DE1038789B - Vorrichtung zum Einsetzen der Abtastnadel in die Einlaufrille - Google Patents
Vorrichtung zum Einsetzen der Abtastnadel in die EinlaufrilleInfo
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- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/02—Arrangements of heads
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Tonarmen mit einem sogenannten rollenden Tonabnehmer,
bei der im Tonarm ein kleines, in einem schwenkbaren Halter befestigtes Rad angeordnet ist,
welches in seiner wirksamen Lage mit seinem unteren Rand bis unter die Abtastnadel reicht, in seiner unwirksamen
Lage dagegen völlig oberhalb der Abtastnadel liegt und in seiner wirksamen Lage den Tonarm
auf einer darunterliegenden, sich drehenden Schallplatte abstützt, so daß der Tonarm von innen
her zum Rand der Schallplatte geführt wird. Das Rad wird durch den Schallplattenraiid axial verschoben,
und diese wird auf ein den Halter in der wirksamen Lage des Rades verriegelndes Arretierorgan übertragen,
das beim Auslösen der Verriegelung das Rad in seine unwirksame Lage gelangen läßt.
Eine Vorrichtung der obenerwähnten Art, bei der das Rad durch seine Verschiebung in axialer Richtung
ausgelöst wird, ist bereits bekannt. Dabei wird von dem Grundgedanken Gebrauch gemacht, daß die
Nadel des Tonarmes in die Rillen der Schallplatte gelangt, sobald das Rad über den Schallplattenrand
hinaus gerat, und daß bei der Einwärtsbewegung des Tonarmes infolge der Führung der Nadel in den
Rillen das Rad durch den Schallplattenrand quer zum Tonabnehmer bewegt wird. Bei der bekannten Vorrichtung
sitzt das Rad auf einem Hebel, der schwenkbar am Tonarm befestigt ist, so daß sich das Rad
mit seinem Unterstützungshebel in der waagerechten Ebene bewegen kann. Der Hebel wird in einem Schlitz
eines seitlich angebrachten Führungsorgans geführt, so daß er in der waagerechten Ebene zwischen zwei
festen Endlagen beweglich ist, und ist mittels einer Feder derart vorgespannt, daß er während der Auswärtsbewegung
des Tonarmes diejenige Endlage einnimmt, in der das Rad sich möglichst nahe der Mitte
der Schallplatte gegenüber dem Tonarm befindet. Außerdem ist der Hebel nach oben vorgespannt, um
das Rad in seine unwirksame Lage zu heben. Der erwähnte Führungsschlitz ist so geformt, daß in der
inneren Endlage das Hebelende in der unteren Lage gehalten wird, in der das Rad seine wirksame Lage
einnimmt, während in der äußeren Endlage der Hebel sich unter der Wirkung der Vorspannung frei aufwärts
bewegen kann und dabei das Rad in seine unwirksame Lage bringt.
Bei dieser bekannten Vorrichtung tritt eine beträchtliche Reibung zwischen dem Hebel und dem
oberen Rand des Führungsschlitzes auf, die die Bewegung des Hebels von seiner inneren in seine
äußere Endlage behindert. Wird der Unterstützungshebel selbst als Arretierorgan benutzt, um das Rad in
seiner wirksamen Lage zu halten, so kann sich eine unsichere Wirkung ergeben, da insbesondere bei
Vorrichtung zum Einsetzen
der Abtastnadel in die Einlaufrille
der Abtastnadel in die Einlaufrille
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg I1 Mönckebergstr. 7
Hamburg I1 Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 31. Oktober 1956
Schweden vom 31. Oktober 1956
Sven Gustav FaIk, Stockholm,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Schallplatten mit Mikrorillen nur geringe Kräfte zum Verschieben des Systems in der Axialrichtung des
Rades zur Verfügung stehen.
Die Erfindung bezweckt, einen Auslösemechanismus zu schaffen, bei dem der Reibungswiderstand
beträchtlich geringer ist. Dies wird nach der Erfindung dadurch erzielt, daß als Arretierorgan die im
Halter verschiebbare Welle des Rades dient, die mit einem im Tonarm angebrachten festen Anschlag zusammenwirkt.
Die erfindungsgemäße Anordnung erfordert zur Rückstellung der Transportrolle weniger
Kraft als die bekannte Einrichtung mit ihrer größeren Reibung. Zudem wird bei der erfindungsgemäßen
Einrichtung die Reibung dadurch noch vermindert, daß die Welle des Rades während der Verschiebebewegung
noch eine Drehung ausführt.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht des Tonarmes mit einer Vorrichtung nach der Erfindung von unten gesehen;
Fig. 2 zeigt den gleichen Tonarm in der Seitenansicht mit weggebrochener Seitenwand des Tonarmkopfes
;
Fig. 3 und 4 zeigen eine Stirnansicht des Tonarmkopfes mit weggebrochener Stirnwand und mit dem
Unterstützungsorgan in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen.
In den Figuren bezeichnet 1 den Tonarmkopf und 2 das Wandlersystem mit der daran befestigen Abtast-
S09 637/26«
nadel 3. Das Unterstützungsorgan besteht aus einem kleinen Rad 4, welches auf einem in den Schenkeln 6
und 7 eines gabelförmigen Halters 8 gelagerten Zapfen 5 sitzt. Der Halter 8 ist mit Stiften 9 und 10
schwenkbar im Tonarmkopf gelagert. In der einen Endstellung des Halters liegt das Rad 4 mit seinem
Umfang auf der Schallplatte auf, wobei sich die Nadel 3 frei über der Schallplatte befindet. In der
anderen Endstellung liegt der tiefste Punkt des Rades 4 oberhalb der Nadel. In den Fig. 1, 2 und 3
nimmt der Halter 8 die zuerst genannte Endstellung ein, in der das Rad 4 in seiner wirksamen Lage ist,
während in Fig. 4 sich der Halter der anderen Endstellung befindet, in der das Rad 4 außer Betrieb ist.
Der Halter 8 wird von einer aus elastischem Draht bestehenden Feder 11 betätigt, die um den Stift 10 des
Halters herumgebogen ist und mit einem Ende an der Wand des Tonarmkopfes und mit dem anderen Ende
an einem nahezu waagerechten Querstück 12 anliegt, das die Verbindung zwischen den Schenkeln 6 und 7
des Halters bildet. Die Feder 11 ist bestrebt, den Halter 8 in die Lage zu bringen, in der das Rad 4 angehoben
ist (Fig. 4). In der wirksamen Lage des Rades 4 jedoch wird der Halter vom Ende 13 der Rad welle 5
festgehalten, das seitlich aus der Gabel 6 herausragt und auf der Kante eines im Tonarmkopf fest angebrachten
Anschlags 14 aufliegt. Bei der dargestellten Ausführungsform besteht dieser Anschlag aus einem
Metallstreifen, der sich in einem gewissen Abstand längs einer Seitenwand des Tonarmkopfes erstreckt.
Die Welle 5 mit dem darauf befestigten Rad 4 ist in den Schenkeln 6 und 7 des Halters 8 axial verschiebbar,
so daß das Wellenende 13, welches hier als bewegliches Arretierorgan dient, bei axialer Verschiebung
des Rades 4 von der Kante des festen Anschlags 14 herabrutscht und dabei den Halter 8 freigibt, der
dann von der Feder 11 in die in Fig. 4 dargestellte Lage geführt wird. Auf der Außenseite des Schenkels
7 ist eine Blattfeder 15 vorgesehen, die gegen das Ende 16 der Welle 5 drückt, so daß die Stirnfläche
einer mit dem Rad 4 verbundenen Buchse 17 normalerweise am Schenkel 6 anliegt, solange das Wellenende
13 auf der Kante des festen Anschlags 14 liegt. Wie am deutlichsten aus Fig. 2 und 3 ersichtlich,
kann der feste Anschlag mit einem abgebogenen Ende 18 versehen sein, so daß die Auflagekante des
Wellenendes 13 zum Halter hin vorspringt. Infolge dieser Formgebung des festen Anschlags berührt das
Wellenende nach dem Auslösen den festen Anschlag überhaupt nicht mehr, und jegliche Reibung zwischen
dem Wellenende und dem Anschlag während der Bewegung des Halters ist vermieden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: In an sich bekannter Weise ist das Rad 4 derart
schräg zur Längsrichtung des Tonarmes gestellt, daß es beim Abrollen auf einer darunterliegenden, sich
drehenden Schallplatte den Tonarm auswärts zum Schallplattenrand hinführt. Der Plattenspieler ist gewöhnlich
derart eingerichtet, daß er den Tonarmkopf automatisch im richtigen Abstand vom Plattenrand
auf die abzuspielende Schallplatte aufsetzt, wobei die Anfangslage des Tonarmkopfes gewöhnlich derart gewählt
ist, daß er auch bei einer Schallplatte mit dem kleinsten vorkommenden Durchmesser innerhlb des
Randes zu liegen kommt. Das Rad 4 wurde vorher in seine wirksame Lage geführt, z. B. indem der Tonarm
in an sich bekannter Weise auf einem festen Organ aufruhte oder über ein festes Organ geführt wurde,
welches durch Hochdrücken des Querstücks 12 das j Gestell 8 im Uhrzeigersinne verschwenkte. Hierbei!70
war das Wellenende 13 über die vorspringende Kante des festen Anschlags 14 geführt worden, so daß der
Halter in seiner wirksamen Lage verriegelt war. Während der Drehung der Schallplatte bewegt sich der
Tonarm somit nach außen zum Schallplattenrand, bis das Rad 4 vom Rand abgleitet und die Nadel in die
Einlaufrille der Platte setzt. Dieser Augenblick ist in Fig. 3 veranschaulicht, in der 19 eine Schallplatte bezeichnet.
Sobald die Nadel die Schallplatte berührt, sucht sie den Tonabnehmerkopf zur Mitte der Schallplatte
zu führen. Das Rad 4 kommt dann jedoch mit seiner flachen Seite an der Kante der Schallplatte zur
Anlage, so daß das Rad 4 mit seinem Zapfen 5 in der durch einen Pfeil in Fig. 3 angegebenen Richtung im
Tonarm verschoben wird. Da das Rad an der Kante der Schallplatte anliegt, dreht es sich während dieser
Verschiebung, so daß das Wellenende 13 eine schraubenförmige Bewegung gegenüber dem festen Anschlag
14 ausführt und der vom Anschlag 14 verursachte Reibungswiderstand gegen die Axialverschiebung
sehr gering ist. Auch der von der Lagerung der Welle 5 im Halter 8 verursachte Reibungswiderstand
gegen diese Bewegung ist infolge der Drehung des Rades auf ein Mindestmaß herabgesetzt. Das Wellenende
13 löst sich somit vom Rand des festen Anschlags 14, und der Halter 8 wird durch die Feder 11
in die Lage zurückgeführt, in der das Rad 4 im Tonarmkopf angehoben ist (Fig. 4), so daß sich der Tonarm
während des Abspielens unbehindert vom Rad 4 zur Mitte der Schallplatte hinbewegen kann.
Das Rad 4 unterliegt einer gewissen Axialkraft, wenn sich der Tonarm nach dem Schallplattenrand zu
bewegt. Da aber die Reibung in der Lagerung des Tonarmes verhältnismäßig gering ist, bleibt diese
Axialkraft gering gegenüber der Kraft, die auftritt, wenn das Rad an der Kante der Schallplatte zur Anlage
kommt. Die Blattfeder 15 muß derart bemessen sein, daß ihr Druck gegen das Wellenende 16 größer
als die erwähnte Axialkraft ist, die auf das Rad 4 während der nach außen gerichteten Bewegung des
Tonarmes ausgeübt wird, so daß eine beträchtliche Axialverschiebung des Rades und das Auslösen des
Halters 8 vermieden wird.
Das Rad 4 muß einen geeigneten Durchmesser aufweisen, so daß es nach dem Abgleiten vom Rand der
Schallplatte nicht auf dem Plattenteller oder einer darunterliegenden Schallplatte größeren Durchmessers
zur Auflage kommen kann.
Wenn das Abspielen der Schallplatte beendet ist, wird der Halter 8 in an sich für automatische Plattenspieler
bekannter Weise wieder durch Betätigung des Querstücks 12 des Halters 8 in die Stellung gebracht,
in der das Rad seine wirksame Lage einnimmt.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Einsetzen der Abtastnadel in die Einlaufrille bei Plattenspielern, bei denen
im Tonarm ein in einem schwenkbaren Halter befestigtes Rad angeordnet ist, welches in seiner
wirksamen Lage mit seinem unteren Rand bis unter die Abtastnadel reicht, in seiner unwirksamen
Lage dagegen oberhalb der Abtastnadel liegt, und in seiner wirksamen Lage den Tonarm
auf einer darunterliegenden, sich drehenden Schallplatte abstützt, so daß der Tonarm von innen her
zum Rand der Schallplatte geführt und das Rad durch den Schallplattenrand axial verschoben
wird, wodurch ein den Halter in der wirksamen Lage des Rades verriegelndes Arrefierorgan betätigt
wird, und das Rad in seine unwirksame
Lage gelangen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß als Arretierorgan die im Halter (8) verschiebbare
Welle (5) des Rades (4) dient, die mit einem im Tonarm angebrachten festen Anschlag (14) zusammenwirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (14) einen schräg
zur Schwenkrichtung des Halters liegenden Teil
(18) aufweist, der in der Nähe des Anschlags zum Halter hin vorspringt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge^
kennzeichnet, daß die Welle (5) eine mechanische Vorspannung durch eine sie zum Anschlag hin
pressende Druckfeder (15) erfährt, die am Halter (12) befestigt ist und auf das dem Anschlag nicht
benachbarte Ende der Welle einwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| SE1185545X | 1956-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1038789B true DE1038789B (de) | 1958-09-11 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN14260A Pending DE1038789B (de) | 1956-10-31 | 1957-10-29 | Vorrichtung zum Einsetzen der Abtastnadel in die Einlaufrille |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| FR (1) | FR1185545A (de) |
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1957
- 1957-10-29 DE DEN14260A patent/DE1038789B/de active Pending
- 1957-10-29 FR FR1185545D patent/FR1185545A/fr not_active Expired
Also Published As
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| FR1185545A (fr) | 1959-07-31 |
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