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DE1145998B - Schwingmaschine - Google Patents

Schwingmaschine

Info

Publication number
DE1145998B
DE1145998B DEK42113A DEK0042113A DE1145998B DE 1145998 B DE1145998 B DE 1145998B DE K42113 A DEK42113 A DE K42113A DE K0042113 A DEK0042113 A DE K0042113A DE 1145998 B DE1145998 B DE 1145998B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thrust
rubber
rubber springs
vibrating machine
cooling plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK42113A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz-Jochen Maeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK42113A priority Critical patent/DE1145998B/de
Publication of DE1145998B publication Critical patent/DE1145998B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0348Supporting or guiding means for troughs
    • B65G2812/0364Springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Schwingmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwingmaschine zum Fördern von heißem Schüttgut, bestehend aus zwei gegeneinander schwingdnden und durch Schubgummifedern miteinander verbundenen Massen, wobei zwischen der das heiße Gut aufnehmenden Masse und den Schubgummifedern je ein Kühlblech angeordnet ist.
  • Es ist bekannt, daß natürliche, sehr elastische Weichgummisorten, welche sich für die Herstellung von Gummifedern besonders eignen, nicht wesentlich über 60 bis 700 C erwärmt werden dürfen, da sie bei höheren Temperaturen durch die auf sie wirkenden Kräfte sehr rasch zerstört werden. Andere, synthetisch hergestellte Gummisorten können zwar Temperaturen von mehr als 100 bis 1200 C ausgesetzt werden, doch besitzen sie eine geringere Elastizität und üben eine starke Dämpfung auf den Schwingungs-- vorgang aus. Es ist somit ein beträchtlich höherer Kraftbedarf notwendig, um Schwingmaschinen, die mit Schubgummifedern aus einem derartigen Gummi versehen sind, in schwingendem Zustand zu erhalten.
  • Zum Fördern von heißem Schüttgut ist eine Schwingmaschine bekannt, die aus zwei gegeneinander schwingenden und durch Schubgummifedern miteinander verbundenen Massen, nämlich einer Förderrinne und einer Gegenmasse, besteht. Hierbei liegen die Schubgummifedern zwischen zwei mit der Gegenmasse verbundenen Platten paarweise übereinander, und zwischen den Schubgummifedern ist je eine Knagge eingebettet, die ihrerseits mit der Förderrinne fest verbunden ist. Da beim Fördern von heißem Schüttgut auch eine Wärmeübertragung auf die Knaggen erfolgt, ist zum Schutz der Schubgummifedern zwischen diesen und der Knagge je eine Platte aus einem wärmebeständigen, schlecht leitenden Material vorgesehen. Weiterhin liegt zwischen jeder dieser Platten und der zugehörigen Schubgummifeder ein ebenes, nach außen überstehendes Blech, welches die noch bis hierhin gelangende Wärme nach außen abführen soll. Ferner wird bei dieser bekannten Vorrichtung die durch die Schwingbewegungen der Maschine hervorgerufene Luftströmung in der Weise zur Kühlung ausgenutzt, daß die Luft durch Spalte zwischen den Seitenblechen bzw. den Seitenwangen der Förderrinne hindurchströmt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schwingmaschine der obenerwähnten Art so zu verbessern, daß die Gummifedern in noch höherem Maße gegen die Wärmeeinwirkung der mit einem heißen Gut beschickten Förderrinne geschützt sind. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise dadurch gelöst, daß das Kühlblech einerseits durch Stege mit geringem Querschnitt und kleinen Auflageflächen mit der das Gut aufnehmenden Masse verbunden ist und andererseits für die Abstützung der zugehörigen Schubgummifeder eine im wesentlichen glatte fläche aufweist. Hierdurch ist mit Hilfe der Stege dafür gesorgt, daß die Berührungsfläche zwischen der das heiße Gut aufnehmenden Masse und dem eigentlichen Kühlblech nur gering ist und demgemäß nur eine entsprechend geringe Wärmemenge von der Masse auf das Blech übertragen wird. Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die durch die Schwingbewegung der Maschine erzeugten Luftströme durch die zwischen den Stegen frei bleibenden Räume hindurchziehen und eine weitere, sehr wirksame Kühlung bewirken. Hierdurch ist selbst bei der Förderung von sehr heißem Gut die Gewähr dafür gegeben, daß die Gummifedern vor Überhitzung geschützt sind und eine hohe Lebensdauer besitzen.
  • Die Erfindung ist an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen erfindungsgemäß ausgebildeten Schwingförderer in Seitenansicht, Fig. 2 eine Einzelheit in Seitenansicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2.
  • Wie Fig. 1 erkennen läßt, besteht die Schwingmaschine im wesentlichen aus einer Förderrinne 1, die mit Hilfe einer Reihe von Schubgummifedern 2,3 auf einem Gegenrahmen 4 gelagert ist. An den Längsseiten der Förderrinne 1 sind eine Anzahl von T-Profil-Stählen angeschweißt, deren Stege als Knaggen 5 nach außen ragen. Die Flächen dieser Knaggen 5 sind gegenüber der Längsachse der Förderrinne 1 um einen bestimmten Winkel geneigt, welcher der Schwingungsrichtung der Förderrinne 1 entspricht. Im oberen Teil jeder Wange des Gegenrahmens 4 sind mehrere schräge Ausschnitte vorgesehen, die so angebracht sind, daß ihre längere Seite 6 die gleiche Neigung aufweist wie die an der Förderrinne 1 angebrachten Knaggen 5. Auf jeder Knagge 5 ist oben und unten ein Kühlblech 7, 8 befestigt. Die Kühlbleche 7, 8 besitzen auf der einen der Knagge 5 zugewandten Seite Stege von geringem Querschnitt, mit denen sie auf der Knagge 5 aufgeschweißt sind.
  • Zwischen den anderen, glatt ausgebildeten Seiten der Kühlbleche7 oder 8 und den Schubgummifedern 2 bzw. 3 ist ferner je eine Zwischenlage 9, 10 aus wärmeisolierendem Material vorgesehen. Dadurch, daß die Kühlbleche 7, 8 auf der der Knagge 5 zugewandten Seite Stege aufweisen, steht dem Wärmeübergang von der durch das heiße Gut erwärmten Förderrinne auf die Schubgummifedern 2, 3 nur ein sehr geringer Querschnitt zur Verfügung, so daß die glatte Seite der Kühlbleche 7, 8 nur wenig erwärmt wird. Ferner zirkuliert durch die Hohlräume zwischen den Stegen, bedingt durch die Schwingbewegung, ein kräftiger Frischluftstrom, der eine weitere Abkühlung und damit eine Verringerung des Wärmeüberganges bewirkt. Außerdem bewirken die wärmeisolierenden Zwischenlagen 9, 10 aus einem geeigneten Werkstoff, beispielsweise Silopren, eine weitere Herabsetzung des durch die Kühlbleche 7, 8 bereits stark verringerten Wärmeüberganges.
  • Dadurch ist es möglich, Schubgummifedern 2, 3 aus Weichgummi zu verwenden, da diese vor Zerstörung durch die hohen Temperaturen sehr gut geschützt sind. Es hat sich gezeigt, daß es zur Vereinfachung der Befestigung vorteilhaft ist, die aus einem rechteckigen Stück Weichgummi hergestellten Schubgummifedern 2, 3 senkrecht zu ihrer Schubrichtung auf Druck vorzuspannen. Dabei ändert sich die Federkonstante in Schubrichtung nicht oder nur unwesentlich. Die Schubgummifedern können beiderseits von Metallplatten umschlossen sein, welche die Verbindung der Schubgummifedern 2, 3 mit der Knagge 5 und dem Gegenrahmen 4 herstellen. Die Schubgummifedern 2, 3 können aber auch in anderer geeigneter Weise mit der Knagge 5 und dem Gegenrahmen 4, z. B. durch direktes Aufkleben oder Aufvulkanisieren, verbunden werden.
  • Der Gegenrahmen 4 des erfindungsgemäßen Schwingförderers ist auf weichen Gummifedern 11 gegen den Erdboden abgestützt. Hierdurch ist gewährleistet, daß die Förderrinne 1 und der Gegenrahmen 4 gegeneinander schwingen können. An dem einen Ende ist ferner ein Schubkurbel- oder Exzenterantrieb 12 angebracht. Die Schubstange 13 des Exzenterantriebes 12 ist mit dem Aufgabeende der Förderrinne 1 über eine lose Kopplung, bestehend aus Druckgummipuffern 14, verbunden. Die Drehzahl des Exzenterantriebes 12 sowie die Federkonstante der Schubgummifedern 2, 3 sind in sehr vorteilhafter Weise derart ausgelegt, daß die Förderrinne 1 und der Gegenrahmen 4 annähernd in Resonanz gegeneinander schwingen können. Dies hat den Vorteil, daß eine verhältnismäßig geringe Antriebsleistung erforderlich ist.
  • Die erfindungsgemäße Schwingmaschine ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann auch, wie bereits erwähnt, mit einem Siebboden versehen werden und zum gleichzeitigen Transport und Absieben von heißem Gut verwendet werden.
  • Ferner ist es möglich, auf die im AusführungsbeispieI beschriebenen Knaggen zu verzichten und die beiden Massen unmittelbar unter Zwischenschaltung der Schubgummifedern und dererfindungsgemäßenKühlbleche miteinander zu verbinden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schwingmaschine zum Fördern von heißem Schüttgut, bestehend aus zwei gegeneinander schwingenden und durch Schubgummifedern miteinander verbundenen Massen, wobei zwischen der das heiße Gut aufnehmenden Masse und den Schubgummifedern je ein Kühlblech angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlblech (7, 8) einerseits durch Stege mit geringem Querschnitt und kleinen Auflagerflächen mit der das Gut aufnehmenden Masse (1) verbunden ist und andererseits für die Abstützung der zugehörigen Schubgummifeder (2, 3) eine im wesentlichen glatte Fläche aufweist.
  2. 2. Schwingmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der glatten Fläche jedes Kühlbleches (7, 8) und der zugehörigen Schubgummifeder (2, 3) eine Zwischenlage (9,10) aus einem wärmeisolierenden Stoff vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 030256.
DEK42113A 1960-11-10 1960-11-10 Schwingmaschine Pending DE1145998B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK42113A DE1145998B (de) 1960-11-10 1960-11-10 Schwingmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK42113A DE1145998B (de) 1960-11-10 1960-11-10 Schwingmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1145998B true DE1145998B (de) 1963-03-21

Family

ID=7222641

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK42113A Pending DE1145998B (de) 1960-11-10 1960-11-10 Schwingmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1145998B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271626B (de) * 1964-12-28 1968-06-27 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Schwingmaschine
DE2712961A1 (de) * 1977-03-24 1978-09-28 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Resonanzfoerderverfahren, insbesondere fuer den bunkerabzug
DE2727958A1 (de) * 1977-06-22 1979-01-11 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Resonanzfoerdervorrichtung, insbesondere fuer den bunkerabzug

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030256B (de) 1955-12-01 1958-05-14 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Schwingmaschine, insbesondere zum Foerdern von heissem Schuettgut

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DE1030256B (de) 1955-12-01 1958-05-14 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Schwingmaschine, insbesondere zum Foerdern von heissem Schuettgut

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DE2727958A1 (de) * 1977-06-22 1979-01-11 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Resonanzfoerdervorrichtung, insbesondere fuer den bunkerabzug

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