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DE1142460B - Stalldungstreuer - Google Patents

Stalldungstreuer

Info

Publication number
DE1142460B
DE1142460B DEL33088A DEL0033088A DE1142460B DE 1142460 B DE1142460 B DE 1142460B DE L33088 A DEL33088 A DE L33088A DE L0033088 A DEL0033088 A DE L0033088A DE 1142460 B DE1142460 B DE 1142460B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cross member
frame cross
chain
upper frame
manure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL33088A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Hueneke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Original Assignee
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by John Deere Lanz Verwaltungs GmbH filed Critical John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Priority to DEL33088A priority Critical patent/DE1142460B/de
Publication of DE1142460B publication Critical patent/DE1142460B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/06Manure distributors, e.g. dung distributors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
L 33088 ΠΙ/45b
ANMELDETAG: 24. A P R I L 1959
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 17. JANUAR 1963
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stalldungstreuer mit am rückwärtigen Fahrzeugende angeordnetem Streugerät, das einen geschlossenen Rahmen aufweist, in dem mindestens drei aufrecht stehende umlaufende Streuwalzen angeordnet sind, die ihren Antrieb von der Zapfstelle eines Zugfahrzeuges aus über ein Getriebe und im Bereich des oberen Rahmenquerträgers angeordnete Ketten- oder Riementriebe erhalten. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, durch eine vorteilhaftere Ausbildung des Rahmens und Anordnung des Streuwalzenantriebes ein störungsfreies Abwerfen des Stalldunges zu erreichen.
Es sind Stalldungstreuer der oben erläuterten Gattung, mit dem Unterschied jedoch, daß bei ihnen der Ketten- bzw. Riementrieb unterhalb des Fahrzeugbodens in Höhe des unteren Querträgers des die Streuwalzen aufnehmenden Rahmens angeordnet ist, bekannt. Bei diesen bekannten Stalldungstreuern befinden sich also die Antriebe für die Streuwalzen im Bereich des unteren Querträgers des die Streuwalzen aufnehmenden Rahmens. Hierzu ist der untere Querträger entsprechend breit ausgebildet und dient zugleich zum Abdecken der Antriebe. Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß herabfallender Stalldung sich auf dem unteren Rahmenquerträger ablagert und dort zu Stauungen führt, was selbst durch zusätzlich anzubringende Verteilersterne nicht restlos beseitigt werden kann. Bei diesen bekannten Stalldungstreuern dient der obere Rahmenquerträger nur zur Lagerung der Streuwalzen.
Bekannt ist ferner ein Stallmiststreuer mit umlaufenden Streutrommeln, die in einem Rahmengestell zusammengefaßt sind und mit diesem gegenüber dem Wagenkasten auf Rollen beweglich sind.
Hierbei erfolgt zwar der Antrieb der Streuwälzen über an der Rahmenoberseite angeordnete getriebliche Mittel, jedoch sind die Wellen der beiden Streuwalzen so weit nach oben verlängert, daß sich die Antriebe wesentlich außerhalb der äußeren Rahmenabmessungen und auch außerhalb des Wagenkastens befinden.
Ebenfalls bekannt ist ein Streuwerk zum Abstreuen von Stalldung von mit Rollboden versehenen Fahrzeugen, bei dem die Streuwalzen in einem Rahmen gelagert sind, der mit den übrigen Teilen des Streuwerkes eine geschlossen abnehmbare Baugruppe bildet. Die zum Anschließen der Baugruppe an das Fahrzeug dienenden Einhängezapfen und -ösen sind dabei in einer Höhe angeordnet, in der s'ch üblicherweise der untere Querträger des die Stalldungstreuer
Anmelder:
JOHN DEERE-LANZ Aktiengesellschaft,
Mannheim
Walter Hüneke, Mannheim,
ist als Erfinder genannt worden
Streuwalzen in sich aufnehmenden Rahmens befindet, der jedoch bei diesem bekannten Streuwerk fehlt.
Schließlich hat man bei einem weiteren bekannten Stallmiststreuer den zum Antrieb des Streuwerkes dienenden, an der Außenseite des Wagenkastens angeordneten Kettentrieb sowie ein ebenfalls in diesem Bereich angeordnetes Schaltwerk durch einen Kasten abgedeckt.
Im Gegensatz hierzu besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß der obere Rahmenquerträger des zur Lagerung der Streuwalzen dienenden Rahmens breiter ist als der untere Rahmenquerträger und die Ketten- oder Riementriebe einschließt. Auf diese Weise wird der untere Rahmenquerträger frei von Ketten- oder Riementrieben und dient nur noch zur Lagerung der Streuwalzen. Infolgedessen kann der untere Rahmenquerträger schmaler ausgebildet werden als bisher. Das wiederum bringt den Vorteil mit sich, daß abfallender Stalldung sich auf den unteren Rahmenquerträger nur noch in geringem Maße festsetzen kann, weil die über dem unteren Rahmenquerträger angeordneten Verteilerorgane nunmehr voll zur Wirkung kommen. In gewissem Umfang gilt das zwar auch für den erläuterten bekannten Stalldungstreuer, bei dem Antriebsmittel an der Rahmenoberseite vorgesehen sind, jedoch ist hier der die Streuerwalzen aufnehmende Rahmen über Rollenführungen am Wagenkasten verschiebbar, so daß sich ein freier Dungauswurf nur schwer verwirklichen läßt. Nach dem Erfindungsvorschlag liegen die Ketten- oder Riementriebe in einem Be-
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reich außerhalb des zu streuenden Stalldunges. Hierdurch sind die Ketten- oder Riementriebe vor Verschmutzungen weitgehend geschont und zur Wartung leicht zugänglich. Ein weiterer Vorteil wird darin gesehen, daß durch die breite Ausbildung des oberen Rahmenquerträgers eine erhöhte Stabilität des Rahmens gegen die beim Streuen auftretenden Schubkräfte erreicht wird.
Es ist zwar bei einer weiteren Ausführung von Stalldüngstreuern mit aufrecht stehenden Streuwalzen bekannt, den Antrieb der Walzen am oberen Ende einzuleiten. Hierdurch sind die Seitenträger des Rahmens über den oberen Rahmenquerträger hinaus verlängert und dienen zur Aufnahme einer Querwelle. Der Antrieb von dieser Querwelle auf die Walzen erfolgt über Winkelgetriebe. Diese Bauweise ist aufwendig und teuer, da für jeden Kegeltrieb zusätzliche Stützlager erforderlich sind.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist der obere Rahmenquerträger zur Aufnahme der Ketten- oder Riementriebe als ein nach oben offenes, durch einen abnehmbaren Deckel verschließbares Profilstück ausgebildet. Das hat den Vorteil, daß das offene Teilstück des oberen Rahmenquerträgers eine leichte Montage und Wartung der Antriebselemente zuläßt. Der obere Rahmenquerträger kann gemäß der Erfindung mit dem unteren Rahmenquerträger durch konisch ausgebildete Seitenträger starr verbunden sein. Das begünstigt die Kraftabstützung des vorstehend erwähnten Seitenschubes.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß die Verbindungsstellen zwischen dem oberen Rahmenquerträger und den vorteilhaft aus nach außen offenen U-Profilen bestehenden Seitenträgern als geschlossenes Kastenprofil ausgebildet sind, in dem sich die Ketten- oder Riemenspannvorrichtung abstützen. Ferner kann der Rahmen mit den übrigen Teilen des Streugerätes eine geschlossen abnehmbare Baugruppe bilden, wobei sich die zum Verbinden der Baugruppe mit dem Fahrzeug dienenden Einhängezapfen bzw. -ösen in der Höhe des unteren Rahmenquerträgers befinden.
Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und aus der Zeichnung ersichtlich, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 den rückwärtigen Teil des Stalldungstreuers im Aufriß,
Fig. 2 in Seitenansicht, während Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie I-I der Fig. 2 darstellt.
In der Zeichnung bedeutet 1 das Fahrzeug, das in üblicher Weise mit einer Kratzkette 2 zum Fördern des Stalldunges gegen das Streugerät ausgerüstet ist. Dieses wiederum hat einen geschlossenen Rahmen, in dem beispielsweise drei aufrecht stehende Streuwalzen 3 mit zusätzlichen Streuorganen 4 angeordnet sind. Der Rahmen hat einen oberen Querträger 5, zwei Seitenträger 6 und einen unteren Querträger 7. Der obere Querträger 5 ist breiter ausgebildet als der untere Querträger 7, während die Seitenträger 6 eine konische Form aufweisen, derart, daß ihre Enden der Breite des oberen bzw. unteren Querträgers entsprechen.
Der Antrieb der Streuwalzen erfolgt von der Zapfwelle eines nicht dargestellten Zugfahrzeuges aus über eine Welle 8 in ein Kegelgetriebe 9, das die mittlere Streuwalze antreibt. Am oberen Ende der mittleren Streuwalze ist ein Doppelkettenrad 10 angeordnet, das über ein Kettenrad 12 die in bezug auf Fig. 2 linke Streuwalze, ferner über eine Kette 13 und ein Kettenrad 14 die rechte Streuwalze antreibt. Jedes obere Lager 15 der beiden außenliegenden Streuwaizen weist Spannschrauben 16 auf, die sich am Seitenträger 6 abstützen und durch Vergrößerung des Achsabstandes zwischen den äußeren Streuwalzen ein Nachspannen der Antriebsketten 11 bzw. 13 ermöglichen.
Zur Aufnahme der Kettentriebe ist der obere Querträger 5 als ein nach oben offenes, durch einen Deckel 17 verschließbares U-Profil und im übrigen als geschlossenes Kastenprofil ausgebildet. Dieses Kastenprofil läuft über in ein Kastenprofil 18, welches die Verbindungsstelle zwischen beiden verstärkt und die Kettenspannschrauben 16 aufnimmt. Die Seitenträger 6 sind als nach außen offene U-Profile ausgebildet, während der untere Querträger 7 ein geschlossenes Kastenprofil sein kann. Am unteren Querträger befinden sich die Lager 19 der äußeren Streuwalzen und das Getriebe 9.
Der Rahmen 5 bis 7, die Streuwalzen 3, 4 und alle übrigen Teile des Streugerätes sind zu einer geschlossenen abnehmbaren Baugruppe zusammengefaßt, wobei sich die Einhängezapfen 20 in Höhe des unteren Querträgers 7 befinden.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Stalldungstreuer mit am rückwärtigen Fahrzeugende angeordnetem Streugerät, das einen geschlossenen Rahmen aufweist, in dem mindestens drei aufrecht stehende umlaufende Streuwalzen angeordnet sind, die ihren Antrieb von der Zapfwelle eines Zugfahrzeuges aus über ein Getriebe und im Bereich des oberen Rahmenquerträgers angeordnete Ketten- oder Riementriebe erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rahmenquerträger (5) des zur Lagerung der Streuwalzen (3. 4) dienenden Rahmens (5 bis 7) breiter ist als der untere Rahmenquerträger und die Ketten- oder Riementriebe (10 bis 14) einschließt.
2. Stalldungstreuer nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rahmenquerträger (5) zur Aufnahme der Ketten- oder Riementriebe (10 bis 14) als ein nach oben offenes, durch einen abnehmbaren Deckel (17) verschließbares Profilstück ausgebildet ist.
3. Stalldungstreuer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rahmenquerträger (5) und der untere Rahmenquerträger (7) durch konisch ausgebildete Seitenträger (6) verbunden sind.
4. Stalldungstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstellen zwischen dem oberen Rahmenquerträger (5) und den vorteilhaft aus nach außen offenen U-Profilen bestehenden Seitenträgern (6) als geschlossenes Kastenprofil (18) ausgebildet sind, in dem sich die Ketten- oder Riemenspannvorrichtungen (16) abstützen.
5. Stalldungstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (5 bis 7) mit den übrigen Teilen des Streugerätes
eine geschlossen abnehmbare Baugruppe bildet, wobei sich die zum Anschließen der Baugruppe an das Fahrzeug dienenden Einhängezapfen oder -ösen in der Höhe des unteren Rahmenquerträgers (7) befinden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 003 979; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 762 299; USA.-Patentschrift Nr. 2 828 130.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL33088A 1959-04-24 1959-04-24 Stalldungstreuer Pending DE1142460B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL33088A DE1142460B (de) 1959-04-24 1959-04-24 Stalldungstreuer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL33088A DE1142460B (de) 1959-04-24 1959-04-24 Stalldungstreuer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1142460B true DE1142460B (de) 1963-01-17

Family

ID=7266162

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL33088A Pending DE1142460B (de) 1959-04-24 1959-04-24 Stalldungstreuer

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DE (1) DE1142460B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003979B (de) * 1953-05-26 1957-03-07 Stille Maschinenfabrik F Streuwerk zum Abstreuen von Stalldung od. dgl. von mit Rollboden versehenen Fahrzeugen
DE1762299U (de) * 1957-05-31 1958-02-27 Josef Roiser Fahrbarer stallmistreuer.
US2828130A (en) * 1955-06-24 1958-03-25 George B Hill Conveyor and beater drive mechanism for manure spreaders

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2828130A (en) * 1955-06-24 1958-03-25 George B Hill Conveyor and beater drive mechanism for manure spreaders
DE1762299U (de) * 1957-05-31 1958-02-27 Josef Roiser Fahrbarer stallmistreuer.

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