar unabhängig von der jeweiligen Stellung des Ventilkörpers des Hauptbrennerventils.
  2. 2. Ventil .nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden in Schließrichtung unter Federvorspannung (Federn 74, 76) stehenden Ventilkörper (46, 47) im gegenseitigen axialen Abstand auf einer .gemeinsamen, durch den Temperaturfühler (80 bis 89) bewegbaren Betätigungsstange (70) angeordnet sind, derart, daß sie, ausgehend von einer durch Anschläge (69, 71) auf der Stange bestimmten Normalstellung, gegenüber der Stange unabhängig voneinander in axialer Richtung verschiebbar sind.
  3. 3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsstange (70) aus jeweils zwei einen der beiden Anschläge (69, 71) unterstützenden und ineinanderschraubbaren Abschnitten besteht, deren gegenseitige Stellung zwecks Einstellen des Abstands der beiden Anschläge durch eine von außen zugängliche Betätigungseinrichtung (93, 51) veränderbar ist.
  4. 4. Ventil nach Anspruch 1 bis 3, bei dem ein Einstellen derjenigen Temperatur bei der das temperaturgesteuerte Ventil schließen soll, durch Veränderung der Lage des Ventilsitzes in Ventil, schließrichtung erfolgt, dadurch gekennzeichnet; daß die beiden Ventilsitze (44, 45) im gegenseitigen axialen Abstand im Gehäuse verschiebbar angeordnet und derart miteinander gekuppelt sind, daß sie sowohl einzeln als auch gemeinsam gegenüber dem Ventilgehäuse (11) verschiebbar sind.
  5. 5. Ventil nach Anspruch 4, dadurch . gekennzeichnet, daß die gemeinsame axiale Verschic>: bong der beiden Ventilsitze (44, 45) mittels einer von außen betätigbaren Betätigungsspindel (51:) erfolgt,
  6. 6. Ventil nach Anspruch 4 oder 5; bei dtr dem Gaseinlaß in das Ventilgehäuse ein von außen betätigbarer Hauptgashahn zugeordnet ist, dessen Küken mit dem Ventilsitz des temperaturgesteuerten Ventils derart gekuppelt ist, daß zugleich mit der Betätigung des Kükens die Lagedes Ventilsitzen des temperaturgesteuerten Ventils verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsspindel (51) für die beiden Ventilsitze (44, 45) über eine von außen lösbare Kupplung (60, 65) mit dem Küken des Hauptgashahns vertunden ist.
  7. 7. Ventil nach Anspruch 6, .dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsspindel (51) in eine zentrale nach außen dicht verschließbare Bohrung des Kükens ragt und duTch eine Druckfeder (61) mit einem Flansch (60) reibungsschlüssig gogen eine Kupplungsfläche (65) des Kükens gepreßt wird. 1n Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 967 221.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967221C (de) * 1942-07-11 1957-10-24 Junker & Ruh A G Kuekenhahn fuer Gas

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967221C (de) * 1942-07-11 1957-10-24 Junker & Ruh A G Kuekenhahn fuer Gas

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