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DE1143523B - Adressendruckmaschine - Google Patents

Adressendruckmaschine

Info

Publication number
DE1143523B
DE1143523B DER23476A DER0023476A DE1143523B DE 1143523 B DE1143523 B DE 1143523B DE R23476 A DER23476 A DE R23476A DE R0023476 A DER0023476 A DE R0023476A DE 1143523 B DE1143523 B DE 1143523B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing
machine
conveyor
conveyor belts
address
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER23476A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Renauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rena Bueromaschinen Fabrik G M
Original Assignee
Rena Bueromaschinen Fabrik G M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rena Bueromaschinen Fabrik G M filed Critical Rena Bueromaschinen Fabrik G M
Priority to DER23476A priority Critical patent/DE1143523B/de
Publication of DE1143523B publication Critical patent/DE1143523B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L11/00Apparatus for directly duplicating from hectographic masters in mirror image, i.e. "wet duplicators" for producing positive copies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2700/00Manifolding, printing or duplicating for office purposes
    • B41P2700/10Hectographic line duplicators
    • B41P2700/12Hectographic line duplicators with single master plates

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Adressendruckmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Adresssendruckmaschine mit lesbarer Schrift an ihrer Vorderseite und Spiegelschrift an ihrer abdruckfähigen Rückseite, insbesondere für mit Adreßfeldem versehene Karteikarten größeren Formats, mit einer Fördervorrichtung, welche nach Auslösung der Maschine die in einem liegend angeordneten Vorratsbehälter stehend gestapelten Druckformen einzeln von diesem Vorratsbehälter zur Druckstelle fördert.
  • Bei Tiegeldruckpressen ist es bekannt, die geprägten Druckplatten, bei denen das geprägte Druckbild auf der einen Plattenseite lesbar und auf der anderen Seite im Spiegelbild vorhanden ist, in einem liegend angeordneten Vorratsbehälter stehend zu stapeln. Diese Druckplatten werden nach jedem Auslösen der Maschine nach und nach zur Druckstelle hin gefördert. Eine Auswahl der zum Abdruck gelangenden Druckplatten ist hier nicht vorgesehen. Bei Adressendruckmaschinen ist es zwar schon bekannt, die zum Abdruck gelangenden Druckformen, die meist in einem senkrechten Vorratsbehälter liegend gestapelt sind, auszuwählen. Hierzu können auf die Druckformen vorher aufgesetzte Reiter oder aber an bestimmter Stelle der Druckform angebrachte Lochungen, deren Abtastung auf elektrische Weise erfolgt, verwendet werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt dagegen die Aufgabe zugrunde, eine Adressendruckmaschine zu schaffen, die eine optische Auswahl der zum Abdruck gelangenden Druckformen durch die Bedienungsperson selbst ermöglicht, somit also eine Vorsortierung des Druckformenstapeis vermieden wird.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die lesbare Vorderseite der Druckformen zur Maschinenvorderseite zeigt und Vorratsbehälter sowie Maschinenaufbau die jeweils vorderste Druckform mindestens teilweise frei sichtbar lassen.
  • In Verbindung mit einer entsprechend ausgebildeten Maschinenauslösung ist es somit der Bedienungsperson möglich, die Druckformen optisch auszuwählen, die abgedruckt werden sollen, während die anderen Druckformen über die Abdruckstelle hinweglaufen, ohne daß sie abgedruckt werden.
  • Zum Ausziehen der Druckformen aus dem Vorratsbehälter dienen in bekannter Weise hin und her schwingende Förderarme, die die Druckformen ansaugen und auf Förderbänder ziehen, die zur Druckstelle hin verlaufen. Um die vorderste Druckform mindestens teilweise frei sichtbar zu lassen und um die Druckformen, die von mit Adreßfeldem versehenen Karteikarten größeren Formats gebildet sind, einfach aus dem Behälter zur Druckstelle hin zu fördem, verläuft nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vor dem Vorratsbehälter eine hin und her schwingende Querwelle, die neben den Förderarmen mit Saugem Scheiben trägt, gegen die sich die vorderste Druckform abstützt und über die diese Druckform von den am oberen Rand angreifenden Saugem auf die Förderbänder gezogen wird, wo sie von hin und her schwingenden Rollen gegen die Förderbänder gedrückt wird.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Adressiermaschine, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Adressiermaschine bei abgenommenen Abdeckungen und abgenommenem Druckstück, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1 bei ,abgenommenen Abdeckungen, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4, Fig. 6 eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles X in Fig. 6, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 2, Fig. 9 einen Grundriß von Fig. 8, Fig. 10 ein elektrisches Schaltschema.
  • Die erfindungsgemäße Adressiermaschine weist im wesentlichen eine bekannte Druckvorrichtung A mit einer Anlegevorrichtung B für die zu bedruckenden Papierbögen od. dgl. und eine damit zusammengebaute Zuführvorrichtung C für die Adressenträger auf. Das Anlegen der zu bedruckenden Papierbögen od. dgl. erfolgt hier von Hand, jedoch werden diese selbsttätig in die Druckvorrichtung A eingeführt. Das Ablegen der bedruckten Papierbögen od. dgl. wird von Hand vorgenommen, jedoch könnte hierfür eine selbsttätige Ablegevorrichtung vorgesehen werden.
  • Der Antrieb sämtlicher Vorrichtungen erfolgt durch einen Elektromotor 1, der unterhalb einer Grundplatte 2 des Maschinengestells 3 (Fig. 5) angeordnet ist. Der Elektromotor 1 treibt über einen Keilriemen 4 ein Schneckengetriebe 5 an, welches direkt eine Kolbenpumpe 6 und ein Kettenrad 7 antreibt.
  • An das Schneckengetriebe 5 ist eine Kupplung 8 bekannter Bauart angebaut, die nach dem Einrücken die Kupplungsabtriebswelle 9 nur um 360° dreht. Es wird also nach jedem Einrücken nur ein einziger Umlauf ausgeführt, worauf die Kupplung wieder selbsttätig ausrückt, wenn nicht auch weiterhin die Kupplungsauslöseklinke 10 betätigt wird.
  • Die Kupplung 8 wird eingerückt, wenn das Fußpedal 11 gedrückt und in der Pfeilrichtung I um die Achse 12 geschwenkt wird. Das Fußpedal 11 ist über einen Bowdenzug 13 mit der Auslöseklinke 10 der Kupplung 8 verbunden (Fig. 6). Nach Loslassen des Kupplungspedals 11 kehren dieses und die Auslöseklinke 10 in die Ausgangsstellung zurück, und letztere sperrt die Kupplung 8 nach einmaligem Umlauf.
  • Außerhalb des Lagers 14 für die Kupplungsabtriebswelle 9 ist auf letzterer eine Kurbel 15 angeordnet, die über eine Kurbelstange 16 und einen bekannten Hebelmechanismus das Druckstück 17 während einer Drehung der Kupplungsabtriebswelle 9 um 360° niederdrückt und wieder in seine angehobene Ausgangsstellung zurückführt. In niedergedrückter Stellung bewirkt das Druckstück 17 den Abdruck des unter das Druckstück geführten Adreßfeldes auf das darüber befindliche, ebenfalls unter das Druckstück geführte Papierblatt od. dgl.
  • Das von einem hektographischen Original gebildete Adreßfeld ist auf eine Karteikarte 18 größeren Formats, vorzugsweise DIN A 5, aufgebracht, die neben dem Adreßfeld noch Raum für beliebige Eintragungen besitzt. Ein Stapel von solchen Karteikarten 18 wird zum Abdruck in einen Behälter 19 am rückwärtigen Ende 20 der Maschine eingelegt. Der Behälter 19 wird von einem U-förmig gebogenen Blech gebildet, dessen Boden 21 zum Druckstück 17 hin schräg nach unten geneigt ist. Der Behälter 19 ist nach oben, nach hinten und nach vorn offen. Am vorderen, zum Druckstück 17 hin gerichteten Behälterende ist eine quer verlaufende untere Stange 22 vorgesehen, gegen die sich die vordere Karteikarte 18 am unteren Ende abstützt. Ferner stützt sich diese Karteikarte noch gegen zwei Scheiben 23 ab, die über der Stange 22 auf einer Welle 24 angeordnet sind. Die Karteikarten 18 sind so in den Behälter 19 eingelegt, daß der Text des Adreßfeldes von der an der Vorderseite 25 sitzenden Bedienungsperson lesbar ist. An der Rückseite des Karteikartenstapels kann gegebenenfalls ein Schieberdeckel26 vorgesehen sein, der die letzten Karteikarten stets fest gegen die Anschläge bildenden Teile 22 und 23 drückt.
  • Die Karteikarten 18 können während des Laufes der Maschine nachgefüllt werden.
  • Das direkt vom Getriebe 5 angetriebene Kettenrad 7, das also unabhängig von der Kupplung 8 umläuft, treibt über eine Kette 27 die Ritzel 28 und 29 (Fig. 4) und damit die Wellen 30 und 31 an. Ein Umlenkkettenrad 32 sorgt für die richtige Führung und Spannung der Kette 27. Auf der Welle 30 sitzt eine Kurvenscheibe 33, durch deren Drehung ein mit einem Auflaufkugellager 34 versehener Hebel 35 um die Achse 36 entgegen der Wirkung der Feder 37 in Pendeldrehungen versetzt wird. Am Hebel 35 (Fig.4) ist eine mit Kugelgelenkköpfen versehene Stange 38 angelenkt, die mit ihrem anderen Ende an einem Hebelarm 39 angelenkt ist, der fest auf einer Welle 40 sitzt. Dieser Welle 40 wird durch den Hebel 35 eine Pendeldrehung in der angegebenen Pfeilrichtung II erteilt (Fig. 3). Auf der Welle 40 sitzen zwei Hebelarme 41, an deren freien Enden Rollen 42 vorgesehen sind. Die Rollen 42 sind dazu bestimmt, eine teilweise abgezogene Karteikarte 18 fest gegen Förderbänder zu drücken, die diese vollständig abziehen und unter das Druckstück 17 führen.
  • Zum Abziehen der vorderen Karteikarte sitzen auf der Welle 24 neben den Scheiben 23 zwei mit Gummisaugern 43 ausgerüstete Arme 44. Die Welle 24 wird durch die Kurvenscheibe 33 auf der Welle 30 ebenfalls in eine Pendeldrehung in der angegebenen Pfeilrichtung III versetzt. Hierzu ist an die Kurvenscheibe 33 eine Kurbelstange 45 angelenkt, die mit einem auf der Welle 24 sitzenden Hebelarm 46 verbunden ist. Durch Drehen der Kurvenscheibe 33 werden die Gummisauger 43 an die vordere Karteikarte heran-bzw. von dieser weggeführt.
  • Die Gummisauger 43 sind durch die als Hohlwelle ausgebildete Welle 24 und die hohlen Arme 44 über eine Rohrleitung 47, ein Lüftungsventil 48 (Fig.4) und eine weitere Rohrleitung 49 mit der Kolbenpumpe 6 verbunden. Die Saugwirkung an den Gummisaugern 43 tritt während des Saughubes der Pumpe 6 erst dann ein, wenn das Lüftungsventil 48 geschlossen ist.
  • Der Kolben der Pumpe 6 wird von der Abtriebswelle 50 des Getriebes 5 über eine Kurbel 51 und eine Kurbelstange 52 angetrieben.
  • Auf der Welle 31, die über die Kette 27 und das Kettenrad 29 angetrieben wird, sitzt das Antriebsscheibenpaar 53 für die endlosen Förderbänder 54, die zu den an der Vorderseite 25 der Maschine gelagerten Umlenkscheiben 55 laufen. Die Walzen 56 und 57 sorgen für eine Führung der Förderbänder 54, deren oberes Trum waagerecht unter dem Druckstück 17 verläuft. Die oberen Förderbandtrume laufen über Förderbandtische 58 und 59 (Fig. 3), auf denen die Karteikarten aufliegen können. Um die Karteikarten auf ihrem Weg unter das Druckstück gegen die Förderbänder 54 zu drücken, sind über dem Fördertisch 58 Schienen 60 vorgesehen, in denen im Abstand voneinander Kugeln 61 drehbar gelagert sind. Die Schienen 60 sind um eine Achse 62 schwenkbar gelagert, und die Kugeln 61 werden durch ihr Eigengewicht gegen die Oberseite der Förderbänder gedrückt. Zu dem gleichen Zweck sind über dem Fördertisch 59 Kugelleisten 63 vorgesehen.
  • Verstellbare Schienen 63' dienen zur seitlichen Führung der Karteikarten 18.
  • Vor dem vorderen Ende der Förderbänder 54 ist eine Anschlagzunge 64 vorgesehen, die die Karteikarten unter dem Druckstück 17 anhält. Die Anschlagzunge 64 ist an einem Hebel 65 angeordnet, der um die Welle 66 entgegen der Wirkung einer Feder67 in der angegebenen PfeilrichtungIV schwenkbar ist. In der Ruhestellung des Hebels 65 ragt die Anschlagzunge 64 über die Förderbänder 54 hinaus, so daß die ankommende Karteikarte 18 angehalten wird. Am Ende der Welle 66 ist ein Hebelarm 68 angeordnet, dessen freies Ende mit einem Zapfen 69 zusammenwirkt, der an einer Schubstange 70 befestigt ist. Die Schubstange 70 ist gleitend geführt und ist mit dem Anker eines Zugmagneten 71 verbunden. Wird der Zugmagnet erregt, so wird der Anker des Zugmagneten angezogen, wodurch die Schubstange 70 in der Pfeilrichtung V verschoben wird. Die Welle 66 wird über den Hebelarm 68 verschwenkt und die Anschlagzunge 64 abgesenkt. Die bisher angehaltene Karteikarte wird freigegeben und durch die laufenden Förderbänder 54 in den Sammelbehälter 72 an der Vorderseite 25 der Maschine befördert.
  • Das andere Ende 73 der Schubstange 70 schließt dabei das Lüftungsventil 48, wodurch Luft nunmehr über die Gummisauger 43, die Leitung 47 und die Leitung 49 von der Kolbenpumpe 6 angesaugt wird. Fällt der Zugmagnet 71 wieder ab, so kehrt die Schubstange 70 wieder in ihre Ausgangslage zurück, und die Anschlagzunge 64 wird wieder angehoben, während gleichzeitig das Lüftungsventil 48 wieder geöffnet wird.
  • Zwischen Druckstück 17 und Fördertisch 59 erstreckt sich eine Plattform 74, die unter dem Druckstück 17 eine Ausnehmung 75 aufweist, durch die das Adreßfeld der in Druckstellung befindlichen Karteikarte sichtbar wird, welches auf den unter das Druckstück geführten Briefumschlag od. d'gl. abgedruckt wird.
  • Zur Zuführung des Briefumschlages od. dgl. dienen in bekannter Weise übereinanderliegende Walzen 76. Die untere, vom Anfeuchtbehälter 77 mit Anfeuchtflüssigkeit versorgte Anfeuchtwalze wird angetrieben, und zwar jeweils um eine einer bestimmten Wegstrecke entsprechende Winkeldrehung. Die obere Walze wird abhängig von der Druckstückbewegung gegen die untere Walze angedrückt oder von dieser abgehoben. Auf diese Weise wird es möglich, einen bis zum Walzenspalt herangeführten Briefumschlag immer genau unter das Druckstück 17 selbsttätig zu fördern. Diese Zuführvorrichtung ist von bekannter Art und nicht Gegenstand der Erfindung.
  • An der Achse 62 ist verstellbar ein federnder Kontaktbügel 78 isoliert befestigt, der gegen die Oberseite des Fördertisches 58 anliegt (Fig. 8 und 9). Solange der Kontaktbügel gegen den Fördertisch anliegt, ist eine elektrische Verbindung zwischen Masse der Maschine und dem Kontaktbügel 78 geschlossen. Durch jede neu ankommende Karteikarte wird dieser Kontakt unterbrochen.
  • An Hand von Fig. 10 soll die elektrische Steuerung der Maschine erläutert werden. Ein Transformator 100 transformiert die Netzwechselspannung auf Niederspannung, vorzugsweise 24 V. herunter. Die Sekundärwicklung 101 dieses Transformators speist auf einen Graetzgleichrichter 102, an den ein Schrittschaltrelais S angeschlossen ist. Im Stromkreis des Gleichrichters 102 ist ein Kontakt Ei vorgesehen, der von einer Nockenscheibe 103, die auf der Abtriebswelle 9 der Kupplung 8 sitzt (Fig. 5), kurzzeitig während eines Umlaufs der Abtriebswelle 9 geschlossen wird. Die Kontakte s1, s, und s3 des Schrittschaltrelais S werden bei jeder Erregung des Relais im folgenden Rhythmus betätigt: s1 schließen, auf, schließen, auf"usw. s, schließen, auf, auf, schließen usw.
  • s3 schließen, auf, auf, auf, schließen usw. Ober Drucktastenschalter U, V, W kann der eine oder andere Kontakt s1, s2 oder s3 mit dem gewünschten Rhythmus eingeschaltet werden. Auf diese Weise wird es möglich, die Adresse einer Karteikarte anstatt einmal zweimal, dreimal, viermal oder durch Drücken der Taste X beliebig oft abzudrucken. Wird eine Taste gedrückt, springt die vorher gedrückte Taste in die Ausgangsstellung.
  • Die Nockenscheibe 103 betätigt zeitlich etwas später auch kurzzeitig noch einen Kontakt E2, wodurch ein Relais R erregt wird, das sich dann über seinen Kontakt r1 selbst hält und welches über den Kontakt r. den Zugmagneten 71 einschaltet. Wird der Kontakt 78 von einer durchlaufenden Karteikarte geöffnet, fällt das Relais R und damit der Zugmagnet ab.
  • Eine nicht einrastende Taste T liegt parallel zum Kontakt E.. Durch Drücken der Taste T ohne Betätigung des Fußpedals ist es möglich, die Karteikarten zu fördern, ohne daß ein Abdruck erfolgt.
  • Die Adressiermaschine arbeitet wie folgt: Vorausgesetzt wird, daß die Maschine eingeschaltet ist, das Druckstück sich in der angehobenen Ausgangsstellung befindet und unter dem Druckstück noch eine Karteikarte liegt, die abgedruckt werden soll. Die Drucktasten U, V, W, X und T sind nicht gedrückt.
  • Durch Drücken des Fußpedals 11 wird die Kupplung 8 über die Klinke 10 ausgelöst, worauf die Abtriebswelle 9 der Kupplung 8 über Kurbel 15 und Kurbelstange 16 das Druckstück 17 antreibt, welches sich aus der angehobenen Stellung in die abgesenkte Druckstellung bewegt. Die Abtriebswelle 9 der Kupplung 8 führt hierzu eine Drehung um 90° aus. Der angelegte Briefbogen od. dgl. wird gleichzeitig selbsttätig unter das Druckstück 17 in Druckposition bewegt und befeuchtet.
  • Ist der Abdruck erfolgt, so betätigt die auf der Abtriebswelle 9 sitzende Nockenscheibe 103 zuerst kurzzeitig den Kontakt El, der von einem Schalter 104 gebildet wird. Da aber keine Wiederholungstaste U, V, W und X gedrückt ist, ist die Betätigung der Kontaktes" s2 oder s3 ohne Bedeutung. Erst wenn die Nockenscheibe 103 mit dem etwas versetzten Kontakt E2, der ebenfalls von einem Schalter (nicht dargestellt) gebildet ist, zusammenarbeitet und diesen kurzzeitig schließt, wird das Relais R erregt, das sich dann über den Kontakt r1 selbst hält und über den Kontakt r. den Zugmagneten 71 schaltet, der anzieht und das Schließen des Lüftungsventils 48 und Absenken des Anschlages 64 bewirkt.
  • Durch das Absenken des Anschlages 64 kann die sich unter dem Druckstück 17 befindliche und abgedruckte Karteikarte 18 von den Förderbändern 54 in den Behälter 72 befördert werden.
  • Durch das gleichzeitige Schließen des Lüftungsventils 48 saugen die Saugköpfe 43, wenn sie sich bei ihrer hin und her gehenden Bewegung gegen die vordere Karteikarte 18 im Behälter 19 anlegen, die Karteikarte an und ziehen diese auf die Förderbänder 54. In ihrer rückwärtigen Stellung erhalten die Saugköpfe 43 Falschluft, und zwar dadurch, daß die Welle 24 eine Bohrung besitzt, die normalerweise durch ein Schleifblech abgedeckt ist (nicht dargestellt). Das Schleifblech besitzt ebenfalls eine Bohrung, derart, daß die Bohrungen in der Welle 24 und im Schleifblech sich decken, wenn die Saugköpfe 43 ihre rückwärtige Stellung erreichen. Im gleichen Augenblick drücken die Andruckrollen 42 die Karteikarte fest gegen die Förderbänder 54, und diese ziehen die Karteikarte ab, bevor die Saugköpfe sich wieder nach vorn bewegen.
  • Läuft die Karteikarte unter dem Kontaktbügel 78 durch, so wird der Haltestromkreis des Relais R unterbrochen, und Relais und Zugmagnet 71 fallen ab.
  • Das Lüftungsventil 48 wird wieder geöffnet, und der Anschlag 64 geht nach oben, um die neu ankommende Karteikarte unter dem Druckstück aufzufangen.
  • Das Druckstück 17 hat unabhängig von diesen Vorgängen wieder seine Ausgangsstellung eingenommen.
  • Durch Drücken des Fußpedals kann nun der gleiche Vorgang wiederholt werden.
  • Durch Drücken der Tasten U, V, W oder X kann eine Karteikarte zweimal, dreimal, viermal oder beliebig oft abgedruckt werden, d. h., es bleibt die gleiche Karteikarte in Druckstellung, ohne daß eine neue Karteikarte nachgefördert wird.
  • Ohne daß das Fußpedal betätigt wird, nur durch Drücken der Taste T können eine oder mehrere Karteikarten, ohne abgedruckt zu werden, vom Behälter 19 in den Behälter 72 befördert werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Adressendruckmaschine für Druckformen mit lesbarer Schrift an ihrer Vorderseite und Spiegelschrift an ihrer abdruckfähigen Rückseite, insbesondere für mit Adreßfeldern versehene Karteikarten größeren Formats mit einer Fördervorrichtung, welche nach Auslösung der Maschine die in einem liegend angeordneten Vorratsbehälter stehend gestapelten Druckformen einzeln. von diesem Vorratsbehälter zur Druckstelle fördert, dadurch gekennzeichnet, daß die lesbare Vorderseite der Druckformen (18) zur Maschinenvorderseite (25) zeigt und Vorratsbehälter (19) sowie Maschinenaufbau die jeweils vorderste Druckform (18) mindestens teilweise frei sichtbar lassen.
  2. 2. Adressendruckmaschine nach Anspruch 1 mit hin und her schwingenden Förderarmen, die die Druckformen ansaugen und auf Förderbänder ziehen, die zur Druckstelle hin verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Vorratsbehälter eine hin und her schwingende Querwelle (24) verläuft, die neben den Förderarmen (44) mit Saugern (43) Scheiben (23) trägt, gegen die sich die vorderste Druckform abstützt und über die diese Druckform von den am oberen Rand angreifenden Saugern (43) auf die Förderbänder gezogen wird, wo sie von hin und her schwingenden Rollen (42) gegen die Förderbänder gedrückt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 181182, 833 193; österreichische Patentschrift Nr. 158 814; schweizerische Patentschrift Nr. 132 042; britische Patentschrift Nr. 22 647; USA.-Patentschriften Nr. 888 343, 2 572 450, 2771838.
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