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DE1143545B - Schaltungsanordnung zum UEbertragen von Nachrichten zwischen mehreren an mindestens eine gemeinsame Leitung impulsweise anschalt-baren Leitungsabschnitten in Fernmelde-, insbesondere Zeitmultiplex-Fernsprech-vermittlungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum UEbertragen von Nachrichten zwischen mehreren an mindestens eine gemeinsame Leitung impulsweise anschalt-baren Leitungsabschnitten in Fernmelde-, insbesondere Zeitmultiplex-Fernsprech-vermittlungsanlagen

Info

Publication number
DE1143545B
DE1143545B DEM47716A DEM0047716A DE1143545B DE 1143545 B DE1143545 B DE 1143545B DE M47716 A DEM47716 A DE M47716A DE M0047716 A DEM0047716 A DE M0047716A DE 1143545 B DE1143545 B DE 1143545B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
connection
line
arrangement according
common line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM47716A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Heim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Original Assignee
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Merk Telefonbau GmbH filed Critical Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority to DEM47716A priority Critical patent/DE1143545B/de
Publication of DE1143545B publication Critical patent/DE1143545B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q11/00Selecting arrangements for multiplex systems
    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum übertragen von Nachrichten zwischen mehreren an mindestens eine gemeinsame Leitung impulsweise anschaltbaren Leitungsabschnitten in Fernmelde-, insbesondere Zeitmultiplex-Fernsprechvermittlungsanlagen Die Herstellung einer Sprechverbindung erfolgt in Fernsprechanlagen vielfach in der Weise, daß die miteinander zu verbindenden Sprechstellen an eine gemeinsame Leitung angeschaltet werden. Diese gemeinsame Leitung steht dabei einer Vielzahl von Teilnehmern zur Verfügung, und wenn sich zwei Teilnehmer, zwischen denen eine Sprechverbindung aufzubauen ist, an diese Leitung angeschaltet haben, ist es im allgemeinen nicht mehr möglich, noch weitere Teilnehmer, zwischen denen ebenfalls eine Sprechverbindung hergestellt werden soll, an diese Leitung anzuschalten, da sonst diese anderen Teilnehmer das zwischen den ersten Teilnehmern geführte Gespräch mithören und stören können. Die Anordnung wird daher meistens in der Weise getroffen, daß einer Gruppe von Teilnehmern eine Mehrzahl solcher gemeinsamer Leitungen zur Verfügung stehen, die nacheinander den miteinander zu verbindenden Gesprächspartnern zugeteilt werden, und zwar in der Weise, daß immer zwei Teilnehmer über eine ihnen zugeschaltete gemeinsame Leitung miteinander verbunden sind. Da aber den einzelnen Sprechstellen Anschaltekontakte für die verschiedenen gemeinsamen Leitungen zugeordnet sind, ist es erforderlich, daß diese Anschaltekontakte ein sehr günstiges Schaltverhältnis aufweisen, damit bei der Anschaltung einer Sprechstelle an eine gemeinsame Leitung der durch die Durchschaltestelle bedingte Durchschaltewiderstand sehr klein wird, während dieser Durchschaltewiderstand im abgeschalteten Zustand einen möglichst hohen Wert einnehmen muß. Durch diese Forderung ist es vielfach nicht möglich, an Stelle der ein sehr günstiges Schaltverhältnis aufweisenden elektromagnetisch betätigten Kontakte elektronische Durchschaltekontakte zu verwenden, deren Schaltverhältnis gegenüber diesen elektromechanisch betätigten Kontakten gering ist.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile bekannter Anordnungen zum Übertragen von Nachrichten zwischen mehreren an mindestens eine gemeinsame Leitung impulsweise anschaltbarenLeitungsabschnitten in Fernmelde-, insbesondere Zeitmultiplex-Fernsprechvermittlungsanlagen dadurch, daß die beiden miteinander zu verbindenden Leitungsabschnitte mit gleichzeitig und in gleicher Weise wechselnder Polung an die der Verbindung zugeordnete gemeinsame Leitung anschaltbar sind. Die Erfindung ermöglicht es, auf diese Weise über eine gemeinsame Leitung mehrere Gespräche zwischen jeweils zwei oder mehreren Gesprächspartnem aufzubauen, ohne daß sich diese Gespräche gegenseitig stören. Außerdem ermöglicht die Erfindung die Verwendung elektronischer Durchschalteorgane, deren Schaltverhältnis gegenüber dem elektromagnetisch betätigter Kontakte wesentlich schlechter ist.
  • Die Anschaltung der Leitungsabschnitte läßt sich in näherer Ausgestaltung der Erfindung mit Vorteil in einem vorgegebenen oder in einem zufallsbedingten Wechsel steuern. Diese Anschaltung erfolgt zweckmäßigerweise über Koppelelemente, welche als Arbeitskontakte ausgebildet sein können, so daß hierfür elektronische Durchschalteglieder eingesetzt werden können.
  • Die einzelnen anzuschaltenden Leitungsabschnitte können mit Vorteil mit Induktivilbertragern abgeschlossen sein, deren den Leitungsabschnitten abgekehrte Wicklungen mit einer Mittenanzapfung fest an die eine Ader und mit ihren freien Enden wechselzeitig an die andere Ader der gemeinsamen Leitung anschaltbar sind. Hierbei sind zwischen den freien Enden der Induktiv-übertrager und der anderen Ader der gemeinsamen Leitung vorzugsweise je ein Koppelelement vorgesehen. Die Anordnung wird zweckmäßigerweise so getroffen, daß die Koppelelemente die freien Enden jedes Induktiviibertragers an eine diesem zugeordnete Hilfsleitung anschalten und ein weiteres Koppelelement, dessen Schließungszeit innerhalb der Schließungszeit der Koppelelemente liegt, diese Hilfsleitung an die andereAder der gemeinsamen Leitung anschaltet. Bei der Anwendung der Erfindung zum Übertragen von Nachrichten zwischen zwei Fernsprechstationen -über eine Vermittlungsstelle ist es zweckmäßig, daß der die Verbindung aufbauenden Fernsprechstation zugeordnete Schaltmittel die Anschaltung beider Fernsprechstationen steuern.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Anordnung, bei der mehreren Teilnehmern eine gemeinsame Leitung zurVerfügung steht, Fig. 2 ein Impulsdiagramm der in den mit der gemeinsamen Leitung verbundenen Übertragerwicklungen der einzelnen Teilnehmer induzierten bzw. übertragenen Spannungen, Fig. 3 ein Impulsdiagramm der auf der Leitung bei einem Gespräch herrschenden Spannung, Fig. 4 ein Impulsdiagramm der möglichen Kontaktbetätigungen, Fig. 5 eine Anordnung, bei der mehrere Verbindungsleitungen mehreren Teilnehmern zur Verfügung gestellt sind, bei der jedoch für jede durchgeschaltete Verbindung nur eine einzige Verbindungsleitung in Anspruch genommen wird.
  • In der Anordnung nach Fig. 1 sind den einzelnen Teilnehmern Tlnl bis TIn5je ein Übertrager Ul bis Ü5 zugeordnet, deren Primärwicklungen Ulp bis U5p mit den Teilnehmerschaltungen Tln 1 bis Tln 5 über die Teilnehmeranschlußadem in einem geschlossenen Stromkreis liegen. Die Sekundärwicklungen der einzelnen Übertrager bestehen aus zwei gleichen Wicklungshälften Ulsl, 01s2 bis U5s1 U5s2. Die Mitten zwischen den Wicklungshälften Ulsl und Uls2 usw. sind miteinander verbunden. Diese VerbindungL' bildet die eine Ader der gemeinsamen Leitung.
  • Die anderen Wicklungsenden der Sekundärwick-Jungen der Übertrager Ul bis U5 stehen über Widerstände Ri mit Schaltkontakten Sla, Slb, S2a, S2b usw. in Verbindung. Dabei ist jeweils die linke Wicklungshälfte der Sekundärwicklung der einzelnen Übertrager mit einem Schaltkontakt mit dem Index a und die rechte Wicklungshälfte der Sekundärwicklung der Übertrager mit einem Schaltkontakt mit dem Index b verbunden. Diese Schaltkontakte liegen außerdem an der anderen Ader L der gemeinsamen Leitung, so daß beim Schließen eines der Kontakte ein Teilnehmer über die entsprechende Wicklungshälfte seines Übertragers mit dieser Ader L gekoppelt ist.
  • Als Durchschaltekontakte Sl a, Slb bis S5a, S5b werden zweckmäßig elektronische Schaltelemente benutzt, deren Schaltverhältnis keine besondere Güte aufzuweisen braucht.
  • Zur Erläuterung des Durchschaltevorganges zwisehen jeweils zwei Sprechstellen sei angenommen, daß der Teilnehmer Tlnl mit dem Teilnehmer TIn2 und gleichzeitig der Teilnehmer TIn3 mit dem Teilnehmer TIn4 zu verbinden ist, während sich der Teilnehmer TIn5 im Ruhezustand befindet. Die Zeit, in der die Teilnehmer Tlnl und TIn2 bzw. die Teilnehmer 71n3 und TIn4 miteinander verbunden sind, ist in Perioden eingeteilt, die sich jeweils aus einer Offnungs- und einer Schließungszeit der entsprechenden Durchschaltekontakte zusammensetzen. Die Öffnungs- und Schließungszeiten der einzelnen Kontakte, d. h. jedes Kontaktpaares, der einzelnen Teilnehmer wechseln sich in regelmäßiger Folge ab. Es kann dabei beispielsweise so vorgegangen werden, daß die Öffnungszeit jedes Kontaktes 1 Mikrosekunde und die Schließungszeit ebenfalls 1 Mikrosekunde beträgt. Diese Frequenz ist so hoch zu wählen, damit durch das impulsweise Öffnen und Schließen der Durchschaltekontakte keine Beeinträchtigung der Sprechverständlichkeit stattfindet. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß während der Öffnungszeit der einzelnen Perioden alle Schalter bei allen Teilnehmern geöffnet sind, während bei der Schließungszeit der einzelnen Perioden bei allen Teilnehmern, die miteinander zu verbinden bzw. an die gemeinsame Leitung anzuschalten sind, jeweils einer der Schalter mit dem Index a oder b betätigt ist. Welcher der beiden Schalter Sa bzw. Sb jedes der Teilnehmer jeweils geschlossen werden soll, bestimmt eine elektronische Auswahleinrichtung bei dem die Verbindung aufbauenden Teilnehmer, und zwar in einer zufallsbedingten Weise. Die Schalter zweier miteinander verbundener Teilnehmer sind auf nicht dargestellte Weise synchronisiert, so daß also, wenn beispielsweise beim Teilnehmer Tln 1 der linke Schalter, also der Schalter Sl a geschlossen ist, auch beim Teilnehmer TIn2 der Schalter S2a schließt. Dasselbe gilt für die ebenfalls miteinander verbundenen Teilnehmer TIn3 und TIn4. In jeder Öffnungszeit der einzelnen Perioden »würfeln« also die Teilnehmer Tln 1 und TIn3 und bestimmen damit, welcher von den ihnen zugeordneten Kontakten Sla, Slb bzw. S3a oder S3b zu schließen ist. Dieser Schließungsbefehl der zu den Schaltern Sla bzw. Slb und S3a und S3b gelangt, wird gleichzeitig dem jeweils anderen Teilnehmer 71n2 bzw. Tln4 auf einem nicht dargestellten Einstellweg übermittelt, damit auch bei diesen Teilnehmern die entsprechenden Durchschaltekontakte in der nächsten Schließungszeit der einzelnen Perioden geschlossen werden.
  • Wenn man nun annimmt, daß die Teilnehmer Tlnl und TIn3 senden, während die mit ihnen gekoppelten Teilnehmer Pn2 bzw. TIn4 empfangen, empfängt der Teilnehmer TIn2 beim gleichzeitigen Schließen der Schalter Sla und S2a einen Ausschnitt einer bestimmten Polarität aus dem vom Teilnehmer Tln 1 gesendeten Signal. Dasselbe trifft auch für den Teilnehmer 71n4 zu bezüglich des vom Teilnehmer Tln3 gesendeten Signals. Schließen daraufhin die Schalter Slb und S2b, so bekommt der Teilnehmer TIn2 vom Teilnehmer Tlnl einen weiteren Ausschnitt des vom Teilnehmer Tlnl gesendeten Signals mit derselben Polarität. Der Teilnehmer Tlnl ist mit dem Teilnehmer TIn2 somit verbunden, ebenso der Teilnehmer TIn3 mit dem Teilnehmer TIn4. Das Impulsdiagranun in Fig. 2 zeigt an, wie in den Übertragerwicklungen der den einzelnen Teilnehmern zugeordneten Übertrager ein Sendesignal, also beispielsweise eine tonfrequente Schwingung durch die impulsweise Betätigung der den einzelnen Teilnehmern zugeordneten Kontakte in einzelne Impulse zerhackt wird, die auf die Leitung gegeben werden. Auf der Ader L erscheinen die einzelnen Nachrichtenimpulse, je nachdem ob sie von der linken oder der rechten Wicklungshälfte der Sekundärwicklung der einzelnen Übertrager abgenommen werden, mit einem positiven oder einem negativen Vorzeichen. Diese Impulse, die in ihrer Gesamtheit den eigentlichen Nachrichteninhalt wiedergeben, setzen sich in den Übertragem der empfangenden Stelle zusammen, und zwar wieder zu einem solchen Spannungszug, der dem in Fig. 2 wiedergegebenen Spannungsverlauf entspricht und der somit den eigentlichen Nachrichteninhalt charakterisiert. Dieser wird auf die der betreffenden Teilnelunerstelle zugewandte Wicklung des jeweiligen Übertragers gegeben und kann somit in den Empfangseinrichtungen der betreffenden Stelle entgegengenommen werden.
  • Zwischen den Teilnehmern Tlnl und dem Teilnehmer TIn4, die nicht in einer Gesprächsverbindung miteinander verbunden sind, spielt sich folgendes ab: Auf Grund der Wahrscheinlichkeit wird es genauso oft vorkommen, daß beim Teilnehmer Tln 1 und beim Teilnehmer TIn4 bzw. beim Teilnehmer Tln3 die gleichen Schalter gleichzeitig schließen, also die Schalter Sla und S4a oder Slb und S4b, wie bei den Teilnehmern Tlnl und Tln4 die ungleich bezeichneten Schalter gleichzeitig schließen, also Sla und S4b bzw. Slb und S4a. Dadurch erreichen die Ausschnitte des vom Teilnehmer Tlnl gesendeten Signals den Teilnehmer Tln4 bzw. Tln3 genauso oft mit der einen Polarität, wie sie ihn mit der anderen Polarität erreichen. Da jedoch die Übertragerwicklungen eine gewisse Zeitkonstante haben, hebt sich das vom Teilnehmer Tlnl gesendete Signal beim Teilnehmer TIn4 bzw. beim Teilnehmer TIn3 wieder auf.
  • Voraussetzung für eine hohe Übersprechdämpfung ist die Symmetrie der Teilnehmerschaltungen in bezug auf Spannung, Widerstände und Zeit. Die zeitliche Symmetrie läßt sich dadurch verbessern, daß die beiden je einem Teilnehmer zugeordneten Schalter mit dem Index a und b nicht direkt, sondern über einen dritten Schalter mit der gemeinsamen Brückenleitung verbunden sind, wobei der dritte Schalter je- weils zuletzt schließt bzw. zuerst öffnet. Eine solche Anordnung ist in Fig. 1 a schematisch dargestellt. Die Schließungszeit des Schalters Sc ist immer gleichbleibend und liegt immer innerhalb der Schließungszeit der Schalter Sa bzw. Sb.
  • Ist das Schaltverhältnis der mit dem Index a und mit dem Index b bezeichneten Schalter nicht genügend hoch und außerdem auch nicht genügend gleichzeitig definiert, so läßt sich dies durch eine Anordnung gemäß Fig. 5 verbessern, in der mehreren Teilnehmern mehrere Verbindungsbrücken Brl bis Br4 zurVerfügang stehen. In bekannter Weise ist dafür gesorgt, daß jeweils zwei Teilnehmern, die miteinander zu verbinden sind, je eine dieser Brücken zur Verfügung gestellt wird. Auf jeder dieser Brücken wird somit im Gegensatz zur Anordnung nach Fig. 1 jeweils nur ein Gespräch geführt. Bei dieser Anordnung ist es infolge der getrennten Brücken für die verschiedenen Gespräche nicht notwendig, für die einzelnen durchgeschalteten Teilnehmer in der in Fig. 1 angegebenen Weise zu »würfeln«, welche Schalter der einzelnen Schalterpaare geschlossen werden sollen. Es genügt in diesem Fall vielmehr, wenn abwechselungsweise, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, einmal die linken und einmal die rechten Schalter geschlossen werden. Man kann aber auch hier zur Verbesserung der Übersprechdämpfung noch einen dritten Schalter gemäß Fig. 1 vorsehen, womit sich dann eine besonders hohe Übersprechdämpfung ergibt, ohne daß es notwendig ist, daß die einzelnen Schalter selbst ein sehr gutes Schaltverhältnis aufweisen müssen.
  • Die Anschaltung der einzelnen Teilnehmer in der Anordnung nach Fig. 5 erfolgt im übrigen in der gleichen Weise wie in der Anordnung nach Fig. 1. Die Übertrager Ul bis U3 weisen wie die Übertrager Ul bis U5 in Fig. 1 Primär- und Sekundärwicklungen .auf; die Sekundärwicklungen, die an die einzelnen Brücken anschaltbar sind, haben je eine Mittenanzapfung, und alle Mittenanzapfungen sind in der Anordnung nach Fig. 5 an Erde geschaltet, so daß also die Erde als gemeinsame Verbindungsader für alle einzelnen Teilnehmer dient. Die Primärwicklungen mit den angeschlossenen Sprechstellen sind in Fig. 5 nicht dargestellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zum Übertragen von Nachrichten zwischen mehreren an mindestens eine gemeinsame Leitung impulsweise anschaltbaren Leitungsabschnitten in Fern-melde-, insbesondere Zeitinultiplex-Fernsprechvermittlungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden miteinander zu verbindenden Leitungsabschnitte mit gleichzeitig und in gleicher Weise wechselnder Polung an die der Verbindung zugeordnete gemeinsame Leitung (L, L') anschaltbar sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung in einem vorgegebenen oder in einem zufallsbedingten Wechsel steuerbar ist. 3. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung über Koppelelemente erfolgt. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelelemente als Arbeitskontakte, vorzugsweise als elektronische Durchschalteglieder, ausgebildet sind. 5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüehe 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsabschnitte mit Induktivübertragern (z. B. Ul) abgeschlossen sind, deren den Leitungsabschnitten abgekehrte Wicklungen (Ulsl, Uls2) mit einer Mittenanzapfung fest an die eine Ader (V) und mit ihren freien Enden wechselzeitig an die andere Ader (L) der gemeinsamen Leitung anschaltbar sind. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den freien Enden der Induktivübertrager (z. B. Ul) und der anderen Ader (L) der gemeinsamen Leitung je ein Koppelelement (sla, s1b) vorgesehen ist. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelelemente (sa, sb) die freien Enden jedes Induktivübertragers (z. B. Ul) an eine diesem zugeordnete Hilfsleitung anschalten und daß ein weiteres Koppelelement (sc), dessen Schließungszeit innerhalb der Schließungszeiten dieser Koppelelemente (sa, sb) liegt, diese Hilfsleitung an die andere Ader (L) der gemeinsamen Leitung anschaltet. 8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zum Übertragen von Nachrichten zwischen zwei Fernsprechstationen über eine Vermittlungsstelle, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verbindung aufbauenden Fernsprechstation (z. B. Tlnl) zugeordnete Schaltmittel die Anschaltung beider Fernsprechstationen (Tlnl, TIn2) steuern. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl der zu steuernden Koppelelemente in den Pausen zwischen den die Anschaltung steuernden Impulsen erfolgt.
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