DE1140601B - Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehl- oder Speicherkette - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehl- oder SpeicherketteInfo
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Description
BlBiIQTHEK
DES DtUTSCHEH
DES DtUTSCHEH
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
2. NOVEMBER 1956
6. DEZEMBER 1962
Die Erfindung bezieht sich auf Schaltungsanordnungen für elektronische Zähl- oder Speicherketten,
insbesondere für nachrichtentechnische Anlagen zur Übertragung zu speichernder Kennzeichen von Glied
zu Glied längs der Kette mit mehreren gleichartigen, je einen Kondensator und eine Diode mit fallender
Stromspannungskennlinie enthaltenden Gliedern.
In den letzten Jahren sind im Zusammenhang mit dem Versuch, efekromechanische Schaltwerke durch elektronische
Schaltwerke in Selbstanschluß-Fernsprech- und ähnlichen Fernmeldeanlagen zu ersetzen, beträchtliche
Anstrengungen unternommen worden in Hinsicht auf die Entwicklung von Kettenkreisen, die
zum Zählen, Registrieren bzw. Speichern oder für ähnliche Verwendungszwecke bei derartigen Anlagen
vorgesehen sind. Es handelt sich dabei um Kettenkreise einer Bauart, bei welcher die Kette durch eine
Mehrzahl gleichartiger Kettenglieder gebildet wird, von denen jedes einen oder mehrere elektronische
Trigger aufweist, und bei welchen Vorsorge getroffen ist für das Übertragen eines Markierungszustandes
von Glied zu Glied entlang der Kette. Kettenkreise dieser bekannten Bauart wurden auf der Grundlage
entwickelt, daß ein Markierungszustand eines Kettengliedes im wesentlichen einem bestimmten Triggerzustand
zugeordnet wird. Die bekannten Kettenkreise dieser Bauart bestehen demnach erstens in der
Hauptsache aus elektronischen Triggern, welche als Schaltelemente dienen, die in einen Markierungszustand
zu bringen sind, und zweitens aus Kondensatoren, die als Elemente zum Koppeln derartiger
Trigger in Kettenanordnungen vorgesehen sind. Die Zähl- oder Speicherketten gemäß der vorliegenden
Erfindung unterscheiden sich von bekannten vorerwähnten Steuerkreisen grundsätzlich darin, daß mit
Hinsicht auf jedes Kettenglied ein Markierungszustand durch eine Ladung an einem Kondensator des
Kettengliedes gebildet wird, was zur Folge hat, daß diese Zähl- oder Speicherketten erstens in der Hauptsache
aus Kondensatoren, die als Schaltelemente dienen, welche in einen Markierungszustand zu bringen
sind und zweitens aus elektronischen Triggern bestehen, die als Elemente zum Koppeln der Kondensatoren
in Kettenanordnung vorgesehen sind. Die erfindungsgemäßen Anordnungen machen es möglich,
den einzelnen Kettengliedern einen äußerst einfachen Aufbau zu geben, so daß beispielsweise ein individuelles
Kettenglied lediglich aus einem Kondensator, einer normalen Diode und einem Widerstand besteht.
Erfindungsgemäß wird eine Schaltungsanordnung für eine elektronische Zähl- oder Speicherkette der
vorerwähnten Gattung dadurch gekennzeichnet, daß Schaltungsanordnung
für eine elektronische Zähl- oder Speicherkette
für eine elektronische Zähl- oder Speicherkette
Anmelder:
Associated Electrical Industries (Woolwich) Limited, London
ίο Vertreter: Dipl.-Ing. E. Schubert, Patentanwalt,
Siegen, Oranienstr. 14
Siegen, Oranienstr. 14
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 4. November 1955 (Nr. 31633)
Großbritannien vom 4. November 1955 (Nr. 31633)
Bloomfield James Warman, London,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
jedes Glied einen Speicherkondensator enthält, in den über einen Ladesteuerkreis das jeweils zu behandelnde
Kennzeichen eingespeichert wird und dessen erste Belegung mittel- oder unmittelbar mit einer
Elektrode (z. B. mit der Anode) der Koppeldiode verbunden ist, deren andere Elektrode (z. B. die Kathode)
mit dem Eingang des nachfolgenden Gliedes verbunden ist, und daß den zweiten Belegungen zumindest
abwechselnder Speicherkondensatoren der Reihe (z. B. durch einen Drehschalter) Übertragungsimpulse übermittelt werden, deren Spannung jeweils
sowohl im Vorzeichen als auch in der Höhe so bemessen ist, daß sie zusammen mit der Spannung des
im Kondensator gespeicherten Kennzeichens die entsprechende Diode zum Zünden bringt, so daß die
dem Kennzeichen entsprechende Ladung über die gezündete Diode durch den Fortschalteimpuls in den
Speicherkondensator des folgenden Gliedes geschoben wird.
Die erfindungsgemäßen Schaltungsanordnungen für Zähl- oder Speicherketten können zwei Gattungen
angehören. Bei einer der beiden Gattungen befindet sich die Triggereinrichtung eines Kettengliedes nur
während der eigentlichen Übertragung des Markierungszustandes durch den durch diese Einrichtung
hindurchfließenden Strom in ihrem gezündeten Zustand, wobei das Übertragen des Markierungskriteriums
von dem einen Kettenglied nach dem anderen im wesentlichen dadurch erfolgt, daß die an dem
einen Speicherkondensator des einen Kettengliedes vorhandene Ladung nach dem Speicherkondensator
209 710/251
des anderen Kettengliedes übertragen wird. Die Kettenkreise dieser Gattung sind vorzugsweise so angeordnet,
daß sie zyklisch arbeiten. Dadurch wird vermieden, daß eine Ladung auf einem beliebigen
Kondensator so lange bleibt, daß die Größe der Ladung ernsthaft durch Kriechströme beeinflußt wird,
wobei diese Kettenkreise eine besonders vorteilhafte Anwendung bei den sogenannten Umlauf-Informationsspeichern
finden.
Bei der anderen der beiden vorerwähnten Gattungen von Kettenkreisen befindet sich die Triggereinrichtung
eines Kettengliedes nicht nur während der eigentlichen Übertragung des Markierungszustandes
in ihrem gezündeten Zustand, sondern sie bleibt in diesem, um für weitere Übertragungen verfügbar
zu sein. Dabei sind die Kettenglieder so angeordnet, daß bei der Impulsübertragung von dem einen
Kettenglied zu einem unmittelbar benachbarten die vorher gezündete Triggereinrichtung des den Übertragungsimpuls
abgebenden Kettengliedes in ihren Normalzustand zurückgebracht wird. Bei Kettenkreisen
dieser Gattung wird die Ladung, welche anfänglich dem Speicherkondensator eines Kettengliedes
bei Übertragung des Markierungszustandes übermittelt wird, aufrechterhalten, und zwar bis zur
Übertragung des Markierungszustandes von diesem Kettenglied her, vermittels Stromflusses durch die
Triggereinrichtung eines unmittelbar benachbarten Kettengliedes. Kettenkreise dieser Gattung finden besondere
vorteilhafte Anwendungsmöglichkeiten bei den sogenannten »statischen« Verfahren der Informationsspeicherung
(d. h. den Verfahren, bei welchen Information unbegrenzt lange in der gleichen Speicherstellung
oder -stelle eines statischen Speicherkreises gespeichert werden kann).
Die Erfindung soll nunmehr an Hand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnungen ausführlicher
beschrieben werden, und zwar zeigt
Fig. 1 ein Diagramm einer Schaltungsanordnung, welches einen Kettenkreis veranschaulicht, bei welchem
jedes Kettenglied einen Eingangskondensator, eine gasgefüllte Kaltkathodendiode, einen Trockenplatten- oder Kristallgleichrichter und einen Ladewiderstand aufweist und bei welchem die Glieder so
angeschlossen sind, daß sie eine geschlossene Kette oder einen Ring bilden, der einen Ringzähler darstellt,
Fig. 2 eine Abänderung des Kettenkreises gemäß Fig. 1, bei welchem die Trockenplatten- oder Kristallgleichrichter
entfallen,
Fig. 3 eine Abänderung des Kettenkreises gemäß Fig. 1, bei welchem jedes Kettenglied zusätzliche
Elemente aufweist, welche dazu dienen, es dem Kettenkreis unschwer zu ermöglichen, den Wert einer
umlaufenden gespeicherten Ladung innerhalb enger Grenzen aufrechtzuerhalten;
Fig. 4 zeigt eine Abänderung des Kettenkreises gemäß Fig. 1, bei welchem an zwei Steuerimpulsleitungen
übermittelte Impulse dazu dienen, die Zirkulation bzw. den Umlauf einer gespeicherten Ladung
in der Kette hervorzurufen,
Fig. 5 eine Abänderung des Kettenkreises gemäß Fig. 1, bei welchem nach einer einzelnen Steuerimpulsleitung
übermittelte Impulse dazu dienen, den Umlauf einer gespeicherten Ladung in der Kette hervorzurufen,
Fig. 6 ein Schaltdiagramm, welches einen Kettenkreis
darstellt, bei welchem jedes Kettenglied einen Eingangskondensator, eine gasgefüllte Kaltkathodendiode
und einen Trockenplatten- oder Kristallgleichrichter aufweist und bei welchem die Kettenglieder so
angeschlossen sind, daß sie eine geschlossene Kette 5 oder einen Ring bilden, die bzw. der ein Verbundsignalregister
oder einen ähnlichen Informationsspeicher darstellt,
Fig. 7 ein Schaltdiagramm, welches einen Kettenkreis darstellt, bei welchem eine Mehrzahl von
ίο Kettengliedern so angeschlossen sind, daß sie eine
offene Kette bilden, die wie eine Verzögerungsleitung arbeitet (die Kettenkreise der Fig. 1 bis 7 einschließlich
gehören zu der ersten der beiden Gattungen, auf welche bereits hingewiesen worden ist), während
Fig. 8 ein Schaltdiagramm wiedergibt, welches einen Kettenkreis veranschaulicht, der zu der zweiten
der beiden Gattungen gehört. Bei dem Kettenkreis gemäß Fig. 8 ist eine Mehrzahl von Kettengliedern
so angeschlossen, daß eine offene Kette gebildet wird,
welche so eingerichtet ist, daß ein Markierungszustand zufolge von Steuerimpulsen in zwei Impulsleitungen
durch die Kette hindurchgeleitet wird.
In Fig. 1 ist ein Kettenkreis dargestellt, welcher vier Kettenglieder aufweist; es dürfte jedoch für den
Fachmann selbstverständlich sein, daß die in dieser Figur sowie auch in allen anderen Figuren der
Zeichnung gezeigte Anzahl der Kettenglieder nur beispielsmäßig aufzufassen ist. Wie bereits im vorstehenden
ausgeführt, sind die Kettenglieder so angeschlossen, daß sie eine geschlossene Kette oder
einen Ring bilden, welche bzw. welcher einen Ringzähler darstellt, wobei dieser Kettenkreis zur ersten
der vorbeschriebenen Gattungen gehört.
Jedes Kettenglied setzt sich zusammen aus einem Speicherkondensator ICl, IC 2, 1C3 oder IC4,
aus einer gasgefüllten Kaltkathodendiode IDl, ID 2,
ID 3 oder ID 4, aus einem Trockenplatten- oder
Kristallgleichrichter IMRl, IMi?2, IMR3 oder
IMR 4 und aus einem Ladewiderstand IRl, IR 2,
IR3 oder IR4. Alle Speicherkondensatoren haben
die gleiche Kapazität, und alle gasgefüllten Dioden haben ähnliche Charakteristiken. Die gasgefüllte
Diode und der Gleichrichter eines jeden Kettenkreises sind zwischen den einen Anschluß (im nachfolgenden
»erster Anschluß« genannt) des Speicherkondensators des Kettengliedes und den entsprechenden
(ersten) Anschluß des Speicherkondensators des nächstfolgenden Kettengliedes in der geschlossenen
Kette reihengeschaltet, wobei die Anode der Diode mit dem erstgenannten Anschluß verbunden und der
Gleichrichter mit seiner Kathode an den zweitgenannten Anschluß angeschlossen ist, z. B. so angeschaltet
ist, daß ein geringer Widerstand dem Stromfluß von der erstgenannten Klemme her nach
dem zweitgenannten Anschluß hin entgegengesetzt wird. In dieser Figur sind die sogenannten ersten
Anschlüsse der Speicherkondensatoren der Kettenglieder mit ITl, IT 3, IT5 und 1Γ7 bezeichnet,
während die zweiten Anschlüsse dieser Kondensatoren mit 1Γ2, 1Γ4, 1Γ6 und 1Γ8 bezeichnet
sind.
Der Ladewiderstand eines Kettengliedes ist zwischen den zweiten Anschluß des Eingangskondensators
des Kettengliedes und Erde geschaltet. Der erste Anschluß ITl des Eingangsspeicherkondensators
ICl eines bestimmten Kettengliedes in der geschlossenen Kette (im nachfolgenden »erstes Kettenglied
in der Kette« genannt) ist so angeschlossen,
daß eine positive Speicherspannung VST nach ihm
übermittelt werden kann, und zwar eine kurze Zeitspanne lang, um den Kondensator bis zu dieser Spannung
aufzuladen, wodurch das Kettenglied in den Markierungszustand gebracht wird. Die in dieser Figur
gezeigte Vorrichtung zum derartigen Übermitteln einer positiven Speicherspannung ist als rein beispielsmäßig
anzusehen und weist einen Arbeitskontakt ISl auf, welcher zwischen den Anschluß
ITl und einen Anschluß IT9 geschaltet ist, der
seinerseits an eine Quelle für die positive Speicherspannung VST angelegt ist.
Die zweiten Anschlüsse 1Γ2, 1Γ4, IT 6 und
1Γ8 des Speicherkondensators jedes Kettengliedes
sind so angeschlossen, daß während des Abzählens positive Übertragungsimpulse von einer Spannung VP
der Reihe nach an diese Anschlüsse übermittelt werden. Die in der Figur gezeigte Vorrichtung zum derartigen
Übermitteln von positiven Übertragungsimpulsen ist als Beispiel anzusehen und weist einen
Drehschalter 1S2 auf, dessen Schleifkontakt IS2a
mit einem Anschluß ITlO verbunden ist, welcher während des Auszählens an eine Lieferquelle der
positiven Übertragungsimpulsspannung VP angeschlossen
ist. Wenn der Schalter 152 in Betrieb ist, wird sein Schleifkontakt IS 2 α in Pfeilrichtung angetrieben.
Die Werte von VST und VP sind so gehalten,
daß VST geringer als die Zündspannung der gasgefüllten
Dioden ist, daß VST+VP größer als diese
Zündspannung ist und daß VP gleich Vst+Vm ist,
wobei VM die Nennwert-Haltespannung der Dioden darstellt.
Es sei zunächst angenommen, daß die Schaltanordnung fehlerlos arbeitet. Dann läuft der Betrieb
des Kettenkreises (Ringzählers), welcher oben beschrieben wurde, wie folgt ab:
Ein durch die Schließzeit des Kontaktes ISl bemessener
Speicherimpuls lädt den mit seiner ersten Belegung ITl mit der Anode der Diode IDl verbundenen
Speicherkondensator ICl des ersten Gliedes über dessen Ladewiderstand Ii? 1 auf die Spannung
+ VST auf, die kleiner als die Sperrspannung
der Diode bemessen ist. Sobald an die zweite Belegung 1Γ2 des Kondensators ICl über einen Schalter
1S2α aus einer geerdeten Fortschaltestromquelle
eine zusätzliche positive Spannung + Vp gegeben wird, die zusammen mit der Spannung + VST die
Zündspannung erreicht bzw. übersteigt, zündet die Diode IDl und führt einen aus dem Kondensator
ICl herrührenden Strom, der den geerdeten Kondensator 1C2 auflädt. Die Fortschaltespannung + Vp
ist so bemessen, daß sie gleich VST+VM ist, so daß
also Vp größer ist als die Brennspannung VM im
Augenblick des Erlöschens, die nach erfolgter Umladung erreicht wird. Die Fortschalteimpulse +Vp
sind in ihrer Länge so bemessen, daß sie das Erlöschen der Dioden überdauern.
Weil alle Kondensatoren die gleiche Kapazität aufweisen, ist der Spannungsanstieg am Speicherkondensator
1C2 des zweiten Gliedes der Kette gleich dem Spannungsabfall am Speicherkondensator
ICl des ersten Gliedes der Kette. Die Diode IDl erlischt,
wenn keine Spannung größer als VM vorhanden ist, um den Stromfluß durch sie hindurch aufrechtzuerhalten.
Daher gilt, wenn V1 die Spannung am Speicherkondensator ICl des ersten Gliedes der
Kette unmittelbar nach dem Erlöschen dieser Diode ist, und wenn V2 die Spannung am Speicherkondensator
1C2 des zweiten Verbindungskreises der Kette zu dieser Zeit bedeutet, folgende Gleichung:
oder
= VP+ V1- V2
VM) + (VST
V2) - V2
und
V9 =
ST
F1 = O.
Diese Gleichung wurde wie folgt erhalten: VP ist
mit Bedacht so gewählt und bemessen, daß es VST+VM ist. Die Spannung V1 ist gleich VST—V2,
da dann, wenn die Diode IDl (Fig. 1) zündet, der
über sie hinweg fließende Strom bewirkt, daß der Kondensator ICl seine Ladung verliert und der
Kondensator 1C2 eine gleiche Ladungsmenge aufnimmt, was zur Folge hat, daß, da die Kondensatoren
gleiche Kapazitätswerke besitzen, die Span-
ao nungsherabsetzung am Kondensator 1C1 gleich der
Spannungszunahme am Kondensator 1C2 ist. Wenn somit die Spannung am Kondensator ICl von VST
auf F1 abfällt, .während die Spannung am Kondensator
1C2 von Null auf V2 ansteigt, dann ist
ST
oder
V1=V2
V37-V2.
Somit wird durch das Übermitteln des Übertragungsimpulses nach dem zweiten Anschluß 1Γ2
des Speicherkondensators ICl des ersten Gliedes der Kette bewirkt, daß die in diesem Kondensator
gespeicherte Ladung nach dem Speicherkondensator 1C2 des zweiten Kettengliedes der Kette übertragen
wird.
In entsprechender Weise wird dann, wenn kurz nach der Beendigung des eben erwähnten Übertragungsimpulses
ein Übertragungsimpuls nach dem zweiten Anschluß IT4 des Speicherkondensators
1C2 des zweiten Gliedes der Kette übermittelt wird, durch diesen Impuls veranlaßt, daß die in diesem
Kondensator gespeicherte Ladung nach dem Speicherkondensator 1C3 des dritten Gliedes der Kette übertragen
wird usw. Der Gleichrichter IMRl, IMR 2,
IMR 3 oder IMi? 4 eines Kettengliedes dient dazu,
die zugehörige gasgefüllte Diode daran zu hindern, außer der Reihe zu zünden, wobei die Gleichrichterkathode
mit der Anode der gasgefüllten Diode verbunden ist.
Bei einem erfindungsgemäßen Kettenkreis dieser Art tritt eine Regelwirkung auf, welche insbesondere
dann, wenn die gespeicherte Ladung wiederholt in der geschlossenen Kette zum Umlauf gebracht wird,
die gespeicherte Ladung auf dem Nennwert zu halten vermag, und zwar trotz der Kriechströme, welche die
Speicherkondensatoren ungewollt entladen und trotz Abweichungen der Haltespannungen der gasgefüllten
Dioden von ihrem Nennwert. Allgemein tritt diese Regelwirkung auf Grund der Tatsache auf, daß die
Übertragungsimpulsspannung VP in bestimmter Beziehung
zu dem Nennwert VST der Spannung am Speicherkondensator eines Kettengliedes im Markierungszustand
und zu dem Nennwert VM der Haltespannung
der gasgefüllten Diode steht. Wenn beispielsweise die Haltespannung der gasgefüllten Diode
IDl des ersten Kettengliedes der Kette VM+d anstatt
VM beträgt, dann werden die Gleichungen des
7 8
vorangehenden Absatzes unter sonst gleichen Vor- der Abweichung vom Nennwert auf die Hälfte
aussetzungen zu: herabgesetzt worden, wodurch die der Kette eigentümliche
Regelwirkung hinsichtlich der Abweichun- VM + d = Vp + V1 — F2 gen der Haltespannungen der gasgefüllten Dioden
— ry . jl γ λ jl ry —γ\ — γ 5 vom Nennwert deutlich wird.
, ST M st % ζ gs se· femer angenommen, daß auf Grund von
° er Stromverlust oder anderen Ursachen die Spannungen
V2=VST — 0,5d an den Speicherkondensatoren ICl und IC2 des
und ersten und des zweiten Gliedes der Kette zeitlich un-
V1 = 0,5 d. ίο mittelbar vor der Ladungsübertragung zwischen den
Kondensatoren jeweils V37-U1 und — d2 betragen
Dabei wird angenommen, daß die Haltespannung (jeweils anstatt F57- und Null), dann lauten die Gleider
gasgefüllten Diode ID 2 des zweiten Ketten- chungen für den Übertragungsvorgang wie folgt:
gliedes in der Kette den Nennwert VM hat. Beachtet
man außerdem, daß die gespeicherte Ladung von 15 y __ y , y __ y
dem Speicherkondensator 1C2 dieses Kettengliedes μ ρ ι %
her zum Speicherkondensator IC3 des dritten Ket- = (Fst+ Vm) + (F57-- d1~V2~ d2)- V2
tengliedes in der Kette übertragen wird, und setzt °der
man F2 1 als Spannung am Speicherkondensator 1C2 V—V—05d—05d
des zweiten Kettengliedes, wenn die gasgefüllte Diode 20 2 ST ' x ' 2
ID 2 dieses Kettengliedes erloschen ist, so kommt und
man, wenn noch V3 die Spannung am Eingangs- χ/ — —ns j _ n* j
kondensator 1 £3 des dritten Kettengliedes zur glei- Ki ~ ~Ό>~>
di ~~ U'ä Ö2·
chen Zeit bedeutet, zu folgender Gleichung:
_ v 25 Unter Fortführung des gleichen Beispiels und in
M — Vp + "a ~~ "% Betrachtung der Übertragung der gespeicherten La-
= (VST + VM) + (VST — 0,5 d — F3) — F3 dung vom Speicherkondensator 1C2 des zweiten
oder Kettengliedes nach dem Speicherkondensator 1C3
γ = YST — 0,25 d des dritten Kettengliedes lauten die Gleichungen
und ' 30 unter der Annahme, daß die Spannung am Eingangs-
yi= —0 25 rf kondensator 1C3 des dritten Kettengliedes zeitlich
2 ' unmittelbar vor einer solchen Übertragung Null be-
Somit ist bei einer Einzelübertragung die Wirkung trägt, wie folgt:
= (V3T + VM) + (F57- - 0,5 d, - 0,5 rf2 - F3) - F3
F3 = V3T - 0,25 d1 - 0,25 d%
F2i = -0,25 dx - 0,25 d2.
Somit ist bei einer Einzelübertragung die Wirkung überflüssig geworden, weil die vorhergehende Diode
der Abweichungen vom Nullwert auf die Hälfte keine Zündspannung erhält.
herabgesetzt, woraus sich die eigentümliche Regel- In Fig. 3 ist ein Kettenkreis veranschaulicht, welwirkung
der Kette, soweit es sich um Abweichungen eher dem der Fig. 1 ähnlich ist, jedoch mit der Ausvon
den Nennwerten (F57- und Null) an den Ein- 50 nähme, daß jedes Kettenglied einen weiteren Gleichgangskondensatoren
handelt, entnehmen läßt. richter 3MRS, 3Mi?6, 3MRl oder 3Mi?8 aufweist,
Wenn verschiedene Abweichungen vom Nennwert welcher ihm zugeordnet ist und in solcher Richtung
auftreten und eine große Anzahl von Übertragungen bzw. in solchem Sinne zwischen den ersten Anschluß
zu berücksichtigen ist, wird die Regelwirkung sehr des Speicherkondensators des Kettengliedes und Erde
komplex bzw. verwickelt: es hat sich jedoch heraus- 55 geschaltet ist, daß er leitet, um dadurch diesen Angestellt,
daß in der Praxis eine gespeicherte Ladung, Schluß daran zu hindern, daß er negativ in bezug auf
d. h. ein Markierungskriterium, veranlaßt werden das Erdpotential wird, und mit der Ausnahme, daß
kann, in der geschlossenen Kette ohne eine wesent- jedes Kettenglied einen ihm zugehörigen weiteren
liehe Abweichung der Ladung von ihrem Nennwert, Widerstand 3i?5, 3i?6, 3i?7 oder 3i?8 aufweist,
welcher durch die Spannung F57- dargestellt ist, un- 60 Die Schaltkreiselemente 351, 352, 3Dl, 3 D 2,
begrenzt lang umzulaufen. 3 D 3, 3 D 4, 3 C1, 3 C 2, 3 C 3, 3 C 4, 3 MR1, 3 MR 2,
Fig. 2 zeigt eine der Fig. 1 ähnliche geschlossene 3Mi?3, 3Mi?4, 3i?l,3i?2, 3i?3 und 3i?4 entspre-
Kette, jedoch mit dem Unterschied, daß zugleich mit chen jeweils den Elementen 151, 152, IDl, ID 2,
dem Speicherkondensator des zu zündenden Gliedes 1D3, 1D4, ICl, 1C2, 1C3, 1C4, IMRl, 1MR2,
auch noch der des ihm vorhergehenden einen Fort- 65 IMR 3, IMi? 4, Ii? 1, Ii? 2, Ii? 3, Ii? 4 gemäß Fig. 1.
schaltimpuls erhält, nämlich über die in Pfeilrichtung Die Konstanten der Schaltungsanordnung sind so
angetriebenen Schaltarme 252a und 252& eines gehalten, daß auf die Übertragung einer gespeicherten
Drehschalters 252. Hierdurch sind die Gleichrichter Ladung vom Speicherkondensator eines beliebigen
9 10
Gliedes einer Kette nach dem Speicherkondensator und SMRl vorgesehen sind. Bei dieser Art des
des nächstfolgenden Gliedes hin die Spannung des Kettenkreises muß die Anzahl der Kettenglieder eine
ersten Anschlusses des Speicherkondensators des vor- gerade Zahl sein. Die Schaltkreiselemente 551, 5Dl,
angehenden Kettengliedes immer negativ bleiben 5D2, 5D3, 5D4, SCl, SCl, 5C3, 5C4, SMRl,
würde, wenn nicht die Wirkung der Klammer- oder 5 5MR2, 5 MR 3 und 5MR4 entsprechen jeweils den
Signalpegelblockierungsgleichrichter 3MRS, 3 MR 6, Elementen 151, IDl, 1D2,1D3, 1D4, ICl, ICl,
3MRl oder 3MR8 dieses vorangehenden Ketten- 1C3, 1C4, IMRl, IMRl, 1MR3, 1MR4 gemäß
gliedes vorhanden wären. Um dieses Ergebnis auf Fig. 1. Die zweiten Anschlüsse der Speicherkonden-
einfachere Weise zu erhalten, wird jedem Eingangs- satoren der ungeradzahligen Kettenglieder sind an
kondensator (der Wirkung nach) ein Streuwiderstand io Erde angeschlossen, und die zweiten Anschlüsse der
3 R5, 3R6, 3Rl oder 3R8 einer bestimmten Wider- Speicherkondensatoren der geradzahligen Kettenstandshöhe
parallel geschaltet, wobei jedoch die An- glieder sind an eine Gemeinschaftsimpulsleitung 5 P 3
Ordnung dieser Widerstände nicht unbedingt erforder- angeschlossen. Während des Auszählens ist die Gelich
ist. Die Klammergleichrichter 3MR5, 3MR6, meinschaftsimpulsleitung SP3 über einen Impuls-
3MRl und 3Mi?8 ermöglichen es unschwer, den 15 leitungsanschluß 5T13 an eine Impulsquelle ange-Schaltkreis
so anzuordnen, daß der Wert einer in schlossen. Sie arbeitet derart, daß das Potential der
Umlauf versetzten gespeicherten Ladung innerhalb Impulsleitung periodisch unter das Erdpotential abenger
Grenzen aufrechterhalten wird. Bei geeigneten gesenkt und dann auf dieses erhöht wird, um dadurch
Fällen kann diese Form der Schaltungsanordnung da- einen negativen Ubertragungsimpuls einer Größe VP
durch verändert werden, daß die Anzahl der ao zu bilden; nachfolgend wird das Potential der Impuls-Klammergleichrichter
verringert wird, wobei nur leitung über das Erdpotential gehoben und dann einige Kettenglieder mit einem solchen Gleichrichter wieder auf dieses gesenkt, um einen positiven Überversehen
sind. tragungsimpuls der Spannung VP zu bilden. Die posi-
In Fig. 4 ist ein Kettenkreis veranschaulicht, wel- tiven und negativen Übertragungsimpulse können ge-
cher dem Kettenkreis gemäß Fig. 1 ähnlich ist, jedoch 25 sondert für sich vorgesehen sein, oder ein Impulspaar
mit Ausnahme der Verbindungen nach den zweiten kann durch einen zusammengesetzten negativen-posi-
Anschlüssen der Speicherkondensatoren und mit der tiven Kurvenlauf gebildet werden, wie er beispiels-
Ausnahme, daß Klammergleichrichter 4 MR 5,4 MR 6, weise durch Begrenzen einer differenzierten Recht-
4MRl und 4MR8 vorgesehen sind. Im Falle einer eckwelle erzeugt werden kann. Die Übertragung einer
solchen Form eines Kettenkreises muß die Anzahl der 30 gespeicherten Ladung von dem Speicherkondensator
Kettenglieder gerade sein. Die Schaltkreiselemente 5Cl des ersten Gliedes der Kette zu dem Speicher-
451, 4Dl, 4D2, 4D3, 4D4, 4Cl, 4Cl, 4C3, kondensator 5Cl des zweiten Gliedes der Kette er-
4 C 4, 4MRl, 4MR 3, 4MRl, 4 MR 4 entsprechen folgt nach dem Auftreten eines negativen Überjeweils
den Elementen 151, IDl, ID 2, ID3, ID 4, tragungsimpulses am zweiten Anschluß 5Γ4 des zu-ICl,
1C2, 1C3, 1C4, IMRl, 1MR2, 1MR3 und 35 letzt erwähnten Kondensators, die Übertragung einer
1MR4 gemäß Fig. 1. Die zweiten Anschlüsse der gespeicherten Ladung vom Speicherkondensator 5C2
Speicherkondensatoren der ungeradzahligen Ketten- des zweiten Kettengliedes zum Speicherkondensator
glieder sind an eine erste gemeinschaftliche Impuls- 5C3 des dritten Kettengliedes erfolgt nach dem Aufleitung
4Pl angeschaltet, und die zweiten Anschlüsse treten eines positiven Übertragungsimpulses am zweider
Speicherkondensatoren der geradzahligen Ketten- 40 ten Anschluß 5Γ4 des Speicherkondensators 5C2
glieder sind an eine zweite Gemeinschaftsimpuls- des zweiten Kettengliedes usw.
leitung 4P2 angeschaltet. Während des Abzählens Obgleich bis hierhin nur auf eine positive Speichersind
die Gemeinschaftsimpulsleitungen 4Pl und 4P2 spannung Bezug genommen worden ist, kann die Erjeweils
über Impulsleitungsanschlüsse 4 Γ11 und findung gleich vorteilhaft bei der Verwendung einer
4 T12 an Impulsquellen angeschlossen, welche derart 45 negativen Speicherspannung angewandt werden, woausgebildet
sind, daß das Potential einer jeden Im- bei es natürlich in diesem Falle erforderlich ist, alle
pulsleitung periodisch über das Erdpotential hinaus angewandten Gleichrichter und alle verwendeten gaserhöht
und dann auf dieses abgesenkt wird, um einen gefüllten Dioden, wenn diese alle asymmetrisch sind,
positiven Übertragungsimpuls mit der Spannung VP umzupolen.
zu bilden, wobei die Übertragungsimpulse in der 50 Die vorstehend erläuterten Kettenkreise sind in
einen Leitung in den Zwischenräumen zwischen erster Linie zur Anwendung als Ringzähler vorgeden
Übertragungsimpulsen in der anderen Leitung sehen, sie können jedoch auch als Informationsliegen. Speicherregister dienen. Dabei wird die Information
In den erfindungsgemäßen Kettenkreisen, welche durch eine Kombination in bestimmter Weise marbisher
beschrieben worden sind, ist jeder Über- 55 kierter Kettenglieder kenntlich gemacht, und jeder
tragungsimpuls ein positiver Impuls. Die Erfindung Zyklus von Ubertragungsimpulsen dient dann dazu,
kann jedoch alternativ (und in manchen Fällen vor- einen der gespeicherten Information entsprechenden
teilhaft) so zur Anwendung kommen, daß negative Satz von markierten Kettengliedern um einen Schalt-Übertragungsimpulse
verwendet werden, wobei ein schritt entlang der Kette zu verschieben. Erfindungsjeder
solcher Impuls dann so wirkt, als ob er gleich- 60 gemäße Kettenkreise können insbesondere so angesam
eine gespeicherte Ladung von einem Speicher- ordnet werden, daß die Information dadurch regikondensator
des Kettengliedes zu einem anderen striert wird, daß eine Kombination der Kettenglieder
»schiebt«. eines Satzes, welcher aus aufeinanderfolgenden Glie-
In Fig. 5 ist ein Kettenkreis veranschaulicht, wel- dem der Kette besteht, in den Markierungscher
demjenigen gemäß Fig. 1 ähnlich ist, mit Aus- 65 zustand gebracht wird, wie es nunmehr erklärt werden
nähme der Verbindungen nach den zweiten An- soll.
Schlüssen der Speicherkondensatoren und mit der In Fig. 6 wird ein Kettenkreis veranschaulicht, bei
Ausnahme, daß zwei Klammergleichrichter S MR 5 welchem eine Mehrzahl von Kettengliedern so ge-
schaltet ist, daß diese eine geschlossene Kette oder einen Ring bilden, welche bzw. welcher ein Speicherregister
darstellt. Der Kettenkreis gehört zu den ersten der beiden Gattungen, auf welche bereits hingewiesen
worden ist.
Jedes Kettenglied enthält einen Speicherkondensator 6Cl, 6 C 2, 6C3 oder 6C4, eine gasgefüllte
Kaltkathodendiode 6Dl, 6D 2, 6D3 oder 6D4 und
einen Trockenplatten- oder Kristallgleichrichter Glied der Kette bei Betätigung der Kontakte 651a,
6SIb, 6SIc, durch Übermittlung einer positiven
Speicherspannung V$t nach den ersten Anschlüssen
6 Γ1,6 Γ 3 und 6 Γ 5 der Speicherkondensatoren 6 C1,
6C2 und 6C3 dieser Kettenglieder registriert wird.
Dann wird durch das Auftreten eines Übertragungsimpulses am zweiten Anschluß 6Γ6 des Speicherkondensators
6C3 des dritten Kettengliedes die an diesem Kondensator gespeicherte Ladung zum Spei-
6MR1, 6Mi?2, 6MR3 oder 6MR4. Alle Speicher- io cherkondensator 6C4 des vierten Kettengliedes Überkondensatoren
haben die gleiche Kapazität, und alle tragen; durch das Auftreten eines Übertragungsimpul-Dioden
haben
gefüllte Diode
gefüllte Diode
ähnliche Charakteristiken. Die gas- und der Gleichrichter eines jeden
Kettengliedes sind so zwischen den einen Anschluß (im nachfolgenden erster Anschluß genannt) des
Speicherkondensators des Kettengliedes und den entsprechenden (ersten) Anschluß des Speicherkondensators
des nächstfolgenden Gliedes der Kette reihengeschaltet, daß die Übertragung einer positiv gespeicherten
Ladung nach dem zuletzt erwähnten Kondensator, falls erwünscht, erfolgen kann. In der Zeichnung
sind die sogenannten ersten Anschlüsse der Speicherkondensatoren der Kettenglieder mit 6 Tl,
6T3, 6TS und 6Γ7 und die zweiten Anschlüsse
dieser Kondensatoren mit 6Γ2, 6Γ4, 6Γ6 und 6Γ8
bezeichnet.
Diese zweiten Anschlüsse sind jeweils an Impulsleitungen
6P7, 6P6, 6PS, 6PA angeschlossen. Für
den Umlauf einer bestimmten Information in der geses am zweiten Anschluß 6Γ4 des Speicherkondensators
6 C 2 des zweiten Kettengliedes wird die an diesem Kondensator gespeicherte Ladung zum Speicherkondensator
6C3 des dritten Kettengliedes übertragen; durch das Auftreten eines Übertragungsimpulses am zweiten Anschluß 6T2 des Speicherkondensators
6Cl des ersten Kettengliedes wird die an diesem Kondensator gespeicherte Ladung zum
Speicherkondensator 6C2 des zweiten Kettengliedes übertragen usw. Somit wird das eingestellte Signalmuster
kontinuierlich so lange in der geschlossenen Kette im Umlauf gehalten, wie die Übertragungsimpulse zugeführt werden.
Die vorstehend beschriebene Schaltungsanordnung besitzt in Hinsicht auf ihre Anwendung als ein
Speicherregister die bemerkenswerte Eigenschaft, daß dann, wenn der Speicherkondensator des einen
Kettengliedes anfänglich durch die Übermittlung einer
schlossenen Kette sind die Impulsleitungen 6P 4,6P 5, 3° positiven Speicherspannung nach seinem ersten An-6P6
und 6P7 jeweils über Anschlüsse 6T14, 6Γ15, Schluß aufgeladen wird und wenn der Speicherkon-6
T16 und 6 T17 an Impulsquellen geschaltet, welche densator eines anderen Kettengliedes anfänglich durch
derart eingerichtet sind, daß das Potential einer jeden die Übermittlung einer negativen Speicherspannung
Impulsleitung periodisch über das Erdpotential hin- nach seinem ersten Anschluß aufgeladen wird, die
aus erhöht und dann auf dieses abgesenkt wird, um 35 Übertragungsimpulse bei geeigneten gasgefüllten Dioden
und Schaltkreiskonstanten derart wirken, daß die beiden gespeicherten Ladungen in entgegengesetzten
Richtungen in der geschlossenen Kette in Umlauf gebracht werden. Die beiden Ladungen kön-
gliedern der Reihe nach übermittelt werden, und zwar 40 nen im Effekt aneinander gleichsam vorbeilaufen bzw.
in der folgenden Reihenfolge: Letztes Glied in der sich begegnen, weil bei einer Übertragung von einem
positiv geladenen Eingangskondensator nach einem
einen positiven Übertragungsimpuls mit der Spannung VP zu bilden, wobei die Übertragungsimpulse
in den verschiedenen Impulsleitungen zeitlich so gestaffelt sind, daß die Übertragungsimpulse den Ketten-
Kette, vorletztes Glied in der Kette usw. Bei dieser Form des Registers muß die Anzahl der Elemente,
aus welchen sich ein Signalmuster der Information zusammensetzt, mindestens eins weniger als die Anzahl
der Kettenglieder betragen. Somit muß in der veranschaulichten Kettenkreisanordnung die Anzahl
der Signalelemente, aus welchen sich ein Signalmuster zusammensetzt, drei oder weniger betragen.
Um die Arbeitsweise zu erklären, sei also der Fall eines Dreielementmusters als Beispiel angenommen.
Die in der Figur gezeigte Vorrichtung für das anfängliche Registrieren eines Signalmusters der Information
in den Kettengliedern weist vier Arbeitskontakte auf, welche unabhängig voneinander betätigt werden
können. Diese Kontakte sind der Kontakt 6SIa, welcher
zwischen die Anschlüsse 6Π und 6Γ9 geschaltet
ist, von denen letzterer seinerseits mit einer Quelle der positiven Speicherspannung VST verbunden ist,
ein Kontakt 6SIb, der zwischen den Anschluß 6Γ3
und 6T9 geschaltet ist, ein zwischen den Anschluß
6TS und den Anschluß 6Γ9 geschalteter Kontakt
6SIc und ein Kontakt 6SId, welcher zwischen die
Anschlüsse 6Γ7 und 6Γ9 geschaltet ist.
Es sei nunmehr angenommen, daß ein Signalmuster, welches beispielsweise drei aufeinanderfolgende
Markierungskriterien aufweist, zunächst anfänglich in dem ersten, dem zweiten und dem dritten
negativ geladenen Eingangskondensator der erstere negativ geladen und der letztere positiv geladen bleibt.
Wenn die beiden Ladungen aneinander vorbeilaufen bzw. sich begegnen, werden die gespeicherten Ladungen
verringert, jedoch werden sie durch die dem Schaltkreis eigentümliche Regelwirkung während des
weiteren Umlaufs wieder aufgebaut. Die Umlaufgeschwindigkeit der gespeicherten Ladung, die der
positiven Speicherspannung entspricht, ist geringer als die der gespeicherten Ladung, die der negativen
Speicherspannung entspricht. Wenn die Schaltungsanordnung jedoch dahingehend abgeändert wird, daß
sie nur zwei Impulsleitungen aufweist, welche den Impulsleitungen des vorher mit Hinweis auf Fig. 4
beschriebenen Kettenkreises entsprechen, dann findet der Umlauf der beiden gespeicherten Ladungen in
entgegengesetzten Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit statt.
Die spezielle Form des Registers gemäß Fig. 6 erfordert so viele Impulsleitungen, wie Kettenglieder
vorhanden sind.
Eine geringere Anzahl von Impulsleitungen kann dadurch erreicht werden, daß die Kettenglieder zu Gruppen vereint und daß entsprechende Kettenglieder in den verschiedenen Gruppen an eine gemeinschaftliche Impulsleitung angeschlossen werden. Im vor-
Eine geringere Anzahl von Impulsleitungen kann dadurch erreicht werden, daß die Kettenglieder zu Gruppen vereint und daß entsprechende Kettenglieder in den verschiedenen Gruppen an eine gemeinschaftliche Impulsleitung angeschlossen werden. Im vor-
aufweist, welchem ein positiver Impuls übermittelt wird, um dadurch die Triode dann zu zünden, wenn
ein Markierungszustand in die Kette eingeführt werden soll. Zusätzlich zum Anschluß 7 T 20 enthält dieser
Eingangskreis einen Kondensator 7 C 6, einen Widerstand 7 R 6 und einen Anschluß 7 T18, welcher
an eine Quelle einer geeigneten gleichbleibenden positiven Vorspannung angeschlossen ist. Die Anode der
Triode ist mit einem Anschluß 7 T12 A verbunden,
toren des vierten und des achten Kettengliedes mit einer ersten gemeinschaftlichen Impulsleitung verbunden
sind, die zweiten Anschlüsse der Speicherkondensatoren des dritten und des siebenten Kettengliedes
mit einer zweiten gemeinschaftlichen Impulsleitung verbunden sind usw.
In Fig. 7 ist ein Kettenkreis veranschaulicht, bei welchem eine Mehrzahl von Kettengliedern eine nicht
liegenden Falle muß die Anzahl der Signalelemente,
die ein Signalmuster bzw. Verbundsignal bilden, geringer sein als die Anzahl der Kettenglieder, wobei
die Differenz mindestens gleich der Anzahl der
Gruppen ist. Ein Registerkreis, welcher für das Speichern von Signalmustern aus sechs Elementen eingerichtet ist, kann beispielsweise acht Kettenglieder
aufweisen, wobei das erste, das zweite, das dritte und
das vierte Glied der Kette die eine Gruppe und die
restlichen Kettenglieder die andere Gruppe bilden, io welcher entweder an die gleiche Quelle der positiven wobei die zweiten Anschlüsse der Speicherkondensa- Impulse, wie die zweite Impulsleitung 7 P 2, oder an
die ein Signalmuster bzw. Verbundsignal bilden, geringer sein als die Anzahl der Kettenglieder, wobei
die Differenz mindestens gleich der Anzahl der
Gruppen ist. Ein Registerkreis, welcher für das Speichern von Signalmustern aus sechs Elementen eingerichtet ist, kann beispielsweise acht Kettenglieder
aufweisen, wobei das erste, das zweite, das dritte und
das vierte Glied der Kette die eine Gruppe und die
restlichen Kettenglieder die andere Gruppe bilden, io welcher entweder an die gleiche Quelle der positiven wobei die zweiten Anschlüsse der Speicherkondensa- Impulse, wie die zweite Impulsleitung 7 P 2, oder an
eine von deren Impulsen synchronisierte Quelle von positiven Impulsen angeschlossen ist. Die Kathode
der Triode ist über einen Reihenstromkreis geerdet, 15 welcher einen Kathodenwiderstand 7 R 8 und einen
Kathodengleichrichter TMR 8 aufweist. Sie ist ferner
an den ersten Anschluß 7 Π des Speicherkondensators 7Cl des ersten Verbindungskreises über einen
Eingangsgleichrichter 7 MR 6 angeschlossen, wobei
geschlossene, d.h. offene Kette bildet, die so ange- 20 sowohl der Kathodengleichrichter 7MR8 als auch
ordnet ist, daß eine positive Ladung, welche durch der Eingangsgleichrichter 7MR 6 mit ihren Anoden
eine Eingangsstufe dem Speicherkondensator des an die Diodenkathode angeschlossen sind,
ersten Gliedes der Kette übermittelt wird, entlang der Die gasgefüllte Diode 7 Ό 5 und der Gleichrichter
ersten Gliedes der Kette übermittelt wird, entlang der Die gasgefüllte Diode 7 Ό 5 und der Gleichrichter
Kette zu einem nicht angepaßten Abschlußglied am 7 MR 5 des letzten Kettengliedes sowie ein Abschlußanderen
Ende übertragen wird. Infolge der Nicht- 25 widerstand 7 R 9 sind zwischen dem ersten Anschluß
anpassung entsteht dort eine negative Ladung, die 7T9 des Speicherkondensators 7C5 des Verbinvom
Speicherkondensator des letzten Kettengliedes dungskreises und Erde reihengeschaltet, wobei die
die Kette entlang zum Speicherkondensator des ersten Diode mit ihrer Anode an den Anschluß 7Γ9 und
Gliedes rückübertragen wird, woraufhin sie durch die der Gleichrichter mit seiner Anode an die Dioden-Eingangsstufe
in eine positive Ladung umgewandelt 30 kathode geschaltet ist. Die gemeinschaftlichen Imwird
und wieder die Kette entlang zum nicht ange- pulsleitungen7Pl und 7P2 sind jeweils über Impaßten
Abschlußglied übermittelt wird, usw. pulsleitungsanschlüsse7Tll und 7 Γ12 an Impuls-
Dieser Kettenkreis arbeitet demnach wie eine Ver- quellen angeschlossen, welche derart vorgesehen sind,
zögerungsleitung. Er gehört zu der ersten der beiden daß das Potential jeder Impulsleitung periodisch über
Gattungen, auf welche bereits Bezug genommen 35 das Erdpotential hinaus erhöht und auf dieses geworden
ist, und hat eine ungeradzahlige Anzahl von senkt wird, um dadurch einen positiven Über-Kettenglied'ern.
Jedes Kettenglied enthält einen Spei- tragungsimpuls der Spannung VP zu bilden, wobei die
cherkondensator 7Cl, 7 C 2, 7 C 3, 7C4 oder 7C5, Übertragungsimpulse an der einen Leitung in den
eine gasgefüllte Kaltkathodendiode 7Dl, 7 D 2, 7 D 3, Intervallen zwischen den Übertragungsimpulsen an
7D4 oder 7D5 und einen Gleichrichter 7Mi? 1, 40 der anderen Leitung liegen. Ein Ausgangskreis ent-7MR2, 7MR3,
7MR4 oder 7MR5. Alle Speicher- hält einen Ausgangsgleichrichter 7MR7, einen Auskondensatoren
haben die gleiche Kapazität, und alle gangswiderstand7i?7 und einen Ausgangsanschluß
gasgefüllten Dioden haben ähnliche Charakteristiken. 7 T19.
Mit Ausnahme des letzten Kettengliedes sind die gas- Die Arbeitsweise des Kettenkreises gemäß Fig. 7
gefüllten Dioden und der Gleichrichter jedes Ketten- 45 geht wie folgt vor sich: Wenn die Triode V zündet,
gliedes zwischen den einen Anschluß (im nachfolgen- und zwar auf die Übermittlung eines positiven Imden
der erste Anschluß genannt) eines der Speicher- pulses nach dem Anschluß 7 Γ 20 hin (es sei darauf
kondensatoren und den ersten Anschluß des Speicher- hingewiesen, daß ein solches Zünden nur während
kondensators des nächstfolgenden Gliedes der Kette eines positiven Impulses am Anschluß 7 T12 A und
reihengeschaltet, wobei die Diode mit ihrer Anode 50 daher nur während eines Übertragungsimpulses an
an den erstgenannten (ersten) Anschluß und der Gleichrichter mit seiner Kathode an den zweitgenannten
(ersten) Anschluß angeschlossen sind. In dieser Figur sind die genannten ersten Anschlüsse der
der zweiten Impulsleitung 7P2 stattfinden kann), wird dem Eingangsspeicherkondensator 7Cl des
ersten Kettengliedes eine positive Ladung übermittelt, durch welche er bis zur Spannung VST aufgeladen
Speicherkondensatoren mit 7Tl, 7T3, 7T5, 7T7 55 wird, und zwar durch das Fließen eines Ladestromes
und 7 Γ 9 und die zweiten Anschlüsse dieser Konden- über den Eingangsgleichrichter 7Mi? 6. Die positive
satoren mit 7Γ2, 7Γ4, 7T6, 7T8 und 7Γ10 be- Ladung wird durch die aufeinanderfolgenden Überzeichnet,
tragungsimpulse an den ersten und zweiten Impuls-Die zweiten Anschlüsse 7Γ2, 7Γ6 und 7Γ10 der leitungen 7Pl und 7P2 die Kette entlanggeleitet und
un- 60 erreicht schließlich den Speicherkondensator 7C5
des letzten Kettengliedes. Der nächste Übertragungsimpuls an der ersten Impulsleitung 7Pl ruft das Zünden
der gasgefüllten Diode 7 D 5 des letzten Kettengliedes hervor. Weil dort kein Kondensator vorhanpulsleitung7P2
verbunden sind. Die Eingangsstufe 65 den ist, der die positive Ladung vom Speicherkondenenthält
eine gasgefüllte Kaltkathodentriode V. Die sator des letzten Kettengliedes aufnimmt, wird auf die
Auslöseelektrode der Triode V ist an einen Eingangs- Beendigung dieses zuletzt erwähnten Impulses hin
kreis angeschaltet, welcher einen Anschluß 7 Γ 20 dieser Kondensator negativ aufgeladen. Die negative
Speicherkondensatoren 7Cl, 7C3, 7C5 der
geradzahligen Kettenglieder sind mit einer ersten Impulsleitung 7Pl verbunden, während die zweiten Anschlüsse 7T 4 und 7T8 der restlichen Speicherkondensatoren 7C2 und 7C4 mit einer zweiten Im-
geradzahligen Kettenglieder sind mit einer ersten Impulsleitung 7Pl verbunden, während die zweiten Anschlüsse 7T 4 und 7T8 der restlichen Speicherkondensatoren 7C2 und 7C4 mit einer zweiten Im-
Ladung wird dann durch aufeinanderfolgende Übertragungsimpulse an der zweiten und an der ersten
Impulsleitung 7P2 und 7Pl die Kette entlang rückübertragen und erreicht schließlich den Eingangsspeicherkondensator
7Cl des ersten Kettengliedes.
Der nächste positive Impuls am Anschluß 7 T12 A
(welcher mit dem nächsten Übertragungsimpuls an der zweiten Impulsleitung 7 P 2 übereinstimmt) ruft
das Zünden der Triode V hervor, und zwar dadurch,
einer Störung im Betrieb der Schaltungsanordnung käme. Ein Impulsausgang kann vom Ausgangsanschluß 7 Γ19 des vorerwähnten Ausgangskreises
abgeleitet werden.
In Fig. 8 ist ein Kettenkreis veranschaulicht, welcher eine Mehrzahl von Kettengliedern aufweist, die
so geschaltet sind, daß sie eine offene Kette bilden, welche so eingerichtet ist, daß ein Markierungs-
8 W 2, 8W3, 8W4 oder 8W5 jedes Kettengliedes,
und zwar mit Ausnahme des ersten, ist mit der Kathode der gasgefüllten Diode des unmittelbar vorangehenden Kettengliedes der Kette verbunden. Die
5 zweiten Anschlüsse 8T2, 8Γ6 und 8T10 der Eingangskondensatoren
8Cl, 8C3 und 8C5 der ungeradzahligen Kettenglieder sind mit einer ersten Impulsleitung
8Pl verbunden, während die zweiten Anschlüsse 8Γ4 und 8Γ8 der restlichen Eingangsdaß
die Kathode dieser Röhre jetzt, bedingt durch i0 kondensatoren 8C2 und 8C4 an eine zweite Impulsdie
negative Ladung am Eingangsspeicherkonden- leitung 8 P 2 angeschlossen sind. Jede Impulsleitung
sator7Cl des ersten Kettengliedes, negativ ist. Die- ist über einen Steuerwiderstand 8All oder 8i?12
ses Zünden der Triode V veranlaßt wieder, daß dem geerdet. Ein Wechselkontakt bzw. Umschaltkontakt
Eingangsspeicherkondensator 7Cl des ersten Ketten- 8TR eines Übertragungsrelais (dessenWicklung nicht
gliedes eine positive Ladung übermittelt wird, und 15 gezeigt ist) dient dazu, die positive Anodenspannungsder
ganze Vorgang läuft wiederholt ab. Es kann leitung 8 HT während der Zeitspannen, in welchen
Vorsorge getroffen werden, daß verschiedene Mar- das Relais unbetätigt ist, an die zweite Impulsleitung
kierungskriterien in die Kette eingeführt werden 8P2 und die positive Anodenspannungsleitung 8HT
können, wobei diese Markierungskriterien aneinander während der Zeitspannen, in welchen das Relais bevorbeilaufen
bzw. sich begegnen, ohne sich dadurch ao tätigt wird, an die erste Impulsleitung 8Pl anzuin
einem solchen Ausmaß zu beeinflussen, daß es zu schließen.
Die Arbeitsweise des Kettenkreises gemäß Fig. 8 soll im nachfolgenden näher erläutert werden. Die
Schaltzustände, welche zeitlich unmittelbar vor der 25 Einführung einer Markierung in die Kette, nachdem
der Kettenkreis in Betrieb genommen worden ist, auftreten, sind derart, daß eine positive Anodenspannung
VnT, welche geringer als die Zündspannung der
gasgefüllten Dioden, aber größer als die Haltespan-
kriterium die Kette entlang zufolge von auf zwei Im- 30 nung VM dieser Dioden ist, an der positiven Anodenpulsleitungen
auftretenden Schiebeimpulsen über- Spannungsleitung 8 HT auftritt, daß sich keine der
tragen wird. Der Kettenkreis gehört zu der zweiten gasgefüllten Dioden im Leitzustand befindet, und daß
der bereits beschriebenen Gattungen. Jedes Ketten- das Übertragungsrelais unbetätigt ist. Die Einführung
glied enthält einen Eingangskondensator 8Cl, 8 C 2, einer Markierung wird durch das Übermitteln einer
8C3, 8C4 oder 8C5, eine gasgefüllte Kaltkathoden- 35 positiven Eingangsspannung eines Wertes VHT—VM
diode 8 Dl, 8D2,8D3,8D4 oder 8 D 5, vier Gleich- zur Eingangsader 8Wl des ersten Kettengliedes der
richter und zwei Widerstände. Kette bewirkt. Auf eine solche Übermittlung hin wird
Es soll zunächst auf jedes Kettenglied einzeln Be- der Eingangskondensator 8Cl des ersten Kettenzug
genommen werden. Der erste Anschluß 8Tl, gliedes über den Eingangswiderstand 8R6 dieses
8 Γ3, 8Γ5, 8T7od&r8T9 des Speicherkondensators 40 Kettengliedes bis zur Spannung VHT—VM aufgeladen,
ist über einen ersten Gleichrichter 8 MR1, 8 Mi? 2, welcher Ladezustand eines Eingangskondensators das
8 Mi? 3, 8 MR 4 oder 8 Mi? 5 an die Anode der gas- Markierungskriterium darstellt. Die in der Figur gegefüllten
Diode angeschaltet, wobei der Gleichrichter zeigte Anordnung zum Übermitteln einer positiven
mit seiner Kathode an die Diodenanode angelegt ist. Eingangsspannung eines Wertes VHT—VM zur Ader
Die Anode der gasgefüllten Diode ist über einen 45 8Wl ist nur als Beispiel zu werten und weist einen
zweiten Gleichrichter 8MR6, 8Mi?7, 8Mi?8, Arbeitskontakt 851 und eine Batterie 8B der erfor-8
MR 9 oder 8 MR10 an eine positive Hochspan- derlichen Spannung auf. Solange der Eingangsnungsleitung
8HT angeschlossen, wobei die Gleich- kondensator 8Cl des ersten Kettengliedes bei der
richter natürlich mit ihren Anoden an die Leitung Spannung VHT—VM aufgeladen und das Über-
8HT angelegt sind. Die Kathode der gasgefüllten 50 tragungsrelais unbetätigt bleibt, ist der erste Gleich-Diode
ist über einen Kathodenwiderstand 8i? 1,8i? 2, richter 8Mi? 1 des ersten Kettengliedes bis zu seinem
8i?3, 8i?4 oder 8i?5 und einen dritten Gleichrichter
8Mi? 11, 8Mi? 13, 8Mi? 12, 8Mi? 14 oder
8 Mi? 15 in Parallelschaltung geerdet, wobei der
Gleichrichter mit seiner Anode geerdet ist. Der erste 55
Anschluß des Speicherkondensators ist über parallel
geschaltete Eingangswiderstände 8i?6, 8i?7, 8i?8,
8i?9 oder 8i?10 und einen vierten Gleichrichter
8MR16, 8Mi? 17, 8Mi? 18, 8MR19 oder 8MR20
8 Mi? 15 in Parallelschaltung geerdet, wobei der
Gleichrichter mit seiner Anode geerdet ist. Der erste 55
Anschluß des Speicherkondensators ist über parallel
geschaltete Eingangswiderstände 8i?6, 8i?7, 8i?8,
8i?9 oder 8i?10 und einen vierten Gleichrichter
8MR16, 8Mi? 17, 8Mi? 18, 8MR19 oder 8MR20
an eine Eingangsader 8Wl, 8W2, 8W3, 8W4 oder 60 von der Quelle der positiven Eingangsspannung des
8 W 5 des Kettengliedes angeschlossen, wobei der Wertes von VHT—VM abgeschaltet. Auf diesen Vorvierte
Gleichrichter mit seiner Kathode an die Ein- gang des Übertragungsrelais hin wird das Potential
gangsader angeschaltet ist. Die Zuleitung 8 HT ist mit des zweiten Anschlusses 8 T 2 des Speicherkondendem
positiven Anschluß einer geeigneten positiven satörs8Cl des ersten Kettengliedes auf F/^ Volt
Anodenspannungslieferquelle über einen Anoden- 65 positiv gesteigert. Folglich steigt das Potential des
spannungszuleitungsanschluß 8 Γ 20 verbunden. ersten Anschlusses 8 Γ1 des Speicherkondensators
Es sei nunmehr auf den Kettenkreis im allge- 8Cl zeitweise auf 2VHT— VM Volt positiv an, wobei
meinen Bezug genommen. Die Eingangsader 8FTl, es dadurch den ersten Gleichrichter 8 MR1 des er
nichtleitenden Zustand vorgespannt, und die gasgefillte
Diode 8Dl dieses Kettengliedes verbleibt in ihrem nichtleitenden Zustand.
Zeitlich unmittelbar vor der Betätigung des Übertragungsrelais,
um die Übertragung des Markierungskriteriums von dem ersten Kettenglied nach dem
zweiten Kettenglied der Kette in die Wege zu leiten, wird die Eingangsader 8Wl des ersten Kettengliedes
sten Kettengliedes in seinen Leitzustand bringt, die gasgefüllte Diode 8Dl dieses Kettengliedes zum
Zünden veranlaßt und den aufgeladenen Speicherkondensator 8Cl entlädt.
Während des Entladens dieses Kondensators wird der zweite Gleichrichter 8Mi? 6 des ersten Kettengliedes
bis zu seinem nichtleitenden Zustand vorgespannt, die Entladung des Kondensators ist jedoch
schnell bewirkt, und dann wird die gasgefüllte Diode 8Dl in ihrem leitenden Zustand dadurch gehalten,
daß Strom durch diesen zweiten Gleichrichter fließt. Aus dem Zünden der gasgefüllten Diode 8Dl des
ersten Kettengliedes ergibt sich, daß die Kathode dieser Diode ein Potential VHT —FM Volt positiv annimmt,
und folglich ist der Eingangskondensator 8C2 des zweiten Kettengliedes über den Eingangswiderstand
8 R 7 des zweiten Kettengliedes bis zu der Spannung VHT—VM aufgeladen. Somit hat die Betätigung
des Übertragungsrelais die Übertragung des Markierungskriteriums vom ersten Kettenglied zum
zweiten Kettenglied der Kette in die Wege geleitet. Es sei darauf hingewiesen, daß bis zur weiteren
Übertragung die gasgefüllte Diode 8Dl des ersten Kettengliedes in ihrem leitenden Zustand bleibt und
die Ladung am Eingangskondensator 8 C 2 des zweiten Kettengliedes bei dem vollen Wert von VHT—VM
Volt aufrechterhält.
Auf das nachfolgende Freigeben des Übertragungsrelais hin wird das Potential des zweiten Anschlusses
8T2 des Eingangsspeicherkondensators 8Cl des ersten
Kettengliedes bis etwa auf Erdpotential abgesenkt, während das Potential des zweiten Anschlusses
8Γ4 des Speicherkondensators 8C2 des zweiten
Kettengliedes bis auf F/frVolt positiv erhöht wird.
Folglich erhöht sich das Potential des ersten An-Schlusses 8T3 des Speicherkondensators 8C2 des
zweiten Kettengliedes bis auf 2V111--VMVolt positiv,
woraus sich ergibt, daß, auf Grund der durch den vierten Gleichrichter 8 MR17 des zweiten Kettengliedes
hervorgerufenen Kopplung, das Potential der Kathode der gasgefüllten Diode 8Dl des ersten
Kettengliedes sich um etwa den gleichen Wert erhöht, so daß diese Diode erlischt.
Aus vorstehender Beschreibung ist zu entnehmen, daß eine weitere Auswirkung der Potentialerhöhung
am ersten Anschluß 8 Γ 3 des Speicherkondensators 8C2 des zweiten Kettengliedes bis auf 2VHT—VM
Volt positiv darin besteht, daß die gasgefüllte Diode 8D2 dieses Kettengliedes zündet. Der Stromfluß
durch den vierten Gleichrichter 8 Mi? 17 des zweiten
Kettengliedes bringt schnell den ersten Anschluß 8 Γ 3 des Speicherkondensators 8 C 2 dieses Kettengliedes
bis auf etwa Erdpotential. Der erste Gleichrichter 8 MR 2 des zweiten Kettengliedes wird schnell
bis zu seinem nichtleitenden Zustand vorgespannt, wobei die gasgefüllte Diode 8D2 dieses Kettengliedes
dann infolge des Stromflusses durch den zweiten Gleichrichter 8 MR 7 dieses Kettengliedes in ihrem
leitenden Zustand gehalten wird. Es ergibt sich aus dem Zünden der erwähnten gasgefüllten Diode, daß
der Speicherkondensator 8C3 des dritten Kettengliedes
bis zur Spannung VHT—VM aufgeladen wird.
Somit wird durch das Freigeben bzw. Auslösen des Übertragungsrelais die Übertragung des Markierungskriteriums vom zweiten Kettenglied zum dritten
Kettenglied in die Wege geleitet. Die Wiederbetätigung des Übertragungsrelais verursacht dann die weitere
Übertragung.
Der dritte Gleichrichter 8Mi? 11,8Mi? 12,8Mi? 13,
8Mi? 14 oder 8Mi? 15 eines jeden Kettengliedes dient dazu, die Kathode der gasgefüllten Diode des Verbindungskreises
daran zu hindern, in den negativen Bereich zu kommen, wenn das Potential des zweiten
Anschlusses des Speicherkondensators des unmittelbar darauffolgenden Kettengliedes durch die Betätigung
oder das Freigeben (je nachdem was der Fall ist) des Übertragungsrelais von VHT bis etwa auf Erdpotential
abgesenkt wird. Der jetzt beschriebene Kettenkreis ist in der Lage, das Markierungskriterium in abwechselnden
Kettengliedern zusammenwirkend aufrechtzuerhalten, und er kann deshalb als ein Verbundsignalregister
oder als ähnlicher Informationsspeicher verwendet werden. Ein Ausgang kann von der Kathode
der gasgefüllten Diode 8D5 des letzten Kettengliedes
der Kette abgeleitet werden. In der Figur ist ein geeigneter Ausgangskreis dargestellt, welcher
einen Ausgangsgleichrichter 8 MR 21, einen Ausgangswiderstand 8i?13 und einen Ausgangsanschluß
Γ19 aufweist.
Claims (8)
1. Schaltungsanordnung für eine elektronische Zähl- oder Speicherkette, insbesondere für nachrichtentechnische
Anlagen zur Übertragung zu speichernder Kennzeichen von Glied zu Glied längs der Kette mit mehreren gleichartigen, je
einen Kondensator und eine Diode mit fallender Stromspannungskennlinie enthaltenden Gliedern,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Glied einen Speicherkondensator (ICl, 1C2 bis IC4) enthält,
in den über einen Ladesteuerkreis (Ii? 1, Ii? 2 bis Ii? 4) das jeweils zu behandelnde Kennzeichen
eingespeichert wird und dessen erste Belegung (ITl, IT3 bis IT7) mittel- oder unmittelbar
mit einer Elektrode (z. B. mit der Anode) der Koppeldiode (IDl, ID2 bis ID4)
verbunden ist, deren andere Elektrode (z. B. die Kathode) mit dem Eingang des nachfolgenden
Gliedes verbunden ist, und daß den zweiten Belegungen (IT2, IT4 bis IT8) zumindest abwechselnder
Speicherkondensatoren der Reihe (z. B. durch den Drehschalter 152) Übertragungsimpulse (z.B. + Vn) übermittelt werden, deren
Spannung jeweils sowohl im Vorzeichen als auch in der Höhe so bemessen ist, daß sie zusammen
mit der Spannung (+VST) des im Kondensator
gespeicherten Kennzeichens die entsprechende Diode zum Zünden bringt, so daß die dem Kennzeichen
entsprechende Ladung über die gezündete Diode durch den Fortschalteimpuls (+Vp) in den
Speicherkondensator des folgenden Gliedes geschoben wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherstellung der
Verschiebungsrichtung ein entsprechend gepolter Gleichrichter (IMRl, IMi? 2 bis IMi? 4) in dem
Schiebestromkreis angeordnet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei welcher die Kettenglieder in Form einer geschlossenen
Kette miteinander verbunden sind und bei welcher insgesamt eine geradzahlige Anzahl von
Kettengliedern vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Anschlüsse bzw. Belegungen
der Eingangskondensatoren (beispiels-
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weise 4Cl, 4C3 in Fig. 4) der ungeradzahligen Kettenglieder an eine Gemeinschaftsimpulsleitung
(beispielsweise 4Pl in Fig. 4) angeschlossen sind und daß die zweiten Anschlüsse bzw. Belegungen
der Eingangskondensatoren (beispielsweise 4 C 2, 4C4 in Fig. 4) der geradzahligen Kettenglieder
an eine andere Gemeinschaftsimpulsleitung (beispielsweise 4P2 in Fig. 4) angeschlossen sind und
daß jede der beiden Gemeinschaftsimpulsleitungen eine Leitung ist, deren Potential für den Umlauf
eines Markierungszustandes in der geschlossenen Kette und während desselben periodisch in der
einen Richtung von einem Bezugspotential her wechselt und dann auf dieses zurückgebracht
wird, um einen Übertragungsimpuls einer Übertragungsspannung nach den Eingangskondensatoranschlüssen,
welche an die Leitung angeschlossen sind, zu übermitteln, und daß die Anordnung
so getroffen ist, daß die Übertragungsimpulse in der einen Gemeinschaftsimpulsleitung
in den Intervallen zwischen den Übertragungsimpulsen an der anderen Gemeinschaftsimpulsleitung
auftreten.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei welcher die Kettenglieder in Form einer geschlossenen
Kette verbunden sind und bei welcher insgesamt eine geradzahlige Anzahl von Kettengliedern
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Anschluß des Eingangskondensators
(beispielsweise SC2 oder 5C4 in Fig. 5)
jedes zweiten Kettengliedes an eine einzelne Gemeinschaftsimpulsleitung (beispielsweise SP 3 in
Fig. 5) angeschlossen ist und daß die zweiten Anschlüsse der Eingangskondensatoren (beispielsweise
5Cl, 5C3 in Fig. 5) der restlichen Kettenglieder an einen Punkt angeschlossen sind, welcher
auf einem Bezugspotential gehalten wird, und daß die einzelne Gemeinschaftsimpulsleitung
eine Leitung ist, deren Potential für den Umlauf des Markierungszustandes in der geschlossenen
Kette und während desselben periodisch zuerst in der einen Richtung von einem Bezugspotential
her wechselt und dann auf dieses zurückgebracht wird, um Übertragungsimpulse des einen Vorzeichens
einer Übertragungsspannung nach den Eingangskondensatoranschlüssen, welche an die
Leitung angeschlossen sind, zu übermitteln, und danach in der anderen Richtung von dem Bezugspotential her wechselt und dann auf dieses zurückgebracht
wird, um einen Übertragungsimpuls des entgegengesetzten Vorzeichens einer Übertragungsspannung nach den Eingangskondensatoranschlüssen,
welche an die Leitung angeschlossen sind, zu übermitteln.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei welcher die Kettenglieder in Form einer geschlossenen
Kette verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Anschlüsse der Eingangskondensatoren
der Kettenglieder an verschiedene Impulsleitungen (beispielsweise 6 P 4,
6P5, 6P6, 6P7 in Fig. 6) angeschlossen sind
und daß jede dieser Impulsleitungen eine Leitung ist, deren Potential für den Umlauf des Markierungszustandes
in der geschlossenen Kette und während desselben periodisch in der einen Riehrung
von einem Bezugspotential her wechselt und dann auf dieses zurückgebracht wird, um einen
Übertragungsimpuls einer Ubertragungsspannung nach dem Eingangskondensatoranschluß, welcher
an die Leitung angeschlossen ist, zu übermitteln, und daß die Anordnung so getroffen ist, daß die
Übertragungsimpulse an den verschiedenen Impulsleitungen so zeitlich gestaffelt sind, daß Übertragungsimpulse
der Reihe nach den Kettengliedern übermittelt werden, wobei die Kettenglieder der Reihe nach in einer geeigneten Richtung
belegt werden.
6. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eines der Kettenglieder mit einem Klammergleichrichter (beispielsweise
3 MR 5 in Fig. 3) versehen ist, welcher zwischen den ersten vom Übertragungsimpulseingang
abgelegenen Anschluß des Eingangskondensators des Verbindüngskreises und einem Punkt,
welcher auf einem festen Potential gehalten wird,
geschaltet ist und welcher dazu dient, die Reichweite zu begrenzen, innerhalb derer das Potential
dieses Emgangskondensatoranschlusses während des Betriebs des Kettenkreises variiert.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei welcher die Kettenglieder in Form einer offenen
Kette verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Kettenglied in der Kette mit einer
Eingangsstufe (beispielsweise V in Fig. 7) verbunden ist, und das letzte Kettenglied in der Kette
mit einem nicht angepaßten Abschlußglied (beispielsweise 71? 9 in Fig. 7) verbunden ist, derart,
daß die Eingangsstufe und das nicht angepaßte Abschlußglied es ermöglichen, daß Übertragungsimpulse, welche auf die zweiten Anschlüsse der
Einlaßkondensatoren der Kettenglieder der Kette übermittelt werden, zur Erzielung einer zyklischen
Arbeitsweise so wirksam werden, daß eine Ladung mit dem einen Vorzeichen, die dem Eingangskondensator (beispielsweise 7Cl in Fig. 7) des
ersten Kettengliedes in der Kette durch die Eingangsstufe übermittelt worden ist, längs der Kette
zum nicht angepaßten Abschlußglied übertragen wird, worauf eine Ladung entgegengesetzten Vorzeichens
als Folge der Nichtanpassung vom Eingangskondensator (beispielsweise 7C5 in Fig. 7)
des letzten Kettengliedes in der Kette zum Eingangskondensator des ersten Kettengliedes längs
der Kette rückübertragen wird, und daß die rückübertragene Ladung durch die Eingangsstufe in
eine Ladung mit dem besagten einen Vorzeichen umgewandelt wird, die dann längs der Kette
wieder zu dem nicht angepaßten Abschlußglied übertragen wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Triggereinrichtung
mit zwei Anschlüssen (beispielsweise 8D2 in Fig. 8 einem jeden Kettenglied zugeordnet und in
einen Reihenkreis (beispielsweise den Reihenkreis SMRl, 8D2, 8R2 in Fig. 8) geschaltet ist, welchem
kontinuierlich eine Anodenspannung übermittelt wird, welche geringer als die Triggerspannung
der Einrichtung, aber größer als die Spannung ist, welche erforderlich ist, um die Einrichtung
im getriggerten Zustand zu halten, und daß, wenn der Markierungszustand von einem Kettenglied
nach dem unmittelbar folgenden Kettenglied infolge des Triggerns der Einrichtung des ersten
der beiden Verbindungskreise durch eine übermittelte Übertragungsspannung übertragen wird,
die Triggereinrichtung des ersten der beiden Kettenglieder bis zur weiteren Übertragung des
Markierungszustandes durch die besagte Anodenspannung in ihrem getriggerten Zustand gehalten
wird, derart, daß bis zu einer solchen weiteren Übertragung der Stromfluß durch diese Trigger-
einrichtung die Ladung, welche den Markierungszustand bewirkt, am Eingangskondensator des
zweiten der beiden Kettenglieder aufrechterhält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 646 534.
USA.-Patentschrift Nr. 2 646 534.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB31633/55A GB841844A (en) | 1955-11-04 | 1955-11-04 | Improvements relating to chain circuits such as are used for storage purposes in automatic exchange systems |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1140601B true DE1140601B (de) | 1962-12-06 |
Family
ID=10326084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES51119A Pending DE1140601B (de) | 1955-11-04 | 1956-11-02 | Schaltungsanordnung fuer eine elektronische Zaehl- oder Speicherkette |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2798983A (de) |
| DE (1) | DE1140601B (de) |
| GB (1) | GB841844A (de) |
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- 1956-11-02 DE DES51119A patent/DE1140601B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2798983A (en) | 1957-07-09 |
| GB841844A (en) | 1960-07-20 |
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