DE114437C - - Google Patents
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- DE114437C DE114437C DENDAT114437D DE114437DA DE114437C DE 114437 C DE114437 C DE 114437C DE NDAT114437 D DENDAT114437 D DE NDAT114437D DE 114437D A DE114437D A DE 114437DA DE 114437 C DE114437 C DE 114437C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L5/00—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
- B60L5/04—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using rollers or sliding shoes in contact with trolley wire
- B60L5/08—Structure of the sliding shoes or their carrying means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L5/00—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
- B60L5/40—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles for collecting current from lines in slotted conduits
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Stromabnehmer für elektrische Bahnen mit in Schlitzkanälen
liegender Stromzuleitung, welcher beim Anstofsen an ein Hindernifs den Kanalschlitz
selbstthätig verläfst. Die Einrichtung des Stromabnehmers geht aus den Fig. 1 bis 6
hervor.
Fig. ι ist ein Längsschnitt des unter dem Wagen angebrachten Stromabnehmers.
Fig. 2 zeigt zwei wagrechte Schnitte in verschiedenen Höhen.
Fig. 3 ist ein Querschnitt der Gesammtanordnung.
Fig. 4 zeigt schematisch die Anordnung der Weichen.
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch die Weichen.
Fig. 6 zeigt den Anschlufs zweier Parallelgleise nach vorliegender Erfindung.
Bei ρ (Fig. 3) befinden sich zwei Schienen,
welche genügenden Zwischenraum haben zum Durchlafs einer mit einem rechtwinklig gekrümmten
Arm q versehenen Stange m. Arm q trägt den Contactschuh 3, welcher auf der im
Kanal t angebrachten Zuleitung r schleift.
Am Untergestell des Motorwagens ist ein aus zwei Seitenwänden α α gebildeter Kasten
angebracht, welcher von aufsen durch Bleche b b abgeschlossen ist. Diese Seitenwände sind
durch. Schrauben c mit einander verbunden. Die zwei diese Seitenwände mit einander verbindenden
oberen Schrauben fassen gleichzeitig einen Ansatz d, mittelst welches die Verbindung
des Ganzen mit dem Wagen hergestellt wird.
Zwischen den Seitenwänden bewegt sich ein "von vier Rollen getragener Ro.llschlitten n.
Diese Rollen dienen dem Rollschlitten zur Führung durch die Schlitze efg hjkl, welche
in den' Seitenwänden angebracht sind. Zwei von diesen Rollen bewegen sich in den Schlitzen
der einen, die zwei anderen in den Schlitzen der anderen Seitenwand. In der Mitte des
Schlittens befindet sich ein rohrförmiges Stück 34, welches frei um seine eigene Axe drehbar ist.
Durch dieses rohrförmige Stück geht die Stange w, welche an ihrem unteren Ende den
Schleifcontact trägt.
Man nehme an, der Schlitten habe die in der Fig. 1 angegebene mittlere Stellung und
werde zwischen den beiden Seitenwänden nach links geschoben; die Rollen ο ο folgen den
parallelen Schlitzen und heben der Neigung dieser letzteren entsprechend den Schlitten
parallel zu sich selbst.
Wird der Schlitten noch weiter nach links geschoben, so gehen die Rollen 00 auf zwei
parallele und wagrechte Bahnen über, so dafs der Schlitten wagrecht und parallel zu sich
selbst weiter nach links wandert. Will sich der Schlitten noch immer mehr nach links
verschieben, so trifft eine der Rollen 0 in diesem Augenblicke den Theil k I des Schlitzes,
welcher die Form eines aus dem anderen Rollencentrum beschriebenen Kreisbogens hat.
Die rechten Rollen 0 bleiben infolge dessen unbeweglich, während die linken Viertelkreise
beschreiben: der Schlitten dreht sich also um die beiden rechten Rollen.
Stöfst nun bei der Vorwärtsbewegung des Wagens die Stange m auf ein Hindernifs, so
werden, wie vorher beschrieben, die Rollen ο den Schlitzen folgen, die Stange m und mit
ihr der Schleifcontact 3 werden gehoben; letztere verläfst die Zuleitung r.
Wenn bei der weiteren Bewegung die Rollen ο nach k bezw. / gelangen, so stöfst
die Gabel 8 (Fig. 1 und 2 links) gegen die feste Knagge 12; infolge dessen macht das
Rohrstück 34, welches die Stange m umgiebt. und mit der Gabel 8 verbunden ist, eine
Vierteldrehung. Die Drehung wird begrenzt mittelst . der Einschnitte der Scheibe 21 und
Hebel 24. Durch diese Vierteldrehung des Rohrstückes 34 und der Stange m wird das
wagrechte Kniestück q in die Richtung der Schienen gedreht.
Bei Fortsetzung der Bewegung des Wagens werden die Rollen bei i unbeweglich bleiben,
während diejenigen bei k dem Schlitz k I folgen und somit eine Drehung der Stange m
in die wagrechte Lage bewirken. Kniestück q kann, da es parallel zu den Schienen gedreht
ist, aus den letzteren heraustreten.
Durch diese dritte Drehbewegung kommt der Schlitten in eine wagrechte Lage, in welcher
er durch die Federn 18 (Fig. 3) so lange gehalten wird, bis der Wagenführer ihn wieder
in seine erste Stellung bringt. Dazu braucht man nur den Schlitten mit der Hand zu
. schwingen oder ihn vom Wagen aus durch irgend eine Vorrichtung herunter zu drücken.
Der Schlitten kehrt auf demselben Wege in seine erste Lage zurück und Kniestück q wird
durch Gabel 8 und Knagge 12 entgegengesetzt gedreht und wieder rechtwinklig zu den
Schienen gestellt.
Endlich wird der Schlitten wieder in seine tiefste Stellung gelangen und der Schleifcontact
3 mit der Zuleitung r in Verbindung kommen.
Die hier für eine Bewegungsrichtung des Wagens beschriebenen Vorgänge werden auch
bei entgegengesetzter Fahrrichtung eintreten. Symmetrisch zur Gabel 8 und Knagge 12 befinden
sich Gabel 7 und Knagge 11. Scheibe 21 ist mit zwei tiefen Einschnitten 22 und
zwei weniger tiefen Einschnitten 23 versehen, welch erstere dazu dienen, die Stange m in.
der Arbeitsstellung zu halten. Die Einschnitte 23 dienen dazu, Arm q in seiner Stellung parallel
zu den Schienen festzuhalten.
Ferner ermöglicht die Ausstattung des Motorwagens mit zwei der beschriebenen Stromabnehmer
ein leichtes Befahren von Ausweichgleisen. Die Wirkungsweise geht aus Fig. 4 hervor.
Wird im Sinne des Pfeiles ein Wagen vorwärts bewegt (in Fig. 4 ist r die Zuleitung),
welcher auf das andere Gleis laufen soll, so wird der Arm q mittelst einer gemäfs Fig. 4
angeordneten Knagge 40 um i8o° gedreht und kommt mit der Zuleitung r1 in Contact.
Der bei der zweiten Knagge 40 angelangte Arm q dreht sich und kehrt in die erste Lage
zurück.
Es soll noch angedeutet werden, wie bei einem Doppelgleis die Weichenanordnung zu
treffen ist.
Soll ein Wagen von Gleis 41 (Fig. 6) auf das Gleis 42 fahren, so geschieht dies mittelst des mit
Rechts- und Linkskanal versehenen Uebergangsgleises 43. Der links liegende Stromabnehmer
wird beim Uebergang um i8o° gedreht und alsdann durch ein im Kanalschlitz vorgesehenes
Hindernifs aus dem Kanal gehoben. Indessen hat der Führer den rechts befindlichen Stromabnehmer
in den zweiten Kanal eingeführt.
Claims (2)
1. Ein Stromabnehmer für elektrische Bahnen mit unterirdischer Stromzuführung, welcher
beim Anstofsen an ein Hindernifs selbstthätig den Kanalschlitz verläfst, gekennzeichnet
durch eine drehbare Stromabnehmerwelle fm), deren Kniestück (q) den
Schleifschuh (3) trägt, und deren oberer Theil in einem Schlitten (n 0) gelagert ist,
welcher beim Anstofsen des Stromabnehmers gegen ein Hindernifs sich zunächst hebt, worauf die Stromabnehmerwelle
fm) eine Vierteldrehung beschreibt, und das Kniestück (q) sich in die Richtung
des Kanalschlitzes stellt, während beim weiteren Vorwärtsfahren des Wagens der Schlitten (n o) sich um eine wagrechte
Axe (15) dreht, bis die Stromabnehmerwelle fm) aus dem Kanal heraustritt und
eine wagrechte Stellung einnimmt, in der sie mittelst Federn (18) oder dergl. so lange
festgehalten wird, bis die Wiedereinführung in den Kanalschlitz von Hand erfolgt.
2. Die Ausstattung eines Motorwagens mit zwei Stromabnehmern der in Anspruch 1
gekennzeichneten Art, zum Zweck, das Befahren von Ausweichgleisen zu ermöglichen,
indem das Weichenstellwerk selbst durch ein in den Kanalschlitz vorgeschobenes
Hindernifs den einen Stromabnehmer aufser Thätigkeit setzt, während der zweite Stromabnehmer von Hand in einen zweiten
Kanalschlitz eingeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE114437C true DE114437C (de) |
Family
ID=383938
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT114437D Active DE114437C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE114437C (de) |
-
0
- DE DENDAT114437D patent/DE114437C/de active Active
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