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DE1145032B - Vorrichtung zum Federn und Einziehen von Kraftfahrzeugraedern - Google Patents

Vorrichtung zum Federn und Einziehen von Kraftfahrzeugraedern

Info

Publication number
DE1145032B
DE1145032B DEM43222A DEM0043222A DE1145032B DE 1145032 B DE1145032 B DE 1145032B DE M43222 A DEM43222 A DE M43222A DE M0043222 A DEM0043222 A DE M0043222A DE 1145032 B DE1145032 B DE 1145032B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
vehicle frame
vehicle
vehicle wheels
springing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM43222A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Adolf Auer
Dipl-Ing Ottmar Winkle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM43222A priority Critical patent/DE1145032B/de
Publication of DE1145032B publication Critical patent/DE1145032B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
    • B60G17/052Pneumatic spring characteristics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Federn und Einziehen von Kraftfahrzeugrädern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Federn und Einziehen von Kraftfahrzeugrädern mit Gasfedern, insbesondere Rollbalggasfedern.
  • Es sind Gasfederungen bekannt, bei denen die Gasfeder am einen Ende eines in Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Schwinghebels den Fahrzeugrahmen unterstützt. Das vordere Ende des Schwinghebels ist lotrecht schwingbar auf einem Bolzen des Fahrzeugrahmens gelagert. Zwischen den Enden ist am Schwinghebel das zu federnde Fahrzeugrad oder der zu federnde Achskörper angeordnet. Solche Vorrichtungen ermöglichen einen geringeren Abstand zwischen Fahrzeugrahmen und Fahrzeugrad, als wenn die Gasfeder in allgemein üblicher Weise über dem Achskörper angeordnet wäre, besonders wenn der Achskörper gerade, d. h. nicht nach unten gekröpft ist. Außerdem ermöglicht das übersetzungsverhältnis im Schwinghebel, mit relativ harten Federn die Räder weich abzufedern.
  • Bekannt sind auch Anordnungen, bei denen die Fahrzeugräder an den einen Enden von Blattfedern gelagert sind, deren andere, zu einem Bund zusammengefaßte Enden am Fahrzeugrahmen befestigt sind.
  • Ferner ist es bekannt, die beiden Achsen eines Fahrzeuges an Schwinghebeln zu lagern, die auf die eine Seite einer gemeinsamen Feder einwirken, deren andere Seite an Schwinghebeln anliegL die sich am Fahrzeugrahmen abstützen.
  • Schließlich ist es für Fahrzeuge mit einzeln gefederten Rädern bekannt, die Räder an den Enden von übereinanderliegenden Doppellenkem des Fahrzeugrahmens zu lagern und zwischen den Doppellenkern die Radfedern anzuordnen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Federung und eine Einziehverrichtung für Fahrzeuge zu schaffen, die in lotrechter Richtung platzsparend und mit geringem baulichen Aufwand anzuordnen sind.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß neben den Fahrzeugrädern eine Feder und eine in ihrem Aufbau der Feder entsprechende Einziehvorrichtung angeordnet sind, wobei Abstützelemente der am Fahrzeugrahmen gehaltenen und wahlweise mit Druckmittel zu beschickenden Feder und Einziehvorrichtung an den beiden Enden einer Wippe angeschlossen sind, an deren im Fahrzeugrahmen gelagerten Drehzapfen ein zum Fahrzeugrad füh- rendes Gestänge mit Schwinghebel und am Radträger angelenkter Stelze angreift. In weiterer Ausgestaltung soll die Erfindung gekennzeichnet sein durch ein an sich bekanntes Umsteuerorgan, das wahlweise die Feder oder die Einziehvorrichtung an einen an sich bekannten übersteuerbaren Füllungsregler anschließt und die jeweils vom Füllungsregler abgesperrte Einheit von Druckmittel entlastet.
  • Bei einer Anordnung nach der Erfindung sind Federvorrichtung und Einziehvorrichtung in Fahrzeugquerrichtung nebeneinander angeordnet und beanspruchen in lotrechter Richtung nur einen geringen Platz. Außerdem sind wesentliche Bauteile der Federung und der Einziehvorrichtung gemeinsam, was den Aufbau der Anordnung vereinfacht. Schließlich können Einziehvorrichtung und Federvorrichtung weitgehend von gleichen Bauteilen Gebrauch machen, was die Ersatzteilhaltung vereinfacht.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Vorrichtung gemäß der Erfindung in schematischer und beispielsweiser Darstellung, teilweise im Schnitt, Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 von oben gesehen.
  • Am einen Ende des starren Achskörpers 1 ist das Fahrzeugrad 2 drehbar gelagert. 1 *in Bereich des Fahrzeugrades 2 ist auf dem Achskörper 1 in dem Kugelgelenk 3 die Stelze 4 abgestützt. Das obere Ende der Stelze ist gelenkig mit dem einarmigen Schwinghebel 5 verbunden. Das der Stelze 4 abgekehrte Ende des Schwingliebels 5 ist drehfest auf einer horizontalen, senkrecht zum Achskörper 1 verlaufenden Welle 6 gelagert. Die Welle 6 ist an ihren beiden Enden um ihre Längsachse drehbar im Fahrzeugrahmen 7 gelagert. Außer dem Schwinghebel 5 ist auf der Welle 6 der zweiarmige Schwinghebel 8 unverdrehbar befestigt. Mit den beiden gleichlangen Armen des Schwingliebels 8 sind senkrecht. Kolbenstangen 9, 10 gelenkig verbunden. Die Kolbenstange 9 ist mit ihrem, unteren Ende auf dem Kolben 11 der Gasfeder abgestützt. Der Kolben 11 ist in bekannter Weise, mit dem Rollbalg 12 in dem mil e6ui'federnden GLasvolumen gefüllten Zylinder 13 geführt. Der Zylinder 13 ist etwa in der Höhe der Ungsachse des Achskörpers 1 (die der Drehachse des Rades 2 entspricht) am Fahrzeugrahmen 7 gehalten. Die Kolbenstange 10 ist mit ihrem unteren Ende auf dem Kolben 14 der Einziehvorrichtung abgestützt, die in ihrem Aufbau der Feder 11, 12, 13 entspricht und demgemäß außer dem Kolben 14 den Rollbalg 15 und den Zylinder 16 aufweist. Der Zylinder 16 ist ebenfalls am Fahrzeugrahmen 7 gehalten. Die beiden Zylinder 13, 16 sind an einen Drehschieber 17 angeschlossen, der seinerseits an einen an sich bekannten üb6rsteuerbaren Füllungsregler 18 angeschlossen ist. Der Gaseinlaß 19 und der Gasauslaß 20 des Füllungsreglers 18 sind in üblicher Weise vorgesehen. Der Drehschieber 17 weist außerdem noch einen besonderen Gasauslaß 21 auf.
  • In der normalen Betriebsstellung der Vorrichtung schließt der Drehschieber 17 die Feder 11, 12, 13 an den Füllungsregler 18 und die Einziehvorrichtung 14, 15, 16 an den Gasauslaß 21 an. In Abhängigkeit vom Abstand zwischen Fahrzeugrahmen 7 und Achskörper 1 hält der Füllungsregler 18 in bekannter Weise die Feder 11, 12, 13 derart mit Druckgas gefüllt, daß der Abstand zwischen Fahrzeugrahmen 7 und Achskörper 1 stets konstant ist, unabhängig davon, in welchem Maße der Fahrzeugrahmen 7 belastet ist. Die lotrechten Schwingbewegungen des Fahrzeugrades 2 werden ohne Behinderung durch die Einziehvorrichtung über die Stelze 4 und den Schwinghebel 5, die Welle 6 und die Kuppelstange 9 auf die Feder 11 bis 13 übertragen.
  • Soll das entlastete Fahrzeugrad mit dem Achskörper gegenüber dem Fahrzeugrahmen 7 eingezogen werden (z. B. um bei der Wasserfahrt eines Amphibienfahrzeuges den Fahrtwiderstand zu verringern), so wird die Gasfeder 11, 12# 13 zwangsweise an den Gasauslaß 20 des Füllungsreglers 18 angeschlossen, während die Einziehvorrichtung 14, 15, 16 an den Gaseinlaß 19 des Füllungsrefflers 18 angeschlossen wird. Hierdurch strömt Druckgas in den Zylinder 16, der Kolben 14 und die Kolbenstange 10 werden angehoben, und das Fahrzeugrad 2 mit dem Achskörper 1 wird über den Schwinghebel 8, die Welle 6, den Schwinghebel 5 und die Stelze 4 eingezogen. Um das zu ermöglichen, muß das Kugelgelenk 3 allseits geschlossen und durch Druck- und Zugkräfte beanspruchbar sein. Beim Einziehen des entlasteten Fahrzeugrades 2 wird das Druckgas praktisch widerstandslos aus der Feder 11 bis 13 herausgedrückt, so daß beim Einziehen des Fahrzeugrades 2 keine Federkraft zu überwinden ist, Soll das belastete Fahrzeugrad eingezogen werden (z. B. um beim Schienentransport eines Straßenfahrzeuges das Ladeprofil niedrig zu halten), so ist lediglich die Gasfeder 11, 12, 13, an den Gasauslaß 20 des Füllungsreglers 18 anzuschließen i und die Einziehvorrichtung 14, 15, 16 am Gasauslaß 21 des Drehschiebers 17 zu belassen. Das Gewicht des Fahrzeugrahmens verringert dann den Abstand zwischen Fahrzeugrahmen 7 und Fahrzeugrad 2.
  • Zum Absenken des eingezogenen belasteten Fahrzeugrades 2 wird die Einziehvorrichtung 14 bis 16 an den Gasauslaß 21 und die Gasfeder 11 bis 13 zwangsweise an den Gaseinlaß 19 des Füllungsreglers 18 angeschlossen.. Hierdurch strömt Druckgas in die Feder 11 bis 13 ein, und praktisch ohne Behinderung durch die Einziehvorrichtung 14 bis 16 wird das Fahrzeugrad 2 abgesenkt.
  • Die Anordnung hat den Vorteil, daß sie trotz des zum Einziehen und Absenken des Fahrzeugrades 2 erforderlichen großen Federweges niedrig baut und deshalb auch bei flachem Fahrzeugrahmen nicht nach oben über diesen hinausragen muß. Entsprechendes gilt auch, wenn der Fahrzeugrahmen zwar eine übliche Höhe, aber bezüglich des Achskörpers eine extrem niedrige Lage hat. Die Anordnung hat weiter den Vorteil, daß durch wenige zusätzliche Bauteile, d. h. lediglich durch den zweiten Arm des Schwinghebels 8, die Einziehvorrichtung auf das einzuziehende oder abzusenkende Fahrzeugrad 2 einwirken kann.
  • Bei der praktischen Ausführung der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird eine entsprechende Vorrichtung auf das andere Ende des Achskörpers 1 einwirken. An die Stelle des- Achskörpers 1 kann auch ein beliebiger anderer Tragkörper für das Fahrzeugrad 2 treten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Federn und Einziehen von Kraftfahrzeugrädern mit Gasfedern, insbesondere Rollbalggasfedern, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Fahrzeugrädern (2) eine Feder (11 bis 13) und eine in ihrem Aufbau der Feder entsprechende Einziehvorrichtung(14 bis 16) angeordnet sind, wobei Abstützelemente (9, 10) der am Fahrzeugrahmen (7) gehaltenen und wahlweise mit Druckmittel zu beschickenden Feder und Einziehvorrichtung an den beiden Enden einer Wippe (8) angeschlossen sind, an deren im Fahrzeugrahmen gelagerten Drehzapfen ein zum Fahrzeugrad führendes Gestänge mit Schwinghebel(5) und am Radträger (Achskörperl) angelenkter Stelze (4) angreift.
  2. 2. Vorrichtung nach Ansprach 1, gekennzeichnet durch ein an sieh bekanntes Umsteuerorgan (17), das wahlweise, die Feder (11 bis 13) oder die Einziehvorrichtung (14 bis 16) an einen an sich bekannten übersteuerbaren Füllungsregler (18) anschließt und die jeweils vom Füllungsregler abgesperrte Einheit (Feder oder Einziehvorrichtung) von Druckmittel entlastet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 745 155; deutsche Auslegeschrift Nr. 1065 668; USA.-Patentschriften Nr. 2 393 942, 2 551347.
DEM43222A 1959-10-29 1959-10-29 Vorrichtung zum Federn und Einziehen von Kraftfahrzeugraedern Pending DE1145032B (de)

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DEM43222A DE1145032B (de) 1959-10-29 1959-10-29 Vorrichtung zum Federn und Einziehen von Kraftfahrzeugraedern

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DE1145032B true DE1145032B (de) 1963-03-07

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ID=7304599

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DEM43222A Pending DE1145032B (de) 1959-10-29 1959-10-29 Vorrichtung zum Federn und Einziehen von Kraftfahrzeugraedern

Country Status (1)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1065668B (de) * 1956-04-12
DE745155C (de) * 1937-09-09 1944-02-28 Paul H Mueller Dr Ing Einrichtung an Fahrzeugen zur Gegenwirkung gegen die Neigung des Wagenkastens beim Kurvenfahren
US2393942A (en) * 1944-12-11 1946-01-29 William H Taylor Vehicle atmospheric suspension system
US2551347A (en) * 1944-03-24 1951-05-01 Orley R Stephenson Vacuum hydraulic suspension system

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1065668B (de) * 1956-04-12

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