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DE1141484B - Kaeseform - Google Patents

Kaeseform

Info

Publication number
DE1141484B
DE1141484B DER31692A DER0031692A DE1141484B DE 1141484 B DE1141484 B DE 1141484B DE R31692 A DER31692 A DE R31692A DE R0031692 A DER0031692 A DE R0031692A DE 1141484 B DE1141484 B DE 1141484B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cheese
shape
holes
perforated
mold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER31692A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Andreas Rossen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1141484B publication Critical patent/DE1141484B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/46Details or accessories
    • C21C5/4606Lances or injectors
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/12Forming the cheese
    • A01J25/13Moulds therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
R31692IH/45g
ANMELDETAG: 14. DEZEMBER 1961
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 20. DEZEMBER 1962
Es sind Käseformen zur Herstellung von gepreßtem Käse bekannt, die über die übliche Seitenwand und den Boden hinaus einen inneren, aufgeschlitzten Wandteil, einen Wickel, haben, der in die Form hinein- und aus derselben herausgleiten kann und welcher — jedenfalls während des größten Teils des Preßvorganges — gegen die Seitenwand anhegt. Bei diesen bekannten Formen hat man, ob nun die Herstellung von Käse mit Rinde oder sogenannter rindenloser Käse gewünscht wurde, vor dem Pressen der Käsemasse diese mit einem Käsetuch umhüllt, sowohl um während des Pressens der Molke die erforderliche Abflußmöglichkeit von der Käsemasse zu sichern, als auch um zu gewährleisten, daß der fertiggepreßte Käse während des Herausnehmens die Form leicht verläßt, ohne die Käseoberfläche zu beschädigen.
In den jüngsten Jahren sind auch sogenannte »tuchfreie« Käseformen auf den Markt gekommen, die ohne Käsetuch benutzt werden und insbesondere zur Herstellung von Käse des Haverti-Typs (Tilsiter-Typ) oder ähnlicher halbharter oder harter Typen vorgesehen sind, die außer dem Pressen, das durch das eigene Gewicht der Käsemasse entsteht, nicht oder nur wenig gepreßt werden, die aber sonst früher unter Anwendung eines Käsetuchs hergestellt wurden. Eine derartige Form ist beispielsweise im deutschen Patent 1004 850 beschrieben. Bei diesen Formen handelt es sich um Einzelformen mit einfachen Wänden und Böden und eventuelem Deckel aus verhältnismäßig dünnem, rostfreiem Stahlblech, das derart perforiert ist, daß es eine Menge regelmäßig verteilter, dichtsitzender, feiner Löcher mit einem Durchmesser hat, der normalerweise ihrer Größenordnung nach 0,8 bis 1,5 mm beträgt. Bei den im Handel vorkommenden Formen gibt es mehrere, normalerweise mindestens fünf Löcher je Quadratzentimeter Blech.
Versuche mit der Verwendung von Käseformen dieser Art — ohne Käsetuch — zur Herstellung von gepreßtem Käse sind auf verschiedene Schwierigkeiten gestoßen, wenn deren Verwendung auch, im Steifheit ermöglicht. Die Versuche sind indessen auf tem Käse mit einem Käsetuch, im übrigen Vorteile bietet. So hat es sich gezeigt, daß manchmal etwas von der Käsemasse, insbesondere bei höherem Preßdruck, aus den Löchern herausgepreßt werden konnte, was in Schwierigkeiten bei der Herausnahme des gepreßten Käses aus der Form und einer weniger schönen Oberfläche resultierte, sogar bei der Verwendung einer aufmachbaren Form. Versuche zur Vermeidung des genannten Nachteils resultierten zuerst in der im deutschen Patent 1030 612 beschriebenen »geprägten« Form, die wegen der vermehrten Steif-Käseform
Anmelder:
Hans Andreas Rossen,
Tiset, Gram (Dänemark)
Vertreter: Dr. W. MüHer-Bore
und Dipl.-Ing. H. Gralfs, Patentanwälte,
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 16. Dezember 1960 (Nr. 76 302)
Hans Andreas Rossen, Tiset, Gram (Dänemark), ist als Erfinder genannt worden
heit des »geprägten« Plattenmaterials Zuwegebringung von kleineren Löchern bei derselben Plattensteifheit ermöglicht. Die Versuche sind indessen auf die Schwierigkeit gestoßen, daß bei der Perforierung des Blechs in der Praxis dem eine Grenze gesetzt ist, wie klein man die Löcher machen kann, wenn gleichzeitig aus Rücksicht auf die Stärke der Formwand und deren Widerstandsfähigkeit gegen ein Verbiegen unter dem Preßvorgang eine Blechstärke über einen gewissen Mindestwert verwendet werden muß. Einzelformen so geprägten und perforierten Plattenmaterials sind demgemäß nur zur Herstellung verhältnismäßig kleiner gepreßter Käse (Baby-Käse), die gerade wegen der geringen Größe nur einen verhältnismäßig kleinen Preßdruck beanspruchen, verwendbar.
Weitere Versuche zeigten indessen, daß die obigen Schwierigkeiten vermieden werden konnten durch Verwendung einer Käseform, wie die, die Gegenstand des deutschen Patents 1102 471 ist. Diese Form hat eine gegen die Innenseite der einen Außenform seitlich aufgeschlitzte Innenform aus Metall, und die Form ist durch die folgenden, für Einzelformen zum Teil bekannten Merkmale gekennzeichnet:
a) In der Wandung der geschlitzten Innenform und ihres Bodens sowie gegebenenfalls auch Deckels sind je Quadratzentimeter Oberfläche, soweit sie mit der Käsemasse in Berührung kommt, mehrere Löcher mit einem Durchmesser von höchstens etwa 1,0 mm regelmäßig verteilt;
b) die Außenfläche der geschlitzten Innenform und/oder die Innenfläche der Formwand des
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Außenbehälters besitzen niedrige, vorzugsweise c) die Wand der Außenform ist nicht oder nur in
regelmäßig verteilte Erhöhungen; geringem Grad perforiert.
c) die Formwand des Außenbehälters ist ganz oder Der Perforierungsgrad der Innenform oder der
zum größten Teil ungelocht. Innenformen entspricht vorzugsweise einer Anzahl
Für die praktische Ausführung einer Form vom 5 runder Löcher, innerhalb jedes Quadratzentimers
letztgenannten Typ müßte man es von vornherein für der perforierten Oberfläche, im Bereich von etwa 10
selbstverständlich ansehen, daß die erreichten Preß- bis etwa 20.
ergebnisse desto besser würden, je größer die Anzahl Die Angabe, daß innerhalb jedes Quadratzenti-
der Perforationslöcher in jedem Quadratzentimeter meters des perforierten Teils der Innenform runde
war. Dieser Auffassung entsprechend wurden Formen io Perforationslöcher in einer Anzahl unter einem ge-
dieser Art für den praktischen Gebrauch mit einer wissen Maximumwert zuwege gebracht werden
großen Lochanzahl bis zu fünfzig kleinen Löchern müssen, entspricht ganz der Angabe, daß der Ab-
(mit einem Durchmesser von 0,75 mm) in jedem stand zwischen benachbarten Löchern (die gleich-
Quadratzentimeter der perforierten Fläche angefertigt, mäßig verteilt sind), d. h. zwischen der Mitte dieser
und die hervorragenden Ergebnisse, die bei der prak- 15 Löcher, einen gewissen Minimumwert übersteigen
tischen Anwendung einer solchen Form erreicht muß. Für gewöhnlich wird der Fabrikant von perfo-
wurden, konnten die genannte Auffassung nur be- riertem Plattenmaterial nicht nur die Anzahl der
stärken. Löcher je Arealeinheit angeben, sondern auch den ge-
Es hat sich nun jedoch überraschend gezeigt, daß nannten Abstand zwischen benachbarten Löchern, die genannte Auffassung nicht immer stichhält, da die 20 und ebenfalls das »offene« Areal, d. h. das Areal, das Anwendung einer Form mit der erwähnten großen von den Löchern innerhalb einer Arealeinheit, ausAnzahl Löcher beim Pressen gewisser Käsetypen, die gedrückt als Prozent dieser Arealeinheit, gebildet hier als »Käse des Cheddar-Typs« bezeichnet werden, wird.
zu Schwierigkeiten Anlaß gibt. Versuche, Cheddar- Es ist selbstverständlich, daß der genannte AbKäsemasse in einer solchen Form zu pressen, führten 25 stand an Stelle der Lochanzahl zum Charakterisieren zu sehr schlechten Ergebnissen, da der gepreßte Käse der Perforierung verwendet werden kann und in gein der perforierten Innenform festhing und durch wissen Fällen mit Vorteil (wie unten erwähnt) ver-Herausschneiden entfernt werden mußte, wodurch wendet werden kann. Die obenerwähnte LochanzaM natürlich die Käseoberfläche vollständig zerstört der hier behandelten Käseform entspricht somit einem wurde. 30 Abstand, der einen Wert von mindestens etwa 2 mm
Hiernach müßte man unmittelbar annehmen, daß hat, und der Abstand sollte vorzugsweise einen Wert es unmöglich sei, »tuchlose« Käseformen des er- von 2,3 bis 2,7 mm übersteigen. Der bevorzugte Bewähnten Typs zum Pressen von Käsen des Cheddar- reich ist von etwa 2,3 bis etwa 3,5 mm. Weil der PerTyps zu benutzen. Es zeigt sich jedoch überraschend, forierungsgrad mindestens dem Vorhandensein von daß diese Auffassung ebenfalls nicht stichhält. Sorgt 35 mehreren runden Löchern in jedem Quadratzentiman nämlich gemäß der vorliegenden Erfindung da- meter des perforierten Bereichs, und vorzugsweise für, die Lochanzahl auf einer geeigneten geringeren mindestens fünf Löchern, entsprechen soll, soll der Größe zu halten (die jedoch immer noch die im genannte Abstand zwischen benachbarten Löchern deutschen Patent 1102 471 angegebene untere in keinem Fall etwa 7,5 mm übersteigen und sollte Grenze übersteigen soll), kann das Pressen einer 40 vorzugsweise unter etwa 5 mm gehalten werden.
Cheddar-Käsemasse ohne irgendwelche Schwierigkeit Wenn gewünscht, kann das genannte »offene« durchgeführt werden. Areal auch zum Charakterisieren der Perforierung
Hiermit übereinstimmend betrifft die vorliegende benutzt werden, wobei man von den vorhandenen
Erfindung eine Käseform zur Herstellung von ge- Tabellen für Perforierungen von glattem Material
preßten Käsen, welche Käseform eine äußere Seiten- 45 Gebrauch machen kann.
wand und Boden und eine lose, geschlitzte Innen- Normalerweise verwendet man in der Praxis runde form — ein Wickel —, die gegen die genannte oder im wesentlichen runde Löcher, deren Zuwegeäußere Seitenwand anliegt, oder mehrere solcher bringung verhältnismäßig einfach ist. Indessen ist es Innenformen hat, die nebeneinander innerhalb der klar, daß Perforierungen mit Löchern anderer Form äußeren Seitenwand angeordnet werden können, und 50 auch verwendet werden können, wenn sie eine zu welche Käseform durch folgende Merkmale gekenn- dem oben Angeführten entsprechende Breite und Abzeichnet ist: stand haben. Nicht kreisförmige Löcher können bei-
a) Die Innenform oder die Innenformen mit dazu- spielsweise eine ovale Form oder die Form wie gehörigen Boden und eventuellem Deckel ist/ schmale Spalten haben. Die Breite solcher Löcher, sind perforiert, jedenfalls der Teil, der mit der 55 die hier von Interesse ist, ist natürlich der DurchKäsemasse in Berührung kommt, wobei die Per- schnitt des größten Kreises, der in den Umfang des forationslöcher regelmäßig verteilt sind und eine Loches eingeschrieben werden kann, und der Abstand Breite von höchstens etwa 1,0 mm haben und zwischen benachbarten Löchern ist der kürzeste Abwobei der Perforierungsgrad — wie in der Be- stand zwischen den Mittelpunkten dieser Kreise. Für Schreibung definiert — runden Löchern in einer 60 Spalten bedeutet dies dasselbe wie die Breite der Anzahl innerhalb jedes Quadratzentimeters des Spalten und der Abstand zwischen den Längsachsen perforierten Teils entspricht, die einen Wert von für zwei benachbarte Spalten.
etwa 25 und vorzugsweise einen Wert von etwa Nicht runde Löcher können somit auch bei Formen
15 bis 20 nicht übersteigt; der hier behandelten Art verwendet werden. Da man
b) die Außenfläche der Innenform oder der Innen- 65 indessen praktisch ausschließlich runde Löcher beformen und/oder die Innenfläche des genannten nutzt, ist es bequem, den Perforierungsgrad mit Hilfe äußeren Wandteils besitzen niedrige, Vorzugs- der Anzahl und des Durchschnitts solcher runden weise regelmäßig verteilte Erhöhungen; Löcher auszudrücken.
Mit dem Ausdruck »Käse des Cheddar-Typs« wird nicht nur an den Käse gedacht, der unter dem Namen »Cheddar« bekannt ist, sondern an jeden Käse, wie z. B. Chester-Käse, der beim Pressen in Formen des im deutschen Patent 1102 471 erwähnten Typs mit sehr großer Lochanzahl in der Perforierung ähnlichen Schwierigkeiten, wie oben erwähnt, Anlaß gibt.
Die hier behandelte Käseform besitzt im übrigen dieselben Vorteile und ist gemäß denselben Grundsätzen, die für die Käseform nach dem deutschen Patent 1102 471 angegeben sind, ausgebildet. Sie kann z. B. gleich wie die letzterwähnte Form zur Herstellung mehrerer Käse gleichzeitig ausgebildet sein, z. B. durch Anbringung mehrerer Innenformen nebeneinander innerhalb der äußeren Formwand. Einige Ausführungsformen werden unten mit Hinweis auf die Zeichnung näher beschrieben.
Die Käseform nach Fig. 1 besteht aus einer Formwand 1 und einem Boden 2 und. ist vorzugsweise aus einem rostfreien Stahl gefertigt. Die Form hat eine umlaufende Kante 4, die zur Versteifung dient und andererseits als Tragorgan für den Benutzer. Die einsetzbare Innenform hat feine Perforationen 5 und Prägungen 6. Der Durchmesser eines Perforationsloches soll dabei etwa 0,75 mm betragen, wobei je Quadratzentimeter fünfzehn bis zwanzig Perforatiomlöcher angebracht sind. Die Innenform ist geschlitzt, so daß sich die Kanten 7 einander überlappen können, wenn die Innenform in die äußere Form eingesetzt wird. Durch die Überlappung ist auch eine Veränderung der Innenform im Durchmesser möglich. Die Innenform hat gleichfalls eine obere umlaufende und abgewinkelte Kante 8, die zur Versteifung der Innenform dient und die die Innenform auf der äußeren Form und deren Kante 4 abstützt. Bei der dargestellten Ausführungsform hat die Innenform ferner eine untere, nach innen gebogene umlaufende Kante 9, auf welche ein perforiertes und geprägtes Bodenblech aufgelegt werden kann. Ein solches Bodenblech ist hier nicht dargestellt. Zu der Form gehört ferner ein gleichfalls nicht dargestellter Deckel, der so bemessen ist, daß er in die in die äußere Form eingelegte Innenform hineingleiten kann.
Die in Fig. 2 und 3 dargestellte Ausführungsform hat eine Formwand 10 und einen Boden 11. Die geschlitzte Innenform 12 hat einander überlappende Blechkanten 13. Um die obere Kante der geschlitzten Innenform ist eine gleichfalls geschlitzte Verstärkerkante 14 gelegt, die — falls die geschlitzte Innenform vollständig in die äußere Form eingeführt ist — auf der oberen Kante 10 der Formwand der äußeren Form zur Auflage kommt. Die äußere Form hat im Gegensatz zu Fig. 1 einen Deckel 15, der über die Öffnung der geschlitzten Innenform hinausragt. In der Außenform können daher Tragelemente angeordnet werden, so daß die geschlitzte Innenform zunächst nicht vollständig in die Außenform eintreten kann. Ein Vorpressen wird also so bewerkstelligt, daß zunächst solange gepreßt wird, bis die Innenform vollständig in die Außenform eingetreten ist, wobei vorher die Tragelemente entfernt werden müssen. An der Innenseite des Deckels 15 ist ein gleichfalls perforiertes und geprägtes Blech angebracht. Dieses Blech kann am Deckel befestigt sein, soll aber vorzugsweise lose eingelegt werden. Ein ähnliches Blech 17 ist am Boden der Form angebracht. Es kann gleichfalls fest mit der Form verbunden oder vorzugsweise lose angebracht sein. Die äußere Form hat außerdem einen Henkel oder ein anderes Tragorgan 18. Die Erfindung beschränkt sich nicht auf diese Ausführungsformen. So ist es z. B. möglich, daß alle Innen- und Außenformen einen losen Boden haben, der z. B. wie der Deckel 14 in den Fig. 2 und 3 ausgeführt sein kann. Es können auch mehrere Formen auf einer gemeinsamen Grundplatte angebracht sein, die so ausgebildet ist, daß sie den Formen als gemeinsamer Boden dienen kann. Ferner kann die Kante 8 der in Fig. 1 dargestellten Innenform durch einen Verstärkerring oder eine Verstärkerkante, die gesondert an der Form angebracht ist, ersetzt sein, wie dieses z. B. an der Form nach Fig. 2 dargestellt ist. Es ist auch nicht notwendig, daß die in Fig. 1 dargestellte geschlitzte Innenform eine untere umlaufende Kante hat. Es ist auch möglich, statt dessen einzelne Unterstützungspunkte für das einzulegende Bodenblech entlang des unteren Randes der geschlitzten Innenform anzubringen. Die äußere Form kann vereinzelte größere Abflußlöcher für die Molke haben, die im Boden oder in den Seitenwänden angebracht sein können und einen Durchmesser von 3 bis 5 mm haben können. Diese Löcher können auch gleichmäßig über die gesamte Fläche der Form verteilt sein, oder es können mehrere Gruppen von Löchern an einzelnen Stellen der Form angebracht sein.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Käseform, die besonders für die Herstellung von Käsen des Cheddar-Typs geeignet ist, mit einer äußeren Seitenwand und Boden und einer losen, geschlitzten Innenform — ein Wickel —, die gegen die genannte äußere Seitenwand anliegt, oder mit mehreren solcher Innenformen, die nebeneinander innerhalb der äußeren Seitenwand angeordnet werden können, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) Die Innenform oder die Innenformen mit dazugehörigem Boden und eventuellem Deckel ist/sind perforiert, jedenfalls der Teil, der mit der Käsemasse in Berührung kommt, wobei die Perforationslöcher regelmäßig verteilt sind und eine Breite von höchstens etwa 1,0 mm haben und wobei der Perforierungsgrad — wie in der Beschreibung definiert — runden Löchern in einer Anzahl innerhalb jedes Quadratzentimeters des perforierten Teils entspricht, die einen Wert von etwa 25 und vorzugsweise einen Wert von etwa 15 bis 20 nicht übersteigt;
b) die Außenfläche der Innenform oder der Innenformen und/oder die Innenfläche des genannten äußeren Wandteiles besitzen niedrige, vorzugsweise regelmäßig verteilte Erhöhungen;
c) die Wand der Außenform ist nicht oder nur in geringem Grad perforiert.
2. Käseform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Perforierungsgrad einer Anzahl runder Löcher, innerhalb jedes Quadratzentimeters der perforierten Oberfläche, im Bereich von etwa 10 bis 20 entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 74&/21 12.
DER31692A 1960-12-16 1961-12-14 Kaeseform Pending DE1141484B (de)

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US7630260A 1960-12-16 1960-12-16

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