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DE1145238B - Aus mehreren teleskopartig ausziehbaren Elementen bestehende Antenne und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Aus mehreren teleskopartig ausziehbaren Elementen bestehende Antenne und Verfahren zu deren Herstellung

Info

Publication number
DE1145238B
DE1145238B DED36196A DED0036196A DE1145238B DE 1145238 B DE1145238 B DE 1145238B DE D36196 A DED36196 A DE D36196A DE D0036196 A DED0036196 A DE D0036196A DE 1145238 B DE1145238 B DE 1145238B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
tube
antenna
inner element
antenna according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED36196A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Klinkwitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Elektronik GmbH
Original Assignee
Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch Elektronik GmbH filed Critical Robert Bosch Elektronik GmbH
Priority to DED36196A priority Critical patent/DE1145238B/de
Publication of DE1145238B publication Critical patent/DE1145238B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/08Means for collapsing antennas or parts thereof
    • H01Q1/10Telescopic elements

Landscapes

  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Aus mehreren teleskopartig ausziehbaren Elementen bestehende Antenne und Verfahren zu deren Herstellung Die Erfindung betrifft eine aus mehreren teleskopartig ausziehbaren stab- bzw. rohrförmigenElementen bestehende Antenne, insbesondere Fahrzeugantenne, bei der zur Führung eines inneren Elementes in einem äußeren Element im äußeren Element eine das innere, Element umfassende Hülse angeordnet ist. Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zur HeT-stellung einer solchen Antenne.
  • Bei zwei teleskopartig ausziehbaren Elementen, von denen das äußere ein Rohr und das innere ein Stab oder auch ein Rohr ist, kann man ein vollständiges Auseinanderziehen der beiden Elemente dadurch verhindern, daß man das äußere Rohr an seinem Ende durch Umbördeln od. dgl. verengt und auf der Außenseite des inneren Elementes einen Anschlag vorsieht. Das Vorhandensein dieses Anschlages bedingt, daß zwischen äußerem und innerem Element über deren ganze Länge hinweg ein Zwischenraum gehalten werden muß, in dem der Anschlag beim Zusammenschieben der beiden Elemente Platz findet.
  • Im ausgezogenen Zustand muß das innere Element in derselben Richtung stehen wie das äußere; eine Schrägstellung des inneren zum äußeren Element würde besonders bei einer größeren Anzahl von Elementen sehr häßlich aussehen. Selbst wenn man üb- licherweise in der Auszugsstellung das innere Element noch eine gewisse Länge in dem äußeren Element verbleiben läßt, muß man wegen des vorgenannten Zwischensaumes zwischen innerem und äußerem Element zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Richtung des ausgezogen-en Elementes zu fixieren. Es ist bekannt, im Kopfteil des äußeren Elementes eine das innere Element umfassende und in dem Zwischenraum zwischen beiden Elementen untergebrachte Hülse anzuordnen, die genau genug in ihrem Innen-und Außendurchmesser hergestellt werden kann, um in Verbindung mit dem ebenfalls in engen Toleranzen lieferbaren Grundmaterial für die Elemente eine genügend gute Führung des inneren in dem äußeren Element zu gewährleisten.
  • Dabei sitzt die Hülse unverrückbar fest im Kopfteil des äußeren Elementes. Die Teile einer derartigen Antenne sind in Fig. 1 gezeichnet, wobei 1 das innere und 2 das äußere Teleskopelement darstellt, während 3 die fest in dem äußeren Rohr sitzende Hülse ist. Bei derartigen Antennen muß aber in der Innenwandung des äußeren Rohres eine Ausnehmung für die Aufnahme der Hülse ausgedreht werden, was sehr exakt arbeitende Maschinen erfordert und daher sehr teuer ist.
  • Ferner ist es ein großer Nachteil, daß erst nach dem Einsetzen der Hülse in die Ausnehmung das Ende des äußeren Rohres umgebördelt werden kann. Diese Umbördelung verursacht erfahrungsgemäß einen sehr hohen Ausschuß, weil die Oberfläche des Rohres vor dem Einsetzen der Hülse durch chemische Behandlung veredelt, z. B. verchromt, werden muß und weil selbst bei äußerst sorgfältiger Verchromung sowie bei exakt durchgeführter Umbördelung verhältnismäßig oft die Chromschicht beim Bördelvorgang abplatzt und dadurch das bereits mehrfach bearbeitete Rohr wertlos wird. Eine umgekehrte Reihenfolge, in der Bearbeitung, nämlich zuerst die Hülse einsetzen sowie das Rohr umbördeln und dann erst verchromen, ist nicht möglich, weil sich die während des Verchromens in die winzigen Hohlräume zwischen Hülse und äußerem Rohr eingedrungene sehr aggressive Flüssigkeit nicht mehr herausspülen läßt und eine vorzeitige, Korrosion der Antenne verursachen würde.
  • Bei einer anderen bekannten Ausbildungsform. der Antenne soll eine Führung des inneren Elementes in dem äußeren Rohr entsprechend der Fig. 2 dieser Erfindung dadurch erwirkt werden, daß statt einer Hülse eine zur Führung des inneren Elementes 4 dienende zweite Lagerstelle in einer gewissen Entfernung vom umgebördelten Ende des äußeren Rohres 5 in Form einer umlaufenden Sicke 6 auf dem äußeren Rohr angebracht ist, die das Rohr an dieser Stelle etwa auf denselben Durchmesser vereng wie es bei dem Umbördeln des Rohrendes geschieht. Diese Ausbildungsform gestattet zwar ein Verchromen des äußeren Rohres nach dem Umbördeln und Sicken, erfüllt aber den beabsichtigten Zweck, nämlich das innere Element in dem äußeren Rohr sauber zu füh- ren, nur unvollkommen, weil weder die Umbordelung am Ende des Rohres noch die umlaufende Sicke eine Verengung des Innendurchmessers auf ein genügend genaues Maß ergibt. Je nach Härte des Materials für das Rohr wird die erzielte Verengung des Innendurchinessers schwanken.
  • Außerdem ist es bei der letztgenannten Ausführungsforin sehr ungünstig, daß der auf der Außenseit-- des inneren Elementes, angebrachte, nicht weiter gezeichnete Anschlag bei ruckhaftem Herausziehen des inneren Eleinentes auf die, nach innen gerichtete schräge Wandung 7 der umlaufenden Sicke aufläuft und beide Elemente sich verklemmen. Ein Verklemmen kann bei Anordnung einer Hülste nicht eintreten, weil ja deren Stimeeiten ohne weiteres senkrecht zur Achse der Hülse liegen. Jedoch hatten die bisher bekanntgewordenen Antennen mit Hülsen erhebliche Nachteile, wie bereits weiter oben geschildert.
  • Eine Antenne, bei der zur Führung eines inneren Eleinentes in einem äußeren Element im äußeren Element eine das innere Element umfassende Hülse angeordnet ist, wird erfindungsgemäß dadurch verbessert, daß die sonst im Innern des äußeren Elementes in dessen Axialrichtung frei verschiebbaxe Hülse im ausgezogenen Zustand der Antenne zwischen einer Umbördelung am oberen Rand des äußeren Eleinentes und einem Anschlag auf der Außenseite des inneren Elementes festgehalten wird. Die Hülse, die im übrigen aus Metall oder einem geeigneten Kunststoff sein kann, wird also im Gegensatz zu den bekannten Antennen, bei denen sie unverrückbar fest im Kopfteil des äußeren Rohres sitzt, nicht in jeder Phase beim Ausziehen bzw. Zusammenschieben der beiden Teleskopelemente im Kopfteil des äußeren Rohres festgehalten, sondern sie ist in axialer Richtung frei verschiebbar. Es kann daher nach einem Merkmal der Erfindung die Innenwandung des äußeren Rohres bis auf die Umbördelung am oberen Rand glatt sein. Man kann also ohne weiteres bei der Herstellung der Antenne die Hülsr, von unten her in das äußere Rohr einsetzen, welches an seinem oberen Rand bereits gebördelt und natürlich auch verchromt ist.
  • Aus diesem Grund ermöglicht die Erfindung auch ein neuartiges Verfahren zur Herstellung der Antenne, das sehr einfach ist und einen sehr geringen Ausschuß ergibt. Das Merkmal des Verfahrens besteht darin, daß man zunächst das als äußeres Teleskopelement dienende Rohr an seinem einen Ende durch Bördeln, Stauchen, Einziehen oder Umbiegen bis auf einen ungefähr dem Durchmesser des inneren Eleinentes entsprechenden Durchmesser verengt, darauf das. Rohr einer Oberflächenbeliandlung unterzieht, dann die Hülse in das andere Ende des Rohres einsteckt und schließlich ebenfalls vom anderen Ende des Rohres das nilt dem Anschlag versehene innere Element in das Rohr bzw. die darin steckende Hülse einführt. Bei Benutzung dieses neuen Verfahrens braucht man also an dem bereits verchromten Rohr keine, mechanische Bearbeitung mehr vorzunehmen und läuft nicht Gefahr, daß dabei die Chromschicht abplatzt und Materialwert sowie Aufwand für die mechanische> Bearbeitung und für die Verchromung urmütz vertan ist.
  • Damit die Führung des inneren Teleskopeleinentes in dem äußeren Rohr besonders gut ist, besteht die, Hülse nach einem weiteren Merkmal der Erfindung aus federndem Material und ist in an sich bekannter Weise längsgeschlitzt. Die Hülse ist derart gebogen, daß in entspanntem Zustand ihr Außendurchmesser etwas größer ist als der Innendurchmesser des äußeren Teleskoprohres. Die geschlitzte Hülse kann an auch so herstellen, daß ein rechteckiges Stück Blech mit einer Länge, die etwas geringer als der innere Umfang des äußeren Elementes ist, bis auf das nötige Maß rund gebogen wird. Dadurch wird die Hülse besonders billig, und die Dicke des, Bleches kann man mit geringerem Aufwand enger tolerieren als die Abmaße einer gedrehten oder gar gezogenen Hülse.
  • Will man eine- noch bessere Führung zwischen den beiden Teleskopelementen erzielen, so kann man beispielsweise eine Hülse benutzen, deren Querschnitt einen leicht gewellten Rand hat. Eine derartige Hülse wird bis zu einem gewissen Grad die Toleranzen im Durchmesser der Teleskopeleinente ausgleichen. Natürlich kann man bei Herstellung der Hülse aus einem Stück Blech bereits gewelltes Material nehmen.
  • Es ist sehr zweckmäßig und bedeutet ein weiteres Merkmal der Erflndung, wenn der Anschlag am inneren Teleskopeleinent durch einen federnden Drahtring gebildet wird, der in einer Ringnut dieses Eltmentes liegt. Dabei sind die Abmaße der Nut und des Drahtringes so zu dimensionieren, daß im eingerasteten Zustand der äußere Durchmesser des Drahtringes nurein wenig kleiner ist als der Innendurchinesser des äußeren Rohres, damit der Drahtring nicht etwa beim heftigen Anschlagen gegen die, Hülse aus der Nut herausspringt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand der Fig. 3 bis 6 erläutert, die in vergrößertem Maßstab ein Ausführungsbeispiel der rieuen Antenne bnngen.
  • Fig. 3 gibt im Schnitt die Lage der Hülse bei ausgezogenen Teleskopeleinenten wieder; Fig. 4 erklärt, wie man die Hülse und das innere Teleskopeleinent von unten her in das äußere Rohr einschiebt; Fig. 5 bringt eine perspektivische, Ansicht der geschlitzten Hülse mit glatter Wandung; Fig. 6 zeigt perspektivisch -eine Hülse mit gewelltor Wandung.
  • Wie aus der die neue Antenne darstellenden Fig. 3 zu ersehen ist, ist das innere Element 8 mit -einer ringförmigen Nut 12 versehen, in die der federnde rahtring 11 eingerastet ist Die Innenwandung des äußeren Elementes 9 ist bis auf die Umbördelung am oberen Rand glatt. Daher ist die Hülse 10 frei verschiebbar innerhalb des äußeren Rohres. Die Hülse 3 der in Fig. 1 gezeichneten bekannen Antenne sitzt dagegen unveTrückbar fest in dem mit einer Ausnehmung versehenen äußeren Rohr 2.
  • Aus Fig. 4 ist ersichtlich, wie bei der neuen Antenne die von unten her in das äußere Rohr 9 eingesetzte Hülse 10 mittels des auf dem inneren Teleskopeleinent 8 sitzenden Drahtringes 11 beim ebenfalls von unten her stattfindenden Einschieben des inneren Elementes. 8 nach oben mitgenommen wird, bis sie ffire in Fig. 3 gezeichnete endgültige Lage erreicht Dann wird der in Fig. 3 gezeichnete, aus Metall oder Kunststoff bestehende Prasselschutzknopf 13 auf dem inneren Element 8 durch geeignete, Mittel, z. B. durch Kleben, befestigt.
  • in Fig. 5 ist die glatte, längsgeschlitzte Hülse 10 und in Fig. 6 eine Hülse 14 mit gewellter Wandung dargestellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Aus mehreren teleskopartig ausziehbaren, stab- bzw. rohrförmigen Elementen bestehende Antenne, insbesondere Fahrzeugantenne, bei der zur Führung eines inneren Elementes in einem äußeren Element im äußeren Element eine das innere Element umfassende Hülse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die sonst im Innern des äußeren Elementes in dessen Axialrichtung frei verschiebbareHülse im ausgezogenenZustand der Antenne zwischen einer Umbördelung am oberen Rand des äußeren Elementes und einem Anschlag auf der Außenseite des inneren Elementes festgehalten wird.
  2. 2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung des äußeren Elementes bis auf die Umbördelung am oberen Rand glatt ist. 3. Antenne nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse in an sich bekannter Weise längsgeschlitzt ist und aus federndem Material besteht. 4. Antenne nach Ansprach 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Hülse, deren Querschnitt einen leicht gewellten Rand hat. 5. Antenne nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag am inneren Element durch einen federnden Drahtring gebildet wird, der in einer Ringaut dieses Elementes liegt. 6. Verfahren zur Herstellung einer Antenne nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst das als äußeres Teleskopelement dienende Rohr an seinem einen Ende durch Bördeln, Stauchen, Einziehen oder Umbiegen bis auf einen ungefähr dem Durchmesser des inneren Elementes entsprechenden Durchmesser vereng darauf das Rohr einer Oberflächenbehandlung unterzieht, dann die Hülse in das andere Ende des Rohres einsteckt und schließlich ebenfalls vom anderen Ende des Rohres das mit dem Anschlag versehene innere Element in das Rohr bzw. die darin steckende Hülse einführt.
DED36196A 1961-05-29 1961-05-29 Aus mehreren teleskopartig ausziehbaren Elementen bestehende Antenne und Verfahren zu deren Herstellung Pending DE1145238B (de)

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