DE1142460B - Stalldungstreuer - Google Patents
StalldungstreuerInfo
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- 210000003608 fece Anatomy 0.000 title claims description 23
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 title claims description 23
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- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C3/00—Treating manure; Manuring
- A01C3/06—Manure distributors, e.g. dung distributors
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Environmental Sciences (AREA)
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
L 33088 ΠΙ/45b
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 17. JANUAR 1963
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stalldungstreuer mit am rückwärtigen Fahrzeugende angeordnetem
Streugerät, das einen geschlossenen Rahmen aufweist, in dem mindestens drei aufrecht stehende
umlaufende Streuwalzen angeordnet sind, die ihren Antrieb von der Zapfstelle eines Zugfahrzeuges aus
über ein Getriebe und im Bereich des oberen Rahmenquerträgers angeordnete Ketten- oder
Riementriebe erhalten. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird darin gesehen,
durch eine vorteilhaftere Ausbildung des Rahmens und Anordnung des Streuwalzenantriebes ein
störungsfreies Abwerfen des Stalldunges zu erreichen.
Es sind Stalldungstreuer der oben erläuterten Gattung, mit dem Unterschied jedoch, daß bei ihnen
der Ketten- bzw. Riementrieb unterhalb des Fahrzeugbodens in Höhe des unteren Querträgers des die
Streuwalzen aufnehmenden Rahmens angeordnet ist, bekannt. Bei diesen bekannten Stalldungstreuern befinden
sich also die Antriebe für die Streuwalzen im Bereich des unteren Querträgers des die Streuwalzen
aufnehmenden Rahmens. Hierzu ist der untere Querträger entsprechend breit ausgebildet und dient zugleich
zum Abdecken der Antriebe. Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß herabfallender
Stalldung sich auf dem unteren Rahmenquerträger ablagert und dort zu Stauungen führt, was selbst
durch zusätzlich anzubringende Verteilersterne nicht restlos beseitigt werden kann. Bei diesen bekannten
Stalldungstreuern dient der obere Rahmenquerträger nur zur Lagerung der Streuwalzen.
Bekannt ist ferner ein Stallmiststreuer mit umlaufenden Streutrommeln, die in einem Rahmengestell
zusammengefaßt sind und mit diesem gegenüber dem Wagenkasten auf Rollen beweglich sind.
Hierbei erfolgt zwar der Antrieb der Streuwälzen über an der Rahmenoberseite angeordnete getriebliche
Mittel, jedoch sind die Wellen der beiden Streuwalzen so weit nach oben verlängert, daß sich
die Antriebe wesentlich außerhalb der äußeren Rahmenabmessungen und auch außerhalb des
Wagenkastens befinden.
Ebenfalls bekannt ist ein Streuwerk zum Abstreuen von Stalldung von mit Rollboden versehenen
Fahrzeugen, bei dem die Streuwalzen in einem Rahmen gelagert sind, der mit den übrigen Teilen des
Streuwerkes eine geschlossen abnehmbare Baugruppe bildet. Die zum Anschließen der Baugruppe
an das Fahrzeug dienenden Einhängezapfen und -ösen sind dabei in einer Höhe angeordnet, in der
s'ch üblicherweise der untere Querträger des die Stalldungstreuer
Anmelder:
JOHN DEERE-LANZ Aktiengesellschaft,
Mannheim
Mannheim
Walter Hüneke, Mannheim,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Streuwalzen in sich aufnehmenden Rahmens befindet, der jedoch bei diesem bekannten Streuwerk fehlt.
Schließlich hat man bei einem weiteren bekannten Stallmiststreuer den zum Antrieb des Streuwerkes
dienenden, an der Außenseite des Wagenkastens angeordneten Kettentrieb sowie ein ebenfalls in diesem
Bereich angeordnetes Schaltwerk durch einen Kasten abgedeckt.
Im Gegensatz hierzu besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß der obere Rahmenquerträger
des zur Lagerung der Streuwalzen dienenden Rahmens breiter ist als der untere Rahmenquerträger
und die Ketten- oder Riementriebe einschließt. Auf diese Weise wird der untere Rahmenquerträger frei
von Ketten- oder Riementrieben und dient nur noch zur Lagerung der Streuwalzen. Infolgedessen kann
der untere Rahmenquerträger schmaler ausgebildet werden als bisher. Das wiederum bringt den Vorteil
mit sich, daß abfallender Stalldung sich auf den unteren Rahmenquerträger nur noch in geringem
Maße festsetzen kann, weil die über dem unteren Rahmenquerträger angeordneten Verteilerorgane
nunmehr voll zur Wirkung kommen. In gewissem Umfang gilt das zwar auch für den erläuterten bekannten
Stalldungstreuer, bei dem Antriebsmittel an der Rahmenoberseite vorgesehen sind, jedoch ist hier
der die Streuerwalzen aufnehmende Rahmen über Rollenführungen am Wagenkasten verschiebbar, so
daß sich ein freier Dungauswurf nur schwer verwirklichen läßt. Nach dem Erfindungsvorschlag
liegen die Ketten- oder Riementriebe in einem Be-
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reich außerhalb des zu streuenden Stalldunges. Hierdurch sind die Ketten- oder Riementriebe vor
Verschmutzungen weitgehend geschont und zur Wartung leicht zugänglich. Ein weiterer Vorteil wird
darin gesehen, daß durch die breite Ausbildung des oberen Rahmenquerträgers eine erhöhte Stabilität
des Rahmens gegen die beim Streuen auftretenden Schubkräfte erreicht wird.
Es ist zwar bei einer weiteren Ausführung von Stalldüngstreuern mit aufrecht stehenden Streuwalzen
bekannt, den Antrieb der Walzen am oberen Ende einzuleiten. Hierdurch sind die Seitenträger des
Rahmens über den oberen Rahmenquerträger hinaus verlängert und dienen zur Aufnahme einer Querwelle.
Der Antrieb von dieser Querwelle auf die Walzen erfolgt über Winkelgetriebe. Diese Bauweise ist aufwendig
und teuer, da für jeden Kegeltrieb zusätzliche Stützlager erforderlich sind.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist der obere Rahmenquerträger zur Aufnahme der
Ketten- oder Riementriebe als ein nach oben offenes, durch einen abnehmbaren Deckel verschließbares
Profilstück ausgebildet. Das hat den Vorteil, daß das offene Teilstück des oberen Rahmenquerträgers eine
leichte Montage und Wartung der Antriebselemente zuläßt. Der obere Rahmenquerträger kann gemäß
der Erfindung mit dem unteren Rahmenquerträger durch konisch ausgebildete Seitenträger starr verbunden
sein. Das begünstigt die Kraftabstützung des vorstehend erwähnten Seitenschubes.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß die Verbindungsstellen
zwischen dem oberen Rahmenquerträger und den vorteilhaft aus nach außen offenen U-Profilen bestehenden Seitenträgern als geschlossenes
Kastenprofil ausgebildet sind, in dem sich die Ketten- oder Riemenspannvorrichtung abstützen.
Ferner kann der Rahmen mit den übrigen Teilen des Streugerätes eine geschlossen abnehmbare Baugruppe
bilden, wobei sich die zum Verbinden der Baugruppe mit dem Fahrzeug dienenden Einhängezapfen
bzw. -ösen in der Höhe des unteren Rahmenquerträgers befinden.
Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und aus der Zeichnung ersichtlich,
die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 den rückwärtigen Teil des Stalldungstreuers im Aufriß,
Fig. 2 in Seitenansicht, während Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie I-I der
Fig. 2 darstellt.
In der Zeichnung bedeutet 1 das Fahrzeug, das in üblicher Weise mit einer Kratzkette 2 zum Fördern
des Stalldunges gegen das Streugerät ausgerüstet ist. Dieses wiederum hat einen geschlossenen Rahmen, in
dem beispielsweise drei aufrecht stehende Streuwalzen 3 mit zusätzlichen Streuorganen 4 angeordnet
sind. Der Rahmen hat einen oberen Querträger 5, zwei Seitenträger 6 und einen unteren Querträger 7.
Der obere Querträger 5 ist breiter ausgebildet als der untere Querträger 7, während die Seitenträger 6 eine
konische Form aufweisen, derart, daß ihre Enden der Breite des oberen bzw. unteren Querträgers entsprechen.
Der Antrieb der Streuwalzen erfolgt von der Zapfwelle eines nicht dargestellten Zugfahrzeuges aus
über eine Welle 8 in ein Kegelgetriebe 9, das die mittlere Streuwalze antreibt. Am oberen Ende der mittleren
Streuwalze ist ein Doppelkettenrad 10 angeordnet, das über ein Kettenrad 12 die in bezug auf
Fig. 2 linke Streuwalze, ferner über eine Kette 13 und ein Kettenrad 14 die rechte Streuwalze antreibt. Jedes
obere Lager 15 der beiden außenliegenden Streuwaizen weist Spannschrauben 16 auf, die sich am
Seitenträger 6 abstützen und durch Vergrößerung des Achsabstandes zwischen den äußeren Streuwalzen
ein Nachspannen der Antriebsketten 11 bzw. 13 ermöglichen.
Zur Aufnahme der Kettentriebe ist der obere Querträger 5 als ein nach oben offenes, durch einen
Deckel 17 verschließbares U-Profil und im übrigen als geschlossenes Kastenprofil ausgebildet. Dieses
Kastenprofil läuft über in ein Kastenprofil 18, welches die Verbindungsstelle zwischen beiden verstärkt und
die Kettenspannschrauben 16 aufnimmt. Die Seitenträger 6 sind als nach außen offene U-Profile ausgebildet,
während der untere Querträger 7 ein geschlossenes Kastenprofil sein kann. Am unteren
Querträger befinden sich die Lager 19 der äußeren Streuwalzen und das Getriebe 9.
Der Rahmen 5 bis 7, die Streuwalzen 3, 4 und alle übrigen Teile des Streugerätes sind zu einer geschlossenen
abnehmbaren Baugruppe zusammengefaßt, wobei sich die Einhängezapfen 20 in Höhe des
unteren Querträgers 7 befinden.
Claims (5)
1. Stalldungstreuer mit am rückwärtigen Fahrzeugende
angeordnetem Streugerät, das einen geschlossenen Rahmen aufweist, in dem mindestens
drei aufrecht stehende umlaufende Streuwalzen angeordnet sind, die ihren Antrieb von der Zapfwelle
eines Zugfahrzeuges aus über ein Getriebe und im Bereich des oberen Rahmenquerträgers
angeordnete Ketten- oder Riementriebe erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß der obere
Rahmenquerträger (5) des zur Lagerung der Streuwalzen (3. 4) dienenden Rahmens (5 bis 7)
breiter ist als der untere Rahmenquerträger und die Ketten- oder Riementriebe (10 bis 14) einschließt.
2. Stalldungstreuer nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rahmenquerträger
(5) zur Aufnahme der Ketten- oder Riementriebe (10 bis 14) als ein nach oben offenes, durch einen abnehmbaren Deckel (17)
verschließbares Profilstück ausgebildet ist.
3. Stalldungstreuer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rahmenquerträger
(5) und der untere Rahmenquerträger (7) durch konisch ausgebildete Seitenträger (6)
verbunden sind.
4. Stalldungstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstellen
zwischen dem oberen Rahmenquerträger (5) und den vorteilhaft aus nach außen offenen U-Profilen bestehenden Seitenträgern (6)
als geschlossenes Kastenprofil (18) ausgebildet sind, in dem sich die Ketten- oder Riemenspannvorrichtungen
(16) abstützen.
5. Stalldungstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen
(5 bis 7) mit den übrigen Teilen des Streugerätes
eine geschlossen abnehmbare Baugruppe bildet, wobei sich die zum Anschließen der Baugruppe
an das Fahrzeug dienenden Einhängezapfen oder -ösen in der Höhe des unteren Rahmenquerträgers
(7) befinden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 003 979; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 762 299;
USA.-Patentschrift Nr. 2 828 130.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL33088A DE1142460B (de) | 1959-04-24 | 1959-04-24 | Stalldungstreuer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL33088A DE1142460B (de) | 1959-04-24 | 1959-04-24 | Stalldungstreuer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1142460B true DE1142460B (de) | 1963-01-17 |
Family
ID=7266162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL33088A Pending DE1142460B (de) | 1959-04-24 | 1959-04-24 | Stalldungstreuer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1142460B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003979B (de) * | 1953-05-26 | 1957-03-07 | Stille Maschinenfabrik F | Streuwerk zum Abstreuen von Stalldung od. dgl. von mit Rollboden versehenen Fahrzeugen |
| DE1762299U (de) * | 1957-05-31 | 1958-02-27 | Josef Roiser | Fahrbarer stallmistreuer. |
| US2828130A (en) * | 1955-06-24 | 1958-03-25 | George B Hill | Conveyor and beater drive mechanism for manure spreaders |
-
1959
- 1959-04-24 DE DEL33088A patent/DE1142460B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003979B (de) * | 1953-05-26 | 1957-03-07 | Stille Maschinenfabrik F | Streuwerk zum Abstreuen von Stalldung od. dgl. von mit Rollboden versehenen Fahrzeugen |
| US2828130A (en) * | 1955-06-24 | 1958-03-25 | George B Hill | Conveyor and beater drive mechanism for manure spreaders |
| DE1762299U (de) * | 1957-05-31 | 1958-02-27 | Josef Roiser | Fahrbarer stallmistreuer. |
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