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DE1143756B - Entladehilfsgeraet - Google Patents

Entladehilfsgeraet

Info

Publication number
DE1143756B
DE1143756B DEF22838A DEF0022838A DE1143756B DE 1143756 B DE1143756 B DE 1143756B DE F22838 A DEF22838 A DE F22838A DE F0022838 A DEF0022838 A DE F0022838A DE 1143756 B DE1143756 B DE 1143756B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
container
openings
conveyor
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF22838A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Frederick Loomis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fuller Co
Original Assignee
Fuller Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuller Co filed Critical Fuller Co
Publication of DE1143756B publication Critical patent/DE1143756B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0347Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers
    • B65G2814/035Feeding or discharging devices adapted to car shapes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Entladehilfsgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Entiadehilfsgerät, insbesondere auf einen pneumatischen Förderer, mit einem Fahrgestell, das durch eine Hubeinrichtung so höhenverstellbar ist, daß die Einlaßöffnungen des Förderers an Bodenöffnungen eines gefedert gelagerten Behälterfahrzeuges dicht anlegbar sind.
  • Das Entladen von Transportfahrzeugen zum Transport von pulverförmigen und granularen Teilchen war in sehr vielen Fällen dadurch erschwert, daß die Fahrzeuge ihre Lage während der Entladung ändern.
  • Die Lagerung eines Fahrzeugs, meist in Form von Federn, ist für eine maximale Last eingerichtet. Wenn daher der Ladezustand des Behälters geändert wird, so stellt sich ein neues Gleichgewicht zwischen Ladegewicht und Federkräften ein. Aus diesem Grund wird sich ein bestimmter Teil des Fahrzeugs bei Vollast und Teillast in verschiedenen Höhenlagen befinden. Es ist offenbar, daß sich bei einer Ladung zwischen Vollast einerseits und leerem Zustand andererseits Zwischenhöhen ergeben, die sich nach den besonderen Eigenschaften der Lagerung, wie beispielsweise deren Alter, Zustand und jeweiliger Charakteristik richten. Die Bewegung des Fahrzeugs in Aufwärtsrichtung hat eine Trennung des Fahrzeugs von der an ihr angebrachten Entladeeinrichtung zur Folge, da das Fahrzeuglagersystem auf letztere nicht einwirkt.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man die Entladeeinrichtung während des Entladevorganges starr mit dem Fahrzeug verbunden, und zwar durch Verschrauben von Flanschen, Stützen oder Festspanneinrichtungen. DieseArtderstarrenVerbindunghat sich jedoch nicht bewährt, insbesondere weil zum Anbringen und zum Entfernen der Entladeeinrichtung jedesmal ein erheblicher Arbeitszeitaufwand erforderlich ist.
  • Es sind weiter Ausführungen bekannt, bei denen die Entladeeinrichtung von vornherein starr und unlösbar am Fahrzeug angebracht ist. In diesem Fall wirkt die Fahrzeuglagerung sowohl auf die Entladeeinrichtung als auch auf das Fahrzeug, und eine Trennung infolge Aufwärtsbewegung des Fahrzeugs mit zunehmender Entladung tritt nicht ein. Die ständige Anbringung der Entladeeinrichtung, insbesondere der besonders vorteilhaften pneumatischen Entladeeinrichtung, erhöht jedoch die Kosten des Fahrzeugs und vermindert die Ladekapazität und damit die wirtschaftliche Beförderung mittels eines großen Fahrzeugparks im Hinblick auf das erhöhte Gewicht und die höhere Schwerpunktlage, wobei zu beachten ist, daß das zusätzliche Gewicht nur während des Entladungsintervalls nutzbar gemacht werden kann und während der gesamten Transportzeit als toter Ballast mitgeführt wird.
  • Einen gewissen Fortschritt brachte eine Einrichtung mit zwei Einlaßöffnungen, die mit den Austrittsöffnungen der Kübel von Eisenbahnwagen verbunden werden können. Hierzu wird die Einrichtung von Hand unter die Kübel gebracht und direkt auf den Schienen des betreffenden Gleises abgestellt. Die Einlaßöffnungen werden an die Austrittsöffnungen angeschlossen und können hierbei, da der Anschluß nachgiebig ist, eine gewisse Aufwärtsbewegung erfahren. Während des ganzen Entladevorganges ruht aber das gesamte Untergestell auf den Schienen. Ein großer Nachteil dieser Einrichtung liegt darin, daß dieses bekannte Gut nicht fahrbar ist und somit für einen raschen Einsatz an verschiedenen Entladesteilen ungeeignet ist.
  • Es ist ferner eine Vorrichtung bekannt, die eine horizontale Verlängerung in Form eines Rahmens aufweist, der auf Eisenbahnschienen ruhen und unter einen Eisenbahnwagen geführt werden kann. Die Verlängerung ist oben offen und trägt einen Förderer.
  • Wird die Verlängerung auf den Schienen unter einen Kübelwagen gebracht und -der Kübelboden geöffnet, fällt das Material auf den Förderer und wird durch diesen weggeschafft. Das äußere Ende der Verlängerung ist auf einem Spurrad abgestützt. Um das Unterfahren der Förderverlängerung unter den Boden eines zu entladenden Wagens zu erleichtern, sind eine Handkurbel und eine Winde vorgesehen, mittels deren die Rahmenverlängerung leicht angehoben werden kann, um sie über die Schienen des Gleises gleiten zu lassen. Würde dieses bekannte Entladehilfsgerät zur Entladung pulverförmigen Gutes aus einem federnd gelagerten Schütt-Trichterwagen benutzt werden, könnte zwar zunächst das vordere Ende des Gerätes genügend weit angehoben werden, um in dichten Eingriff mit der Auslaßöffnung des Wagens zu kommen; ein solcher Eingriff würde jedoch nicht aufrechterhalten werden können, wenn die auf der federnden Aufhängung ruhende Last abnimmt und der Wagenkörper sich allmählich nach oben bewegt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Entladehilfsgerät zu schaffen, das sich speziell für das Entladen federnd gelagerter Schütt-Trichterwagen eignet und bei dem die Nachteile der bekannten Vorrichtungen vermieden werden und insbesondere eine dichte Verbindung zwischen dem Schütt-Trichterauslaß und der Einlaßöffnung des Entladehilfsgerätes während des ganzen Entladevorganges sichergestellt ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hubeinrichtung mit einem Kraftspeicher verbunden ist, der eine selbsttätige Anlage der Öffnungen des Förderers an die beim Entleeren nach oben ausweichen den Behälteröffnungen bewirkt.
  • Als Hubeinrichtung sind vorzugsweise hydraulische Zylinder vorgesehen, die an eine Handpumpe sowie parallel zu dieser an einen hydropneumatischen Kraftspeicher angeschlossen sind.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist die Pumpe auf einer keilförmigen Unterlage derart angeordnet, daß das Ö1 unter seiner Schwerkraft aus einem Sammelbehälter selbsttätig in die Pumpenkammer fließt.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist an die hydraulische Anlage ein an sich bekanntes Entlastungsventil angeschlossen, das bei einem vorbestimmten Entladezustand des an das Gerät angeschlossenen Behälters anspricht und bewirkt, daß das Ö1 zurück in den Sammelbehälter fließt.
  • Alternativ ist es an Stelle des Kraftspeichers und der Pumpe möglich, eine von einem Motor angetriebene Zahnradpumpe vorzusehen, die über einen Druckregler den gewünschten Druck in der Anlage aufrechterhält.
  • Der Einlaß des Entladehilfsgerätes ist relativ zum Träger unter der Wirkung einer Hubkraft ungefähr senkrecht nach oben bewegbar. Dies ermöglicht, daß unabhängig von der Höhe des Behälters, die dieser bezüglich des Bodens oder einer sonstigen Unterstützungsfläche entsprechend einem bestimmten Entladezustand einnimmt, ständig eine dichte Verbindung zwischen dem Behälterauslaß und dem Entladehilfsgeräteinlaß erhalten bleibt. Zu diesem Zweck stellt sich die zur Halterung des Entladehilfsgerätes vorgesehene Einrichtung selbsttätig zum Einlaß des Entladehilfsgerätes ein. Die Lage des Entladehilfsgerätes und seines Einlasses wird relativ zu seinem Träger automatisch verstellt, wenn sich der Behälterauslaß im Hinblick auf das abnehmende Ladegewicht senkrecht hebt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht eines Entladehilfsgerätes gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht gemäß Fig. 1 mit dem Entladehilfsgerät in Entladestellung, Fig. 3 eine Draufsicht in größerem Maßstab auf den linken Teil des Entladehilfsgerätes nach Fig. 1 und 2, Fig. 4 eine Vorderansicht des Gerätes nach Fig. 2, Fig. 5 einen Teilschnitt in größerem Maßstab zur Darstellung der Materialförderung und der Einrichtung zum Anheben des Gerätes, Fig. 6 einen Teilschnitt gemäß Fig. 5 in größerem Maßstab.
  • In der Zeichnung, insbesondere Fig. 1 und 2, ist das Entladehilfsgerät als ganzes mit 10 bezeichnet, das unterhalb eines üblichen, mit Federn ausgerüsteten Eisenbahnwagens 11 mit Behälteraufbau vorgesehen ist, der Entladetrichter 12 und 12' aufweist.
  • Das Entladehilfsgerät weist ein Eintrittsgehäuse 13 auf, an dem im Abstand voneinander angeordnete Flansche 14 und 14' vorgesehen sind; die je eine von zwei identischen Einlaßöffnungen 15 bzw. 15' umschließen. Federnde Abdichtringe 16 bzw. 16' sind mit den oberen Flächen der Flansche verbunden und können gegen die unteren Kanten der Trichter 12 und 12' unter Abdichtung so anliegen, daß das pulverförmige Gut des Wagens durch Öffnungen 17 und 17' am Trichterboden in das Eintrittsgehäuse 13 hineinfließen kann.
  • Der Boden des Gehäuses 13 ist mit einer Vorrichtung versehen, um das in das Gehäuse gelangende Gut in Längsrichtung an eine Fördereinrichtung weiterzugeben, mit deren Hilfe das pulverförmige Gut einem Vorratsbehälter zugeführt werden kann.
  • Die Vorrichtung, um das Material in Längsrichtung im Gehäuse 13 zu fördern, weist ein unteres, als Belüftungskammer dienendes Gehäuse 19 mit einem gasdurchlässigen Boden 20 auf, durch welchen die in die Belüftungskammer eintretende Luft dem darüberliegenden, pulverförmigen Gut zufließt und dieses belüftet. Die Belüftungskammer mit dem gasdurchlässigen, gutfördernden Boden 20 ist von der gleichen Breite wie das Eintrittsgehäuse und ist gegebenenfalls mit dessen Boden durch Verschraubungen verbunden, wobei die Seitenwände des Gehäuses sich nach oben zu, von der Breite des Bodens 20 ausgehend, erweitern.
  • Der pneumatische Schwerkraftförderer ist nach unten in Richtung auf die Fördereinrichtung zu geneigt, und die in das Gehäuse 19 einströmende Luft fließt nach oben durch den gasdurchlässigen Boden 20 hindurch und belüftet das darüberliegende pulverförmige Gut in der Art, daß es nach unten entlang der oberen Fläche des Bodens 20 des Schwerkraftförderers zufließt.
  • Am unteren Ende des pneumatischen Schwerkraftförderers ist eine Zellenradschleuse vorgesehen, die in einem Gehäuse 21 sitzt, in dem ein Rotor 22 drehbar angeordnet ist. Der Rotor ist fest mit einer Welle 23 verbunden und besitzt eine Vielzahl von am Ende offenen Zellen 24, die das Gut aufnehmen, das vom unteren Ende des Bodens 20 des pneumatischen Schwerkraftförderers abgegeben wird.
  • Die Stirnplatten des Gehäuses 21 weisen miteinander fluchtende Öffnungen auf, mit denen die Luftzufuhrleitung und die Gutabfuhrleitung 25 bzw. 26 verbunden sind. Die Zellenradschleuse ist durch einen Motor 27 über eine Kraftübertragungseinrichtung angetrieben, die ein Kettenradgetriebe 28 aufweist, durch das die Motorwelle mit der Welle 23 verbunden ist.
  • Das Getriebe ist mit einem Schutzblech 29 abgedeckt.
  • Wie in Fig. 5 dargestellt, ist das Eintrittsgehäuse 13 unmittelbar mit der Rotorkammer verbunden. Der Rotor dreht sich im Uhrzeigersinn, und wenn die betreffenden Zellen nacheinander dem offenen Ende des Eintrittsgehäuses gegenüber angelangt sind, so fließt das belüftete Gut in diese Zellen und füllt sie auf.
  • Eine weitere Drehung bringt die gefüllten Zellen in Verbindung mit der Luftzufuhrleitung und der Gutabfuhrleitung 25 bzw. 26, so daß Luft von der Luftzufuhrleitung axial durch die betreffenden Zellen strömt und das darin befindliche Gut aus der Zelle in die Leitung 26 hineinbläst, durch die es in den Sammelbehälter gelangt. Um dafür zu sorgen, daß das Gut vollständig aus den Zellen herausgeblasen wird, sind die Zufuhr- und die Abfuhrleitungen 25 bzw. 26 an den Stirnplatten des Rotors durch Übergangsrohrstücke 25' und 26' angeschlossen. Diese Rohrstücke sind an der Stelle, an der sie mit der Zufuhr- bzw. Abfuhrleitung verbunden sind, zylindrisch, haben jedoch dort, wo sie an die Stirnplatten des Gehäuses angeschlossen sind, die Form der Rotorzellen. Hierdurch werden die ganzen Zellen durch die Luft vollständig leergeblasen, so daß in den Ecken der Zellen kein Material zurückbleibt.
  • Der Behälterwagen 11 kann mit pneumatischen Schwerkraftförderern an beiden Seiten der Trichter 12 und 12' versehen sein, um den gleichmäßigen Fluß des Materials vom Hauptteil des Wagens in die Trichter zu erleichtern. Die Belüftungskammern dieser pneumatischen Schwerkraftförderer werden mit Luft über die Leitungen 31 und 31' beschickt, die ihrerseits über Kupplungen 32 und 32' mit einem Luftverteiler 33 verbunden sind, der Luft vom Lufteinlaß 34 erhält.
  • Der Luftverteiler 33 ist mit Ventilen 35 und 35' versehen, die den Luftstrom innerhalb des Wagens regulieren, der durch die Leitungen 31 und 31' zu den pneumatischen Schwerkraftförderern fließt. Der Luftverteiler 33 ist außerdem mit einer Anschlußleitung 36 versehen, die zur Belüftungskammerl9 des pneumatischen Schwerkraftförderers am Boden des Materialeintrittsgehäuses 13 führt und mit ihr verbunden ist.
  • In dem vom Luftverteiler 33 zur Anschlußleitung 36 führenden Rohrstück ist ein Ventil 37 vorgesehen, durch das die in die Belüftungskammer 19 eingeführte Luft reguliert werden kann. Der Luftverteiler ist am Fördergehäuse durch an den Stirnplatten befestigte Träger 38 und 38' und mit diesen verbundenen U-förmigen Bügeln 38a und 38b gehalten.
  • Das Entladehilfsgerät kann in Entladestellung unterhalb des Behälterwagens an seinem rechten Ende gemäß Fig. 2, beispielsweise mit Hilfe einer Verschraubung 39, gehalten sein, die sich durch den Außenrand eines Flansches 40 des Trichters 12' und eines ähnlichen Flansches 41 hindurch erstreckt, der am Eintrittsgehäuse 13 des Gerätes angebracht ist.
  • Das gesamte Gewicht des Gerätes wird von den Rädern 42 und 42' getragen. Beide Räder sind auf einer Achse 43 angeordnet, die am Boden der Belüftungskammer 19 befestigt ist und sich über die ganze Breite der Belüftungskammer 19 erstreckt. Auf den Endstücken der Achse 43 ist je ein Winkelhebel 44 vorgesehen, die je einen nach vorwärts gerichteten Arm 45 aufweisen. Diese Arme sind mit je einem Lagerzapfen 46 versehen, auf denen je ein Rad drehbar angeordnet ist. Der Winkelhebel hat außerdem einen nach oben gerichteten Arm 47, an dem eine Verstelleinrichtung angreift, mit deren Hilfe der Winkelhebel um die Achse 43 gesshwenkt werden kann, um so die Höhenlage des Gerätes relativ zu den das Gerät tragenden Rädern zu verstellen.
  • Wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, weisen die Winkelhebel 44 jeweils eine Hülse 48 auf, die auf der Achse 43 drehbar angeordnet ist. Da die Winkelhebel im wesentlichen das ganze Gewicht des Entladegerätes tragen müssen, sind sie mit Verstärkungsrippen 49 versehen.
  • Die Verstelleinrichtung, die durch Schwenken der Winkelhebel eine senkrechte Bewegung des Gerätes relativ zu den Tragrädern bewirkt, arbeitet hydraulisch und weist hydraulische Zylinder 51 und 51' auf. Die Zylinder sind über Haltestangen 52 und 52' mit Buchsen 53 und 53' verbunden, die drehbar auf Zapfen 54 und 54' angeordnet sind, die ihrerseits an den Seiten des Eintrittsgehäuses 13 mittels daran angeschweißter Platten 55 und 55' befestigt sind.
  • Die hydraulischen Zylinder sind ihrerseits mit den üblichen Kolben und den Kolbenstangen 56 und 56' versehen, die an ihren äußeren Enden Gabelstücke 57 und 57' tragen, die ihrerseits an den Enden der Arme 47 und 47' der Winkelhebel befestigt sind. Die Gabelstücke sind relativ zu den Kolbenstangen 56 und 56' einstellbar, um so das Entladehilfsgerät waagerecht ausrichten zu können.
  • Die Arbeitszylinder 51 und 51' sind mit einem Leitungssystem 58 verbunden, das beispielsweise mit Öl gefüllt ist. Dieses Rohrsystem ist mit Hilfe von Leitungen 59 und 60 mit einer Pumpe 62, die mit einem Sammelbehälter zu einer Baueinheit üblicher Art zusammengebaut ist, und ferner mit einem Druckspeicher 63 von ebenfalls üblicher Bauart verbunden.
  • Die Pumpe 62 weist eine Pumpenkammer 64 und einen angeschlossenen Sammelbehälter 65 auf. Die Pumpe wird durch einen Handhebel 66 betätigt, mit dessen Hilfe Öl vom Behälter 65 in das Leitungssystem, die hydraulischen Zylinder 51 und 51' und schließlich auch in den Druckspeicher 63 hineingepumpt werden kann.
  • Die Pumpe wird so lange betätigt, bis das Ö1 innerhalb des Pumpensystems, der damit verbundenen hydraulischen Zylinder und des Druckspeichers, unter einem vorbestimmten Druck steht. Der Druckspeicher weist einen mit Gas gefüllten ausdehnbaren Sack auf, der eine quer zur Speicherkammer angeordnete Membran bildet, gegen die der Druck des Öles wirkt. Bei einem bestimmten Druck wird das Ende des dehnbaren Sackes nach innen zu in erheblichem Maße durch das Drucköl verformt, und der Gasdruck in dem Sack ergibt einen im wesentlichen konstanten Druck des Öles innerhalb des hydraulischen Systems. Die hydraulischen Zylinder können nun in einer solchen Richtung bewegt werden, daß die Winkelhebel 44 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn geschwenkt werden, um so eine Aufwärtsbewegung des Gerätes relativ zu den Tragrädern zu bewirken.
  • Der Motor 27, die Pumpe 62 und der Druckspeicher 63 sind sämtlich auf einer Tragplatte 67 angeordnet, die an den Stirnplatten des Gehäuses 21 der Zellenradschleuse mit Hilfe von Trägern 68 und 68' befestigt ist. Die Pumpe 62 ist dabei auf einer keilförmigen Unterlage 69 derart angeordnet, daß das Ö1 im Sammelbehälter unter seiner Schwerkraft in die Pumpenkammer fließt.
  • Anstatt die durch den Pumpenhebel betätigte Pumpe und den dargestellten Druckspeicher zu verwenden, kann auch eine übliche Zahnradpumpe eingebaut werden, die vom Motor 27 angetrieben wird und über einen Druckregler den gewünschten Druck im hydraulischen System aufrechterhält.
  • Eine besondere Einrichtung ist vorgesehen, um ein vollständiges Füllen der Zellen 24 des Rotors 22 zu erreichen. Wie in Fig. 5 und 6 dargestellt, ist das untere Ende des pneumatischen Schwerkraftförderers an dem Gehäuse des Zellenrades durch Schrauben 71 befestigt, die in Ansatzstücke des Fördergehäuses und der Belüftungskammer 19 hineingeschraubt sind. Der gasdurchlässige Boden 20, der oberhalb der Oberseite der Belüftungskammern 19 angeordnet ist und diese nach oben abschließt, ist an Querstücken72 so befestigt, daß sich dieser Boden über das Ende der Belüftungs- -kammer hinaus in den Zufuhrhals der Zellenradschleuse mit Hilfe von seitlichen Endplatten73 erstreckt, die dazu dienen, das verlängerte Ende der gasdurchlässigen Platte vom Boden des Zufuhrhalses im Abstand zu halten, so daß der Deckel an seinen Seiten und am Ende gegen Luftaustritt abzuschließen ist. Der so gebildete Raum 74 steht mit der Belüftungsklammer 19 durch einen Durchlaßkanal 75 in Verbindung, so daß die Luft aus der Belüftungskammer in den Raum 74 einströmen und von diesem nach oben durch das verlängerte Ende des Bodens 20 fließen kann, so daß das nach unten fließende Gut gerade in dem Augenblick belüftet wird, in dem es in die Zellen 24 des Zellenrades einströmt.
  • Wie aus Fig. 5 hervorgeht, fließt die in den Zellen 24 eingeschlossene Luft, wenn das in den Zellen vorhandene pulverförmige Gut mit Hilfe des aus der Leitung 25 austretenden Luftstromes entnommen ist, in den oberen Raum des Eintrittsgehäuses 13 so ab, daß sie mit dem freien Materialfluß entlang dem Gehäuse 21 in den Zellen nicht in Berührung kommt.
  • Die so aus den Zellen austretende Luft und außerdem die nach oben durch den gasdurchlässigen Boden 20 ausströmende Luft entweicht nach oben durch die Trichter des Wagens und in die oberhalb des Wagens vorhandene Atmosphäre. Obgleich diese Luft im Gegenstrom zum Fluß des Gutes vom Wagen zum Eintrittsgehäuse 13 strömt, so wird doch der Fluß des Gutes von den Trichtern 12 und 12' zum Gehäuse nicht wesentlich behindert, da die Einlaßöffnung am Gehäuse 13 sehr groß ist.
  • Um die Beweglichkeit des Entladehilfsgerätes und seine richtige Stellung unterhalb des Wagens zu erleichtern, sind an seinen Enden Handgriffe 76 und 77 vorgesehen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Entladehilfsgerät, insbesondere pneumatischer Förderer, mit einem Fahrgestell, das durch eine Hubeinrichtung so höhenverstellbar ist, daß die Einlaß öffnungen des Förderers an Bodenöffnungen eines gefedert gelagerten Behälterfahrzeuges dicht anlegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (51) mit einem Kraftspeicher (63) verbunden ist, der eine selbsttätige Anlage der Öffnungen(15) des Förderers (10) an die beim Entleeren nach oben ausweichenden Behälteröffnungen (17) bewirkt.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Hubeinrichtung hydraulische Zylinder (51, 51') vorgesehen sind, die an eine Handpumpe (62) sowie parallel zu dieser an einen hydropneumatischen Kraftspeicher angeschlossen sind.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (62) auf einer keilförmigen Unterlage (69) derart angeordnet ist, daß das Ö1 unter seiner Schwerkraft aus einem Sammelbehälter (65) selbsttätig in die Pumpenkammer fließt.
  4. 4. Gerät nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an die hydraulische Anlage ein an sich bekanntes Entlastungsventil angeschlossen ist, das bei einem vorbestimmten Entladezustand des an das Gerät angeschlossenen Behälters anspricht und bewirkt, daß das Ö1 zurück in den Sammelbehälter (65) fließt.
  5. 5. Gerät nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Kraftspeichers und der Pumpe eine von einem Motor (27) angetriebene Zahnradpumpe vorgesehen ist, die über einen Druckregler den gewünschten Druck in der Anlage aufrechterhält.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 922 099; USA.-Patentschrift Nr. 1 955 536.
DEF22838A 1956-04-18 1957-04-16 Entladehilfsgeraet Pending DE1143756B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US1143756XA 1956-04-18 1956-04-18

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DE1143756B true DE1143756B (de) 1963-02-14

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ID=22354848

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DEF22838A Pending DE1143756B (de) 1956-04-18 1957-04-16 Entladehilfsgeraet

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219392B (de) * 1964-03-10 1966-06-16 Peters Ag Claudius Vorrichtung zum Befuellen von in wenigstens einer horizontalen Richtung an wechselnder Stelle befindlichen, nach oben offenen Einfuellstutzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1955536A (en) * 1932-09-10 1934-04-17 Frank P Cullen Unloader
DE922099C (de) * 1943-10-20 1955-01-07 Dansmidth Corp Vorrichtung zum Entladen von feinem Material aus einem Wagen mit Trichterboden

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