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DE1143741B - Warnkerze - Google Patents

Warnkerze

Info

Publication number
DE1143741B
DE1143741B DE1962L0041306 DEL0041306A DE1143741B DE 1143741 B DE1143741 B DE 1143741B DE 1962L0041306 DE1962L0041306 DE 1962L0041306 DE L0041306 A DEL0041306 A DE L0041306A DE 1143741 B DE1143741 B DE 1143741B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
warning
candle
candle according
wind
ignition charge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962L0041306
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Loewen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1962L0041306 priority Critical patent/DE1143741B/de
Publication of DE1143741B publication Critical patent/DE1143741B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V35/00Candle holders
    • F21V35/006Drop catchers; Shade holders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V35/00Candle holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
L41306EXd/74d
ANMELDETAG: 23. F E B R U AR 1962
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABEDER AUSLEGESCHRIFT: 14. F E B R U AR 1963
Die Erfindung betrifft eine Warnkerze, die insbesondere zur Absicherung von Unfallstellen auf Straßen Verwendung finden kann. Solche Warnkerzen werden häufig gegenüber elektrisch betriebenen Warngeräten bevorzugt, da sie billiger in der Anschaffung sind und keinerlei Wartung benötigen.
Diese Warnkerzen bestehen im allgemeinen aus einem sich bei Erwärmung verflüssigenden Brennstoff, wie Wachs, Stearin od. dgl., und Textilabfällen, Spezialtextilien und ähnlichen Materialien, gegebenenfalls unter Zusatz von die Verbrennung fördernden oder die Flamme färbenden Zusätzen. Die Textilkomponente bildet eine Art Docht, die für das Wachs eine relativ große Brennfläche darbietet. Diese bekannten Warnkerzen haben aber den Nachteil, daß sie zu Beginn ihrer Brenndauer, etwa in den ersten 10 Minuten, nur mit sehr kleiner Flamme brennen, so daß sie kaum sichtbar sind und zumeist von einem leisen Windstoß wieder ausgelöscht werden können. Bei Regen oder starkem Wind sind diese Schwierigkeiten in nach größerem Maße gegeben.
Ziel der Erfindung ist es, eine Warnkerze zu schaffen, die schon kurze Zeit nach dem Anzünden mit großer Flamme brennt und daher schon aus größerer Entfernung sichtbar ist sowie gegen Regen- und Windeinflüsse unempfindlicher ist.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß eine an sich bekannte, aus einem sich bei Erwärmung verflüssigenden Brennstoff, wie Wachs, Stearin od. dgl, und Textilstoffen bestehende Warnkerze mit einem Zündsatz aus einem kurzzeitig große Hitze erzeugenden Material versehen ist.
Ein solcher Zusatz bringt, auch wenn er nur kurze Zeit in Betrieb ist, genügend Wachs zum Schmelzen, um die erstrebte große Flamme der Warnkerze zu erzeugen, die gegen Wind und Regen relativ unempfindlich ist. Auch während der kurzen Zündperiode vermögen Witterungseinflüsse die Wirkung des Zündsatzes nicht zu beeinträchtigen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Zündsatz mit chemischen Zusätzen versehen ist, die während seines Abbrennens ein starkes, z. B. rotes oder gelbes Licht verbreiten. Der Zündsatz kann also nach Art der bekannten Warnfeuerpatronen aufgebaut sein, die einen Zusatz aus einer Magnesiumverbindung, einem Gemisch von Strontiumnitrat und Kaliumchlorat od. dgl. enthalten. Der Zündsatz verbreitet daher während derjenigen Zeit, in der die Warnkerze noch keine große, weithin sichtbare Flamme erzeugt, ein mindestens ebenso starkes Licht, so daß die Warnkerze vom Augenblick des Zündens an voll wirksam ist.
Warnkerze
Anmelder:
Hans Löwen, Frankfurt/M., Neckarstr. 9
Hans Löwen, Frankfurt/M.,
ist als Erfinder genannt worden
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Zündsatz in eine oder mehrere Vertiefungen an der Oberseite der Warnkerze eingelassen ist. Beim Abbrennen schmilzt daher ein relativ tiefer Oberflächenbereich des Brennstoffes, so daß schon zu Beginn des normalen Warnkerzenbetriebs eine große flüssige Brennstoffmenge zur Verfügung steht.
Zündsätze zum Zünden einer Pulvertreibladung sind bekannt, auch in Verbindung mit einem abschießbaren Leuchtsatz; die erfindungsgemäße Kombination eines Zündsatzes, der kurzzeitig große Hitze erzeugt, mit einer Warnkerze dagegen führt zu einem neuartigen Effekt, nämlich der vollen Wirksamkeit der Kerze schon kurz nach dem Anzünden.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrer Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Warnkerze gemäß der Erfindung mit aufgesetztem Regenschutz,
Fig. 2 eine Warnkerze in einer verschlossenen Dose und
Fig. 3 einen als Wind- und Regenschutz verwendbaren Dosendeckel.
Die Warnkerze nach Fig. 1 besteht aus zwei etwa konzentrischen Ringen 1 und 2 aus Textilabfällen. Der Ringraum 3 und der Zentralraum 4 sind mit Wachs gefüllt. Der den Zentralraum bildende Längskanal ist nur über einen Teil seiner Höhe mit Wachs versehen, so daß sich eine Fläche 5 ergibt, auf der eine Patrone 6 mit dem Durchmesser des Kanals aufsitzt. Diese Patrone 6 stellt den Zündsatz dar, der mit einem Streichholz an der Stelle 7 angezündet wird und dann beim Herunterbrennen während kurzer Zeit, beispielsweise 2 Minuten, eine große Hitze erzeugt, die das Wachs in dem oberen Teil der Kerze zum Schmelzen bringt und entzündet.
309 509/108
Ein Blech 8 mit abgebogenen Spitzen 9, die in den äußeren Texturing 2 eingedrückt sind, dient als zusätzlicher Schutz gegen starken Regen.
In Fig. 2 ist die erfindungsgemäße Warnkerze 10 unten in einem Dosenteil 11 gehalten, der die Kerze fest abstützt und verhindert, daß beim vollständigen Abbrennen der Warnkerze die Straßendecke beschmutzt oder verbrannt wird. Er leitet ferner Wärme von der Flamme nach unten und hilft dadurch, mehr Brennstoff zu schmelzen. Ein vorzugsweise gleich ausgebildeter Dosenoberteil 12 ist über diese Anordnung gestülpt und schützt die Warnkerze 10 vor Feuchtigkeit. Ober- und Unterteil sind durch einen Spannring 13 mit Kniehebelverschluß, wie er zum Festhalten eines Deckels auf Konservenbüchsen bekannt ist, miteinander verbunden. An der Oberseite der Warnkerze ist genügend Platz für eine Packung 14 mit Sturmstreichhölzem, die also auch bei Wind und Regen zum Zünden der Patrone 6 benutzt werden können.
Der Oberteil 12 kann auch dazu benutzt werden, um die Warnkerze 10 zum Erlöschen zu bringen, indem man ihn einfach darüberstülpt. Lediglich durch Anfassen des Oberteils 12 und des Spannringes 13 kann man die Warnkerze wieder verschließen, so daß man sich nicht an dem heißen Unterteil 11 verbrennt. Eine Wiederverwendung der nur teilweise verbrannten Warnkerze 10 ist möglich, da die ausgelöschte Kerze berm Wiederanzünden nicht die gleichen Schwierigkeiten wie beim ersten Anzünden macht.
Wie Fig. 3 zeigt, kann man den Deckel auch gleichzeitig als Wind- und Regenschutz ausbilden. Zu diesem Zweck besteht der Deckel aus zwei Halbzylindern 15 und 16, die an ihrer Mittelachse über den Drehpunkt 17 miteinander verbunden sind. Durch gegenseitiges Verdrehen der Halbzylinder 15, 16 kann man diesen Deckel so verstellen, daß er von oben zum Teil gegen Regen und von der Seite gegen Wind Schutz bietet.
Abwandlungen der Erfindung sind in vielerlei Richtung möglich, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise kann man einen oder mehrere Zündsätze 6 auch an der Seite der Kerze 10 anbringen, z. B. in dem Ringraum zwischen Kerze und Dose. Auch kann man einen ringförmigen Zündsatz an der Oberseite der Kerze anordnen. Solche Maßnahmen haben den Vorteil, daß auch bei starkem Wind eine gleichmäßige Erwärmung des Brennstoffes erfolgt. Der Regenschutz kann die Oberseite der Kerze vollständig abdecken, wenn an der Seite genügend Öffnungen bleiben. Man kann ihn in den Spalt zwischen Kerze 10 und Dosenunterteil 11 einstecken, oder man kann ihn von vornherein an einem der beiden Dosenteile 11,12,15,16 anbringen.

Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Warnkerze, insbesondere zur Absicherung von Unfallstellen auf Straßen, dadurch gekenn zeichnet, daß eine an sich bekannte aus einem sich bei Erwärmung verflüssigenden Brennstoff, wie Wachs, Stearin od. dgl., und Textilstoffen bestehende Warnkerze (10) mit einem Zündsatz (6) aus einem kurzzeitig große Hitze erzeugenden Material versehen ist.
2. Warnkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündsatz (6) mit chemischen Zusätzen versehen ist, die während seines Abbrennens ein starkes Licht verbreiten.
3. Warnkerze nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündsatz (6) nach Art der bekannten Warnfeuerpatronen auf' gebaut ist.
4. Warnkerze nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündsatz (6) in eine oder mehrere Vertiefungen an der Oberseite der Warnkerze (10) eingelassen ist.
5. Warnkerze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Warnkerze (10) einen oder mehrere Längskanäle (4) besitzt, die nur über einen Teil ihrer Höhe mit Brennstoff gefüllt sind, und daß der Zündsatz (6) aus einer dem Kanal angepaßten Patrone besteht.
6. Warnkerze nach Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Wind- und Regenschutz oberhalb und gegebenenfalls über einen Teil der Umf angsfläche der Warnkerze.
7. Warnkerze nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einer zwei- oder mehrteiligen Dose (11, 12) untergebracht ist, deren Unterteil (11) als Standfläche und deren Oberteil (12) als Verschluß dient.
8. Warnkerze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil aus gegeneinander verschiebbaren Schalen (15, 16) besteht und als Wind- und Regenschutz dient.
9. Warnkerze nach Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Dose Platz für eine Packung Sturmstreichhölzer (14) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1819 008; österreichische Patentschrift Nr. 154 913.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309· 509/108 2.
DE1962L0041306 1962-02-23 1962-02-23 Warnkerze Pending DE1143741B (de)

Priority Applications (1)

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DE1962L0041306 DE1143741B (de) 1962-02-23 1962-02-23 Warnkerze

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DE1962L0041306 DE1143741B (de) 1962-02-23 1962-02-23 Warnkerze

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DE1143741B true DE1143741B (de) 1963-02-14

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ID=600915

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DE1962L0041306 Pending DE1143741B (de) 1962-02-23 1962-02-23 Warnkerze

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DE (1) DE1143741B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224249B (de) * 1965-05-31 1966-09-08 Hermann Schwarz Kommanditgesel Ausbaugestell fuer einen schreitenden Grubenausbau

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT154913B (de) * 1937-03-30 1938-11-10 Eugen Mueller Handleuchtpatrone.
DE1819008U (de) * 1960-03-07 1960-10-06 Gerd Steinmann Warn- und signalkerze.

Patent Citations (2)

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DE1819008U (de) * 1960-03-07 1960-10-06 Gerd Steinmann Warn- und signalkerze.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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