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DE1142961B - Schaltungsanordnung zur Erleichterung der Zuendung und zum stoerungsarmen Betrieb von mehreren aus verschiedenen Phasen eines Mehrphasennetzes gespeisten Gasentladungslampen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erleichterung der Zuendung und zum stoerungsarmen Betrieb von mehreren aus verschiedenen Phasen eines Mehrphasennetzes gespeisten Gasentladungslampen

Info

Publication number
DE1142961B
DE1142961B DEB53772A DEB0053772A DE1142961B DE 1142961 B DE1142961 B DE 1142961B DE B53772 A DEB53772 A DE B53772A DE B0053772 A DEB0053772 A DE B0053772A DE 1142961 B DE1142961 B DE 1142961B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamp
lamps
circuit arrangement
ignition
gas discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB53772A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Buser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB53772A priority Critical patent/DE1142961B/de
Publication of DE1142961B publication Critical patent/DE1142961B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/16Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
    • H05B41/20Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch
    • H05B41/23Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps not having an auxiliary starting electrode
    • H05B41/231Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps not having an auxiliary starting electrode for high-pressure lamps

Landscapes

  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Erleichterung der Zündung und zum störungsarmen Betrieb von mehreren aus verschiedenen Phasen eines Mehrphasennetzes gespeisten Gasentladungslampen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erleichterung der Zündung und zum störungsarmen Betrieb von mehreren, aus verschiedenen Phasen eines Mehrphasennetzes gespeisten Gasentladungslampen. Unter Gasentladungslampen sind hierbei sowohl Niederdruckleuchtstrofflampen wie auch Hoch- und Höchstdrucklampen zu verstehen.
  • Es ist an sich eine Schaltungsanordnung zur sicheren Inbetriebsetzung von Gasentladungslampen schon bekannt, bei der die Stabilisierungsimpedanz einer Lampe mit derjenigen einer anderen Lampe magnetisch verkettet ist. Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung, die für helligkeitsgesteuerte Lampen bestimmt ist, ist jeder Gasentladungslampe nur eine Stabilisierungsimpedanz zugeordnet. Es wird dabei beim Zünden nur einer der Lampen durch die transformatorische Verkettung der Vorschaltinduktivitäten in der Impedanz der anderen Lampe eine mehr oder weniger hohe zusätzliche Spannung induziert, um auch in heruntergeregeltem Zustand der Lampen eine sichere Zündung zu erzielen. Es ist auch schon eine weitere, gleichfalls für helfigkeitsgesteuerte Lampen bestimmte Schaltungsanordnung bekannt, bei der jeder Gasentladungslampe zwei Impedanzen vorgeschaltet sind, von denen eine mit einer der anderen Lampe magnetisch verkettet ist. Hierbei können die Impedanzwicklungen aller Lampen miteinander magnetisch verkettet sein. Bei diesen bekannten Schaltungsanordnungen dienen die Impedanzen dabei zum Zünden der Lampen auch in heruntergeregeltem Zustand. Bei diesen bekannten Schaltungsanordnungen handelt es sich nicht um solche für den Betrieb mehrerer Gasentladungslampen, die an verschiedenen Phasen eines Mehrphasennetzes angeschlossen sind.
  • Trotz der bekannten, zum Starten von Gasentladungslampen dienenden Schaltungsanordnungen stellen die Zündung und insbesondere der störungsarme Betrieb von Gasentladungslampen, wie Leuchtröhren, Nieder-, Hoch- und Höchstdrucklampen, noch heute trotz ihrer stark verbreiteten Anwendung bedeutende Probleme.
  • Bei den Leuchtstofflampen für Allgemeinbeleuchtung wurden zwar die Inbetriebsetzungsschwierigkeiten mit dem sogenannten Startersystem zur Elektrodenvorheizung überwunden. Bei Hoch- und Höchstdrucklampen mit im stationären Betrieb stark eingeschnürtem Lichtbogen und hochkonzentriertem Bogenansatzpunkt an den Elektroden ließ sich die Elektrodenvorheizung aber nicht wirtschaftlich verwirklichen. Zur Zünderleichterung werden bei solchen Brennem sogenannte Hilfselektroden zur Vorionisierung des Gasraumes zugebaut. Dieser nur zur Zündung benötigte Hilfsstromkreis soll so geschaltet und seine Bemessung so gewählt sein, daß er nach erfolgter Zündung des eigentlichen Lichtbogens stromlos wird.
  • Das natürlichste und einfachste Mttel, Gasentladungsstrecken sicher zu zünden und wirtschaftlich zu betreiben, ist das Anlegen einer genügend hohen Leerlaufspannung.
  • Bei niederem Fülldruck des Zündgases und verhältnismäßig geringem Elektrodenabstand (womöglich kleiner als der Gefäßdurchmesser, damit der Wandungswiderstand bedeutungslos ist) genügt die normale Netzspannung von 220 Volt. Bei langgestreckten Brennern oder bei hohem Fülldruck des Zündgases reicht hingegen die Netzspannung nicht aus, so daß an Stelle einer einfachen Drosselspule zur Stabilisierung (Strombegrenzung) des Lichtbogens ein Streufeldumspanner nötig wird. Diese Streufeldtransformatoren sind aber nicht nur voluminös und teuer, sondern haben den großen Nachteil eines schlechten Leistungsfaktors.
  • Durch die deutsche Patentschrift 971932 ist ein starterloses Zündverfahren bekannt, bei dem die Vorzüge einer sicheren Zündung beim Einschalten der Lampe aus kaltem Zustand ohne weitere Hilfsmittel, wie Elektrodenvorheizung oder Hilfszünder, beibehalten und die Nachteile des Streufeldtransformators vermieden werden. Eine dieser bekannten Schaltungsanordnungen zeichnet sich dadurch aus, daß an einem verhältnismäßig wenige Windungen aufweisenden Wicklungsteil einer einfachen Strombegrenzungsdrossel ein im Betrieb parallel zur Entladung geschalteter, annähernd Netzspannung aufnehmender Widerstand (Glühwendel) mit Kaltleitercharakteristik angeschlossen ist. Zufolge des geringen Kaltwiderstandes dieses Elements entfällt auf den diesem Element vorgeschalteten, nur wenige Windungen aufweisenden Wicklungsteil ein hoher Anteil der Netzspannung, was einen kräftigen, je nach Phasenlage bis zum 15fachen Wert des stationären Betriebsstromes erreichenden Stromstoß, unmittelbar nach dem Einschalten, hervorrufen kann. Im Verhältnis der Windungszahl dieser dem Kaltleiter vorgeschalteten Wicklung zur Windungszahl der Wicklung, welche zum Zwecke der Stabilisierung dem Lichtbogen vorgeschaltet ist, wird für den Bruchteil einer Sekunde bzw. bis zum Zeitpunkt des betriebsheißen Zustands des Kaltleiters mittels der in diesem Zeitablauf als Transformator arbeitenden Drossel eine zum Zünden der Entladungsstrecke genügend hohe Spannung auftransformiert.
  • Bei Netzunterspannung kommt es jedoch noch verhältnismäßig häufig vor, daß mangels ungenügenden Nachfließens von ausreichender Energie der Lichtbogen wieder löscht. Eine Wiederzündung im Sinne des Inhaltes der deutschen Patentschrift 971932 kann dann nicht mehr erfolgen, weil der Kaltleiter unter Betriebstemperatur steht und den hohen betriebmäßigen Widerstand besitzt.
  • Aber auch bei kurzzeitiger Spannungsunterbrechung (Schwankung) löscht der Lichtbogen und zündet mangels genügender Spannung ohne Erkaltung der Lampe nicht wieder.
  • Ein anderer großer Nachteil netzspannungsbetriebener, mit einfachen Drosselspulen stabilisierter Hoch- und Höchstdrucklampen liegt darin, daß die Brennspannung des Lichtbogens, wegen der Neigung leichten Löschens, tief gehalten werden muß. Je größer jedoch die Bogenspannung (Wirkspannung) der Lampe gewählt werden kann, um so wirtschaftlicher arbeitet die Beleuchtungsanlage.
  • Schließlich hat sich auch noch gezeigt, daß beim Einschalten großer Lampengruppen einzelne Entladungslampen nicht zünden. Bei Wiederholungsversuchen stellte sich ferner heraus, daß es immer wieder andere Lampen sind, die nicht zünden, so daß daraus die Lehre zu ziehen ist, daß die zündwilligsten Lampen zünden und den in diesem Augenblick zündunwilligeren Lampen die erforderlichen Energiemassen vorwegnehmen.
  • Alle diese Nachteile lassen sich durch die Anwendung der Schaltungsanordnung zur Erleichterung der Zündung und zum störungsarmen Betrieb von mehreren, aus verschiedenen Phasen eines Mehrphasennetzes gespeisten Gasentladungslampen gemäß der Erfindung beheben, die dadurch gekennzeichnet ist, daß erfindungsgemäß die an den verschiedenen Phasen angeschlossenen Lampenstromkreise miteinander magnetisch verkettet sind, indem jede Lampe über zumindest zwei in Reihe liegende, auf getrennten Eisenkernen angebrachten Drosselspulen als Stabilisierungsimpedanz an das Netz angeschlossen ist und jede Spule über ihren Kern mit einer in einem anderen Lampenstromkreis liegenden Drosselspule induktiv derart gekoppelt ist, daß durch den durch eine Lampe fließenden Strom über deren Vorschaltdrosseln in den Stromkreisen der anderen Lampen eine sich zur Netzspannung addierende Spannung induziert wird.
  • Die Schaltung kann z. B. so vorgenommen werden, daß von den mindestens zwei auf einen mit Luftspalt versehenen Eisenkern (Streuwandler) angeordneten Wicklungen die eine vom Strom der einen., ihr unmittelbar zugeordneten Entladungslampe durchflossen wird, während die andere auf demselben Eisenkern angeordnete Wicklung vom Strom einer anderen Entladungslampe durchtlossen wird.
  • Bei Verwendun- eines jeder Lampe parallel geschalteten Kaltleiterwiderstandes kann eine in Reihe mit dem Kaltleiterwiderstand liegende weitere Wicklung auf dem jeder Lampe zugeordneten Drosselspulenkern angebracht sein, und die freien Enden dieser Wicklungen aller Lampen lassen sich dabei dann in Sternschaltung miteinander verbinden. Es ist ferner auch möglich, eine Einheit von drei Gasentladungslampen im Dreieck zu schalten, so daß jeder Stromkreis die volle Phasenspannung aufnimmt.
  • Ist im Sinne des Patens 971932 an einem Wicklungsteil bzw. an einer weiteren Wicklung als Parallelstromkreis zum Entladungsstromkreis ein annähernd Netzspannung aufnehmender Kaltleiterwiderstand angeschlossen, kann zusätzlich jenes bekannte Zündverfahren angewendet werden.
  • Die Schaltschemen gemäß den Fig. 1 und 2 stellen lediglich Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Die in Fig. 1 dargestellte Drehstromgruppe zeigt drei Mischlichtlampen mit je einer Gasentladungslampe und einer Glühwendel zur Erzeugung von tageslichtähnlichem Mischlicht. Dabei sind die diesen Lampen schaltungsmäßig zugeordneten Stabilisierungsimpedanzen in Drehstrom-Stern-Schaltung dargestellt. Auf jedem Kern Fe sind die Stabilisierungsimpedanzen B, C Lind A angeordnet, wobei B und C zur Stabilisation der Lichtbögen den Entladungsstrecken der Lampen vorgeschalte:t sind.
  • Die jeweiligen Wicklungspaare B, C der Magnetschenkel Fe eines Drehstromkerns oder drei unter sich magnetisch getrennter Drosselkerne sind in der Weise unter sich verkettet. daß einer Entladungslampe 1 bzw. 2 bzw. 3 als Stabilisierungsimpedanzen jeweils zwei auf verschiedenen Kernen bzw. Magnetschenkeln liegende Wicklungen bzw. Wicklungsabschnitte zugeordnet und vorgeschaltet werden. So sind z. B. gemäß Fig. 1 der Entladungslampe 1 die Impedanzen C / 1 des Kernes 1 und B / 111 des Kernes 111, der Lampe 2 die Impedanzen CIII des Kernes 11 und Bll des Kernes 1 und der Lampe 3 die Impedanzen CIIII des Kernes 111 und BIll des Kernes 11 in galvanischer Verbindung als strombegrenzende Induktivitäten vorgeschaltet.
  • In Fig. 1 bedeutet F sogenannte Kaltleiter, die als Glühlichtelemente zur Erzeugung von Mischlicht je in einem eigenen Lampenkolben angeordnet sind. Die beiden schaltungstechnisch zusammengehörenden Elemente Entladungslampe und Glühlichtwendel können in einem Lampenkolben vereinigt zu einer Michlichtlampe gemacht sein. Der Kaltleiter F ist jeweils einseitig mit dem Wicklungsteil A und an der anderen Seite mit einer Netzphase verbunden. Er dient beim Einschalten der Lampe über den Wicklungsteil A zur Erzeugung einer hohen Zündspannungsspitze, weil er über die mit seinem Stromkreis verketteten Impedanzen eine Auftransformation der Spannung an den Elektroden des betreffenden Entladungsbrenners erzeugt (vgl. deutsche Patentschrift 971932).
  • Die in Fig. 2 dargestellte Drehstromgruppe enthält dieselben Schaltelemente wie Fig. 1 und unterscheidet sich von dieser Figur im wesentlichen nur darin, daß die Impedanzen nicht zwischen Phase und Sternpunkt, sondern zwischen zwei Phasen geschaltet sind (Dreieckschaltung). Diese Schaltung wird mit Vorzug in Netzen Anwendung finden, deren Phasenspannung kleiner als 380 Volt ist, so z. B. bei einer Stromart 127/220 Volt.
  • Bei beiden Schaltungen liegen auf jedem Eisenkern Fe die Impedanzen B, C und A, wobei es sich um einen mehrschenkligen Kern eines Drehstromaggregats oder drei Einzelkerne handeln kann. Für jede Entladungslampe ist die Impedanz B einseitig mit einer Phase R bzw. S bzw. T des Netzes und andererseits mit der Impedanz C eines benachbarten Kernes oder Schenkels verbunden. Das andere Ende der Impedanz C ist mit der einen Elektrode der ihr zugeordneten Entladungslampe verbunden. Die gegenüberliegende Elektrode der Gasentladungslampe ist nach Fig. 1 über die Impedanz A mit dem Sternpunkt und nach Fig. 2 mit einer anderen Phase des Netzes verbunden.
  • Auch bei der Schaltung nach Fig. 2 sind, wie beim Vorschlag nach Fig. 1, die Impedanzen B und C verschiedener Entladungsstromkreise magnetisch verkettet. Die Impedanzen B, C und A auf jedem Kern der Magrictschenkel müssen unter sich isoliert sein; sie sind nur magnetisch miteinander gekoppelt.
  • Der Hauptvorteil der beschriebenen Schaltungsanordnung liegt in der Umkehr des Verhaltons bei starker Unterspannung im Zeitpunkt des Einschaltens und bei kurzzeitigen Spannungsschwankungen (Spannungssturz) im stationären Betrieb. Währenddem nämlich bei allen bisher bekanntgewordenen Schaltungen (Gruppierungen mehrerer Einheiten zu Gruppen) das Zünden der zündwilligeren Einheiten - durch ihre momentan auftretendee hohe Einschaltbelastung - den weniger zündwilligen Lampen die Spannung und den genügenden Energienachfluß raubten, bewirkt die bei der erfindungsgemäßen Anordnung vorgesehene Kopplung und Verkettung eine sofortige, unverzögerte Spannungserhöhung an den Elektroden der noch nicht gezündeten Lampen. Mit der Schließung auch nur eines einzigen Entladungsstromkreises durch Zündung einer Entladungslampe werden mindestens zwei Strombegrenzungsdrosseln zu Transformatoren, die auf die Wicklungen', deren zugeordneten Entladungslampen noch nicht gezündet haben, je nach dem übersetzungsverhältnis der Windungszahlen B: C eine mehr oder weniger hohe Spannung induzieren, die sich bei richtigem Wicklungssinn mit der Netzspannung addiert und so die Zündung unmittelbar anschließend herbeiführt. Genau gleich bleibt dieser Vorteil aber auch für den stationären Betriebszustand wirksam. Es wird dabei nicht nur ein gegen kurzzeitige Spannungsschwankungen unempfindlicher Betriebsablauf gewährleistet, sondern auch eine Erhöhung der Wirk- bzw. Brennspannung erzielt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Erleichterung der Zündung und zum störungsarinen Betrieb von mehreren, aus verschiedenen Phasen eines Mehrphasennetzes gespeisten Gasentladungslampen, dadurch gekennzeichnet, daß die an den verschiedenen Phasen angeschlossenen Lampenstromkreise miteinander magnetisch verkettet sind, indem jede Lampe über zumindest zwei in Reihe liegende, auf getrennten Eisenkernen angebrachten Drosselspulen (B, C) als Stabilisierungsimpedanz an das Netz angeschlossen ist und jede Spule über ihren Kern mit einer in einem anderen Lampenstromkreis liegenden Drosselspule induktiv derart gekoppelt ist, daß durch den durch eine Lampe fließenden Strom über deren Vorschaltdrosseln in den Stromkreisen der anderen Lampen eine sich zur Netzspannung addierende Spannung induziert wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den mindestens zwei auf einen rrtit Luftspalt versehenen Eisenkern (Streuwandler) angeordneten Wicklungen (B, C) die eine (z. B. CI) vom Strom der einen, ihr unmittelbar zugeordneten Entladungslampe (1) durchflossen wird, während die andere auf demselben Eisenkern angeordnete Wicklung (z. B. BI) vom Strom einer anderen Entladungslampe (2) durchflossen wird und die Lampen in Sternschaltung (Fig. 1) oder in Dreieckschaltung an ein Drehstromnetz angeschlossen sind. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines jeder Lampe parallel geschalteten Kaltleiterwiderstandes (F) eine in Reihe mit dem Kaltleiterwiderstand liegende weitere Wicklung (A) auf dem jeder Lampe zugeordneten Drosselspulkern angebracht ist und die freien Enden dieser Wicklungen in Sternschaltung miteinander verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 971932; deutsche Auslegeschrift Nr. 1044 967. britische Patentschriften Nr. 739 045, 720 264#
DEB53772A 1959-06-26 1959-06-26 Schaltungsanordnung zur Erleichterung der Zuendung und zum stoerungsarmen Betrieb von mehreren aus verschiedenen Phasen eines Mehrphasennetzes gespeisten Gasentladungslampen Pending DE1142961B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB720264A (en) * 1950-05-18 1954-12-15 British Thomson Houston Co Ltd Improvements in operating circuits for electric discharge lamps
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