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DE1143839B - Verfahren zur Herstellung von unberuhigtem Massenstahl - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von unberuhigtem Massenstahl

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Publication number
DE1143839B
DE1143839B DEU3870A DEU0003870A DE1143839B DE 1143839 B DE1143839 B DE 1143839B DE U3870 A DEU3870 A DE U3870A DE U0003870 A DEU0003870 A DE U0003870A DE 1143839 B DE1143839 B DE 1143839B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steel
aluminum
mold
additive
unkilled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU3870A
Other languages
English (en)
Inventor
Vincent Celestine Boucek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United States Steel Corp
Original Assignee
United States Steel Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United States Steel Corp filed Critical United States Steel Corp
Publication of DE1143839B publication Critical patent/DE1143839B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
    • C21C7/04Removing impurities by adding a treating agent
    • C21C7/06Deoxidising, e.g. killing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10T428/12All metal or with adjacent metals
    • Y10T428/12493Composite; i.e., plural, adjacent, spatially distinct metal components [e.g., layers, joint, etc.]
    • Y10T428/12771Transition metal-base component
    • Y10T428/12861Group VIII or IB metal-base component
    • Y10T428/12951Fe-base component
    • Y10T428/12958Next to Fe-base component

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von unberuhigtem Massenstahl Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von unberuhigtem Massenstahl mit hohem Kohlenstoffgehalt.
  • Unberuhigter Massenstahl hat besondere, wohlbekannte Vorteile für bestimmte Zwecke. Es warjedoch bisher nur möglich, unberuhigten Massenstahl mit einem mittleren oder niedrigen Kohlenstoffgehalt herzustellen, wobei der maximale Kohlenstoffgehalt 0,28 oder 0,30 0/, betrug (vgl. »The Making, Shaping and Treating of Steel«, 6. Ausgabe, S. 573). Dabei wurde zur Herstellung von unberuhigtem Stahl z. B. mit einem Kohlenstoffgehalt von 0,120/, die Zugabe von Fluor zur flüssigen Schmelze vorgeschlagen.
  • Nach einem anderen Verfahren soll zur Reinigung einer derartigen Stahlschmelze Aluminium oder Kalzium- oder Natriumfluorid, insbesondere zur Entfernung von Aluminium- und Manganoxyd, während des Vergießens in die Formen gegeben werden.
  • Auch wurde bei unberuhigtem Stahl mit einem Kohlenstoffgehalt von 0, 15 0/, und »mehr« die Zugabe von Natriumnitrat und Fe20" nach dem Abstich vorgeschlagen, wobei letzteres aber auch fehlen oder durch andere Streckmittel ersetzt werden kann.
  • Zur Beseitigung von Schlackenablagerungen wurden andererseits ein Termitkörper und als schlackenverdünnender Zusatz Alkalifluoride mit oder ohne Alkalichloride, ebenfalls unter Zusatz von Alkahsilikaten in die Gußform vor und während des Abgießens eingeführt. Dabei wurden als Termitkörper z. B. Aluminium mit Metalloxyden, Gemische von Ferrosilizium, Silizium-Aluminium, Silizium-Kalzium mit Braunstein oder Nitraten empfohlen.
  • Zur Verzögerung der Erstarrung beim Vergießen metallischer Blöcke wurden auch aluminothermisch wirkende Mischungen von Aluminium, oxydischen Stoffen und Fluoriden in bestimmtem Verhältnis in Vorschlag gebracht, wobei in diesen Mischungen je- doch vornehmlich noch feuerfeste keramische Stoffe, wie Schamotte oder Formsand, verwendet werden sollen.
  • Die genannten Verfahren betrafen aber offensichtlich durchweg Stähle oder Stahlschmelzen mit weniger als 0,30 0/, Kohlenstoff, da bekanntlich unlegierte Stähle mit mehr als 0,30 "/, Kohlenstoff stets beruhigt vergössen werden (s. »Werkstoffhandbuch Stahl und Eisene, 1953, Blatt J 1, S. 3, Abs. 2).
  • Bei bestimmten Anwendungsformen, bei denen unberuhigter Massenstahl erwünscht ist, ist jedoch ein höherer Kohlenstoffgehalt vorteilhaft, und es ist dementsprechend ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen derartigen unberuhigten Stahl mit hohem Kohlenstoffgehalt ab 0,350/0 herzustellen und ein entsprechendes Herstellungsverfahren zu schaffen. Ein weiteres Ziel ist die Herstellung von Gußblöcken, die relativ frei von Trichterlunkern sind und für ihre Herstellung keine Warrnhauben erfordern. Mit der Erfindung wird schließlich auch die Herstellung von Flußstahl mit guten Oberflächeneigenschaften, geregelter Seigerung und ohne Schlackeneinschlüsse u. dgl. angestrebt.
  • Die Erfindung ist anwendbar für die Herstellung von Stählen mit einem Kohlenstoffgehalt von über 0,351)/, und bis zu 1,100/,. Kurz gesagt, besteht die Erfindung darin, daß dem nicht desoxydierten Stahl nach dessen Vergießen in Formen (Kokillen) und noch in seinem flüssigen Zustand ein exotherm wirkendes Zusatzmittel neuartiger Zusammensetzung hinzugefügt wird. Das Zusatzmittel wird jeder Kokille, z. B. ehe sie halb gefüllt ist, zugesetzt, während der Stahl in diese vergossen wird. Das Zusatzmittel setzt sich zusammen aus Eisenoxyd und Natriumfluorid, enthält aber auch ein exotherm wirkendes Reaktionsgemisch von körnigem Aluminium und einer Verbindung, die eine Sauerstoffquelle zur Bindung damit darstellt, wie Natriumnitrat. Die Menge des verwendeten Zusatzmittels beträgt 0,5 bis 2 kg pro Tonne Rohblockgewicht. Die folgenden Bereiche für die verschiedenen Bestandteile des Zusatzmittels wurden als einwandfrei festgestellt:
    Tabelle I -
    Gewichtsprozent
    Eisenoxyd ................ 40 bis 80 0/0
    Körniges Aluminium ....... 2,5 bis 17 11/0
    Natniunmitrat ............. 5 bis 340/0
    Natriumfluond ............. 5 bis 20 0/0
    Der Mengenanteil von Natriumnitrat sollte das Doppelte des Aluminiumanteiles betragen. Die Bestandteile müssen so weit zerkleinert sein, daß sie ein Sieb von 2,36 bis 2,38 mm lichter Maschenweite (8 mesh screen) passieren, und müssen vor ihrer Verwendung gründlich durchmischt werden.
  • Eisenoxyd fördert die Ausbildung einer Randerstarrungsschicht beim flüssigen Stahl, indem es den Sauerstoff zur Bindung , mit einem Teil des gegenwärtigen Kohlenstoffes liefert. Natriumnitrat liefert Sauerstoff zur Bindung mit Aluminium. Diese Reaktion führt zur Entwicklung einer großen Hitzemenge, die dazu dient, das Eisenoxyd und Natriumfluorid zu schmelzen, ohne daß örtliche Kühlung des Rohblocks eintritt.
  • Der Gesamtvorgang beim Einbringen des Zusatzmittels besteht also darin, daß geschmolzenes Eisenoxyd und Natriumfluorid dem flüssigen Stahl während dessen Vergießens in die Form zugesetzt wird, so daß bei dem folgenden Abstehen die Bildung der Randschicht solange als nötig kräftig fortschreitet, um eine Erstarrungs- oder Randzone von der gewünschten Dicke zu bilden. Nachdem das Eisenoxyd des Zusatzmittels reagiert hat, verbleibt ein Natriumaluminatschaum, der als Fluß- und Spülmittel für irgendwelche Schlackeneinschlüsse, wie Silikate, dient.
  • Als - typisches Beispiel. für die . Durchführung der Erfindung wird eine, Menge Stahl im gewöhnlichen Siemens-Martin-Verfahren hergestellt, mit der Ausnahme, daß kein Deoxydationsmittel, wie Ferrosilizium, Aluminium oder Ferrotitan und Magnesium, dem Bad im Ofen oder der Gießpfanne nach dem Ofenabstich#,zugesetzt wird,# Der Kohlenstoffgehalt der geti4nuten",Stahlmenge wird dann fortschreitend im Ofen aunä,4ernd"auf den gewünschten Endwert, z. B. 0,6 ' 507., gebracht, Bund Ferromangan wird im Ofen oder in der Cii#ßpfanne nach Bedarf zugesetzt. Dieser kann - etwg Uur,,0,23 kg, pro Tonm in einem Fall und bis zu 11,3 kg pro Toime in einem anderen Falle betragen. Nach dem Abstich wird der Stahl in nach unten sich erweiternde Flaschenhalskokillen, d. h. solche ohne Warmhauben, unter Zusatz von etwa 1,13 kg pro Tonne Rohblockgewicht eines Zusatzmittels vergossen, das aus 68 0/0 kömigem Eisenoxyd in Form von Zunder (deseamer dust), 170/, Natriumfluorid, 100/0 Natriumnitrat und 5010 körnigem Aluminium besteht. Nach einer vorbestimmten Zeit für die Randbildung, die sich nach der Dicke der gewünschten Randzone: (case) richtet, d. h. 15 Sekunden bis 5 Minuten, wird die Randbildung im wesentlichen durch chemisches Unterbrechen (precapping), nämlich durch Zusatz von etwa 60 g pro Tonne Rohblockgewicht eines geeigneten Deoxydationsmittels, wie Aluminium oder Kalzium-Silizium-Legierung, aufgehalten, worauf die Kokillen mechanisch abgedeckt werden.
  • Das Verfahren zum Herstellen von unberuhigtem Massenstahl unter Zusatz von Oxyden zum Stahl-in der Kokille während des Vergießens der kohlenstoffhaltigen, unlegierten Stahlschmelze in die Kokille-ist demnach dadurch gekennzeichnet, daß die in die Kokillen zu vergießende Stahlschmelze einen Kohlenstoffgehalt von über 0,359/0 aufweist und daß ohne Durchführung einer Behandlung mit Desoxydationsmitteln, wie Siliziuni (Ferrosilizium), Aluminium, Titan (Ferrotitan)-, Magnesium od. dgl., ein Zusatzmittel, bestehend im wesentlichen aus 40 bis 80"/() Eisenoxyd, 5 bis 20 l)/, Natriumfluorid,. 2,5 bis 17 0/0 Aluminiumgranulat und 5 bis 35 0/0 Natriumnitrat, in einer Menge von 0,45 -bis 1,8 kg.- pro Tonne Rohblockendgewicht nicht wesentlich später als am Anfang des Füllens der Kokille dem darin enthaltenen Stahl zugesetzt wird und nach Beendigung des Vergießens dem Stahl eine vorbestimmte Zeit zur unbehinderten Ausbildung der Randerstarrung gelassen wird: - Eine weitere vorteilhafte Ausbildung des Verfahrens besteht darin, daß das Zusatzmittel ein Gemisch aus 68 0/, Eisenoxyd, etwa 17 0/, Natriumfluorid, etwa 10 0/, Natriumnitrat und etwa 591, Aluminium ist.
  • Noch eine weitere vorteilhafte Ausbildung des. Verfahrens besteht darin, daß die unbehinderte (unberuhigte) Ausbildung der Randerstarrungszone nach der vorbestimmten Zeit nach- Beendigung. des Vergießens durch Zusatz eines Desoxydationsmittels wie Aluminium oder Kalzium-Silizium unterbrochen wird.
  • Eine - Probe von erfindungsgemäß hergestelltem Stahl gab die folgende -Analyse -
    Tabelle II
    90 C 010 p -- 0/0 S % si 1 o/' Al
    Gießpfannen,inhalt .................... 0,67 0,22 0,015,-- 0,024 0,02-
    Knüppelanäl#se, Oberes'Eüdedes"k#hblocks Ges#a: i-at4uerschnitt ..... 0,66 0,20 01 -015 0,025 0,01 0,006
    Unteres% Ende, de§ Rohblocks ................ 0,62 0,19
    Ci'berfl'7äche'deä Knpppel"
    Oberes triä## des Roliblocks ............ 0,45 0,20 9,10 0,015
    2#
    9,53 mm Mitten4ohrig#en# auf 51 51 mm Knüppel
    dbereS'*'tnd# de"s' Rohblocks .................... 0,95 0,23 .0,019 0,069 U,01 0,006
    Weitere Beispiele für die Zusammensetzung des Zusatzmittels sind:
    Tabelle III
    Nr. j. Zunder 01, NaF 1, Al % NaN0#
    (desearner dust)
    1 11
    -
    -
    1 74 17 3 6
    2 71 20 3 6
    3 65 5 10 20
    4 53 17 10 20
    5 60 10 10 20
    6 41 17 14 28
    7 40 9 17 34
    Der Querschnitt von Rohblöcken aus erfindungsgemäß hergestellten Flußstahl ist durch eine äußere Zone oder Randschicht von bestimmter Dicke gekennzeichnet, und diese Zone bleibt in den aus den Rohblöcken gewalzten Knüppeln bestehen. In dieser äußeren Zone beträgt der Kohlenstoff- und Schwefelgehalt etwa zwei Drittel der Durchschnittskonzentration (Gießpfannenanalyse), und Einschüsse felflen fast vollständig, was dem Stahl ausnehmend gute Zieheigenschaften verleiht. Der Kohlenstoff- und Schwefelgehalt in der Mitte des Quarzschnittes beträgt das 1,5- oder Mehrfache der Durchschnittskonzentration.
  • Mit dem vorliegenden Verfahren hergestellte Stahlrohblöcke können zu Vorblöcken und Knüppeln sowie zu gewöhnlichem unberuhigtem Schmiedeeisen (low carbon rimmed steel) (d. h. Stahl mit 0, 12 0/0 Kohlenstoff und 0,50 0/, Mangan) ausgewalzt werden und sind trichterlunkerfrei, was eine höhere Ausbeute und ebenso gute Oberflächeneigenschaften ergibt. Die Steigerung in den Rohblöcken wird in wünschenswertem Maße beherrscht und kann ohne weiteres unterhalb der für viele Anwendungsformen festgelegten Grenzen gehalten werden. Die Erstarrungs-oder Randzone ist sauberer und einschlußfreier als normaler beruhigter Stahl, und dieser Zustand bleibt sogar in der oberen Mitte der Rohblöcke bestehen. Das Kohlenstoffgefälle von der Oberfläche zur Mitte hin ergibt die gewünschten Härtungseigenschaften. Der zu Draht ausgewalzte Stahl läßt sich gut zu Feindraht ausziehen und läßt sich auch leicht zu Bandmaterial kaltwalzen. Das Fehlen von Silizium und Aluminium sowie der Einschlüsse verbessern die elektrische Leitfähigkeit, was den Stahl besonders geeignet für die Herstellung der in Überlandleitungen verwendeten hochfesten Drähte macht.
  • Obwohl im vorstehenden nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben wurde, sind selbstverständlich Änderungen und Abwandlungen möglich, ohne vom Wesen und Ziel der Erfindung abzuweichen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Verfahren zum Herstellen von unberuhigtem Massenstahl unter Zusatz von Oxyden zum Stahl in der Kokille während des Vergießens der kohlenstoffhaltigen, unlegierten Stahlschmelze in die Kokille, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Kokillen zu vergießende Stahlschmelze einen Kohlenstoffgehalt von über 0,350/, aufweist und daß ohne Durchführung einer Behandlung mit Desoxydationsmitteln, wie Silizium (Ferrosilizium), Aluminium, Titan (Ferrotitan), Magnesium od. dgl., ein Zusatzmittel, bestehend im wesentlichen aus 40 bis 800/, Eisenoxyd, 5 bis 200/, Natriumfluorid, 2,5 bis 170/, Aluminiumgranulat und 5 bis 350/, Natriumnitrat, in einer Menge von 0,45 bis 1,8 kg pro Tonne Rohblockendgewicht nicht wesentlich später als am Anfang des Füllens der Kokille dem darin enthaltenen Stahl zugesetzt wird und nach Beendigung des Vergießens dem Stahl eine vorbestimmte Zeit zur unbehinderten Ausbildung der Randerstarrung gelassen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzmittel ein Gemisch aus 68 0/, Eisenoxyd, etwa 170/0 Natriumfluorid, etwa 100/, Natriumnitrat und etwa 501, Aluminium ist. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unbehinderte (unberuhigte) Ausbildung der Randerstarrungszone nach der vorbestimmten Zeit nach Beendigung des Vergießens durch Zusatz eines Desoxydationsmittels wie Aluminium oder Kalzium-Silizium unterbrochen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 417 344, 905 194, französische Patentschrift Nr. 648 146, britische Patentschrift Nr. 509 442; USA.-Patentschriften Nr. 2 108 254, 2 143 410, 2 181693; Werkstoffhandbuch Stahl und Eisen, 1953, Blatt J 1, S.3.
DEU3870A 1955-05-26 1956-04-30 Verfahren zur Herstellung von unberuhigtem Massenstahl Pending DE1143839B (de)

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