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DE10393940T5 - Steuerung der Brennstoffmischung für Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlagen, welche mit mehreren Brennstoffen betrieben wird - Google Patents

Steuerung der Brennstoffmischung für Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlagen, welche mit mehreren Brennstoffen betrieben wird Download PDF

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Publication number
DE10393940T5
DE10393940T5 DE10393940T DE10393940T DE10393940T5 DE 10393940 T5 DE10393940 T5 DE 10393940T5 DE 10393940 T DE10393940 T DE 10393940T DE 10393940 T DE10393940 T DE 10393940T DE 10393940 T5 DE10393940 T5 DE 10393940T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
primary
content
primary fuel
hydrogen content
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10393940T
Other languages
English (en)
Inventor
Robert P. Cheshire Roche
Paul R. Windsor Margiott
John C. Glastonbury Trocciola
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UTC Power Corp
Original Assignee
UTC Fuel Cells LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UTC Fuel Cells LLC filed Critical UTC Fuel Cells LLC
Publication of DE10393940T5 publication Critical patent/DE10393940T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B3/00Hydrogen; Gaseous mixtures containing hydrogen; Separation of hydrogen from mixtures containing it; Purification of hydrogen
    • C01B3/02Production of hydrogen or of gaseous mixtures containing a substantial proportion of hydrogen
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M8/00Fuel cells; Manufacture thereof
    • H01M8/04Auxiliary arrangements, e.g. for control of pressure or for circulation of fluids
    • H01M8/04082Arrangements for control of reactant parameters, e.g. pressure or concentration
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Abstract

In einer Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlage (10) mit einer Brennstoffzellenstapelanordnung (12) und einem Brennstoffliefersystem (16) zum Bereitstellen eines wasserstoffreichen Brennstoffs (20) für die Zellenstapel (12), wobei das Brennstoffliefersystem (16) eine Brennstoffmischungseinrichtung (28, 30, 37, 39) aufweist, die angepasst ist, um an mindestens einen Primärbrennstoff (22) mit einem entsprechenden Äquivalent-Wasserstoffgehalt und an einen Sekundärbrennstoff (24) mit einem entsprechenden Äquivalent-Wasserstoffgehalt angeschlossen zu werden, um mindestens den Sekundärbrennstoff (24) mit dem Primärbrennstoff (22) zu mischen und mit einer Steuerungseinrichtung (18) zum Regulieren der relativen Mengen des Primärbrennstoffs und des Sekundärbrennstoffs, welche gemischt werden, um den wasserstoffreichen Brennstoff zur Verfügung zu stellen, wobei die Verbesserung des Verfahrens zum Steuern des Mischens des Primärbrennstoffs (22) und des Sekundärbrennstoffs (24), die/den folgenden Schritt(e) aufweist:
Regulieren (18, 34, 36) der relativen Mengen von Primärbrennstoff (22) und Sekundärbrennstoff (24), die so gemischt werden, dass zumindest eine Minimimalkonzentration (LL) des wasserstoffreichen Brennstoffs mit einem Äquivalent-Wasserstoffgehalt bereitgestellt wird, welcher für den normalen...

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlagen, und insbesondere auf das Versorgen mit Brennstoff solcher Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlagen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf den Betrieb von Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlagen mit mehreren Brennstoffquellen.
  • Die Brennstoffzellen-Stapelanordnung(en) der meisten Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlagen wird betrieben durch Wasserstoff oder einen wasserstoffreichen Brennstoff. Die Quellen dieses Wasserstoffs sind zahlreich und können umfassen: Derivatisierung aus Wasser, z.B. durch Hydrolyse, oder aus Festspeichern, z.B. aus Hydriden, aber die verbreitetste Form sind wasserstoffreiche Gase. Möglicherweise ist die am meisten verbreitete Quelle der in wasserstoffreichem Methan (CH4) aus Erdgas enthaltene Wasserstoff. Andere Kohlenwasserstoffe, z.B. Propan, Butan, Methanol, Ethanol und verschiedene Petroleumderivate, einschließlich reformiertes Benzin, sind auch gute Wasserstoffquellen. Außerdem können andere Typen organischer Materialien verarbeitet werden, z.B. durch aktiven Abbau und/oder natürlichen Abbau, um wasserstoffreiche Brennstoffe zu ergeben, welche typischerweise unter dem Begriff Biogase zusammengefasst werden. Ein Beispiel dieser letztgenannten Brennstoffquelle ist die aktive Verdauung von verschiedenen Typen von pflanzlichen und/oder tierischen Abfällen, z.B. Bagasse und ähnliche, über eine anaerobe Verdauung, um anaerobes Verdauungsgas zu schaffen, welches einen brauchbaren Wasserstoffanteil in Form von Methan hat. Gas aus Müllhalden ist ein Beispiel eines Biogases, welches aus natürlichem Zerfall resultiert und einen brauchbaren H2(Methan)-Gehalt hat.
  • Typischerweise erfordern die meisten oder alle der genannten Quellen von Wasserstoff bis zu einem bestimmten Grad eine Brennstoffaufbereitung bei der Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlage, um die erwünschte wasserstoffreiche Brennstoffströmung für die Brennstoffzellen-Stapelanordnung zur Verfügung zu stellen, und um unerwünschte Kohlenstoffverbindungen zu entfernen oder zu konvertieren, z.B. Kohlenmonoxid. Hinzu kommt, dass, obwohl jede der genannten Brennstoffquellen einen brauchbaren Wasserstoffgehalt haben, dieser von einem Brennstofftyp zum nächsten Brennstofftyp und in manchen Fällen sogar innerhalb desselben Brennstofftyps beträchtlich variieren kann. Beispielsweise kann der Wasserstoffgehalt von Erdgas in Form von Methan relativ hoch und konstant sein, verglichen mit dem von beispielsweise Bio-Gasen, z.B. anaerobem Verdauungsgas und ähnlichem, wobei letztere in Folge der zu verdauende Rohstoffe, der Temperaturen der Verdauung, des Feststoffgehalts im Wasser, etc., noch stärker variieren. Andere Biogase z.B. aus Müllhalden, können einen noch geringeren Wasserstoffgehalt aufweisen.
  • Ursprünglich wurden die meisten Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlagen konstruiert, um mit einer bestimmten, einzelnen der vorhergenannten Quellen von wasserstoffreichem Brennstoff betrieben zu werden, was durch verschiedene Faktoren bestimmt wurde, einschließlich Leistung, Zugänglichkeit und Kosten des Brennstoffs. Jüngst wurden manche Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlagen konstruiert, um alternativ mit einer oder einer anderen von mehreren Brennstoffquellen betrieben zu werden. Tatsächlich bietet die 200 KW UTC Fuel Cells PC 25TM Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlage die Möglichkeit, dass das in ihr enthaltene Brennstoffaufbereitungssystem mehrere Brennstoffquellen akzeptiert und aufbereitet, entweder ausschließlich oder als Mischung, wie allgemein in der Schemazeichnung des Funktionssystems von 1 gezeigt.
  • Es wird auf 1 Bezug genommen. Eine Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlage 10 umfasst eine Brennstoffzellenstapelanordnung 12, ein Brennstoffaufbereitungssystem 16 und eine Steuerung 18, wie auch andere Komponenten (nicht gezeigt). Das Brennstoffaufbereitungssystem 16 kann typischerweise Komponenten mit bekannter Konstruktion zum Reformieren des Roh brennstoffs, um Wasserstoff abzutrennen, und um das Reformat weiter reagieren zu lassen, zum Beispiel durch Shift-Konversion und/oder selektive Oxidation enthalten, um die CO Konzentration zu reduzieren und den H2-Anteil in der Brennstoffströmung relativ zu erhöhen. Die Zellenstapelanordnung 12 umfasst eine Anode 14, welche eine wasserstoffreiche Brennstoffströmung über eine Leitung 20 von dem Brennstoffaufbereitungssystem 16 aufnimmt, zur Verwendung in der bekannten elektrochemischen Reaktion (den Reaktionen), welche den Brennstoffreaktanten und einen Oxidationsmittelreaktanten in elektrische Energie umwandeln. Multiple Brennstoffquellen unterschiedlicher Typen sind dargestellt durch mindestens die Primärbrennstoffversorgung 22 und die alternative Brennstoffversorgung 24 mit Nr. 1, und kann außerdem die alternative Brennstoffversorgung 26 mit Nr. n aufweisen, um eine oder mehrere weitere Brennstoffquellen zu symbolisieren. Jede der Brennstoffquellen 22, 24 und 26 ist mit dem Brennstoffaufbereitungssystem 16 über eine entsprechende Leitung 28, 30 und 32 verbunden, welches ein entsprechendes Steuerungsventil 34, 36 und 38 enthält. Die Leitungen 28, 30 und 32 vereinen sich typischerweise stromabwärts von den Kontrollventilen 34, 36 und 38 an einer Mischungverzweigung 37, um den Brennstoff zu mischen, und der gemischte Brennstoff wird dann über die Leitung 39 zum Brennstoffaufbereitungssystem 16 geleitet. Unabhängige Steuerung jedes der Steuerungsventile 34, 36 und 38 durch eine Steuerung 18 wird aus Gründen der Einfachheit in dieser Figur durch eine einzelne Linie 40 repräsentiert, welche tatsächlich separate, unabhängige Steuerungsleitungen zu jedem Ventil sein können, oder eine einzelne Leitung zum Übertragen von Multiplexsignalen an die entsprechenden Ventile. Die Steuerung 18 kann aus diskreten Schaltungen, einem programmierbaren Computer oder eine Kombination daraus bestehen und ermöglicht die Steuerung von mindestens den Bereichen der Stromerzeugungsanlage 10, welche mit der Brennstofflieferung und Brennstoffaufbereitung verbunden sind. Ein durch das Bedienpersonal vorgewählter Brennstoffmischungswert für die Steuerung 18, ausgedrückt als Prozentanteile der alternativen Brennstoffe (des alternativen Brennstoffs) wird durch die Steuerungsinputleitung 41 der Steuerung 18 zugeführt, welche wiederum im Betrieb die Ventile 34, 36, 38 steuert, um die vorgewählten relativen Anteile der zu mischenden Brennstoffe vorzugeben. Typischerweise ist der Standartbrennstoff (d.h. der Primärbrennstoff) Erdgas, wobei der alternative Brennstoff einer der oben erwähnten anderen Brennstoffe ist. Das Bedienpersonal wählt entweder 0% des alternativen Brennstoffs, 100% des alternativen Brennstoffs oder eine Mischung, welche einen bestimmten Prozentanteil des alternativen Brennstoffs aufweist, wobei der Rest Erdgas ist. Außerdem zeigen die Leitungen 42, 44 und 46, welche sich über die Leitung 48 (mit unterbrochener Linie dargestellt) zur Steuerung 18 erstrecken, den Status der entsprechenden Brennstoffvorräte 22, 24, 26 an, typischerweise aber nur mit zwei Zuständen, z.B. an oder aus oder zur Verfügung stehend oder nicht zur Verfügung stehend. Der Funktionsblock 50 mit unterbrochener Linie repräsentiert Signale zu und von anderen Steuerungen (nicht gezeigt), welche über die Leitung 51 und 52 geführt werden und mit unterbrochener Linie gezeigt sind.
  • Obwohl das mit Bezug auf 1 oben beschriebene System die Fähigkeit hat, alternative Brennstoffe zu verwenden, entweder separat oder in einer vorgewählten Mischkombination, wurde die jeweilige Auswahl der Brennstoffe und den Vorgang zum Bestimmen ihrer relativen Mengen nicht berücksichtigt. Außerdem gibt es keinen Hinweis auf Berücksichtigen von Veränderungen des Wasserstoffgehaltes. In letzterer Hinsicht, wenn der Wasserstoffgehalt eines oder mehrere der Brennstoffe in einer Mischung von mehreren Brennstoffquellen während des Betriebs ausreichend variabel ist, kann das fehlende Berücksichtigen oder Kompensieren solcher Änderungen bewirken, dass sich die Zellenstapelanordnung 12 abschaltet oder ihre Leistung reduziert ist, für den Fall, dass der Wasserstoffgehalt während einer "Veränderung" zu gering ist.
  • An diesem Punkt wird angemerkt, dass, wenngleich der Wasserstoffgehalt des Brennstoffstroms das entscheidende Problem ist, wird der Einfachheit halber auf Brennstoffe oder Brennstoffkomponenten Bezug genommen, welche einen "äquivalenten" Wasserstoffgehalt haben. Methan in Erdgas ist beispielsweise eine gute Wasserstoffquelle und hat einen relativ konstanten Äquivalent-Wasserstoffgehalt. In ähnlicher Weise haben andere wasserstoffreiche Brennstoffe entsprechende Äquivalent-Wasserstoffkonzentrationen, wenngleich sie, wie oben erwähnt, variabel sein können. Tatsächlich kann der Äquivalent-Wasserstoffgehalt sogar als "Energiegehalt" ausgedrückt werden, insbesondere wenn auf den Heizwert eines Brennstoffes Bezug genommen wird. Für die Zwecke der Beschreibung der vorliegenden Anmeldung kann, obwohl letztendlich der Wasserstoffgehalt eines Brennstoffes entscheidend ist, hier Bezug genommen werden auf einen spezifischen Brennstoff, z.B. Erdgas, anaerobes Verdauungsgas, Methan oder ähnliches, für welches es einen Äquivalent-Wasserstoffgehalt gibt, der entweder bekannt oder unbekannt, konstant oder variabel sein kann. In solchen Fällen ist mit Bezugnahme auf einen speziellen Brennstoff beabsichtigt, auf den Äquivalent-Wasserstoffgehalt dieses Brennstoffs (Äquivalent H2) Bezug zu nehmen.
  • Beispielsweise erfordert die oben beschriebene Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlage 10 typischerweise einen Wasserstoffgehalt oder ein Wasserstoffniveau, welches einer Methankonzentration von mindestens 60% in der/den Brennstoffquelle(n) entspricht, um volle Leistung aufrechtzuerhalten. Falls der Wasserstoffgehalt im Rohbrennstoff in einer anderen Form als Methan ist, z.B. Protan, Butan, Methanol, etc., kann die erforderliche Konzentration sich von dem 60% Methanäquivalent unterscheiden und kann oder kann nicht als ein Methanäquivalent ausgedrückt werden, wird jedoch letztendlich immer noch durch seinen Äquivalent-Wasserstoffgehalt gekennzeichnet. Dies kann auf alle Fälle ein besonderes Problem für anaerobes Verdauungsgas und andere Biogase sein, welche einen relativ geringen und variablen Methangehalt und somit H2-Gehalt haben. Obwohl die Verwendung von anaerobem Verdauungsgas als einzige Brennstoffquelle signifikante Vorteile, z.B. Kosten, etc., haben kann, können die oben genannten Einschränkungen dessen Verwendung ausschließen. Die alternative Verwendung von einer weiteren Brennstoffquelle in Kombination mit dem anaeroben Verdauungsgas verursacht weiterhin Probleme, aufgrund der Unsicherheit der tatsächlichen Konzentration des Äquivalent-Wasserstoffgehalts des anaeroben Verdauungsgases zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das letztere Problem ist bei jeder Kombination von Brennstoffquellen vorhanden, wo der Äquivalent-Wasserstoffgehalt von mindestens einem der Brennstoffe nicht bekannt und/oder variabel ist. In der gleichen Hinsicht kann es erwünscht sein, zwei oder mehr Brennstoffe zu mischen, um die Verwendung eines der Brennstoffe aus Kostengründen, Kohlenstoffminimierung, etc., zu minimieren und die Variabilität des Wasserstoffgehalts von mindestens einem der gemischten Brennstoffe behindert eine effektive Nutzung.
  • Dementsprechend ist es ein Hauptzweck der Erfindung, eine Anordnung in einer Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlage bereitzustellen zum Mischen von Brennstoffen auf eine Weise, welche normalen, zuverlässigen Betrieb der Brennstoffzellenanordnung ermöglicht, z.B. mit geringen Kosten, Minimierung der Kohlenstoffbildung, und/oder weitere Gründe.
  • Es ist ein weiterer Zweck der Erfindung, eine Steuerungsanordnung zum Mischen von Brennstoffen auf eine variable Weise zu schaffen, um den Wasserstoffgehalt des Brennstoffes zu berücksichtigen und/oder automatisch darauf zu reagieren.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlage bereitgestellt mit einer Brennstoffzellenstapelanordnung und einem Brennstoffliefersystem zum Liefern eines wasserstoffreichen Brennstoffs an die Zellenstapelanordnung, wobei das Brennstoffliefersystem eine Brennstoffmischeinrichtung zum Mischen von mindestens einem primären Brennstoff und einem sekundären Brennstoff und eine Steuerungseinrichtung zum Steuern der relativen Mengen des primären und sekundären Brennstoffs aufweist, um den wasserstoffreichen Brennstoff zur Verfügung zu stellen. Bereitgestellt wird ein verbessertes Verfahren und eine Vorrichtung zum Regulieren der relativen Mengen des gemischten primären Brennstoffs und sekundären Brennstoffs, um mindestens ein minimales Energieniveau zu ermöglichen bzw. mindestens einen minimalen Wasserstoffgehalt des wasserstoffreichen Brennstoffs zu ermöglichen, der für den normalen Betrieb der Zellenstapelanordnung ausreichend ist. Es ist auch bevorzugt, gleichzeitig die Verwendung des sekundären Brennstoffs relativ zu dem primären Brennstoffs zu begrenzen. Dies ist besonders auf Situationen anwendbar, bei welchen die "Kosten" des primären Brennstoffs relativ geringer sind als die "Kosten" des sekundären Brennstoffs (der sekundären Brennstoffe), beispielsweise wenn der primäre Brennstoff ein Biogas, z.B. anaerobes Verdauungsgas, und das sekundäre Gas Erdgas ist. Wie hier verwendet soll der Begriff "Kosten" weit ausgelegt werden und nicht nur den direkten Preis umfassen, sondern auch andere Faktoren, z.B. Verfügbarkeit, Umweltverträglichkeit, politische Erwägungen, etc., welche kollektiv die Vorteile eines jeweiligen Brennstoffs ausmachen.
  • In einer Ausführungsform, bei welcher der Primärbrennstoff ein Biogas, z.B. anaerobes Verdauungsgas oder ähnliches, ist mit einem Methangehalt und somit einem Äquivalent-Wasserstoffgehalt, welcher variabel und relativ geringer als der des Sekundärbrennstoffes ist, welcher Erdgas sein kann, werden der Primärbrennstoff und der Sekundärbrennstoff in einem vorherbestimmten, festgelegten Verhältnis gemischt, welches einen ausreichenden Äquivalent-Wasserstoffgehalt gewährleistet, um die Zellenstapelanordnung zu betreiben, während die Verwendung von Sekundärbrennstoff minimiert wird. Insbesondere wird ein tatsächlicher "worst-case" Methangehalt (Äquivalent-Wasserstoffgehalt) für den Primärbrennstoff bezüglich eines unteren Grenzwerts bestimmt oder abgeschätzt; der konstantere tatsächliche Methangehalt (Äquivalent-Wasserstoffgehalt) des Sekundärbrennstoffes wird bestimmt oder abgeschätzt; ein minimal akzeptabler Methangehalt (Äquivalent-Wasserstoffgehalt) bzw. ein Bereich zum Betreiben der Zellenstapelanordnung wird etabliert; und der primäre und sekundäre Brennstoff werden in einem Verhältnis gemischt, welches gewährleistet, dass der geringste Methangehalt (Äquivalent-Wasserstoffgehalt) der gemischten Brennstoffe gleich oder etwas größer ist als der minimal akzeptable Methangehalt (Äquivalent-Wasserstoffgehalt) für kontinuierlichen, zufriedenstellen Betrieb. Falls beispielsweise das Primärgas anaerobes Verdauungsgas, das Sekundärgas Erdgas und die Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlage eine wie oben beschriebene TC 25TM ist, ist der angenommene "worst-case" untere Grenzwert des Methangehalts ca. 50%, von dem Erdgas wird angenommen, dass es einen Methangehalt von ca. 95% hat; und 60% ist ungefähr die untere Grenze für zufriedenstellenden Betrieb der Stromerzeugungsanlage. Dementsprechend wird durch die Steuerung eine Mischung von ca. 78% anaerobem Verdauungsgas und 22% Erdgas festgestellt.
  • In weiteren Ausführungsformen der Erfindung wird das Ziel des Regulierens der relativen Mengen von primärem und sekundärem Brennstoff auf eine effi ziente und ökonomische Weise alternativ verbessert durch Messen, kontinuierlich oder zumindest periodisch, von einem oder mehreren mit den Brennstoffen verbundenen Parametern oder der Betriebseigenschaften der Stromerzeugungsanlage und Verwenden der gemessenen Werte (des gemessenen Wertes) über Feedback an die Steuerung, um kontinuierlich die Brennstoffströmungen zu modulieren oder anzupassen, um die gewünschten Ergebnisse zu erreichen und/oder zu halten. In einer solchen Ausführungsform wird der Energiegehalt oder Wasserstoffgehalt des Primärbrennstoffs überwacht und dient dazu, das Mischen der Strömung des Sekundärbrennstoffs zu regulieren. Dies kann erreicht werden durch Überwachen eines Brennstoffbestandteils, z.B. Methan, welcher ein Äquivalent-Energiegehalt oder Äquivalent-Wasserstoffgehalt ist. In einer ähnlichen Ausführungsform wird der Energiegehalt oder Wasserstoffgehalt des gemischten primären und sekundären Brennstoffs überwacht und dient zur Regulierung der Mischströmung des sekundären Brennstoffs. In einer weiteren Ausführungsform dient der überwachte Druck oder die Druckdifferenz von, bei oder über einer Stromerzeugungsanlagenkomponente dazu, das Mischen des sekundären Brennstoffs mit dem primären Brennstoff zu regulieren. In noch einer weiteren Ausführungsform dient die überwachte Spannung der Brennstoffzellenanordnung dazu, das Mischen des sekundären Brennstoffs mit dem primären Brennstoff zu regulieren. In einer weiteren Ausführungsform ergibt sich eine Ergänzung der vorangehenden Ausführungsformen aus der Erkenntnis, dass bei Betrieb mit reduzierter Leistung der Äquivalent-Wasserstoffgehalt des primären Brennstoffs (anaerobes Verdauungsgas) alleine ausreichend sein kann. In dieser Ausführungsform dient der Betrieb der Brennstoffzellenanordnung/Stromerzeugungsanlage oberhalb oder unterhalb eines sorgfältig gewählten Schwellenwerts der überwachten Leistung oder des Stromes dazu, das Mischen des sekundären Brennstoffs mit dem primären Brennstoff zu beginnen oder zu beenden. Sofern es kompatibel und nicht inkonsistent ist, können eines oder mehrere der genannten Steuerungsausführungsformen in Kombination verwendet werden. Außerdem können die Brennstoffe andere oder weitere Brennstoffe außer anaerobes Verdauungsgas und Erdgas sein und können zumindest die konventionellen Wasserstoffquellen umfassen, z.B. Kohlenwasserstoffe einschließlich, aber nicht begrenzt auf, Biogase, Propan, Butan, Ethanol, Methanol, andere Erdölderivate, etc.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein generalisiertes Funktionssystemschema einer Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlage gemäß dem Stand der Technik, welches die Fähigkeit zur Verwendung mehrerer Brennstoffe, entweder separat oder gemischt, zeigt;
  • 2A stellt den Methangehalt und indirekt den Äquivalent-Wasserstoffgehalt und ihre Veränderungen über die Zeit eines Primärbrennstoffes, anaerobes Verdauungsgases und eines Sekundärbrennstoffes, Erdgas dar;
  • 2B stellt grafisch den minimalen Methangehalt (Äquivalent-Wasserstoffgehalt) der gemischten Brennstoffe dar, welcher für den adequaten Betrieb der Brennstoffzellenanordnung einer Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlage aus dem Stand der Technik wie in 1 dargestellt, dar;
  • 2C stellt grafisch den Methangehalt (Äquivalent-Wasserstoffgehalt) der resultierenden Brennstoffmischung dar, wenn der Primär- und Sekundärbrennstoff gemäß der vorliegenden Erfindung gemischt werden;
  • 3 ist ein vereinfachtes Funktionsschema einer Steuerungsausführungsform, bei welcher der überwachte Methangehalt des Primärbrennstoffs das Mischen des Sekundärbrennstoffs mit dem Primärbrennstoff reguliert;
  • 4 ist ein vereinfachtes Funktionsschema einer Ausführungsform der Steuerung, bei welcher der überwachte Methangehalt (Äquivalent-Wasserstoffgehalt) des gemischten Primär- und Sekundärbrennstoffs das Mischen des letzteren mit dem ersten reguliert;
  • 5 ist ein vereinfachtes Funktionsschema einer Ausführungsform einer Steuerung, bei welcher der überwachte Druck von oder bei einer Stromerzeugungsanlagenkomponente dazu dient, das Mischen des Sekundärbrennstoffs mit dem Primärbrennstoff zu regulieren;
  • 6 ist ein vereinfachtes Funktionsschema einer Ausführungsform einer Steuerung, bei welcher die überwachte Spannung der Brennstoffzellen-Anordnung dazu dient, das Mischen des Sekundärbrennstoffs mit dem Primärbrennstoff zu regulieren; und
  • 7 ist ein vereinfachtes Funktionsschema einer Ausführungsform einer Steuerung, bei welcher die überwachte Leistungs- oder Stromschwelle der Brennstoffzellenanordnung/Stromerzeugungsanlage dazu dient, das Mischen des Sekundärbrennstoff mit dem Primärbrennstoff zu beginnen oder zu beenden.
  • Beste Art der Ausführung der Erfindung
  • Es wird auf die Zeichnungen Bezug genommen. 1 stellt eine existierende Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlage dar, welche die Fähigkeit hat, einen wasserstoffhaltigen Primärbrennstoff, z.B. Erdgas und verschiedene alternative wasserstoffhaltige Brennstoffe, entweder allein oder gemischt, nach Bestimmung durch vorgewählte Einstellungen zu verwenden, wie im Stand der Technik beschrieben. Ein Großteil der in 1 beschriebenen und dargestellten Vorrichtung des Stands der Technik wird ähnlich verwendet, mit Bezug auf die im Folgenden beschriebene Erfindung und daher wird Bezug auf diese Struktur genommen unter Verwendung der in 1 erscheinenden Bezugszeichen. Von dieser Konvention wird nur abgewichen, falls notwendig, um Unterschiede zwischen dem Stand der Technik und der vorliegenden Erfindung zu beschreiben und zu betonen.
  • Da in vielen Fällen die Verfügbarkeit und die "Kosten" von anaerobem Verddungsgas (oder ähnlichen Brennstoffen) es attraktiver als andere wasserstoffhaltige Brennstoffe machen können, z.B. Erdgas, gibt es einen Anreiz, es als den alleinigen oder zumindest primären Brennstoff für die Stromerzeugungsanlage 10 zu verwenden. Die folgende Beschreibung der Erfindung wird gemacht mit Bezug auf den Methangehalt eines bestimmten Brennstoffs. Wie jedoch oben bereits erwähnt, versteht es sich, dass Methan lediglich ein gutes Beispiel eines wasserstoffhaltigen Stoffes mit einem beträchtlichen, bekannten Wasserstoffgehalt ist, und dass tatsächlich der Äquivalent-Wasserstoffgehalt für das Brennstoffaufbereitungssystem 16 und die Zellenstapelanordnung 12 entscheidend ist. Es wird gemeinsam auf 2A2C und zunächst auf 2A Bezug genommen, worin grafisch Kurven des angenommenen Methangehalts (und somit des Äquivalent-Wasserstoffgehalts) von Erdgas (natural Gas, NG) und eines Biogases dargestellt sind, in diesem Fall anaerobes Verdauungsgas (Anaerobic Digester Gas, ADG) über ein Zeitintervall, welches in Minuten, Stunden oder sogar Tagen gemessen werden kann. Es wird darauf hingewiesen, dass die Methangehaltskurve MG für Erdgas einen relativ hohen konstanten Methangehalt zeigt, bei ca. 95%. Im Gegensatz dazu ist der Methangehalt des ADG signifikant geringer und variiert über die Zeit in einem Bereich zwischen ca. 50 und 65%. Die unterbrochene Linie ADGLE stellt das angenommene Minimum des Methangehalts der jeweiligen Quelle des anaeroben Verdauungsgases dar. Natürlich kann dieses Minimum für andere Wasserstoffbrennstoffquellen mehr oder weniger sein.
  • Es wird auf 2B Bezug genommen, worin grafisch zwischen den unterbrochenen/gepunkteten Linien der erwünschte Bereich des Methangehalts (Äquivalent-Wasserstoffgehalts) in Brennstoff für kontinuierlichen adäquaten Betrieb der Stromerzeugungsanlage 10 dargestellt ist. Für die PC 25TM Stromerzeugungsanlage ist diese Untergrenze LL ca. 60% Methangehalt. Obwohl der Bereich mit einer Obergrenze von ca. 65% dargestellt ist, ist dieser Wert nicht entscheidend und ist mehr als ökonomischer Grenzwert und zur Begrenzung des Kohlenstoffgehalts dargestellt. Brennstoffe mit einem größeren Methangehalt werden einfach in geringeren Mengen verwendet. Es ergibt sich jedoch aus 2A, dass die Quelle für anaerobes Verdauungsgas häufig keinen Methangehalt von bis zu 60% erreicht. Daher ist es zur Verwendung von anaerobem Verdauungsgas als Primärbrennstoff notwendig, diesen mit einem oder mehreren Brennstoffen zu mischen, welche einen ausreichend größeren Äquivalent-Wasserstoffgehalt haben, um immer zu gewährleisten, dass der Methangehalt (Äquivalent-Wasserstoffgehalt) des gemischten Brennstoffs 60% oder mehr beträgt.
  • Unter der Annahme, dass der Primärbrennstoff ein anaerobes Verdauungsgas mit einem untersten Methangehalt ADGLE, von ca. 50%; und unter Annahme, dass die untere Grenze LL des Methangehalts des an das Brennstoffaufbereitungssystem 16 geleiteten Brennstoffs mindestens bei einem bekannten Wert, z.B. 60% sein muss, um die Zellenstapelanordnung 12 adäquat zu betreiben; und weiterhin unter der Annahme, dass ein sekundärer oder alternativer Brennstoff einen Methangehalt hat, der bekannt oder akkurat abgeschätzt werden kann und relativ konstant ist, z.B. Erdgas mit einem Methangehalt von ca. 95%, dann ist es möglich, ein Mischungsverhältnis oder Prozentanteil der beiden (oder mehreren) Brennstoffe zu etablieren, um mindestens den minimalen Methangehalt (Äquivalent-Wasserstoffgehalt) LL zu erhalten, der notwendig ist. Außerdem kann das Mischungsverhältnis gewählt sein, um die Menge an sekundärem oder alternativem Brennstoff (EN) zu minimieren, um Kosten zu beschränken und/oder die Vorteile der Mischungen in anderer Weise zu optimieren. Obwohl die Beispiele sich auf den Methangehalt als Maß für die äquivalente Energie oder den Wasserstoff beziehen, versteht es sich, dass dies für eine andere Brennstoffquelle in ähnlicher Weise getan werden kann, bei welcher die Korrelation des Äquivalent-Wasserstoffgehalts bekannt oder bestimmbar ist, einschließlich für Wasserstoff selbst.
  • Unter der Annahme, dass die untere Grenze des Methangehalts (Anaerobic Digester Gas Lower Extreme, ADGLE) 50% des Primärbrennstoffs, anaerobes Verdauungsgas (Anaerobic Digester Gas, ADG) ist, muss ein bestimmter (X) Prozentanteil oder Teil des anaeroben Verdauungsgases gemischt werden mit einem bestimmten anderen (Y) Prozentanteil des Sekundärbrennstoffs, Erdgas, mit 95% Methan, um einen Methangehalt der Mischung zu erreichen, welcher im Wesentlichen bei oder größer als 60% ist. Um die Werte X und Y zu bestimmen, wird die untere Grenze des Methangehaltwertes von 50% des anaeroben Verdauungsgases von dem "konstanten" Methanwert des Erdgases von 95% subtrahiert, was einen Wert von 45 gibt. Dieser Wert ist die größte Differenz zwischen diesen beiden Brennstoffen, und da der tatsächliche Methangehalt des anaeroben Verdauungsgases unbekannt ist, muss angenommen werden, dass dies der kontinuierliche Wert für das anaerobe Verdauungsgas ist. Damit eine Mischung der Brennstoffe einen Methangehalt von 60% hat und die Verwendung des anaeroben Verdauungsgases maximiert wurde gilt 0,60 = X (ADC)·0,50 + Y(Erdgas)·0,95. Wenn für X und Y aufgelöst wird, gilt X = (45-10)/45 = 35/45 = 0,78 = 78% und Y = (45 – 35)/45 = 10/45 = 0,22 = 22%. Daher ergibt ein Mischungsverhältnis von 78% anaerobem Verdauungsgas und 22% Erdgas einen gemischten Brennstoff mit einem Methangehalt von mindestens 60%. Dementsprechend ergibt sich dass die Menge an Erdgas weniger als 1/3 der totalen Mischung der Brennstoffe und sogar weniger als 25% ist. Es wird angemerkt, dass das anaerobe Verdauungsgas zeitweise einen Methangehalt von über 50% hat, so dass zu diesen Zeiten der gemischte Brennstoff ebenfalls einen Methangehalt von mehr als 60% hat, der durch das Verhältnis von 78% zu 72% der beiden Brennstoffe erzeugt wird. Dieses letztere Ergebnis ist deutlich ersichtlich in 2C, welche eine grafische Darstellung des Methangehalts der gemischten Brennstoffe ist. Es wird angemerkt, dass der Methangehalt immer mindestens 60% oder höher ist, und während der Intervalle, bei welchen der Methangehalt des anaeroben Verdauungsgases selber sich 65% nähert, kann der Methangehalt im gemischten Brennstoff sich annähern an 78%·0,65 + 22%·0,95 = 0,51 + 0,21 = 72%. Obwohl dieser Methangehalt größer als erforderlich ist, ist er leicht zu handhaben und, was wichtiger ist, es ist gewährleistet, dass der minimale Methangehalt der gemischten Brennstoffe immer die Anforderungen bezüglich des minimalen äquivalenten Wasserstoffgehalts der Zellstapelanordnungen 12 erfüllt.
  • Nachdem die erwünschte quantitative Beziehung von sekundärem Brennstoff zu primärem Brennstoff basierend auf ihrem entsprechenden Methangehalt (Äquivalent-Wasserstoffgehalt) und den Erfordernissen des Systems etabliert wurde, muss das Bedienungspersonal lediglich die entsprechenden Werten in die Steuerung 18 eingeben, z.B. durch ein Keyboard oder ähnliches. Falls außerdem die Steuerung so strukturiert oder programmiert ist, dass der primäre Brennstoff und der sekundäre Brennstoff kollektiv 100% ergeben, ist es lediglich notwendig, den entsprechenden relativen Wert für einen der beiden Brennstoffe einzugeben, da der andere damit impliziert ist. Im obigen Beispiel kann der Primärbrennstoff als 100% angesehen werden, es sei denn ein Sekundärbrennstoff ist vorhanden und ein relativer Wert wird für diesen eingegeben; im letzteren Fall, falls 22% (oder 0,22 oder 10/45) für den Sekundärbrennstoff ein gegeben wird, wird der Wert des Primärbrennstoff automatisch komplementär bzw. 78%. Obwohl das oben genannte Beispiel ein bevorzugtes Beispiel darstellt, versteht es sich, dass andere primäre und/oder sekundäre Brennstoffe ähnlich behandelt werden können. Falls es außerdem mehr als einen alternativen Brennstoff gibt, z.B. einen Sekundär- und einen Tertiärbrennstoff, können sie kollektiv als einzelne Alternative (d.h. "sekundär") in Bezug auf den primären Brennstoff wie oben behandelt werden, es ist jedoch nötig, entsprechende Verhältnisse zwischen diesen beiden Alternativen basierend auf Wirtschaftlichkeit, Verfügbarkeit und/oder anderen Faktoren herzustellen, was der Fachmann versteht.
  • Es wird nun auf 3 bis 6 und 7 für ein Verständnis einer alternativen Ausführungsform der Erfindung Bezug genommen, bei welcher es ebenfalls vorteilhaft ist, die relativen Verwendungen eines primären und eines oder mehrerer alternativen oder sekundären Brennstoffe für einen zufriedenstellenden und ökonomischen Betrieb der Zellstapelanordnung 12 zu optimieren. Anstatt die Mischung der Brennstoffe basierend auf "Worst-Case"-Annahmen bezüglich des Äquivalent-Wasserstoffgehalts des primären und/oder des sekundären oder alternativen Brennstoffs vorherzusagen, misst die alternative Ausführungsform oder Ausführungsformen einen oder mehrere Parameter, welche mit den Brennstoffen und/oder den Betriebseigenschaften der Stromerzeugungsanlage 10 assoziiert sind und über ein Steuerungsarrangement, welches in vielerlei Hinsicht ähnlich zu der Steuerung 18 ist, die gemessenen Werte dynamisch nutzt, um die Strömungen der einzelnen Brennstoffe zu modulieren oder anzupassen, um eine erwünschte Brennstoffmischung zu erhalten. Insbesondere ist der Primärbrennstoff bevorzugt ein Brennstoff mit geringeren "Kosten" als der Sekundärbrennstoff, aber häufig mit einem geringeren Wasserstoff-Äquivalentgehalt als der Sekundärbrennstoff. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ist es allgemein erwünscht, die Verwendung des Primärbrennstoffs zu maximieren und die Verwendung des Sekundärbrennstoffs während des gesamten Betriebs der Stromerzeugungsanlage zu minimieren, wenn mehrere Brennstoffe verwendet werden. Um dies effektiv zu tun, ist es notwendig, einen oder mehrere Parameter zu überwachen, welche mit dem Äquivalent-Wasserstoffgehalt, hier Methan, des Brennstoffs und/oder mit dem daraus resultierenden Betrieb der Stromerzeugungsanlage korrelieren, welcher beeinflusst wird von dem Äquivalent-Wasserstoffgehalt des Brennstoffs oder der Brennstoffe. Bei der Beschreibung und Darstellung dieser Ausführungsformen von 3 bis 7 wird Bezug genommen auf die Struktur und Bezugszeichen von 1 aus Gründen der Einfachheit. Insoweit sie gleich oder im Wesentlichen gleich sind, wurden die gleichen Bezugszeichen in 3 bis 7 verwendet, und insofern sie lediglich ähnlich oder analog sind, wird das vorherige Bezugszeichen beibehalten als die letzten beiden Ziffern eines Bezugszeichens mit drei Ziffern. Insbesondere bezüglich der Diskussion der Ausführungsform der 2A bis C wird angenommen, dass der Primärbrennstoff 22 anaerobes Verdauungsgas und der Sekundärbrennstoff 24 Erdgas ist, obwohl es sich versteht, dass Alternativen für beide das Konzept und die Funktion der Erfindung erfüllen und innerhalb des Umfangs der Erfindung sind. Außerdem ist beabsichtigt, dass die Bezugnahmen auf Methangehalt sich verstehen auf eine korrelierte Bezugnahme auf den Energiegehalt oder Wasserstoffgehalt des Brennstoffes.
  • Es wird auf 3 Bezug genommen. Dargestellt ist eine erste spezielle Ausführungsform einer Anordnung zum Messen eines Systemparameters und Verwendung des gemessenen Wertes zur Steuerung des Mischungsverhältnisses der mehrfachen Brennstoffe. Insbesondere wird der äquivalente Energiegehalt oder Wasserstoffgehalt des primären Brennstoffs 22 durch eine geeignete Vorrichtung oder einen Sensor gemessen, z.B. einen geeigneten Energie- oder Wasserstoffgehaltsanalysator oder -sensor (Energy Content, E.C.) 72. Der Energiegehaltssensor 72 kann ein CH4 Analysator oder ähnliches sein und bestimmt den Energiegehalt des Primärbrennstoffes 22 und sendet diesen an die Steuerung 118 über die Leitung 72'. Die Steuerung 118 enthält entsprechende Schaltungen oder Programmierungen, welche symbolisch repräsentiert sind durch den Funktionsvergleichsblock 74 und den Logikfunktionsblock 75. Der Vergleichsfunktionsblock 74 vergleicht den gemessenen Energiegehalt des Primärbrennstoffes mit AN Äquivalenzenergiesollwert 141. Der Energiegehaltsollwert 141 kann durch das Bedienungspersonal eingegeben werden, z.B. über ein Keyboard oder ähnliches. Bei Feststellen eines Unterschisedes oder einer Differenz gegenüber dem Sollwert 141 kann dieser Differenzwert dann pro portionalen, integralen und/oder anderen Operationen unterzogen werden und weiterhin durch eine entsprechende Logik 75 konditioniert werden, und wird als Output-Steuerungssignal von der Steuerung über die Leitung 140 zum Steuerungsventil 36 ausgegeben. Das Steuerungsventil 36 ist assoziiert mit der Erdgas-Sekundärbrennstoffquelle 24, und das Steuerungssignal auf der Leitung 140 dient zum Vergrößern oder Verringern der Strömung des Erdgases, je nach Bedarf, um ein Mischgasverhältnis mit dem erforderlichen Methangehalt und somit dem erforderlichen Äquivalent-Wasserstoffgehalt zu erhalten. Obwohl das Basis-Mischungsverhältnis in ähnlicher Weise wie bei 2A bis 3C vorgegeben werden kann und verwendet werden kann, um den Sollwert 141 zu etablieren, ermöglicht die Verwendung des Energiegehaltsensors 72, dass die Steuerung 118 weiterhin kontinuierlich oder zumindest periodisch das Steuerungsventil 36 moduliert bzw. beeinflusst und damit die Erdgasströmung 24 steuert, so dass diese zunimmt oder abnimmt, um einen nahezu konstanten Methangehalt und damit Äquivalent-Wasserstoffgehalt in dem gemischten Brennstoff in der Leitung 39 aufrechtzuerhalten. Dieses verhindert dann einige der Ausschläge in der Kurve des gemischten Brennstoff-Methangehalts in 2C.
  • Es wird auf 4 Bezug genommen. Dargestellt ist eine begrenzte Veränderung der in 3 dargestellten Ausführungsform. Insbesondere ist der Energiegehaltsensor 72 (E.C.) geeignet, den Energiegehalt des gemischten Brennstoffs in der Leitung 39, stromabwärts von der Mischungsstelle 37, an welcher die mehrfachen Brennstoffe gemischt werden, zu messen. Wie oben leitet eine Leitung 72 den Energiegehaltwert (die Energiegehaltwerte) an den Vergleichsfunktionsblock 74 in der Steuerung 218 zum Vergleich mit einem an Energiegehaltsollwert-Signalwert 241. Im vorliegenden Fall ist jedoch der Sollwert 241 gewählt auf einen erwünschten Energiegehalt des gemischten Brennstoffs und das resultierende Steuerungssignal auf Leitung 240, welches auf das Steuerungsventil 36 angewendet wird, dient dazu, auf dieses Ventil zu wirken, um das gewünschte Energiegehaltsniveau der Brennstoffmischung zu erreichen und/oder zu erhalten.
  • Die Ausführungsform von 5 verwendet die charakteristische Eigenschaft verschiedener Komponenten der Stromerzeugungsanlage 10, insbesondere im Bereich der Brennstoffzufuhr und Brennstoffaufbereitung, verschiedene Druckänderungen in Abhängigkeit von Änderungen des Äquivalent-Wasserstoffgehalts und/oder Inert-Gehalts des gemischten Brennstoffs zu zeigen. Somit können durch Überwachen des Druckes oder besser der Druckdifferenz von, bei oder über eine oder mehrere solcher Komponenten Veränderungen im Äquivalent-Energiegehalt abgeleitet und quantifiziert werden, und geeignete Steuerungsvorgänge können durchgeführt werden, um die Erdgasströmung zu erhöhen oder zu verringern, um den erwünschten Äquivalent-Wasserstoffgehalt zu erreichen. In dieser Ausführungsform nimmt die Steuerung 18 einen Input des Stromsensors 76 über die Leitung 76' auf und einen Input eines Druckwandlers 78 über die Leitung 78'. Der Stromsensor 76 überwacht den Ausgangslaststrom der Brennstoffzellenanordnung 12 und wendet ihn auf einen Referenzdruckablauffunktionsblock 80 an, welcher für eine vorher definierte Mischbrennstoff-Äquivalent-Wasserstoffzusammensetzung eine Korrelationsfunktion zwischen dem Laststrom IDC (gemessen durch Stromsensor 76) und einem Referenzdruck (bzw. eine Druckdifferenz) für die Komponente, für welche der Druck (oder die Druckdifferenz) durch den PT-Wandler 78 gemessen wird. In Erwiderung auf das gemessene Stromsignal, welches dem Sensor 76 zur Verfügung gestellt wird, bietet der Funktionsblock 80 ein Drucksollwertsignal auf der Leitung 241, welcher angewendet wird, auf den Vergleichsfunktionsblock 74. Der Vergleichsfunktionsblock 74 empfängt auch das Drucksignal auf der Leitung 78', welches vom Drucksensor 78 geliefert wird, als Hinweis auf den existierenden Druck bzw. Druckunterschied der überwachten Komponente. Nach Feststellen einer Differenz zwischen dem gemessenen Drucksignal auf Leitung 78' und dem Drucksollwertsignal auf Leitung 341, kann dieser Differenzwert proportionalen, integralen und/oder anderen Operationen unterzogen werden, kann weiter durch die Logik 75 konditioniert werden und wird als Output-Steuerungssignal von der Steuerung 318 an der Leitung 340 zur Steuerung des Ventils 36 ausgegeben. Wie bereits erwähnt wird das Steuerungsventil 36 moduliert, um die relative Menge an Erdgas 24 und den Wasserstoffäquivalent zu erhöhen oder zu verringern, welcher mit dem primären anaerobischen Verdauungsgas-Brennstoff 22 gemischt wird, um den geeigneten Druck (oder Druckdifferenz) bei der überwachten Komponente zu erreichen und/oder zu erhalten.
  • Die Ausführungsform der 6 ist ähnlich der Ausführungsform von 5 in vielerlei Hinsicht, wobei der Hauptunterschied darin liegt, dass die Spannung der Zellstapelanordnung 12, gemessen durch einen Spannungswandler 84, welche auf der Leitung 84 erscheint, der gemessene Systemparameter ist, der den Energiegehalt (Äquivalent-Wasserstoffgehalt) des Wasserstoffs widerspiegelt. Wie bisher wird der Strom gemessen durch den IDC Stromsensor 76 und wird in diesem Fall auf einen Referenzspannungsablauffunktionsblock 86 angewendet, welcher einen Teil der Steuerung 418 bildet. Der Funktionsblock 86 bietet für eine vordefinierte Mischbrennstoff-Äquivalenz-Wasserstoffzusammensetzung eine Korrelationsfunktion zwischen dem Laststrom IDC, (gemessen durch den Stromsensor 76) und einer Referenzausgabespannung der Zellstapelanordnung 12, welche der von dem Spannungswandler 84 gemessene Systemparameter ist. In Erwiderung auf das gemessene Stromsignal von dem Sensor 76 bietet der Funktionsblock 86 ein Spannungs-Sollwertsignal auf der Leitung 441, welche auf den Vergleichsfunktionsblock 74 angewendet wird. Dieser Vergleichsfunktionsblock 74 nimmt auch das Spannungssignal auf Leitung 84' auf, welches vom Spannungswandler VT 84 geliefert wird, als Hinweis auf die existierende Spannung der überwachten Zellenstapelanordnung 12. Nach Feststellen einer Differenz zwischen dem überwachten Spannungssignal auf Leitung 84' und dem Spannungssollwertpunktsignal auf Leitung 341 kann der Differenzwert proportional gegenüber integralen und/oder anderen Aktionen unterzogen und außerdem durch die Logik 75 konditioniert werden und an ein Outputsteuerungssignal vom Bedienungspersonal 418 auf der Leitung 440 zur Steuerung des Ventils 36. Wie bisher wird das Steuerungsventil 36 moduliert, um die relative Menge an Erdgas 24 und somit an Äquivalent-Wasserstoff, die mit dem primären anaeroben Verdauungsgasbrennstoff 22 gemischt wird, zu erhöhen oder zu verringern, um die geeignete von der Zellenstapelanordnung 12 zur Verfügung gestellte Spannung zu erreichen und/oder aufrechtzuerhalten.
  • Es wird auf 7 Bezug genommen. Dort ist grafisch und funktional eine Steuerungsanordnung dargestellt, welche alternativ zu den Ausführungsformen von 2 bis 6 sein kann, welche diese aber vorzugsweise ergänzt. Sie kann gesehen werden als Korrektiv für die oben beschriebenen Mischfunktionen. Insbesondere ist die Steuerung 518 dargestellt mit einem Mischsteuerungsfunktionsblock 90, welcher kumulativ repräsentativ für jede der bisher beschriebenen Brennstoffmischsteuerungsfunktionen in den Figuren, einschließlich 1 bis 6, ist. Die Mischsteuerung 90, welche Teil der Logik 75 sein kann, reagiert auf Input vom Bedienpersonal und/oder Sensoren, um die Steuerungssignale 40 (und 140, 240, 340, 440 der mehreren entsprechenden Ausführungsformen) zu liefern, welche die Strömung des primären und sekundären Brennstoffs über die Steuerungsventile 34, 36, etc., wie oben beschrieben, steuern. Es kann jedoch erwünscht sein, ein Mischen des Sekundärbrennstoffs 24 mit dem Primärbrennstoff 22 zu haben, wenn die Leistungs- bzw. Stromanforderung an die Zellenstapelanordnung 12/Stromerzeugungsanlage 10 geringer als ein Schwellenwert ist, beispielsweise 50% Leistung. In einem solchen Fall der begrenzt benötigten Leistungsabgabe der Zellenstapelanordnung 12/Stromerzeugungsanlage 10 kann der primäre Brennstoff, anaerobes Verdauungsgas 22, ausreichenden Methan-(Äquivalentwasserstoff-) Gehalt haben, selbst unter schlechtesten Umständen, um die Zellenstapelanordnung 12 adäquat zu versorgen beim Erfüllen der ihr abverlangten Leistung.
  • Dementsprechend wird die Output-Leistung oder der Output-Strom der Zellenstapelanordnung 12 überwacht oder gemessen, z.B. durch einen Stromwandler IDC 176, welcher ähnlich oder sogar gleich wie der mit Bezug auf die Ausführungsform von 5 und 6 beschriebene Stromwandler IDC 76. Der durch den Stromwandler IDC 76 gelieferte Strom- oder Leistungswert wird über die Leitung 176 auf einen An/Aus-Funktionsblock 92 angewendet, welcher einen Teil der Steuerung 518 bildet. Dieser An/Aus-Funktionsblock 92 reagiert auf den gemessenen Strom- oder Leistungswert, um ein anschaltendes oder ausschaltendes Steuersignal 93 gemäß dem dargestellten Ablauf zu ermöglichen. Insbesondere ist der Ablauf strukturiert, das Steuerungssignal 93 zu einem "Mischungsfreigabe"-Zustand hin und her zu schalten, wenn die Leistung oder der Strom eine Schwelle überschreitet, z.B. 50% Leistung, und einen "Mischung deaktivieren"-Zustand, wenn die Leistung oder der Strom weniger oder etwas weniger als die Schwelle ist. Die etwas geringere Schwelle zum Inaktivieren resultiert aus einer in der Funktion inkorporierten kleinen toten Bandbreite, welche in die Funktion mit eingebunden ist und das ("Herumschnüffeln") um einen einzelnen Schwellenwert herum minimiert, falls der Betrieb in diesem Bereich verweilt. Das Signal 93 wird auf die Mischungssteuerung 90 angewendet, welche Teil des Logikfunktionsblocks 75 sein kann, und in dem "Freigabe"-Zustand gibt es ein Steuerungssignal 540 frei, um das Steuerungsventil 36 zum Mischen des Sekundärbrennstoffs 24 mit dem Primärbrennstoff 22 zu regulieren. Wenn entsprechend das Signal 93 in seinem "Inaktivieren"-Zustand ist, inaktiviert das resultierende Steuerungssignal 540 das Steuerungsventil 36, wodurch effektiv die Strömung von sekundärem Brennstoff 24 blockiert wird, und verhindert so das Mischen mit dem primären ADG Treibstoff.
  • Obwohl die Erfindung in Bezug auf die beispielhaften Ausführungsformen beschrieben und dargestellt wurde, versteht der Fachmann, dass die vorangehenden Änderungen und verschiedene andere Änderungen, Weglassungen und Hinzufügungen gemacht werden können, ohne den Umfang der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise können als kompatibel und nicht inkonsistent, eine oder mehrere der vorangehenden Steuerungsausführungsformen in Kombination verwendet werden. Obwohl die Ausführungsform von 3 bis 7 im Kontext des Überwachens eines Parameters des Primärbrennstoffs und Steuern des Mischens eines Sekundärbrennstoffs mit dem Primärbrennstoff beschrieben wurden, versteht es sich, dass solche Anordnungen reserviert und sogar dazu verwendet werden können, die Parameter von beiden Brennstoffen und/oder das Steuern des Mischens von einem der oder beiden Brennstoffen verwendet werden können. Außerdem können die Brennstoffe andere als oder zusätzlich zu anaeroben Verdauungsgas und Erdgas sein und können andere Kohlenwasserstoffe, z.B. Protan, Butan, Methanol, Ethanol, etc. umfassen, wie auch andere Wasserstoffquellen. Es versteht sich, dass die Bezugnahme auf Methan sich in den dargestellten Beispielen entweder direkt oder indirekt als Bezugnahme auf und Maß für die äquivalente Energie bzw. den Äquivalent-Wasserstoffgehalt des Brennstoffs bezieht.
  • Zusammenfassung
  • Brennstoffmischungssteuerungsanordnungen werden zur Verfügung gestellt für Brennstoffzellenstromerzeugungsanlagen 10, welche mit mehrfachen Brennstoffen 22, 24, 26 betrieben werden. Ein Brennstoffliefersystem 16 liefert wasserstoffreichen Brennstoff 20 zu der Zellenstapelanordnung 12 nach gesteuerter Mischung von einem primären Brennstoff und mindestens einem sekundären Brennstoff, welche jeweils einen entsprechenden "Äquivalent-Wasserstoffgehalt" haben. Die relativen Mengen an gemischtem Primärbrennstoff 22 und Sekundärbrennstoff 24 werden reguliert 18, 34, 36, um mindestens eine minimale Konzentration LL von wasserstoffreichem Brennstoff zu ermöglichen, welcher einen Äquivalent-Wasserstoffgehalt hat, der ausreichend ist für normalen Betrieb der Zellenstapelanordnung 12. In einer Ausführungsform ist der Primärbrennstoff 22 ein Biogas oder ähnliches mit einem begrenzten, möglicherweise variablen Äquivalent-Wasserstoffgehalt, und der Sekundärbrennstoff 22 hat einen größeren und relativ konstanten Äquivalent-Wasserstoffgehalt und wird mit dem primären Brennstoff gemischt in einen ökonomischen, konstanten Verhältnis, welches adäquate Leistungen der Zellenstapelanordnung 12 gewährleistet. In alternativen Ausführungsformen werden einer oder mehrere Parameter (IDC, P, V, E.C.) Der im Betrieb befindlichen Stromerzeugungsanlage 10, welche mit dem Äquivalent-Wasserstoffgehalt in mindestens dem primären Brennstoff assoziiert sind, gemessen 72, 26, 78, 84, 176, und verwendet, um die relativen Mengen von Sekundär- und Primärbrennstoff 22, 24 zu steuern, die in Reaktion darauf gemischt werden.

Claims (19)

  1. In einer Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlage (10) mit einer Brennstoffzellenstapelanordnung (12) und einem Brennstoffliefersystem (16) zum Bereitstellen eines wasserstoffreichen Brennstoffs (20) für die Zellenstapel (12), wobei das Brennstoffliefersystem (16) eine Brennstoffmischungseinrichtung (28, 30, 37, 39) aufweist, die angepasst ist, um an mindestens einen Primärbrennstoff (22) mit einem entsprechenden Äquivalent-Wasserstoffgehalt und an einen Sekundärbrennstoff (24) mit einem entsprechenden Äquivalent-Wasserstoffgehalt angeschlossen zu werden, um mindestens den Sekundärbrennstoff (24) mit dem Primärbrennstoff (22) zu mischen und mit einer Steuerungseinrichtung (18) zum Regulieren der relativen Mengen des Primärbrennstoffs und des Sekundärbrennstoffs, welche gemischt werden, um den wasserstoffreichen Brennstoff zur Verfügung zu stellen, wobei die Verbesserung des Verfahrens zum Steuern des Mischens des Primärbrennstoffs (22) und des Sekundärbrennstoffs (24), die/den folgenden Schritt(e) aufweist: Regulieren (18, 34, 36) der relativen Mengen von Primärbrennstoff (22) und Sekundärbrennstoff (24), die so gemischt werden, dass zumindest eine Minimimalkonzentration (LL) des wasserstoffreichen Brennstoffs mit einem Äquivalent-Wasserstoffgehalt bereitgestellt wird, welcher für den normalen Betrieb der Zellenstapelanordnung (12) ausreicht.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem jeder Brennstoff jeweilsentsprechende Kosten hat, wobei die Kosten des Sekundärbrennstoffs (24) relativ höher als die Kosten des Primärbrennstoffs (22) sind.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Primärbrennstoff (22) einen relativ geringeren Äquivalent-Wasserstoffgehalt als der Sekundärbrennstoff (24) hat und wobei gleichzeitig die Verwendung des Sekundärbrennstoffs (24) relativ zu dem Primärbrennstoff (22) begrenzt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, bei welchem der Äquivalent-Wasserstoffgehalt des Sekundärbrennstoffs (24) im Wesentlichen konstant ist.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, bei welchem die zum Bereitstellen des wasserstoffreichen Brennstoffs (20) gemischten Brennstoffe mindestens einen vorherbestimmten minimalen Äquivalent-Wasserstoffgehalt (LL) erfordern, wenn sie gemischt werden, damit die Zellenstapelanordnung (12) normal arbeitet, wobei der Äquivalent-Wasserstoffgehalt des primären Brennstoffs (22) innerhalb eines Bereichs variabel ist mit einem unteren Worst-Case-Grenzwerts (ADGLE), welcher geringer ist als der für normalen Betrieb vorherbestimmte minimale Äquivalent-Wasserstoffgehalt (LL), und aufweisend den Schritt des Hinzufügens einer ausreichenden Menge von Sekundärbrennstoff (24) zu dem Primärbrennstoff, um bei Kombination mindestens den vorherbestimmten minimalen Äquivalent-Wasserstoffgehalt (LL) zur Verfügung zu stellen.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, bei welchem sowohl der Primärbrennstoff (22) und der Sekundärbrennstoff (24) ihren Äquivalent-Wasserstoffgehalt in Form von Methan (CH4) haben, und der Primärbrennstoff (22) einen relativ geringeren Methangehalt als der Sekundärbrennstoff (24) hat.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, bei welchem der Primärbrennstoff (22) ein anaerobes Verdauungsgas und der Sekundärbrennstoff (24) Erdgas ist, und bei welchem die relative Menge von zu dem anaeroben Verdauungsgas hinzugefügten Erdgas konstant ist.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, bei welchem die Menge von Erdgas weniger als ein Drittel der kombinierten Menge von Erdgas von anaerobem Verdauungsgas ist.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, bei welchem die Menge von Erdgas weniger als 25% als die kombinierte Menge von Erdgas und anaerobem Verdauungsgas ist.
  10. Verfahren nach Anspruch 3, bei welchem der Primärbrennstoff (22) und der Sekundärbrennstoff (24) Kohlenwasserstoffe sind, die jeweils gewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Erdgas, Methan, Protan, Butan, Methanol, Ethanol, Erdölderivate und Biogas, einschließlich anaerobem Verdauungsgas.
  11. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Schritt des Regulierens (18, 34, 36) der relativen Mengen von Primärbrennstoff (22) und Sekundärbrennstoff (24) den Schritt des Messens (72, 26, 78, 84, 176) von mindestens einem Parameterwert (IDC, P, V, E.C.) der in Betrieb befindlichen Stromerzeugungsanlage (10) aufweist, welcher mit dem Äquivalent-Wasserstoffgehalt von mindestens dem Primärbrennstoff (22) assoziiert ist, und Steuern (18, 36) der relativen Menge an Sekundärbrennstoff (24), welcher mit dem Primärbrennstoff (22) gemischt wird, in Reaktion auf den gemessenen mindestens einen Parameterwert (IDC, P, V, E.C.).
  12. Verfahren nach Anspruch 11, bei welchem der Schritt des Steuerns (18, 36) der Menge von Sekundärbrennstoff (24), der mit dem Primärbrennstoff (22) gemischt wird, das zur Verfügungstellen eines Sollwerts (41, 141, 241, 341, 441) aufweist und Vergleichen (Δ) des gemessenen Parameters mit dem Sollwert und Steuern auf diesen Sollwert aufweist.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, bei welchem der Schritt des zur Verfügung stellens eines Sollwerts (41, 141, 241, 341, 441) das externe Voreinstellen (41, 141, 241) des Sollwertes aufweist.
  14. Verfahren nach Anspruch 12, bei welchem der Schritt des zur Verfügung stellens eines Sollwerts (41, 141, 241, 341, 441) das Messen (76) eines Parameters IDC aufweist, welcher assoziiert ist mit dem Leistungsaustoß der Stromerzeugungsanlage (10) und automatisches Bestimmen (80, 86) des Sollwerts als Funktion des mit der Leistung assoziierten gemessenen Parameters aufweist.
  15. Verfahren nach Anspruch 11, bei welchem der mindestens eine Parameterwert (IDC, P, V, E.C.) der im Betrieb befindlichen Stromerzeugungsanlage (10), welcher assoziiert ist mit dem Energiegehalt von mindestens dem primären Brennstoff (22) den Energiegehalt E.C. von mindestens dem primären Brennstoff (22) aufweist.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, bei welchem der mindestens eine Parameterwert (IDC, P, V, E.C.) Der in Betrieb befindlichen Stromerzeugungsanlage (10), welcher assoziiert ist mit dem Energiegehalt von mindestens dem primären Brennstoff (22) den Energiegehalt E.C. des gemischten primären und sekundären Brennstoff (22, 24) aufweist.
  17. Verfahren nach Anspruch 11, bei welchem der mindestens eine Parameterwert (IDC, P, V, E.C.) der in Betrieb befindlichen Stromerzeugungsanlage, welcher mit dem Energiegehalt von mindestens dem primären Brennstoff (22) assoziiert ist, den Druck (P) von oder bei einem Bauteil der Stromerzeugungsanlage (10) aufweist.
  18. Verfahren nach Anspruch 11, bei welchem der mindestens eine Parameterwert (IPC, P, V, E.C.) der in Betrieb befindlichen Stromerzeugungsanlage, welcher mit dem Energiegehalt von mindestens dem Primärbrennstoff (22) assoziiert ist, die Spannung der Zellenstapelanordnung (12) aufweist.
  19. Verfahren nach Anspruch 1, aufweisend den weiteren Schritt des Messens (176) eines Parameterwerts IDC, welcher mit dem Leistungsaustoß der in Betrieb befindlichen Stromerzeugungsanlage (10) assoziiert ist und Inaktivieren des Mischens des Sekundärbrennstoffs (24) mit dem Primärbrennstoff, wenn die Nachfrage nach Leistungsaustoß von der in Betrieb befindlichen Stromerzeugungsanlage unterhalb eines vorherbestimmten Schwellenwerts ist, so daß nur der Primärbrennstoff (22) verwendet wird, um den wasserstoffreichen Brennstoff (20) zur Zellenstapelanordnung (12) zu liefern.
DE10393940T 2002-12-19 2003-12-11 Steuerung der Brennstoffmischung für Brennstoffzellen-Stromerzeugungsanlagen, welche mit mehreren Brennstoffen betrieben wird Withdrawn DE10393940T5 (de)

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