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DE2744114A1 - Speicher-fet mit wenigstens einem gate - Google Patents

Speicher-fet mit wenigstens einem gate

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Publication number
DE2744114A1
DE2744114A1 DE19772744114 DE2744114A DE2744114A1 DE 2744114 A1 DE2744114 A1 DE 2744114A1 DE 19772744114 DE19772744114 DE 19772744114 DE 2744114 A DE2744114 A DE 2744114A DE 2744114 A1 DE2744114 A1 DE 2744114A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
gate
channel
drain
source
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19772744114
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dr Ing Hoffmann
Bernward Dipl Ing Roessler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DE2445079A priority Critical patent/DE2445079C3/de
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19772744114 priority patent/DE2744114A1/de
Publication of DE2744114A1 publication Critical patent/DE2744114A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D30/00Field-effect transistors [FET]
    • H10D30/60Insulated-gate field-effect transistors [IGFET]
    • H10D30/68Floating-gate IGFETs
    • H10D30/681Floating-gate IGFETs having only two programming levels
    • H10D30/684Floating-gate IGFETs having only two programming levels programmed by hot carrier injection
    • H10D30/685Floating-gate IGFETs having only two programming levels programmed by hot carrier injection from the channel
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C16/00Erasable programmable read-only memories
    • G11C16/02Erasable programmable read-only memories electrically programmable
    • G11C16/04Erasable programmable read-only memories electrically programmable using variable threshold transistors, e.g. FAMOS
    • G11C16/0408Erasable programmable read-only memories electrically programmable using variable threshold transistors, e.g. FAMOS comprising cells containing floating gate transistors
    • G11C16/0416Erasable programmable read-only memories electrically programmable using variable threshold transistors, e.g. FAMOS comprising cells containing floating gate transistors comprising cells containing a single floating gate transistor and no select transistor, e.g. UV EPROM
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    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Semiconductor Memories (AREA)
  • Non-Volatile Memory (AREA)
  • Insulated Gate Type Field-Effect Transistor (AREA)

Description

  • SDeicher-FET mit wenigstens einem Gate.
  • Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der in der Hauptanmeldung/im Hauptpatent P 24 45 079.1-33 angegebenen Gegestände, welche einen bestimmten Speicher-FET mit einem p-Kanal oder n-Kanal betreffen, und zwar einen Speicher-FET mit wenigsten einem Gate, nämlich mit einem allseitig von einem Isolator umgebenen, floatenden Speichergate, bei dem zur Umladung des Speichergate die Ladungsträger inJizierende KanalinJektion - d. h. Umladung durch im eigenen, leitenden Kanal stark beschleunigte und hierdurch aufgeheizte Ladungsträger, die wegen ihrer Aufheizung durch ein in Source-Drain-Richtung wirkendes elektrisches Feld die Energieschvelle zum Leitfähigkeitsband des Isolators im Falle der ElektroneninJektion bzw. zum Valenzband des Isolators im Falle der LöcherinJektion Uberwinden und dadurch zum Speichergate gelangen - ausgenutzt wird, wobei sein zwischen Drainbereich und Sourcebereich gelegener Kanal eine in Source-Drain-Stromrichtung wirkende, beim Programmieren eine erhöhte Feldstärke aufweisende und dadurch die autgeheizen Ladungsträger liefernde Be schl eunigungs strecke aufweist, die durch eine im Bereich dieser Kanalstelle angebrachte erhebliche Aufbauinhomogenität des Speicher-FET verursacht wird und wobei beim Programmieren das Speichergate durch die KanalinJektion so aufgeladen wird, nämlich im Falle eines n-Kanal-Spei cher-FET mittels El ektroneninJ ektion bzw. im Falle eines p-Kanal-Speicher-FET mittels Löcherinjektion, daß das Speichergate nach dieser Aufladung durch Influenz in den Source-Drain-Strom hemmender Weise auf die Source-Drain-Strecke einwirkt. Ein solcher Speicher-FET kann mit besonders niedriger Source-Drain-Spannung programmiert werden, was für sich die Ausschußquote bei der Herstellung solcher Speicher-FETs zu vermindern gestattet. Der Speicher-FET hat einen n-Kanal, wenn Elektronen injiziert werden sollen, und einen p-Kanal, wenn Löcher in das Speichergate injiziert werden sollen. Ein solcher Speicher-FET ist schon mehrfach inzwischen vorbekannt und vorgeschlagen worden, vgl. z.B. den in der nichtvorveröffentlichten Anmeldung P 26 43 932.7 = VPA 76P6262 vorgeschlagenen Speicher-FET mit angenähert nascheniörmigem Kanal, dessen Verengung bzw. Kanalinhomogenität am drainseitigen Ende des Kanals angebracht ist.
  • Der durch die Erfindung weiterentwickelte Speicher-FET wird also durch die Aufladung seines Speichergate in den stark sperrenden Zustand gesteuert, so daß zu seiner Anwendung in Speichermatrizen an sich keine 2-FET-Speicherzellen, sondern an sich nur 1-FET-Speicherzellen nötig sind, wie insbesondere in der DT-OS 24 45 137 = VPA 74/6185 vor allen Anhand der dortigen Figur 4 erläutert wird. Gerade in diesem besonders einfachen, platzsparenden Aufbau der 1-FET-Speicherzelle wurde ein wichtiger Vorteil eines solchen Speicher-FET gesehen, wie daraus hervorgeht.
  • 2-FET-Speicherzellen, bei welchen in Reihe zum insbesondere ein floatendes Speichergate aufweisenden Speicher-FET jeweils ein Auswahl-FET bzw. Lese-FET geschaltet ist, sind bei Verwendung von FAMOS-Speicher-FETs und SAMOS-Speicher-FETs und auch bei MNOS-Speicher-FETs in einer Vielzahl von Literaturstellen beschrieben, vgl. insbesondere die DT-OS 24 45 077 = VPA 74/6186 sowie den dort und den in der DT-OS 24 45 078 X VPA 74/6187 berücksichtigten Stand der Technik.
  • Es zeigt sich, daß Uberraschenderweise die Ausschußquote bei der Herstellung des in der Hauptanmeldung/im Hauptpatent beschriebenen, oben zitierten Speicher-FET verringert werden kann, wenn der betreffende Speicher-FET entgegen der sonstigen Gepflogenheit in Reihe zu seiner Souree-Drain-Strecke jeweils einen weiteren Kanalbereich, der seinerseits von einem steuerbaren Auswahlgate beeinflußt wird, enthält.
  • Die Erfindung geht also von dem zitierten, in der Hauptanmeldung/im Hauptpatent angegebenen Speieher-FET aus. Der erfindungsgemäße Speieher-EET ist dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Source und dem Drain in Reihe zu seinem Kanal zunächst ein Hilfsbereich mit der gleichen Dotierung wie die Source und der Drain und dahinter ein weiterer Kaanalbereich mit einem diesen weiteren Kanalbereich beeinilussenden, von diesem weiteren Kanalbereich isolierten, steuerbaren Auswahlgate eingelegt sind. Die Erfindung betrifft also wegen der zusätzlichen Anbringung des Auswahlgate einen Speieher-FET mit mindestens zwei Gates, nämlich mit dem Auswahlgate und dem Speichergate. Wegen der UND[NR]Verknüpfung des weiteren Kanalbereichs und des Kanals stellt also die Erfindung gleichsam eine Tetrode besonderer Art dar, wodurch die Erfindung hinsichtlich ihres Aufbaus und hinsichtlich ihrer Wirkung manche Ähnlichkeiten mit den bekannten 2-FET Speicherzellen hat. Ein wesentlicher thiterschied zu den bekannten 2-FET-Speieherzellen ist darin zu sehen, daß der vom Speichergate beeinflußte Kanal bei aufgeladenem Speiehergate in seinen sperrenden Zustand gesteuert ist, so daß es zunächst den Ansehen hatte, daß der weitere Kanalbereich überflüssig wäre, weil ein in dieser Weise aufladbares Speichergate gestattet, alleine den Speleher-FET ohne weiteren Kanalbereich innerhalb einer 1-FET-Speieherzelle zu verwenden.
  • Durch die erfindungsgemäße Maßnahme kann jedoch die Ausschußquote von hochintegrierten Speichern mit n-Kanal-Spei- cher-FETs insbesondere dadurch weiter verringert werden,daß ein ni chtprogrammi erter n-Kanal-Speicher-E13T, dessen Spei -chergate also ungeladen ist, aufgrund der statistischen Schwankungen beim Herstellen und Betrieb solcher n-Kanal-Speicher-FETs z.B. statt der häufig beabsichtigten Anreicherungstyp-Oharakteristik sogar einen an sich nicht beabsichtigten, leitenden Kanal zwischen seiner Source-Drain-Strecke wie ein Verarmungstyp-FET aufweisen darf, ohne den Betrieb des Speichers zu gefährden. Wenn nämlich ein erster Speicher-FET und noch ein anderer Speicher-FET - evtl. sogar mehrere andere - jeweils ohne die erfindungsgemäße Maßnahme mit der gleichen Leseleitung verbunden sind, und wenn dieser andere Speicher-FET einen leitenden Kanal und dadurch eine leitende Verbindung zu einer Stromquelle aufweist, obwohl er nur unprogrammiert und daher im "O"-Zustand ist, kann dieser leitende Kanal fälschlicherweise das Vorliegen des "O"-Zustandes zum Lesen ausgewählten ersten Speicher-F"ET, wenn dessen Speichergate negativ aufgeladen und also im ~1 ~-Zustand ist, vortäuschen. Der ausgewählte erste Speicher-FET liefert dann nämlich als gelesenes ~1"-Zustandssignal richtigerweise ~kein Strom", jedoch der andere - bzw. die anderen - Speicher-FETs mit unbeabsichtigt leitendem Kanal liefern unbeabsichtigterweise das nur vorgetäuschte, überlagerte "O"-Zustandssignal ~Strom fließt", so daß scheinbar ein "1"-Zustandssiganl aus dem ersten Speicher-FET gelesen wird. Die Ausschußquote bei der Herstellung des Speicher-FET wird also bei der Erfindung dadurch verringert, daß statistische Schwankungen der Eigenschaften des anderen Speicher-FET ungefährlich gemacht werden, indem ein weiterer, für sich gesteuerter Kanalbereich in Reihe zum vom Speichergate beeinflußten Kanal des Speicher-FET angebracht ist. Der weitere Kanalbereich des anderen Speicher-FET wird nämlich beim Lesen des ersten Speicher-FET, wie für sich von 2-FET-Speicherzellen bekannt, in seinem nichtleitenden Zustand gesteuert, so daß ein an sich unbeabsichtigterweise leitender Kanal dieses anderen Speicher-FET wegen der t1ND-Verknüpfung kein falsches gelesenes Signal mehr vortäuschen kann.
  • Insbesondere bei einem - z.B. mit UV -~Licht - gelöschten, also wieder unprogrammierten Speicher-FET wird durch die Erfindung ermöglicht, daß ohne Störung des Speicherbetriebes eine - z.B. durch die DT-OS 25 13 207 = VPA 75P6039 ftlr sich bekannte - übermäßige Löschung des Speichergate zulässig wird, daß also durch die Erfindung der Kanal auch bei Source-flrain-Spannung Null leiten darf, also Z.3. das Speichergate nach dem Entladen nicht, wie estl. beabsichtigt, elektrisch neutral, sondern positiv mit Löchern aufgeladen sein darf oder in Haftstellen des Isolators Löcher gefangen sein dürfen, Ja daß selbst ein Verarmrngstyp-Kanal durch eine dünne n-dotierte Schicht zwischen der Source und dem Drain bzw. dem Hilfsbereich angebracht sein darf - selbst wenn an dz einen Hauptstreckenanschluß, z.B. der Source, ständig eine Stromquelle, z.D Nasse, angeschlossen wird. Die in der DT-OS 25 13 207 gezeigte Abhilfemaßnahme, um die tibermäßige Entladung des Speichergate zulassen zukönnen, nämlich das Speichergate nur unter einem bestimmten Teil des Steuergate anzubringen, beeinträchtigt nämlich die Ausschußquote, denn sie setzt relativ hohe Anforderungen an die Toleranzen der Herstellung von verwendeten Masken sowie an die Toleranzen der Justierung dieser Masken während der Herstellung des Speicher-FET voraus - Anforderungen, die bei der Erfindung weniger hoch sein können, selbst wenn noch ein zusätzliches Steuergate über dem Speichergate angebracht wird, wie aus den unten beschriebenen Verfahren zur Herstellung einer solchen Weiterbildung der Erfindung erkennbar ist.
  • Ein weiterer Umstand senkt die Ausschußquote bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Maßnahme. Insbesondere wenn ein Kanal mit besonders kurzer Kanallänge verwendet wird, tritt häufig unbeabsichtigterweise ein gewisser Uüterschwellstrom auf, sobald eine hohe positive Vorspannung am Drain bezogen auf das Sourcepotential ist, besonders falls außerdem ein Steuergate angebracht ist, an welchem bezogen auf das Sourcepotential keine Vorspannung, nämlich z.B. Masse liegt.Diese Betriebsweise ist besonders dann zu beachten, falls der Speicher-FET in einer Speichermatrix angebracht ist, wobei ein erster, ausgewählter Speicher-FET soeben programmiert wird und einer oder mehrere andere Speicher-FETs, die am Drain mit dem Drain des ersten Speicher-FET verbunden sind und die ihrerseits nicht programmiert sind und die an sich auch nicht programmiert werden sollen. Solche nichtprogrammierten anderen Speicher-FETs weisen dann - insbesondere wegen der statistischen Schwankungen der Eigenschaften der Vielzahl der Speicher-FETs, die im Speicher angebracht sind - mitunter recht beachtliche Unterschwellenströme auf.
  • Bei solchen anderen Speicher-FETs kann mitunter auch durch sogenanntes ~Punch-through" ein weiterer Source-Drain-Strom unerwünschterweise auftreten. Solche thiterschwellenströme sowie Punch-through-Ströme der anderen Spei cher-FETs bewirken, daß die Gesamtströme, die in der die Drains verbindenden Verbindungsleitung fließen, mitunter beachtlich groß werden, z.B. oft ein Mehrfaches des Source-Drain-Stromes des zu programmierenden ersten Speicher-FET betragen können. Dadurch, daß erfindungsgemäß zwischen der Source und dem Drain ein weiterer Kanalbereich in Reihe zur Source-Drain-Strecke des Speicherw T angebracht wird, wobei dieser weitere Kanalbereich bei nichtausgewählten Speicher-FETs während des Programmiervorganges des ersten Speicher-FET für sich in den nichtleitenden Zustand gesteuert werden können, können solche Unterschwellenströme und Punch-through-Ströme wirksam unterdrückt werden. Auf diese Weise fließt also wegen der Erfindung in der betreffenden, die Drains miteinander verbindenden Verbindungsleitung nur noch der zur Programmierung benötigte Source-Drain-Strom des ersten Speicher-FET, so daß der Spannungsabfall an den dazu in Reihe wirksamen FETs der Randelektronik eines solchen Speichers relativ klein bleibt.
  • Je kleiner dieser Spannungsabfall in der Randelektronik ist, um so zuverlässiger wird der erste Speicher-FET programmi ert.
  • Der bei der Erfindung zwischen der Source und dem Drain angebrachte Hilfsbereich gestattet besonders einfache Herstellungsverfahren zur Herstellung der Gates anzuwenden, wie aus den unten beschriebenen Herstellungsverfahrensbeispielen hervorgeht.
  • Die Erfindung verbessert also die Ausschußquote insbesondere dadurch, daß trotz unvermeidbarer statistischer Schwankungen der Eigenschaften der verschiedenen Speicher-FETs einer großen Speichermatrix Störungen unschädlich gemacht werden, welche sonst insbesondere durch hohe Anforderungen an Toleranzen, durch übermäßige Löschung, durch Vhterschwellenströme und/oder durch Punch-through-Ströme noch auftreten können.
  • Die Erfindung und Weiterbildungen davon werden anhand der Figuren 1 und 2 näher beschrieben, welche einen Längsschnitt und eine Draufsicht eines Ausführungsbeispiels der Erfindung zeigen. Durch Verwendung der gleichen Hinweiszeichen wie in der Hauptanmeldung/im Hauptpatent kann sich die vorliegende Beschreibung im wesentlichen auf die weiterbildenden Merkmale, die die Erfindung und deren Weiterbildungen betreffen, beschränken.
  • Die Figur 1 zeigt das allseits von einem Isolator umgebene, in elektrischer Hinsicht floatende Speichergate GI und die Source-Drain-Strecke S-D . Zwischen dem Hilfsbereich HS und dem Drain D liegt der von dem Speichergate GI beeinflußte, als Inhomogenität die meistens besonders günstige drainseitige Verengung enthaltende Kanal K, dessen Länge in dem vorliegenden Beispiel zur Verminderung der zu Programmierung nötigen Spannung zusätzlich relativ kurz ist, nämlich hier nur 3/u beträgt. Dann ist dieser Kanal außerdem aber noch so lang, daß die Anforderungen an die Toleranzen der Masken bei der Herstellung dieses Beispiels schon deswegen relativ klein sind.
  • Der in der Fig. 1 gezeigte Speicher-EfET, der übrigens einen n-Kanal enthält, enthält außerdem den in Reihe zum Kanal K wirksamen weiteren Kanalbereich Ka, der in diesem Fall ebenfalls nur 3/u lang ist. Dieser weitere Kanalbereich Ka liegt im gezeigten Ausftihrungsbeispiel zwischen der Source 5 und dem Hilfsbereich HS. Dieser Hilfsbereich selbst weist bei diesem Ausführungsbeispiel nach außen keinen eigenen Anschluß auf im Gegensatz zur Source 5 und zum Drain D, wie in der Figur angedeutet ist. Auch das bei der Erfindung nicht immer vorgesehene Steuergate G2 und das bei der Erfindung immer vorgesehene, den weiteren Kanalbereich Ka beeinflussende Auswahigate Ga2 sind von außen steuerbar, wie ebenfalls in Fig. 1 angedeutet ist.
  • Das gezeigte Ausführungsbeispiel stellt also eine Tetrode besonderer Art dar, die nämlich zwei getrennte Gates Ga2 und GI aufweist, wobei die von diesen Gates beeinflußten Bereiche K, Ka untereinander elektrisch in Reihe liegen und daher eine UND-Verknüpfung in der Source-Drain-Strecke S-D ausüben. Weil diese Source-Drain-Strecke S-D nur leitet, falls jeder der beiden von den Gates Ga2, Ol beeinflußten Bereiche K und Ka für sich leitet, entspricht der gezeigte Speicher-FET einer 2-FET-Speicherzelle. Ein wesentlicher Unterschied zu bekannten 2-FET-Speicherzellen besteht aber darin, daß es sich bei der Erfindung aber um einen Speicher-FET handelt, dessen Speichergate GI beim Programmieren mit Hilfe von Kanalinjektion so aufgeladen wird, daß dessen Kanal K durch die Aufladung in den sperrenden, statt in den leitenden Zustand gesteuert wird.
  • Der weitere Kanalbereich Ka verhindert aufgrund der UND-Verknüpfung in seinem nichtleitenden Zustand, daß bei Ubermäßiger Löschung des Speichergate GI ein Strom durch die Source-Drain-Strecke S-D fließt, der, wie oben beschrieben, zur Vortäuschungen von ~O"-Zuständen während des Lesevorganges anderer Speicher-FETs führen könnte. Der weitere Kanalbereich Ka verhindert außerdem aufgrund der UND-Verknüpfungen in seinem sperrenden Zustand, daß unbeabsichtige Unterschwellenströme oder Punch-through-Ströme im Kanal K und damit in der Source-Drain-Strecke S-D fließen, welche die Programmierung anderer Speicher-FETs beeinträchtigen könnten.
  • Es ist günstig, die in der Fig. 2 gezeigte, in der Fig. 1 nicht gezeigte Breite des weiteren Kanalbereichs Ka möglichst groß gegenüber der in der Fig. 2 gezeigten, in Fig. 1 nicht gezeigten Breite des Kanals K zu machen, damit während der Programmierung dieses Speicher-FET ein möglichst geringer Spannungsabfall am weiteren Kanalbereich Ka auftritt und damit möglichst die gesamte Spannung über der leitenden Source-Drain-Strecke S-D dann über dem Kanal K auftritt. Je geringer nämlich der Spannungsabfall am weiteren Kanalbereich Ka im Vergleich zum Spannungsabfall am Kanal K ist, um so kräftiger ist die Aufheizung der Ladungen im leitenden Kanal K während der Programmierung, so daß die beabsichtigte Aufladung des Speichergate G1 dann besonders zuverlässig eintritt. Man kann z.B. an ein Verhältnis der Kanalbreiten von 10:1 und noch mehr denken, so daß der Platzbedarf für diese Weiterbildung, wie Fig. 2 zeigt, im wesentlichen durch die Breite des weiteren Kanalbereichs Ka, jedoch nur unwesentlich durch den Platzbedarf des Kanals K des Speicher-FET bedingt ist. Diese Dimensionierung ist besonders dann zu empfehlen, wenn der Speicher-FET in einem Speicherbaustein angebracht wird, der nur relativ wenige solche Speicher-FETs enthält, so daß der Platzbedarf weniger wichtig als die hohe Zuverlässigkeit und als die verminderte Ausschußquote ist. Dieses Ausführungsbeispiel eignet sich also insbesondere für Speicher-Chips mit nur z.B. 1024 oder 256 Speicherzellen, die zur Speicherung kurzer Programme häufig ausreichend sind.
  • Falls die Erfindung nur das floatende Speichergate G1, Jedoch nicht außerdem das in Fig. 1 gezeigte Steuergate G2 aufweist, ist der Aufbau besonders einfach. Dieses Ausführungs- bei spiel ist relativ schnell mit Hilfe von ultraviolettem Licht löschbar, weil kein darüber liegendes, einen Schatten werfendes Steuergate G2 vorhanden ist. Um ein solches Ausführungsbeispiel besonders zuverlässig als Speicherzelle betreiben zu können, ist es mitunter empfehlenswert, eine ausreichend verstärkte kapazitive Kopplung zwischen dem Speichergate GI und dem Drain D, z.B. durch besonders große Uberlappung dieser beiden Bereiche, anzubringen. Auf diese Weise ist sichergestllt, daß, bei seiner Programmierung während des Beginnes der Aufladung, das Speichergatepotential mittels des Drainpotentials bei Elektroneninjektion so positiv oder bei Löcherinjektion so negativ gemacht ist, daß es den Kanal K zuverlässig in den leitenden Zustand steuert und daß das Speichergate Ol außerdem die im Kanal K aufgeheizten Ladungsträger anzieht und so seine Aufladung fördert. Durch eine solche ausreichende kapazitive Kopplung zwischen dem Drain D und dem Speichergate GI ist besonders zuverlässig dieser Kanal K beim Lesen und beim Beginn des Programmierens im unprogrammierten Zustand des Speicher-FET - zumindest schwach - leitend, aber beim Lesen im programmierten Zustand dieses Speicher-FET zuverlässig nichtleitend, selbst wenn der Kanal K aufgrund seiner Dotierung bzw. Struktur für sich vom Anreicherungstyp ist - erst recht aber wenn er vom Verarmungstyp ist.
  • Wenn jedoch der Speicher-FET, wie in der Fig. 1 gezeigt ist, ein zusätzliches, steuerbares Steuergate G2 aufweist, ist es nicht nötig, eine kapazitive Kopplung zwischen dem Drain D und dem Speichergate GI und/oder einen Verarmungstyp-Kanal K anzubringen, um im unprogrammierten Zustand während des Lesevorgangs das ~O"-Zustandssignal ~Strom fließt" oder beim Beginn des Programmierens einen leitenden Zustand des Kanals K zu erhalten. Dann kann nämlich an dieses Steuergate G2 ein geeignetes Potential gelegt werden, durch welches der Kanal K leitend wird, falls der Speicher-FET Jeweils nichtprogrammiert ist, und bei dem der Kanal K nichtleitend ist, falls der Speicher-FET programmiert ist. Wie noch be- schrieben wird, sind die Anforderungen an die Toleranzen von Masken bei der Herstellung der präzise übereinander geschichteten Gates GI und G2 angenehm gering. Die Herstellung des Speicher-FET mit Steuergate ist zudem einfach, weil der Kanal K vom Anreicherungstyp sein kann, also vom gleichen Typ, wie der in der Fig. 1 gezeigte weiter Kanalbereich Ka.
  • Dadurch, daß das Steuergate G2 und das Auswahigate Ga2 nicht unmittelbar leitend miteinander verbunden, sondern getrennt steuerbar sind, kann die Taktfrequenz zum Betrieb eines solchen Speicher-FET und daher auch zum Betrieb von aus solchen Speicher-FETs aufgebauten Speichern erhöht werden. Die insgesamt wirksame Kapazität an den Verbindungsleitungen des Speichers, welche den betreffenden Auswahlgates Ga2 oder den betreffenden Steuergates G2 entsprechende Potentiale zuführen, ist nämlich verringert, so daß der Einschwingzustand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Takten entsprechend zeitlich kurz ist. Die Verkürzung der betreffenden Einschwingzeit gestattet die Erhöhung der Taktfrequenz beim Betrieb solcher Speicher.
  • Darüberhinaus gestattet die getrennte Steuerung der beiden steuerbaren Gates G2, Ga2, beide Gates mit verschiedenen Potentialen zu versorgen. Insbesondere kann man in einem solchen Fall zwischen dem Hilfsbereich HS bzw. der Source 5 einerseits und dem Auswahlgate Ga2 andererseits deutlich größere Spannungen als zwischen dem Drain D einerseits und dem Steuergate G2 andererseits während des ProgrAmmrervorganges anlegen. Dies hat den Vorteil, daß während des Programmiervorganges der weitere Kanalbereich Ka dann besonders gut leitend ist und damit oft selbst bei geringer Kanaibreite einen besonders niedrigen Spannungsabfall aufweist, so daß die Aufheizung der Elektronen im leitenden Kanal K während der Kanalinjektion besonders kräftig ausfällt, was die Aufladung des Speichergate GI erleichtert.
  • Dadurch, daß der Hilfsbereich HS gleichzeitig zur Begrenzung des Kanals K als auch zur Begrenzung des weiteren Ka- nalbereichs Ka ausgenutzt wird, indem er an diese beiden Bereiche unmittelbar angrenzt, wie in der Figur gezeigt ist, kann man besondere leitende Verbindungen einsparen, die anzubringen wären, falls man den Kanal K einerseits und den weiteren Kanalbereich Ka andererseits jeweils durch verschiedene, eigene Hilsbereiche begrenzen würde, was an sich möglich wäre. Darüberhinaus bringt dieser den Kanal K und den weiteren Kanalbereich Ka gemeinsam begrenzende einzige Hilfsbereich HS den Vorteil mit sich, besonders wenig Platz auf der Oberfläche des Substrats HT zur benötigen. Darüberhinaus ermöglicht ein solcher einziger Hilfsbereich HS, relativ einfache Masken bei der Herstellung des Speicher-FET zu verwenden.
  • Besonders wenn die Kapazität zwischen dem Hilfsbereich HS und dem Substrat HT - warum auch immer, z .3. wegen der großen Breite des Kanalbereiches Ka-groß ist, kann beim Programmieren eines anderen Speicher-FET, dessen Drain mit dem Drain des ersten Speicher-FET unmittelbar leitend verbunden ist, eine Störung auftreten: Während der Programmierung des anderen Speicher-FET liegt nämlich am Drain D des ersten Speicher-FET ebenfalls das entsprechende positive oder negative Potential - je nach dem Typ des Kanals, ob es sich also um einen n-Kanal-Speicher-FET oder um einen p-Kanal-Speicher-FET handelt - , während der Hilfsbereich HS dieses ersten Speicher-FET noch angenähert auf dem Potential des Substrats HT, d.h. z.B. auf Massenpotential, liegt. Selbst wenn der weitere Kanalbereich Ka in dieser Zeit in seinen nichtleitenden Zustand gesteuert ist, fließt zwischen dem Hilfsbereich HS und dem Drain D im Kanal K ein kräftiger, die hohe Kapazität zwischen dem Hilfsbereich HS und Substrat HT aufladender Strom, falls der Kanal K leitend ist, z.B. falls also während dieses Betriebszustandes - warum auch immer - zusätzlich das Potential des Steuergate G2 nachträglich je nach Kanaltyp noch in positive oder negative Richtung verändert wird. Wegen der Leitfähigkeit des Kanals K kann nämlich durch den die hohe Kapazität zwischen dem Hilfsbereich HS und dem Substrat HT aufladenden Strom eine Kanalinjektion und damit eine teilweise Aufladung des Speichergate G1, ausgelöst werden.
  • Die Störung besteht also darin, daß bei jeder Programmierung eines anderen Speicher-FET sogar mehrfach hintereinander unbeabsichtigterweise eine teilweise Aufladung des Speichergate ol des ersten Speicher-FET mit aufgeheizten Ladungsträgern eintreten kann, bis dieses Speichergate GI schließlich ziemlich stark aufgeladen ist und eine beabsichtigte Programmierung dieses ersten Speicher-FET vortäuscht. Diese Störung ist insbesondere dadurch verminderbar oder vermeidbar, daß zwischen dem Hilfsbereich HS und dem Drain D, in elektrischer Hinsicht parallel zum Kanal K, oder zwischen dem Hilfsbereich HS und einer Spannungsquelle ein hochohmiger Widerstand eingefügt wird, über welchen der HilSsbereich HS auf das Potential des Drain D in unschädlicher Weise aufgeladen wird, solange der weitere Kanalbereich Ka zumindest weitgehend in seinen nichtleitenden Zustand gesteuert ist.
  • Das in den Figuren schematisch gezeigte, ein Steuergate G2 aufweisende Ausführungsbeispiel kann man z.B. auf folgende Weise herstellen: Auf das leitende Substrat HT läßt man zunächst eine Dickoxidschicht Du aufwachsen.
  • Danach ätzt man ein Fenster in die Dickoxidschicht Du längs der gesamten Fläche und Länge OL der Source-Drain-Strecke S-D des Speicher-FET, so daß das Substrat HT dort wieder offen zugänglich ist. Dadurch wird auch die in Fig. 2 gezeigte Verengung V erzeugt. Daraufhin läßt man eine erste Isolierschicht, nämlich eine Dünnoxidschicht II auf dieser gesamten Fläche des Fensters aufwachsen, z.B. mit der Dicke 6002 . Danach läßt man eine erste Polisiliziumschicht aufwachsen, die man noch dotiert und die man mit hohen zulässigen Toleranzen anschließend wieder wegätzt, mit Ausnahme der zum Speichergate Ol und der daran angrenzenden, überstehenden Randschichten G1', die man zunächst noch nicht wegätzt. Zurückbleibt also das Speichergate Ol zusammen mit vorläufig daran angrenzenden Randschichten G1', wobei diese Randschichten Ol' Jetzt Teile des späteren Hilfsbereiches HS und des späteren Drain D bedecken, aber selber keine bestimmte Größe aufweisen müssen. Diese überstehenden Randschichten Ol' werden erst später, wie noch beschrieben werden wird, weggeätzt.
  • Als nächstes läßt man auf den Polisiliziumbereichen G1, Ol' sowie auf den noch offenliegenden Teilen der ersten Isolierschicht Ii eine zweite Isolierschicht 12 entstehen, z.B. mit der Dicke 50 . Auf diese zweite Isolierschicht 12 läßt man eine zweite Polisiliziumschicht aufwachsen, aus der durch Wegätzen mittels einer Maske das Steuergate G2 und das Auswahlgate Ga2 geformt wird. Durch Ausnutzung der gleichen Maske kann man zusätzlich jene Bereiche der Isolierschichten I1, 12 und der überstehenden Randschichten G1' wegätzen, welche bisher die späteren Bereiche von Drain D, Source 5 und Hilfsbereich HS bedeckten, so daß das Speichergate ol und das Steuergate G2 besonders genau übereinander geschichtet sind, was auch für sich die Ausschußquote vermindert.
  • Anschließend kann man, z.B. mittels Ionenimplantation unter Verwendung des Steuergate G2 und des Auswahlgate Ga2 sowie der Dickoxldschicht Du als Maske, die Dotierung der Bereiche D, S, HS erzeugen. Gleichzeitig wird dabei das Polisilizium des Steuergate G2 und des Auswahlgate Ga2 in gleicher Weise dotiert und damit gut leitend. Statt der Anwendung von Ionenimplantation kann man auch durch Diffusion in für sich bekannter Weise die Dotierung der Bereiche D, S, HS erzeugen, bei der gleichzeitig eine Dotierung der Teile der Polisiliziumschicht, die das Steuergate G2 und das Auswahlgate Ga2 bilden, erreicht wird.
  • Den Jetzt erreichten Herstellungszustand zeigt die Figur 1.
  • Im hier p-leitenden Substrat HT sind die hier n-dotierten Bereiche D, S, HS erzeugt. Zwischen dem Auswahlgate Ga2 und dem weiteren Kanalbereich Ka liegt der aus Teilen der ersten und der zweiten Isolierschicht I1, 12 aufgebaute Isolator.
  • Zwischen dem Steuergate G2 und dem Kanal K liegt nacheinander ein restlicher Teil jeweils der zweiten Isolierschicht 12, der ersten Polisiliziumschicht ol und der ersten Isolierschicht I1. Die Source-Drain-Strecke S-D dieses n-Kannl-Speicher-FET wird von der Dickoxidschicht Du umgeben. Eine Vielzahl solcher n-Kanal-Speicher-FETs kann gleichzeitig auf dem Substrat HT angebracht sein und einen Speicher bilden. Durch die Ausnutzung der das Steuergate G2 formenden Maske zur Freiätzung der Source 5 und des Drain D ist, wie bereits erwähnt, außerdem in eleganter Weise erreicht, daß das Steuergate G2 sehr präzise über dem Speichergate ol angebracht ist, wobei diese beiden Gates, wie in der Fig. 1 gezeigt ist, jeweils bei diesem Beispiel gleich lang sind, nämlich ca. 31u lang.
  • Auf die ganze Scheibe mit dem in Fig. 1 gezeigten Zustand kann man noch eine erste Schutzoxidschicht aufwachsen lassen, in der man mittels Fenster Kontakte für die Bereiche 5 und D und für die steuerbaren Gates Ga2 und G2 anbringt.
  • Anschließend kann man mittels Metallbedampfung die Verbindungsleitungen des Bausteines, sowie darüber noch eine zweite Schutzoxidschicht erzeugen.
  • Eine derartige Herstellung des Steuergate G2, des Speichergate G1 und des Kanals K zusammen mit den Bereichen H5 und D ist für sich bereits durch die DT-OS 24 45 030 = VPA 74/1129 bekannt.
  • Falls man einen erfindungsgemäßen Speicher-FET ohne Steuergate G2 herstellt, kann man die Anzahl der Verfahrensschritte noch reduzieren. Man kann nämlich nach dem Aufwachsen der ersten Polisiliziumschicht sofort mittels einer Maske diese erste Polisiliziumschicht mit Ausnahme der zum Speichergate Ol und der zum Auswahigate Ga2 zugehörigen Teile dieser Schicht wieder wegätzen - in diesem Falle ist also der Isolator zwischen dem Substrat HT einerseits und den beiden Gates G1, Ga2 andererseits jeweils gleich dick, z.B. 6002 dick.
  • Anschließend kann man mittels Ionenimplantation, unter Ausnutzung der Gates Ol und Ga2 und der Dickoxidschicht Du als Masken eine Dotierung der Bereiche S, HS, D, Ga2 und Ol erzeugen. Statt dieser Ionenimplantation kann man auch unter Ausnutzung der gleichen Maske, mit der man die Gates G1, Ga2 formte, die Isolierschichten über den späteren Bereichen S, HS, 5 wegätzen und diese Bereiche S, HD, D mittels Diffusion erzeugen, wobei gleichzeitig eine Dotierung der Gates G1, Ga2 entsteht. Anschließend kann man über der ganzen Scheibe eine erste Schutzoxidschicht, dann mittels Fenster Kontakte der Bereiche S, D, Ga2, sowie mittels Metallbedampfung noch Verbindungsleitungen erzeugen. Schließlich kann man die ganze Scheibe mit einer zweiten Schutzoxidschicht abdecken.
  • Falls beim Speicher-FET mit Steuergate G2 die Dicke des Isolators zwischen dem Auswahlgate Ga2 und dem weiteren Kanalbereich Ka vermindert werden soll, kann man das beschriebene Herstellungsverfahren dadurch abändern, daß man zwischen der Formung der Bereiche G1, Ol' aus der ersten Polisiliziumschicht und dem späteren Anbringen der zweiten Isolierschicht 12 einen weiteren Verfahrensschritt einfügt, nämlich eine Wegätzung aller nun offen liegenden Teile der ersten Isolierschicht II mittels Cl, G1' bzw. mittels der zur Formung von G1, Cl' verwendeten Maske. Dann besteht der Isolator zwischen dem Auswahlgate Ga2 und dem weiteren Kanalbereich Ka nur aus der zweiten Isolierschicht 12, wodurch die Steuerpotentiale am Auswahlgate Ga2 in den Aus- schuß vermindernder Weise intensiver den weiteren Kanalbereich Ka beeinflussen können 10 Patentansprüche 2 Figuren Leerseite

Claims (10)

  1. Patentansprüche Speicher-FET mit wenigsten einem Gate, nämlich mit einem allseitig von einem Isolator umgebenen, floatenden Speichergate, bei dem zur Umladung des Speichergate die Ladungsträger injizierende Kanalinjektion - d. h. ttladung durch im eigenen, leitenden Kanal stark beschleunigte und hierdurch aufgeheizte Ladungsträger, die wegen ihrer Aufheizung durch ein in Source-Drain-Richtung wirkendes elektrisches Feld die Energieschwelle zum Leitfähigkeitsband des Isolators im Falle der Elektroneninjektion bzw. zum Valenzband des Isolators im Falle der Löcherinjektion überwinden und dadurch zum Speichergate gelangen - ausgenutzt wird, wobei sein zwischen Drain-Bereich und Source-Bereich gelegener Kanal eine in Source-Drain-Stromrichtung wirkende, beim Programmieren eine erhöhte Feldstärke aufweisende und dadurch die aufgeheizten Ladungsträger liefernde Beschleunigungsstrecke aufweist, die durch eine im Bereich dieser Kanalstelle angebrachte, erhebliche Aufbauinhomogenität der Speicher-FET verursacht wird und wobei beim Programmieren das Speichergate durch die Kanalinjektion so aufgeladen wird, nämlich im Falle eines n-Kanal-Speicher-FET mittels ElektroneninJektion bzw. im Falle eines p-Kanal-Speicher-FET mittels L8cherinJektion, daß das Speichergate nach dieser Aufladung durch lnfluenz in den Source-Drain-Strom hemmender Weise auf die Source-Drain-Strecke einwirkt, insbesondere für Programmspeicher eines Fernsprech-Vermittlungssystems, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zwischen der Source (5) und dem Drain (D) in Reihe zu seinem Kanal (K) zunächst ein Hilfsbereich (Hs) mit der gleichen Dotierung wie die Source und der Drain und dahinter ein weiterer Kanalbereich (Ka) mit einem diesen weiteren Kanalbereich beeinflussenden, von diesem weiteren Kanalbereich isolierten, steuerbaren Auswahigate (Ga2) eingefügt sind.
  2. 2. Speicher-FET nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Breite des weiteren Kanalbereichs (Ka) sehr viel größer als die Breite des Kanals (K) ist.
  3. 3. Speicher-FET nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß er nur das Auswahigate (Ga2) und das Speichergate (ei), aber kein weiteres Gate (G2) aufweist.
  4. 4. Speicher-FET nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß er ein zusätzliches, einen Anschluß aufweisendes, steuerbares Steuergate (G2) aufweist, daß kapazitiv auf das Speichergate (G1) wirkt.
  5. 5. Speicher-FET nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Hilfsbereich (H5) sowohl an den weiteren Kanalbereich (Ka) als auch an den Kanal (K) unmittelbar angrenzt.
  6. 6. Speicher-FET nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Hilisbereich tHS) an einen besonderen, hochohmigen Widerstand angeschlossen ist.
  7. 7. Verfahren zur Herstellung des Speicher-FET nach Anspruch 3, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h den Ablauf folgender Verfahrensschritte: a. Auf einer im Falle eines p-Kanal-Speicher-FET n-leitenden, im Falle eines n-Kanal-Speicher-FET p-leitenden Siliziumscheibe als Substrat (HT) wird eine relativ dicke Oxidschicht (Du) aufgebracht, in die ein bis zum Substrat (HT) durchgehendés Fenster, in welchem die Source-Drain-Strecke liegen soll, geätzt wird; b. in dem Fenster wird eine relativ dünne erste Isolierschicht (11) erzeugt; c. auf der ganzen Scheibe wird eine erste Polisiliziumschicht abgeschieden; d. die erste Polisiliziumschicht wird mittels einer Maske bis auf die erforderlichen Bereiche des Auswahigate (Ga2) und des Speichergate (G1)weggeätzt; e. es wird durch Ionenimplantation eine Dotierung des Auswshlgate (Ga2), des Speichergate (ei), der Source (5), des Hilfsbereiches (HS) und des Drain (D) erzeugt; f. über der ganzen Scheibe werden eine erste Schutzoxidschicht, ferner mittels Kontaktfenster Kontakte für den Drain (D), die Source (5) und das Auswahlgate (Ga2), sowie mittels Metallbedampfung die erforderlichen Verbindungsleitungen hergestellt; g. über der ganzen Scheibe wird eine zweite Schutzoxidschicht hergestellt.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h folgende Änderung des Verfahrensohrittes e: el.Nittels der gleichen Maske, die zur Formung der Gates (G1,Ga2) im Verfahrensschritt d verwendet wurde, werden die Uber der späteren Source (5), dem späteren Hilfsbereich (HS) und dem späteren Drain (D) liegenden Teile der ersten Isolierschicht (11) weggeätzt; e2.eine Dotierung des Speichergate (G1), des Auswahigate (Ga2), des Drain (D), des Hilfsbereiches (H5) und der Source (5) wird mittels Diffusion erzeugt.
  9. 9. Verfahren zur Herstellung des Speicher-FET nach Anspruch 4 oder 5, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h den Ablauf folgender Verfahrensschritte: a. Auf einer im Falle eines p-Kanal-Speicher-FET n-leitenden, im Falle eines n-Kanal-Speicher-FET p-leitenden Siliziumscheibe als Substrat (HT) wird eine relativ dicke Oxidschicht (Du) aufgebracht, in die ein bis zum Substrat (Ht durchgehendes Fenster, in welchem die Source-Drain-Strecke liegen soll, geätzt wird; b. in dem Fenster wird eine relativ dünne erste Isolierschicht (11) erzeugt; c. auf der ganzen Scheibe wird eine erste Polisiliziumschicht abgeschieden, welche zusätzlich dotiert wird; d. die erste Polisiliziumschicht wird im wesentlichen bis auf den erforderlichen Bereich des Speichergate (G) weggeätzt, wobei Jedoch angrenzend an das Speichergate (G1) zunächst noch eine überstehende Randschicht (G1') in die über dem späteren Hilfsbereich (HS) und dem späteren Drain (D) gelegenen Bereiche hineinreicht; e. auf der ersten Polisiliziumschicht wird eine relativ dünne zweite Isolierschicht (12) erzeugt; r. auf der ganzen Scheibe wird eine zweite Polisiliziumschicht abgeschieden; g. die zweite Polisiliziumschicht wird mittels einer Maske bis auf den erforderlichen Bereich des Steuergate (G2) und des Auswahlgate (Ga2) weggeätzt; h. mit der zur Formung des Steuergate (G2) und des Auswnhlgate (Ga2) im Verfanrensschritt g verwendeten Maske werden die Uber den späteren Hilfsbereich (HS) und den späteren Drain (n) hineinreichende>Randschichtes(Gl') der ersten Polisiliziumschicht und die nicht benötigten Teile der ersten und zweiten Isolierschicht (11, I2) weggeätzt; i. eine Dotierung der dem Steuergate (G2) und dem Auswahlgate (Ga2) entsprechenden Teile der zweiten Polisiliziumschicht sowie eine Dotierung des Substrats (HT) an dessen offenliegenden Oberflächen zur Herstellung der Source (5), des Hilfsbereiches (HS), und des Drain (D) wird angebracht; k. über der ganzen Scheibe wird eine erste Schutzoxidschicht, ferner mittels Kontaktfenster werden Kontakte fUr den Drain (D), das Auswahlgate (Ga2) und das Steuergate (G2), sowie mittels Metallbedampfung werden die erforderlichen Verbindungsleitungen hergestellt; 1. Uber der ganzen Scheibe wird eine zweite Schutzoxidachicht hergestellt.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Einfügung eines weiteren Verfahrensschrittes zwischen die Verfahrensschritte d und e: di. Die von den verbliebenen Teilen der ersten Polisiliziumschicht (C1, G1') unbedeckten Teile der ersten Isolierschicht (11) werden weggeätzt.
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