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DE10392786T5 - Wischblatt - Google Patents

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Publication number
DE10392786T5
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wiper blade
strip
rubber
blade according
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10392786T
Other languages
English (en)
Inventor
Roger Barnett
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Trico Products Corp
Original Assignee
Trico Products Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Trico Products Corp filed Critical Trico Products Corp
Publication of DE10392786T5 publication Critical patent/DE10392786T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/32Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
    • B60S1/38Wiper blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Abstract

Wischblatt umfassend einen länglichen Körper aus gehärtetem Gummi, der einen oberen genuteten Teil umfasst, welcher zum Zusammengriff mit einem Halteteil vorgesehen ist, um das Wischblatt in Position zu halten; ein Basisteil, der entlang dem genuteten Teil angeordnet ist und einen Wischflächen-Lippenteil hat, der den Scheitel des Basisteils umfasst, und wenigstens einen Streifen, der wenigstens entlang eines Teils der Länge des Basisteils an einer Seite des Wischflächen-Lippenteils verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass das Streifenteil eine erste vulkanisierte Zusammensetzung umfasst, die ein erstes Basis-Gummi und ungefähr 1 bis ungefähr 10 phr eines Bestandsteils für die Reibungsreduzierung enthält.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an einem Wischblatt und insbesondere an einem Wischblatt, das ein Gummi-Körperteil mit einem Wischflächenteil und ein Teil mit reduziertem Reibkoeffizient umfasst.
  • Wischblätter, und insbesondere Windschutzscheiben-Wischblätter, die eine Gleitbewegung über die gläserne Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs oder dergleichen durchführen, um auf der Glasoberfläche befindliche Wassertropfen zu entfernen, sind in verschiedener Weise weiterentwickelt worden, um die Eigenschaften des Gummi-Basisteils oder der Wischfläche zu verbessern, wie z.B. Flexibilität, Wetterbeständigkeit, Gleitwiderstand, Verschleißfestigkeit und Kombinationen dieser Eigenschaften. Wischblätter weisen generell einen länglichen, im Wesentlichen aus Gummi bestehenden Körper auf, der ein Basisteil, welches zum Zusammengriff mit einem Bügel- oder leistenartigen oder anderen herkömmlichen oder zweckmäßigen Halteteil geeignet ist, um eine gegenseitige Verbindung des Wischblatts und eines Wischarmmechanismus zu bewirken und dadurch das Wischblatt in Position gegen die Glasfläche zu halten, und der ferner ein Wischflächenteil umfasst, welches den Scheitel und den diesen unmittelbar umgebenden Bereich des Basisteils bildet. Ein Trägermechanismus der vorstehend erwähnten Art ist beschrieben in dem U.S.-Patent Nr. 5,325,564 von Swanepoel, dessen Inhalt in Bezug auf den Trägermechanismus hiermit durch Verweis in die vorliegende Anmeldung einbezogen wird.
  • Wenn sich das im Wesentlichen flexible Wischblatt bei Betrieb gleitend über die Oberfläche der Windschutzscheibe bewegt und dabei die mehr oder weniger gleichförmig verteilte Feuchtigkeit kontaktiert, die sich auf der Windschutzscheibe angesammelt hat, wird die im Wesentlichen am Scheitel des Basisteils des Wischblatts ausgebildete Wischfläche in einem Maß nach hinten gezogen oder deflektiert, das durch eine Kombination von Faktoren bestimmt wird; zu diesen zählen die Flexibilität des Basisteils, das Maß an Feuchtigkeit, das von der Wischfläche der Wischblätter an jedem gegebenen Punkt und zu jedem gegebenen Moment kontaktiert wird, und die Fähigkeit der Windschutzscheiben-Wischvorrichtung, zu der das Wischblatt selbst und die mit ihm zusammengreifende starre, im Wesentlichen federbelastete mechanische Vorrichtung gehören, über die gesamte Windschutzscheiben-Geometrie hinweg eine geeignete normale Kraft aufrechtzuerhalten. Die Deflektion des Basisteils verursacht eine Veränderung des speziellen Bereichs des Wischflächenteils, das sich an irgendeinem gegebenen Punkt während des Betriebs der Wischvorrichtung in Kontakt mit der Glasoberfläche befindet, und kann zu einem unerwünschten Haft- und Rutschphänomen führen, d.h. einer nichtkonstanten Bewegung oder einem Festsetzen der Wischfläche an der Windschutzscheibe, oft einhergehend mit einem Weiterspringen des Blatts und resultierender ungleichförmiger Wischwirkung.
  • Herkömmlicherweise weisen Wischblätter vulkanisierte Gummi-Zusammensetzungen auf, zu denen Naturkautschuk (d.h. natürliches und synthetisches Polyisopren (NR), Chloropren-Gummi (CR), Ethylenpropylencopolymer (EPM) oder -terpolymer (EPDM), Styrolbutadienkautschuk (SBR), Acrylonitrilbutadienkautschuk (NBR) oder eine jede Mischung zweier oder mehrerer der vorstehenden Materialien gehören.
  • Das U.S.-Patent Nr. 3,040,359 von Deibel beschreibt die Verwendung eines Wischblatts, das eine glatte texturierte Wischlippe, die auf nassem Glas wirksam ist, und an jeder Seite dieser Wischlippe eine unterschiedlich texturierte, flache Gummi-Fläche umfasst, welche durch eine mechanische Behandlung erzeugt worden ist und auf der winzige Vorsprünge ausgebildet sind, um ihre Anhaftung bei Kontakt mit teilweise nassem Glas zu reduzieren. Ferner ist bekannt, in dem Wischer-Körper im Abstand von dem Wischflächenteil, jedoch an jeder Seite dieses Teils entlangverlaufend einen Streifen vorzusehen, der eine vulkanisierte Zusammensetzung aus NBR, das ein Basis-Gummi ist, welches sich von demjenigen des Basisteils und/oder des Wischflächenteils des Blatts unterscheidet, und ein Reibungsreduzierungssystem umfasst, das eine Kombination aus Polytetrafluoroethylen in geringen, jedoch wirksamen Mengen von weniger als 1 von hundert Gewichtsanteilen an Gummi (phr), und kleineren bis gleichen Mengen, d.h. von ungefähr 20 bis ungefähr 50 phr eines Kunststoffs, d.h. Polyvinylchlorid (PVC) enthält, um an jeder Seite, jedoch im Abstand von der Haupt-Wischfläche oder Lippe, eine Fläche mit reduziertem Reibkoeffizienten zu bilden, die optional Unregelmäßigkeiten umfasst, welche durch die Kunststoffpartikel in der Elastomer-Zusammensetzung gebildet sind. Wenn sich das Wischblatt bei Betrieb aufgrund niedriger oder ungleichförmiger Feuchtigkeitsniveaus auf der Windschutzscheiben-Oberfläche deflektiert, kontaktiert zumindest ein Teil dieses mit reduziertem Reibkoeffizienten versehenen Streifens, der PVC und das zweite Basis-Gummi umfasst, die Windschutzscheiben-Oberfläche mit dem Effekt, dass eine Windschutzscheibenkontaktierungs-Oberfläche gebildet wird, die einen reduzierten Gleitwiderstand aufbringt. Obwohl sich diese Kombination unter den meisten Betriebsbedingungen als hochwirksam erwiesen hat, hat sich gezeigt, dass bei Umgebungstemperaturen von 5°C oder darunter der den reduzierten Reibkoeffizienten umfassende Streifen aufgrund des in der Elastomer-Zusammensetzung vorhandenen Kunststoffs ein Maß an Steifheit zeigt, das eine nachteilige Auswirkung auf die Leistung des Blatts bei derartigen Temperaturen hat.
  • Das U.S.-Patent Nr. 4,622,712 von Sugita et al. lehrt, in das Lippenteil, d.h. das Wischflächenteil, eines Wischblatts große Mengen eines Gleitmittels mit kleinem Partikeldurchmesser einzugeben, d.h. 10 bis 50 Volumenprozent an Molybdändisulfid oder dergleichen mit einem Partikeldurchmesser von 0,1 bis 1,0 μm. Wiederum jedoch räumen die Patentinhaber ein, dass ein Mischen eines Gleitmittels mit Gummi eine unerwünschte Abnahme der Flexibilität des Gummis verursacht und somit die gleichen nachteiligen Konsequenzen hervorruft, die oben beschrieben wurden, insbesondere bei reduzierten Betriebstemperaturen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER DIE ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung schafft ein Wischblatt umfassend einen länglichen, im Wesentlichen Gummi umfassenden Körper, der ein Basisteil hat, welches zum Zusammengriff mit einem Halteteil geeignet ist, um das Wischblatt in Position zu halten; einem Wischflächen-Lippenteil, das im Wesentlichen den Scheitel des Basisteils bildet; und wenigstens einem Streifen, der entlang wenigstens einer Seite des Wischflächen-Lippenteils verläuft und optional von dem Basisteil-Scheitel beabstandet ist, wobei der Streifen eine vulkanisierte Zusammensetzung umfasst, die ein Basis-Gummi, das gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Gummi ist, welches im Wesentlichen das gleiche ist wie dasjenige des Basisteils, und 1 bis weniger als 10 phr eines Bestandsteils für die Reibungsreduzierung umfasst.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist ein wie oben beschrieben ausgebildetes Wischblatt vorgesehen, bei dem das Bestandteil für die Reibungsreduzierung an der Oberfläche des Streifens mehrere Vorsprünge oder Vertiefungen bildet, um bei Deflektion des Blatts den Oberflächenkontakt zwischen dem Streifen und der Windschutzscheiben-Oberfläche zu reduzieren.
  • Gemäß einer wiederum weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Wischblattvorrichtung vorgesehen, die ein wie oben beschrieben ausgebildetes Wischblatt umfasst, das mit einem Halteteil verbunden ist, der optional abnehmbar mit einem Wischarm verbunden ist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER MEHREREN ANSICHTEN DER ZEICHNUNGEN
  • In den Zeichnungen sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, und
  • 1 zeigt eine quergeschnittene perspektivische Ansicht eines Teils eines Wischblatts gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 zeigt eine vergrößerte Ansicht eines Teils des Wischblatts gemäß 1;
  • 3 zeigt eine quergeschnittene perspektivische Ansicht eines Teils eines Wischblatts gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
  • 4 zeigt eine Querschnittsansicht eines Wischblatts in Kombination mit einem Trägerteil gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • In 1 und 2 ist ein Wischblatt 10 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung im Querschnitt gezeigt. Die äußere Querschnittsform des Wischblatts der vorliegenden Erfindung kann entsprechend jeder herkömmlichen und/oder zweckmäßigen Varietät vorgesehen sein und kann mit jedem herkömmlichen und/oder zweckmäßigen Halteteil verwendet werden, einschließlich – jedoch ohne darauf beschränkt zu sein – eines herkömmlichen Joch- und Rückenwirbel-Kombinations-Halteteils vom Bügel-Typ, das in 1 in unterbrochener Linie angedeutet ist, und eines Trägertyp-Blattmechanismus gemäß der Beschreibung in dem bereits erwähnten U.S.-Patent Nr. 5,325,564 , dessen Inhalt in Bezug auf derartige Konstruktionen hiermit speziell in die vorliegende Anmeldung einbezogen wird. Das Wischblatt 10 weist auf: einen länglichen Körper 12 mit einem zum Zusammengriff mit dem Halteteil vorgesehenen genuteten Teil 14 jeder herkömmlichen oder zweckmäßigen Konfiguration für den Zusammengriff mit einer in geeigneter Weise konfigurierten, als geteilte Schiene ausgebildeten Rückwirbelvorrichtung 46 und einem als Bügel oder Joch 44 ausgebildeten starren Teil (in 1 in unterbrochener Linie angedeutet), das Kunststoff, Stahl oder dergleichen umfasst, ein Scharnierteil 16, ein Basisteil 18 und einen Wischflächen-Lippenteil 20, das wie gezeigt am Scheitel 22 des Basisteils 18 vorgesehen ist.
  • Wie auf dem Gebiet weithin bekannt ist, hat das Basisteil 18 eine im Wesentlichen dreieckige Querschnittsform und ist mit dem zum Zusammengriff mit dem Halteteil vorgesehenen genuteten Teil 14 mittels eines zwischen diesen Teilen angeordneten dünnen Scharnierteils 16 verbunden. Wenn bei Betrieb der Wischervorrichtung das Wischblatt 10 auf der Glasoberfläche eine hin- und hergehende Gleitbewegung durchführt, biegt sich generell das Basisteil 18 relativ zu dem mit dem Halteteil zusammengreifenden genuteten Teil 14, was den Effekt hat, dass ein größerer oder kleinerer Teil des Wischflächen-Lippenteils 20 – und, in Fällen größerer Deflektion, des an diesen angrenzenden Bereichs – in Kontakt mit der Windschutzscheiben-Oberfläche gelangt.
  • Bei der in 1 und 2 gezeigten Ausführungsform weist das Wischblatt 10 ferner einen Streifen 24, 26 auf, der wenigstens entlang eines Teils der Länge des Basisteils 18 verläuft, wobei an jeder Seite des Wischflächen-Lippenteils 20 jeweils ein Streifen vorgesehen ist und wie gezeigt optional um eine Distanz 28, 30 von dem Scheitel 22 beabstandet ist. Der Streifen 24, 26 grenzt an das Wischflächen-Lippenteil 20 entweder gemäß 1 und 2 im Wesentlichen direkt an, oder alternativ über eine kleine Schulter. Die letztgenannte Konfiguration ist beispielsweise in dem erwähnten U.S.-Patent Nr. 3,040,359 , z.B. in Fig. 5 desselben gezeigt, wobei der Offenbarungsgehalt dieses Patents in Bezug auf diese Konfiguration hiermit durch Verweis in die vorliegende Anmeldung einbezogen wird. Alternativ jedoch kann sich der Streifen im Wesentlichen bis zum Scheitel 22 nach unten erstrecken. Wenn jedoch gemäß 1 zwei Streifen 24, 26 an dem Wischblatt 10 angeordnet sind, können die Abstände 28, 30 im Wesentlichen gleich oder verschieden voneinander sein, wobei sie jedoch bei der gezeigten Ausführungsform einander im Wesentlichen gleich sind. Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass sich an dem Wischblatt nur ein einziger derartiger Streifen befindet. Zusätzlich dazu, dass der Streifen 24, 26 im Wesentlichen entlang jeder geeigneten oder herkömmlichen Länge des Wischblatts verläuft, einschließlich eines Verlaufs entlang im Wesentlichen der gesamten Länge des Wischblatts 10, besitzt der Streifen eine Höhe, die sich entlang wenigstens eines Teils der Höhe, jedoch im Wesentlichen nicht der gesamten Höhe jeder Lateralfläche 32, 34 des Basisteils 18 erstreckt, und eine Dicke.
  • Gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zusätzlich zu denjenigen, die in den Figuren gezeigt und oben beschrieben sind, können die Streifen 24, 26 eine Höhe im Bereich von ungefähr 0,25 mm bis ungefähr 3,5 mm; oder alternativ im Bereich von ungefähr 0,5 mm bis ungefähr 3,0 mm; oder alternativ im Bereich von ungefähr 1,0 mm bis ungefähr 2,0 mm haben. Gemäß weiteren Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können die Streifen 24, 26 eine Dicke im Bereich von ungefähr 0,05 mm bis ungefähr 0,75 mm; oder alternativ im Bereich von ungefähr 0,075 mm bis ungefähr 0,50 mm; oder alternativ im Bereich von ungefähr 0,095 mm bis ungefähr 0,25 mm haben. Gemäß einer wiederum weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, insbesondere wenn die Streifen 24, 26 abwärts zu dem Scheitel 22 und um ihn herum verlaufen, kann sich die den reduzierten Reibungskoeffizienten umfassende Gummi-Zusammensetzung über die gesamte Breite des Basisteils 18 erstrecken. Die Streifen 24, 26 können ferner in jeder wünschenswerten oder geeigneten Weise geformt sein, wie z.B. gemäß 1 leicht verjüngt oder gemäß 3 im Wesentlichen rechteckig.
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weisen beliebige oder sämtliche der folgenden Teile, und zwar das mit dem Halteteil zusammengreifende genutete Teil 14, das Scharnierteil 16, das Basisteil 18 und das Wischflächen-Lippenteil 20, eine vulkanisierte oder gehärtete Zusam mensetzung eines flexiblen Gummis auf, das z.B. gewählt sein kann aus Naturkautschuk (einschließlich synthetischen Polyisoprens), Chloroprenkautschuk, Styrolbutadienkautschuk, Ethylenalphaolefinelastomer, Polybutadien, Siliconkautschuk, Acrylonitrilbutadienkautschuk, hydriertem Acrylonitrilbutadienkautschuk, Urethan oder einer Kombination aus zwei oder mehr dieser Materialien. Bei dem Zusammensetzungen aus flexiblem Kautschuk, die in einem oder mehreren Teilen des Wischblatts der vorliegenden Erfindung vorgesehen sind, können herkömmliche Gummizusammensetzungs-Additive in jeder geeigneten oder herkömmlichen Menge verwendet werden. Somit kann die Zusammensetzung beispielsweise als optionale Bestandteile einen oder mehrere verstärkende, halbverstärkende oder nichtverstärkende Füllstoffe enthalten, wie z.B. Ruß, Silica, Talk oder Ton in Mengen von bis zu z.B. 250 phr oder alternativ bis zu 150 phr oder bis zu 75 phr. Durchschnittsfachleuten auf dem relevanten Gebiet wird leicht ersichtlich sein, dass bei Verwendung eines Zwei-Farb-Schemas in der Wischblattkonstruktion, z.B. eines schwarzen Körper-Teils 12 und eines grauen oder weißlichen Streifens 24, 26, Ruß als wenigstens einer der Füllstoffe bei der elastomeren Zusammensetzung, die das Körper-Teil 12 bildet, verwendet werden kann, während eines oder mehrere Materialien aus Ton, Silica oder Talk-Füller als wenigstens einer der Füllstoffe bei der Zusammensetzung des Streifens 24, 26 verwendet werden kann. Zusätzlich zu einem Füllstoff können die Zusammensetzungen für das Körper-Teil 12 und den Streifen 24, 26 ferner als optionale Konstituenten beispielsweise eines oder mehrere der folgenden Materialien enthalten: Weichmacher und/oder Verarbeitungshilfsmittel, wie beispielsweise Polybutadien, Antidegradanten und/oder Antiozonanten wie z.B. multifunktionelle gehinderte Phenole, Magnesiumhydroxid und/oder Petroleumwachse; Aktivatoren wie z.B. Zink- oder andere Metalloxide und/oder Stearinsäure; und Härtungsmittel wie z.B. Schwefel, ein Freie-Radikale-bildendes Mittel wie z.B. Peroxid, oder Kombinationen derselben, optional in Kombination mit einem der mehreren Beschleunigern; sämtlich in herkömmlicherweise verwendeten Mengen.
  • Als Material für den Streifen 24, 26 kann die gleiche gehärtete oder vulkanisierte flexible Gummi-Zusammensetzung, wie sie oben für ein beliebiges Teil aus dem mit dem Halteteil zusammengreifenden genuteten Teil 14, dem Scharnierteil 16, dem Basisteil 18 und dem Wischflächen-Lippenteil 20 beschrieben wurde, oder eine andere derartige Zusammensetzung verwendet werden, mit der Ausnahme, dass zusätzlich zu den beschriebenen Zusammensetzungs-Konstituenten das als Streifen 24, 26 verwendete Material ein Bestandteil für die Reibungsreduzierung in einer Menge von ungefähr 1 bis ungefähr 15 phr oder alternativ von ungefähr 1,5 bis ungefähr 10 phr oder alternativ von ungefähr 2 bis ungefähr 8 phr umfasst. Als Bestandteil für die Reibungsreduzierung können insbesondere Fluoropolymere wie z.B. Polytetrafluoroethylen (PTFE), Molybdändisulfid und Graphit entweder allein oder als Kombination zweier oder mehrerer dieser Materialien verwendet werden. Der Bestandteil für die Reibungsreduzierung kann jeden beliebigen mittleren Partikeldurchmesser umfassen, oder es kann alternativ einen mittleren Partikel- oder Partikelagglomerat-Durchmesser von wenigstens 1 μm oder von ungefähr 5 μm bis ungefähr 100 μm oder von ungefähr 10 μm bis ungefähr 50 μm haben. Zu den speziellen Beispielen von Materialen, die dieser Beschreibung genügen, zählen die PTFE-Materialien, die von DuPont Chemical Co. unter den Bezeichnungen ZONYL 1300 und ZONYL 1500J erhältlich sind.
  • Bei der praktischen Realisierung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wurde ein gemäß 1 ausgebildetes Wischblatt hergestellt, das einen länglichen Körper 12 mit einem zum Zusammengriff mit dem Halteteil vorgesehenen genuteten Teil 14, ein Scharnierteil 16, ein Basisteil 18 und ein Wischflächen-Lippenteil 20 aufwies, die sämtlich eine einzelne erste Elastomer-Zusammensetzung aufwiesen, welche eine herkömmliche, mit vulkanisiertem Ruß gefüllte Naturkautschuk-Zusammensetzung enthielten. Ein partikulärer PTFE mit einem mittleren Partikelagglomerat-Durchmesser von ungefähr 20 μm und einem Partikelagglomeratdurchmesser-Bereich von ungefähr 10 μm bis ungefähr 35 μm, erhältlich von DuPont Chemical unter der Bezeichnung ZONYL MP 1500J, wurde als Bestandteil für die Reibungs reduzierung des Streifens mit einer Konzentration von 5 phr in einer vulkanisierten Naturkautschuk-Zusammensetzung verwendet, die ein Naturkautschuk-Latex aufwies und ferner als optionale Konstituenten ein Bindungssystem zur Erleichterung der Einbindung des PTFE in das Elastomer enthielt, wobei das Bindungssystem 2 phr eines Bindemittels, das unter der Bezeichnung R6 von Uniroyal Chemical erhältlich ist, und 3 phr eines zweiten Bindemittels umfasste, das unter der Bezeichnung CYREZ 963P ebenfalls von Uniroyal Chemical erhältlich ist. Zusätzlich umfasste die für den Streifen 24, 26 verwendete Zusammensetzung als optionale Konstituenten 75 phr eines Ton-Füllstoffs, und jeweils weniger als 10 phr eines NR-kompatiblen Trocknungsmittels zum Reduzieren der Feuchtigkeitsabsorption der ton-gefüllten Zusammensetzung, eines NR-kompatiblen herkömmlichen Aktivatorsystems, eines NR-kompatiblen herkömmlichen Antioxidanten-/Antiozonanten-Systems, eines Polybutadien-Verfahrenshilfsmittels und eines NR-kompatiblen herkömmlichen Färbemittels. Das Härtungsmittel für die Zusammensetzung war Schwefel in Kombination mit einem herkömmlichen Schwefelhärtungsbeschleuniger bei 4,7 phr. Sowohl die erste Elastomer-Zusammensetzung für den länglichen Körper 12 als auch die Kautschuk-Zusammensetzung für den Streifen wurden entsprechend herkömmlichen Gummimischverfahren gemischt, d.h. die Zusammensetzungen wurden in einem Banbury-Mixer mit einer Innenkapazität von weniger als ungefähr 200 pound und in einer für zwei Durchläufe ausgelegten Mischkonfiguration gemischt. In dem ersten Durchlauf wurde das NR-Latex zusammen mit dem Verfahrenshilfsmittel, dem Füllstoff, dem Antioxidanten/Antiozonanten und dem PTFE in die Banbury-Vorrichtung gegeben und bis zu einer Temperatur im Bereich von ungefähr 310°F +– 20°F gemischt, und die Mischung wurde vierundzwanzig Stunden lang ruhengelassen. In dem zweiten Durchlauf wurden Beschleuniger und Trocknungsmittel hinzugefügt, und die so gebildete Zusammensetzung wurde bis zu einer Temperatur im Bereich von ungefähr 210°F +– 10°F gemischt. Die resultierenden ungehärteten Elastomer-Zusammensetzungen für den länglichen Körper 12 und die Streifen für die Reibungsreduzierung 24, 26 wurden anschließend in einem Koextrusionsvorgang vulkanisiert, um das resultierende Wischblatt zu bilden, wobei der Streifen eine Höhe 32 von ungefähr 1,5 mm und eine Dicke im Bereich von ungefähr 0,10 mm bis ungefähr 0,20 mm hatte und in einem Abstand im Bereich von ungefähr 0,5 bis ungefähr 1,0 mm von dem Basisteil-Scheitel 22 angeordnet war. Das höchste Teil des Streifens 24, 26 war gemäß 1 an den Lateralflächen 32, 34 des Basisteils 18 angeordnet und ragte generell nicht über den oberen Rand des Basisteils 18 hinaus.
  • Bei der Praktizierung dieser speziellen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hat sich erwiesen, dass diese Einbeziehung eines partikulären Bestandteils für die Reibungsreduzierung in einem Streifen 24, 26, der vulkanisierten Naturkautschuk umfasst und im Wesentlichen an dem Wischflächen-Lippenteil 20 eines Wischblatts 10 angeordnet ist, zu einer Vielzahl von Vorteilen führt. Erstens wurden durch das partikulären PTFE, das in der Menge und gemäß dem Typ (z.B. Partikel-Durchmesser) vorliegt, die bei diesem bestimmten Beispiel verwendet wurden, eine Vielzahl optionaler Vorsprünge 36 gebildet (in 2 mit generell überzeichneter Größe gezeigt), oder es wurden Bereiche gebildet, die gegenüber der anderweitig im Wesentlichen flachen Fläche 38 der Streifen 24, 26 erhaben waren. Diese Vorsprünge 36 wiesen unregelmäßig geformte und bemessene Massen auf, die nach derzeitigem Erkenntnisstand das Ergebnis einer Agglomeration einer Vielzahl von PTFE-Partikeln sind, die massenweise zusammengeballt sind und in dem Gummimischvorgang nicht vollständig auseinandergebrochen werden, so dass sie in der ansonsten im Wesentlichen homogenen Gummi-Matrix Klumpen bilden, die an der Oberfläche des Streifens beobachtbar sind. Alternativ wird angenommen, dass ein partikulärer Bestandteil für die Reibungsreduzierung mit einem etwas größeren mittleren Partikeldurchmesser, z.B. mehr als 10 μm, und mit einer geringeren Tendenz zur Agglomeration verwendet werden könnte, um an der Streifenoberfläche einzelne Vorsprünge mit vorteilhaften Dimensionen zu erzielen, wie nachstehend noch beschrieben wird.
  • Durchschnittsfachleute auf dem relevanten Gebiet werden leicht erkennen, dass, falls Vorsprünge 36 mit großen Bemessungen oder in großer Anzahl nahe oder auf der eigentlichen Wischfläche des Wischblatts 10 angeordnet wären, eine Bewegung des Blatts über eine nasse Windschutzscheibe eine Reihe unerwünschter Schlieren über die Windschutzscheiben-Oberfläche hinweg verursachen würde. Indem gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung diese Vorsprünge 36, die einen niedrigen Reibkoeffizienten umfassen, in der Nähe der Wischfläche 20 des Wischblatts, jedoch nicht auf der Wischfläche vorgesehen sind, wird die Wischqualität während normaler Wischbedingungen nicht nachteilig beeinflusst. Wenn jedoch das Wischblatt auf Zustände ungleichmäßiger oder geringer Feuchtigkeit an der Windschutzscheiben-Oberfläche trifft, wird das Basisteil 18 nachgezogen, d.h. es deflektiert relativ zu der Bewegungsrichtung des Blatts nach hinten, wie oben beschrieben wurde. Die in Kontakt mit der Windschutzscheiben-Oberfläche befindliche Oberfläche des Wischblatts verändert sich somit bis zu einem Punkt, an dem der einen niedrigen Reibkoeffizienten umfassenden Streifen 24 (oder 26) an der Windschutzscheibe angreift, wodurch die effektive Reibung zwischen dem Blatt 10 und der Windschutzscheibe reduziert wird. Ferner bilden die an dem Streifen 24, 26 vorgesehenen Vorsprünge 36 eine im Wesentlichen rauhe oder unregelmäßige Streifenoberfläche, die, wenn das Basisteil hinreichend deflektiert ist, vorteilhafterweise eine Reduzierung des Bereichs des tatsächlichen Kontakts zwischen dem Wischblatt 10 und der Windschutzscheiben-Oberfläche bewirkt, was dazu dient, die Oberflächenspannung zwischen diesen Teilen zu reduzieren. Dadurch wiederum, wie gemäß dieser bestimmten Ausführungsform vorgesehen, kann die ohne PTFE belassene Wischlippe 20 schnell erneut an der Windschutzscheibe angreifen, damit sie ihre beabsichtigte Wasserentfernungsfunktion leisten kann.
  • Zweitens hat das PTFE, das in den Mengen und gemäß dem Typ vorliegt, die bei der hier beschriebenen Zusammensetzung des Streifens verwendet wurden, den Effekt, dass der Reibkoeffizient des Streifens 24, 26 vorteilhafterweise über einen breiteren Betriebstemperaturbereich reduziert ist als bislang möglich. Insbesondere wurden bei dem Material ZONYL 1500J auf einem Niveau von nur 5 phr die oben angeführten optionalen Vorsprünge sowie eine signifikante Reduzierung des Reibkoeffizienten erzielt, ohne dass an dem gemäß dieser bestimmten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorgesehenen NR-Wischblatt, das mit dem Streifen auf NR-Basis versehen war, eine wahrnehmbare oder signifikante Zunahme der Steifheit, d.h. eine reduzierte Flexibilität, an einer der Seiten des Wischflächen-Lippenteils auftrat, wobei dies sogar bei niedrigen Temperaturen von nur –20°C der Fall war. Auf Niveaus oberhalb der oben aufgeführten und insbesondere bei einem PTFE-Einbeziehungsniveau von 15 phr wurde eine reduzierte Wischqualität beobachtet, von der angenommen wurde, dass sie dem auf diesem Niveau existenten Vorhandensein einer unerwünscht großen Anzahl und/oder Größe der Vorsprünge zuzuschreiben war.
  • Alternativ können einer weiteren praktischen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die oben beschriebenen Vorsprünge an der Streifenoberfläche entfallen. Derzeit wird angenommen, dass durch Erhöhung der Mischeffizienz, d.h. der Geschwindigkeit und/oder Temperatur und/oder Dauer des Mischens der Elastomer-Zusammensetzung für den Streifen, insbesondere – jedoch nicht notwendigerweise – während des ersten Durchlaufs, und/oder durch Wählen eines Bestandteils für die Reibungsreduzierung mit einer geeigneten Kombination aus einzelner Partikelgröße oder Partikelagglomeratgröße und Widerstandsfähigkeit gegenüber Brechen während des Mischvorgangs die Vorsprünge einschließlich derjenigen an der Oberfläche des Streifens 24, 26 weggelassen werden können. Dies kann z.B. dann vorteilhaft sein, wenn ein Streifen mit reduziertem Reibkoeffizienten gewünscht ist, der entlang der Lateralflächen 32, 34 des Basisteils 18 verläuft, sich jedoch auch im Wesentlichen abwärts bis zu dem Scheitel 22 des Basisteils und optional um den Scheitel herum erstreckt, so dass der Streifen mit dem niedrigen Reibkoeffizienten die Haupt-Windschutzscheibenangriffsfläche des Wischblatts bildet. Diese Konfiguration ist z.B. in 3 dargestellt, die ferner eine alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, bei welcher das oberste Teil des Streifens 26 derart am Basisteil anliegt, dass wie gezeigt eine leicht Schulter gebildet wird.
  • Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 4 gezeigt. Gemäß dieser bestimmten Ausführungsform bilden die Streifen 24, 26 keine Schulter mit dem Basisteil 18 oder dem Wischflächen-Lippenteil 20, sondern erstrecken sich im Wesentlichen bis zum Scheitel 22 des Basisteils 18. Die in 4 gezeigte besondere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist ferner ein Halteteil 40 auf, dass bei der gezeigten Ausführungsform als vor-gekrümmtes Feder-Halteteil vom Träger-Typ ausgebildet ist, wie z.B. in dem bereits genannten U.S.-Pat. Nr. 5,325,564 . Bei dieser gezeigten Ausführungsform greift das Halteteil 40 der speziellen Ausführungsform mit dem Wischblatt 10 durch eine Haftschicht 42 zusammen, die an der Grenzfläche zwischen diesen Teilen angeordnet ist, wie auf dem Gebiet bekannt ist.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung zwecks Veranschaulichung im Detail beschrieben wurde, wird darauf hingewiesen, dass die Details nur dem Veranschaulichungszweck dienen und dass der Fachmann Veränderungen an der Erfindung vornehmen kann, ohne vom Geist oder Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen, welche nur durch die angefügten Ansprüche begrenzt ist. Die hier offenbarte Erfindung kann unter Weglassung jedes Elements, das hier nicht speziell offenbart ist, in zweckmäßiger Weise praktiziert werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Wischblatt umfassend einen länglichen Körper aus gehärtetem Gummi, der einen oberen genuteten Teil umfasst, welcher zum Zusammengriff mit einem Halteteil vorgesehen ist, um das Wischblatt in Position zu halten; ein Basisteil, der entlang dem genuteten Teil angeordnet ist und einen Wischflächen-Lippenteil hat, der den Scheitel des Basisteils umfasst, und wenigstens einen Streifen, der wenigstens entlang eines Teils der Länge des Basisteils an einer Seite des Wischflächen-Lippenteils verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass das Streifenteil eine erste vulkanisierte Zusammensetzung umfasst, die ein erstes Basis-Gummi und ungefähr 1 bis ungefähr 10 phr eines Bestandsteils für die Reibungsreduzierung enthält.

Claims (14)

  1. Wischblatt umfassend einen länglichen Körper aus gehärtetem Gummi, der einen oberen genuteten Teil umfasst, welcher zum Zusammengriff mit einem Halteteil vorgesehen ist, um das Wischblatt in Position zu halten; ein Basisteil, der entlang dem genuteten Teil angeordnet ist und einen Wischflächen-Lippenteil hat, der den Scheitel des Basisteils umfasst, und wenigstens einen Streifen, der wenigstens entlang eines Teils der Länge des Basisteils an einer Seite des Wischflächen-Lippenteils verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass das Streifenteil eine erste vulkanisierte Zusammensetzung umfasst, die ein erstes Basis-Gummi und ungefähr 1 bis ungefähr 10 phr eines Bestandsteils für die Reibungsreduzierung enthält.
  2. Wischblatt nach Anspruch 1, bei dem das Bestandteil für die Reibungsreduzierung an einer nach außen gerichteten Fläche des Streifens mehrere Vorsprünge bildet, um bei Deflektion des Blatts den Oberflächenkontakt zwischen dem Streifen und einer Windschutzscheiben-Oberfläche zu reduzieren, wodurch die Oberflächenspannung zwischen der Windschutzscheibe und dem Streifen reduziert wird und das erneute Zusammengreifen zwischen dem Wischflächen-Lippenteil und der Windschutzscheiben-Oberfläche erleichtert wird.
  3. Wischblatt nach Anspruch 2, bei dem der Streifen durch eine Distanz von dem Basisteil-Scheitel beabstandet ist.
  4. Wischblatt nach Anspruch 3, mit zwei Streifen, wobei jeder Streifen entlang wenigstens eines Teils der Länge des Basisteils verläuft, und zwar an jeder Seite des Wischflächen-Lippenteils jeweils ein Streifen.
  5. Wischblatt nach Anspruch 1, bei dem der Bestandteil für die Reibungsreduzierung ein Material umfasst, das gewählt ist aus Fluoropolymer, Molybdändisulfid, Graphit und einer Kombination wenigstens zweier dieser Materialien.
  6. Wischblatt nach Anspruch 5, bei dem der Bestandteil für die Reibungsreduzierung das genannte Fluoropolymer umfasst, das wenigstens einen mittleren Partikeldurchmesser oder einen mittleren Partikelagglomerat-Durchmesser im Bereich von ungefähr 10 μm bis ungefähr 50 μm hat.
  7. Wischblatt nach Anspruch 1, bei dem die erste vulkanisierte Zusammensetzung ungefähr 2 bis ungefähr 8 phr des Bestandteils für die Reibungsreduzierung umfasst.
  8. Wischblatt nach Anspruch 1, bei dem das Basisteil eine zweite vulkanisierte Zusammensetzung umfasst, die einen zweiten Basis-Kautschuk enthält, das gewählt ist aus Naturkautschuk, Chloroprenkautschuk, Styrolbutadienkautschuk, Ethylenalphaolefinelastomer, Polybutadien, Siliconkautschuk, Acrylonitrilbutadienkautschuk, hydriertem Acrylonitrilbutadienkautschuk, Urethan oder einer Kombination aus beliebigen von wenigstens zwei dieser Materialien.
  9. Wischblatt nach Anspruch 11, bei dem wenigstens das zweite Basis-Gummi oder das erste Basis-Kautschuk wenigstens Naturkautschuk oder Naturkautschuk-Latex umfasst.
  10. Wischblatt nach Anspruch 2, bei dem wenigstens einer der Vorsprünge ein Agglomerat wenigstens zweier Partikel des Bestandteils für die Reibungsreduzierung aufweist.
  11. Wischblatt nach Anspruch 13, bei dem das Agglomerat des Bestandteils für die Reibungsreduzierung einen mittleren Partikelagglomerat-Durchmesser im Bereich von ungefähr 10 μm bis ungefähr 35 μm aufweist.
  12. Wischblatt nach Anspruch 1, bei dem der Streifen wenigstens im Wesentlichen bis zu dem Scheitel des Basisteils verläuft.
  13. Wischervorrichtung mit dem Wischblatt nach Anspruch 1 und dem Halteteil, das an dem oberen genuteten Teil mit dem Blatt zusammengreift.
  14. Wischblatt nach Anspruch 1, bei dem die erste vulkanisierte Zusammensetzung ein Naturkautschuk-Latex und ungefähr 1 bis ungefähr 10 phr des Bestandteils für die Reibungsreduzierung aufweist, welches partikuläres Polytetrafluoroethylen mit einem mittleren Partikelagglomeratdurchmesser im Bereich von ungefähr 10 μm bis ungefähr 35 μm enthält, wobei wenigstens ein Teil des Bestandteils für die Reibungsreduzierung wenigstens einen Vorsprung an einer Außenfläche wenigstens eines Streifenteils bildet.
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