DE1142779B - An der Einsatzstelle herstellbares Tarnnetz - Google Patents
An der Einsatzstelle herstellbares TarnnetzInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- An der Einsatzstelle herstellbares Tarnnetz 1 Die Erfindung betrifft ein Tarnnetz, das in einfacher Weise und in verhältnismäßig kurzer Zeit an der Einsatzstelle hergestellt werden kann.
- Bisher werden im allgemeinen fertige Tarnnetze zu den Einsatzstellen geschafft und über den zu tarnenden Gegenständen ausgespannt. Auf dem ausgespannten Tarnnetz werden gegebenenfalls noch natürliche oder künstliche Garniermittel, wie Strauchwerk, Bündel von mattgefärbter Metallwolle, flatternde Gewebestücke, geraffte oder geknotete Kunstfolienstücke oder andere im Sinne der Tarnung und Jahreszeit gefärbte Teile durch Aufkleben, Einflechten, Anklammern, oder auf sonstige Weise befestigt. Vielfach wird auch ein Trägernetz aus Nylonfäden oder anderem beliebigem dünnem Fadenmaterial oder Garn als Grundlage zur Aufbringung von Tarnmitteln verwendet.
- Meist muß beim Ausspannen der Tarnnetze darauf geachtet werden, daß die Netze außer den zu tarnenden Gegenständen selbst auch die von diesen geworfenen Schatten überdecken. So werden die Tarnnetze beispielsweise über ein kleines Gebäude und über den Bereich des weitesten Gebäudeschattens hinweg bis an benachbarte Bäume oder eigens zu diesem Zweck aufgestellte Pfosten gezogen. Die zum Teil frei gespannten Netze müssen daher sehr reißfest und den Beanspruchungen infolge von Sturm oder von durch Explosionen in der Nachbarschaft verursachten Luftstößen stets gewachsen sein.
- Die Tarnnetze oder einzelne Stücke der Tarnnetze müssen eine gewisse Länge haben, so daß ihr Transport auch in zusammengefaltetem Zustand wegen ihrer Sperrigkeit schwierig ist, obgleich das Gewicht meist infolge der Verwendung von Kunststoff oder anderem leichtem Material gering ist. Der Transport und das umständliche Ausbreiten können sich insbesondere während Kampfhandlungen oder Vorbereitungen dazu ungünstig auswirken.
- Die Herstellungskosten von Tarnnetzen werden zum Teil infolge der weitgehenden Verwendung von Kunststoff so gering wie möglich gehalten, können aber bei den bisher bekannten Tarnnetzen einen immerhin beachtlichen Mindestbetrag nicht unterschreiten.
- Das Ziel der Erfindung ist darauf gerichtet, ein für alle auftretenden Beanspruchungen hinreichend festes Material für den Aufbau von zuverlässig schützenden Tarnnetzen an der Einsatzstelle zu verwenden. Dieses Material soll beim Transport nur sehr geringen Raum einnehmen, und mit Rücksicht auf seine geringen Herstellungskosten gegebenenfalls nach einmaligem Gebrauch bedenkenlos weggeworfen werden können. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß für die Herstellung des Tarnnetzes an der Einsatzstelle an sich bekanntes Band aus Kunststofffolie mit einseitiger oder beidseitiger Bindemittelbeschichtung und die Bindemittelschicht überdeckender, jeweils stellenweise lösbarer Folie verwendet wird, wobei die freigelegten Stellen der Bindemittelschicht an Anschlußstellen anderer Bänder befestigt sind. Hierbei können durch Lösen der überdeckenden Folie freigelegte Stellen zum Aufbringen von natürlichen oder künstlichen Garniermitteln dienen.
- Das Bandmaterial kann auf Rollen gewickelt sein, die infolge ihres geringen Raumbedarfes leicht zur Einsatzstelle transportiert werden können. An der Einsatzstelle werden Bandstücke von jeweils erforderlicher Länge von der Rolle abgenommen und aus diesen Bandstücken ein Tarnnetz von gewünschter Größe über den zu schützenden Gegenstand verlegt. An Kreuzungsstellen der Bandstücke und an den Anschlußstellen wird die Schutzfolie von dem Bindemittel abgezogen. Die Stellen des Folienbandes, an denen das Bindemittel freigelegt ist, werden entweder unmittelbar aufeinandergelegt oder an Material der Anschlußstellen geklebt. Die Verbindungsstellen können gegebenenfalls vorübergehend unter Druck zusammengepreßt werden. Auf andere freigelegte Stellen des Folienbandes können Tarnmittel, wie Strauchwerk, bedruckte Kunststoffolienstücke usw., geklebt werden. Die Kunststoffolie und/oder die Schutzfolie können Tarnfarbenaufdruck erhalten. Unter Umständen ist es zweckmäßig, die Kunststoffolie an der Außenseite mit bunter Tarnfarbe zu überdecken oder zu überziehen und die Außenseite der Schutzfolie weiß zu halten, oder umgekehrt. Im Schneegelände kann dann die weiße Seite nach oben gewendet werden. Um das Abreißen der Schutzfolie zu erleichtern, kann diese die Bindemittelschicht seitlich etwas überragen. Eine weitere Erleichterung für das Abreißen von Teilen der Schutzfolie wird durch die Unterteilung der Schutzfolie in Längsabschnitte erzielt. Diese Längsabschnitte können verschiedene Länge aufweisen, beispielsweise abwechselnd eine geringere Länge für Kreuzungsstellen und eine größere Länge für Befestigungsschlaufen.
- Zur Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Gedankens bringen die Zeichnungen einige Ausführungsbeispiele.
- Fig. 1 und 2 zeigen je einen Querschnitt durch ein Band zur Herstellung von Tarnnetzen; Fig. 3 ist eine schematische Seitenansicht eines zu einer Befestigungsschlaufe gelegten Bandendes und Fig.4 die Draufsicht auf ein Bandstück.
- Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, besteht das zum Herstellen von Tarnnetzen verwendete Band aus einem Kunststoffohenband 1, einer Bindemittelschicht 2 und einer Schutzfolie 3. Bei dem Band nach Fig. 2 überragt die Schutzfolie 3 ein wenig das Kunststoffolienband 1 und die Bindemittelschicht 2, so daß es zum Abreißen leicht gefaßt werden kann. Es ist natürlich auch möglich, die Schutzfolie 3 und das Kunststoffolienband 1 gleich breit und die Bindemittelschicht 2 etwas schmaler zu halten. Auch dann kann leicht unter die Schutzfolie gefaßt werden, um diese abzureißen. Diese Ausführung ist besonders dann zweckmäßig, wenn die Schutzfolie eine andere Farbe als das Kunstoffolienband hat, beispielsweise wenn die Schutzfolie weiß ist, während das Kunststoffolienband in normalen Tarnfarben gehalten ist. Dann ist es unerwünscht, daß das nach oben gewendete Kunststoffolienband einen weißen Randstreifen zeigt. Umgekehrt ist diese Ausführung sehr zweckmäßig, wenn das gleiche Band für die Herstellung von Tarnnetzen in sommerlichen Geländen oder in verschneiten Geländen zur Verfügung stehen soll.
- Fig. 3 zeigt das Ende eines Stückes Kunststoffolienband 1, das um ein Rohr 4 gelegt ist. Die Schutzschicht ist entfernt, so daß eine feste Schlaufe entsteht.
- Fig. 4 zeigt die Draufsicht auf die Seite der Schutzfolie 3 eines Bandes, die in verschieden lange Längsabschnitte 5 und 6 unterteilt ist. Die Unterteilung kann durch Trennen oder Schneiden des Bandes in bestimmten Abständen oder durch entsprechende Perforierung bewirkt werden. Die Schnitte oder Perforationsstreifen können quer oder schräg zur Längskante des Bandes verlaufen. Die Schutzfolie kann aber auch sowohl Längs- als auch Querunterteilungen aufweisen. Gegebenenfalls können sich die Querränder oder schrägen Randstreifen der Abschnitte der Schutzfolie überlappen, so daß die obenliegenden, nicht angeklebten Randstreifen zum Abreißen eines Schutzfolienabschnittes leicht gefaßt werden können. Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist abwechselnd ein langer und ein kurzer Längsabschnitt vorgesehen. Die kurzen Längsabschnitte 6 reichen zum Anschließen eines anderen querverlegten Bandes, bei dem ebenfalls auf einem Abschnitt 6 die Schutzfolie 3 gelöst und die Bindemittelschicht 2 freigelegt ist. Die langen Längsabschnitte 5 können nach Abreißen der Schutzfolie zum Befestigen von anderen Tarnmitteln, wie beispielsweise Strauchwerk oder mit Tarnfärbung versehenen Kunststoffolienstücken, dienen oder auch zum Erzeugen einer Schlaufe der in Fig. 3 dargestellten Art.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE 1. An der Einsatzstelle unter Anwendung von Verkleben herstellbares Tarnnetz, gekennzeichnet durch die Verwendung von bekanntem Band aus Kunststoffolie mit einseitiger oder beidseitiger Bindemittelbeschichtung und die Bindemittelschicht überdeckender. jeweils stellenweise lösbarer Folie als Herstellmittel für das Tarnnetz, wobei die freigelegten Stellen der Bindemittelschicht an Anschlußstellen anderer Bänder befestigt sind.
- 2. Tarnnetz nach Anspruch l., dadurch gekennzeichnet, daß auf Stellen, die durch Lösen der überdeckenden Folie (3) freigelegt sind, natürliche oder künstliche Garniermittel aufgeklebt sind.
- 3. Band zur Herstellung von Tarnnetzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die überdeckende Folie (3) die Bindemittelschicht (2) und das Kunststoffolienband (1) in bei derartigen Bändern bekannter Weise seitlich überragt.
- 4. Band nach Anspruch 3 mit beidseitig aufgebrachten Schutzfolien, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Schutzfolie außen ein Tarnfarbenmuster trägt, das einem andersartigen Gelände angepaßt ist als das Tarnmuster der anderen Schutzfolie.
- 5. Band nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die überdeckende Folie (3) in Längsabschnitte (5, 6) unterteilt ist.
- 6. Band nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsabschnitte (5, 6) durch quer oder schräg zur Längskante des Bandcs verlaufende Schnitte voneinander Getrennt sind.
- 7. Band nach Anspruch 5, ydadurch gekennzeichnet, daß die Längsabschnitte (5, 6) verschieden lang sind. B. Band nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daßdie Querränder oder schrägen Ränder der Längsabschnitte (5, 6) sich überlappen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1036 428,1 038 953.
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|---|---|---|---|
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| DE1142779B true DE1142779B (de) | 1963-01-24 |
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|---|---|---|---|
| DEST15561A Pending DE1142779B (de) | 1959-09-11 | 1959-09-11 | An der Einsatzstelle herstellbares Tarnnetz |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1142779B (de) |
Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1036428B (de) * | 1956-12-07 | 1958-08-14 | Konrad Hornschuh A G | Sckutzpapiere, Schutzfolien od. dgl., die zum Abdecken der Haftseite von selbstklebenden Plastik-Folien, -Baendern oder -Platten dienen |
| DE1038953B (de) * | 1955-06-13 | 1958-09-11 | Sven Olof Birger Ljungbo | Verfahren zur Herstellung von Tarnnetzen |
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1959
- 1959-09-11 DE DEST15561A patent/DE1142779B/de active Pending
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