DE1142720B - Sternrechwender - Google Patents
SternrechwenderInfo
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- DE1142720B DE1142720B DEL22993A DEL0022993A DE1142720B DE 1142720 B DE1142720 B DE 1142720B DE L22993 A DEL22993 A DE L22993A DE L0022993 A DEL0022993 A DE L0022993A DE 1142720 B DE1142720 B DE 1142720B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
- A01D78/14—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Sternrechwender, bei denen beim Wenden zweier oder mehrerer
Schwaden die Sternräder in Gruppen angeordnet sind, wobei innerhalb jeder Gruppe das vordere Sternrad
dem nachgeordneten Sternrad Erntegut zuführt. Heu-Werbungsmaschinen dieser Art mit Sternrädern als
Rechenkörper, welche vom Boden aus angetrieben werden, sind bekannt. Es ist bereits vorgeschlagen
worden, bei einer Heuwerbungsmaschine mit gruppenweise an Tragarmen angeordneten Rechenrädern
diese Tragarme gegenüber dem Gestell um vertikale Achsen schwenkbar anzuordnen, wobei
jeder Tragarm zwei gegeneinander versetzte, ein Paar bildende Rechenräder trägt, deren Radebenen
parallel und im spitzen Winkel zueinander einstellbar sind. Durch diesen Vorschlag soll ein seilartiges
Zusammendrehen des Erntegutes vermieden werden.
Durch die Erfindung wird eine im Aufbau und in ihrer Bedienung einfache Heuwerbungsmaschine geschaffen,
die durch leicht durchführbare Umstellung außer zum seitlichen Zusammenrechen und zum
Schwadwenden auch zum Breitwenden geeignet ist.
Gemäß der Erfindung wird dies bei einer Heuwerbungsmaschine der eingangs erwähnten Art erreicht,
wenn erfindungsgemäß alle Sternräder jeder Gruppe gegenüber einem Tragarm ihrer Gruppe um
wenigstens annähernd lotrechte Achsen schwenkbar sind. Vorteilhaft ist der Tragarm als ein einarmiger,
um sein eines Ende drehbarer Hebel ausgebildet. Die Anordnung kann weiterhin vorzugsweise so getroffen
sein, daß die Rechenkörper in Form von Sternrädern an den Enden der Tragarme mittels Achsen gelagert
sind. Die Tragarme selbst sind in einfacher Weise schwenkbar an den Enden eines Gestellbalkens angeordnet
und vorzugsweise gleich lang ausgeführt.
Um ein einwandfreies Zusammenwirken der einzelnen Rechenkörper insbesondere beim seitlichen
Zusammenrechen des Erntegutes zu erreichen, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der Abstand
zwischen den beiden am Gestellbalken angeordneten lotrechten Achsen und der Abstand der
lotrechten Achsen in einer Gruppe so groß, daß nach entsprechender Einstellung und Drehung eines dritten,
zu einer benachbarten Gruppe gehörenden Sternrades diese drei Sternräder derart zusammenwirken, daß
jedes vorhergehende Sternrad dem folgenden Sternrad das Erntegut zuführt. Bei einer Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes ist der Abstand zwischen den am Gestellbalken angeordneten
Achsen annähernd doppelt so groß wie der Abstand zwischen den Achsen in einer Gruppe.
Schließlich ist die erfindungsgemäße Anordnung
Anmelder:
C. van der LeIy N.V.,
Maasland (Niederlande)
Maasland (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Boshart, Patentanwalt,
Stuttgart N, Birkenwaldstr.213D
Stuttgart N, Birkenwaldstr.213D
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 23. September 1954 (Nr. 191 024)
Niederlande vom 23. September 1954 (Nr. 191 024)
Cornells van der LeIy und Ary van der LeIy,
Maasland (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
so getroffen, daß jedes Sternrad oder dergleichen Rechenkörper um 360° schwenkbar ist. Zur Erzielung
einer einfachen und leicht zu erzielenden Vorrichtung ist es ferner vorteilhaft, wenn ein an
einem Tragarm angeordnetes Sternrad und ein zur selben Gruppe gehörendes, dem Gestellbalken zugeordnetes
Sternrad eine gemeinsame lotrechte Drehachse aufweisen. Dabei ist es zweckmäßig, die
Anlenkstelle des den Rechenkörper tragenden Armes am Gestellbalken oberhalb des zugeordneten Rechenradkörpers
vorzusehen.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Sternrechwender in einer zum Wenden normaler
Schwaden geeigneten Lage,
Fig. 2 eine Seitenansicht desselben Sternrechwenders in der gleichen Lage, in Richtung des Pfeiles II
in Fig. 1 gesehen,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Sternrechwender nach den Fig. 1 und 2 in einer abgeänderten Lage, in
welcher die Vorrichtung zum Wenden schmaler Schwaden geeignet ist,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den gleichen Sternrechwender in einer dritten Lage, in welcher die Vorrichtung
als Seitenrechen benutzt werden kann.
Nach den Fig. 1 und 2 besteht der Sternrechwender aus einem Gestellbalken 1, mit welchem ein um eine
vertikale Achse 2 drehbarer Zugarm 3 verbunden ist. Die Vorrichtung wird mittels eines Schleppers am
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vorderen Ende 4 des Zugarmes 3 in der Richtung des Pfeiles V über das Gelände bewegt. Der Winkel
zwischen dem waagerechten Gestellbalken 1 und dem Zugarm 3 kann auf verschiedene Größen eingestellt
werden. Im dargestellten Falle, in welchem die Vorrichtung zum Wenden normaler Schwaden benutzt
wird, ist der Zugarm 3 unter einem Winkel von etwa 45° zum Gestellbalken 1 festgestellt. Mit den
Enden des Gestellbalkens 1 sind vertikal sich nach
während die Sternräder 14 und 18 das auf einem anliegenden
Geländestreifen befindliche Gut bearbeiten. Mit dieser Vorrichtung können alle Normalschwaden
gewendet werden. Die Sternräder 13 und 17 bzw. 14 5 und 18 bilden eine Rechenkörpergruppe, bei der das
vordere Sternrad das auf dem Boden liegende Gut dem hinteren Sternrad zuführt.
Fig. 3 zeigt, daß durch eine entsprechend abge
änderte gegenseitige Lage der Vorrichtungsunterteile unten erstreckende Achsen 5 und 6 verbunden. In io ein nicht mehr gruppenweises Zusammenarbeiten der
der Nähe des Balkens 1 ist das waagerechte Ende der Rechenkörper erreichbar ist. In der abgeänderten
Tragarme 7 bzw. 8 drehbar um die Achse S bzw. 6 Lage sind die auch in den Fig. 1 und 2 gezeigten Vor-
und in mehreren Lagen feststellbar angeordnet. Die richtungsteile jedesmal mit den gleichen Bezugs-Tragarme
7 und 8 sind im vorliegenden Falle in par- zeichen versehen, denen lediglich zur Unterscheidung
allelen Lagen festgestellt, während der Winkel 15 ein A hinzugefügt ist. Der Zugarm 3 A bildet hier mit
zwischen dem Gestellbalken 1 und dem waagerechten dem Gestellbalken IA einen Winkel, der kleiner als
Teil des Armes 8 etwas kleiner als ein rechter 45° ist. Die Arme 7 A und 8^4 erstrecken sich in der
Winkel ist. gleichen Richtung und sind in lotrechter Ebene
Das von der Achse 5 bzw. 6 abgekehrte Ende des durch den Balken IA festgesetzt. Die Achsen UA,
Tragarmes 7 bzw. 8 ist nach unten gebogen und 20 12,4, 15,4 und 16,4 sind in gegenseitig parallelen
Lagen festgesetzt, derart, daß die Flächen der Sternräder 13,4, 14,4, ΠA und 18.4 einen Winkel von
etwa 60° mit der Fortbewegungsrichtung V bilden.
bildet am unteren Ende eine Drehachse 9 bzw. 10 für
eine waagerechte Achse 11 bzw. 12, auf welcher je
ein Rechenkörper in Form eines Sternrades 13 bzw.
14 drehbar montiert ist. Die Achsen 11 und 12 sind
in parallelen Lagen auf den Tragarmen 7 und 8 fest- 25 des Gestellbalkens IA noch in der gleichen Lage, gesetzt, die so gewählt sind, daß die Sternradflächen wie in Fig. 1 dargestellt. Das Laufrad 27,4 ist selbsteinen Winkel von etwa 45° mit der Fortbewegungsrichtung der Vorrichtung bilden. Auf derselben Höhe
wie die Achse 11 bzw. 12 ist an der Achse 5 bzw. 6
eine waagerechte Achse 15 bzw. 16 befestigt. Auf der 30
Achse 15 bzw. 16 ist ein Sternrad 17 bzw. 18 als
Rechenkörper montiert. Die Achse 15 bzw. 16 ist
grundsätzlich um die Achse 5 bzw. 6 drehbar; jedoch
sind im vorliegenden Falle die Achsen 15 bzw. 16
derart festgestellt, daß sie den Achsen 11 und 12 35 führte Gut niemals einem anderen Rechenkörper zuparallel sind. Hierdurch sind die Flächen der Stern- geführt, so daß die Rechenkörper die vier Streifen einräder 17 und 18 den Flächen der Sternräder 13 und
14 parallel. Am unteren Ende der Welle 5 bzw. 6 ist
ferner ein in einer waagerechten Fläche drehbarer
Arm 19 bzw. 20 befestigt. Der Arm 19 ist im darge- 40
stellten Ausführungsbeispiel in einer Lage festgestellt,
welche von oben her gesehen einen rechten Winkel
mit dem Gestellbalken 1 bildet. Der Arm 20 ist in
einer solchen Lage auf der Achse festgesetzt, daß
dieser Arm dem Gestellbalken 1 parallel ist. Der 45 gekennzeichnet. Der Winkel zwischen dem Arm 3 5 Arm 19 bzw. 20 trägt an seinem von der Achse 5 und dem Rahmenbalken Iß, welcher sich in den bzw. 6 abgekehrten Ende ein vertikales, ein Lager für Fig. 1 und 3 auf etwa 45° belief, beträgt im vorlieeine vertikale Achse 23 bzw. 24 bildendes Rohr 21 genden Falle etwa 120°. Mit den Lagen der Arme bzw. 22. Die Achse 23 bzw. 24 bildet ein Ganzes mit 19,4 und 20A in Fig. 3 verglichen, haben der Arm der waagerechten Achse 25 bzw. 26 eines Laufrades 50 19 5 und der Arm 20 B sich über einen rechten Win-27 bzw. 28. Die waagerechte Achse 25 bzw. 26 kel im Uhrzeigersinne gegenüber dem Gestellbalken kreuzt die vertikale Achse 23 bzw. 24 in geringem IB gedreht.
eine waagerechte Achse 11 bzw. 12, auf welcher je
ein Rechenkörper in Form eines Sternrades 13 bzw.
14 drehbar montiert ist. Die Achsen 11 und 12 sind
in parallelen Lagen auf den Tragarmen 7 und 8 fest- 25 des Gestellbalkens IA noch in der gleichen Lage, gesetzt, die so gewählt sind, daß die Sternradflächen wie in Fig. 1 dargestellt. Das Laufrad 27,4 ist selbsteinen Winkel von etwa 45° mit der Fortbewegungsrichtung der Vorrichtung bilden. Auf derselben Höhe
wie die Achse 11 bzw. 12 ist an der Achse 5 bzw. 6
eine waagerechte Achse 15 bzw. 16 befestigt. Auf der 30
Achse 15 bzw. 16 ist ein Sternrad 17 bzw. 18 als
Rechenkörper montiert. Die Achse 15 bzw. 16 ist
grundsätzlich um die Achse 5 bzw. 6 drehbar; jedoch
sind im vorliegenden Falle die Achsen 15 bzw. 16
derart festgestellt, daß sie den Achsen 11 und 12 35 führte Gut niemals einem anderen Rechenkörper zuparallel sind. Hierdurch sind die Flächen der Stern- geführt, so daß die Rechenkörper die vier Streifen einräder 17 und 18 den Flächen der Sternräder 13 und
14 parallel. Am unteren Ende der Welle 5 bzw. 6 ist
ferner ein in einer waagerechten Fläche drehbarer
Arm 19 bzw. 20 befestigt. Der Arm 19 ist im darge- 40
stellten Ausführungsbeispiel in einer Lage festgestellt,
welche von oben her gesehen einen rechten Winkel
mit dem Gestellbalken 1 bildet. Der Arm 20 ist in
einer solchen Lage auf der Achse festgesetzt, daß
dieser Arm dem Gestellbalken 1 parallel ist. Der 45 gekennzeichnet. Der Winkel zwischen dem Arm 3 5 Arm 19 bzw. 20 trägt an seinem von der Achse 5 und dem Rahmenbalken Iß, welcher sich in den bzw. 6 abgekehrten Ende ein vertikales, ein Lager für Fig. 1 und 3 auf etwa 45° belief, beträgt im vorlieeine vertikale Achse 23 bzw. 24 bildendes Rohr 21 genden Falle etwa 120°. Mit den Lagen der Arme bzw. 22. Die Achse 23 bzw. 24 bildet ein Ganzes mit 19,4 und 20A in Fig. 3 verglichen, haben der Arm der waagerechten Achse 25 bzw. 26 eines Laufrades 50 19 5 und der Arm 20 B sich über einen rechten Win-27 bzw. 28. Die waagerechte Achse 25 bzw. 26 kel im Uhrzeigersinne gegenüber dem Gestellbalken kreuzt die vertikale Achse 23 bzw. 24 in geringem IB gedreht.
Abstand, so daß die Räder 27 und 28 grundsätzlich Das Laufrad 28 B ist hier selbsteinstellend und das
selbsteinstellende Lauf räder sind. Jedoch wird die Laufrad 27 B in einer vertikalen Ebene durch die
Achse 24 im vorliegenden Falle in einer derartigen 55 Fortbewegungsrichtung V festgesetzt. Die Arme IB
Lage festgestellt, daß das Laufrad 28 die in Fig. 1 und 8 B sind der Lage dieser Arme in Fig. 3 entgegendargestellte
Lage behält. Die Achse 23 ist frei dreh- gesetzt angeordnet und in diesen Lagen festgesetzt,
bar. Die Höhenlage der Achse 23 bzw. 24 kann in Die waagerechten Achsen 12B, 165, 11B und 15B
bezug auf das Rohr 21 bzw. 22 mittels einer in der sind in gegenseitig parallelen Lagen festgesetzt, wobei
Zeichnung nicht dargestellten Einstellvorrichtung 60 diese Lagen derartig sind, daß die Flächen der Sterneingestellt werden, so daß der von den federnden räder 14 B, 18 B, 12 B und 17 B einen Winkel von
Zinken 29 der Sternräder 13, 14, 17 und 18 auf den etwa 60° mit der Fortbewegungsrichtung V bilden.
Boden 30 ausgeübte Druck auf einen geeigneten Das vom Sternrad 145 nach links abgeführte Gut
Wert eingestellt werden kann. wird vom Sternrad 185 weiter nach links befördert,
Falls die Vorrichtung in der Richtung des Pfeiles V 65 wobei das vom Sternrad 185 abgeführte Gut in ähnüber
dem Gelände fortbewegt wird, werden die licher Weise von den Sternrädern 135 und 175 noch
Sternräder 13 und 17 od. dgl. gemeinschaftlich das weiter nach links befördert wird. Die vier Rechenkörauf
einem Geländestreifen liegende Gut bearbeiten, per bearbeiten also gemeinschaftlich einen einzigen
Die Arme 19 A und 2OA befinden sich hinsichtlich
einstellend, während das Laufrad 28 Λ in der gleichen
Lage in bezug auf den Arm 20 A wie in Fig. 1 festgestellt ist.
Die Sternräder 13,4, 17 A, 14 A und 18,4 bearbeiten
vier nebeneinanderliegende Geländestreifen, derart, daß jedes Sternrad das auf dem betreffenden
Streifen liegende Gut nach links abführt. In diesem Falle wird aber das von einem Rechenkörper abge-
zeln bearbeiten. Die auf einem jeden der vier Streifen
liegende Ernte wird von der Vorrichtung gewendet und auf schmale Schwaden gebracht.
Nach Fig. 4 kann die beschriebene Vorrichtung noch in eine dritte Lage gebracht werden, in welcher
sie als Seitenrechen arbeitet. Die Vorrichtungsteile sind auch in Fig. 4 mit den gleichen Bezugszeichen
versehen, jedoch zur Unterscheidung mit einem ß
breiten Geländestreifen, wobei das ganze auf diesem Streifen befindliche Gut in einem seitlich des Streifens
befindlichen Schwaden niedergelegt wird.
Die Feststellvorrichtung für die verschiedenen um vertikale Achsen gegenseitig drehbaren Teile werden
vorzugsweise derart ausgeführt, daß die betreffenden Teile in verschiedenen Lagen zueinander festgesetzt
werden können. Hierdurch kann die Betriebsbreite in den drei verschiedenen Arbeitslagen innerhalb gewisser
Grenzen geändert werden und so für jedes Gut und jede Lage der Schwaden die günstigste Lage der
Teile gewählt werden. Es ist möglich, den Arm 19 bzw. 20 starr an der waagerechten Achse 15 bzw. 16
zu befestigen, wodurch ein besonderes Lager, um den Arm 19 bzw. 20 um die vertikale Achse 5 bzw. 6
drehbar zu machen, wegfallen kann; es bleibt jedoch die Achse 15 mit dem Arm 19 bzw. die Achse 16 mit
Arm 20 um die Achse 5 bzw. 6 drehbar.
Es wird bemerkt, daß der Gestellbalken 1 oberhalb der höchsten Punkte der Rechenkörper liegt; vor- ao
zugsweise werden auch die Anlenkungen, also die gelenkigen Verbindungen, mittels welcher die Achsen
wenigstens einer Anzahl der Rechenkörper um lotrechte Achsen drehbar sind, oberhalb der Rechenkörper
angeordnet.
Eine Ausführung, bei der die Achsen der Rechenkörper starr mit dem Gestell der Vorrichtung verbunden
sind, weist nicht nur den Vorteil auf, daß folgende Teile zwischen den Achsen und dem Gestell überflüssig
sind, sondern sie hat auch den Vorteil, daß der Gestellbalken 1 und andere Teile der Vorrichtung
eine niedrigere Lage erhalten, wodurch die ganze Vorrichtung gedrängter und mit leichterem Gewicht gebaut
werden kann.
35
Claims (11)
1. Sternrechwender, bei dem beim Wenden zweier oder mehrerer Schwaden die Sternräder in
Gruppen angeordnet sind, wobei innerhalb jeder Gruppe das vordere Sternrad dem nachgeordneten
Sternrad Erntegut zuführt, dadurch gekennzeich net, daß alle Sternräder (13, 17 bzw. 14, 18)
jeder Gruppe gegenüber einem Tragarm (7 bzw. 8) ihrer Gruppe um wenigstens annähernd lotrechte
Achsen (9, 5 bzw. 10, 6) schwenkbar sind.
2. Sternrechwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (7 bzw. 8) ein
einarmiger, um sein eines Ende drehbarer Hebel ist.
3. Sternrechwender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sternräder (13,
17 oder 14, 18) an den Enden der Tragarme (7 bzw. 8) mittels Achsen (11, 12, 15, 16) gelagert
sind.
4. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Tragarme (7, 8) schwenkbar an den Enden eines Gestellbalkens (1) angeordnet sind.
5. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragarme (7, 8) gleich lang ausgeführt sind.
6. Sternrechwender nach Anspruch 1 oder einem der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand zwischen den beiden am Gestellbalken (1) angeordneten lotrechten
Achsen (5, 6) und der Abstand der lotrechten Achsen (9, 5) in einer Gruppe so groß ist, daß
nach entsprechender Einstellung und Drehung eines dritten, zu einer benachbarten Gruppe gehörenden
Sternrades diese drei Sternräder derart zusammenwirken, daß jedes vorhergehende Sternrad
dem folgenden Sternrad das Erntegut zuführt.
7. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand zwischen den am Gestellbalken angeordneten Achsen (5,6) annähernd doppelt
so groß ist wie der Abstand zwischen den Achsen (5, 9 bzw. 6, 10) in einer Gruppe.
8. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zugarm (3) nur wenig außerhalb der Mitte des Gestellbalkens (1) an diesem angeordnet
ist.
9. Sternrechwendeir nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Sternrad um 360° schwenkbar ist.
10. Sternrechwender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein an einem Tragarm (7 bzw. 8) angeordnetes Sternrad (13 bzw. 14) und ein zur selben
Gruppe gehörendes, dem Gestellbalken (1) zugeordnetes Sternrad (17 bzw. 18) eine gemeinsame
lotrechte Drehachse (5 bzw. 6) haben.
11. Sternrechwender nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung
zwischen einem die Sternräder tragenden Arm (7 bzw. 8) und dem Gestellbalken oberhalb des
Sternrades liegt, das um dieselbe Achse gegenüber seinem Tragarm verschwenkbar ist, um die der
Tragarm gegenüber dem Gestellbalken verschwenkbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Zeitschrift »Landmaschinenrundschau«, 6. Jahrgang, Nr. 12 vom Dezember 1954, S. 322.
Zeitschrift »Landmaschinenrundschau«, 6. Jahrgang, Nr. 12 vom Dezember 1954, S. 322.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 066 797.
Deutsches Patent Nr. 1 066 797.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 209 759/14 1.63
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1142720X | 1954-09-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1142720B true DE1142720B (de) | 1963-01-24 |
Family
ID=19870181
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL22993A Pending DE1142720B (de) | 1954-09-23 | 1955-09-20 | Sternrechwender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1142720B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1066797B (de) | 1959-10-08 |
-
1955
- 1955-09-20 DE DEL22993A patent/DE1142720B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1066797B (de) | 1959-10-08 |
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