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Hintergrund
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Probenbetrachtungsgerät und ein
Probenbetrachtungsverfahren zum Betrachten des Aussehens einer Oberfläche einer
Probe und, um genauer zu sein, ein Gerät und ein Verfahren zum Betrachten
des Aussehens einer Oberfläche
der Probe durch deren Bestrahlung mit einem Elektronenstrahl. Darüber hinaus
betrifft die vorliegende Erfindung die folgende Japanische Patentanmeldung
deren Inhalt hierin, wenn anwendbar, durch Inbezugnahme übernommen
wird.
- Japanische Patentanmeldung Nr. 2002-380192
- Eingereicht am 27. Dezember 2002
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Erfindungshintergrund
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Herkömmlicherweise
gibt es beispielsweise zum Betrachten eines Aussehens der Oberfläche einer
Probe ein Rasterelektronenmikroskop. Das herkömmliche Elektronenrastermikroskop
ermöglicht
es jemandem, das Aussehen der Oberfläche einer Probe durch Erfassen
von Sekundärelektronen
zu betrachten, die erzeugt werden, wenn ein Elektronenstrahl auf
die Oberfläche
der Probe gestrahlt wird. Zugleich wird an den Elektronenstrahl,
der durch eine Elektronenkanone erzeugt wird, eine Beschleunigungsspannung
angelegt, um den Strahl auf die Oberfläche der Probe zu strahlen.
Beispielsweise wird der Elektronenstrahl auf die Oberfläche der
Probe durch Einstellung des Potentials der Oberfläche der
Probe gestrahlt, bei einem Referenzpotential wie einem Erdpotential
und durch Anlegen einer negativen Spannung an die Elektronenkanone.
Ein Gerät zum
Erfassen der Sekundärelektronen
ist an einer Position in einer zweckmäßigen Distanz auf Abstand zur
Oberfläche
der Probe angeordnet.
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Das
Gerät,
das die Konfiguration aufweist, wie sie oben beschrieben wurde,
kann ein Sekundärelektronenbild
erfassen, das das Aussehen der Oberfläche der Probe durch Rastern
der Oberfläche der
Probe durch den Elektronenstrahl zeigt. Im Übrigen muss der Elektronenstrahl
auf die Oberfläche
der Probe fokussiert werden, um die Oberfläche der Probe mit Präzision zu
betrachten. Zu diesem Zweck ist das Elektronenmikroskop mit Linsen
zum Konvergieren des Elektronenstrahls ausgestattet.
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Das
herkömmliche
Gerät ist
jedoch unfähig gewesen,
das Aussehen der Oberfläche
einer Probe mit Präzision
zu erfassen, wenn die Oberfläche
der Probe mit Elektrizität
geladen ist, demgemäß ein Potential
erzeugt wird, das sich vom Referenzpotential unterscheidet. Wenn
die Oberfläche
der Probe beispielsweise mit positiver elektrischer Ladung geladen ist,
können
die erzeugten Sekundärelektronen
von der Oberfläche
der Probe angezogen werden und können
nicht in der Lage sein, das Gerät
zur Erfassung der Sekundärelektronen
zu erreichen. Deshalb ist es nicht in der Lage, die Sekundärelektronen
mit Präzision
zu erfassen und demgemäß ist es
schwierig, das Sekundärelektronenbild
mit Präzision
zu erhalten.
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Noch
weiter kann, wenn die Oberfläche
der Probe mit Elektrizität
aufgeladen ist, die Beschleunigungsspannung des Elektronenstrahls
variieren, demgemäß kann der
Pegel des Fokus des Elektronenstrahls auf der Oberfläche der
Probe variieren. Weil die Divergenz des Elektronenstrahls auf der Oberfläche der
Probe vom Pegel des Fokus des Elektronenstrahls abhängt, ist
es auch in diesem Fall schwierig, das Sekundärelektronenbild mit Präzision zu
erhalten.
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Es
ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, ein Probenbetrachtungsgerät und ein
Probenbetrachtungsverfahren bereitzustellen, das die oben erwähnten Probleme
lösen kann.
Dieses Ziel kann durch Kombinieren der Merkmale erreicht werden, die
in den unabhängigen
Ansprüchen
der Erfindung beschrieben werden. Abhängige Ansprüche beschreiben bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der Erfindung.
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Beschreibung
der Erfindung
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Um
die oben erwähnten
Probleme zu lösen, wird
gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung ein Probenbetrachtungsgerät zum Betrachten
der Oberfläche
einer Probe durch Strahlen eines Elektronenstrahls bereitgestellt,
das eine Elektronenkanone zum Strahlen des Elektronenstrahls auf
die Oberfläche
der Probe aufweist, ferner einen Potentialsteuerabschnitt zum Einstellen
des elektrischen Potentials der Oberfläche der Probe auf ein Potential,
das im Vorhinein festgesetzt wurde, durch Anlegen einer Spannung
an die Probe, auf der Grundlage der Menge der elektrischen Ladung
auf der Oberfläche
der Probe, ferner einen Elektronenerfassungsabschnitt zum Erfassen
von Elektronen, die erzeugt werden, wenn der Elektronenstrahl auf
die Oberfläche
der Probe gestrahlt wird und ferner einen Abschnitt zum Erfassen
des Aussehens zum Erfassen des Aussehens der Oberfläche der
Probe pro jedem Punkt auf der Oberfläche auf der Grundlage der Elektronen,
die durch den Elektronenerfassungsabschnitt erfasst werden.
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Vorzugsweise
ist das Probenbetrachtungsgerät
darüber
hinaus mit einem Probenhalter zum Befestigen der Probe ausgerüstet und
der Potentialsteuerabschnitt legt die Spannung entsprechend einer
Menge der elektrischen Ladung auf der Oberfläche der Probe durch ihr Anlegen
an den Probenhalter an die Probe an, um das elektrische Potential
auf der Oberfläche
der Probe auf das im Vorhinein festgesetzte Potential einzustellen.
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Vorzugsweise
ist das Probenbetrachtungsgerät
auch mit einem Gestell zum Befestigen des Probenhalters und einen
Gestellsteuerabschnitt zum Antreiben des Gestells zum Steuern des
Punktes auf der Oberfläche
der Probe versehen, auf den der Elektronenstrahl gestrahlt werden
soll. Dann kann der Potentialsteuerabschnitt die Spannung steuern, die
an den Probenhalter angelegt wird, pro jedem Punkt auf der Oberfläche der
Probe, auf den der Elektronenstrahl gestrahlt wird, entsprechend
der Menge der elektrischen Ladung pro jedem Punkt auf der Oberfläche der
Probe, um das potential an jedem Punkt auf der Oberfläche der
Probe auf das im Vorhinein festgesetzte Potential einzustellen.
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Vorzugsweise
weist der Potentialsteuerabschnitt einen Speicher zum Speichern
des Punkts auf der Oberfläche
der Probe entsprechend mit der an den Probenhalter angelegten Spannung
auf.
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Das
Probenbetrachtungsgerät
kann darüber hinaus
mit einem Energiefilter zum sequentiellen Aussortieren reflektierter
Elektronen versehen sein, die eine Energie aufweisen, die höher ist
als ein festgelegter Wert, und von Sekundärelektronen, die eine Energie
aufweisen, die kleiner ist als die der reflektierten Elektronen,
aus Elektronen, die erzeugt werden, wenn der Elektronenstrahl auf
die Oberfläche der
Probe gestrahlt wird, und zum Zuführen dieser zum Elektronenerfassungsabschnitt;
und ferner einem Fokussierungsbeurteilungsabschnitt zum Beurteilen
der Pegel des Fokus des Elektronenstrahls, der entsprechend der
Menge der elektrischen Ladung auf der Oberfläche der Probe variiert, auf
der Grundlage der reflektierten Elektronen, die durch den Elektronenerfassungsabschnitt
erfasst werden. Dann kann der Potentialsteuerabschnitt die Spannung
einstellen, die an den Probenhalter angelegt werden soll, auf der
Grundlage des beurteilten Ergebnisses des Fokussierungsbeurteilungsabschnitts,
um den Elektronenstrahl auf die Oberfläche der Probe zu fokussieren.
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Vorzugsweise
führt der
Energiefilter die Sekundärelektronen
an den Elektronenerfassungsabschnitt zu, in einem Zustand, wenn
der Elektronenstrahl durch den Potentialsteuerabschnitt auf die Oberfläche der
Probe fokussiert wird; und der Abschnitt zum Erfassen des Aussehens
erfasst das Aussehen der Oberfläche
der Probe auf der Grundlage der Sekundärelektronen, die durch den
Elektronenerfassungsabschnitt erfasst werden.
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Der
Fokussierungsbeurteilungsabschnitt kann die Pegel des Fokus auf
der Grundlage des Aussehens der Oberfläche der Probe beurteilen, das durch
den Abschnitt zum Erfassen des Aussehens auf der Grundlage der reflektierten
Elektronen erhalten wurde.
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Noch
mehr kann der Abschnitt zum Erfassen des Aussehens ein Bild der
Gestalt der Oberfläche der
Probe auf der Grundlage der Elektronen erhalten, die durch den Elektronenerfassungsabschnitt
erfasst werden; und der Fokussierungs-Beurteilungsabschnitt kann den Pegel
des Fokus auf der Grundlage der Variation der Helligkeit von Bildpunkten
des Bildes beurteilen, das durch den Abschnitt zum Erfassen des
Aussehens auf der Grundlage der reflektierten Elektronen erhalten
wird.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Probenbetrachtungsverfahren
zum Betrachten der Oberfläche
einer Probe durch Strahlen eines Elektronenstrahls bereitgestellt,
das einen ersten Bestrahlungsschritt des Strahlens des Elektronenstrahls
auf die Oberfläche
der Probe aufweist; ferner einen Potentialsteuerschritt des Einstellens
des elektrischen Potentials der Oberfläche der Probe auf das im Vorhinein
festgesetzte Potential, durch Anlegen einer Spannung, die auf der
Grundlage der elektrischen Ladung auf der Oberfläche der Probe bestimmt wurde,
an die Probe; ferner einen Elektronenerfassungsschritt des Erfassens
von Elektronen, die erzeugt werden, wenn der Elektronenstrahl auf
die Oberfläche
der Probe gestrahlt wird; und ferner einen Aussehenserfassungsschritt
des Erfassens eines Aussehens der Oberfläche der Probe auf der Grundlage
der Elektronen, die im Elektronenerfassungsschritt erfasst werden.
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Es
gilt zu beachten, dass die Zusammenfassung der Erfindung nicht notwendigerweise
alle notwendigen Merkmale der Erfindung beschreibt. Die Erfindung
kann auch eine Sub-Zusammenfassung der oben beschriebenen Merkmale
sein.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnung
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1 ist
ein Diagramm, das eine exemplarische Konfiguration eines Probenbetrachtungsgeräts gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt.
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2 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel der Funktionsweise des Probenbetrachtungsgeräts erläutert.
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3 ist
ein Diagramm, das eine exemplarische Konfiguration eines Energiefilters
zeigt.
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Die 4A und 4B sind
Graphen zur Erklärung
eines Beispiels eines Verfahrens zum beurteilen von Pegeln des Fokus
eines Fokusbeurteilungsabschnitts, wobei 4A die
Helligkeit von Bildpunkten eines reflektierten Elektronenbildes zeigt,
das durch einen Abschnitt zum Erfassen des Aussehens erhalten wird,
wenn der Elektronenstrahl nicht auf die Oberfläche einer Probe fokussiert
ist, und 4B die Helligkeit von Bildpunkten
eines reflektierten Elektronenbildes zeigt, das durch den Abschnitt
zum Erfassen des Aussehens erhalten wird, wenn der Elektronenstrahl
nicht auf die Oberfläche einer
Probe fokussiert ist.
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Bester Modus
zur Ausführung
der Erfindung
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Die
Erfindung wird nun auf der Grundlage von bevorzugten Ausführungsbeispielen
beschrieben werden, die nicht beabsichtigen, den Umfang der Erfindung
einzuschränken,
sondern die Erfindung zu veranschaulichen. Alle Merkmale und deren
Kombinationen, die in den Ausführungsbeispielen
beschrieben werden, sind nicht unbedingt notwendig für die Erfindung.
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1 ist
ein Diagramm, das eine exemplarische Konfiguration eines Probenbetrachtungsgeräts 100 gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt.
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Das
Probenbetrachtungsgerät 100 erfasst ein
Aussehen der Oberfläche
einer zu betrachtenden Probe 24 durch Bestrahlen eines
Elektronenstrahls 12 auf die Probe.
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Zuerst
wird kurz die Funktionsweise des Probenbetrachtungsgeräts 100 erläutert werden.
Das Probenbetrachtungsgerät 100 legt
an einen Probenhalter 26 eine Spannung entsprechend eines
Betrags der elektrischen Ladung auf der Oberfläche der Probe 24 an.
Dadurch stellt das Probenbetrachtungsgerät 100 das elektrische
Potential der Oberfläche
der Probe 24 ein, so dass das Potential im Vorhinein eingestellt
wird, und bestrahlt den Elektronenstrahl 12 auf die Oberfläche der
Probe 24, um das Aussehen der Oberfläche der Probe 24 zu
erfassen. Der Betrag der elektrischen Ladung der Oberfläche der
Probe 24 kann im Vorhinein gemessen werden, um an das Probenbetrachtungsgerät 100 übergeben
zu werden, oder kann durch das Probenbetrachtungsgerät 100 gemessen
werden. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
misst das Probenbetrachtungsgerät 100 den Betrag
der elektrischen Ladung der Oberfläche der Probe 24.
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Als
nächstes
werden die strukturellen Komponenten des Probenbetrachtungsgeräts 100 erläutert werden.
Das Probenbetrachtungsgerät 100 ist mit
einem Gehäuse 10,
einer Elektronenkanone 14, einem Elektronenerfassungsabschnitt 16,
einem Energiefilter 18, einem Deflektor 20, einer
Linse 22, einem Probenhalter 26, einem Gestell 28 und
einem Steuersystem 30 ausgestattet. Die Elektronenkanone 14,
der Elektronenerfassungsabschnitt 16, der Energiefilter 18,
der Deflektor 20 und die Linse 22 sind im Gehäuse untergebracht.
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Die
Elektronenkanone 14 erzeugt den Elektronenstrahl 12.
An die Elektronenkanone 14 wird eine negative Beschleunigungsspannung
zum Beschleunigen des Elektronenstrahls 12 in die Richtung der
Probe 24 angelegt. Der Deflektor 20 lenkt den Elektronenstrahl 12 auf
einen gewünschten
Punkt auf der Oberfläche
der Probe 24. Der Deflektor 20 lenkt den Elektronenstrahl 12 beispielsweise
durch Erzeugen eines elektrischen Feldes ab.
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Die
Linse fokussiert den abgelenkten Elektronenstrahl 12 auf
die Oberfläche
der Probe 24. Die Linse 22 kann etwas sein, was
einen Brennpunkt des Elektronenstrahls beispielsweise entsprechend
einer gegebenen elektrischen abändert.
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Die
Probe 24 wird auf den Probenhalter 26 befestigt.
Dem Probenhalter 26 wird ein elektrisches Potential erteilt,
das höher
ist als die Elektronenkanone 14, so dass der Elektronenstrahl 12 in
die Richtung der Probe 24 beschleunigt wird. Der Probenhalter 26 ist
auf dem Gestell 28 montiert. Das Steuersystem 30 ändert den
Punkt auf der Probe 24, auf den der Elektronenstrahl 12 gestrahlt
wird, durch Bewegen des Gestells 28.
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Der
Elektronenerfassungsabschnitt 16 erfasst Elektronen, die
erzeugt werden, wenn der Elektronenstrahl 12 auf die Oberfläche der
Probe 24 gestrahlt wird. Der Energiefilter 18 sortiert
der Reihe nach aus den Elektronen, die erzeugt werden, wenn der
Elektronenstrahl 12 auf die Oberfläche der Probe 24 gestrahlt
wird, die reflektierten Elektronen, die eine höhere Energie aufweisen als
ein bestimmter Wert, und Sekundärelektronen,
die eine niedrigere Energie aufweisen als die reflektierten Elektronen, aus
und führt
sie dem Elektronenerfassungsabschnitt 16 zu. Die reflektierten
Elektronen sind Elektronen des Elektronenstrahls 12, die
durch die Oberfläche und
das Innere der Probe 24 reflektiert werden, und die Sekundärelektronen
sind Elektronen, die aus der Oberfläche der Probe 24 emittiert
werden, wenn der Elektronenstrahl 12 auf die Probe 24 gestrahlt
wird.
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Das
Steuersystem 30 weist einen Abschnitt 32 zur Erfassung
des Aussehens, einen Monitor 42, eine Vielzahl von Digital-Analog-Wandlern
(DAC) 44, einen Rastersteuerabschnitt 50, einen
Gestellsteuerabschnitt 52 und einen allgemeinen Steuerabschnitt 54 auf.
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Der
Abschnitt 32 zur Erfassung des Aussehens erfasst das Aussehen
der Oberfläche
der Probe 24 pro jedem Punkt auf der Grundlage der Elektronen,
die vom Elektronenerfassungsabschnitt 16 erfasst werden.
Der Abschnitt 32 zur Erfassung des Aussehens erfasst ein
Bild, das beispielsweise die Gestalt der Oberfläche der Probe 24 zeigt.
Der Abschnitt 32 zur Erfassung des Aussehens weist beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel
einen Verstärker 34,
einen Analog-Digital-Wandler
(DAC) 36, einen Framespeicher 38 und einen Fokussierungsbeurteilungsabschnitt 40 auf.
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Der
Verstärker 34 verstärkt ein
Signal entsprechend den Elektronen, die durch die Elektronenerfassungsschaltung 16 erfasst
werden, und führt
es dem ADC 36 zu. Der ADC 36 konvertiert das aufgenommene
Signal in ein digitales Signal und führt es dem Framespeicher 38 zu.
Gleichzeitig erhält
der Framespeicher 38 Information, die die Position des Elektronenstrahls 12 spezifiziert,
der auf die Probe 24 gestrahlt wird, vom Rastersteuerabschnitt 46 zum Steuern
des Deflektors 20 und speichert das Digitalsignal als Bilddaten
in einer Adresse entsprechend der Position des Elektronenstrahls 12.
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Der
Monitor 42 liest der Reihe nach die Bilddaten aus, die
im Framespeicher 38 gespeichert sind und gibt das Bild
wider. Der Fokussierungsbeurteilungsabschnitt 40 beurteilt
die Pegel des Fokus des Elektronenstrahls 12, der entsprechend
des Betrags der elektrischen Ladung auf der Oberfläche der
Probe 24 variiert, auf der Grundlage der reflektierten Elektronen,
die vom Elektronenerfassungsabschnitt 16 erfasst werden.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
beurteilt der Fokussierungsbeurteilungsabschnitt 40 die
Pegel des Fokus des Elektronenstrahls 12 durch Analysieren
der Bilddaten, die im Framespeicher 38 gespeichert werden.
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Der
Rastersteuerabschnitt 46 steuert den Deflektor 20,
so dass der Elektronenstrahl 12 auf einen gewünschten
Punkt auf der Probe 24 gestrahlt wird. Der Rastersteuerabschnitt 46 führt dem
Deflektor 20 über
den DAC 44 ein Steuersignal zu. Synchron zum Steuersignal,
das dem Deflektor 20 zugeführt wird, sendet der Rastersteuerabschnitt 46 ein Zeitreferenzsignal
an den Framespeicher 38, um die Bilddaten eines jeden Frames
im Framespeicher 38 zu speichern.
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Der
Linsensteuerabschnitt 48 steuert die Linse 22,
um die Fokusposition des Elektronenstrahls 12 einzustellen.
Der Linsensteuerabschnitt 48 liefert über den DAC 44 einen
Strom zum Steuern der Linse 22.
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Der
Potentialsteuerabschnitt 50 legt an den Probenhalter 26 über den
DAC 44 eine gewünschte Spannung
an. Der Gestellsteuerabschnitt 52 treibt das Gestell 28 an,
um den Punkt auf der Oberfläche der
Probe 24 einzustellen, auf den der Elektronenstrahl 12 gestrahlt
wird. Der allgemeine Steuerabschnitt 54 steuert die Steuerabschnitte
im Allgemeinen.
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2 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel der Funktionsweise des Probenbetrachtungsgeräts 100 zeigt.
Zuerst wird in Schritt S200 die Kalibrierung der Linse durch Verwendung
einer Referenzprobe ausgeführt.
Die Referenzprobe, die hier verwendet wird, ist ein leitfähiges Material,
auf dem ein Muster ausgebildet ist, das zum Einstellen eines optischen
Systems geeignet ist und dessen Oberflächenpotential beliebig eingestellt
werden kann. Die Höhe
der Oberfläche
der Referenzprobe ist fast gleich zu der der zu betrachtenden Oberfläche der Probe 24.
Die Referenzprobe kann im Vorhinein auf den Probenhalter gelegt
werden oder kann ein Teil der Probe 24 sein.
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In
Schritt S200 legt der Potentialsteuerabschnitt 50 die im
Vorhinein eingestellte Referenzspannung an den Probenhalter 26 an.
Als nächstes strahlt
die Elektronenkanone 14 den Elektronenstrahl 12 auf
die Oberfläche
der Referenzprobe. Zu diesem Zeitpunkt veranlasst der allgemeine
Steuerabschnitt 54 den Energiefilter 18 dazu,
die reflektierten Elektronen über
den DAC 44 auszusortieren, und veranlasst den Elektronenerfassungsabschnitt 16 dazu,
die reflektierten Elektronen zu erfassen. Dann beurteilt der Fokussierungsbeurteilungsabschnitt 40 auf
der Grundlage des reflektierten Elektronenbildes der reflektierten
Elektronen, die vom Elektronenerfassungsabschnitt 16 erfasst
werden, den Pegel des Fokus des Elektronenstrahls 12 auf
der Oberfläche
der Referenzprobe. Der allgemeine Steuerabschnitt 54 informiert
den Linsensteuerabschnitt 48 über das Ergebnis, das vom Fokussierungsbeurteilungsabschnitt 40 beurteilt
wurde, und der Linsensteuerabschnitt 48 stellt einen Steuerstrom
ein, der der Linse 22 zugeführt wird, so dass der Elektronenstrahl 12 auf
die Oberfläche
der Referenzprobe fokussiert wird.
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Als
nächstes
treibt der allgemeine Steuerabschnitt 54 das Gestell 28 an,
um den Elektronenstrahl 12 auf de gewünschten Punkt auf der Oberfläche der zu
betrachtenden Probe zu strahlen, um in Schritt S202 ein reflektiertes
Elektronenbild zu erhalten. In Schritt S202 strahlt die Elektronenkanone 14 den Elektronenstrahl 12 auf
die Oberfläche
der Probe 24 auf die gleiche Art und Weise wie Schritt
S200 und der Elektronenerfassungsabschnitt 16 erfasst die
reflektierten Elektronen. Dann beurteilt der Fokussierungsbeurteilungsabschnitt 40 den
Pegel des Fokus des Elektronenstrahls 12 auf der Oberfläche der
Probe 24 auf der Grundlage des reflektierten Elektronenbildes.
Wenn die Oberfläche
der Probe 24 zu diesem Zeitpunkt das Referenzpotential
aufweist, wird der Elektronenstrahl 12 auf die Oberfläche der
Probe 24 fokussiert und der Abschnitt 32 zur Erfassung
des Aussehens erfasst das fokussierte reflektierte Elektronenbild.
Wenn die Oberfläche
der Probe 24 mit Elektrizität geladen ist und ein Potential
aufweist, das sich von Referenzpotential unterscheidet, wird der Elektronenstrahl 12 nicht
präzise
auf die Oberfläche der
Probe 24 fokussiert und der Abschnitt 32 zur Erfassung
des Aussehens erfasst ein unfokussiertes reflektiertes Elektronenbild.
Auf der Grundlage des erhaltenen reflektierten Elektronenbildes
beurteilt der Fokussierungsbeurteilungsabschnitt 40 den
Pegel des Fokus des Elektronenstrahls 12, der entsprechend
dem Betrag der elektrischen Ladung auf der Oberfläche der
Probe 24.
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Als
nächstes
stellt der Potentialsteuerabschnitt 50 in Schritt S204
auf der Grundlage des erfassten reflektierten Elektronenbildes die
Spannung ein, die an den Probenhalter 26 angelegt werden
soll. Dadurch steuert der Potentialsteuerabschnitt 50 das elektrische
Potential der Rückseite
der Probe 24, um das Potential der Oberfläche der
Probe 24 auf das Referenzpotential einzustellen. Beispielsweise erfasst
das Probenbetrachtungsgerät 100 das
reflektierte Elektronenbild, während
die an den Probenhalter 26 anzulegende Spannung geändert wird,
und stellt die an den Probenhalter 26 anzulegende Spannung
ein, so dass das reflektierte Elektronenbild fokussiert wird. Wenn
das reflektierte Elektronenbild beispielsweise unfokussiert ist,
informiert der Fokussierungsbeurteilungsabschnitt 40 darüber den
Potentialsteuerabschnitt 50 über den allgemeinen Steuerabschnitt 54.
Der Potentialsteuerabschnitt 50 verändert die an den Probenhalter 26 anzulegende
Spannung entsprechend dem beurteilten Ergebnis des Fokussierungsbeurteilungsabschnitts 40,
um den Elektronenstrahl 12 auf die Oberfläche der
Probe 24 zu fokussieren. Zu diesem Zeitpunkt speichert
der Potentialsteuerabschnitt 50 in Schritt S208 den eingestellten
Spannungswert und nutzt den gespeicherten Spannungswert beim Erfassen
des Sekundärelektronenbildes.
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In
den Schritten S202 und S204 stellt der Potentialsteuerabschnitt 50 die
an den Probenhalter 26 anzulegende Spannung auf der Grundlage
des reflektierten Elektronenbildes pro Punkt auf der Oberfläche der
Probe 24 ein, auf den der Elektronenstrahl 12 gestrahlt
wird. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
weist der Potentialsteuerabschnitt 50 einen Speicher zum
Speichern des Punktes auf der Oberfläche der Probe 24 auf,
auf den der Elektronenstrahl 12 entsprechend der eingestellten
Spannung gestrahlt wird.
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Als
nächstes
wird in Schritt S206 beurteilt, ob die an den Probenhalter 26 anzulegende
Spannung für
alle zu betrachtende Punkte auf der Oberfläche der Probe 24 eingestellt
worden ist, und wenn es einen Beobachtungspunkt gibt, für den die
Spannung bis jetzt noch nicht eingestellt ist, treibt der Gestellsteuerabschnitt 52 das
Gestell 28 so an, dass der Elektronenstrahl 12 auf
diesen Beobachtungspunkt gestrahlt wird und wiederholt die Operationen
der Schritte S202 bis S204. Wenn die an den Probenhalter 26 anzulegende
Spannung für
alle Beobachtungspunkte eingestellt worden ist, treibt der Gestellsteuerabschnitt 52 das
Gestell 28 der Reihe nach so an, dass der Elektronenstrahl 12 auf
den jeweiligen Beobachtungspunkt gestrahlt wird, und der Potentialsteuerabschnitt 50 legt
in Schritt S208 die Spannung mit dem Wert, der für die jeweiligen Beobachtungspunkte
eingestellt wurde, der Reihe nach an den Probenhalter 26 an,
um das Sekundärelektronenbild
zu erhalten.
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Das
Steuersystem 30 veranlasst den Elektronenstrahl 12 auch
in Schritt 208 auf die gleiche Art und Weise wie in Schritt
S202 dazu, auf den gewünschten
Punkt auf der Oberfläche
der Probe 24 gestrahlt zu werden. Zu diesem Zeitpunkt legt
der Potentialsteuerabschnitt 50 die Spannung entsprechend
dem Punkt auf der Oberfläche
der Probe 24, auf den der Elektronenstrahl 12 der
Reihe nach gestrahlt wird, der Reihe nach an den Probenhalter 26 an.
Der Energiefilter 18 führt
die Sekundärelektronen dem
Elektronenerfassungsabschnitt 16 in dem Zustand zu, bei
dem die Spannung, die durch den Potentialsteuerabschnitt 50 eingestellt
wird, dem Probenhalter 26 angelegt wird und der Elektronenstrahl 12 auf
die Oberfläche
der Probe 24 fokussiert wird. Auf der Grundlage der Sekundärelektronen,
die vom Elektronenerfassungsabschnitt 16 erfasst werden, erfasst
der Abschnitt 32 zur Erfassung des Aussehens ein Sekundärelektronenbild,
das das Aussehen der Oberfläche
der Probe 24 zeigt und gibt es auf de Monitor 42 wider.
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Das
Probenbetrachtungsgerät 100,
das oben beschrieben wurde, ist in der Lage, das elektrische Potential
der Oberfläche
der Probe 24 auf das Referenzpotential einzustellen, das
in Vorhinein durch Anlegen der Spannung, entsprechend dem Betrag
der elektrischen Ladung der Oberfläche der Probe 24,
an den Probenhalter 26 festgesetzt wurde, um die Spannung
an die Probe 24 anzulegen. Dadurch wird der Elektronenstrahl 12 präzise auf
die Oberfläche
der Probe 24 fokussiert, was es ermöglicht, das Aussehen der Oberfläche der
Probe 24 mit Präzision
zu betrachten. Noch weiter hindert das Einstellen des elektrischen
Potentials der Oberfläche der
Probe 24 auf das Referenzpotential die Sekundärelektronen
daran, von der elektrischen Ladung der Probe 24 angezogen
zu werden, und ermöglicht es
dem Elektronenerfassungsabschnitt 16, die Sekundärelektronen
mit Präzision
zu erfassen. Demgemäß kann der
Abschnitt 32 zur Erfassung des Aussehens das Aussehen der
Oberfläche
der Probe 24 mit Präzision
erfassen.
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Noch
mehr, weil das Probenbetrachtungsgerät 100 in der Lage
ist, die Spannung entsprechend dem Betrag der elektrischen Ladung
eines jeden Beobachtungspunktes der Probe 24 anzulegen,
ermöglicht
es, dass das elektrische Potential aller Beobachtungspunkte der
Probe 24 auf das Referenzpotential einzustellen, und das
Aussehen der Oberfläche
der Probe 24 zu erfassen. Auch wenn die Probe 24 eine Flache
besitzt, die einen verschiedenen Betrag der Ladung auf dessen Oberfläche aufweist,
ermöglicht es
das Probenbetrachtungsgerät 100,
dass die Oberfläche
der Probe 24 mit Präzision
betrachtet werden kann.
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Weil
das Probenbetrachtungsgerät 100 den Betrag
der elektrischen Ladung auf der Oberfläche der Probe 24 durch
Verwendung der reflektierten Elektronen beurteilt, ist es darüber hinaus
in der Lage, den Betrag der Ladung auf der Oberfläche der Probe 24 mit
Präzision
zu beurteilen. Das heißt, wenn
die Oberfläche
der Probe 24 mit positiver elektrischer Ladung geladen
ist, werden Sekundärelektronen
von der Oberfläche
der Probe 24 angezogen und kaum vom Elektronenerfassungsabschnitt 16 erfasst.
Demgemäß ist es
schwierig, den Pegel des Fokus durch das Sekundärelektronenbild zu beurteilen. Der
Elektronenerfassungsabschnitt 16 kann jedoch die reflektierten
Elektronen erfassen und der Pegel des Fokus des reflektierten Elektronenbildes
kann präzise
beurteilt werden, auch wenn die Oberfläche der Probe 24 mit
der positiven elektrischen Ladung geladen ist.
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Noch
mehr kann das Aussehen der Oberfläche der Probe 24 unter
Verwendung des Sekundärelektronenbildes
betrachtet werden, dessen räumliche Auflösung größer ist
als die des reflektierten Elektronenbildes, durch Umschalten der
Elektronen, die durch die Elektronenerfassungsabschnitt 16 erfasst werden,
zu den Sekundärelektronen.
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3 zeigt
eine exemplarische Konfiguration des Energiefilters 18.
Der Energiefilter 18 weist eine Steuerelektrode 56 und
eine Gitterelektrode 58 auf. Die Steuerelektrode 56 ist
in einem Netzwerk mit Durchgangslöchern 66 zum Durchlassen
der Elektronen versehen und daran wird eine Steuerspannung VC angelegt. Die Gitterelektrode ist zwischen
der Steuerelektrode 56 und der Probe 24 vorgesehen,
ist in einem Netzwerk mit Durchgangslöchern 68 zum Durchlassen
der Elektronen versehen und daran wird eine Gitterspannung VG angelegt.
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Wenn
der Energiefilter 18 die reflektierten Elektronen 62 aussortiert,
um sie dem Elektronenerfassungsabschnitt 16 zuzuführen, wird
an die Gitterelektrode 58 eine negative Gitterspannung
VG angelegt, die kleiner ist als das Referenzpotential,
und die Steuerspannung VC, deren Spannung
größer ist
als die Gitterspannung VG, wird der Steuerelektrode 56 zugeführt. Wenn
beispielsweise die Gitterspannung VG –50 V beträgt und die
Steuerspannung VC –30 V beträgt, verliert das Sekundärelektron 64,
das eine niedrige Energie von weniger als 50 eV besitzt, aus den
Elektronen, die erzeugt werden, wenn der Elektronenstrahl 12 auf
die Probe gestrahlt wird, seine Energie, bevor es die Gitterelektrode 58 erreicht
und ist nicht in der Lage, über
die Gitterelektrode 58 hinauszukommen. Dann läuft nur
das reflektierte Elektron 62, das eine hohe Energie von
50 eV oder mehr aufweist, durch die Gitterelektrode 58.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird die Gitterspannung VG, die veranlasst,
dass nur das reflektierte Elektron 62 durch die Gitterelektrode 58 hindurch
tritt, an die Gitterelektrode 58 angelegt.
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Das
reflektierte Elektron 62 mit der hohen Energie, das durch
die Gitterelektrode 58 hindurch getreten ist, prallt gegen
die Steuerelektrode 56. Dadurch emittiert die Steuerelektrode
Elektronen und der Elektronenerfassungsabschnitt 16 erfasst
diese Elektronen. Vorzugsweise weist der Elektronenerfassungsabschnitt 16 Mittel
zum Erzeugen eines elektrischen Feldes auf, zum Einführen der
Elektronen, die durch die Gitterelektrode 58 hindurch getreten
sind.
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Wenn
der Energiefilter 18 die Sekundärelektronen aussortiert und
dem Elektronenerfassungsabschnitt 16 zuführt, wird
die positive Gitterspannung VG, die größer ist
als das Referenzpotential, an die Gitterelektrode 58 angelegt
und die Steuerspannung VC, die höher ist
als die Gitterspannung VG, wird an die Steuerelektrode 56 angelegt.
Beispielsweise wird +30 V als die Gitterspannung VG an
die Gitterelektrode 58 angelegt und +50 V wird als die
Steuerspannung VC an die Steuerelektrode 56 angelegt.
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In
diesem Fall treten das reflektierte Elektron 62 und das
Sekundärelektron 64 durch
die Gitterelektrode 58 und der Elektronenerfassungsabschnitt 16 erfasst
das reflektierte Elektron 62 und das Sekundärelektron.
Weil die Menge der reflektierten Elektronen 62 sehr klein
ist im Vergleich zu einer Menge der Sekundärelektronen 64, ist
die Menge der Elektronen, die vom Elektronenerfassungsabschnitt
erfasst wird, im Wesentlichen gleich der Menge der Sekundärelektronen 64. Über einen
solchen Aufbau und eine solche Steuerung sortiert der Energiefilter 18 das
reflektierte Elektron 62 und das Sekundärelektron 64 aus und
veranlasst den Elektronenerfassungsabschnitt 16, sie zu
erfassen.
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Die 4A und 4B sind
Graphen zum Erläutern
eines Beispiels des Verfahrens zum Beurteilen von Pegeln des Fokus
im Fokussierungsbeurteilungsabschnitt. 4a zeigt
die Helligkeit von Bildpunkten eines reflektierten Elektronenbildes,
das durch den Abschnitt 32 zur Erfassung des Aussehens
erhalten wird, wenn der Elektronenstrahl 12 auf der Oberfläche der
Probe 24 aus dem Fokus ist und 4B zeigt
die Helligkeit von Bildpunkten eines reflektierten Elektronenbildes,
das durch den Abschnitt 32 zur Erfassung des Aussehens
erhalten wird, wenn der Elektronenstrahl 12 auf der Oberfläche der
Probe 24 im Fokus ist. Die horizontale Achse repräsentiert jeweilige
Bildpunkte, die in der horizontalen oder vertikalen Richtung angeordnet
sind, und die vertikale Achse repräsentiert die Helligkeit eines
jeden Bildpunkts.
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Wenn
sich der Elektronenstrahl im Fokus befindet, ändert sich die Helligkeit in
einem Bereich der Flanke eines reflektierten Elektronenbildes scharf, wie
es in 4B gezeigt ist. Wenn sich der
Elektronenstrahl 12 außerhalb
des Fokus befindet, wird das reflektierte Elektronenbild unscharf
gesehen, so dass die Änderung
der Helligkeit im Bereich der Flanke des reflektierten Elektronenbildes
moderat ist, wie es in 4A gezeigt
ist, im Vergleich zu dem Fall, wenn sich der Elektronenstrahl im
Fokus befindet.
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Das
heißt,
der Fokussierungsbeurteilungsabschnitt 40 kann die Pegel
des Fokus des Elektronenstrahls 12 auf der Grundlage der
Veränderungen der
Helligkeit zwischen den Bildpunkten des reflektierten Elektronenbildes
beurteilen, das durch den Abschnitt 32 zur Erfassung des
Aussehens auf der Grundlage der reflektierten Elektronen erhalten
wurde. Beispielsweise beurteilt es den Pegel des Fokus des Elektronenstrahls 12 durch
Berechnung eines Differentialwertes der Helligkeit des reflektierten Elektronenbildes.
Solch ein Verfahren ermöglicht
es, den Pegel des Fokus des Elektronenstrahls 12 leicht zu
beurteilen.
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Industrielle
Anwendbarkeit
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Wie
es aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, ermöglicht die
Erfindung, dass der präzis
auf die Oberfläche
der Probe zu fokussierende Elektronenstrahl erfasst werden kann
und verhindert, dass die Sekundärelektronen
von der elektrischen Ladung der Probe 24 angezogen werden.
Demgemäß ermöglicht es
die Erfindung jemanden, das Aussehen der Oberfläche der Probe mit Präzision zu
betrachten.
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Obwohl
die Erfindung anhand eines exemplarischen Ausführungsbeispiels beschrieben
worden ist, sollte es sich von selbst verstehen, dass der Fachmann
irgendwelche viele Veränderung
und Substitutionen vornehmen könnte,
ohne von der Wesensart und dem Umfang der Erfindung abzuweichen.
Es ist aus der Definition der beigefügten Ansprüche offensichtlich, dass die
Ausführungsbeispiele
mit solchen Modifikationen auch dem Umfang der Erfindung angehören.
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Zusammenfassung:
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Es
wird ein Probenbetrachtungsgerät
zum Betrachten der Oberfläche
einer Probe durch Strahlen eines Elektronenstrahls darauf bereitgestellt,
das eine Elektronenkanone zum Strahlen des Elektronenstrahls auf
die Oberfläche
der Probe aufweist, ferner einen Potentialsteuerabschnitt zum Einstellen des
elektrischen Potentials der Oberfläche der Probe auf ein Potential,
das im Vorhinein festgesetzt wurde, durch Anlegen einer Spannung
an die Probe, auf der Grundlage der Menge der elektrischen Ladung
auf der Oberfläche
der Probe, einen Elektronenerfassungsabschnitt zum Erfassen von
Elektronen, die erzeugt werden, wenn der Elektronenstrahl auf die Oberfläche der
Probe gestrahlt wird, und einen Abschnitt zum Erfassen des Aussehens
zum Erfassen des Aussehens der Oberfläche der Probe pro jedem Punkt
auf der Oberfläche
auf der Grundlage der Elektronen, die durch den Elektronenerfassungsabschnitt erfasst
werden.