DE1142931B - Mehrpoliger Stecker mit Druckknopfschalter - Google Patents
Mehrpoliger Stecker mit DruckknopfschalterInfo
- Publication number
- DE1142931B DE1142931B DEB44760A DEB0044760A DE1142931B DE 1142931 B DE1142931 B DE 1142931B DE B44760 A DEB44760 A DE B44760A DE B0044760 A DEB0044760 A DE B0044760A DE 1142931 B DE1142931 B DE 1142931B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- button
- switch
- insert body
- spring
- contact
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000005405 multipole Effects 0.000 title description 3
- 230000013011 mating Effects 0.000 claims description 12
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 11
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 8
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 8
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 6
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 4
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 4
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 3
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 230000003449 preventive effect Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H13/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
- H01H13/50—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member
- H01H13/62—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member the contact returning to its original state upon manual release of a latch
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/66—Structural association with built-in electrical component
- H01R13/70—Structural association with built-in electrical component with built-in switch
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
B 44760 VIIId/21 c
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 31. JANUAR 1963
Es sind lediglich zweipolige Stecker mit einem Schalter bekannt, um ortsbewegliche Geräte, insbesondere
Kleingeräte, welche keinen Schalter besitzen, auch abschalten zu können, ohne dabei den Stecker
mit der beweglichen Leitung aus der Wandsteckdose herauszuziehen. Es hat sich aber herausgestellt, daß
auch Stecker mit mehr als zwei Polen abschaltbar benötigt werden.
Es ist auch bekannt, bei zweipoligen Steckern einen Druckknopfschalter einzubauen und dabei auch einen
Auslöseknopf zu verwenden, um die Ausschaltlage des Steckers wieder zu erreichen. So ist ein Doppelstecker
mit Brückenschalter bekanntgeworden, bei welchem ein als Kontaktbrücke ausgebildeter Hebel
mittels eines Ein- und Ausschaltdruckknopfes betätigt wird, wobei die Betätigung in Steckrichtung
erfolgt.
Schließlich ist noch ein mehrpoliger Stecker mit getrennten Gehäuseteilen für mechanische Schaltteile,
elektrische Schaltteile und elektrische Anschlußteile vorgeschlagen worden mit in einem topfförmigen
Gehäuse eingebauten, mit einem Einschalt- und einem Auslöseknopf versehenen Druckknopfschalter,
der in Steckrichtung betätigbar ist, mit einer durch Eindrücken des Auslöseknopfes betätigbaren, senkrecht
zur Druckrichtung wirkenden, gefederten, mittels einer eine Aussparung bildenden Schrägfläche
im unteren Teil des Auslöseknopfes aus einer Rastlage bei eingeschaltetem Einschaltknopf verschiebbaren
Rasteinrichtung für den Einschaltknopf, mit den Einschalt- und Auslöseknopf in eine Ausschaltstellung
drückenden Druckfedern, mit von dem Einschaltknopf betätigbaren, mit an den Steckerstiften
fest angeordneten Gegenkontakten zusammenwirkenden Kontakten.
Diese Lösung hat aber den Nachteil, daß bei einem solchen Stecker mit drei und mehr Steckerstiften insbesondere
hinsichtlich der Anordnung der feststehenden und beweglichen Kontakte sehr viel Raum
benötigt wird. Außerdem ist der Aufwand eines besonderen, zusätzlich zu einem Federglied angeordneten
Sperrgliedes zur Verrastung des Einschaltdruckknopfes sehr aufwendig. Weiterhin ist die Form
des Einschaltdruckknopfes sehr kompliziert, wodurch seine Fertigung erschwert ist.
Bei der Ausbildung eines abschaltbaren Steckers mit drei und mehr Steckerstiften ist dagegen insbesondere
darauf zu achten, daß derselbe in seinen Außenabmessungen die Größe eines üblichen mehrpoligen
Steckers nicht oder nicht wesentlich überschreitet. Insbesondere sind die Normmasse in den
vorgeschriebenen Grenzen zu belassen. Bei der Aus-Mehrpoliger Stecker
mit Druckknopfschalter
mit Druckknopfschalter
Anmelder:
Busch-Jaeger Dürener Metallwerke
Aktiengesellschaft, Lüdenscheid
Aktiengesellschaft, Lüdenscheid
Werner Schmalenbach und Alfred Eppinger.
Lüdenscheid,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
bildung ζ. B. eines abschaltbaren Fünf Stiftsteckers mußten deshalb gänzlich neue Wege gegangen werden,
so daß eine sichere und gleichmäßige Schaltung der Kontakte bei geringstem Raumbedarf des ganzen
Steckers gewährleistet ist sowie auch die Handlichkeit der äußeren Form erhalten bleibt. Schließlich
darf der Stecker nicht zu teuer werden, da er bereits ohne Schalter ein teures Gerät darstellt.
Die Erfindung bezieht sich nun auf einen mehrpoligen Stecker der oben beschriebenen bereits vorgeschlagenen
Art.
Die Erfindung besteht darin, daß um den am unteren Ende konisch ausgebildeten Einschaltknopf
in an sich bekannter Weise die als Kontaktfedern ausgebildeten Kontakte radial verteilt und beim Eindrücken
des Einschaltknopfes radial gegen die Gegenkontakte drückbar sind und daß die Rasteinrichtung
aus einer seitlich in eine Kerbe des Einschaltknopfes einrastenden Sperrfeder besteht.
Bei einem Druckknopfschalter für Fernsprechanlagen ist die radiale Anordnung von Kontaktfedern
um einen Druckknopf bereits bekanntgeworden, bei welchem auch beim Eindrücken des
Einschaltknopfes die Kontaktfedern radial gegen Gegenkontakte drückbar sind.
Zweckmäßig bildet man bei einem abschaltbaren Stecker nach der Erfindung die Sperrfeder als quer
zur Druckknopfbewegung verlaufende Haarnadelfeder mit einem geraden Ende, einem daran abschließenden
mittleren, um den Einschaltknopf gebogenen Teil und einem anderen als Windung ausgebildeten
Ende aus, wobei in einem zur Führung
305 507/290
1 142 S31
des Einschalt- und Auslöseknopfes dienenden Einsatzkörper durch ein an sich bekanntes Gegenpreßverfahren
an der unteren Seite des Einsatzkörpers ein mittleres Versenk und auf der oberen Seite des
Einsatzkörpers zwei beiderseits des Einschaltknopfes und auf der Verbindungslinie der beiden Knöpfe gelegene
Ausnehmungen vorgesehen sind, die durch infolge dieses Verfahrens entstandene Schlitze miteinander
verbunden sind und die beiden Enden der Sperrfeder je durch einen der Schlitze, dabei durch
Aufliegen auf einen Absatz der Ausnehmungen gehalten, geführt sind.
Gegenpreßverfahren werden bekanntlich deshalb ausgeführt, damit zwei in Preßrichtung erzeugte Ausnehmungen
durch einen Schlitz so miteinander verbunden werden, daß für den Schlitz kein Seitenschieber
erforderlich ist.
Dadurch, daß die Rasteinrichtung ausschließlich aus einer Sperrfeder besteht, die insbesondere haarnadelförmig
ausgebildet ist und in einer Kerbe des Einschaltknopfes einrastet, wird für die Rasteinrichtung
sehr wenig Platz benötigt. Gemäß der Erfindung ist es möglich, die Sperrfeder im Bereich der um den
Einschaltknopf radial verteilt angeordneten Kontaktfedern zu lagern und mit dem Einschaltknopf zusammenwirken
zu lassen.
Ein besonderes Merkmal des Steckers nach der Erfindung besteht darin, daß Einschalt- und Auslöseknopf,
die Kontaktfedern mit Anschlußklemmen und die Sperrfeder in dem Einsatzkörper angeordnet sind
und mit diesem eine Einbaueinheit bilden.
Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß an dem Einsatzkörper ein Bügel zur Abstützung der beiden
Druckfedern angebracht ist, daß der Bügel in an sich bekannter Weise als Schutzkontaktleiter ausgebildet
und mit einer Erdleiterklemme versehen ist, daß der Bügel für einen Fortsatz des Einschaltknopfes als
Anschlag dient und daß der Bügel einen den Gehäuseboden durchdringenden Erdungsstift besitzt.
Die Ausbildung eines Bügels als Schutzkontaktleiter mit der Anordnung einer Erdleiterklemme ist
bei bekannten Schutzkontakt-Steckern bereits häufig angewendet worden.
Durch die Anordnung sämtlicher beweglicher, mechanischer und elektrischer Schaltglieder in dem
Einsatzkörper sowie die Abstützung der die Rückführung der Druckknöpfe bewirkenden Druckfeder
auf dem den Einsatzkörper umklammernden, als Schutzkontaktleiter ausgebildeten Bügel wird eine
sehr gute und einfache Montage erzielt, welche sehr wesentlich für eine wirtschaftliche Herstellung
und sichere Funktionsfähigkeit des abschaltbaren Steckers ist.
Der Einschaltknopf weist einen seitlichen, ein Verdrehen des Einschaltknopfes um seine Längsachse
verhindernden Nocken auf.
Ein besonderes Merkmal besteht weiterhin darin, daß bei Anordnung einer Nullkontaktfeder in dem
abschaltbaren Stecker der Einschaltknopf an seinem Konus im Bereich der Nullkontaktfeder eine beim
Einschalten die Nullkontaktfeder früher als die anderen Kontaktfedern gegen den entsprechenden Gegenkontakt
drückende und beim Abschalten ein späteres Verlassen der Nullkontaktfeder von ihrem
Gegenkontakt gewährleistende Erhebung besitzt.
Diese Möglichkeit wird insbesondere von verschiedenen Prüfstellen bei vierpoligen Schaltern verlangt.
Diese Forderung ist dann von Bedeutung, wenn der Nullkontakt gleichzeitig Schutzkontakt ist und
gegenüber den Phasenkontakten eine Vor- bzw. Nacheilung besitzen muß.
Ferner ist der Auslöseknopf in seinem unteren Teil, den Auslöseknopf gegen Verdrehen sichernd,
vierkantig gestaltet, und das Vierkant dient gleichzeitig als Anschlag in einer Bohrung des Einsatzkörpers,
wodurch eine sichere Halterung des Auslöseknopfes in dem Einsatzkörper gewährleistet ist.
Ein weiteres Merkmal besteht schließlich darin, daß im Boden des Gehäuses Kammern untergebracht
sind, in welchen die Gegenkontakte gelagert sind.
In den Zeichnungen ist der erfindungsgemäße Stecker in mehreren Figuren dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den gesamten abschaltbaren Stecker in der geöffneten Schaltstellung;
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 4;
Fig. 3 stellt eine Draufsicht auf das untere Steckergehäuse bei herausgenommenem Einsatz dar;
Fig. 4 stellt eine Draufsicht auf das offene Steckergehäuse bei eingesetztem Einsatz dar;
Fig. 5 ist die Unteransicht des abschaltbaren Steckers von der Stiftseite her;
Fig. 6 ist die Unteransicht des Einsatzes;
Fig. 7 ist ein Teilschnitt aus der Fig. 6 nach der Linie III-I1I durch den Auslöseknopf, wobei die gestrichelte
Lage die Ausschaltstellung andeutet;
Fig. 8 ist ein Schnitt durch den Einschaltknopf;
Fig. 9 und 10 zeigen die Rastfeder einmal im ausgerasteten
und einmal im eingerasteten Zustand.
Der Schalter besteht aus dem topfförmigen Gehäuse 1 und dem Deckel 2 sowie dem Einsatzkörper
3. in dem topfförmigen Gehäuse sind die vier Polkontaktstifte 4,5,6 und 7 eingepreßt. Sie sind mit
den ortsfesten Gegenkontakten 4 a, Sa, 6 a und la verbunden, welche in Nischen bzw. in Kammern la
Ib, lc und ld des Gehäusebodens angeordnet sind.
Die Stifte sind in dem Gehäuse eingepreßt oder eingesetzt und mit den Kontakten vernietet. Der Gehäuseboden
besitzt eine Öffnung Ie, welche der Erdungsstift 8 durchdringt, wenn der Einsatzkörper 3
in das Gehäuse eingesetzt wird. Der Erdungsstift 8 ist mit dem Bügel 9, der gleichzeitig der Erdungsbügel
ist, vereinigt. Der Erdungsbügel trägt an einem U-förmig abgewinkelten Schenkel 9 a die Erdungsklemme 9 b und umgreift mit seinem U-Teil 9 α den
Einsatzkörper 3 seitlich. Auf dem Erdungsbügel 9 stützen sich die beiden Druckfedern 10 und 13 ab,
wobei die Feder 10 den Einschaltknopf 11 bei entrasteter Sperrfeder 12 in die Ausschaltlage nach oben
drückt. Die andere Feder 13 hält den Auslöseknopf 14 stets in der Ausgangslage, wobei der
Knopf 14 mit seinem Vierkant 14 α an der oberen Wandung 3/ der Ausnehmung 3 b des Einsatzkörpers
3 zum Anschlag gelangt. Nach unten wird die Bewegung des Auslöseknopfes 14 durch die
Sperrfeder 12 begrenzt, welche sich auf den beiden Absätzen 3 c und 3 d des Einsatzkörpers abstützt.
Der Einsatzkörper 3 ist auf einem vorspringenden Rand 1 / des Steckergehäuses aufgesetzt.
Der Einsatzkörper 3 besteht aus Isolierstoff, in dem auf der oberen Stirnseite die Anschlußklemmen 15,
16, 17 und 18 angeordnet sind. Mit diesen Klemmen sind in Ausnehmungen 15α, 16α, Πα und 18α Kontaktfedern
19, 20, 21 und 22 verbunden, welche in Durchbrüchen 3e, 3/, 3 g, 3 Λ den Einsatzkörper
durchdringen und mit ihren unteren Enden über die
Kontaktnieten mit den ortsfesten Gegenkontakten Aa, 5 a, 6 a, la zum Kontakt gelangen.
Der Einsatzkörper enthält in seiner unteren Stirnseite noch das Versenk 3 a, in der die Sperrfeder 12
eingesetzt ist und in der auch der konische Teil 11a des Einschaltknopfes 11 liegt. Der Einschaltknopf 11
besitzt eine Kerbe 11b, in die die Sperrfeder 12 mit ihrem gebogenen mittleren Teil 12 a in der verriegelten
Lage des Einschaltknopfes 11 in der Einschaltstellung eingreift. Die Sperrfeder 12 hat ein Windungsendteil
12 b, mit dem sie ebenso wie mit dem anderen jedoch gestreckten Endteil 12 c auf den Absätzen
3 c- und 3 t/ des Einsatzkörpers 3 aufliegt. Sie wird beim Einsetzen durch die Schlitze 3 / und 3 k,
welche seitlich in dem Einsatzkörper durch Gegenpressen entstehen, geschoben. Das Windungsende 12b
ist in dem Einsatzkörper 3 so eingesetzt, daß der freie Schenkel 12 d desselben gegen die Seitenwand
3 m der Ausnehmung 3 η des Einsatzkörpers 3
anliegt, wodurch der mittlere Teil 12 α der Feder gegen den Einschaltknopf 11 gedrückt wird. Der
Einschaltknopf 11 besitzt noch einen Nocken lic.
Der Nocken wird in einer senkrechten Nut des Einsatzkörpers 3 geführt, um ein Verdrehen des Einschaltknopfes
11 um seine Längsachse zu verhindern. An seiner unteren Seite ist der Einschaltknopf 11 mit
einer Rille 11 d versehen, in der die Druckfeder 10 lagernd eingreift. An dem Ende des Einschaltknopfes
11 ist ein Zapfen He angebracht, der
eventuell mit einer Verlängerung gegen den Bügel 9 zum Anschlag gelangt und dadurch das Durchdrücken
des Knopfes 11 nach unten verhindert. Der Einschaltknopf 11 ist in der Mitte des Einsatzkörpers
3 angeordnet und die vier Kontaktfedern 19, 20, 21 und 22 umgeben diesen im gleichen Abstand.
Dadurch kann der Konus 11a kreisförmig ausgebildet werden und können die Kontaktfedern beim Einschalten
gleichmäßig gegen die Gegenkontakte drücken. Um bei einem vierpoligen Schalter dem
Nullpol beim Einschalten eine Voreilung und beim Ausschalten eine Nacheilung gegenüber den drei
Phasenkontakten zu verleihen, erhält der Konus 11 a des Einschaltknopfes 11 im Bereich der betreffenden
Kontaktfeder 20 eine Erhebung 11/, welche die Feder 20 früher gegen den Gegenkontakt la drückt
bzw. später denselben beim Ausschalten verläßt.
Die Einschaltbewegung erfolgt in Richtung der Steckerstifte, also, nach der Zeichnung, nach unten.
Hierbei drückt der konische Teil 11a des Einschaltknopfes 11 gegen die Federbiegung der Kontaktfedern
19, 20, 21 und 22 und drückt diese dann gegen die Gegenkontakte Aa, 5 a, 6 a und la senkrecht zur
Richtung der Steckerstifte. Ist der Einschaltknopf 11 genügend weit nach unten gedrückt, so springt die
Sperrfeder 12 in die Rastkerbe 11 b des Knopfes selbsttätig ein. In dieser Lage wird dann der Knopf
gehalten.
Soll der Stecker wieder die Ausschaltlage einnehmen,
so drückt man auf den Auslöseknopf 14, welcher eine seitliche Ausnehmung 14 b besitzt, in
der eine schiefe Ebene 14 c vorhanden ist. Die schiefe Ebene wirkt auf das in der Ausnehmung 14 b
gelagerte Ende 12 c der Sperrfeder 12 beim Herabdrücken des Knopfes 14 und schiebt dieses seitwärts.
Hierbei wird das Mittelteil 12 a der Sperrfeder 12 in Richtung des Pfeiles (Fig. 10), also nach auswärts,
gedrängt, so daß die Druckfeder 10 den Einschaltknopf 11 ohne weiteres nach oben verschieben kann.
Die Federn 19, 20, 21 und 22 entfernen sich von ihren Gegenkontakten Aa, 5 a, 6 a und la und nehmen
die Ausschaltstellung ein. Die Sperrfeder 12 wird in der abgedrängten Lage von dem Schaft des
Einschaltknopfes 11 gehalten. Die Druckfeder 13 drückt, nachdem der Druck von oben auf den Auslöseknopf
14 nachgelassen hat, von unten wieder auf das Vierkant 14 a des Knopfes und drückt diesen
wieder nach oben, wo er zum Anschlag gegen den Einsatzkörper 3 kommt.
Gehäuseunterteil 1 und Einsatzkörper 1 werden durch Hohlnieten 23 und 24 miteinander fest verbunden.
Die Befestigungsschrauben 25 und 26 durchdringen von unten die Hohlnieten 23, 24 und greifen
in den Deckel 2 ein, der dadurch am Gehäuse 1 gehalten wird. In dem Deckel 2 ist eine Ausnehmung 2a
an der oberen Stirnseite vorhanden, durch welche ein Kragen gebildet wird, der die Druckknöpfe 11 und 14
gegen Zerbrechen beim Fallen und anderweitige Beschädigungen schützt.
In der Teilungsebene von Deckel 2 und Gehäuse 1 ist auch die Einführungsöffnung 27 enthalten, und
davor ist die Zugentlastungsschelle 28 auf dem Gehäuseunterteil 1 angebracht.
Claims (8)
1. Mehrpoliger Stecker mit mindestens drei Steckerstiften mit in einem topfförmigen Gehäuse
eingebauten, mit einem Einschalt- und einem Auslöseknopf versehenen Druckknopfschalter, der in
Steckrichtung betätigbar ist, mit einer durch Eindrücken des Auslöseknopfes betätigbaren, senkrecht
zur Druckrichtung wirkenden, gefederten, mittels einer eine Aussparung bildenden Schrägfläche
im unteren Teil des Auslöseknopfes aus einer Rastlage bei eingeschaltetem Einschaltknopf
verschiebbaren Rasteinrichtung für den Einschaltknopf, mit den Einschalt- und Auslöseknöpfen in
eine Ausschaltstellung drückenden Druckfedern, mit von dem Einschaltknopf betätigbaren, mit an
den Steckerstiften fest angeordneten Gegenkontakten zusammenwirkenden Kontakten, dadurch
gekennzeichnet, daß um den am unteren Ende konisch ausgebildeten Einschaltknopf (11) in an
sich bekannter Weise die als Kontaktfedern (19 bis 22) ausgebildeten Kontakte radial verteilt und
beim Eindrücken des Einschaltknopfes (11) radial gegen die Gegenkontakte (4α bis la) drückbar
sind und daß die Rasteinrichtung aus einer seitlich in eine Kerbe (11 b) des Einschaltknopfes
einrastenden Sperrfeder (12) besteht.
2. Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrfeder (12) als quer zur
Druckknopfbewegung verlaufende Haarnadelfeder mit einem geraden Ende (12 c), einem daran anschließenden
mittleren, um den Einschaltknopf (11) gebogenen Teil (12a) und einem anderen als
Windung ausgebildeten Ende (12 b) besteht, daß in einem zur Führung des Einschalt-(11) und
Auslöseknopfes (14) dienenden Einsatzkörper (3) durch ein an sich bekanntes Gegenpreßverfahren
an der unteren Seite des Einsatzkörpers (3) ein mittleres Versenk (3 α) und auf der oberen Seite
des Einsatzkörpers (3) zwei beiderseits des Einschaltknopfes (11) und auf der Verbindungslinie
der beiden Knöpfe (11, 14) gelegene Ausnehmungen (3 ri) vorgesehen sind, die durch infolge
dieses Verfahrens entstandene Schlitze (3 /, 3 k)
miteinander verbunden sind und daß die beiden Enden (12 b, 12 c) der Sperrfeder (12) je durch
einen der Schlitze (3 /, 3 k), dabei durch Aufliegen
auf einem Absatz (3c, 3d) der Ausnehmungen (3/j) gehalten, geführt sind.
3. Stecker nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß Einschalt- und Ausiöseknopf
(11 und 14), die Kontaktfedern (19 bis 22) mit Anschlußklemmen (15 bis 18) und die Sperrfeder
(12) in dem Einsatzkörper (3) angeordnet sind und mit diesem eine Einbaueinheit bilden.
4. Stecker nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Einsatzkörper (3)
ein Bügel (9) zur Abstützung der beiden Druckfedern (10 und 13) angebracht ist, daß der Bügel
(9) in an sich bekannter Weise als Schutzkontaktleiter ausgebildet und mit einer Erdleiterklemme
(9 b) versehen ist, daß der Bügel (9) für einen Fortsatz (Ue) des Einschaltknopfes (11) als Anschlag
dient und daß der Bügel (9) einen den Gehäuseboden durchdringenden Erdungsstift (8)
besitzt.
5. Stecker nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschaltknopf (11) einen
seitlichen, ein Verdrehen des Einschaltknopfe« (11) um seine Längsachse verhindernden Nocken (lic)
aufweist.
6. Stecker nach Anspruch 1 bis 5 mit einer Nullkontaktfeder, dadurch gekennzeichnet, daß
der Einschaltknopf (11) an seinem Konus im Bereich der Nullkontaktfeder (20) eine beim Einschalten
die Nullkontaktfeder (20) früher als die anderen Kontaktfedern (19, 21, 22) gegen den
entsprechenden Gegenkontakt drückende und beim Abschalten ein späteres Verlassen der NuII-kontaktfeder
(20) von ihrem Gegenkontakt gewährleistende Erhebung (11/) besitzt.
7. Stecker nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auslöseknopf (14) in seinem unteren Teil, den Auslöseknopf (14) gegen Verdrehen sichernd, vierkantig gestaltet ist und
daß das Vierkant (14 a) gleichzeitig als Anschlag in einer Bohrung (3/) des Einsatzkörpers (3), eine
sichere Halterung des Auslöseknopfes (14) in dem Einsatzkörper (3) gewährleistend dient.
8. Stecker nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden des Gehäuses (1)
Kammern (la bis Id) untergebracht sind, in welchen
die Gegenkontakte (19 bis 22) gelagert sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 477 687, 222 227:
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 742 864.
689, 1699 018;
französische Patentschrift Nr. 974 838.
Deutsche Patentschriften Nr. 477 687, 222 227:
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 742 864.
689, 1699 018;
französische Patentschrift Nr. 974 838.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 029 903.
Deutsches Patent Nr. 1 029 903.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 507:290 1.63
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL228024D NL228024A (de) | 1957-05-25 | ||
| BE568034D BE568034A (de) | 1957-05-25 | ||
| NL103612D NL103612C (de) | 1957-05-25 | ||
| DEB44760A DE1142931B (de) | 1957-05-25 | 1957-05-25 | Mehrpoliger Stecker mit Druckknopfschalter |
| FR1210696D FR1210696A (fr) | 1957-05-25 | 1958-05-23 | Fiche de prise de courant multipolaire à interrupteur incorporé |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB44760A DE1142931B (de) | 1957-05-25 | 1957-05-25 | Mehrpoliger Stecker mit Druckknopfschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1142931B true DE1142931B (de) | 1963-01-31 |
Family
ID=6967413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB44760A Pending DE1142931B (de) | 1957-05-25 | 1957-05-25 | Mehrpoliger Stecker mit Druckknopfschalter |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE568034A (de) |
| DE (1) | DE1142931B (de) |
| FR (1) | FR1210696A (de) |
| NL (2) | NL228024A (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE222227A (de) | ||||
| DE477687C (de) * | 1929-06-12 | Arendt Werner | Steckdosenschalter | |
| FR974838A (fr) * | 1948-05-26 | 1951-02-26 | Perfectionnements aux interrupteurs et fiches de prise de courant électriques | |
| DE1699018U (de) * | 1955-03-19 | 1955-05-26 | Eugen Sasse K G Dr | Druckschalter fuer ein-aus-betaetigung. |
| DE1735689U (de) * | 1956-10-03 | 1956-12-13 | Berker Geb | Steckerschalter. |
| DE1742864U (de) * | 1957-01-22 | 1957-04-11 | Hermann Mehls | Ringbehaelter mit klemmverschluss, insbesondere fuer elektroschnuere. |
| DE1029903B (de) | 1953-06-01 | 1958-05-14 | Walter Holzer | Steckbarer Druckknopfschalter |
-
0
- NL NL103612D patent/NL103612C/xx active
- NL NL228024D patent/NL228024A/xx unknown
- BE BE568034D patent/BE568034A/xx unknown
-
1957
- 1957-05-25 DE DEB44760A patent/DE1142931B/de active Pending
-
1958
- 1958-05-23 FR FR1210696D patent/FR1210696A/fr not_active Expired
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE222227A (de) | ||||
| DE477687C (de) * | 1929-06-12 | Arendt Werner | Steckdosenschalter | |
| FR974838A (fr) * | 1948-05-26 | 1951-02-26 | Perfectionnements aux interrupteurs et fiches de prise de courant électriques | |
| DE1029903B (de) | 1953-06-01 | 1958-05-14 | Walter Holzer | Steckbarer Druckknopfschalter |
| DE1699018U (de) * | 1955-03-19 | 1955-05-26 | Eugen Sasse K G Dr | Druckschalter fuer ein-aus-betaetigung. |
| DE1735689U (de) * | 1956-10-03 | 1956-12-13 | Berker Geb | Steckerschalter. |
| DE1742864U (de) * | 1957-01-22 | 1957-04-11 | Hermann Mehls | Ringbehaelter mit klemmverschluss, insbesondere fuer elektroschnuere. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE568034A (de) | |
| FR1210696A (fr) | 1960-03-10 |
| NL228024A (de) | |
| NL103612C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0272200B1 (de) | Anschlussleiste für die Fernmeldetechnik | |
| DE2442063A1 (de) | Stromschlagsicherer lampensockel | |
| EP0763874A2 (de) | Elektrische Etagenklemme mit einem Brücker | |
| DE3219294C2 (de) | ||
| DE1142931B (de) | Mehrpoliger Stecker mit Druckknopfschalter | |
| AT267642B (de) | Federklemme für elektrische Installationsgeräte | |
| EP3849018A1 (de) | Leiteranschlussklemme | |
| DE1463116A1 (de) | Mit einem Klemmenbrett verbundene druckknopfbetaetigte UEberstromschalter | |
| DE3308253A1 (de) | Steckdose | |
| DE4309132C2 (de) | Elektrischer Kontaktschalter | |
| DE520951C (de) | Elektrischer Schalter fuer Moment-Ein- und -Ausschaltung von Hand | |
| DE7504400U (de) | Elektrischer Schalter | |
| EP0017820A1 (de) | Vorrichtung zur Verlängerung von Stösselantrieben | |
| DE929909C (de) | Steckdose mit Erdleitungsvorrichtung | |
| DE1274715B (de) | Reihentrennklemme, insbesondere trennbarer Reihenloetverbinder | |
| DE2330401A1 (de) | Sicherheits-einrichtung an steckdosen und elektrischen kupplungen | |
| DE1590086B2 (de) | Federklemme zur befestigung von zwei leitungsdrahtenden in elektrischen installationsgeraeten | |
| AT204617B (de) | Mehrpoliger Stecker mit eingebautem Druckknopfschalter | |
| AT395223B (de) | Zweipolige schutzkontaktsteckdose zum potentialfreien schliessen und oeffnen der steckverbindung | |
| DE1270149B (de) | Kontakt mit angeformter Klemme fuer einen schraubenlosen Anschluss | |
| AT240954B (de) | Mehrfachdruckknopfschalter mit Signallampen | |
| DE489003C (de) | Stecker mit Erdungseinrichtung | |
| DE2411464A1 (de) | Elektrischer eine kontrollampe umfassender installationsschalter | |
| DE907667C (de) | Steckdose mit federnden Kontaktbuechsen | |
| DE697384C (de) | Abschaltbare Steckdose mit gegenseitiger Verriegelung des Schalters und der Steckdose |