DE1039089B - Prismatische Stuetze fuer Tragwerke, wie Bruecken, Ruestungen od. dgl. - Google Patents
Prismatische Stuetze fuer Tragwerke, wie Bruecken, Ruestungen od. dgl.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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- E04G1/14—Comprising essentially pre-assembled two-dimensional frame-like elements, e.g. of rods in L- or H-shape, with or without bracing
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D21/00—Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges
-
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- E01D2101/00—Material constitution of bridges
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Description
- Prismatisdie Stütze für Tragwerke, wie Brücken, Rüstungen od. dgl. Zum Stützen von Tragwerken, wie Brücken, Rüstungen od. dgl., benutzt man prismatische Stützen, die aus drei mit Abstand parallel verlaufenden, Druckkräfte aufnehmenden Hauptstäben, insbesondere Rohren, bestehen, die über Verbindungsstäbe derart gelenkig verbunden sind, daß die Stütze in einer Ebene ausbreitbar ist. Bei mehreren übereinandergesetzten Stützen werden jeder einzelnen Stütze be- sondere Höheneinstellmittel zugeordnet, um eine (fleichmäßige Beanspruchung aller Hauptstäbe zu ei-reichen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zusaminenlegbare StÜtze so zu gestalten, daß ihr Aufbau ge-enüber der bekannten vereinfacht, insbesondere die Zahl der Schweißstellen verringert ist.
- E#rfindungsgemäß wird vorgeschlagen, zwischen je zwei Hauptstäben mindestens ein Paar gegeneinander lyeliei-ter Verbindun-sstäbe anzuordnen, deren eine lb Enden fest angeschlossen sind, während die anderen Enden an zwei Hauptstäbe mittels einer gegen Vertn schieben gesicherten Muffe, an den dritten Hauptstab dagegen mittels einer zweiteiligen, lösbaren Schelle angeschlossen sind. Es empfiehlt sich, die Enden der als Rohre ausgebildete ' n Hauptstäbe durch Hülsen zu verstärken, die auf das eine Stabende so aufgeschoben sind, daß sie noch über das Rohr hinatisragen, während .sie an dein anderen Ende in das Rohr ganz eingeschoben sind. Jeder Stütze, gleichgültig, ob sie aus mehreren übereinandergesetzten Teilen oder nur einem Teil besteht, wird je ein Kopf- und ein Fußteil zugeordnet, von denen der Fußteil Höheneinstellmittel aufweist. Der Aufbau der-Stütze und der Kopf- und Fußteile wird nachstehend erläutert.
- Ein Ausführtingsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fi-. 1 eine Aufsicht auf die Stütze, die flach aus-,',rebreitet ist, Fig. 2 eine Aufsicht auf die Stütze nach Fig. 1 im Gehrauchszustand.
- Fi--. 3 eine Seitenansicht der Stfitze nach den Fig. 1 und 2 im zusammengelegten Zustand, Fig. 4 eine Seitenansicht eines Kopfteiles, der mit der Stütze nach den Fig. 1 bis 3 vereinigt wird, Fig. 5 eine Aufsicht auf den Kopfteil nach Fig. 4, Fig. 6 eine Aufsicht auf den Fußteil, ohne die der Ein.stellung des Fußteils dienenden Mittel und Fig. 7 einen Schnitt durch den Fußteil nach Fig. 6. geschnitten in der Ebene VII-VII mit den Mitteln zur Höheneinstellungl An jedem der Hauptstäbe 1, 2, 3 sind Verbindungsstäbe 4, 5 an-eschweißt, und zwar beginnend mit Abstand von den beiden Enden jedes der drei Hauptstäbe. Das eine Ende jedes der drei Stäbe 1, 2, 3 ist durch eine Hülse 6 verstärkt, deren Innendurchmesser größer ist als der Durchmesser des Stahes od. dgl. an dieser Stelle. In das andere Ende ist eine Hülse 7 gesteckt und beispielsweise festgeschweißt, deren Außendurcliniesser kleiner ist als der Innendurchmesser des aus einem Rohr bestehenden Stabes, so daß man auch mehrere Stützen übereinander anordnen kann. Die sich nähernden Enden der an den Hauptstäben fest angeschlossenen Verbindungsstäbe 4, 5 sind mit Muffen 8 verbunden, beispielsweise verschweißt, die die Stäbe 2 bzw. 3 umfassen, während die Verbindungsstäbe 4, 5 an dem Stab 3 mit einem Teil einer zweiteiligen Schelle 9 -, 10 fest vereinigt sind. Die Teile 9 -, 10 der Schelle sind durch ein Scharnier 11 verbunden. und ihr Zusammenhalt ist durch eine oder mehrere Schrauben 12 oder andere ,geeignete Verbindungsmittel gesichert, wenn die Teile der Stütze so zusammengelegt sind, daß die Schellen 9, 10 z. B. den Stab 1 umfassen. jede Muffe 8 umfaßt den Stab 2 bzw. 3 zwischen den Stellen, an denen die zu-ehöri-en Verbindungsstäbe 4, 5 an den anderen Hauptstab angeschlossen sind. Ein seitliches Verschieben der Muffen wird durch mit den Stäben fest verbundene, beispielsweise verschweißte Ringe 13, 14 verhindert. Die Zahl der Muff-en und Verhindungsstäbe jeder Stütze richtet sich nach der Länge der Stütze. Es können also an Stelle von z. B. je drei einen Stab umfassenden Muffen bzw. Schellen auch mehr Muffen. Schellen und Verbindungsstähe vor-«esehen sein.
- Der zwischen den oberen Enden der zusarimenlegbaren Stütze und dem abzustützenden Teil, wie Träger od. dgl., anzuordnende Kopfteil besteht aus drei an ihren unteren Enden durch Hülsen 15 verstärkten Roihrstücken 16, die über Rohre 17 miteinander und über Rohre 18 mit einer Plattform 19 verbunden sind. Die Verbindung erfolgt zweckmäßigerweise durch Schweißen. Die Plattform wird so angeordnet, daß die Schwerlinie der zusammengesetzten Stütze durch den Schwerpunkt der Plattform 19 geht. Die Plattform 19 ist an zwei zueinander parallelen Kanten mit Flanschen 20 versehen. die den abzustützenden Teil unmittelbar umfassen können. Zweckmäßig ist es, auf die Plattform einen durch die Flansche 20 gegen Verschieben in einer Riehtung gesicherten Holzkörper anzuordnen. dessen Oberfläche an der Unterseite des abzustützenden Teils anliegt.
- Der Fußteil. der zwischen den unteren Enden der zusammenlegbaren Stütze und dem Erdboden bzw. einer Unterlage angeordnet ist, besteht aus einer Unterlagsplatte, im Ausführungsbeispiel aus einer dreisternähnlichen Trägeranordnung21, deren durch Schweißen verbundene Teile zweckmäßigerweise I-Profil aufweisen. Auf der Oberseite der I-Profile ist je ein Führungsrohr22 angebracht, das durch je einen Ring 23 verstärkt ist. Beide Teile 22, 23 werden an den 1-Träger angeschweißt. Am freien Ende jedes I-Trägers ist eine Gewindemuffe 24, z. B. durch Schweißen, angeschlossen, in die ein Außengewinde aufweisendes Rohr 25 eingeschraubt ist. Zweckmäßig wird als Gewinde der Muffe 24 bzw. des Rohres 25 ein Trapezgewinde verwendet. Am unteren Ende des Rohres 25 ist eine mit einem zylindrischen Ansatz 26 versehene Kugel 27 angeordnet, die in einer entsprechend gestalteten, aus den Teilen 28, 29 zusammengesetzten Fußplatte gelagert ist. Das obere Ende des Rohres 25 wird durch einen der Einleitung eines Drehrnomentes dienenden Kopfteil 30 geschlossen, der eine Öffnung 31 enthält, in die ein Rohr, Hebel od. dgl. einsteckbar ist.
- Ist die zusammenlegbare Stütze so zusammengesetzt. wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist, so ordnet man an dem einen Ende derselben den Kopfteil gemäß den Fig. 4 und 5 dadurch an, daß man die Hülsen 15 über die durch Rahrteile 7 verstärkten Enden schiebt. Darauf wird die Stütze mit ihren anderen Enden so auf den Fußteil aufgesetzt, daß die Hülsen 6 über die Führungsrohre 22 greifen. Durch Drehen des Rohres 25 mittels eines geeigneten Werkzeuges verändert man den zwischen der Unterseite der Fußplatte 28, 29 und der Unterlage vorfiandenen Zwischenraum so weit, daß sämtliche Stäbe 1, 2, 3 praktisch gleich beansprucht werden.
Claims (2)
- ,ATENTANSPBÜCHE.-1. Prismatische Stütze für Tragwerke, wie Brücken, Rüstungen od. dgl., bestehend aus drei mit Abstand parallel zueinander angeordneten Hauptstiben, insbesondere Robren. die über Verbindungsstäbe derart gelenkig verbunden sind, (laß die Stütze in einer Ebene ausbreithar ist, dadurch ,gekennzeichnet, daß zwischen je zwei Hauptstäben (1, 2, 3) mindestens ein Paar gegeneinander geneigter Verbindungsstäbe (4, 5) angeordnet ist, deren eine Enden fest angeschlossen sind. während die anderen Enden an zwei Hauptstäbe (2, 3) mittels einer gegen Verschieben gesicherten Muffe (8), an den dritten Hauptstab (1) dagegen mittels einer zweiteiligen, lösbaren Schelle (9, 10) angeschlossen sind.
- 2. Stütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der als Rohre ausgebildeten Hauptstäbe (1, 2, 3) durch Hülsen (6, 7) verstärkt sind, die auf das eine Stabende so aufgeschoben sind, daß sie über das Rohr hinausragen, wä:hrend sie an dem anderen Ende in das Rohr ganz eingeschoben sind. 3. Kopfteil für Stützen nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch drei Rohrstücke (16), deren untere Enden durch je eine über das Rohrstück hinausragende Hülse (15) verstärkt sind und die durch drei in einer zur Achse dieser Rohrstücke senkrechten Ebene angeordnete Rohre (17) verbunden und an denen drei gegenüber dieser Ebene geneigte Rohre (18) angeschlossen sind, deren andere Enden mit der Unterseite einer zweckmäßig an zwei Kanten Flansche (20) aufweisenden Plattform (19) verbunden sind, deren Schwerpunkt auf der Schwerlinie der zusammengesetzten Stütze liegt. 4. Unterteil für Stützen nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch drei in der Aufsicht dreisternähnlich zusammengeschlossene Träger (21), an deren Enden zur Höheneinstellung Gewindemuttern (24) angeordnet sind, in denen Gewinderohre (25) mit je einer an einem Ende angebrachten und in einer Fußplatte (28, 29) gelagerten Kugel (27) geführt sind, und auf denen neben jeder Gewindemuffe (24) Führungsrohre (22) zur Aufnahme der Hauptstäbe (1, 2, 3) der Stütze befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 918 294.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH26800A DE1039089B (de) | 1956-04-17 | 1956-04-17 | Prismatische Stuetze fuer Tragwerke, wie Bruecken, Ruestungen od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH26800A DE1039089B (de) | 1956-04-17 | 1956-04-17 | Prismatische Stuetze fuer Tragwerke, wie Bruecken, Ruestungen od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1039089B true DE1039089B (de) | 1958-09-18 |
Family
ID=7150396
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH26800A Pending DE1039089B (de) | 1956-04-17 | 1956-04-17 | Prismatische Stuetze fuer Tragwerke, wie Bruecken, Ruestungen od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1039089B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1559592B1 (de) * | 1965-11-04 | 1970-02-19 | Kurt Kalbfleisch | Dachbindersystem fuer transportable Hallen |
| DE1709119B1 (de) * | 1965-06-10 | 1971-09-09 | Waagner Biro Ag | Fachwerktragkonstruktion,insbesondere Mast |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR918294A (fr) * | 1945-08-08 | 1947-02-04 | Dispositif pour l'assemblage rigide d'éléments articulés |
-
1956
- 1956-04-17 DE DEH26800A patent/DE1039089B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR918294A (fr) * | 1945-08-08 | 1947-02-04 | Dispositif pour l'assemblage rigide d'éléments articulés |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1709119B1 (de) * | 1965-06-10 | 1971-09-09 | Waagner Biro Ag | Fachwerktragkonstruktion,insbesondere Mast |
| DE1559592B1 (de) * | 1965-11-04 | 1970-02-19 | Kurt Kalbfleisch | Dachbindersystem fuer transportable Hallen |
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