[go: up one dir, main page]

DE10393631T5 - Floatgate-Transistoren - Google Patents

Floatgate-Transistoren Download PDF

Info

Publication number
DE10393631T5
DE10393631T5 DE10393631T DE10393631T DE10393631T5 DE 10393631 T5 DE10393631 T5 DE 10393631T5 DE 10393631 T DE10393631 T DE 10393631T DE 10393631 T DE10393631 T DE 10393631T DE 10393631 T5 DE10393631 T5 DE 10393631T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
floating gate
voltage
gate
transistor
floatgate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10393631T
Other languages
English (en)
Inventor
Tor Sverre Lande
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toumaz Technology Ltd
Original Assignee
Toumaz Technology Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toumaz Technology Ltd filed Critical Toumaz Technology Ltd
Publication of DE10393631T5 publication Critical patent/DE10393631T5/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C27/00Electric analogue stores, e.g. for storing instantaneous values
    • G11C27/005Electric analogue stores, e.g. for storing instantaneous values with non-volatile charge storage, e.g. on floating gate or MNOS
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D30/00Field-effect transistors [FET]
    • H10D30/01Manufacture or treatment
    • H10D30/021Manufacture or treatment of FETs having insulated gates [IGFET]
    • H10D30/0411Manufacture or treatment of FETs having insulated gates [IGFET] of FETs having floating gates
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G7/00Devices in which the computing operation is performed by varying electric or magnetic quantities
    • G06G7/48Analogue computers for specific processes, systems or devices, e.g. simulators
    • G06G7/60Analogue computers for specific processes, systems or devices, e.g. simulators for living beings, e.g. their nervous systems ; for problems in the medical field
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D30/00Field-effect transistors [FET]
    • H10D30/60Insulated-gate field-effect transistors [IGFET]
    • H10D30/68Floating-gate IGFETs
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D30/00Field-effect transistors [FET]
    • H10D30/60Insulated-gate field-effect transistors [IGFET]
    • H10D30/68Floating-gate IGFETs
    • H10D30/6891Floating-gate IGFETs characterised by the shapes, relative sizes or dispositions of the floating gate electrode
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D64/00Electrodes of devices having potential barriers
    • H10D64/01Manufacture or treatment
    • H10D64/031Manufacture or treatment of data-storage electrodes
    • H10D64/035Manufacture or treatment of data-storage electrodes comprising conductor-insulator-conductor-insulator-semiconductor structures
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10BELECTRONIC MEMORY DEVICES
    • H10B69/00Erasable-and-programmable ROM [EPROM] devices not provided for in groups H10B41/00 - H10B63/00, e.g. ultraviolet erasable-and-programmable ROM [UVEPROM] devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Physiology (AREA)
  • Neurosurgery (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Neurology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Metal-Oxide And Bipolar Metal-Oxide Semiconductor Integrated Circuits (AREA)
  • Semiconductor Memories (AREA)
  • Non-Volatile Memory (AREA)

Abstract

Floatgate-MOS-Transistor mit:
– einem oder mehreren Steuergates;
– einem aktiven Kanal;
– mindestens einem Floatgate, das im Wesentlichen zwischen dem mindestens einen Steuergate und dem aktiven Kanal angeordnet ist;
– einem ersten und einem zweiten nichtlinearen Widerstand, die das Floatgate mit einer ersten bzw. zweiten Steuer-Spannungsquelle verbinden, wobei die Widerstände ein Spannungsteiler-Netzwerk bilden, das die Betriebsspannung des Floatgates einstellt.

Description

  • Die Erfindung betrifft Floatgate-Transistoren, und spezieller betrifft sie Floatgate-Metall-Oxid-Halbleiter-Transistoren.
  • Floatgate-Metall-Oxid-Halbleiter(MOS)-Transistoren sind Bauteile mit einem ersten Gate, das auf einer Schicht isolierenden Oxids direkt über dem Floatgatekanal liegt, und einem zweiten, steuernden Gate, das auf einer Schicht isolierenden Oxids über dem ersten Gate liegt. Das erste Gate ist elektrisch isoliert, woher der Begriff 'potenzialfreies Gate' oder 'Floatgate' herrührt, und jegliche Ladung, die auf dem Floatgate abgelagert wird, wird beinahe unendlich lang gehalten. Floatgate-Bauteile werden allgemein bei einem Design digitaler integrierter Schaltkreise (IC) als Speicherkomponenten eines Flash-EPROM verwendet. Typischerweise werden Floatgate-MOS-Transistoren unter Verwendung einer Dünnfilmtechnologie mit hohem Integrationsgrad zwischen Transistoren und anderen Komponenten hergestellt.
  • Während des letzten Jahrzehnts wurden Floatgate-Bauteile auch bei einem analogen IC-Design genutzt, um Schaltungen und kleine Systeme zu implementieren. Die Verfügbarkeit von Floatgate-Bauteilen, bei denen die Ladung (oder Spannung) am Floatgate kontrolliert werden kann, führt zu einer Anzahl nützlicher Schaltungsanwendungen, einschließlich der Folgenden:
    • • Analogspeicher: Floatgate-Bauteile können als 'analoger PROM' verwendet werden, insbesondere für Anwendungen wie neuronale Netze, die einen nichtflüchtigen, analogen Speicher benötigen.
    • • Abstimmen: Jegliche auf dem Floatgate gespeicherte Ladung beeinflusst die Schwellenspannung des Transistors. So können Transistoren effektiv abgestimmt werden, um zu gewährleis ten, dass ihre Schwellenspannungen gleich sind, was durch sorgfältiges Kontrollieren der auf dem Floatgate gespeicherten Ladung erfolgt. Ein weiteres Beispiel ist ein Auto-Null-Floatgate-Verstärker (AFGA = auto-zero floating gate amplifier), bei dem der Arbeitspunkt am Eingang des Verstärkers durch Abstimmen einer Floatgatestruktur eingestellt werden kann.
    • • Pegelverschiebung: Das Floatgate ist auch ein Pegelschieber. Welche Ladung auch immer auf dem Floatgate gespeichert ist, so trägt sie zur am Steuergate anliegenden Spannung bei. Diese Pegelverschiebung kann (z.B.) zur Schwellenwertverschiebung von Schaltungen mit kleiner Leistung/kleiner Spannung verwendet werden. Bei einem voreingestellten Spannungsoffset ändert sich die Funktionsschwelle des Transistors entsprechend.
    • • Rechenvorgänge: Die Verwendung eines Floatgate-Transistors als Rechenelement ist für ein Design eines analogen integrierten Schaltkreises kleiner Leistung sehr attraktiv. Wenn das oberste (Steuer)gate in eine Anzahl kleinerer Gates mit skalierten Flächen unterteilt wird, führt das Floatgate-Bauteil effektiv eine gewichtete Summierung der an jedes dieser obersten Gates angelegten Spannungen aus. Durch Skalieren der Flächen des obersten Gates (d.h. der Kondensatorgrößen) können Spannungen, relativ zu den Kondensatorgrößen, gewichtet werden. Eine derartige Struktur ist in der 1 schematisch dargestellt. Die 1a repräsentiert ein Stapelfloatgate-Bauteil, bei dem das oberste Steuergate (oder die Gates) direkt über dem Kanalbereich des Transistors liegt (oder liegen). Jedoch ist eine derartige Stapelfloatgate-Struktur nicht empfehlenswert, da die zum Herstellen des obersten Gates erforderlichen Prozessschritte Änderungen am Floatgate und am Substrat hervorrufen können, die die Schwellenspannung des Transistors beeinflussen. Die bevorzugte Architektur ist in der 1b dargestellt, bei der sich das Floatgate lateral ausgehend vom Kanal erstreckt und das oberste Gate auf diesem Erstreckungsbereich abgeschieden ist.
  • Ein informativer Überblick über sowohl digitale als auch analoge Anwendungen beruhend auf Floatgates findet sich in: IEEE Transaction on Circuits and Systems – Part II, Special Issue on Floating Gate Circuits and Systems, Januar 2001.
  • Trotz der verschiedenen attraktiven Punkte hat die Verwendung von Floatgatestrukturen in analogen Schaltkreisen wegen einer Anzahl praktischer Probleme bei der Implementierung analoger Floatgateschaltungen nicht tatsächlich stattgefunden. Insbesondere ist das Programmieren und Kontrollieren der Ladung auf dem Floatgate sehr schwierig, und typischerweise gehört dazu eine Kombination aus Fowler-Nordheim-Tunneln und der Injektion heißer Ladungsträger. Diese beiden Prozesse benötigen typischerweise das Anlegen großer Spannungen, die es ermöglichen, dass Elektronen mit ausreichender Energie durch das isolierende Siliciumdioxid zum Floatgate und/oder von diesem Tunneln, um so die Nettoladung auf dem Gate zu ändern. Obwohl dieser Prozess ähnlich den Verfahren ist, die zum Programmieren und Löschen digitaler ROMs verwendet werden, bewirkt ein wiederholtes Programmieren eines Beeinträchtigung des Siliciumoxids, was zu einer Zerstörung des Transistors führt. Dies führt zu Langzeit-Zuverlässigkeitsproblemen bei Schaltungen, die konstante Abstimmung oder Änderung benötigen. Zusätzlich ist das Anlegen hoher Spannungen zum Ausführen des Abstimmens selbst unerwünscht.
  • Ein anderes Problem bei Floatgate-Bauteilen besteht darin, dass die Langzeit-Ladungsspeicherfähigkeiten unbestimmt sind – im Verlauf der Zeit kann die auf dem Floatgate gespeicherte Ladung langsam weglecken. Dieses Problem wird noch schlechter, wenn die Prozessabmessungen kleiner werden und die Oxiddicke abnimmt. Irgendein kleines Ladungsleck in einem digitalen Speicher ist kein Problem, jedoch ist es wesentlich signifikanter, wenn ein analoger Wert gespeichert wird. Diese Unbestimmtheit der Langzeit-Ladungsspeicherung hat zur Abneigung beigetragen, Floatgates in Analog-ICs für kommerzielle Anwendungen zu nutzen.
  • Vor Kurzem wurde in IEEE Int. Symposium on Circuits and Syst. (ISCAS) 2001, Pre-Conference Workshops: 'Multiple-Input Floating-Gate MOS Transistors as Functional Devices to Build Computing Circuits' Tadashi Shibata, 'Voltage-Mode Floating Gate Circuits', Jaime Ramirez-Angulo ein Mechanismus zum Überwinden des o.g. Problems bei einem analogen Schaltungsdesign mit Floatgate – d.h. der Schwierigkeiten beim Manipulieren der auf dem Floatgate gespeicherten Ladung – vorgeschlagen. Zum Mechanismus gehört das willkürliche Hinzufügen eines kleinen Leckpfads zum Floatgate (obwohl bei dieser Architektur das Gate nicht mehr tatsächlich "potenzialfrei" ist, wird diese Terminologie der Zweckdienlichkeit halber immer noch verwendet). Ein derartiger Leckpfad könnte unter Verwendung eines hohen Widerstandswerts geschaffen werden, der unter Verwendung herkömmlicher CMOS-Widerstände implementiert wird. Jedoch würde dies eine verhindernd große Siliciumfläche erfordern, weswegen es nicht praxisgerecht ist. Shibata und Ramirez-Angulo schlagen es daher vor, einen Leckpfad durch Hinzufügen einer einzelnen in Sperrrichtung vorgespannten Pullup-Diode zu schaffen, die das Floatgatepotenzial auf den positiven Versorgungsbus klemmt, wie es in der 2 dargestellt ist. Die in der Sperrrichtung vorgespannte Diode wirkt effektiv als sehr großer Widerstand, der die Spannung am Floatgate zur Spannung zieht, wie sie am anderen Ende der Diode anliegt (in diesem Fall die Versorgungsspannung). Die Spannung am Floatgate reagiert auf Spannungen, wie sie an das mindestens eine oberste Gate angelegt werden, mit einer Abweichung gegenüber der Spannung des po sitiven Versorgungsbusses, solange die mindestens eine Gatespannung angelegt wird.
  • Dieser einfache Mechanismus zeigt jedoch schwerwiegende Einschränkungen. Störungen ausreichender Amplitude im Eingangssignal spannen die Pullup-Diode in Durchlassrichtung vor, wodurch es zu einer schwerwiegenden Verzerrung der Eigenschaften des Bauteils kommt. Das Einschränken eines Signalausschlags deutlich unter einen Diodenoffset sollte diesen Effekt beseitigen, jedoch kann das Problem der Leitung in Durchlassrichtung nie völlig beseitigt werden.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, die obigen Nachteile zu überwinden.
  • Gemäß einer ersten Erscheinungsform der Erfindung ist ein Floatgate-MOS-Transistor mit Folgendem geschaffen: einem oder mehreren Steuergates;
    • – einem aktiven Kanal;
    • – mindestens einem Floatgate, das im Wesentlichen zwischen dem mindestens einen Steuergate und dem aktiven Kanal angeordnet ist;
    • – einem ersten und einem zweiten nichtlinearen Widerstand, die das Floatgate mit einer ersten bzw. zweiten Steuer-Spannungsquelle verbinden, wobei die Widerstände ein Spannungsteiler-Netzwerk bilden, das die Betriebsspannung des Floatgates einstellt.
  • Der Begriff "Floatgate" wird hier durch Konvention verwendet, und er gibt an, dass das Gate für die Funktion eines potenzialfreien Gates sorgt. Das Gate ist nicht tatsächlich potenzialfrei, da es durch die nichtlinearen Widerstände an die Spannungsquellen gekoppelt ist.
  • Vorausgesetzt, dass der Wert der nichtlinearen Widerstände ausreichend groß ist, ist das Leck vom Floatgate zu den Spannungsquellen relativ klein. Für Kurzzeitschwankungen bei der mindestens einen an die mindestens eine Steuerelektrode angelegten Spannung wirkt das Floatgate als echtes Floatgate.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die genannten nichtlinearen Widerstände durch jeweilige Dioden oder als Dioden arbeitende Transistoren gebildet, wobei die an die erste und die zweite Spannungsquelle angelegten Spannungen so definiert sind, dass die Dioden im Gebrauch in der Sperrrichtung vorgespannt sind. Es ist jedoch zu beachten, dass andere Maßnahmen dazu verwendet werden können, die Widerstände zu bilden.
  • Gemäß einer zweiten Erscheinungsform der Erfindung ist ein elektrisches Bauteil mit einem oder mehreren Floatgate-Transistoren gemäß der ersten Erscheinungsform der Erfindung geschaffen.
  • Bei bestimmten Ausführungsformen der Erfindung verfügt das elektronische Bauteil über Maßnahmen zum Variieren der Spannung, wie sie an die erste und/oder die zweite Steuerungs-Spannungsquelle angelegt wird. Dies ermöglicht es, die Betriebsspannung des Floatgates auf einen geeigneten Wert abzustimmen.
  • Gemäß einer dritten Erscheinungsform der Erfindung ist ein Verfahren zum Betreiben des Floatgate-Transistors gemäß der ersten Erscheinungsform der Erfindung geschaffen, bei dem eine erste und eine zweite feste Spannung an die erste bzw. zweite Spannungsquelle angelegt werden. Das Floatgate kann durch geeignete Auswahl der ersten und der zweiten Spannung auf eine gewünschte Betriebsspannung eingestellt werden.
  • Gemäß einer vierten Erscheinungsform der Erfindung ist ein Verfahren zum Betreiben des Floatgate-Transistors gemäß der ersten Erscheinungsform der Erfindung geschaffen, bei dem eine erste und eine zweite Spannung an die erste bzw. zweite Spannungsquelle angelegt wird, wobei von der ersten und zweiten Spannung mindestens eine variabel ist. Die Spannung, mit der das Floatgate arbeitet, kann durch Abstimmen der ersten und/oder der zweiten Spannung auf einen gewünschten Wert eingestellt werden.
  • Die Verwendung einer in der Sperrrichtung vorgespannten Diode, um für eine Verbindung hohen Widerstands zwischen einem Floatgate und einer Steuerungs-Spannungsquelle zu sorgen, zeigt den möglichen Nachteil, dass es relativ viel Zeit benötigt, um das Floatgate, z.B. folgend auf das Einschalten der Spannung, auf die Betriebsspannung zu laden.
  • Es ist eine weitere Aufgabe, diesen Nachteil zu überwinden und es zu ermöglichen, dass das Floatgate innerhalb einer relativ kurzen Zeit auf eine Betriebsspannung geladen wird.
  • Gemäß einer fünften Erscheinungsform der Erfindung ist ein Floatgate-MOS-Transistor mit Folgendem geschaffen:
    • – einem oder mehreren Steuergates;
    • – einem aktiven Kanal;
    • – mindestens einem Floatgate, das im Wesentlichen zwischen dem mindestens einen Steuergate und dem aktiven Kanal angeordnet ist;
    • – mindestens einem Widerstand, der das Floatgate mit einer Spannungsquelle verbindet und der durch einen MOS-Transistor gebildet ist, dessen Gate und Source miteinander verbunden sind, wobei die Source des Transistors mit der Spannungsquelle verbunden ist und der Transistor über den Drain mit dem Floatgate verbunden ist.
  • Vorzugsweise ist das Transistorgate über einen Widerstand mit der Transistorsource gekoppelt. Dieser Widerstand kann durch ein kurzes Stück aus Polysilicium gebildet sein.
  • Gemäß einer sechsten Erscheinungsform der Erfindung ist ein Floatgate-MOS-Transistor mit Folgendem geschaffen:
    • – einem oder mehreren Steuergates;
    • – einem aktiven Kanal;
    • – mindestens einem Floatgate, das im Wesentlichen zwischen dem mindestens einen Steuergate und dem aktiven Kanal angeordnet ist;
    • – einem das Floatgate umgebenden Isolierbereich; und
    • – einem Leiter, der den Isolierbereich zumindest teilweise umgibt und der im Gebrauch mit einer Betriebsspannung verbunden ist.
  • Der Isolierbereich lässt einen Leckstrom Floatgate in sehr kleinem Ausmaß zu. Jedoch wird, vorausgesetzt, dass dieses Leck ausreicht, das Floatgate auf die Betriebsspannung geladen. Das Leck durch die Isolierschicht kann in gewissem Ausmaß dadurch verbessert werden, dass auf dem Floatgate ein Kontakt ausgebildet wird, da die zur Herstellung dieses Metallkontakts zum Floatgate beitragenden Herstellschritte dafür sorgen, dass Verunreinigungen die Zwischenoxid(Isolier)schichten beschädigen, um so einen Mechanismus für den Ladungstransport zu schaffen.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird auf dem Floatgate ein Metallkontakt hergestellt, und zwischen diesem und dem Leiter erstreckt sich ein Ladungsleckpfad. Vorzugsweise erstreckt sich das Floatgate lateral ausgehend von oberhalb des aktiven Kanals, und dieser Metallkontakt wird auf dem Floatgate am vom aktiven Kanal entfernten Ende desselben hergestellt. Bevorzugter umgibt der Leiter einen den Metallkontakt und den benachbarten Bereich des Floatgates umgeben den Isolierbereich.
  • Für ein besseres Verständnis der Erfindung, und um zu zeigen, wie diese realisiert werden kann, wird nun, beispielhaft, auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen.
  • 1A veranschaulicht schematisch und im Querschnitt einen Stapelfloatgate-MOS-Transistor;
  • 1B veranschaulicht schematisch und im Querschnitt eine Floatgate-MOS-Struktur, bei der das oberste Gate gegen den Kanal versetzt ist;
  • 2 zeigt ein Ersatzschaltbild eines Floatgate-Transistors mit einem bekannten Mechanismus zum Einstellen der Floatgate-Betriebsspannung;
  • 3 zeigt ein Ersatzschaltbild eines Floatgate-Transistors mit einem verbesserten Mechanismus zum Einstellen der Floatgate-Betriebsspannung;
  • 4 zeigt eine MOS-Transistorkonfiguration zum Bereitstellen eines Widerstands in den Transistoren der 2 und 3;
  • 5 veranschaulicht eine bekannte Floatgate-MOS-Transistorstruktur;
  • 6a veranschaulicht in Draufsicht eine Floatgate-Transistorstruktur mit einem willkürlichen Leckpfad, der durch die Herstellung eines Metallkontakts zum Floatgate gebildet wurde;
  • 6b veranschaulicht im Querschnitt die Floatgate-Transistorstruktur der 6a;
  • 7 zeigt ein Ersatzschaltbild für den Floatgate-Transistor der 6;
  • 8 zeigt ein Ersatzschaltbild eines addierenden Inverters, der unter Verwendung von Floatgate-Transistoren aufgebaut wurde; und
  • 9 zeigt ein Ersatzschaltbild einer Struktur zur Bildung der vierten Potenz mit addierenden Invertern gemäß der 8.
  • Oben wurden unter Bezugnahme auf die 1 und 2 bekannte Floatgate-MOS-Transistoren beschrieben. Während die in der 2 dargestellte Architektur für eine Verbesserung gegenüber derjenigen der 1 sorgt, ist diese Architektur wegen Einschränkungen nicht ideal, die sie der mindestens einen Spannung auferlegt, wie sie an das mindestens eine Steuergate gelegt werden können.
  • Zu einer Verbesserung der Architektur der 2 gehört die Verwendung zweier in Sperrrichtung vorgespannter Dioden (pn-Übergänge), die mit dem Floatgate verbunden sind, wie es in der 3 dargestellt ist. Diese Dioden können direkt mit den Spannungsbussen Vcc, Vss verbunden werden, die so einen Arbeitspunkt irgendwo zwischen den zwei Spannungsversorgungsbussen einstellen. Die Dioden arbeiten als nichtlineare Widerstände. Durch Manipulieren der relativen Diodenabmessungen kann eine der Dioden 'dominant' gemacht werden, um so den Spannungsbus zu definieren, an den sich der Arbeitspunkt annähert. Wenn der erwartete Ausschlag der Eingangsspannung bekannt ist, kann die Teilerspannung entsprechend eingestellt werden. Wenn diese Struktur eine Spannungsstörung innerhalb der erwarteten Grenzen erfährt, sollten die Dioden nicht in Durchlassrichtung vorgespannt werden. So gewähr leistet diese Spannungsteilerarchitektur mit in Sperrrichtung vorgespannten Dioden im Vergleich zu einer einzelnen Pullup-Diode einen verzerrungsfreien Betrieb.
  • Eine allgemeinere Lösung besteht in der Verwendung zweier getrennter Abstimmspannungen, die mit den anderen Anschlüssen der in Sperrrichtung vorgespannten Dioden verbunden sind, anstatt dass diese Punkte mit den Spannungsbussen verbunden würden. Die Spannung des Floatgates wird dann durch diese Abstimmspannungen bestimmt, und dadurch wird tatsächlich die Betriebsspannung der Transistoren eingestellt. Diese Technik ist allgemein und sowohl für analoge als auch digitale Schaltkreise anwendbar, und sie kann durch jeden standardmäßigen CMOS-Prozess implementiert werden. Die Sanktion besteht selbstverständlich in zusätzlichen Anschlüssen und Abstimmspannungen. Eine Zwischenlösung würde nur über eine zusätzliche Abstimmspannung verfügen, und der andere Diodenanschluss würde mit einem der Versorgungsbusse verbunden werden.
  • Ein Merkmal der Vorgehensweise mit leckendem Floatgate besteht darin, dass sehr hohe Widerstandswerte erforderlich sind, um das Ausmaß des Lecks zu minimieren und zu gewährleisten, dass sich das Bauteil im Normalbetrieb immer noch als Floatgatestruktur verhält. Der Nachteil davon besteht darin, dass Bauteile unter Verwendung dieses Mechanismus beim Einschalten der Spannung lange Einschaltdauern zeigen. Da die Floatgatekapazität über den sehr hohen Widerstand aufgeladen werden muss, können sich Einschaltzeiten in der Größenordnung von Minuten ergeben. Dies ist für viele Anwendungen ersichtlich unpraktisch.
  • Eine vorgeschlagene Lösung besteht im Implementieren der in Sperrrichtung vorgespannten Diode (Leckwiderstand) unter Verwendung eines MOS-Transistors mit Gate-Source-Kurzschluss (sh. die 4). Im Normalbetrieb ist der Transistor ausgeschaltet, und der einzige fließende Strom ist der Leckstrom der Draindiffusion (d.h. das erwünschte Diodenleck). Beim Spannungseinschalten für den MOS-Transistor kommt es jedoch schnell zu einem 'bootstrap'-Effekt des Floatgates auf die gewünschte Betriebsspannung, wenn angenommen wird, dass während des Spannungseinschaltens das MOS-Gatepotenzial langsamer als das Sourcepotenzial ansteigt. Es ist wahrscheinlich, dass diese Situation auftritt, da die Gatekapazität viel höher als die Sourcekapazität ist, wodurch das Gatepotenzial automatisch dem Sourcepotenzial nachhinkt. Um jedoch zu gewährleisten, dass dieser 'bootstrap'-Effekt auftritt, sollte das Bootstrap-MOS-Gate über ein Stück Polysilicium, das effektiv einen kleinen Widerstand in Reihe mit dem Gate implementiert, mit dem positiven Versorgungsbus verbunden sein, wodurch die Gateanstiegszeit weiter verzögert wird. Es ist ersichtlich, dass diese MOS-Struktur mit kurzgeschlossenem Gate sowohl bei der neuartigen Architektur der 3 als auch bei der bekannten Architektur der 2 und auch bei anderen Floatgate-MOS-Architekturen verwendet werden kann.
  • Bei den oben erörterten Schaltungen sind in Sperrrichtung vorgespannte Dioden (und MOS-Transistoren, die so angeordnet sind, dass sie als Dioden arbeiten) dazu verwendet, Strukturen mit sehr hohem Widerstand zu implementieren, um zu gewährleisten, dass die Floatgates nur mit einem sehr kleinen Leck behaftet sind. Obwohl in Sperrrichtung vorgespannte Dioden auf einer relativ kleinen Siliciumfläche für einen großen Widerstand sorgen, zeigen sie kein ideales Widerstandsverhalten (z.B. aufgrund von Leckströmen).
  • Es ist bekannt, dass, um eine gute Isolierung zu erzielen, ein Floatgate aus einem einzelnen Polysiliciumstück bestehen muss. Wenn auf der Oberseite des Floatgates ein Metallkontakt abgeschieden wird, verursachen die erforderlichen Bear beitungsschritte Änderungen in der Oxidgrenzfläche, wodurch ein kleiner Umfang an Ladungstransport auftreten kann. Der dem Floatgate am nächsten liegende Kontakt sammelt diese Ladung, und so verfügt das Floatgate nun über einen direkten Leckpfad. Im Verlauf der Zeit stellt sich so die Spannung am Floatgate auf das Potenzial an diesem am nächsten liegenden Kontakt ein.
  • Die hier vorgeschlagene Lösung besteht darin, diesen (im Allgemeinen unerwünschten) Effekt dadurch auszunutzen, dass ein Kontakt zum Floatgate hergestellt wird, um so das umgebende Oxid "zu schädigen" und einen Transportpfad für Elektronen einzuführen. Dann ist das Floatgate durch einen zweiten Kontakt umgeben, der so die gesamte Floatgate-Leckladung sammelt, die gemeinsam mit dem Elektronentransport fließt. Tatsächlich wird ein ohmscher Kontakt zum Floatgate gebildet, dessen Widerstand an den Oxid-Grenzflächenschichten den sehr hohen Widerstand bildet. Der umgebende Kontakt wird mit einer Spannungsquelle verbunden, um die gewünschte Betriebsspannung einzustellen.
  • Die Prozessschritte zum Herstellen eines herkömmlichen Floatgate-Bauteils variieren abhängig von der Prozesstechnologie und den Herstellverfahren. Eine vereinfachte Prozedur, die kurz die Hauptprozessschritte zum Herstellen des Floatgates skizziert, ist die Folgende:
    • 1. Es wird ein dickes Feldoxid abgeschieden und geätzt, um den Source-, Drain- und Kanalbereich zu definieren. Auf dem gesamten Bauteil wird ein dünnes Gateoxid abgeschieden, und dann wird es aus dem Source- und dem Drainbereich weggeätzt. Es werden Source- und Drainbereiche eindiffundiert (n- oder p-Implantation für NMOS- bzw. PMOS-Bauteile).
    • 2. Polysilicium wird auf der Oberseite des dünnen Gatebereichs (selbstausgerichtetes Gate) abgeschieden, um das Floatgate zu bilden.
    • 3. Feldoxid- und Gateoxidschichten werden abgeschieden, um das Floatgate zu isolieren.
    • 4. Polysilicium für das zweite Gate (Steuergate) wird auf der Oberseite der zweiten dünnen Gateoxidschicht abgeschieden. Dann wird auf dem kompletten Bauteil ein Feldoxid abgeschieden, wobei Fenster eingeätzt werden, damit die Source, der Drain und die Steuergates kontaktiert werden können.
  • Die grundlegende Bauteilstruktur eines derartigen NMOS-Floatgate-Bauteils ist in der 5 dargestellt – es ist zu beachten, dass die Abmessungen nicht maßstabsgetreu sind. Die 5 zeigt eine Schnittansicht des Transistors entlang dem Kanal.
  • Wenn während des Herstellprozesses ein Metallkontakt zum Floatgate hergestellt wird, wird die Herstellprozedur nun wie folgt modifiziert:
    • 1. Es wird ein dickes Feldoxid abgeschieden und geätzt, um den Source-, Drain- und Kanalbereich zu definieren. Auf dem gesamten Bauteil wird ein dünnes Gateoxid abgeschieden, und dann wird es aus dem Source- und dem Drainbereich weggeätzt. Es werden Source- und Drainbereiche eindiffundiert (n- oder p-Implantation für NMOS- bzw. PMOS-Bauteile).
    • 2. Ein Polysilicium-Floatgate wird wie zuvor abgeschieden, jedoch erstreckt sich der Gatebereich so, dass es ein zusätzlicher Bereich ermöglicht, einen Metallkontakt herzustellen.
    • 3. Feld- und dünne Oxidschichten werden abgeschieden und geätzt, um ein Fenster für den Floatgate-Metallkontakt auszubilden. Der Metallkontakt wird abgeschieden und mit einer weiteren Schicht dicken Oxids bedeckt. Wenn eine Schicht einer Siliciumdiode auf der Oberseite einer vorhandenen Schicht abgeschieden wird, wird ein Festkörperisolator gebildet, jedoch mit einem winzigen systematischen "Riss" zwischen den Schichten. Der Ätzprozess belässt Verunreinigungen entlang dieser Grenzfläche, jedoch ermöglicht er es, dass entlang dieser Dioxid-Zwischenschicht ein kleiner Umfang an Ladungstransport auftritt.
  • Ein geeignetes Layout für diese ARchitektur ist schematisch in der 6 dargestellt, wobei die 6a eine Draufsicht und die 6b eine Schnittansicht zeigen. Es ist zu beachten, dass der Querschnitt in der 6b nicht orthogonal zum Kanal verläuft (d.h., der Strom im Kanal fließt in die Papierebene). Am Floatgate wird ein 'selbstständiger' Metallkontakt hergestellt. Es wird ein Diffusions(aktiver)kontakt um das Floatgate herum ausgebildet. Dieser zweite Kontakt sammelt den größten Teil der Gateleckladung, da Diffusionskontakte tief sind und sich über den gesamten Weg bis herunter zum Substrat erstrecken. Wie es in der 6 dargestellt ist, ist es unmöglich, den Floatgatekontakt vollständig zu umschließen. Jedoch sollte mit dem veranschaulichten Layout von nahezu 80% der Rand gesteuert werden. Der umgebende Kontakt sollte so nahe wie möglich am Floatgate liegen, um den Widerstandswert zu verringern, der andernfalls selbst für Floatgates zu groß sein könnte.
  • Wenn diese Struktur beim leckenden Floatgate-Schaltkreis angewandt wird, wird der sich ergebende Schaltkreis einfacher, da nun nur eine einzelne Widerstandsverbindung am Floatgate erforderlich ist, wie es in der 7 dargestellt ist.
  • Die oben beschriebenen Architekturen sind sowohl bei analogen als auch digitalen Schaltkreisen anwendbar. Bei digitalen Schaltkreisen würde eine wichtige Nutzung das Abstimmen von Schwellenspannungen von Transistoren ermöglichen. Wenn angenommen wird, dass alle Bauteile mit leckenden Gatestrukturen aufgebaut sind, können die Schwellenwerte der Bauteile: bis auf nahezu 0 V abgestimmt werden, um viel tiefere Ver sorgungsspannungen zu ermöglichen. Bei standardmäßigen CMOS-Bauteilen mit hohen Schwellenwerten wurden Versorgungsspannungen zwischen 0,5–1 V demonstriert, jedoch mit komplizierteren Floatgate-Abstimmtechniken auf W-Basis. Es können viele verschiedene Gatearten konzipiert werden, und es wird davon ausgegangen, dass die Flächensanktion wegen Verwendung dieser Bauteile klein ist. Die Zahl der Bauteile wird im Allgemeinen verringert, während Stapeltransistoren durch einen Einzeltransistor mit Doppel-Steuergates ersetzt werden können.
  • Bei der herkömmlichen digitalen Logik werden mehrere Eingangs-Logikgatter typischerweise dadurch gebildet, dass eine Anzahl von n- und p-Floatgate-Transistoren aufeinandergeschichtet werden. Die minimale Versorgungsspannung ist so durch das Erfordernis beschränkt, eine ausreichende Spannungstoleranz für diese aufgestapelten Bauteile zu schaffen. Wenn jedoch Floatgate-Transistoren mit mehreren Eingängen verwendet werden, kann das Stapeln auf nur zwei aufgestapelte Transistoren, einen PMOS oben und einen NMOS, verringert werden. Die Funktion eines Logikgatters mit mehreren Eingängen kann dann dadurch implementiert werden, dass die mehreren Eingängen entsprechende Funktion der Floatgate-Transistoren genutzt wird. Dies erlaubt es, sehr niedrige Versorgungsspannungen zu verwenden.
  • Bei analogen Schaltkreisen können die leckenden Gatestrukturen auf eine Anzahl von Weisen verwendet werden. Das Vorspannen der Schaltung ist vereinfacht, und kapazitive Verbindungen über einen doppelten Poly-Kondensator ermöglichen eine externe Betriebsspannung. Eine andere Eigenschaft von Floatgates ähnlichen Strukturen besteht in Merkmalen einer perfekten Spannungssummierung. Diese Summierungsstruktur könnte zum Mischen von Signalen verwendet werden. Wie bei digitalen Schaltkreisen ist die Fähigkeit einer Schwellen- Wertverschiebung für analoge Schaltkreise niedriger Leistung und niedriger Spannung von Nutzen. Es kann die freie Toleranz zu den Bussen wiedergewonnen werden, was einen vollständigen Bus-Zug-Bus-Betrieb der Schaltkreise ermöglicht.
  • Die 8 veranschaulicht ein Ersatzschaltbild eines addierenden Inverters unter Verwendung von Floatgate-Transistoren. Die addierende Inverterschaltung mit zwei Eingängen fungiert als standardmäßiger Inverter mit einem Eingang, jedoch mit der Ausnahme, dass er über addierende Eigenschaft verfügt, wobei der Invertierungs-Schwellenwert durch die Summe der Eingangsspannungen gegeben ist. Die Transkonduktanz des Inverters kann dadurch abgestimmt werden, dass die mindestens eine Offsetspannung des Floatgate-Transistors variiert wird. Wenn der Ausgangsknoten mit einem der Eingänge verbunden wird und die Kopplungskapazitäten von gleicher Größe sind, verhält sich die Schaltung als analoger Inverter oder invertierender Analogverstärker mit Verstärkung = 1.
  • Die 9 veranschaulicht eine Struktur zum Bilden der vierten Potenz, die aus drei identischen addierenden Invertern, wobei jeder in der 8 veranschaulicht ist, und aus zwei Filterkondensatoren besteht. Die Struktur ähnelt einer standardmäßigen Struktur zweiter Ordnung zum Bilden der vierten Potenz, jedoch mit der Ausnahme, dass die Knotenspannung gegenüber der Eingangsspannung invertiert ist und die Ausgangsspannung gegenüber der Knotenspannung invertiert ist. Wenn das Ausgangssignal an den Eingangsinverter zurückgeführt wird, muss es invertiert werden. Dies erfolgt unter Verwendung einer analogen Inverterkopplung.
  • Eine beispielhafte Anwendung der hier beschriebenen Technologie findet sich auf dem Gebiet der Hörhilfen. Durch Kaskadenbildung mehrerer Strukturen zweiter Ordnung zum Bilden der vierten Potenz und durch gesondertes Abstimmen der Grenzfrequenz und des Q-Faktors jeder Stufe ist es möglich, das Verhalten der menschlichen Cochlea nachzuahmen.
  • Der Fachmann erkennt, dass an den oben beschriebenen Ausführungsformen verschiedene Modifizierungen vorgenommen werden können, ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen.
  • Zusammenfassung
  • Ein Floatgate-MOS-Transistor verfügt über ein oder mehrere Steuergates, einen aktiven Kanal und mindestens ein Floatgate, das zwischen dem mindestens einen Steuergate und dem aktiven Kanal angeordnet ist. Ein erster und ein zweiter nichtlinearer Widerstand verbinden das Transistor mit einer ersten bzw. zweiten Steuer-Spannungsquelle, wobei die nichtlinearen Widerstände ein Spannungsteiler- Netzwerk bilden, das die Betriebsspannung des Floatgates einstellt.

Claims (12)

  1. Floatgate-MOS-Transistor mit: – einem oder mehreren Steuergates; – einem aktiven Kanal; – mindestens einem Floatgate, das im Wesentlichen zwischen dem mindestens einen Steuergate und dem aktiven Kanal angeordnet ist; – einem ersten und einem zweiten nichtlinearen Widerstand, die das Floatgate mit einer ersten bzw. zweiten Steuer-Spannungsquelle verbinden, wobei die Widerstände ein Spannungsteiler-Netzwerk bilden, das die Betriebsspannung des Floatgates einstellt.
  2. Transistor nach Anspruch 1, bei dem die nichtlinearen Widerstände durch jeweilige Dioden, oder durch als Dioden arbeitende Transistoren, gebildet sind, wobei die an die erste und die zweite Spannungsquelle angelegten Spannungen so definiert sind, dass die Dioden im Gebrauch in der Sperrrichtung vorgespannt sind.
  3. Elektronisches Bauteil mit einem oder mehreren Floatgate-Transistoren nach dem Anspruch 1 oder dem Anspruch 2.
  4. Elektronisches Bauteil nach Anspruch 3, das über eine Einrichtung zum Variieren der an die erste und/oder zweite Steuer-Spannungsquelle angelegten Spannung in solcher Weise, dass die Betriebsspannung des Floatgates auf einen geeigneten Wert abgestimmt werden kann, verfügt.
  5. Verfahren zum Betreiben des Floatgate-Transistors nach Anspruch 1 oder 2, bei dem eine erste und eine zweite feste Spannung an die erste bzw. zweite Spannungsquelle angelegt werden, um das Floatgate durch geeignete Auswahl der ersten und der zweiten Spannung auf eine gewünschte Betriebsspannung einzustellen.
  6. Verfahren zum Betreiben des Floatgate-Transistors nach Anspruch 1 oder 2, bei dem eine erste und eine zweite Spannung an die erste bzw. zweite Spannungsquelle angelegt werden, wobei von der ersten und der zweiten Spannung mindestens eine variabel ist, so dass die Spannung, mit der das Floatgate betrieben wird, durch Abstimmen der ersten und-/oder zweiten Spannung auf einen gewünschten Wert eingestellt werden kann.
  7. Floatgate-MOS-Transistor mit: – einem oder mehreren Steuergates; – einem aktiven Kanal; – mindestens einem Floatgate, das im Wesentlichen zwischen dem mindestens einen Steuergate und dem aktiven Kanal angeordnet ist; – mindestens einem nichtlinearen Widerstand, der das Floatgate mit einer Spannungsquelle verbindet und der durch einen MOS-Transistor gebildet ist, dessen Gate und Source miteinander verbunden sind, wobei die Source des Transistors mit der Spannungsquelle verbunden ist und der Transistor über den Drain mit dem Floatgate verbunden ist.
  8. Transistor nach Anspruch 7, der über einen Widerstand mit der Transistorsource verbunden ist.
  9. Floatgate-MOS-Transistor mit: – einem oder mehreren Steuergates; – einem aktiven Kanal; – mindestens einem Floatgate, das im Wesentlichen zwischen dem mindestens einen Steuergate und dem aktiven Kanal angeordnet ist; – einem das Floatgate umgebenden Isolierbereich; und – einem Leiter, der den Isolierbereich zumindest teilweise umgibt und der im Gebrauch mit einer Betriebsspannung verbunden ist.
  10. Transistor nach Anspruch 9, bei dem auf dem Floatgate ein Metallkontakt ausgebildet ist und sich zwischen diesem und dem Leiter ein Ladungsleckpfad erstreckt.
  11. Transistor nach Anspruch 10, bei dem sich das Floatgate lateral von oberhalb des aktiven Kanals erstreckt und der Metallkontakt am vom aktiven Kanal entfernten Ende des Floatgates auf diesem ausgebildet ist.
  12. Transistor nach Anspruch 11, bei dem der Leiter einen Isolierbereich umgibt, der den Metallkontakt und den benachbarten Teil des Floatgates umgibt.
DE10393631T 2002-10-30 2003-10-28 Floatgate-Transistoren Ceased DE10393631T5 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB0225175.9 2002-10-30
GB0225175A GB2395065B (en) 2002-10-30 2002-10-30 Floating gate transistors
PCT/EP2003/050764 WO2004040658A1 (en) 2002-10-30 2003-10-28 Floating gate transistors

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10393631T5 true DE10393631T5 (de) 2005-11-03

Family

ID=9946804

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10393631T Ceased DE10393631T5 (de) 2002-10-30 2003-10-28 Floatgate-Transistoren

Country Status (6)

Country Link
US (1) US7193264B2 (de)
CN (1) CN100452438C (de)
AU (1) AU2003286194A1 (de)
DE (1) DE10393631T5 (de)
GB (2) GB2395065B (de)
WO (1) WO2004040658A1 (de)

Families Citing this family (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7429888B2 (en) * 2004-01-05 2008-09-30 Intersil Americas, Inc. Temperature compensation for floating gate circuits
JP4519713B2 (ja) 2004-06-17 2010-08-04 株式会社東芝 整流回路とこれを用いた無線通信装置
JP5203973B2 (ja) * 2006-02-06 2013-06-05 ボード オブ トラスティーズ オブ ザ レランド スタンフォード ジュニア ユニバーシティ 非侵襲的な心臓監視装置及び連続的に記録した心臓データを使用する方法
EP2101456A1 (de) * 2008-03-11 2009-09-16 Seiko Epson Corporation Linearer Kombinator
TWI379087B (en) * 2008-12-30 2012-12-11 Princeton Technology Corp Method for measuring transconductance parameter
CA2797980C (en) 2010-05-12 2015-08-18 Irhythm Technologies, Inc. Device features and design elements for long-term adhesion
US9762233B2 (en) 2011-08-16 2017-09-12 Erez Halahmi System for a contactless control of a field effect transistor
JP5779162B2 (ja) 2012-09-28 2015-09-16 株式会社東芝 整流回路とこれを用いた無線通信装置
KR20150111970A (ko) 2013-01-24 2015-10-06 아이리듬 테크놀로지스, 아이엔씨 생리학적 모니터링 기기
EP2983593B1 (de) 2013-04-08 2021-11-10 Irhythm Technologies, Inc. Hautschleifer
EP3138121B1 (de) * 2014-04-30 2022-02-23 Hewlett-Packard Development Company, L.P. Integrierte schaltungen
US9760533B2 (en) 2014-08-14 2017-09-12 The Regents On The University Of Michigan Floating-gate transistor array for performing weighted sum computation
EP4218580A1 (de) 2014-10-31 2023-08-02 Irhythm Technologies, Inc. Drahtlose physiologische überwachungsvorrichtung und systeme
WO2019005148A1 (en) * 2017-06-30 2019-01-03 Intel Corporation FLOATING GRID TRANSISTOR
KR102563372B1 (ko) 2020-02-12 2023-08-03 아이리듬 테크놀로지스, 아이엔씨 비-침습적 심장 모니터 및 기록된 심장 데이터를 사용하여 환자의 생리학적 특성을 추론하는 방법
CN116322498A (zh) 2020-08-06 2023-06-23 意锐瑟科技公司 生理监测装置的电子组件
US11350864B2 (en) 2020-08-06 2022-06-07 Irhythm Technologies, Inc. Adhesive physiological monitoring device
USD1063079S1 (en) 2021-08-06 2025-02-18 Irhythm Technologies, Inc. Physiological monitoring device

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4538287A (en) * 1979-06-04 1985-08-27 Texas Instruments Incorporated Floating gate amplifier using conductive coupling for charge coupled devices
JP2813838B2 (ja) * 1990-09-10 1998-10-22 日本電信電話株式会社 アナログメモリ素子および制御回路
US5336937A (en) * 1992-08-28 1994-08-09 State University Of New York Programmable analog synapse and neural networks incorporating same
JP3611041B2 (ja) 1994-02-14 2005-01-19 直 柴田 半導体演算回路
JP2937805B2 (ja) * 1995-05-19 1999-08-23 モトローラ株式会社 2層フローティングゲート構造のマルチビット対応セルを有する不揮発性メモリ及びそのプログラム/消去/読出方法
US5912843A (en) * 1996-03-18 1999-06-15 Integrated Memory Technologies, Inc. Scalable flash EEPROM memory cell, method of manufacturing and operation thereof
US6069381A (en) * 1997-09-15 2000-05-30 International Business Machines Corporation Ferroelectric memory transistor with resistively coupled floating gate
JPH11261382A (ja) * 1998-03-11 1999-09-24 Ricoh Co Ltd 半導体発振回路
US6509606B1 (en) * 1998-04-01 2003-01-21 National Semiconductor Corporation Single poly EPROM cell having smaller size and improved data retention compatible with advanced CMOS process
JP2000298995A (ja) * 1999-04-13 2000-10-24 Sony Corp アナログ連想メモリ及びアナログ演算素子
US6515889B1 (en) * 2000-08-31 2003-02-04 Micron Technology, Inc. Junction-isolated depletion mode ferroelectric memory
JP2002164448A (ja) * 2000-11-29 2002-06-07 Sony Corp 不揮発性記憶素子及び不揮発性記憶素子の製造方法
US6621115B2 (en) * 2001-11-06 2003-09-16 Integrated Memory Technologies, Inc. Scalable flash EEPROM memory cell with floating gate spacer wrapped by control gate

Also Published As

Publication number Publication date
US7193264B2 (en) 2007-03-20
WO2004040658A1 (en) 2004-05-13
CN1708861A (zh) 2005-12-14
CN100452438C (zh) 2009-01-14
GB0225175D0 (en) 2002-12-11
US20060086969A1 (en) 2006-04-27
GB2409768A (en) 2005-07-06
GB0507144D0 (en) 2005-05-18
GB2409768B (en) 2006-06-21
GB2395065B (en) 2005-01-19
GB2395065A (en) 2004-05-12
AU2003286194A1 (en) 2004-05-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10393631T5 (de) Floatgate-Transistoren
DE69515669T2 (de) Negative Ladungspumpenschaltung für elektrisch löschbare Halbleiterspeichervorrichtung
DE69003321T2 (de) MOS-integrierte Schaltung mit regelbarer Schwellspannung.
DE2312414C2 (de) Verfahren zur Herstellung von integrierten MOSFET-Schaltkreisen
DE69113399T2 (de) Integrierte Ladungspumpenschaltung mit reduzierter Substratvorspannung.
DE4034458C2 (de)
DE3603953C2 (de) Gate-Array-Halbleiteranordnung in CMOS-Technologie
DE3125470C2 (de)
DE3240189A1 (de) Aus feldeffekttransistoren mit isoliertem gate bestehender (igfet)-schaltkreis
DE2153284C3 (de) Schaltungsanordnung zur Einstellung gewählter Feldeffektbauelemente einer Speichermatrix ohne Störung der nicht gewählten Elemente
DE69329543T2 (de) Herstellung eines Feldeffekttransistors mit integrierter Schottky-Klammerungsdiode
DE2940954A1 (de) Verfahren zur herstellung von hochspannungs-mos-transistoren enthaltenden mos-integrierten schaltkreisen sowie schaltungsanordnung zum schalten von leistungsstromkreisen unter verwendung derartiger hochspannungs-mos-transistoren
DE2809966A1 (de) Feldeffekttransistorschaltung mit verbesserten betriebseigenschaften
DE19730864B4 (de) Neuronen-MOS-Transistor und Verfahren zu seiner Ausbildung
DE3226673A1 (de) Kapazitaetsvariationsvorrichtung
DE69132732T2 (de) Eingangsschutzschaltung mit einer hohen Spannungsfestigkeit für ein Halbleiterbauelement
DE7141390U (de) Halbleiteranordnung insbesondere feldeffekttransistor mit diffundierten schutzbereichen und/oder isolierenden torbereichen
DE69123268T2 (de) Halbleiterspeichereinrichtung mit nichtflüchtigen Speicherzellen, Anreicherungsladetransistoren und peripheren Schaltkreisen mit Anreicherungstransistoren
EP0082208B1 (de) Integrierter CMOS-Schaltkreis
DE2851825C2 (de) Integrierte Halbleiterschaltung mit MIS-Feldeffekttransistoren
DE19750137B4 (de) MOSFET-Struktur mit variabler und abstimmbarer Schwellspannung
DE4242801C2 (de) Hochspannungsschaltkreis
DE2324914A1 (de) Integrierte igfet-eimerkettenschaltung
DE2744114A1 (de) Speicher-fet mit wenigstens einem gate
DE10008002C2 (de) Split-gate-Flash-Speicherelement, Anordnung von Split-gate-Flash-Speicherelementen und Methode zum Löschen derselben

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
R016 Response to examination communication
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final

Effective date: 20140603