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DE1140601B - Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehl- oder Speicherkette - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehl- oder Speicherkette

Info

Publication number
DE1140601B
DE1140601B DES51119A DES0051119A DE1140601B DE 1140601 B DE1140601 B DE 1140601B DE S51119 A DES51119 A DE S51119A DE S0051119 A DES0051119 A DE S0051119A DE 1140601 B DE1140601 B DE 1140601B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
link
transmission
voltage
capacitor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES51119A
Other languages
English (en)
Inventor
Bloomfield James Warman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ASS ELECT IND WOOLWICH Ltd
Original Assignee
ASS ELECT IND WOOLWICH Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ASS ELECT IND WOOLWICH Ltd filed Critical ASS ELECT IND WOOLWICH Ltd
Publication of DE1140601B publication Critical patent/DE1140601B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C19/00Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers
    • G11C19/18Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using capacitors as main elements of the stages
    • G11C19/182Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using capacitors as main elements of the stages in combination with semiconductor elements, e.g. bipolar transistors, diodes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/82Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using gas-filled tubes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S84/00Music
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  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

BlBiIQTHEK
DES DtUTSCHEH
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT:
2. NOVEMBER 1956
6. DEZEMBER 1962
Die Erfindung bezieht sich auf Schaltungsanordnungen für elektronische Zähl- oder Speicherketten, insbesondere für nachrichtentechnische Anlagen zur Übertragung zu speichernder Kennzeichen von Glied zu Glied längs der Kette mit mehreren gleichartigen, je einen Kondensator und eine Diode mit fallender Stromspannungskennlinie enthaltenden Gliedern.
In den letzten Jahren sind im Zusammenhang mit dem Versuch, efekromechanische Schaltwerke durch elektronische Schaltwerke in Selbstanschluß-Fernsprech- und ähnlichen Fernmeldeanlagen zu ersetzen, beträchtliche Anstrengungen unternommen worden in Hinsicht auf die Entwicklung von Kettenkreisen, die zum Zählen, Registrieren bzw. Speichern oder für ähnliche Verwendungszwecke bei derartigen Anlagen vorgesehen sind. Es handelt sich dabei um Kettenkreise einer Bauart, bei welcher die Kette durch eine Mehrzahl gleichartiger Kettenglieder gebildet wird, von denen jedes einen oder mehrere elektronische Trigger aufweist, und bei welchen Vorsorge getroffen ist für das Übertragen eines Markierungszustandes von Glied zu Glied entlang der Kette. Kettenkreise dieser bekannten Bauart wurden auf der Grundlage entwickelt, daß ein Markierungszustand eines Kettengliedes im wesentlichen einem bestimmten Triggerzustand zugeordnet wird. Die bekannten Kettenkreise dieser Bauart bestehen demnach erstens in der Hauptsache aus elektronischen Triggern, welche als Schaltelemente dienen, die in einen Markierungszustand zu bringen sind, und zweitens aus Kondensatoren, die als Elemente zum Koppeln derartiger Trigger in Kettenanordnungen vorgesehen sind. Die Zähl- oder Speicherketten gemäß der vorliegenden Erfindung unterscheiden sich von bekannten vorerwähnten Steuerkreisen grundsätzlich darin, daß mit Hinsicht auf jedes Kettenglied ein Markierungszustand durch eine Ladung an einem Kondensator des Kettengliedes gebildet wird, was zur Folge hat, daß diese Zähl- oder Speicherketten erstens in der Hauptsache aus Kondensatoren, die als Schaltelemente dienen, welche in einen Markierungszustand zu bringen sind und zweitens aus elektronischen Triggern bestehen, die als Elemente zum Koppeln der Kondensatoren in Kettenanordnung vorgesehen sind. Die erfindungsgemäßen Anordnungen machen es möglich, den einzelnen Kettengliedern einen äußerst einfachen Aufbau zu geben, so daß beispielsweise ein individuelles Kettenglied lediglich aus einem Kondensator, einer normalen Diode und einem Widerstand besteht.
Erfindungsgemäß wird eine Schaltungsanordnung für eine elektronische Zähl- oder Speicherkette der vorerwähnten Gattung dadurch gekennzeichnet, daß Schaltungsanordnung
für eine elektronische Zähl- oder Speicherkette
Anmelder:
Associated Electrical Industries (Woolwich) Limited, London
ίο Vertreter: Dipl.-Ing. E. Schubert, Patentanwalt,
Siegen, Oranienstr. 14
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 4. November 1955 (Nr. 31633)
Bloomfield James Warman, London,
ist als Erfinder genannt worden
jedes Glied einen Speicherkondensator enthält, in den über einen Ladesteuerkreis das jeweils zu behandelnde Kennzeichen eingespeichert wird und dessen erste Belegung mittel- oder unmittelbar mit einer Elektrode (z. B. mit der Anode) der Koppeldiode verbunden ist, deren andere Elektrode (z. B. die Kathode) mit dem Eingang des nachfolgenden Gliedes verbunden ist, und daß den zweiten Belegungen zumindest abwechselnder Speicherkondensatoren der Reihe (z. B. durch einen Drehschalter) Übertragungsimpulse übermittelt werden, deren Spannung jeweils sowohl im Vorzeichen als auch in der Höhe so bemessen ist, daß sie zusammen mit der Spannung des im Kondensator gespeicherten Kennzeichens die entsprechende Diode zum Zünden bringt, so daß die dem Kennzeichen entsprechende Ladung über die gezündete Diode durch den Fortschalteimpuls in den Speicherkondensator des folgenden Gliedes geschoben wird.
Die erfindungsgemäßen Schaltungsanordnungen für Zähl- oder Speicherketten können zwei Gattungen angehören. Bei einer der beiden Gattungen befindet sich die Triggereinrichtung eines Kettengliedes nur während der eigentlichen Übertragung des Markierungszustandes durch den durch diese Einrichtung hindurchfließenden Strom in ihrem gezündeten Zustand, wobei das Übertragen des Markierungskriteriums von dem einen Kettenglied nach dem anderen im wesentlichen dadurch erfolgt, daß die an dem einen Speicherkondensator des einen Kettengliedes vorhandene Ladung nach dem Speicherkondensator
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des anderen Kettengliedes übertragen wird. Die Kettenkreise dieser Gattung sind vorzugsweise so angeordnet, daß sie zyklisch arbeiten. Dadurch wird vermieden, daß eine Ladung auf einem beliebigen Kondensator so lange bleibt, daß die Größe der Ladung ernsthaft durch Kriechströme beeinflußt wird, wobei diese Kettenkreise eine besonders vorteilhafte Anwendung bei den sogenannten Umlauf-Informationsspeichern finden.
Bei der anderen der beiden vorerwähnten Gattungen von Kettenkreisen befindet sich die Triggereinrichtung eines Kettengliedes nicht nur während der eigentlichen Übertragung des Markierungszustandes in ihrem gezündeten Zustand, sondern sie bleibt in diesem, um für weitere Übertragungen verfügbar zu sein. Dabei sind die Kettenglieder so angeordnet, daß bei der Impulsübertragung von dem einen Kettenglied zu einem unmittelbar benachbarten die vorher gezündete Triggereinrichtung des den Übertragungsimpuls abgebenden Kettengliedes in ihren Normalzustand zurückgebracht wird. Bei Kettenkreisen dieser Gattung wird die Ladung, welche anfänglich dem Speicherkondensator eines Kettengliedes bei Übertragung des Markierungszustandes übermittelt wird, aufrechterhalten, und zwar bis zur Übertragung des Markierungszustandes von diesem Kettenglied her, vermittels Stromflusses durch die Triggereinrichtung eines unmittelbar benachbarten Kettengliedes. Kettenkreise dieser Gattung finden besondere vorteilhafte Anwendungsmöglichkeiten bei den sogenannten »statischen« Verfahren der Informationsspeicherung (d. h. den Verfahren, bei welchen Information unbegrenzt lange in der gleichen Speicherstellung oder -stelle eines statischen Speicherkreises gespeichert werden kann).
Die Erfindung soll nunmehr an Hand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnungen ausführlicher beschrieben werden, und zwar zeigt
Fig. 1 ein Diagramm einer Schaltungsanordnung, welches einen Kettenkreis veranschaulicht, bei welchem jedes Kettenglied einen Eingangskondensator, eine gasgefüllte Kaltkathodendiode, einen Trockenplatten- oder Kristallgleichrichter und einen Ladewiderstand aufweist und bei welchem die Glieder so angeschlossen sind, daß sie eine geschlossene Kette oder einen Ring bilden, der einen Ringzähler darstellt,
Fig. 2 eine Abänderung des Kettenkreises gemäß Fig. 1, bei welchem die Trockenplatten- oder Kristallgleichrichter entfallen,
Fig. 3 eine Abänderung des Kettenkreises gemäß Fig. 1, bei welchem jedes Kettenglied zusätzliche Elemente aufweist, welche dazu dienen, es dem Kettenkreis unschwer zu ermöglichen, den Wert einer umlaufenden gespeicherten Ladung innerhalb enger Grenzen aufrechtzuerhalten;
Fig. 4 zeigt eine Abänderung des Kettenkreises gemäß Fig. 1, bei welchem an zwei Steuerimpulsleitungen übermittelte Impulse dazu dienen, die Zirkulation bzw. den Umlauf einer gespeicherten Ladung in der Kette hervorzurufen,
Fig. 5 eine Abänderung des Kettenkreises gemäß Fig. 1, bei welchem nach einer einzelnen Steuerimpulsleitung übermittelte Impulse dazu dienen, den Umlauf einer gespeicherten Ladung in der Kette hervorzurufen,
Fig. 6 ein Schaltdiagramm, welches einen Kettenkreis darstellt, bei welchem jedes Kettenglied einen Eingangskondensator, eine gasgefüllte Kaltkathodendiode und einen Trockenplatten- oder Kristallgleichrichter aufweist und bei welchem die Kettenglieder so angeschlossen sind, daß sie eine geschlossene Kette 5 oder einen Ring bilden, die bzw. der ein Verbundsignalregister oder einen ähnlichen Informationsspeicher darstellt,
Fig. 7 ein Schaltdiagramm, welches einen Kettenkreis darstellt, bei welchem eine Mehrzahl von
ίο Kettengliedern so angeschlossen sind, daß sie eine offene Kette bilden, die wie eine Verzögerungsleitung arbeitet (die Kettenkreise der Fig. 1 bis 7 einschließlich gehören zu der ersten der beiden Gattungen, auf welche bereits hingewiesen worden ist), während Fig. 8 ein Schaltdiagramm wiedergibt, welches einen Kettenkreis veranschaulicht, der zu der zweiten der beiden Gattungen gehört. Bei dem Kettenkreis gemäß Fig. 8 ist eine Mehrzahl von Kettengliedern so angeschlossen, daß eine offene Kette gebildet wird, welche so eingerichtet ist, daß ein Markierungszustand zufolge von Steuerimpulsen in zwei Impulsleitungen durch die Kette hindurchgeleitet wird.
In Fig. 1 ist ein Kettenkreis dargestellt, welcher vier Kettenglieder aufweist; es dürfte jedoch für den Fachmann selbstverständlich sein, daß die in dieser Figur sowie auch in allen anderen Figuren der Zeichnung gezeigte Anzahl der Kettenglieder nur beispielsmäßig aufzufassen ist. Wie bereits im vorstehenden ausgeführt, sind die Kettenglieder so angeschlossen, daß sie eine geschlossene Kette oder einen Ring bilden, welche bzw. welcher einen Ringzähler darstellt, wobei dieser Kettenkreis zur ersten der vorbeschriebenen Gattungen gehört.
Jedes Kettenglied setzt sich zusammen aus einem Speicherkondensator ICl, IC 2, 1C3 oder IC4, aus einer gasgefüllten Kaltkathodendiode IDl, ID 2, ID 3 oder ID 4, aus einem Trockenplatten- oder Kristallgleichrichter IMRl, IMi?2, IMR3 oder IMR 4 und aus einem Ladewiderstand IRl, IR 2, IR3 oder IR4. Alle Speicherkondensatoren haben die gleiche Kapazität, und alle gasgefüllten Dioden haben ähnliche Charakteristiken. Die gasgefüllte Diode und der Gleichrichter eines jeden Kettenkreises sind zwischen den einen Anschluß (im nachfolgenden »erster Anschluß« genannt) des Speicherkondensators des Kettengliedes und den entsprechenden (ersten) Anschluß des Speicherkondensators des nächstfolgenden Kettengliedes in der geschlossenen Kette reihengeschaltet, wobei die Anode der Diode mit dem erstgenannten Anschluß verbunden und der Gleichrichter mit seiner Kathode an den zweitgenannten Anschluß angeschlossen ist, z. B. so angeschaltet ist, daß ein geringer Widerstand dem Stromfluß von der erstgenannten Klemme her nach dem zweitgenannten Anschluß hin entgegengesetzt wird. In dieser Figur sind die sogenannten ersten Anschlüsse der Speicherkondensatoren der Kettenglieder mit ITl, IT 3, IT5 und 1Γ7 bezeichnet, während die zweiten Anschlüsse dieser Kondensatoren mit 1Γ2, 1Γ4, 1Γ6 und 1Γ8 bezeichnet sind.
Der Ladewiderstand eines Kettengliedes ist zwischen den zweiten Anschluß des Eingangskondensators des Kettengliedes und Erde geschaltet. Der erste Anschluß ITl des Eingangsspeicherkondensators ICl eines bestimmten Kettengliedes in der geschlossenen Kette (im nachfolgenden »erstes Kettenglied in der Kette« genannt) ist so angeschlossen,
daß eine positive Speicherspannung VST nach ihm übermittelt werden kann, und zwar eine kurze Zeitspanne lang, um den Kondensator bis zu dieser Spannung aufzuladen, wodurch das Kettenglied in den Markierungszustand gebracht wird. Die in dieser Figur gezeigte Vorrichtung zum derartigen Übermitteln einer positiven Speicherspannung ist als rein beispielsmäßig anzusehen und weist einen Arbeitskontakt ISl auf, welcher zwischen den Anschluß ITl und einen Anschluß IT9 geschaltet ist, der seinerseits an eine Quelle für die positive Speicherspannung VST angelegt ist.
Die zweiten Anschlüsse 1Γ2, 1Γ4, IT 6 und 1Γ8 des Speicherkondensators jedes Kettengliedes sind so angeschlossen, daß während des Abzählens positive Übertragungsimpulse von einer Spannung VP der Reihe nach an diese Anschlüsse übermittelt werden. Die in der Figur gezeigte Vorrichtung zum derartigen Übermitteln von positiven Übertragungsimpulsen ist als Beispiel anzusehen und weist einen Drehschalter 1S2 auf, dessen Schleifkontakt IS2a mit einem Anschluß ITlO verbunden ist, welcher während des Auszählens an eine Lieferquelle der positiven Übertragungsimpulsspannung VP angeschlossen ist. Wenn der Schalter 152 in Betrieb ist, wird sein Schleifkontakt IS 2 α in Pfeilrichtung angetrieben. Die Werte von VST und VP sind so gehalten, daß VST geringer als die Zündspannung der gasgefüllten Dioden ist, daß VST+VP größer als diese Zündspannung ist und daß VP gleich Vst+Vm ist, wobei VM die Nennwert-Haltespannung der Dioden darstellt.
Es sei zunächst angenommen, daß die Schaltanordnung fehlerlos arbeitet. Dann läuft der Betrieb des Kettenkreises (Ringzählers), welcher oben beschrieben wurde, wie folgt ab:
Ein durch die Schließzeit des Kontaktes ISl bemessener Speicherimpuls lädt den mit seiner ersten Belegung ITl mit der Anode der Diode IDl verbundenen Speicherkondensator ICl des ersten Gliedes über dessen Ladewiderstand Ii? 1 auf die Spannung + VST auf, die kleiner als die Sperrspannung der Diode bemessen ist. Sobald an die zweite Belegung 1Γ2 des Kondensators ICl über einen Schalter 1S2α aus einer geerdeten Fortschaltestromquelle eine zusätzliche positive Spannung + Vp gegeben wird, die zusammen mit der Spannung + VST die Zündspannung erreicht bzw. übersteigt, zündet die Diode IDl und führt einen aus dem Kondensator ICl herrührenden Strom, der den geerdeten Kondensator 1C2 auflädt. Die Fortschaltespannung + Vp ist so bemessen, daß sie gleich VST+VM ist, so daß also Vp größer ist als die Brennspannung VM im Augenblick des Erlöschens, die nach erfolgter Umladung erreicht wird. Die Fortschalteimpulse +Vp sind in ihrer Länge so bemessen, daß sie das Erlöschen der Dioden überdauern.
Weil alle Kondensatoren die gleiche Kapazität aufweisen, ist der Spannungsanstieg am Speicherkondensator 1C2 des zweiten Gliedes der Kette gleich dem Spannungsabfall am Speicherkondensator ICl des ersten Gliedes der Kette. Die Diode IDl erlischt, wenn keine Spannung größer als VM vorhanden ist, um den Stromfluß durch sie hindurch aufrechtzuerhalten. Daher gilt, wenn V1 die Spannung am Speicherkondensator ICl des ersten Gliedes der Kette unmittelbar nach dem Erlöschen dieser Diode ist, und wenn V2 die Spannung am Speicherkondensator 1C2 des zweiten Verbindungskreises der Kette zu dieser Zeit bedeutet, folgende Gleichung:
oder
= VP+ V1- V2
VM) + (VST
V2) - V2
und
V9 =
ST
F1 = O.
Diese Gleichung wurde wie folgt erhalten: VP ist mit Bedacht so gewählt und bemessen, daß es VST+VM ist. Die Spannung V1 ist gleich VST—V2, da dann, wenn die Diode IDl (Fig. 1) zündet, der über sie hinweg fließende Strom bewirkt, daß der Kondensator ICl seine Ladung verliert und der Kondensator 1C2 eine gleiche Ladungsmenge aufnimmt, was zur Folge hat, daß, da die Kondensatoren gleiche Kapazitätswerke besitzen, die Span-
ao nungsherabsetzung am Kondensator 1C1 gleich der Spannungszunahme am Kondensator 1C2 ist. Wenn somit die Spannung am Kondensator ICl von VST auf F1 abfällt, .während die Spannung am Kondensator 1C2 von Null auf V2 ansteigt, dann ist
ST
oder
V1=V2
V37-V2.
Somit wird durch das Übermitteln des Übertragungsimpulses nach dem zweiten Anschluß 1Γ2 des Speicherkondensators ICl des ersten Gliedes der Kette bewirkt, daß die in diesem Kondensator gespeicherte Ladung nach dem Speicherkondensator 1C2 des zweiten Kettengliedes der Kette übertragen wird.
In entsprechender Weise wird dann, wenn kurz nach der Beendigung des eben erwähnten Übertragungsimpulses ein Übertragungsimpuls nach dem zweiten Anschluß IT4 des Speicherkondensators 1C2 des zweiten Gliedes der Kette übermittelt wird, durch diesen Impuls veranlaßt, daß die in diesem Kondensator gespeicherte Ladung nach dem Speicherkondensator 1C3 des dritten Gliedes der Kette übertragen wird usw. Der Gleichrichter IMRl, IMR 2, IMR 3 oder IMi? 4 eines Kettengliedes dient dazu, die zugehörige gasgefüllte Diode daran zu hindern, außer der Reihe zu zünden, wobei die Gleichrichterkathode mit der Anode der gasgefüllten Diode verbunden ist.
Bei einem erfindungsgemäßen Kettenkreis dieser Art tritt eine Regelwirkung auf, welche insbesondere dann, wenn die gespeicherte Ladung wiederholt in der geschlossenen Kette zum Umlauf gebracht wird, die gespeicherte Ladung auf dem Nennwert zu halten vermag, und zwar trotz der Kriechströme, welche die Speicherkondensatoren ungewollt entladen und trotz Abweichungen der Haltespannungen der gasgefüllten Dioden von ihrem Nennwert. Allgemein tritt diese Regelwirkung auf Grund der Tatsache auf, daß die Übertragungsimpulsspannung VP in bestimmter Beziehung zu dem Nennwert VST der Spannung am Speicherkondensator eines Kettengliedes im Markierungszustand und zu dem Nennwert VM der Haltespannung der gasgefüllten Diode steht. Wenn beispielsweise die Haltespannung der gasgefüllten Diode IDl des ersten Kettengliedes der Kette VM+d anstatt VM beträgt, dann werden die Gleichungen des
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vorangehenden Absatzes unter sonst gleichen Vor- der Abweichung vom Nennwert auf die Hälfte aussetzungen zu: herabgesetzt worden, wodurch die der Kette eigentümliche Regelwirkung hinsichtlich der Abweichun- VM + d = Vp + V1 — F2 gen der Haltespannungen der gasgefüllten Dioden
— ry . jl γ λ jl ry —γ\ — γ 5 vom Nennwert deutlich wird.
, ST M st % ζ gs se· femer angenommen, daß auf Grund von
° er Stromverlust oder anderen Ursachen die Spannungen
V2=VST — 0,5d an den Speicherkondensatoren ICl und IC2 des
und ersten und des zweiten Gliedes der Kette zeitlich un-
V1 = 0,5 d. ίο mittelbar vor der Ladungsübertragung zwischen den
Kondensatoren jeweils V37-U1 und — d2 betragen
Dabei wird angenommen, daß die Haltespannung (jeweils anstatt F57- und Null), dann lauten die Gleider gasgefüllten Diode ID 2 des zweiten Ketten- chungen für den Übertragungsvorgang wie folgt: gliedes in der Kette den Nennwert VM hat. Beachtet
man außerdem, daß die gespeicherte Ladung von 15 y __ y , y __ y
dem Speicherkondensator 1C2 dieses Kettengliedes μ ρ ι %
her zum Speicherkondensator IC3 des dritten Ket- = (Fst+ Vm) + (F57-- d1~V2~ d2)- V2
tengliedes in der Kette übertragen wird, und setzt °der
man F2 1 als Spannung am Speicherkondensator 1C2 V—V—05d—05d
des zweiten Kettengliedes, wenn die gasgefüllte Diode 20 2 ST ' x ' 2
ID 2 dieses Kettengliedes erloschen ist, so kommt und
man, wenn noch V3 die Spannung am Eingangs- χ/ — —ns j _ n* j
kondensator 1 £3 des dritten Kettengliedes zur glei- Ki ~ ~Ό>~> di ~~ U'ä Ö
chen Zeit bedeutet, zu folgender Gleichung:
_ v 25 Unter Fortführung des gleichen Beispiels und in
M — Vp + "a ~~ "% Betrachtung der Übertragung der gespeicherten La-
= (VST + VM) + (VST0,5 d — F3) — F3 dung vom Speicherkondensator 1C2 des zweiten
oder Kettengliedes nach dem Speicherkondensator 1C3
γ = YST — 0,25 d des dritten Kettengliedes lauten die Gleichungen
und ' 30 unter der Annahme, daß die Spannung am Eingangs-
yi= —0 25 rf kondensator 1C3 des dritten Kettengliedes zeitlich
2 ' unmittelbar vor einer solchen Übertragung Null be-
Somit ist bei einer Einzelübertragung die Wirkung trägt, wie folgt:
= (V3T + VM) + (F57- - 0,5 d, - 0,5 rf2 - F3) - F3
F3 = V3T - 0,25 d1 - 0,25 d%
F2i = -0,25 dx - 0,25 d2.
Somit ist bei einer Einzelübertragung die Wirkung überflüssig geworden, weil die vorhergehende Diode
der Abweichungen vom Nullwert auf die Hälfte keine Zündspannung erhält.
herabgesetzt, woraus sich die eigentümliche Regel- In Fig. 3 ist ein Kettenkreis veranschaulicht, welwirkung der Kette, soweit es sich um Abweichungen eher dem der Fig. 1 ähnlich ist, jedoch mit der Ausvon den Nennwerten (F57- und Null) an den Ein- 50 nähme, daß jedes Kettenglied einen weiteren Gleichgangskondensatoren handelt, entnehmen läßt. richter 3MRS, 3Mi?6, 3MRl oder 3Mi?8 aufweist,
Wenn verschiedene Abweichungen vom Nennwert welcher ihm zugeordnet ist und in solcher Richtung auftreten und eine große Anzahl von Übertragungen bzw. in solchem Sinne zwischen den ersten Anschluß zu berücksichtigen ist, wird die Regelwirkung sehr des Speicherkondensators des Kettengliedes und Erde komplex bzw. verwickelt: es hat sich jedoch heraus- 55 geschaltet ist, daß er leitet, um dadurch diesen Angestellt, daß in der Praxis eine gespeicherte Ladung, Schluß daran zu hindern, daß er negativ in bezug auf d. h. ein Markierungskriterium, veranlaßt werden das Erdpotential wird, und mit der Ausnahme, daß kann, in der geschlossenen Kette ohne eine wesent- jedes Kettenglied einen ihm zugehörigen weiteren liehe Abweichung der Ladung von ihrem Nennwert, Widerstand 3i?5, 3i?6, 3i?7 oder 3i?8 aufweist, welcher durch die Spannung F57- dargestellt ist, un- 60 Die Schaltkreiselemente 351, 352, 3Dl, 3 D 2, begrenzt lang umzulaufen. 3 D 3, 3 D 4, 3 C1, 3 C 2, 3 C 3, 3 C 4, 3 MR1, 3 MR 2,
Fig. 2 zeigt eine der Fig. 1 ähnliche geschlossene 3Mi?3, 3Mi?4, 3i?l,3i?2, 3i?3 und 3i?4 entspre-
Kette, jedoch mit dem Unterschied, daß zugleich mit chen jeweils den Elementen 151, 152, IDl, ID 2,
dem Speicherkondensator des zu zündenden Gliedes 1D3, 1D4, ICl, 1C2, 1C3, 1C4, IMRl, 1MR2,
auch noch der des ihm vorhergehenden einen Fort- 65 IMR 3, IMi? 4, Ii? 1, Ii? 2, Ii? 3, Ii? 4 gemäß Fig. 1.
schaltimpuls erhält, nämlich über die in Pfeilrichtung Die Konstanten der Schaltungsanordnung sind so
angetriebenen Schaltarme 252a und 252& eines gehalten, daß auf die Übertragung einer gespeicherten
Drehschalters 252. Hierdurch sind die Gleichrichter Ladung vom Speicherkondensator eines beliebigen
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Gliedes einer Kette nach dem Speicherkondensator und SMRl vorgesehen sind. Bei dieser Art des
des nächstfolgenden Gliedes hin die Spannung des Kettenkreises muß die Anzahl der Kettenglieder eine
ersten Anschlusses des Speicherkondensators des vor- gerade Zahl sein. Die Schaltkreiselemente 551, 5Dl,
angehenden Kettengliedes immer negativ bleiben 5D2, 5D3, 5D4, SCl, SCl, 5C3, 5C4, SMRl,
würde, wenn nicht die Wirkung der Klammer- oder 5 5MR2, 5 MR 3 und 5MR4 entsprechen jeweils den
Signalpegelblockierungsgleichrichter 3MRS, 3 MR 6, Elementen 151, IDl, 1D2,1D3, 1D4, ICl, ICl,
3MRl oder 3MR8 dieses vorangehenden Ketten- 1C3, 1C4, IMRl, IMRl, 1MR3, 1MR4 gemäß
gliedes vorhanden wären. Um dieses Ergebnis auf Fig. 1. Die zweiten Anschlüsse der Speicherkonden-
einfachere Weise zu erhalten, wird jedem Eingangs- satoren der ungeradzahligen Kettenglieder sind an
kondensator (der Wirkung nach) ein Streuwiderstand io Erde angeschlossen, und die zweiten Anschlüsse der
3 R5, 3R6, 3Rl oder 3R8 einer bestimmten Wider- Speicherkondensatoren der geradzahligen Kettenstandshöhe parallel geschaltet, wobei jedoch die An- glieder sind an eine Gemeinschaftsimpulsleitung 5 P 3 Ordnung dieser Widerstände nicht unbedingt erforder- angeschlossen. Während des Auszählens ist die Gelich ist. Die Klammergleichrichter 3MR5, 3MR6, meinschaftsimpulsleitung SP3 über einen Impuls- 3MRl und 3Mi?8 ermöglichen es unschwer, den 15 leitungsanschluß 5T13 an eine Impulsquelle ange-Schaltkreis so anzuordnen, daß der Wert einer in schlossen. Sie arbeitet derart, daß das Potential der Umlauf versetzten gespeicherten Ladung innerhalb Impulsleitung periodisch unter das Erdpotential abenger Grenzen aufrechterhalten wird. Bei geeigneten gesenkt und dann auf dieses erhöht wird, um dadurch Fällen kann diese Form der Schaltungsanordnung da- einen negativen Ubertragungsimpuls einer Größe VP durch verändert werden, daß die Anzahl der ao zu bilden; nachfolgend wird das Potential der Impuls-Klammergleichrichter verringert wird, wobei nur leitung über das Erdpotential gehoben und dann einige Kettenglieder mit einem solchen Gleichrichter wieder auf dieses gesenkt, um einen positiven Überversehen sind. tragungsimpuls der Spannung VP zu bilden. Die posi-
In Fig. 4 ist ein Kettenkreis veranschaulicht, wel- tiven und negativen Übertragungsimpulse können ge-
cher dem Kettenkreis gemäß Fig. 1 ähnlich ist, jedoch 25 sondert für sich vorgesehen sein, oder ein Impulspaar
mit Ausnahme der Verbindungen nach den zweiten kann durch einen zusammengesetzten negativen-posi-
Anschlüssen der Speicherkondensatoren und mit der tiven Kurvenlauf gebildet werden, wie er beispiels-
Ausnahme, daß Klammergleichrichter 4 MR 5,4 MR 6, weise durch Begrenzen einer differenzierten Recht-
4MRl und 4MR8 vorgesehen sind. Im Falle einer eckwelle erzeugt werden kann. Die Übertragung einer
solchen Form eines Kettenkreises muß die Anzahl der 30 gespeicherten Ladung von dem Speicherkondensator
Kettenglieder gerade sein. Die Schaltkreiselemente 5Cl des ersten Gliedes der Kette zu dem Speicher-
451, 4Dl, 4D2, 4D3, 4D4, 4Cl, 4Cl, 4C3, kondensator 5Cl des zweiten Gliedes der Kette er-
4 C 4, 4MRl, 4MR 3, 4MRl, 4 MR 4 entsprechen folgt nach dem Auftreten eines negativen Überjeweils den Elementen 151, IDl, ID 2, ID3, ID 4, tragungsimpulses am zweiten Anschluß 5Γ4 des zu-ICl, 1C2, 1C3, 1C4, IMRl, 1MR2, 1MR3 und 35 letzt erwähnten Kondensators, die Übertragung einer 1MR4 gemäß Fig. 1. Die zweiten Anschlüsse der gespeicherten Ladung vom Speicherkondensator 5C2 Speicherkondensatoren der ungeradzahligen Ketten- des zweiten Kettengliedes zum Speicherkondensator glieder sind an eine erste gemeinschaftliche Impuls- 5C3 des dritten Kettengliedes erfolgt nach dem Aufleitung 4Pl angeschaltet, und die zweiten Anschlüsse treten eines positiven Übertragungsimpulses am zweider Speicherkondensatoren der geradzahligen Ketten- 40 ten Anschluß 5Γ4 des Speicherkondensators 5C2 glieder sind an eine zweite Gemeinschaftsimpuls- des zweiten Kettengliedes usw.
leitung 4P2 angeschaltet. Während des Abzählens Obgleich bis hierhin nur auf eine positive Speichersind die Gemeinschaftsimpulsleitungen 4Pl und 4P2 spannung Bezug genommen worden ist, kann die Erjeweils über Impulsleitungsanschlüsse 4 Γ11 und findung gleich vorteilhaft bei der Verwendung einer 4 T12 an Impulsquellen angeschlossen, welche derart 45 negativen Speicherspannung angewandt werden, woausgebildet sind, daß das Potential einer jeden Im- bei es natürlich in diesem Falle erforderlich ist, alle pulsleitung periodisch über das Erdpotential hinaus angewandten Gleichrichter und alle verwendeten gaserhöht und dann auf dieses abgesenkt wird, um einen gefüllten Dioden, wenn diese alle asymmetrisch sind, positiven Übertragungsimpuls mit der Spannung VP umzupolen.
zu bilden, wobei die Übertragungsimpulse in der 50 Die vorstehend erläuterten Kettenkreise sind in einen Leitung in den Zwischenräumen zwischen erster Linie zur Anwendung als Ringzähler vorgeden Übertragungsimpulsen in der anderen Leitung sehen, sie können jedoch auch als Informationsliegen. Speicherregister dienen. Dabei wird die Information
In den erfindungsgemäßen Kettenkreisen, welche durch eine Kombination in bestimmter Weise marbisher beschrieben worden sind, ist jeder Über- 55 kierter Kettenglieder kenntlich gemacht, und jeder tragungsimpuls ein positiver Impuls. Die Erfindung Zyklus von Ubertragungsimpulsen dient dann dazu, kann jedoch alternativ (und in manchen Fällen vor- einen der gespeicherten Information entsprechenden teilhaft) so zur Anwendung kommen, daß negative Satz von markierten Kettengliedern um einen Schalt-Übertragungsimpulse verwendet werden, wobei ein schritt entlang der Kette zu verschieben. Erfindungsjeder solcher Impuls dann so wirkt, als ob er gleich- 60 gemäße Kettenkreise können insbesondere so angesam eine gespeicherte Ladung von einem Speicher- ordnet werden, daß die Information dadurch regikondensator des Kettengliedes zu einem anderen striert wird, daß eine Kombination der Kettenglieder »schiebt«. eines Satzes, welcher aus aufeinanderfolgenden Glie-
In Fig. 5 ist ein Kettenkreis veranschaulicht, wel- dem der Kette besteht, in den Markierungscher demjenigen gemäß Fig. 1 ähnlich ist, mit Aus- 65 zustand gebracht wird, wie es nunmehr erklärt werden nähme der Verbindungen nach den zweiten An- soll.
Schlüssen der Speicherkondensatoren und mit der In Fig. 6 wird ein Kettenkreis veranschaulicht, bei
Ausnahme, daß zwei Klammergleichrichter S MR 5 welchem eine Mehrzahl von Kettengliedern so ge-
schaltet ist, daß diese eine geschlossene Kette oder einen Ring bilden, welche bzw. welcher ein Speicherregister darstellt. Der Kettenkreis gehört zu den ersten der beiden Gattungen, auf welche bereits hingewiesen worden ist.
Jedes Kettenglied enthält einen Speicherkondensator 6Cl, 6 C 2, 6C3 oder 6C4, eine gasgefüllte Kaltkathodendiode 6Dl, 6D 2, 6D3 oder 6D4 und einen Trockenplatten- oder Kristallgleichrichter Glied der Kette bei Betätigung der Kontakte 651a, 6SIb, 6SIc, durch Übermittlung einer positiven Speicherspannung V$t nach den ersten Anschlüssen 6 Γ1,6 Γ 3 und 6 Γ 5 der Speicherkondensatoren 6 C1, 6C2 und 6C3 dieser Kettenglieder registriert wird. Dann wird durch das Auftreten eines Übertragungsimpulses am zweiten Anschluß 6Γ6 des Speicherkondensators 6C3 des dritten Kettengliedes die an diesem Kondensator gespeicherte Ladung zum Spei-
6MR1, 6Mi?2, 6MR3 oder 6MR4. Alle Speicher- io cherkondensator 6C4 des vierten Kettengliedes Überkondensatoren haben die gleiche Kapazität, und alle tragen; durch das Auftreten eines Übertragungsimpul-Dioden haben
gefüllte Diode
ähnliche Charakteristiken. Die gas- und der Gleichrichter eines jeden Kettengliedes sind so zwischen den einen Anschluß (im nachfolgenden erster Anschluß genannt) des Speicherkondensators des Kettengliedes und den entsprechenden (ersten) Anschluß des Speicherkondensators des nächstfolgenden Gliedes der Kette reihengeschaltet, daß die Übertragung einer positiv gespeicherten Ladung nach dem zuletzt erwähnten Kondensator, falls erwünscht, erfolgen kann. In der Zeichnung sind die sogenannten ersten Anschlüsse der Speicherkondensatoren der Kettenglieder mit 6 Tl, 6T3, 6TS und 6Γ7 und die zweiten Anschlüsse dieser Kondensatoren mit 6Γ2, 6Γ4, 6Γ6 und 6Γ8 bezeichnet.
Diese zweiten Anschlüsse sind jeweils an Impulsleitungen 6P7, 6P6, 6PS, 6PA angeschlossen. Für den Umlauf einer bestimmten Information in der geses am zweiten Anschluß 6Γ4 des Speicherkondensators 6 C 2 des zweiten Kettengliedes wird die an diesem Kondensator gespeicherte Ladung zum Speicherkondensator 6C3 des dritten Kettengliedes übertragen; durch das Auftreten eines Übertragungsimpulses am zweiten Anschluß 6T2 des Speicherkondensators 6Cl des ersten Kettengliedes wird die an diesem Kondensator gespeicherte Ladung zum Speicherkondensator 6C2 des zweiten Kettengliedes übertragen usw. Somit wird das eingestellte Signalmuster kontinuierlich so lange in der geschlossenen Kette im Umlauf gehalten, wie die Übertragungsimpulse zugeführt werden.
Die vorstehend beschriebene Schaltungsanordnung besitzt in Hinsicht auf ihre Anwendung als ein Speicherregister die bemerkenswerte Eigenschaft, daß dann, wenn der Speicherkondensator des einen Kettengliedes anfänglich durch die Übermittlung einer
schlossenen Kette sind die Impulsleitungen 6P 4,6P 5, 3° positiven Speicherspannung nach seinem ersten An-6P6 und 6P7 jeweils über Anschlüsse 6T14, 6Γ15, Schluß aufgeladen wird und wenn der Speicherkon-6 T16 und 6 T17 an Impulsquellen geschaltet, welche densator eines anderen Kettengliedes anfänglich durch derart eingerichtet sind, daß das Potential einer jeden die Übermittlung einer negativen Speicherspannung Impulsleitung periodisch über das Erdpotential hin- nach seinem ersten Anschluß aufgeladen wird, die aus erhöht und dann auf dieses abgesenkt wird, um 35 Übertragungsimpulse bei geeigneten gasgefüllten Dioden und Schaltkreiskonstanten derart wirken, daß die beiden gespeicherten Ladungen in entgegengesetzten Richtungen in der geschlossenen Kette in Umlauf gebracht werden. Die beiden Ladungen kön-
gliedern der Reihe nach übermittelt werden, und zwar 40 nen im Effekt aneinander gleichsam vorbeilaufen bzw. in der folgenden Reihenfolge: Letztes Glied in der sich begegnen, weil bei einer Übertragung von einem
positiv geladenen Eingangskondensator nach einem
einen positiven Übertragungsimpuls mit der Spannung VP zu bilden, wobei die Übertragungsimpulse in den verschiedenen Impulsleitungen zeitlich so gestaffelt sind, daß die Übertragungsimpulse den Ketten-
Kette, vorletztes Glied in der Kette usw. Bei dieser Form des Registers muß die Anzahl der Elemente, aus welchen sich ein Signalmuster der Information zusammensetzt, mindestens eins weniger als die Anzahl der Kettenglieder betragen. Somit muß in der veranschaulichten Kettenkreisanordnung die Anzahl der Signalelemente, aus welchen sich ein Signalmuster zusammensetzt, drei oder weniger betragen.
Um die Arbeitsweise zu erklären, sei also der Fall eines Dreielementmusters als Beispiel angenommen. Die in der Figur gezeigte Vorrichtung für das anfängliche Registrieren eines Signalmusters der Information in den Kettengliedern weist vier Arbeitskontakte auf, welche unabhängig voneinander betätigt werden können. Diese Kontakte sind der Kontakt 6SIa, welcher zwischen die Anschlüsse 6Π und 6Γ9 geschaltet ist, von denen letzterer seinerseits mit einer Quelle der positiven Speicherspannung VST verbunden ist, ein Kontakt 6SIb, der zwischen den Anschluß 6Γ3 und 6T9 geschaltet ist, ein zwischen den Anschluß 6TS und den Anschluß 6Γ9 geschalteter Kontakt 6SIc und ein Kontakt 6SId, welcher zwischen die Anschlüsse 6Γ7 und 6Γ9 geschaltet ist.
Es sei nunmehr angenommen, daß ein Signalmuster, welches beispielsweise drei aufeinanderfolgende Markierungskriterien aufweist, zunächst anfänglich in dem ersten, dem zweiten und dem dritten negativ geladenen Eingangskondensator der erstere negativ geladen und der letztere positiv geladen bleibt.
Wenn die beiden Ladungen aneinander vorbeilaufen bzw. sich begegnen, werden die gespeicherten Ladungen verringert, jedoch werden sie durch die dem Schaltkreis eigentümliche Regelwirkung während des weiteren Umlaufs wieder aufgebaut. Die Umlaufgeschwindigkeit der gespeicherten Ladung, die der positiven Speicherspannung entspricht, ist geringer als die der gespeicherten Ladung, die der negativen Speicherspannung entspricht. Wenn die Schaltungsanordnung jedoch dahingehend abgeändert wird, daß sie nur zwei Impulsleitungen aufweist, welche den Impulsleitungen des vorher mit Hinweis auf Fig. 4 beschriebenen Kettenkreises entsprechen, dann findet der Umlauf der beiden gespeicherten Ladungen in entgegengesetzten Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit statt.
Die spezielle Form des Registers gemäß Fig. 6 erfordert so viele Impulsleitungen, wie Kettenglieder vorhanden sind.
Eine geringere Anzahl von Impulsleitungen kann dadurch erreicht werden, daß die Kettenglieder zu Gruppen vereint und daß entsprechende Kettenglieder in den verschiedenen Gruppen an eine gemeinschaftliche Impulsleitung angeschlossen werden. Im vor-
aufweist, welchem ein positiver Impuls übermittelt wird, um dadurch die Triode dann zu zünden, wenn ein Markierungszustand in die Kette eingeführt werden soll. Zusätzlich zum Anschluß 7 T 20 enthält dieser Eingangskreis einen Kondensator 7 C 6, einen Widerstand 7 R 6 und einen Anschluß 7 T18, welcher an eine Quelle einer geeigneten gleichbleibenden positiven Vorspannung angeschlossen ist. Die Anode der Triode ist mit einem Anschluß 7 T12 A verbunden,
toren des vierten und des achten Kettengliedes mit einer ersten gemeinschaftlichen Impulsleitung verbunden sind, die zweiten Anschlüsse der Speicherkondensatoren des dritten und des siebenten Kettengliedes mit einer zweiten gemeinschaftlichen Impulsleitung verbunden sind usw.
In Fig. 7 ist ein Kettenkreis veranschaulicht, bei welchem eine Mehrzahl von Kettengliedern eine nicht
liegenden Falle muß die Anzahl der Signalelemente,
die ein Signalmuster bzw. Verbundsignal bilden, geringer sein als die Anzahl der Kettenglieder, wobei
die Differenz mindestens gleich der Anzahl der
Gruppen ist. Ein Registerkreis, welcher für das Speichern von Signalmustern aus sechs Elementen eingerichtet ist, kann beispielsweise acht Kettenglieder
aufweisen, wobei das erste, das zweite, das dritte und
das vierte Glied der Kette die eine Gruppe und die
restlichen Kettenglieder die andere Gruppe bilden, io welcher entweder an die gleiche Quelle der positiven wobei die zweiten Anschlüsse der Speicherkondensa- Impulse, wie die zweite Impulsleitung 7 P 2, oder an
eine von deren Impulsen synchronisierte Quelle von positiven Impulsen angeschlossen ist. Die Kathode der Triode ist über einen Reihenstromkreis geerdet, 15 welcher einen Kathodenwiderstand 7 R 8 und einen Kathodengleichrichter TMR 8 aufweist. Sie ist ferner an den ersten Anschluß 7 Π des Speicherkondensators 7Cl des ersten Verbindungskreises über einen Eingangsgleichrichter 7 MR 6 angeschlossen, wobei
geschlossene, d.h. offene Kette bildet, die so ange- 20 sowohl der Kathodengleichrichter 7MR8 als auch ordnet ist, daß eine positive Ladung, welche durch der Eingangsgleichrichter 7MR 6 mit ihren Anoden eine Eingangsstufe dem Speicherkondensator des an die Diodenkathode angeschlossen sind,
ersten Gliedes der Kette übermittelt wird, entlang der Die gasgefüllte Diode 7 Ό 5 und der Gleichrichter
Kette zu einem nicht angepaßten Abschlußglied am 7 MR 5 des letzten Kettengliedes sowie ein Abschlußanderen Ende übertragen wird. Infolge der Nicht- 25 widerstand 7 R 9 sind zwischen dem ersten Anschluß anpassung entsteht dort eine negative Ladung, die 7T9 des Speicherkondensators 7C5 des Verbinvom Speicherkondensator des letzten Kettengliedes dungskreises und Erde reihengeschaltet, wobei die die Kette entlang zum Speicherkondensator des ersten Diode mit ihrer Anode an den Anschluß 7Γ9 und Gliedes rückübertragen wird, woraufhin sie durch die der Gleichrichter mit seiner Anode an die Dioden-Eingangsstufe in eine positive Ladung umgewandelt 30 kathode geschaltet ist. Die gemeinschaftlichen Imwird und wieder die Kette entlang zum nicht ange- pulsleitungen7Pl und 7P2 sind jeweils über Impaßten Abschlußglied übermittelt wird, usw. pulsleitungsanschlüsse7Tll und 7 Γ12 an Impuls-
Dieser Kettenkreis arbeitet demnach wie eine Ver- quellen angeschlossen, welche derart vorgesehen sind, zögerungsleitung. Er gehört zu der ersten der beiden daß das Potential jeder Impulsleitung periodisch über Gattungen, auf welche bereits Bezug genommen 35 das Erdpotential hinaus erhöht und auf dieses geworden ist, und hat eine ungeradzahlige Anzahl von senkt wird, um dadurch einen positiven Über-Kettenglied'ern. Jedes Kettenglied enthält einen Spei- tragungsimpuls der Spannung VP zu bilden, wobei die cherkondensator 7Cl, 7 C 2, 7 C 3, 7C4 oder 7C5, Übertragungsimpulse an der einen Leitung in den eine gasgefüllte Kaltkathodendiode 7Dl, 7 D 2, 7 D 3, Intervallen zwischen den Übertragungsimpulsen an 7D4 oder 7D5 und einen Gleichrichter 7Mi? 1, 40 der anderen Leitung liegen. Ein Ausgangskreis ent-7MR2, 7MR3, 7MR4 oder 7MR5. Alle Speicher- hält einen Ausgangsgleichrichter 7MR7, einen Auskondensatoren haben die gleiche Kapazität, und alle gangswiderstand7i?7 und einen Ausgangsanschluß gasgefüllten Dioden haben ähnliche Charakteristiken. 7 T19.
Mit Ausnahme des letzten Kettengliedes sind die gas- Die Arbeitsweise des Kettenkreises gemäß Fig. 7
gefüllten Dioden und der Gleichrichter jedes Ketten- 45 geht wie folgt vor sich: Wenn die Triode V zündet, gliedes zwischen den einen Anschluß (im nachfolgen- und zwar auf die Übermittlung eines positiven Imden der erste Anschluß genannt) eines der Speicher- pulses nach dem Anschluß 7 Γ 20 hin (es sei darauf kondensatoren und den ersten Anschluß des Speicher- hingewiesen, daß ein solches Zünden nur während kondensators des nächstfolgenden Gliedes der Kette eines positiven Impulses am Anschluß 7 T12 A und reihengeschaltet, wobei die Diode mit ihrer Anode 50 daher nur während eines Übertragungsimpulses an
an den erstgenannten (ersten) Anschluß und der Gleichrichter mit seiner Kathode an den zweitgenannten (ersten) Anschluß angeschlossen sind. In dieser Figur sind die genannten ersten Anschlüsse der
der zweiten Impulsleitung 7P2 stattfinden kann), wird dem Eingangsspeicherkondensator 7Cl des ersten Kettengliedes eine positive Ladung übermittelt, durch welche er bis zur Spannung VST aufgeladen
Speicherkondensatoren mit 7Tl, 7T3, 7T5, 7T7 55 wird, und zwar durch das Fließen eines Ladestromes und 7 Γ 9 und die zweiten Anschlüsse dieser Konden- über den Eingangsgleichrichter 7Mi? 6. Die positive satoren mit 7Γ2, 7Γ4, 7T6, 7T8 und 7Γ10 be- Ladung wird durch die aufeinanderfolgenden Überzeichnet, tragungsimpulse an den ersten und zweiten Impuls-Die zweiten Anschlüsse 7Γ2, 7Γ6 und 7Γ10 der leitungen 7Pl und 7P2 die Kette entlanggeleitet und
un- 60 erreicht schließlich den Speicherkondensator 7C5 des letzten Kettengliedes. Der nächste Übertragungsimpuls an der ersten Impulsleitung 7Pl ruft das Zünden der gasgefüllten Diode 7 D 5 des letzten Kettengliedes hervor. Weil dort kein Kondensator vorhanpulsleitung7P2 verbunden sind. Die Eingangsstufe 65 den ist, der die positive Ladung vom Speicherkondenenthält eine gasgefüllte Kaltkathodentriode V. Die sator des letzten Kettengliedes aufnimmt, wird auf die Auslöseelektrode der Triode V ist an einen Eingangs- Beendigung dieses zuletzt erwähnten Impulses hin kreis angeschaltet, welcher einen Anschluß 7 Γ 20 dieser Kondensator negativ aufgeladen. Die negative
Speicherkondensatoren 7Cl, 7C3, 7C5 der
geradzahligen Kettenglieder sind mit einer ersten Impulsleitung 7Pl verbunden, während die zweiten Anschlüsse 7T 4 und 7T8 der restlichen Speicherkondensatoren 7C2 und 7C4 mit einer zweiten Im-
Ladung wird dann durch aufeinanderfolgende Übertragungsimpulse an der zweiten und an der ersten Impulsleitung 7P2 und 7Pl die Kette entlang rückübertragen und erreicht schließlich den Eingangsspeicherkondensator 7Cl des ersten Kettengliedes.
Der nächste positive Impuls am Anschluß 7 T12 A (welcher mit dem nächsten Übertragungsimpuls an der zweiten Impulsleitung 7 P 2 übereinstimmt) ruft das Zünden der Triode V hervor, und zwar dadurch,
einer Störung im Betrieb der Schaltungsanordnung käme. Ein Impulsausgang kann vom Ausgangsanschluß 7 Γ19 des vorerwähnten Ausgangskreises abgeleitet werden.
In Fig. 8 ist ein Kettenkreis veranschaulicht, welcher eine Mehrzahl von Kettengliedern aufweist, die so geschaltet sind, daß sie eine offene Kette bilden, welche so eingerichtet ist, daß ein Markierungs-
8 W 2, 8W3, 8W4 oder 8W5 jedes Kettengliedes, und zwar mit Ausnahme des ersten, ist mit der Kathode der gasgefüllten Diode des unmittelbar vorangehenden Kettengliedes der Kette verbunden. Die 5 zweiten Anschlüsse 8T2, 8Γ6 und 8T10 der Eingangskondensatoren 8Cl, 8C3 und 8C5 der ungeradzahligen Kettenglieder sind mit einer ersten Impulsleitung 8Pl verbunden, während die zweiten Anschlüsse 8Γ4 und 8Γ8 der restlichen Eingangsdaß die Kathode dieser Röhre jetzt, bedingt durch i0 kondensatoren 8C2 und 8C4 an eine zweite Impulsdie negative Ladung am Eingangsspeicherkonden- leitung 8 P 2 angeschlossen sind. Jede Impulsleitung sator7Cl des ersten Kettengliedes, negativ ist. Die- ist über einen Steuerwiderstand 8All oder 8i?12 ses Zünden der Triode V veranlaßt wieder, daß dem geerdet. Ein Wechselkontakt bzw. Umschaltkontakt Eingangsspeicherkondensator 7Cl des ersten Ketten- 8TR eines Übertragungsrelais (dessenWicklung nicht gliedes eine positive Ladung übermittelt wird, und 15 gezeigt ist) dient dazu, die positive Anodenspannungsder ganze Vorgang läuft wiederholt ab. Es kann leitung 8 HT während der Zeitspannen, in welchen Vorsorge getroffen werden, daß verschiedene Mar- das Relais unbetätigt ist, an die zweite Impulsleitung kierungskriterien in die Kette eingeführt werden 8P2 und die positive Anodenspannungsleitung 8HT können, wobei diese Markierungskriterien aneinander während der Zeitspannen, in welchen das Relais bevorbeilaufen bzw. sich begegnen, ohne sich dadurch ao tätigt wird, an die erste Impulsleitung 8Pl anzuin einem solchen Ausmaß zu beeinflussen, daß es zu schließen.
Die Arbeitsweise des Kettenkreises gemäß Fig. 8 soll im nachfolgenden näher erläutert werden. Die Schaltzustände, welche zeitlich unmittelbar vor der 25 Einführung einer Markierung in die Kette, nachdem der Kettenkreis in Betrieb genommen worden ist, auftreten, sind derart, daß eine positive Anodenspannung VnT, welche geringer als die Zündspannung der gasgefüllten Dioden, aber größer als die Haltespan-
kriterium die Kette entlang zufolge von auf zwei Im- 30 nung VM dieser Dioden ist, an der positiven Anodenpulsleitungen auftretenden Schiebeimpulsen über- Spannungsleitung 8 HT auftritt, daß sich keine der tragen wird. Der Kettenkreis gehört zu der zweiten gasgefüllten Dioden im Leitzustand befindet, und daß der bereits beschriebenen Gattungen. Jedes Ketten- das Übertragungsrelais unbetätigt ist. Die Einführung glied enthält einen Eingangskondensator 8Cl, 8 C 2, einer Markierung wird durch das Übermitteln einer 8C3, 8C4 oder 8C5, eine gasgefüllte Kaltkathoden- 35 positiven Eingangsspannung eines Wertes VHT—VM diode 8 Dl, 8D2,8D3,8D4 oder 8 D 5, vier Gleich- zur Eingangsader 8Wl des ersten Kettengliedes der richter und zwei Widerstände. Kette bewirkt. Auf eine solche Übermittlung hin wird
Es soll zunächst auf jedes Kettenglied einzeln Be- der Eingangskondensator 8Cl des ersten Kettenzug genommen werden. Der erste Anschluß 8Tl, gliedes über den Eingangswiderstand 8R6 dieses 8 Γ3, 8Γ5, 8T7od&r8T9 des Speicherkondensators 40 Kettengliedes bis zur Spannung VHT—VM aufgeladen, ist über einen ersten Gleichrichter 8 MR1, 8 Mi? 2, welcher Ladezustand eines Eingangskondensators das 8 Mi? 3, 8 MR 4 oder 8 Mi? 5 an die Anode der gas- Markierungskriterium darstellt. Die in der Figur gegefüllten Diode angeschaltet, wobei der Gleichrichter zeigte Anordnung zum Übermitteln einer positiven mit seiner Kathode an die Diodenanode angelegt ist. Eingangsspannung eines Wertes VHT—VM zur Ader Die Anode der gasgefüllten Diode ist über einen 45 8Wl ist nur als Beispiel zu werten und weist einen zweiten Gleichrichter 8MR6, 8Mi?7, 8Mi?8, Arbeitskontakt 851 und eine Batterie 8B der erfor-8 MR 9 oder 8 MR10 an eine positive Hochspan- derlichen Spannung auf. Solange der Eingangsnungsleitung 8HT angeschlossen, wobei die Gleich- kondensator 8Cl des ersten Kettengliedes bei der richter natürlich mit ihren Anoden an die Leitung Spannung VHT—VM aufgeladen und das Über- 8HT angelegt sind. Die Kathode der gasgefüllten 50 tragungsrelais unbetätigt bleibt, ist der erste Gleich-Diode ist über einen Kathodenwiderstand 8i? 1,8i? 2, richter 8Mi? 1 des ersten Kettengliedes bis zu seinem 8i?3, 8i?4 oder 8i?5 und einen dritten Gleichrichter 8Mi? 11, 8Mi? 13, 8Mi? 12, 8Mi? 14 oder
8 Mi? 15 in Parallelschaltung geerdet, wobei der
Gleichrichter mit seiner Anode geerdet ist. Der erste 55
Anschluß des Speicherkondensators ist über parallel
geschaltete Eingangswiderstände 8i?6, 8i?7, 8i?8,
8i?9 oder 8i?10 und einen vierten Gleichrichter
8MR16, 8Mi? 17, 8Mi? 18, 8MR19 oder 8MR20
an eine Eingangsader 8Wl, 8W2, 8W3, 8W4 oder 60 von der Quelle der positiven Eingangsspannung des 8 W 5 des Kettengliedes angeschlossen, wobei der Wertes von VHT—VM abgeschaltet. Auf diesen Vorvierte Gleichrichter mit seiner Kathode an die Ein- gang des Übertragungsrelais hin wird das Potential gangsader angeschaltet ist. Die Zuleitung 8 HT ist mit des zweiten Anschlusses 8 T 2 des Speicherkondendem positiven Anschluß einer geeigneten positiven satörs8Cl des ersten Kettengliedes auf F/^ Volt Anodenspannungslieferquelle über einen Anoden- 65 positiv gesteigert. Folglich steigt das Potential des spannungszuleitungsanschluß 8 Γ 20 verbunden. ersten Anschlusses 8 Γ1 des Speicherkondensators
Es sei nunmehr auf den Kettenkreis im allge- 8Cl zeitweise auf 2VHT— VM Volt positiv an, wobei meinen Bezug genommen. Die Eingangsader 8FTl, es dadurch den ersten Gleichrichter 8 MR1 des er
nichtleitenden Zustand vorgespannt, und die gasgefillte Diode 8Dl dieses Kettengliedes verbleibt in ihrem nichtleitenden Zustand.
Zeitlich unmittelbar vor der Betätigung des Übertragungsrelais, um die Übertragung des Markierungskriteriums von dem ersten Kettenglied nach dem zweiten Kettenglied der Kette in die Wege zu leiten, wird die Eingangsader 8Wl des ersten Kettengliedes
sten Kettengliedes in seinen Leitzustand bringt, die gasgefüllte Diode 8Dl dieses Kettengliedes zum Zünden veranlaßt und den aufgeladenen Speicherkondensator 8Cl entlädt.
Während des Entladens dieses Kondensators wird der zweite Gleichrichter 8Mi? 6 des ersten Kettengliedes bis zu seinem nichtleitenden Zustand vorgespannt, die Entladung des Kondensators ist jedoch schnell bewirkt, und dann wird die gasgefüllte Diode 8Dl in ihrem leitenden Zustand dadurch gehalten, daß Strom durch diesen zweiten Gleichrichter fließt. Aus dem Zünden der gasgefüllten Diode 8Dl des ersten Kettengliedes ergibt sich, daß die Kathode dieser Diode ein Potential VHT —FM Volt positiv annimmt, und folglich ist der Eingangskondensator 8C2 des zweiten Kettengliedes über den Eingangswiderstand 8 R 7 des zweiten Kettengliedes bis zu der Spannung VHT—VM aufgeladen. Somit hat die Betätigung des Übertragungsrelais die Übertragung des Markierungskriteriums vom ersten Kettenglied zum zweiten Kettenglied der Kette in die Wege geleitet. Es sei darauf hingewiesen, daß bis zur weiteren Übertragung die gasgefüllte Diode 8Dl des ersten Kettengliedes in ihrem leitenden Zustand bleibt und die Ladung am Eingangskondensator 8 C 2 des zweiten Kettengliedes bei dem vollen Wert von VHT—VM Volt aufrechterhält.
Auf das nachfolgende Freigeben des Übertragungsrelais hin wird das Potential des zweiten Anschlusses 8T2 des Eingangsspeicherkondensators 8Cl des ersten Kettengliedes bis etwa auf Erdpotential abgesenkt, während das Potential des zweiten Anschlusses 8Γ4 des Speicherkondensators 8C2 des zweiten Kettengliedes bis auf F/frVolt positiv erhöht wird. Folglich erhöht sich das Potential des ersten An-Schlusses 8T3 des Speicherkondensators 8C2 des zweiten Kettengliedes bis auf 2V111--VMVolt positiv, woraus sich ergibt, daß, auf Grund der durch den vierten Gleichrichter 8 MR17 des zweiten Kettengliedes hervorgerufenen Kopplung, das Potential der Kathode der gasgefüllten Diode 8Dl des ersten Kettengliedes sich um etwa den gleichen Wert erhöht, so daß diese Diode erlischt.
Aus vorstehender Beschreibung ist zu entnehmen, daß eine weitere Auswirkung der Potentialerhöhung am ersten Anschluß 8 Γ 3 des Speicherkondensators 8C2 des zweiten Kettengliedes bis auf 2VHT—VM Volt positiv darin besteht, daß die gasgefüllte Diode 8D2 dieses Kettengliedes zündet. Der Stromfluß durch den vierten Gleichrichter 8 Mi? 17 des zweiten Kettengliedes bringt schnell den ersten Anschluß 8 Γ 3 des Speicherkondensators 8 C 2 dieses Kettengliedes bis auf etwa Erdpotential. Der erste Gleichrichter 8 MR 2 des zweiten Kettengliedes wird schnell bis zu seinem nichtleitenden Zustand vorgespannt, wobei die gasgefüllte Diode 8D2 dieses Kettengliedes dann infolge des Stromflusses durch den zweiten Gleichrichter 8 MR 7 dieses Kettengliedes in ihrem leitenden Zustand gehalten wird. Es ergibt sich aus dem Zünden der erwähnten gasgefüllten Diode, daß der Speicherkondensator 8C3 des dritten Kettengliedes bis zur Spannung VHT—VM aufgeladen wird. Somit wird durch das Freigeben bzw. Auslösen des Übertragungsrelais die Übertragung des Markierungskriteriums vom zweiten Kettenglied zum dritten Kettenglied in die Wege geleitet. Die Wiederbetätigung des Übertragungsrelais verursacht dann die weitere Übertragung.
Der dritte Gleichrichter 8Mi? 11,8Mi? 12,8Mi? 13, 8Mi? 14 oder 8Mi? 15 eines jeden Kettengliedes dient dazu, die Kathode der gasgefüllten Diode des Verbindungskreises daran zu hindern, in den negativen Bereich zu kommen, wenn das Potential des zweiten Anschlusses des Speicherkondensators des unmittelbar darauffolgenden Kettengliedes durch die Betätigung oder das Freigeben (je nachdem was der Fall ist) des Übertragungsrelais von VHT bis etwa auf Erdpotential abgesenkt wird. Der jetzt beschriebene Kettenkreis ist in der Lage, das Markierungskriterium in abwechselnden Kettengliedern zusammenwirkend aufrechtzuerhalten, und er kann deshalb als ein Verbundsignalregister oder als ähnlicher Informationsspeicher verwendet werden. Ein Ausgang kann von der Kathode der gasgefüllten Diode 8D5 des letzten Kettengliedes der Kette abgeleitet werden. In der Figur ist ein geeigneter Ausgangskreis dargestellt, welcher einen Ausgangsgleichrichter 8 MR 21, einen Ausgangswiderstand 8i?13 und einen Ausgangsanschluß Γ19 aufweist.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung für eine elektronische Zähl- oder Speicherkette, insbesondere für nachrichtentechnische Anlagen zur Übertragung zu speichernder Kennzeichen von Glied zu Glied längs der Kette mit mehreren gleichartigen, je einen Kondensator und eine Diode mit fallender Stromspannungskennlinie enthaltenden Gliedern, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Glied einen Speicherkondensator (ICl, 1C2 bis IC4) enthält, in den über einen Ladesteuerkreis (Ii? 1, Ii? 2 bis Ii? 4) das jeweils zu behandelnde Kennzeichen eingespeichert wird und dessen erste Belegung (ITl, IT3 bis IT7) mittel- oder unmittelbar mit einer Elektrode (z. B. mit der Anode) der Koppeldiode (IDl, ID2 bis ID4) verbunden ist, deren andere Elektrode (z. B. die Kathode) mit dem Eingang des nachfolgenden Gliedes verbunden ist, und daß den zweiten Belegungen (IT2, IT4 bis IT8) zumindest abwechselnder Speicherkondensatoren der Reihe (z. B. durch den Drehschalter 152) Übertragungsimpulse (z.B. + Vn) übermittelt werden, deren Spannung jeweils sowohl im Vorzeichen als auch in der Höhe so bemessen ist, daß sie zusammen mit der Spannung (+VST) des im Kondensator gespeicherten Kennzeichens die entsprechende Diode zum Zünden bringt, so daß die dem Kennzeichen entsprechende Ladung über die gezündete Diode durch den Fortschalteimpuls (+Vp) in den Speicherkondensator des folgenden Gliedes geschoben wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherstellung der Verschiebungsrichtung ein entsprechend gepolter Gleichrichter (IMRl, IMi? 2 bis IMi? 4) in dem Schiebestromkreis angeordnet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei welcher die Kettenglieder in Form einer geschlossenen Kette miteinander verbunden sind und bei welcher insgesamt eine geradzahlige Anzahl von Kettengliedern vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Anschlüsse bzw. Belegungen der Eingangskondensatoren (beispiels-
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weise 4Cl, 4C3 in Fig. 4) der ungeradzahligen Kettenglieder an eine Gemeinschaftsimpulsleitung (beispielsweise 4Pl in Fig. 4) angeschlossen sind und daß die zweiten Anschlüsse bzw. Belegungen der Eingangskondensatoren (beispielsweise 4 C 2, 4C4 in Fig. 4) der geradzahligen Kettenglieder an eine andere Gemeinschaftsimpulsleitung (beispielsweise 4P2 in Fig. 4) angeschlossen sind und daß jede der beiden Gemeinschaftsimpulsleitungen eine Leitung ist, deren Potential für den Umlauf eines Markierungszustandes in der geschlossenen Kette und während desselben periodisch in der einen Richtung von einem Bezugspotential her wechselt und dann auf dieses zurückgebracht wird, um einen Übertragungsimpuls einer Übertragungsspannung nach den Eingangskondensatoranschlüssen, welche an die Leitung angeschlossen sind, zu übermitteln, und daß die Anordnung so getroffen ist, daß die Übertragungsimpulse in der einen Gemeinschaftsimpulsleitung in den Intervallen zwischen den Übertragungsimpulsen an der anderen Gemeinschaftsimpulsleitung auftreten.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei welcher die Kettenglieder in Form einer geschlossenen Kette verbunden sind und bei welcher insgesamt eine geradzahlige Anzahl von Kettengliedern vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Anschluß des Eingangskondensators (beispielsweise SC2 oder 5C4 in Fig. 5) jedes zweiten Kettengliedes an eine einzelne Gemeinschaftsimpulsleitung (beispielsweise SP 3 in Fig. 5) angeschlossen ist und daß die zweiten Anschlüsse der Eingangskondensatoren (beispielsweise 5Cl, 5C3 in Fig. 5) der restlichen Kettenglieder an einen Punkt angeschlossen sind, welcher auf einem Bezugspotential gehalten wird, und daß die einzelne Gemeinschaftsimpulsleitung eine Leitung ist, deren Potential für den Umlauf des Markierungszustandes in der geschlossenen Kette und während desselben periodisch zuerst in der einen Richtung von einem Bezugspotential her wechselt und dann auf dieses zurückgebracht wird, um Übertragungsimpulse des einen Vorzeichens einer Übertragungsspannung nach den Eingangskondensatoranschlüssen, welche an die Leitung angeschlossen sind, zu übermitteln, und danach in der anderen Richtung von dem Bezugspotential her wechselt und dann auf dieses zurückgebracht wird, um einen Übertragungsimpuls des entgegengesetzten Vorzeichens einer Übertragungsspannung nach den Eingangskondensatoranschlüssen, welche an die Leitung angeschlossen sind, zu übermitteln.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei welcher die Kettenglieder in Form einer geschlossenen Kette verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Anschlüsse der Eingangskondensatoren der Kettenglieder an verschiedene Impulsleitungen (beispielsweise 6 P 4, 6P5, 6P6, 6P7 in Fig. 6) angeschlossen sind und daß jede dieser Impulsleitungen eine Leitung ist, deren Potential für den Umlauf des Markierungszustandes in der geschlossenen Kette und während desselben periodisch in der einen Riehrung von einem Bezugspotential her wechselt und dann auf dieses zurückgebracht wird, um einen Übertragungsimpuls einer Ubertragungsspannung nach dem Eingangskondensatoranschluß, welcher an die Leitung angeschlossen ist, zu übermitteln, und daß die Anordnung so getroffen ist, daß die Übertragungsimpulse an den verschiedenen Impulsleitungen so zeitlich gestaffelt sind, daß Übertragungsimpulse der Reihe nach den Kettengliedern übermittelt werden, wobei die Kettenglieder der Reihe nach in einer geeigneten Richtung belegt werden.
6. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Kettenglieder mit einem Klammergleichrichter (beispielsweise 3 MR 5 in Fig. 3) versehen ist, welcher zwischen den ersten vom Übertragungsimpulseingang abgelegenen Anschluß des Eingangskondensators des Verbindüngskreises und einem Punkt, welcher auf einem festen Potential gehalten wird, geschaltet ist und welcher dazu dient, die Reichweite zu begrenzen, innerhalb derer das Potential dieses Emgangskondensatoranschlusses während des Betriebs des Kettenkreises variiert.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei welcher die Kettenglieder in Form einer offenen Kette verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Kettenglied in der Kette mit einer Eingangsstufe (beispielsweise V in Fig. 7) verbunden ist, und das letzte Kettenglied in der Kette mit einem nicht angepaßten Abschlußglied (beispielsweise 71? 9 in Fig. 7) verbunden ist, derart, daß die Eingangsstufe und das nicht angepaßte Abschlußglied es ermöglichen, daß Übertragungsimpulse, welche auf die zweiten Anschlüsse der Einlaßkondensatoren der Kettenglieder der Kette übermittelt werden, zur Erzielung einer zyklischen Arbeitsweise so wirksam werden, daß eine Ladung mit dem einen Vorzeichen, die dem Eingangskondensator (beispielsweise 7Cl in Fig. 7) des ersten Kettengliedes in der Kette durch die Eingangsstufe übermittelt worden ist, längs der Kette zum nicht angepaßten Abschlußglied übertragen wird, worauf eine Ladung entgegengesetzten Vorzeichens als Folge der Nichtanpassung vom Eingangskondensator (beispielsweise 7C5 in Fig. 7) des letzten Kettengliedes in der Kette zum Eingangskondensator des ersten Kettengliedes längs der Kette rückübertragen wird, und daß die rückübertragene Ladung durch die Eingangsstufe in eine Ladung mit dem besagten einen Vorzeichen umgewandelt wird, die dann längs der Kette wieder zu dem nicht angepaßten Abschlußglied übertragen wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Triggereinrichtung mit zwei Anschlüssen (beispielsweise 8D2 in Fig. 8 einem jeden Kettenglied zugeordnet und in einen Reihenkreis (beispielsweise den Reihenkreis SMRl, 8D2, 8R2 in Fig. 8) geschaltet ist, welchem kontinuierlich eine Anodenspannung übermittelt wird, welche geringer als die Triggerspannung der Einrichtung, aber größer als die Spannung ist, welche erforderlich ist, um die Einrichtung im getriggerten Zustand zu halten, und daß, wenn der Markierungszustand von einem Kettenglied nach dem unmittelbar folgenden Kettenglied infolge des Triggerns der Einrichtung des ersten der beiden Verbindungskreise durch eine übermittelte Übertragungsspannung übertragen wird,
die Triggereinrichtung des ersten der beiden Kettenglieder bis zur weiteren Übertragung des Markierungszustandes durch die besagte Anodenspannung in ihrem getriggerten Zustand gehalten wird, derart, daß bis zu einer solchen weiteren Übertragung der Stromfluß durch diese Trigger-
einrichtung die Ladung, welche den Markierungszustand bewirkt, am Eingangskondensator des zweiten der beiden Kettenglieder aufrechterhält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 646 534.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DES51119A 1955-11-04 1956-11-02 Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehl- oder Speicherkette Pending DE1140601B (de)

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