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DE1143230B - Schaltungsanordnung mit innerem Fehlerschutz bei logischen Verknuepfungsschaltungen mit vorzugsweise ruhenden Schaltelementen in einem Zwei-kanalsystem mit zueinander invers aufgebauten Kanaelen - Google Patents

Schaltungsanordnung mit innerem Fehlerschutz bei logischen Verknuepfungsschaltungen mit vorzugsweise ruhenden Schaltelementen in einem Zwei-kanalsystem mit zueinander invers aufgebauten Kanaelen

Info

Publication number
DE1143230B
DE1143230B DEL37996A DEL0037996A DE1143230B DE 1143230 B DE1143230 B DE 1143230B DE L37996 A DEL37996 A DE L37996A DE L0037996 A DEL0037996 A DE L0037996A DE 1143230 B DE1143230 B DE 1143230B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
circuit arrangement
output
arrangement according
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL37996A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Stuebchen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL37996A priority Critical patent/DE1143230B/de
Publication of DE1143230B publication Critical patent/DE1143230B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/16Security signalling or alarm systems, e.g. redundant systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung mit innerem Fehlerschutz bei logischen Verknüpfungsschaltungen mit vorzugsweise ruhenden Schaltelementen in einem Zweikanalsystem mit zueinander invers aufgebauten Kanälen Die meisten Industrieanlagen erfordern im Betrieb eine ständige Überwachung, da eventuell auftretende Schäden in den Anlagen und daraus resultierende Fehlschaltungen zu Unfällen führen können. Eine solche Überwachung, Regelung und/oder Steuerung wird entsprechend dem heutigen Stand der Technik häufig mit Kombinationsschaltungen aus ruhenden, logischen Schaltelementen, den Funktionsgliedem, vorgenommen.
  • Bei näherer Betrachtung des Problems tritt zwingend die Frage nach Gewißheit eines mit Sicherheit gewährleisteten, tatsächlich einwandfreien Arbeitens der Schaltungsanordnung auf. Diese Frage fordert notwendigerweise eine Kontrolle der Steuerungsanordnung auf innere Fehler, um einen gefährlichen Betriebszustand auszuschließen.
  • In der Technik kommt oft das bekannte Zweikanalsystem zum Einsatz, bei dem beide Kanäle gegeneinander antivalente Ausgänge aufweisen. Treten in den Funktionsgliedern innere Fehler auf, so wird die entgegengesetzte Valenz der Ausgangssignale der beiden Kanäle gestört. Bei bekannten Fehlerschutz-Schaltungsanordnungen wird die Annahme gemacht, daß bei zwei invers betriebenen Kanälen das Zusammentreffen von zwei sich kompensierender Fehler, d. h. in jedem Kanal ein entsprechender Fehler, äußerst unwahrscheinlich ist. Die Antivalenz der Ausgangssignale im Zweikanalsystem ist demnach ein Zeichen für einwandfreies Funktionieren der Anordnung. In den bekannten Anordnungen wird die entgegengesetzte Valenz des Ausgangssignals des ersten Kanals gegenüber dem des zweiten Kanals in bekannter Weise mit Hilfe einer Äquivalenzschaltung ohne Schwierigkeiten überwacht, verglichen und zur Anzeige gebracht, so daß jede durch innere Fehler hervorgerufene Störung aufgezeigt wird.
  • Für Industrieanlagen, die in Zeitintervallen arbeiten und somit oft anlaufen und wieder abschalten, beispielsweise Arbeitsmaschinen wie Pressen, Aufzüge usw., wird in der vorliegenden erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung eine einfache und überaus sicher wirkende Überwachungseinrichtung gezeigt. Der Erfindungsgegenstand ist eine überwachungseinrichtung für eine Schaltungsanordnung von Steuerungsschaltungen auf innere Fehler. In der erfindungsgemäßen Anordnung werden jedoch die antivalenten Ausgänge der beiden Kanäle nicht nur verglichen, sondern mit besonderem Vorteil diagonal zurückgeführt und jeweils einer entsprechenden, dem betreffenden Kanal vorgeschalteten Verknüpfungseinheit als Eingangssignal zugeführt. Tritt infolge innerer Fehler eine Störung auf, und verschwindet damit die entgegengesetzte Valenz des einen Kanalausgangs gegenüber dem anderen, so ist die Anordnung spätestens beim nächsten Anlauf blockiert, da das diagonal zurückgeführte, zur Durchsteuerung des einen Kanalsystems notwendige Signal am Eingang desselben fehlt.
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung mit innerem Fehlerschutz bei logischen Verknüpfungsschaltungen mit vorzugsweise ruhenden Schaltelementen in einem Zweikanalsystem mit zueinander invers aufgebauten Kanälen und besteht darin, daß bei ungestörtem, einwandfreiem Betrieb die am Ausgang jedes der beiden Kanäle 1 und 11 auftretenden Signale entgegengesetzte Valenz aufweisen und daß jedes der beiden Signale, diagonal zurückgeführt, ein notwendiges Eingangssignal einer Kombinationsschaltung darstellt, daß die Kombinationsschaltungen so aufgebaut sind, daß jeweils einem Funktionsglied ein Speicherglied nachgeschaltet ist, und daß der Ausgang eines jeden Speichergliedes ein notwendiges Eingangssignal zur Aussteuerung der Verknüpfungsfunktion des betreffenden Kanals liefert.
  • An Hand der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiele werden der Aufbau und die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung dargestellt und erläutert. Die Bezeichnungen gleicherFunktionsglieder sind bei übereinstimmender Verwendung in den beiden Schaltungsbeispielen der Fig. 1 und 2 dieselben. Das in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Schaltungsbeispiel zeigt ein vollständig invers aufgebautes Zweikanalsystem, d. h., daß sowohl der Kanal II als auch die zu diesem gehörigen, der Kontrolle dienenden Kombinationsschaltungen gegenüber dem Kanal 1 mit seinen Kombinationsschaltungen invers aufgebaut sind. Dadurch wird in einfacher Weise ermöglicht, daß über die diagonale Rückführung des jeweiligen Ausgangssignals eines jeden Kanals zur Kombinationsschaltung und die durch die Kombinationsschaltung erfolgende Aussteuerung der Verknüpfungsfunktion und über direkte diagonale Aussteuerung der Verknüpfungsfunktion beider Kanäle durch die Steuersignale der Funktionsglieder bei auftretenden inneren Fehlern die Steuerungsschaltung blockiert wird. Die geforderte Inversion der beiden Kanäle wird dadurch erzielt, daß der erste Kanal durch die konjunktive Verknüpfung von Disjunktionen oder einfach durch eine Konjunktion und der zweite Kanal durch die disjunktive Verknüpfung von Konjunktionen oder einfach durch eine Disjunktion dargestellt wird.
  • Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 besteht der Kanal 1 aus dem konjunktiven Funktionsglied 1 und dem nachgeschalteten, invertierenden Verstärker 2, während der Kanal 11 aus einem disjunktiven Funktionsglied 11 und dem nachgeschalteten, invertierenden Verstärker 12 besteht. Die Kombinationsschaltungen bilden beim Kanal 1 ein disjunktives Funktionsglied 3 mit einem Sp#eicherglied 4 und beim Kanal II ein konjunktives Funktionsglied 13 mit einem Speicherglied 14. Eine weitere Kontrollschaltung zum Kanal 1 setzt sich aus einem konjunktiven Funktionsglied 5 und einem nachgeschalteten Zeitglied 6 zusammen, während die dazu inverse Schaltung, die Kontrollschaltung zum Kanal II aus einem disjunktiven Funktionsglied 15 und einem nachgeschalteten Zeitglied 16 aufgebaut ist. Der Verbraucher 7 ist mittels der Dioden 8 richtungsabhängig zwischen die Ausgangspotentiale der beiden Kanäle geschaltet. Die mit 9 bezeichneten Widerstände stellen Ableitwiderstände dar. Der Einfachheit halber wurde die Verknüpfungsfunktion eines jeden Kanals mittels eines einzigen Funktionsgliedes dargestellt. Sie kann in der Praxis aus der Kombination einer Vielzahl von Funktionsgliedem bestehen. Beispielsweise ist zu einem aus disjunktiver Verknüpfung von Konjunktionen bestehenden Kanal 1 die schaltungstechnische Inversion ein aus konjunktiver Verknüpfung von Disjunktionen aufgebauten Kanal 11.
  • Die in jedem Kanal der Verknüpfungsfunktion nachgeschalteten Verstärker sind im Sinne der Steuersignale invertierende Glieder, in welchen der Strom in Phase, die Ausgangsspannung aber invers zur Eingangsspannung liegt. Bei störungsfreiem Betrieb sind die am Ausgang eines jeden Steuerungskanals liegenden Signale zueinander antivalent. Die parallel zum Eingang eines jeden der beiden Kanäle geschalteten Kombinationsschaltungen aus Funktionsgliedern stellen mit ihren Ausgängen einen notwendigen Eingang zur Verknüpfungsfunktion des betreffenden Kanals dar. Diese Kombinationsschaltungen geben das zur Durchsteuerung des jeweiligen Kanals notwendige Signal nur weiter, wenn die Antivalenz der Ausgangssignale beider Kanäle gewahrt und diese Ausgangssignale kreuzweise auf den entsprechenden Eingang der Kombinationsschaltungen der beiden Kanäle gegeben werden. Die beiden Speicherglieder 4 und 14 sind invers zueinander aufgebaut, weisen im Bedarfsfälle bevorzugtes Löschverhalten auf und können in bekannten schaltungstechnischen Ausführungsformen ausgeführt sein. Zur Umschaltung des Speichergliedes 4 werden - Signalspannungen angelegt, während der Umschaltvorgang des Speichergliedes 14 durch Wegnähme der Signalspannungen ausgelöst wird. Die Zeitglieder 6 und 16 sind ebenfalls invers aufgebaut. Durch einen am Eingang des Zeitgliedes 6 angelegten Impuls wird an demselben ein Ausgangssignal vorgegebener Zeitdauer bewirkt, während durch ein impulsmäßiges Verschwinden des Eingangssignals am Zeitglied 16 über eine bestimmte Zeitdauer dasselbe kein Ausgangssignal aufweist.
  • Die gesamte Schaltungsanordnung ist im Schaltungsbeispiel der Fig. 1 abgeschaltet, wenn an den Eingängen a und b kein Signal, an den Eingängen a und'h Signal anliegt. Das Fehlen der Eingangssignale am Funktionsglied 5 gibt die Bedingung, daß am Nein-Ausgang ein Signal ansteht. Dieses Ausgangssi,c",nal liegt am Zeitglied 6, welches während einer bestimmten, vorgegebenen Zeitdauer den Löscheingang des Speichergliedes 4 beaufschlagt. Gleichzeitig liegt der Nein-Ausgang des disjunktiven Funktionsgliedes 3 auf dem Speichereingang des Speichergliedes 4. Die Signale dieser beiden Nein-Ausgänge (vom konjunktiven Funktionsglied 5 und vom disjunktiven Funktionsglied 3) sind beide je als Eingang an die disjunktive Verknüpfungsfunktion 11 des Kanals II angeschlossen. Der Ausgang des Speichergliedes 4 liegt als Vorbereitungseingang an der konjunktiven Verknüpfungsfunktion 1 des Kanals I an. Während des gleichen Schaltzustandes wird am Kanal II bewirkt, daß die disjunktive Verknüpfungsfunktion -erfüllt ist und das Ausgangssignal »L« am Eingang des invertierenden Verstärkers 12 anliegt. Die erfüllten Eingangsbedingungen der Verknüpfung des disjunktiven Funktionsgliedes 15 wie auch des konjunktiven Funktionsgliedes 13 bewirkt, daß am Nein-Ausgang dieser beiden Funktionsglieder kein Signal anliegt. Das Ausgangssignal »0« des Kanals 11, während dieses Schaltzustandes, liegt diagonal zurückgeführt als Eingang am disjunktiven Funktionsglied 3 des Kanals 1, während gleichzeitig das Ausgangssignal »L« des Kanals I am Eingang des konjunktiven Funktionsgliedes 13 liegt.
  • In dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist die Anordnung mit dem Verschwinden der Eingangssignale a oder b bzw. a und b (entsprechend -a oder -5 bzw. -a und _5) ausgeschaltet, kann aber erst wieder eingeschaltet werden, wenn sowohl Eingangssignal a als auch b (entsprechend -a und *5) gleichzeitig, wenn auch nur kurzzeitig verschwinden. Um für die in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Schaltungsanordnung eine Wiedereinschaltung bei nur einem abgeschalteten Eingangssignal a oder b (entsprechend -a oder '5) zu ermöglichen, wird das Funktionsglied 13 bzw. 3 nicht mehr direkt von den Eingängen a und b bzw. -a und b ausgesteuert, sondem vom Ja-Ausgang des Funktionsgliedes 5 bzw. 15.
  • Der Schaltzustand wird geändert, wenn am Eingang des Kanals 1 Signale anliegen und gleichzeitig am Eingang des Kanals 11 die Signale verschwinden. Die Anlage ist unter diesen Voraussetzungen eingeschaltet. Das konjunktive Funktionsglied 5 und das disjunktive Funktionsglied 3 werden durch die Eingangssignale beaufschlagt, somit durchgeschaltet und verlieren die am Nein-Ausgang auftretenden Signale. Das disjunktive Funktionsglied 15 wird während dieses Schaltzustandes nicht mehr durchgesteuert und zeigt ein Signal am Nein-Ausgang. Dieses Signal liegt am nachfolgenden Zeitglied 16 und gleichzeitig als konjunktiver Eingang an der Verknüpfungsfunktion 1. Das Funktionsglied 13 wird während dieses Schaltzustandes nicht mehr durchgesteuert, so daß am Nein-Ausgang ein Signal auftritt. Dieses Signal liegt am Speichereingang des inversen Speichergliedes 14 und gleichzeitig als konjunktiver Eingang an der Verknüpfungsfunktion 1. Dadurch ist die Eingangsbedingung der konjunktiven Verknüpfungsfunktion 1 erfüllt und dieselbe durchaeschaltet. Am Ausgang des invertierenden Verstärkers 2 und somit am Ausgang des Kanals 1 steht das Signal »0«, während am Ausgang des Kanals 11 das Signal »L« ansteht, so daß der dazwischengeschaltete Verbraucher in gewünschter Weise beaufschlagt wird. Die diagonale Einsteuerung der disjunktiven Verknüpfungsfunktion 11 durch die Signale der Nein-Ausgänge des konjunktiven Funktionsgliedes 5 und des disjunktiven Funktionsgliedes 3 wie auch die diagonale Einsteuerung der konjunktiven Verknüpfungsfunktion 1 durch die Signale der Nein-Ausgänge des disjunktiven Funktionsgliedes 15 und des konjunktiven Funktionsgliedes 13 gewährleisten eine direkte Signalüberwachung und damit eine spezielle überwachung dieser Funktionsglieder auf Fehler.
  • Die kreuzweise Verknüpfung der Signale beider Kanäle als notwendige Eingangssignale an den Funktionsgliedern zusammen mit der kreuzweisen Rückführung der Ausgangssignale der beiden vollständig invers aufgebauten Kanäle ergeben eine einfache, wirtschaftlich und schaltungstechnisch besonders vorteilhafte überwachung der Steuerungsanordnung auf innere Fehler. Der gesamte Arbeitsablauf der Steuerung wird über die Eingänge a und b bzw. deren zugehörige Inversion -a und'h und im Bedarfsfalle über einen oder mehrere zusätzliche Initiatoren 10 bestimmt.
  • Die Abschaltung der Anordnung wird direkt oder über die Löscheingänge der Speicherglieder 4 bzw. 14 vorgenommen. Wenn der Löscheingang der Speicherglieder gegenüber dem Speichereingang bevorzugt ist, dann muß die Pausenzeit bis zum nächsten Arbeitsanlauf größer sein als die vom Zeitglied 6 bzw. 16 vorgegebene Zeit zur Abgabe des Signals. Ist die Pausenzeit kleiner als die Signalabgabezeit des Zeitgliedes so wird der Speicher nicht vorbereitet, und die Bedingungen der Verknüpfungsfunktion des betreffenden Kanals können nicht erfüllt werden.
  • Während der Zeitdauer der Signalabgabezeit vom Zeitglied wird der Speicher gelöscht, kann aber sofort nach Ablauf dieser Zeitdauer durch das vorgeschaltete Funktionsglied den gegebenen Bedingungen entsprechend vorbereitet werden, so daß an jedem Speicherausgang das gewünschte Signal anliegt. Treten die Abschaltsignale in Form von Impulsen auf, dann wird kein Zeitglied benötigt.
  • Die erfindungsgemäße Fehlerüberwachung der Anordnung wirkt sich beispielsweise bei einer im Verstärker 2 oder im Konjunktionsglied 1 auftretenden Störung, die am Ausgang des Kanals I ständig ein Signal »0« ergibt, so aus, daß nach Beendigung des gerade vorliegenden Arbeitstaktes kein neuer Arbeitstakt beginnen kann, da die UND-Bedingung des konjunktiven Funktionsgliedes 13 nicht mehr erfüllt und damit das Speicherglied 14 nicht mehr in Arbeitsstellung geschaltet wird. Dadurch liegt am Eingang der Disjunktion 11 ständig ein Signal »L« und am Ausgang des Kanals 11 ein Signal »0« an.
  • Bei auftretenden Störungen in den einzelnen Funktionsgliedern der Kombinationsschaltungen wird durch die diagonale Einsteuerung eine sofortige Blockierung der Anlage erzielt.
  • Für bestimmte Arbeitsmaschinen ist es notwendig und/oder ausreichend, die Löschung der Speicher und damit die Abschaltung der Anlage durch einen oder zwei Initiatoren vorzunehmen. In Fig. 2 ist ein Schaltungsbeispiel ausgeführt, bei dem separate Initiatoren die Beaufschlagung der Löscheingänge der Speicher und damit die Abschaltung der Anlage vornehmen. Die Kombinationsschaltung des Kanals 11 stellt in dem Schaltungsbeispiel der Fig. 2 keine voll inverse Schaltung zu der des Kanals I dar. Es werden zwei gleiche Speicherglieder verwendet, wodurch am konjunktiven Funktionsglied 13 der Signalausgang, in diesem Falle der Ja-Ausgang, nicht mehr direkt, sondern nur indirekt über den Nein-Ausgang durch die kreuzweise Einsteuerung überwacht werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung mit innerem Fehlerschutz bei logischen Verknüpfungsschaltungen mit vorzugsweise ruhenden Schaltelementen in einem Zweikanalsystem mit zueinander invers aufgebauten Kanälen, dadurch gekennzeichnet, daß bei ungestörtem, einwandfreiem Betrieb die am Ausgang jedes der beiden Kanäle (1 und 11) auftretenden Signale entgegengesetzte Valenz aufweisen und daß jedes der beiden Signale diagonal zurückgeführt ein notwendiges Eingangssignal einer Kombinationsschaltung (3, 4 bzw. 13, 14) darstellt, daß die Kombinationsschaltungen so aufgebaut sind, daß jeweils einem Funktionsglied (3 bzw. 13) ein Speicherglied (4 bzw. 14) nachgeschaltet ist, und daß der Ausgang eines jeden Speichergliedes ein notwendiges Eingangssignal zur Aussteuerung der Verknüpfungsfunktion (1 bzw. 1.1) des jeweils zugehörigen Kanals (1 bzw. 11) liefert.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der beiden Kanäle (1 und 11) eine Kombinationsschaltung (3, 4 bzw. 13, 14) zugeordnet ist, daß dieselben invers zueinander aufgebaut sind und daß der Signalausgang jedes der beiden Funktionsglieder (3 bzw. 13) nicht nur über das jeweils folgende Speicherglied (4 bzw. 14) die dem entsprechenden Kanal zugehörige Verknüpfungsfunktion (1 bzw. 11) aussteuert, sondern auch diagonal als notwendiges Eingangssignal an die Verknüpfungsfunktion des dazu inversen Kanals (11 bzw. 1) geschaltet ist. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und/ oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Initiatoren (10) die Löschung der Speicherglieder (4 bzw. 14) und damit die Abschaltung der Anordnung besorgen. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und/ oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kanal (I) und zum Kanal (11) je eine Zusatzschaltung aus einem Funktionsglied (5 bzw. 15) mit nachfolgendem Zeitglied (6 bzw. 16) geschaltet ist und daß das Ausgangssignal eines jeden der beiden Zeitglieder als Löscheingang an dem jeweils nachgeschalteten Speicherglied (4 bzw. 14) liegt und die Löschung des Speicherghedes bewirkt, wenn die Abschaltung der Anordnung über die Kanaleingänge (a und/oder b) erfolgt. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitglieder (6 bzw. 16) bei vorliegenden Abschaltbedingungen nur während einer von jedem Zeitglied selbst vorgegebenen Zeitdauer den Löscheingang des jeweiligen Speichergliedes (4 bzw. 14) in bestimmter Weise beaufschlagen. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Zeitglied (6 bzw. 16) selbst vorgegebene Zeitdauer der Signalabgabe kleiner ist als die vom Arbeitsprozeß bestimmte, zwischen den einzelnen Arbeitstakten auftretende Pausenzeit. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangssignale (a und b bzw. -a und'fi) des Zweikanalsystems die Funktionsglieder (3 bzw. 13) der beiden Kombinationsschaltungen direkt beaufschlagen. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ja-Ausgang der Funktionsglieder (5 bzw. 15) der beiden Zusatzschaltungen jeweils einen Eingang an den Funktionsgliedern (3 bzw. 13) der beiden Kombinationsschaltungen darstellt.
DEL37996A 1961-01-20 1961-01-20 Schaltungsanordnung mit innerem Fehlerschutz bei logischen Verknuepfungsschaltungen mit vorzugsweise ruhenden Schaltelementen in einem Zwei-kanalsystem mit zueinander invers aufgebauten Kanaelen Pending DE1143230B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1979000902A1 (en) * 1978-04-07 1979-11-15 H Stadelmayr Alarm device partly mobile with protection against failure to operate,breakdown,sabotage and false alarm
DE3340475A1 (de) * 1983-11-09 1985-05-23 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., 8000 München Elektronische schaltung zur betaetigung einer sicherheitseinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3340475A1 (de) * 1983-11-09 1985-05-23 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., 8000 München Elektronische schaltung zur betaetigung einer sicherheitseinrichtung

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