DE1143353B - Wendeeinrichtung fuer Anbaudrehpfluege - Google Patents
Wendeeinrichtung fuer AnbaudrehpfluegeInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/42—Turn-wrest ploughs
- A01B3/426—Turn-wrest ploughs with a headstock frame made of two or more parts
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wendeeinrichtung für Anbaudrehpflüge, die an Schlepper mit
hydraulischer Arbeitstiefen-Regeleinrichtung angebaut werden.
Die Regeleinrichtung tastet hierbei die Kraft im oberen Lenker der Anbauvorrichtung ab und regelt
danach die Arbeitstiefe.
Der obere Lenker erhält je nach Arbeitszustand des Pfluges Druck oder Zug. Wechselt nun in einem
bestimmten Arbeitszustand Druck und Zug, so soll dieser Vorgang ohne Spiel auf den oberen Lenker und
damit auf die Regeleinrichtung übertragen werden. Das ist bei vielen der bekannten Drehpflüge nicht
möglich, da diese durch ihre Wendeeinrichtung Spiel an der geräteseitigen Anlenkstelle des oberen Lenkers
haben.
Diese Pflüge eignen sich daher nicht ohne weiteres für die Verwendung hinter Schleppern mit hydraulischer
Arbeitstiefenregelung. Um das Spiel an der geräteseitigen Anlenkstelle des oberen Lenkers auszuschalten,
hat man bereits Sperreinrichtungen geschaffen. Diese Sperreinrichtungen stellen eine zusätzliche
Einrichtung zu den ohnehin recht aufwendigen Drehpflügen dar.
Zweck der Erfindung ist es, den Dreipunktbock von Pflügen mit Falldrehung für die Pflugarbeit starr
zu machen, ohne dabei besondere Sperreinrichtungen zu verwenden. Das wird dadurch erreicht, daß die
Wendekraft durch eine Freilaufeinrichtung auf die Drehwelle übertragen wird, wobei die Wendung in
beiden Drehrichtungen durch ein und dieselbe Freilaufeinrichtung erfolgt.
Das hat zur Folge, daß der Hebel, der den oberen Lenker aufnimmt, während der Arbeit immer festgelegt
ist, und zwar unabhängig von der Einstellung der Querneigung des Wenderahmens.
Freilaufeinrichtungen sind an sich bekannt. Auch ihre Anwendung bei Landmaschinen ist nicht neu.
Im folgenden ist an Hand der Zeichnung (Abb. 1 und 2) eine Einrichtung gemäß der Erfindung beschrieben,
wie sie in einem Winkeldrehpflug verwendet werden kann.
Die unteren Lenker 2 und der obere Lenker 1 tragen den Pflug. Im Bock 3 ist am oberen Ende ein
Winkelhebel 4 gelenkig gelagert, an dem einerseits der obere Lenker 1 und andererseits die Stange 8 angreift.
Diese Stange 8 ist mittels eines Kugelgelenkes 7 mit dem Winkelhebel 4 verbunden. Mit seinem
unteren Ende greift die Stange 8 am Schiebestück 9 an, in dem der Klemmnocken 10 gelagert ist. Zwischen
der Stange 8 und dem Klemmnocken 10 ist eine Zugfeder 11 angeordnet. Das Schiebestück 9 gleitet
Wendeeinrichtung für Anbaudrehpflüge
Anmelder:
Ventzki G. m. b. H., Eislingen/Fils
Ventzki G. m. b. H., Eislingen/Fils
F. J. Heinz Paluszkiewicz und Ferdinand Schubert,
Eislingen/Fils,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
auf einem Bogen 12, der konzentrisch zur Drehachse 5 befestigt ist. Auf dem Drehkörper, der die Pflugrahmen
6 trägt, ist eine Torsionsfeder 13 so angeordnet, daß ihr kürzerer Schenkel fest mit dem Drehkörper
verbunden ist, während der längere Schenkel in seiner Nullage in der Symmetrieebene des Drehstücks
liegt und am unteren Ende der Stange 8 anas greift. Am Bock 3 ist ein Anschlag 14 angebracht,
der die Bewegung des Winkelhebels 4 nach hinten begrenzt.
Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen: Der Pflug sei ausgehoben und gedreht. In dieser Stellung hat
sich der Winkelhebel 4 so weit nach vorn gedreht, bis die Stange 8, das Schiebestück 9, der Klemmnocken
10 und die Zugfeder 11 in lotrechter Richtung, d. h. in Totpunktlage stehen. Wird der Pflug jetzt abgelassen
und sitzt mit seinem hinteren Ende auf, wird die Stange 8 vom Zug entlastet. Jetzt kommt die Torsionsfeder
13 zur Wirkung und drückt das Schiebestück 9 und die Stange 8 aus der Totpunktlage. Bei
weiterem Ablassen des Pfluges drückt der obere Lenker den Winkelhebel 4 und damit die Stange 8
und das Schiebestück 9 so weit nach hinten bzw. unten, bis der Winkelhebel 4 am Anschlag 14 anliegt.
In dieser Stellung bewirkt die Feder 11, daß sich
der Klemmnocken 10 am Bogen 12 anlegt. Wird der Pflug angehoben, so klemmt sich der Klemmnocken
10 auf dem Bogen 12 fest. Der Winkelhebel 4 ist dadurch in seiner Bewegung nach vorn blockiert, während
die Bewegung nach hinten durch den Anschlag 14 begrenzt wird. Durch die Eigenschaft des Klemmnockens
10, sich an jeder Stelle und ohne merkliche Verschiebung des Schiebestückes 9 festzuklemmen,
ist ein Zustand erreicht, als wenn der Pflug mit einem starren Dreipunktbock versehen wäre.
309 50&/81
Claims (5)
1. Wendeeinrichtung für Anbaudrehpflüge mit Falldrehung, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wendekraft durch eine Freilaufeinrichtung (9,10) auf die Drehwelle (5) übertragen wird, wobei die
Wendung in beiden Drehrichtungen durch ein und dieselbe Freilaufeinrichtung (9, 10) erfolgt.
2. Wendeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise
für den Hebel (4), an dem der obere Lenker (1) angreift, ein Anschlag (14) vorgesehen ist, gegen
den sich der Winkelhebel (4) bei Druck im oberen Lenker (1) abstützt.
3. Wendeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder
mehrere Federn zwischen Drehstück (5) und Freilauf (9, 10) so angeordnet werden, daß der
Winkelhebel (4) bei abgebautem oberem Lenker (1) gegen den Anschlag (14) gezogen wird.
4. Wendeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder
(13) vorgesehen ist, die die Freilaufeinrichtung (9, 10)' und die Stange (8) aus der Totpunktlage
bewegt.
5. Wendeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge
vorgesehen sind, die eine Totpunktlage der Stange (8) und der Freilaufeinrichtung (9, 10) ausschließen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 176 054;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1830 631.
Österreichische Patentschrift Nr. 176 054;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1830 631.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 508/81 1.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV21212A DE1143353B (de) | 1961-08-23 | 1961-08-23 | Wendeeinrichtung fuer Anbaudrehpfluege |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV21212A DE1143353B (de) | 1961-08-23 | 1961-08-23 | Wendeeinrichtung fuer Anbaudrehpfluege |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1143353B true DE1143353B (de) | 1963-02-07 |
Family
ID=7579025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV21212A Pending DE1143353B (de) | 1961-08-23 | 1961-08-23 | Wendeeinrichtung fuer Anbaudrehpfluege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1143353B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT176054B (de) * | 1951-10-26 | 1953-09-10 | Hermann Ing Lindner | Miststreuer |
| DE1830631U (de) * | 1961-03-04 | 1961-05-04 | Eberhardt Geb | Vorrichtung zum sperren einer relativbewegung an drehpfluegen mit falldrehung. |
-
1961
- 1961-08-23 DE DEV21212A patent/DE1143353B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT176054B (de) * | 1951-10-26 | 1953-09-10 | Hermann Ing Lindner | Miststreuer |
| DE1830631U (de) * | 1961-03-04 | 1961-05-04 | Eberhardt Geb | Vorrichtung zum sperren einer relativbewegung an drehpfluegen mit falldrehung. |
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