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DE1142113B - Freilauf, insbesondere fuer hydrodynamische Kupplungen in Kraftfahrzeugen - Google Patents

Freilauf, insbesondere fuer hydrodynamische Kupplungen in Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE1142113B
DE1142113B DED26785A DED0026785A DE1142113B DE 1142113 B DE1142113 B DE 1142113B DE D26785 A DED26785 A DE D26785A DE D0026785 A DED0026785 A DE D0026785A DE 1142113 B DE1142113 B DE 1142113B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
freewheel
ring
clamping
inclined surfaces
cams
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED26785A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Manfred Burckhardt
Werner Altmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED26785A priority Critical patent/DE1142113B/de
Publication of DE1142113B publication Critical patent/DE1142113B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/22Freewheels or freewheel clutches with clutching ring or disc axially shifted as a result of lost motion between actuating members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D47/00Systems of clutches, or clutches and couplings, comprising devices of types grouped under at least two of the preceding guide headings
    • F16D47/06Systems of clutches, or clutches and couplings, comprising devices of types grouped under at least two of the preceding guide headings of which at least one is a clutch with a fluid or a semifluid as power-transmitting means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description

  • Freilauf, insbesondere für hydrodynamische Kupplungen in Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft einen Freilauf, insbesondere für hydrodynamische Kupplungen in Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem Außen- und einem Innenring und dazwischen angeordneten Klemmringen, die mit mindestens einer konischen Klemmfläche reibschlüssig mit dem einen Freilaufring in Verbindung stehen und mit dem anderen Freilaufring über Schrägflächen derart axial bewegbar verbunden sind, daß die Klemmflächen in der Freilaufstellung lediglich reibungsschlüssig, in der Sperrstellung dagegen bei entsprechendem durch die Schrägflächen erzeugtem axialem Druck kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
  • Freiläufe dieser Art sind neben Klemmrollen- bzw. Klemmsteinfreiläufen an sich bekannt. Sie werden z. B. bei hydrodynamischen Kraftfahrzeugkupplungen als sogenannte Gegenfreiläufe verwendet, um bei geschobenem Fahrzeug die Bremswirkung des Motors auszunützen. Der Nachteil der bekannten Freiläufe ist ihr hoher Verschleiß und ihre Empfmdlichkeit gegen Schwingungen. Der Freilauf wird nämlich aus der gelösten Stellung dauernd im Rhythmus der Drehschwingungen, die vom Verbrennungsmotor herrühren, in die Sperrstellung überführt. Diese Erscheinung führt bei den bekannten Freiläufen zur schnellen Zerstörung der Klemmkörper.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Freilauf mit hoher Verschleißfestigkeit zu schaffen, der zugleich auch für hohe und höchste Drehzahlen geeignet ist und der Drehschwingungen, wie sie beispielsweise bei einer Brennkraftmaschine auftreten, ohne nachteilige Folgen aufnehmen kann. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung bei einem Freilauf der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß in der Verbindung zwischen den die konischen Klemmflächen tragenden Klemmringen und dem die Schrägflächen aufnehmenden anderen Freilaufring ein Umfangsspiel vorgesehen und dieses Spiel größer ist als die größte Drehschwingungsamplitude des Antriebsmotors. Der Erfindungsgedanke läßt sich auch bei anderen bekannten Freiläufen verwirklichen, wobei dann das Spiel zwischen einem der Freilaufringe, z. B. dem Innenring, und der diesen tragenden Welle vorgesehen ist.
  • Gegenüber den meisten bekannten Freiläufen ist der erfindungsgemäße Freilauf vollkommen unempfindlich gegenüber Fliehkraftwirkungen und ist auch für höchste Drehzahlen geeignet. Auch sein Verschleiß ist gering. Selbst wenn ein Verschleiß auftritt, so bleibt der Freilauf weiterhin wirksam, weil lediglich die Klemmringe in axialer Richtung nachrücken. Drehschwingungen werden durch die erfindungsgemäßeAusbildung ausgeglichen, ohne eineÄnderung des jeweiligen Freilaufzustandes hervorzurufen. Sie können deshalb nicht mehr zerstörend wirken.
  • Bei einer Ausführungsform mit im Querschnitt dachartig angeordneten Klemmflächen ist der Außenring zweiteilig ausgebildet, und zwischen beiden Klemmringen ist eine Spreizfeder angeordnet, die beide Klemmringe ständig nach außen an die Klemmflächen anlegt und die gegebenenfalls in der Teilfuge des zweiteiligen Außenringes festgelegt sein kann. Auch der die Schrägflächen aufnehmende innere Freilaufring kann zweiteilig ausgebildet sein, wobei die zur Verbindung zwischen dem Außenring und den beiden Klemmringen dienenden Schrägflächen in an sich bekannter Weise als schräge Keilnutführung oder als Schrägverzahnung ausgebildet sein können.
  • Von besonderem Vorteil ist jedoch die Verbindung des inneren Freilaufringes mit den beiden Klemmringen über Nocken, die einerseits mit den in einer Drehrichtung wirkenden Schrägflächen zur Erzeugung einesAxialdruckes und andererseits mit in der anderen Drehrichtung wirkenden achsparallelen Gegenflächen versehen sind. Die Nocken selbst sind im wesentlichen pfeilförmig ausgebildet, derart, daß die Pfeilspitze in dieVorwärtsdrehrichtung zeigt. Dabei kann der Innenring zweckmäßig ungeteilt ausgebildet sein.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung zeigen die Ausführungsbeispiele, die in den Zeichnungen dargestellt sind. Es zeigt Fig. 1 eine Freilaufanordnung im. Schnitt in einer hydrodynamischen Kraftfahrzeugkupplung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 die Spreizfederanordnung als Einzelheit im Schnitt, Fig. 4 eine andere Freilaufausführung im Schnitt, Fig. 5 und 6 einen Schnitt durch die Nockenanordnung nach der Linie V-V in Fig. 4 in Freilauf- und in der Sperrstellung, Fig.7 eine andere Ausbildung der Nocken am inneren Freilaufring, Fig. 8 und 9 zwei verschiedene Freilaufausführungen bei Gasturbinen im Schnitt.
  • Nach Fig. 1 erfolgt der Antrieb von einem nicht dargestellten Kraftfahrzeugmotor über die Antriebswelle 10 auf denPrimärteil 11 einer hydrodynamischen Kupplung. Vom Sekundärteil 12 aus wird über eine Hülse 13 und eine mechanische Trennkupplung 14 das Drehmoment auf die Abtriebswelle 15 weitergeleitet. Die Hülse 13 ist mit einem Hals 16 über ein Wälzlager 17 im Primärteil 11 gelagert. Neben dem Wälzlager 17 befindet sich ein Freilauf 18, der als Gegenfreilauf wirkt und immer dann sperrt, wenn die Abtriebswelle 15 bei eingelegter Trennkupplung 14 die Antriebswelle 10 überholen will. Auf diese Weise wird es möglich, das Bremsmoment des Motors auszunutzen und ihn durch das rollende Fahrzeug anzuwerfen.
  • Der Außenring des Freilaufes 18 ist in achsnormaler Ebene geteilt und besteht aus zwei Ringteilen 19 und 20, die miteinander und am Primärteil 11 durch Schrauben befestigt sind. Beide Ringteile 19 und 20 sind innen mit konischen Klemmflächen versehen, die zusammen einen dachförmigen Querschnitt ergeben. Die Ringteile 19 und 20 können auch ohne einen Absatz im Flansch ausgebildet sein, so daß gleiche Ringe verwendet und spiegelbildlich angeordnet werden können.
  • Als Klemmkörper des Freilaufes 18 dienen zwei Klemmringe 23 und 24, die am äußeren Umfang Klemmflächen 21 und 22 mit entsprechender Kegelneigung aufweisen. Beide Klemmringe 23 und 24 sind spiegelbildlich zueinander angeordnet und axial bewegbar. Zwischen ihnen ist nach Fig. 3 eine Spreizfeder 25 vorgesehen, die sie nach außen in ständiger Anlage mit den Klemmflächen 21 und 22 an den entsprechenden Klemmflächen des Außenringes 19, 20 hält. Die Feder 25 kann in der Teilfuge 26 zwischen den beiden Ringteilen 19 und 20 festgelegt sein oder z. B. als gewellter Federring ohne besondere Festlegung zwischen den beiden Klemmringen 23 und 24 liegen.
  • Der Innenring des Freilaufes 18 ist ebenfalls zweiteilig und besteht aus den beiden Ringteilen 27 und 28, die auf dem Hals 16 spiegelbildlich zueinander befestigt sind. Die Verbindung zwischen den beiden Klemmringen 23 und 24 und dem inneren Freilaufring 27, 28 erfolgt über Schrägflächen derart, daß die Klemmringe 23 und 24 axial stets gegenläufig, d. h. je nach der Drehrichtung entweder auseinander oder aufeinander zu bewegt werden. Als Schrägflächen dienen nach Fig. 2 schräge Keilnutführungen 29 und 30 an dem inneren Freilaufring 27, 28, in die entsprechende Keilnutführungen 31 und 32 der beiden Klemmringe eingreifen. Die Keilentführungen 29 bis 32 können auch durch entsprechende Verzahnungen ersetzt werden. Sie sind spiegelbildlich zur Teilfuge 26 derart angeordnet, daß bei Vorwärtsdrehung des inneren Freilaufringes 27, 28 die beiden Klemmringe 23 und 24 gespreizt werden.
  • Die Wirkungsweise des Freilaufes ist folgende: i Treibt der Motor über die Antriebswelle 10 die hydrodynamische Kupplung in der Drehrichtung des Pfeiles 33 der Fig.2 an, so liegen infolge des Schlupfes in der hydrodynamischen Kupplung die als Keilnutführungen 29 bis 32 ausgebildeten Schrägflächen der beiden Klemmringe 23 und 24 und des inneren Freilaufringes 27, 28 in der in Fig. 2 dargestellten Lage > aneinander an. Die Spreizfeder 25 hält dabei die beiden Klemmringe 23 und 24 soweit voneinander gespreizt, daß an den Klemmflächen 21 und 22 mit den entsprechenden Flächen im Außenring 19, 20 Reibungsschluß herrscht. Eine Kraftübertragung an den Klemmflächen findet jedoch nicht statt, d. h. der Freilauf ist gelöst.
  • Sobald jetzt z. B. durch Drosselung der Motor verlangsamt wird, bleibt die Antriebswelle 10 gegenüber der Abtriebswelle 15 zurück, d. h. der innere Freilaufring 27, 28 des Freilaufes18 ist bestrebt, schneller umzulaufen als der Außenring 19, 20. Infolge des Reibungsschlusses an den Klemmflächen 21 und 22 bleiben damit auch die beiden Klemmringe 23 und 24 gegenüber dem inneren Freilaufring 27, 28 zurück, d. h. ihre Schrägflächen 31 und 32 gehen in die in Fig.2 in gestrichelten Linien gezeichnete Stellung über. Dabei werden sie durch die Schrägflächen 29 und 30 derart .auseinandergespreizt, daß an den Klemmflächen 21 und 22 Kraftschluß erzielt wird. Der Freilauf befindet sich damit in der Sperrstellung.
  • Wird die Drehzahl des Motors wieder erhöht, dann spielt sich der Vorgang umgekehrt ab: Der Außenring 19, 20 des Freilaufes 18 läuft wieder schneller als der Innenring 27, 28 und die Spreizwirkung der Schrägflächen 29 bis 32 auf die Klemmringe 23 und 24 hört auf, so daß sich der Kraftschluß an den Klemmflächen 21 und 22 löst und lediglich noch durch die Spreizfeder 25 ein geringer Reibungsschluß aufrechterhalten wird.
  • Die Fig. 4 bis 6 zeigen einen Freilauf mit prinzipiell gleichem Aufbau. Diesmal ist jedoch der innere Freilaufring 34 ungeteilt und an seinem Umfang mit Nocken 35 versehen. Die Nocken 35 sind etwa pfeilförmig ausgebildet und derart angeordnet, daß die Pfeilspitze bei der Vorwärtsfahrt in Richtung des Pfeiles 33 zeigt. Die Nocken 35 sind an der Vorderseite mit Schrägflächen 36 versehen, während ihre Rückseiten als achsparallele Gegenflächen 37 ausgebildet sind. Die beiden Klemmringe 23 und 24 sind an ihrem inneren Umfang mit .entsprechenden Gegennocken 38 und 39 versehen, die ebenfalls Schrägflächen 40 und achsparallele Gegenflächen 41 aufweisen. Die sonstige Ausbildung der Klemmringe 23 und 24 ist die gleiche wie vorher.
  • Auch die Wirkungsweise ist im Prinzip dieselbe. Bei antreibendem Motor liegen die Nocken 35 und 38; 39 in der in Fig. 5 dargestellten Stellung mit ihren achsparallelen Flächen 37 und 41 aneinander an. Bei gedrosseltem Motor und rollendem Fahrzeug dagegen liegen sie nach Fig. 6 mit den Schrägflächen 40 und 36 aneinander an, so daß die Klemmringe 23 und 24 seitlich nach außen bewegt und damit die Klemmflächen in der eingangs beschriebenen Weise kraftschlüssig aneinander gepreßt werden.
  • Aus Fig. 5 und 6 ist weiterhin zu erkennen, daß zwischen der Freilauf- und der Sperrstellung der Nocken 35 und 38, 39 ein Spiel 42 in Umfangsrichtung vorhanden ist. Dieses Spiel 42 ist größer .als die größte Drehschwingungsamplitude des Antriebsmotors. Es wird damit verhindert, daß im Rhythmus der Drehschwingungen des Motors der Freilauf 18 aus der in Fig. 5 dargestellten Freilaufstellung in die Sperrstellung nach Fig. 6 überführt wird. Bei den meisten bisher bekannten Freiläufen hat diese Erscheinung zu einer außerordentlich schnellen Zerstörung der Klemmkörper geführt. Ein gleiches Spiel 42 ist auch bei der Ausführungsform nach Fig.1 bis 3 vorgesehen, wie Fig. 2 erkennen läßt. Durch die achsparallele Ausbildung der Gegenflächen 37 und 41 können die Klemmringe 23 und 24 niemals nach innen übermäßig zusammengedrückt werden. Es wird dadurch verhindert, daß die Spreizfeder 25, die auch bei der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 vorhanden ist, abgeschert oder in anderer Weise beschädigt wird.
  • Es ist auch eine andere Ausbildung der Nocken am inneren Freilaufring bzw. an den Klemmringen möglich. So zeigt z. B. die Fig. 7 eine Ausführungsform, wobei die Nocken 43 .am inneren Freilaufring 34 als Abschnitte von zwei symmetrisch angeordneten Sinuskurvenbahnen - wie sie strichpunktiert dargestellt sind - ausgebildet sind. Eine entsprechende Ausbildung erfahren dann auch die Nocken an den Klemmringen 23 und 24. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie vorstehend beschrieben.
  • Fig. 8 zeigt die Anwendung des Freilaufes bei einer Gasturbine, wobei z. B. die Welle 10' mit dem Anlasser und die Welle 15' mit dem Kompressor der Turbine verbunden ist. Im Gegensatz zu den bisher beschriebenen Ausführungsformen ist diesmal der Freilauf nicht symmetrisch aufgebaut. Er besteht .aus einem Außenring 44 mit einer konischen Klemmfläche 21' und dem Klemmring 45 mit einer gleichen konischen Klemmfläche. Der Klemmring 45 ist an seinem inneren Umfang mit Schrägflächen 47 der beschriebenen Art, d. h. in Keilnut- oder Nockenausführung, mit der Welle 10' verbunden. Am Klemmring 45 befinden sich mehrere Windflügel 46. Diese Windflügel 46 ergeben bei der Drehung eine Bremswirkung, so daß der Klemmring 45 gegenüber der Welle 10' zurückzubleiben sucht. Durch die Schrägflächen 47 wird dabei ein Axialschub in Richtung des Pfeiles 48 erzeugt, der einen ständigen Reibungsschluß an den Klemmflächen 21' sichert.
  • Die Wirkungsweise ist im Prinzip dieselbe wie vorher: Bei antreibender Welle 10' wird infolge der Schrägflächen 47 der Axialschub in Richtung des Pfeiles 48 so groß, daß an den Klemmflächen 21' Kraftschluß besteht. Der Freilauf ist damit gesperrt. Eine Anlauffläche 56 nimmt den Axialschub auf und vergrößert gleichzeitig die insgesamt zur Verfügung stehende Reibfläche. überholt jedoch die Welle 15' die Welle 10', dann wird der Kraftschluß gelöst, weil sich infolge der Schrägflächen 47 der Klemmring 45 entgegen der Pfeilrichtung 48 bewegt. Der Freilauf ist damit gelöst.
  • Im Außenring 44 des beschriebenen Freilaufes ist in der Klemmfläche 21' eine Nut 49 eingestochen, die schraubenförmig verläuft. Sie hat dreieckigen Querschnitt, derart, daß ihre äußere Begrenzungsfläche etwa waagerecht liegt. Durch diese Nut 49 wird der Ölfilm an den Klemmflächen 21' in wirksamer Weise - gegebenenfalls. im Zusammenhang mit am Klemmring 45 angeordneten achsparallelen Nuten - abgeschält und zerstört.
  • Fig. 9 zeigt einen Freilauf für denselben Anwendungsfall mit zwei symmetrisch zueinander angeordneten Klemmringen 50 und 51, die in der beschriebenen Weise innen über Nocken 52 mit der Welle 10" verbunden sind. Dabei ragt der Windflügel 53 des Klemmringes 51 durch entsprechende Schlitze 54 des Klemmringes 50 hindurch. Am Klemmring 50 selbst sind ebenfalls Windflügel 55 angeordnet, die gegenüber den Windflügeln 53 in Umfangs- und/oder radialer Richtung versetzt sind. Die Wirkungsweise dieser Anordnung entspricht der vorstehend beschriebenen Wirkungsweise. Hierbei dient die Welle 10" entsprechend der Welle 10' als antreibende und die Welle 15" entsprechend der Welle 15' als abtreibende Welle.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Freilauf, insbesondere für hydrodynamische Kupplungen in Kraftfahrzeugen, bestehend aus Außen- und Innenring und dazwischen angeordneten Klemmringen, die mit mindestens einer konischen Klemmfläche reibschlüssig mit dem einen Freilaufring in Verbindung stehen und mit dem anderen Freilaufring über Schrägflächen derart axial bewegbar verbunden sind, daß die Klemmflächen in der Freilaufstellung lediglich reibungsschlüssig, in der Sperrstellung dagegen bei entsprechendem, durch die Schrägflächen erzeugtem axialem Druck kraftschlüssig miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung zwischen den die konischen Klemmflächen (21 und 22) tragenden Klemmringen (23 und 24) und dem die Schrägflächen aufnehmenden anderen Freilaufring (27, 28 bzw. 34) ein Umfangsspiel (42) vorgesehen und dieses Spiel größer ist als die größte Drehschwingungsamplitud'e des Antriebsmotors.
  2. 2. Freilauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schrägflächen aufnehmende innere Freilaufring (27, 28) zweiteilig ausgebildet ist und die zur Verbindung zwischen diesen beiden Ringteilen und den Klemmringen (23 und 24) dienenden Schrägflächen in an sich bekannter Weise als schräge Keilnutführung oder Schrägverzahnung (29 bis 32) ausgebildet sind (Fig.2).
  3. 3. Freilauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen am inneren Freilaufring (27, 28) als Nocken (35, 38 und 39) mit in einer Drehrichtung wirkenden Schrägflächen (36 bzw. 40) zur Erzeugung eines Axialdruckes und in der anderen Drehrichtung wirkenden achsparallelen Gegenflächen (37 bzw. 41) ausgebildet sind (Fig. 4 bis 6).
  4. 4. Freilauf nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schrägflächen tragende innere Freilaufring (34) ungeteilt ausgebildet und an seinem Umfang mit Nocken (35) versehen ist (Fig. 4 bis 6).
  5. 5. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 und 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (35) am inneren Freilaufring (34) pfeilförmig ausgebildet sind, derart, daß die Pfeilspitze in die Vorwärtsdrehrichtung (33) zeigt (Fig. 4 bis 6).
  6. 6. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 und 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (43) am inneren Freilaufring (34) und auch die entsprechenden Nocken an den beiden Klemmringen (23 und 24) als Abschnitte zweier symmetrisch angeordneter Sinuskurvenbahnen ausgebildet sind (Fig. 7).
  7. 7. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit im Querschnitt dachartig angeordneten Klemmflächen, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring (19, 20) zweiteilig ausgebildet und zwischen beiden Klemmringen (23 und 24) eine Spreizfeder (25) angeordnet ist, die beide Klemmringe ständig nach außen an die Klemmflächen (21 und 22) anlegt und die gegebenenfalls in der Teilfuge (26) des zweiteiligen Außenringes festgelegt sein kann (Fig. 1 und 3). In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 181710; USA.-Patentschrift Nr. 1949 950; »Automobiltechnische Zeitschrift« (ATZ), Jahrgang 59, Nr. 1 vom Januar 1957, S. 1 bis 7.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3840484A1 (de) * 1988-12-01 1990-06-07 Man Nutzfahrzeuge Ag Antriebsverbindung mit einer ein ueberholen erlaubenden freilaufeinrichtung und einem torsionsschwingungsdaempfer zwischen einem kraftfahrzeug-verbrennungsmotor und einem nachgeordneten getriebe
DE19620131A1 (de) * 1996-05-18 1997-11-20 Juergen Mack Rücklaufsperre für Kraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB181710A (en) * 1921-06-17 1923-05-03 L Auto Debrayage T L Sa Improvements in ratchet or free-wheel transmission mechanism for automobiles
US1949950A (en) * 1930-11-25 1934-03-06 Curtis D Bailey Clutch mechanism

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