DE103933C - - Google Patents
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- DE103933C DE103933C DENDAT103933D DE103933DA DE103933C DE 103933 C DE103933 C DE 103933C DE NDAT103933 D DENDAT103933 D DE NDAT103933D DE 103933D A DE103933D A DE 103933DA DE 103933 C DE103933 C DE 103933C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B13/00—Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
- C03B13/08—Rolling patterned sheets, e.g. sheets having a surface pattern
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- Materials Engineering (AREA)
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- Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 32: Glas.
in DEUBEN β. DRESDEN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. August 1898 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung von mit vertieften oder erhabenen
Schriften oder Verzierungen irgend welcher Art versehenen Glastafeln oder Platten
(z. B. Schilder, Grabplatten) in solcher Weise, dafs die Erzeugung der Schriften, u. s. w. mit
der Erzeugung der Tafel selbst durch Auswalzen plastischer Glasmasse in einem Arbeitsgange
erfolgt, wie es schon durch die Patentschrift Nr. 82131 der Kl. 32 bekannt geworden
ist.
Von den in der Patentschrift Nr, 82131 beschriebenen
Vorrichtungen unterscheidet sich der beanspruchte Giefstisch dadurch, dafs die in der Unterlagsgiefstafel oder in dem Auswalztisch
anzubringenden Schriften, Randlinien, Ornamente u. s. w. ausgewechselt und wie bei
der Schriftsetzerei aus einzelnen Elementen (Typen, Stempeln) zusammengefügt werden
können.
Ein solcher Giefstisch ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Querschnitt mit Ansicht der Walze,
Fig. 2 ein Stück des Grundrisses,
Fig. 3 ein Stück des senkrechten Längsschnittes.
Die übrigen Figuren sind Sonderdarstellungen der zum Schliefsen der Schriftform (wie man
die hergerichtete Giefstafel nennen kann) dienenden Leisten bezw. der zum Füllen unbenutzter
Typennuthen dienenden Leisten je in Ansicht und Profil.
Die zeichnerische Darstellung geht von der Annahme aus, dafs der Giefstisch A mit den
Randleisten α zur Führung der Walze B für eine Maximalbreite einzurichten, innerhalb
dieser Maximalbreite aber die Breite der eigentlichen Form veränderlich zu machen ist.. Auf
der Giefstischplatte A liegt zweckmäfsig eine besondere Schriftplatte oder Giefstafel C, welche
die Schauseite des zu erzeugenden Schildes ergiebt. In C sind Schwalbenschwanznuthen c
eingearbeitet, in welche die Typen D von der Seite her eingeschoben werden können.
Diese Typen weisen in dem der Zeichnung zu Grunde gelegten Falle, wo es sich um Erzeugung
von Schildern mit vertiefter Schrift handelt, erhabene Negative auf. Die Negative
oder eigentlichen Typen sind zweckmäfsig von keilförmigem Profil (Fig. 1 und 2), damit sie in
die Glasmasse leicht eindringen können und die immerhin etwas zähe Glasmasse alle Ecken und
Winkel vollkommen ausfüllen kann. Die nicht mit Typen besetzten Nuthen oder Theile von
Nuthen . werden mit den Leisten E (Fig. 6) oder mit passenden Abschnitten solcher Leisten
ausgefüllt, welche den Ausschliefsungen und Gevierten des Schriftsetzers entsprechen, derart,
dafs die hergerichtete Schriftplatte mit Ausnahme der Negative eine ebene Fläche bildet.
Die so erhaltene Schriftform wird nach Breite und Länge durch die Leisten F (Fig. 4) bezw.
die Leisten G (Fig. 5) geschlossen. Erstere haben die quer gegen die Leiste gerichteten
Schwalbenschwanzansätze f, letztere den längs-
Claims (1)
- laufenden Schwalbenschwanzfufs g; f und g passen zu den Nuthen c. Zwei Leisten G werden vermöge ihrer Schwalbenschwanzfüfse g· in die dem Kopf bezw. Fufs des zu erzeugenden Schildes entsprechenden Nuthen eingeschoben, zwei Leisten F zwischen erstere eingepafst. Die Kopfflächen der Leisten sollen mit einander und mit den Randleisten α bündig liegen.Zum festen Zusammenhalten der Form können auch Spannschrauben oder Spannkeile — wie bei der Schriftsetzerei — angewendet werden.Ist die Form in dieser Weise hergerichtet, so wird flüssige Glasmasse darüber gegossen und mittelst der Walze B in bekannter Weise ausgewalzt. Nach dem Auswalzen gelangt die Glastafel in den Kühlofen.Ein nachträgliches Ausputzen kann auf dem Wege des Schleif- oder Sandblasverfahrens erfolgen.Was mit Bezug auf die Schriftbilder oder Lettern gesagt ist, gilt natürlich auch für irgend welche Rand- oder andere Verzierungen und bildliche Darstellungen in Relief, wobei die Negative wiederum erhaben oder vertieft sein können.Pa τεnt-Anspruch:Eine durch Leisten abgegrenzte Giefstafel zur Erzeugung von Glastafeln oder Platten mit vertiefter oder erhabener Schrift, dadurch gekennzeichnet, dafs Typen mit erhabenem bezw. vertieftem Schriftbild, sowie etwaige Randlinien, Ornamente und dergl. in unterschnittene Nuthen der Giefstafel eingeschoben werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE103933C true DE103933C (de) |
Family
ID=374378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT103933D Active DE103933C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE103933C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1357089A3 (de) * | 2002-04-22 | 2004-11-03 | GLASFABRIK LAMBERTS GMBH & CO. KG | Verfahren und Vorrichtung zum Beschriften von Glas mittels einer Prägewalze, und mit Beschriftung versehenes Glas |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1357089A3 (de) * | 2002-04-22 | 2004-11-03 | GLASFABRIK LAMBERTS GMBH & CO. KG | Verfahren und Vorrichtung zum Beschriften von Glas mittels einer Prägewalze, und mit Beschriftung versehenes Glas |
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