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DE1142179B - Tastenbetaetigbare Einrichtung an elektrischen Schreib- und aehnlichen Maschinen fuer das Zeilenschalten ohne und mit Wagenaufzug - Google Patents

Tastenbetaetigbare Einrichtung an elektrischen Schreib- und aehnlichen Maschinen fuer das Zeilenschalten ohne und mit Wagenaufzug

Info

Publication number
DE1142179B
DE1142179B DEG26727A DEG0026727A DE1142179B DE 1142179 B DE1142179 B DE 1142179B DE G26727 A DEG26727 A DE G26727A DE G0026727 A DEG0026727 A DE G0026727A DE 1142179 B DE1142179 B DE 1142179B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
spring
carriage
locking pawl
key
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG26727A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Nitschke
Robert Weisbrod
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG26727A priority Critical patent/DE1142179B/de
Publication of DE1142179B publication Critical patent/DE1142179B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/76Line-spacing mechanisms

Landscapes

  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

  • Tastenbetätigbare Einrichtung an elektrischen Schreib- und ähnlichen Maschinen für das Zeilenschalten ohne und mit Wagenaufzug Die Erfindung betrifft eine tastenbetätigbare Einrichtung an elektrischen Schreib- und ähnlichen Maschinen für das Zeilenschalten ohne und mit Wagenaufzug unter Verwendung eines kraftantreibbaren Zugbandes, Seiles od. ä. sowie einer die Wagenbewegung hemmenden, in ein gezahntes Schaltglied eingreifenden, abgefederten Verriegelungsklinke.
  • In vielen Fällen ist es erwünscht, beim Schreiben eines Textes einen bestimmten Teil durch einen größeren Zeilenabstand als den bei der Wagenaufzugsbewegung erhaltenen Zeilenabstand besonders hervorzuheben oder zwecks späterer Einzeichnung von Abbildungen einen größeren Zwischenraum zwischen den Textteilen zu erhalten. Auch ist es oft erwünscht, beispielsweise bei Buchungsarbeiten, auf einer in mehrere senkrechte Buchungsspalten unterteilten Buchungskarte oder einem Hauptbogen nach Beendigung einer Buchung in einer der Spalten die in der danebenliegenden Spalte vorzunehmende Buchung um einen durch den Zeileneinsteller eingestellten Zeilenabstand oder um ein Mehrfaches desselben einzutragen.
  • Um dies zu ermöglichen, ist bei einer bekannten Vorrichtung eine Verriegelungsklinke durch eine besondere Taste von Hand in eine den Papierwagen verriegelnde Lage bringbar, die beim Niederdrücken der Wagenaufzugstaste eine Bewegung des Papierwagens in Aufzugsrichtung verhindert. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß sie verhältnismäßig umständlich zu bedienen ist, wodurch der Bedienungsrhythmus erheblich gestört wird. Weiterhin ist es bekannt, die Wagenaufzugsbewegung und die Zeilenschaltung durch zwei unabhängige Antriebsglieder auszuführen. Das Antriebsglied für den Wagenaufzug mit Zeilenschaltung und das Antriebsglied für die Zeilenschaltung werden hierbei durch je eine ihnen zugeordnete Taste ausgelöst. Dies erfordert jedoch einen baulich größeren Aufwand, da getrennte übertragungs- und Auslöseglieder erforderlich sind.
  • Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung wird beim Betätigen der Zeilentaste eine Verriegelungsklinke unmittelbar durch den Tastenhub mit der Wagenzahnstange in Eingriff gebracht, wobei während der Eingriffsbewegung der Verriegelungsklinke im Bereich der Zahnhöhe der Wagenzahnstange der Antriebsnocken für den Wagenaufzug ausgelöst wird. Hierbei treten jedoch Mängel in der Funktionssicherheit insofern auf, als es vorkommen kann, daß bei kurzzeitigem Anschlagen der Zeilentaste die Verriegelungsklinke bereits wieder aus der Wagenzahnstange heraustritt, bevor durch die zeitlich später folgende Bewegung der Zeilenschaltung und der damit verbundenen Schubbewegung der Wagenzahnstange die Verriegelungsklinke durch erhöhte Flankenreibung selbsttätig gehalten wird. Ebenfalls ist auch das selbsttätige Halten durch die selbsthemmende Wirkung der Lagerungsanordnung der Verriegelungsklinke sehr kritisch, da keine vom Tastendruck unabhängige Haltekraft vorhanden ist.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung durch eine durch den Kraftantrieb in die Wagenzahnstange einlegbare Verriegelungsklinke behoben. Dies wird erreicht durch ein an sich bekanntes Nockengetriebe für die kraftschlüssige Steuerung der durch Tasten auswählbaren Vorrichtungen für die Zeilenschaltung und/oder den Wagenaufzug, durch welches ein mit dem Nockengetriebe zusammenwirkender, abgefederter Zwischenhebel einen durch den Anschlag der Zeilentaste in eine vorbereitete Stellung geschwenkten, abgefederten Kupplungshebel, der mit der Verriegelungsklinke über einen an sich bekannten Hebeltrieb formschlüssig verbunden ist, senkt für den Antrieb der Sperrklinke in die Sperrstellung.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. 1 eine schaubildliche Darstellung der Vorrichtung nach der Erfindung, Abb. 2 und 3 eine Einzelheit der Abb. 1 in vergrößertem Maßstab, Abb.4 eine schaubildliche Darstellung des den Kraftantrieb einschaltenden Gestänges, Abb. 5 eine Ansicht einer Verriegelungsvorrichtung in der Grundstellung und Abb. 6 eine Ansicht entsprechend Abb. 5 in Wirklage.
  • Um beispielsweise einen größeren Zeilenabstand nach einem bereits geschriebenen Absatz an jeder beliebigen Stelle des Papierwagens zu erhalten, ohne den Zeileneinsteller neu einzustellen, ist außer der die Zeilenschaltung und den Wagenaufzug auslösenden Wagenaufzugstaste 1 im Tastenfeld der Schreibmaschine eine nur die Zeilenschaltung bewirkende Zeilenschalttaste 2 vorgesehen. Wird die Zeilenschalttaste 2 (Abb. 1) niedergedrückt, so kommt ein auf einer Achse 3 gelagerter Tastenhebel 4 bei seiner Schwenkung mit seinem nach vorn gerichteten freien Ende auf einen Ansatz 5 eines zweiarmigen Hebels 6 zur Wirkung und schwenkt diesen um eine Ansatzschraube 7 linksherum. Hierbei drückt das andere Ende 8 des Hebels 6 von unten gegen eine um einen Bolzen 9 gelagerten Winkelhebel 10 und schwenkt diesen ebenfalls linksherum. Hierbei wird über eine an dem Winkelhebel 10 und an einer Abbiegung 11 eines Kupplungshebels 12 angelenkte Verbindungsstange 13, deren Länge auf bekannte Weise einstellbar ist, der Kupplungshebel 12 entgegen der Wirkung einer Feder 14 um eine Ansatzschraube 15 linksherum geschwenkt. Hierbei kommt der Kupplungshebel 1:2 mit seiner Kante 16 in die Bewegungsbahn einer Abbiegung 17 eines U-förmigen Zwischenhebels 18, der auf einem im Maschinengestell befestigten Lagerbolzen 19 schwenkbar angeordnet ist.
  • Durch die am Kupplungshebel 12 angreifende Feder 14 (Abb. 1) werden der Kupplungshebel 12 und das Gestänge 13, 10, 6 und 4, sofern die Zeilenschalttaste 2 nicht niedergedrückt ist, in ihrer Grundstellung gehalten, die durch Anschlagen eines am vorderen Ende des Tastenhebels 4 vorgesehenen aus geräuschdämpfendem Material bestehenden Anschlages 20 gegen einen im Maschinengestell angeordneten Anschlag 21 gegeben ist.
  • Bei der durch das Niederdrücken der Zeilenschalttaste 2 bewirkten Schwenkung des Kupplungshebels 12 entgegen der Wirkung der Feder 14 drückt die Abbiegung 11 des Kupplungshebels 12 gegen einen Ansatz 22 (Abb. 1, 2 und 3) einer auf dem Lagerbolzen 19 gelagerten Auslöseklinke 23 und schwenkt diese entgegen dem Zuge einer Feder 24 in Richtung des Pfeiles 25. Hierbei gibt eine an ihr angebrachte Abbiegung 26 einen Bolzen 27 einer Reibrolle 28 frei, die mittels eines exzentrisch zu ihr angeordneten Lagerbolzens 29 an einem um den Lagerbolzen 19 schwenkbaren Träger 30 einseitig gelagert ist. Bei der Schwenkung der Auslöseklinke 23 in Richtung des Pfeiles 25 kommt zugleich eine Abbiegung 26 a der Auslöseklinke 23 in die Bewegungsbahn des Bolzens '27 der Reibrolle 28 und dient dazu, die Drehbewegung der Reibrolle 28 auf die noch näher beschriebene Weise vor Beendigung einer vollen Umdrehung zu unterbrechen.
  • Die Reibrolle 28 wird nach ihrer Freigabe unter dem Zuge einer am Bolzen 27 angreifenden Feder 31 in Richtung des Pfeiles 32 (Abb. 2, 3) gedreht, wodurch sie mit einer nach vorheriger Einschaltung des Motors sich dauernd drehenden Antriebswalze 33 in Berührung kommt. Zufolge der exzentrischen Lagerung der Reibrolle 28 wird bei ihrer Drehung der Träger 30 entgegen dem Zuge einer Feder 34 ebenfalls in Richtung des Pfeiles 25 um den Lagerbolzen 19 geschwenkt. Hierbei wirkt eine am Träger 30 angebrachte Abbiegung 36 (Abb. 3) auf einen Ansatz 37 des Zwischenhebels 18 ein und schwenkt diesen entgegen der Wirkung einer Feder 38 in Richtung des Pfeiles 25 um den Lagerbolzen 19. Hierbei kommt die Abbiegung 17 des Zwischenhebels 18 auf die in ihrer Bewegungsbahn gebrachte Kante 16 des Kupplungshebels 1'2 zur Wirkung. Demzufolge wird der Kupplungshebel 12 nach unten bewegt, wobei er durch eine einerseits am Kupplungshebel 12 und andererseits an einer Abbiegung 39 (Abb. 1) eines Hebels 40 angreifende Feder 41 den Hebel 40 entgegen der Wirkung einer an ihm angreifenden Feder 42 um eine im Maschinengestell vorgesehene Lagerstange 43 rechtsherum schwenkt. Durch die Feder 42 werden der Kupplungshebel 12 und der Hebel 40 in der Grundstellung gehalten, die durch Anschlagen des Hebels 40 gegen einen im Maschinengestell angeordneten Bolzen 44 gegeben ist.
  • Bei der im Rechtssinn erfolgenden Schwenkung des Hebels 40 wird gleichzeitig über eine an ihm befestigte Stange 45 ein ebenfalls an der Stange 45 befestigter Hebel 46 um die Lagerstange 43 rechtsherum geschwenkt. Hierbei wird eine auf der Stange 45 angebrachte Stange 47 (Abb. 5 und 6) nach oben bewegt. Die Stange 47 ist zweiteilig und durch eine Schraubenschlitzverbindung 48, 49 in ihrer Länge einstellbar. Beim Anheben der Stange 47 wirkt diese auf eine um einen Ansatzniet 50 schwenkbar und verschiebbar gelagerte Verriegelungskhnke 51 ein. Der Ansatzniet 50 ist an einem im Maschinengestell angeordneten Winkelstück 52 befestigt. Beim Anheben der Stange 47 wird die Verriegelungsklinke 51 entgegen dem Zuge einer Feder 53 um den Ansatzniet 50 rechtsherum geschwenkt. Ein Zahn 54 der Verriegelungsklinke 51 tritt hierbei in die Verzahnung der Wagenzahnstange 55 (Abb. 6) und sichert diese gegen Verschiebung.
  • Nach dem Eingriff des Zahnes 54 der VerriegelungskIinke 51 in die Verzahnung der Wagenzahnstange 55 wird der Kupplungshebel 12 bei der weiteren Schwenkung des Zwischenhebels 18 durch die Abbiegung 17 desselben noch um einen bestimmten Weg entgegen der Wirkung der Feder 41 nach unten bewegt, was zufolge des im Kupplungshebel 12 vorgesehenen Langloches 110 ermöglicht wird. Durch die Stift-Schlitz-Verbindung 15, 110 wird eine Zeitdehnung für den Eingriff der Verriegelungsklinke 51 erreicht. Hierbei darf die Eingriffszeit jedoch keinesfalls kleiner sein, als die durchzuführende Funktionszeit für Zeilenschaltung und Anzug des Wagens zur Lösung der Kupplungsverriegelung 65, 68 (Abb. 4). Weiterhin dient die Stift-Schlitz-Verbindung 15, 110 dazu, eine Überbeanspruchung des übertragungsgestänges 40, 45, 46, 47 zu verhindern, wenn beispielsweise bei einer freien Bewegung des Wagens von Hand in irgendeiner Wagenstellung unbeabsichtigt eine Zeilenschaltung ohne Wagenaufzug ausgelöst wird, wobei der Zahn 54 der Verriegelungsklinke 51 auf eine der Zahnspitzen der Verzahnung der Wagenzahnstange 55 zu liegen kommt.
  • Gleichzeitig legt sich beim Schwenken der Verriegelungsklinke 51 ein an dieser einstellbar befestigter Schraubenbolzen 56 vor den Arm 57 eines auf der Lagerstange 43 angeordneten Winkelhebels 58 (Abb. 6), bei dessen Betätigung auf die noch zu beschreibende Weise der den Wagenaufzug bewirkende Antrieb ausgeschaltet wird. Bei der weiter oben bereits beschriebenen Schwenkung des Zwischenhebels 18 entgegen der Wirkung der Feder 38 in Richtung des Pfeiles 25 wird eine an dem Zwischenhebel 18 angreifende Stange 61 (Abb.1 und 4) in Richtung des Pfeiles 62 bewegt. Ein mit ihrem anderen Ende verbundener Steuerhebel 63 wird dadurch um einen Lagerbolzen 64 rechtsherum (Abb. 4) geschwenkt. Hierbei gleitet ein auf der Fläche 65 des Steuerhebels 63 aufliegender Haken 67 eines unter der Wirkung einer Feder 71 stehenden Hebels 68 ab und greift hinter die Kante 69 des Steuerhebels 63, wodurch dieser in der ausgeschwenkten Lage gehalten wird. Ein am Hebel 68 durch eine Ansatzschraube 72 angelenkter Schieber 73 wird bei der Schwenkung des Hebels 68 um den Bolzen 70 unter dem Zuge der Feder 71 nach oben bewegt, wobei er mit seiner Abbiegung 74 unmittelbar unter den Arm 59 des Winkelhebels 58 zu liegen kommt. Der Schieber 73 ist mittels eines Langloches 75 an einem Bolzen 76 des Maschinengestells geführt.
  • Bei der Schwenkung des Steuerhebels 63 rechtsherum (Abb. 4) wird gleichzeitig über eine an ihm gelagerte Rolle 77 ein Rahmen 78 entgegen dem Zuge einer Feder 79 um Ansatzschrauben 80 rechtsherum geschwenkt. Hierbei drücken zwei am Rahmen 78 gelagerte Rollen 81, 82 gegen eine das Wagenzugband 84 aufnehmende Trommel 83. Die Trommel 83 wird bei ihrer Verschiebung entgegen der Wirkung von nicht dargestellten Federn auf einer sich nach Einschaltung des Motors dauernd drehenden Antriebswelle 85 auf bekannte Weise gekuppelt und nimmt somit an der Drehung der Antriebswelle 85 teil. Bei der Drehung der Trommel 83 wird über das Wagenzugband 84 nach erfolgter Zeilenschaltung die Wagenaufzugsbewegung auf bekannte Weise eingeleitet.
  • Bei der nunmehr eingeleiteten Wagenaufzugsbewegung wird die Wagenzahnstange 55 in Richtung des Pfeiles 103 (Abb. l , 5 und 6) bewegt. Da der Zahn 54 der Verriegelungsklinke 51, wie bereits weiter oben beschrieben, in die Verzahnung der Wagenzahnstange 55 eingetreten ist, wird die Verriegelungsklinke 51 um den durch einen Längsschlitz 104 der Verriegelungsklinke 51 gegebenen Weg mitgenommen. Sobald die Verriegelungsklinke 51 mit der linken Kante ihres Längsschlitzes 104 gegen den Ansatzniet 50 anschlägt, wird eine weitere Aufzugsbewegung des Wagens verhindert und der Antrieb des Wagens wie folgt unterbrochen.
  • Bei der Rechtsbewegung der Verriegelungsklinke 51 wirkt der Schraubenbolzen 56 auf eine Kante 105 (Abb. 5 und 6) des Armes 57 des Winkelhebels 58 ein, wodurch dieser entgegen der Wirkung einer Feder 106 rechtsherum geschwenkt wird. Der Arm 59 des Winkelhebels 58 drückt hierbei auf die Abbiegung 74 des Schiebers 73 und verschiebt ihn nach unten. Hierbei wird die Klinke 68 (Abb. 4) um den Bolzen 70 entgegen dem Zuge der Feder 71 rechtsherum geschwenkt, wobei der Haken 67 die Kante 69 des Steuerhebels 63 freigibt. Dieser kann nunmehr unter dem Zuge der am Zwischenhebel 18 angreifenden Feder 38 (Abb. 3) linksherum um seinen Lagerbolzen 64 ausschwenken. Hierbei gibt die Rolle 77 des Steuerhebels 63 den Rahmen 78 frei, so daß dieser unter dem Zuge der Feder 79 linksherum um die Lagerschrauben 80 schwenken kann. Die Trommel 83 kann demzufolge unter der Wirkung von nicht dargestellten Federn wieder auf der Antriebswelle 85 nach links gleiten, wodurch die Antriebsverbindung der Trommel 83 mit der Antriebswelle 85 unterbrochen und die Wagenaufzugsbewegung ausgeschaltet wird.
  • Zufolge der Schwenkung des Steuerhebels 63 entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers (Abb. 4) um den Lagerbolzen 64 kann der durch die Stange 61 mit dem Steuerhebel 63 verbundene Zwischenhebel 18 ebenfalls unter dem Zuge der Feder 38 in die Grundstellung zurückkehren, wobei der Ansatz 37 des Zwischenhebels 18 an der Abbiegung 36 des Trägers 30 anschlägt. Dies ist möglich, da der Träger 30 zufolge der Beendigung einer Drehbewegung der Reibrolle 28 inzwischen wieder unter dem Zuge der Feder 34 seine Grundstellung eingenommen hat, die durch Anschlagen der Abbiegung 36 des Trägers 30 gegen einen im Maschinengestell befestigten Anschlagbolzen 109 (Abb. 3) gegeben ist. Bei der Schwenkung des Zwischenhebels 18 entgegen der Pfeilrichtung 25 wird die Abbiegung 17 aus der Bewegungsbahn der Kante 16 des Kupplungshebels 12 bewegt.
  • Zufolge der Schwenkung der Abbiegung 17 des Zwischenhebels 18 aus der Bewegungsbahn des Kupplungshebels 12 wird dieser zunächst unter der Wirkung der Feder 41 (Abb. 1) nach oben bewegt. Sobald die untere Kante des Langloches 110 des Kupplungshebels 12 an die Ansatzschraube 15 anschlägt, wird bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Kupplungshebels 12 unter der Wirkung der am Hebel 40 angreifenden Feder 42 gleichzeitig der Hebel 40 und der durch die Stange 45 mit ihm verbundene Hebel 46 in umgekehrter Drehrichtung des Uhrzeigers um die Lagerstange 43 in die Grundstellung geschwenkt, die durch Anschlagen des Hebels 40 gegen den Bolzen 44 gegeben ist. Demzufolge wird über die Stange 47 die Verriegelungsklinke 51 in umgekehrter Drehrichtung des Uhrzeigers geschwenkt, wobei der Zahn 54 der Verriegelungsklinke 51 aus der Verzahnung der Wagenzahnstange 55 tritt. Beim Austritt des Zahnes 54 der Verriegelungsklinke 51 aus der Verzahnung der Wagenzahnstange 55 wird die Verriegelungsklinke 51 unter dem Zuge der Feder 53 um den durch den Längsschlitz 104 gegebenen Betrag in ihre in Abb. 1 dargestellte Grundstellung zurückgebracht. Hierbei gibt der Schraubenbolzen 56 der Verriegelungsklinke 51 die Kante 105 des Armes 57 des Hebels 58 frei, so daß dieser unter der Wirkung der Feder 106 in die in Abb.5 gezeichnete Grundstellung zurückkehren kann, in der sich die Kante 105 des Hebels 58 gegen einen im Maschinengestell befestigten Bolzen 60 anlegt. Gleichzeitig gibt der Arm 59 des Hebels 58 die Abbiegung 74 des Schiebers 73 frei. Dieser kann hierauf unter der Wirkung der Feder 71 in die Lage nach Abb. 4 zurückkehren, wobei sich der Haken 67 des Hebels 68 wieder auf die Fläche 65 des Steuerhebels 63 auflegt.
  • Wird nach erfolgter Zeilenschaltung die Zeilenschalttaste 2 freigegeben, so kehren die Teile 4, 6, 10, 13 (Abb. 1) unter dem Zuge der am Kupplungshebel 12 angreifenden Feder 14 in ihre Grundstellung zurück, die durch Anschlagen des Anschlages 20 des Tastenhebels 4 gegen den Anschlag 21 gegeben ist.
  • Wird die Zeilenschalttaste 2 nach dem Niederdrükken sofort wieder freigegeben, so wird der Kupplungshebel 12 unter der Wirkung der Feder 14 so weit im Drehsinn des Uhrzeigers um die Ansatzschraube 15 geschwenkt, bis die Nase 111 gegen die Abbiegung 17 des Zwischenhebels 18 anschlägt. Hierdurch wird gewährleistet, daß die Antriebsverbindung des Kupplungshebels 12 mit dem Zwischenhebel 18 so lange aufrechterhalten wird, bis die Zeilenschaltung beendet ist.
  • Wird die Zeilenschalttaste 2 jedoch in der niedergedrückten Lage gehalten, so wird eine nochmalige Berührung der Reibrolle 28 mit der Antriebswalze 33 dadurch verhindert, daß der Bolzen'27 der Reibrolle 28 - vor Beendigung einer vollen Umdrehung der Reibrolle 28 und nachdem diese außer Berührung der Antriebswalze 33 gekommen ist - gegen die Abbiegung 26 a der Auslöseklinke 23 zum Anschlag kommt. Wird nunmehr die Zeilenschalttaste'2 freigegeben, so gibt die Abbiegung 26 a der Auslöseklinke 23 den Bolzen 27 der Reibrolle 28 frei. Diese kann sich nunmehr unter der Wirkung der Feder 31 so weit drehen, bis die inzwischen wieder in die Bewegungsbahn des Bolzens 27 der Reibrolle 28 gelangte Abbiegung 26 der Auslöseklinke 23 die Drehbewegung beendet.
  • Um sowohl eine Zeilenschaltung als auch gleichzeitig eine Wagenaufzugsbewegung zu erhalten, wird die Wagenaufzugstaste 1 niedergedrückt, wodurch der Tastenhebel 123 entgegen dem Zug einer Feder 126 um einen Lagerbolzen 127 rechtsherum geschwenkt wird. Demzufolge wird über einen Hebel 124 (Abb.1) ein Hebel 116 rechtsherum geschwenkt, wobei ein Ansatz 118 in die Kugelsperre 119 eintritt. Über die Langlochstiftverbindung 115, 125 wird ein Winkelhebel 113 um einen Lagerbolzen 114 linksherum verschwenkt und über eine Stange 112 die Auslöseklinke 23 betätigt. Hierbei wird auf die bereits oben beschriebene Weise die Zeilenschaltung und die Wagenaufzugsbewegung ausgelöst. Die die Wagenbewegung hemmenden Teile 1'2, 40, 45, 47, 51 (Abb. 1) werden beim Anschlagen der Wagenaufzugstaste 1 nicht betätigt, wie das aus Abb. 1 klar zu entnehmen ist. Nach Freigabe der Wagenaufzugstaste 1 kehren die mit ihr verbundenen Teile 123, 124, 116, 113, 112 und 23 unter dem Zuge der Feder 1'26 in ihre Grundstellung zurück, die durch Anschlagen einer Abbiegung 128 des Tastenhebels 123 gegen einen im Maschinengestell befestigten Bolzen 129 gegeben ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Tastenbetätigbare Einrichtung an elektrischen Schreib- und ähnlichen Maschinen für das Zeilenschalten ohne und mit Wagenaufzug unter Verwendung eines kraftantreibbaren Zugbandes, Seiles od. ä. sowie einer die Wagenbewegung hemmenden, in ein gezahntes Schaltglied eingreifenden, abgefederten Verriegelungsklinke, gekennzeichnet durch ein an sich bekanntes Nockengetriebe (30, 28) für die kraftschlüssige Steuerung der durch Tasten auswählbaren Vorrichtungen für die Zeilenschaltung und/oder den Wagenaufzug; durch welches ein mit dem Nockengetriebe (30, 28) zusammenwirkender, abgefederter Zwischenhebel (18, 38) einen durch den Anschlag der Zeilentaste (2) in eine vorbereitete Stellung geschwenkten, abgefederten Kupplungshebel (12), der mit der Verriegelungsklinke (51) über einen an sich bekannten Hebeltrieb (40, 46, 47) formschlüssig verbunden ist, senkt für den Antrieb der Sperrklinke (51) in die Sperrstellung.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungshebel (12) in seiner mit dem Zwischenhebel (18) gekuppelten Lage durch eine durch eine Nase (111) am Kupplungshebel (12) und eine Abbiegung (17) am Zwischenhebel (18) gebildete Sperre gegen die Wirkung einer Rückholfeder (14) während der Dauer der Antriebsverbindung gesichert ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungshebel (12) an seinem oberen Ende durch eine Stift-Schlitz-Verbindung (15, 110) schwenkbar und verschiebbar angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 618 377, 1036 873, 1049 398; USA.-Patentschriften Nr. 2 262 676, 2 728 438.
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