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DE1143110B - Einrichtung zum selbsttaetigen OEffnen und Schliessen von Fahrzeugtueren - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen OEffnen und Schliessen von Fahrzeugtueren

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Publication number
DE1143110B
DE1143110B DEA18855A DEA0018855A DE1143110B DE 1143110 B DE1143110 B DE 1143110B DE A18855 A DEA18855 A DE A18855A DE A0018855 A DEA0018855 A DE A0018855A DE 1143110 B DE1143110 B DE 1143110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
circuit
closing
contact
doors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA18855A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Haegglund and Soener AB
Original Assignee
Haegglund and Soener AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Haegglund and Soener AB filed Critical Haegglund and Soener AB
Publication of DE1143110B publication Critical patent/DE1143110B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
    • E05F15/40Safety devices, e.g. detection of obstructions or end positions
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/506Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles for buses
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/51Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles for railway cars or mass transit vehicles

Landscapes

  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Öffnen und Schließen von Fahrzeugtüren Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum selbsttätigen Öffnen und Schließen von Fahrzeugtüren und zum Sperren der Bremsvorrichtung, insbesondere mit elektrisch gesteuertem Druckluftantrieb für die Türbewegung, die eine Einrichtung besitzt, die nach erfolgtem Bremsen und Anhalten des Fahrzeugs durch einen vom Fahrer zu betätigenden Schalter gleichzeitig den Türbetätigungsmechanismus zur Beeinflussung durch die Fahrgäste betriebsbereit macht und die die Fahrzeugbremsen, solange die Türen offen sind, angezogen hält.
  • Es ist bereits eine Einrichtung dieser Art bekannt, bei der unmittelbar nach dem Schließen der Fahrzeugtüren die Fahrzeugbremsen selbsttätig gelöst werden. Bei dieser bekannten Einrichtung, bei der demnach die Bremsen nur während der Zeit angezogen bleiben, während der sich die Türen in geöffnetem Zustand befinden, hat es sich als nachteilig herausgestellt, daß das Fahrzeug an Steigungen bzw. an Gefällstrecken gleichzeitig mit dem Schließen der Türen unbeabsichtigt ins Rollen gelangt, sofern die Handbremse nicht angezogen ist. Der Fahrer ist daher gezwungen, an seinem Platz zu bleiben und das Verhalten des Fahrzeuges im Auge zu behalten, was insbesondere dann von Nachteil ist, wenn der Fahrer an Haltestellen die Fahrscheinausgabe zu übernehmen hat.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Einrichtung zum selbsttätigen Öffnen und Schließen von Fahrzeugtüren der genannten Art so weiter auszubilden, daß durch Beseitigung des erwähnten Nachteils eine ungefährlichere, selbsttätige Freigabe der verriegelten Bremsen erfolgt, wobei das Schließen der Türen für das Lösen der Bremsen zwar ein notwendiges, aber noch nicht hinlängliches Kriterium bildet.
  • Die Erfindung besteht in der Kombination einer an sich zum selbsttätigen Öffnen und Schließen der Türen bekannten Fotozelleneinrichtung mit einer ebenfalls an sich bekannten, vom Betätigen eines dem Gaspedal zugeordneten Kontaktgliedes abhängigen Bremshalteeinrichtung derart, daß die Fahrzeugbremsen nach erfolgtem Schließen der Türen erst durch willkürliches Betätigen des Gaspedals gelöst werden können.
  • Diese Kombination von Merkmalen bei einer Einrichtung zum selbsttätigen Türöffnen und -schließen ist mit dem wesentlichen Vorteil verbunden, daß die durch die Fotozelleneinrichtung gesteuerten Türen, falls sie an einer Haltestelle geschlossen bleiben sollten, weil kein Fahrgast aussteigen möchte, nicht ihrerseits eine Entriegelung der Fahrzeugbremsen hervorrufen, wodurch das Fahrzeug an einer Steigung von selbst ins Rollen kommen könnte. Das Fahrzeug bleibt vielmehr so lange an der Haltestelle in abgebremstem Zustand stehen, bis der Fahrer nach erfolgtem Schließen der Türen das Gaspedal betätigt. Erst in diesem Moment wird durch den mit dem Gaspedal gekoppelten Kontakt die Bremsenverriegelung gelöst. Der Gedanke, eine angezogene Fahrzeugbremse nur beim Betätigen über ein dem Gaspedal zugeordnetes Kontaktglied zu lösen, ist bereits bei anderen Einrichtungen einfacherer Art bekannt. Anspruch 1 schützt dementsprechend ausschließlich die in ihm gekennzeichnete erfindungsgemäße Gesamtkombination von Merkmalen.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist gekennzeichnet durch ein der Steuerung der Bremshalteeinrichtung und davon abhängig der Fotozelleneinrichtung dienendes Relais mit einem Umschaltkontakt und zwei Steuerwicklungen zur Überführung des Umschaltkontaktes aus der einen Kontaktstellung in die andere sowie parallele, jeweils über eine der beiden Steuerwicklungen geführte Steuerstromkreise, wobei in dem einen Steuerstromkreis der vom Fahrer zu betätigende Schalter und in dem anderen Stromkreis das dem Gaspedal zugeordnete Kontaktglied liegt. Eine Einrichtung mit diesen Merkmalen ist besonders einfach und stellt eine besonders zweckmäßige Steuerung der Bremshalteeinrichtung dar.
  • Die Erfindung wird in der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen erläutert, darin zeit Fig. 1 den Schaltplan einer ersten Ausführungsform der Erfindung und Fig.2 den Schaltplan einer abgewandelten Ausführungsform.
  • In dem in Fig. 1 veranschaulichten Schaltschema ist mit 1 eine Tür eines Omnibusses dargestellt, die von einem Druckluftzylinder 2 aus über die Kolbenstange dieses Zylinders geöffnet bzw. geschlossen wird. Eine elektromagnetisch gesteuerte Ventileinrichtung 3 zum Umsteuern der Druckluft für den Druckluftzylinder, die zwei Magnete, und zwar einen Öffnungsmagnet Ö 1 und einen Schließmagnet S 1 enthält, ist mit dem Türzylinder 2 auf nicht näher dargestellte Weise verbunden. Zur Steuerung des öffnungs- bzw. Schließmagnets Ö 1 bzw. S 1 ist ein Relais 4 vorgesehen. Dieses Relais 4 besitzt einen zentralen beweglichen Umschaltkontakt mit zwei Gegenkontakten, an denen er wechselweise zur Anlage kommt. Zur Steuerung dieses Umschaltkontaktes weist das Relais 4 eine Relaisspule 16 auf, mit deren beweglichem Kern der Umschaltkontakt verbunden ist. Der bewegliche Kern der Spule 16 ist andererseits mit einer Verzögerungseinrichtung 15 in Form eines in einem Luftzylinder axial verschiebbaren Kolbens verbunden ist. Die eine Seite des Kolbens ist durch eine Feder beaufschlagt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Zylinders befindet sich ein kleiner, dauernd geöffneter Luftaustritt. Die Verzögerungseinrichtung 15 kann auch andersartig aufgebaut sein, z. B. als Quecksilberschaltröhre mit verzögertem Zurückfluß des Quecksilbers in der einen der beiden möglichen Richtungen oder auch als elektronisches Verzögerungsmittel bekannter Art. Der eine der beiden Gegenkontakte des beweglichen Kontaktes des Relais 4 ist mit dem einen Anschlußende des Schließmagnets S 1 der Ventileinrichtung 3 verbunden. Der andere Gegenkontakt steht mit dem einen Anschlußende des Öffnungsmagnets Ö1 der Ventileinrichtung 3 in Verbindung. Dieser Gegenkontakt stellt ferner eine Verbindung zu einer Kontrollampe 5 her, die so lange aufleuchtet, wie die Relaisspule 16 unter Spannung steht und die Tür 1 des Omnibusses geöffnet ist. Die Stromversorgung der öffnungs- bzw. Schließmagnete der Ventileinrichtung 3 sowie der Kontrollampe 5 erfolgt über ein Relais 7 mit einem zentralen Umschaltkontakt und zwei Steuerwicklungen zur Überführung des Umschaltkontaktes aus der einen Kontaktstellung in die andere. Die beiden Steuerwicklungen des Relais 7 liegen jeweils in parallel zueinander geführten Steuerstromkreisen. In dem einen Steuerstromkreis liegt ein Schalter 12 und in dem anderen Stromkreis ein von dem Gaspedal 14 des Omnibusses aus betätigtes Kontaktglied 13. Die beiden Gegenkontakte des zentralen Umschaltkontaktes des Relais 7 führen jeweils zu einem Magnet einer Ventileinrichtung 6 eines nicht näher beschriebenen Bremshalters, und zwar ist der obere Gegenkontakt des Relais 7 mit einem Bremsverriegelungsmagnet Ö2 der Ventileinrichtung 6 und der untere Gegenkontakt des Umschaltkontaktes mit einem Bremsentriegelungsmagnet S 2 der Ventileinrichtung 6 verbunden. Der obere Gegenkontakt steht außerdem mit dem zentralen Umschaltkontakt des Relais 4 in Verbindung. In diese Verbindungsleitung ist ferner eine Lampe 8 angeschlossen, die mit einer Fotozelleneinrichtung 9 zusammenwirkt, welche mit ihrem einen Anschluß ebenfalls an die erwähnte Verbindungsleitung zum Umschaltkontakt des Relais 4 angeschlossen ist. Die Relaisspule 16 des Relais 4 ist in dem Stromkreis der Fotozelleneinrichtung 9 derart eingeschaltet, daß die Stromversorgung des Relais 4 von der Fotozelleneinrichtung gesteuert wird.
  • Zusätzlich ist noch eine Glocke 10 od. dgl. vorgesehen, in deren Stromkreis ein oder mehrere parallel angeordnete und im Fahrzeug an verschiedenen Stellen verteilte Schaltkontakte 11 liegen, durch deren Betätigung der Fahrgast dem Fahrzeugführer anzeigen kann, daß er an der nächsten Haltestelle auszusteigen beabsichtigt.
  • Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung arbeitet in folgender Weise. Wenn ein Fahrgast den Omnibus an der nächsten Haltestelle verlassen will, unterrichtet er den Fahrer von seiner Absicht durch Schließen eines der Schaltkontakte 11, was ein Signal der Glocke 10 bewirkt. Der Fahrer hält den Omnibus an der fraglichen Haltestelle durch Betätigung der Fußbremse an. Noch während der Bremsbetätigung schließt er den Schaltkontakt 12, womit die Einrichtung zum selbsttätigen Türöffnen betriebsbereit ist. Die eine Steuerwicklung des Relais 7 wird erregt, der Umschaltkontakt dieses Relais kommt auf den oberen Gegenkontakt zur Anlage und stellt dadurch eine Verbindung der Stromquelle mit dem Bremsverriegelungsmagnet Ö 2 der Ventileinrichtung 6 her. Dadurch erfolgt auf nicht näher in der Zeichnung veranschaulichte Weise ein Blockierung der Fahrzeugbremsen. Gleichzeitig mit dieser Bremsenblockierung erhält die Lampe 8 Strom, so daß sie einen Lichtstrahl auf die Fotozelle 9, deren Stromversorgung gleichzeitig erfolgt, richtet. Wenn jetzt ein Fahrgast den Lichtstrahl passiert, wird die Fotozelle 9 gegen den Lichtstrahl abgeschirmt, wodurch die Fotozelle 9 stromleitend ist und den Elektromagnet 16 des Relais 4 unter Spannung setzt. Der bewegliche Anker des Elektromagnets wird angezogen, wobei er einerseits eine Kompression der Feder der Verzögerungseinrichtung 15 herbeiführt und andererseits dafür sorgt, daß der zentrale Umschaltkontakt des Relais 4 an dem oberen Gegenkontakt zur Anlage kommt. Auf diese Weise gelangt Strom an den Öffnungsmagnet Ö 1 der Ventileinrichtung 3, welche Arbeitsmittel an den Druckluftzylinder 2 leitet, der die Fahrzeugtür 1 öffnet. Gleichzeitig leuchtet die Kontrollampe 5 auf. Sie leuchtet so lange, wie die Tür 1 geöffnet ist. Um zu verhindern, daß nach Passieren des Lichtstrahles durch den Fahrgast sich die Tür sofort schließt, wird eine plötzliche Rückkehr des Ankers des Relais 4 und damit des beweglichen Umschaltkontaktes durch die erwähnte Verzögerungseinrichtung 15 vermieden. Erst nach Ablauf einer bestimmten Verzögerungszeit, nachdem der letzte Fahrgast den Lichtstrahl passiert hat, wird der zentrale Umschaltkontakt zurückgeführt,wodurch derSchließmagnet S 1 der Ventileinrichtung 3 eingeschaltet und ein Schließen der Fahrzeugtür 1 über den Druckluftzylinder 2 herbeigeführt wird. Dabei erlischt die Kontrollampe 5. Sie zeigt damit dem Fahrer an, daß das Fahrzeug wieder abfahrbereit ist. Die Fahrzeugbremsen bleiben jedoch noch so lange blockiert, bis der Fahrer den Schalter 12 öffnet und das Gaspedal 14 betätigt und damit den Kontakt 13 schließt. Der zentrale Umschaltkontakt des Relais 7 wird dadurch in die untere Kontaktlage übergeführt, wodurch er den Bremsentriegelungsmagnet S2 der Ventileinrichtung 6 in den Stromkreis einschaltet. Dadurch werden die Bremsen freigegeben, und der Omnibus kann anfahren. Gleichzeitig wird der Strom für die Lampe 8 und die Fotozelle 9 unterbrochen. Folglich läßt sich die Fahrzeugtür 1 nun so lange nicht öffnen, wie sich der Omnibus in Bewegung befindet, d. h., bis der vorerwähnte Vorgang wiederholt wird.
  • Die in der vorstehenden Beschreibung erwähnte Fotozelleneinrichtung 9 enthält selbstverständlich auch die erforderlichen Verstärkungseinrichtungen.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung arbeitet mit gleichem Erfolg, wenn das Relais 7 in zwei unabhängige Relais unterteilt ist. Schließlich ist es auch möglich, die Kontrollampe 5 so zu schalten, daß sie während der ganzen Zeit leuchtet, wenn die Fahrzeugtür 1 geschlossen ist.
  • Bei der in Fig. 2 veranschaulichten Einrichtung gemäß der Erfindung sind die beiden Ventileinrichtungen 3 und 6 jeweils nur mit einem einzigen Bremsverriegelungs- bzw. -entriegelungsmagnet S 3 ausgerüstet. Abweichend von dem Aufbau der Einrichtung nach Fig. 1 ist bei der Einrichtung nach Fig. 2 eine Lampe B vorgesehen, die über einen Schalter A eingeschaltet werden kann. Die Lampe B ist vorzugsweise in demselben Gehäuse mit der Fotozelle 9 angeordnet. Im übrigen stimmt die Einrichtung mit derjenigen der Fig. 1 überein.
  • Die in Fig. 2 dargestellte abgewandelte Einrichtung arbeitet wie folgt: Bei Überführung des Umschaltkontaktes des Relais 7 in die eine oder in die andere Kontaktstellung wird dem einzigen Bremsverriegelungs- bzw. -entriegelungsmagnet S3 Strom zugeführt. Bei den von Umschaltkontakten gesteuerten Stromstößen betätigt dessen Magnetkern ein nicht näher dargestelltes und beschriebenes Schaltwerk, mit dem das Ventil 6 der Bremshalteeinrichtung abwechselnd in die Verriegelungs- oder die Entriegelungsstellung gebracht wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Ventileinrichtung 3 in ähnlicher Weise durch einen einzigen Steuermagnet S4 betätigt.
  • Die zusätzliche Lampe B dient dem folgenden Zweck. Wenn sich so viele Fahrgäste im Omnibus befinden, daß einige der Fahrgäste im Wege des Lichtstrahles derFotozelleneinrichtung stehen müssen, bleibt der Lichtstrahl unterbrochen, obwohl keiner der Fahrgäste mehr beabsichtigt, den Omnibus zu verlassen. In diesem Falle kann durch Einschaltung der Lampe B die Fotozelle beleuchtet werden, was ein Öffnen der Fahrzeugtür 1 verhindert. Der Fahrer schließt zu diesem Zweck den Schalter A, folglich leuchtet die Lampe B auf und richtet einen Lichtstrahl auf die Fotozelle 9. Für die Fotozelle wird dadurch der Zustand herbeigeführt, der bei normalbesetztem Omnibus vorhanden ist, d. h., bei dem sich kein Fahrgast zwischen der Lampe 8 und der Fotozelle 9 befindet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum selbsttätigen Öffnen und Schließen von Fahrzeugtüren und zum Sperren der Bremsvorrichtung, insbesondere mit elektrisch gesteuertem Druckluftantrieb für die Türbewegung, die eine Einrichtung besitzt, die nach erfolgtem Bremsen und Anhalten des Fahrzeugs durch einen vom Fahrer zu betätigenden Schalter gleichzeitig den Türbetätigungsmechanismus zur Beeinflussung durch die Fahrgäste betriebsbereit macht und die die Fahrzeugbremsen, solange Türen offen sind, angezogen hält, gekennzeichnet durch die Kombination einer an sich zum selbsttätigen Öffnen und Schließen der Türen (1) bekannten Fotozelleneinrichtung (8, 9) mit einer ebenfalls an sich bekannten, vom Betätigen eines dem Gaspedal (14) zugeordneten Kontaktgliedes (13) abhängigen Bremshalteeinrichtung, derart, daß die Fahrzeugbremsen nach erfolgtem Schließen der Türen erst durch willkürliches Betätigen des Gaspedals (14) gelöst werden können.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein der Steuerung der Bremshalteeinrichtung (6, Ö2, S2) und davon abhängig der Fotozelleneinrichtung (8, 9) dienendes Relais (7) mit einem Umschaltkontakt, zwei Gegenkontakten und zwei Steuerwicklungen zum Schalten des Umschaltkontaktes aus der neutralen in die eine oder die andere Kontaktstellung sowie parallele, jeweils über eine der beiden Steuerwicklungen geführte Steuerstromkreise, wobei in dem einen Steuerstromkreis der vom Fahrer zu betätigende Schalter (12) und in dem anderen Stromkreis das dem Gaspedal (14) zugeordnete Kontaktglied (13) liegt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Gegenkontakte jeweils in einem Stromkreis mit einem Bremsverriegelungsmagnet (Ö 2) bzw. in einem Stromkreis mit einem Bremsentriegelungsmagnet (S2) liegen, wobei dem Stromkreis des Bremsverriegelungsmagnets (Ö2) der Stromkreis der Fotozelleneinri.chtung (8, 9) parallel geschaltet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Stromkreise der zwei Gegenkontakte ein einziger Bremsverriegelungs-bzw. -entriegelungsmagnet (S3) derart über Steuerkontakte eingeschaltet ist, daß bei Umsteuerung des Umschaltkontaktes ein Übergang des Bremsverriegelungs- bzw. -entriegelungsmagnets (S3) aus der Verriegelungslage in die Entriegelungslage oder umgekehrt stattfindet.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (7) mit dem Umschaltkontakt durch zwei einzelne, die Bremsverriegelungs- bzw. -entriege.lungsorgane steuernde Relais ersetzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 551765, 573 261, 693172, 707 468, 710153; französische Patentschriften Nr. 687 917, 804 700, 818 975; britische Patentschrift Nr. 296 553; USA.-Patentschriften Nr. 2 003 534, 2 313 430, 2 345 280, 2 476111, 2 643 901.
DEA18855A 1952-09-29 1953-09-26 Einrichtung zum selbsttaetigen OEffnen und Schliessen von Fahrzeugtueren Pending DE1143110B (de)

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