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DE1038673B - Verfahren zur Herstellung einer Schmelzverbindung fuer Metall- und/oder Nichtmetallteile - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Schmelzverbindung fuer Metall- und/oder Nichtmetallteile

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Publication number
DE1038673B
DE1038673B DEG18868A DEG0018868A DE1038673B DE 1038673 B DE1038673 B DE 1038673B DE G18868 A DEG18868 A DE G18868A DE G0018868 A DEG0018868 A DE G0018868A DE 1038673 B DE1038673 B DE 1038673B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
metal
intermediate layer
glass
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG18868A
Other languages
English (en)
Inventor
James Wholley Denison Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1038673B publication Critical patent/DE1038673B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Schmelzverbindung für Metall- und/oder Nichtmetallteile Die Erfindung bezieht sich auf Mittel und Verfahren zur Erzielung einer festen Verbindung und. hat besonders neue und verbesserte Mittel und Methoden zur Erzielung einer festen Verbindung mittels elektrischer Erhitzung zum Gegenstand.
  • Auf einigen Gebieten, wie z. B. dem der Elektronenröhrenherstellung, ist es allgemein üblich, Anordnungen in Teilen oder Teilstücken herzustellen und dann diese Teile zu verschmelzen oder zu verlöten. Gewöhnlich werden Gasbrenner benutzt, um die zur Erzielung der Verbindung nötige Hitze. zu erzeugen. Indessen ist es vom Standpunkt der Wirksamkeit, des Grades der möglichen Kontrolle und aus verschiedenen anderen Gründen wünschenswerter, elektrische Erhitzung anstatt von Gasbrennern anzuwenden. Bis jetzt ist die elektrische Erhitzung zur Herstellung einer festen Verbindung zweier Teile beispielsweise so angewendet worden, daß man ein metallisches Zwischenglied vorsah, welches durch Behandlung in einem genügend starken Hochfrequenzfeld sich so weit erhitzte, daß es die Teile oberflächlich zum Schmelzen brachte und dadurch eine Verbindung geschaffen wurde:. Indessen ist es oft der Fall, daß die Teile, die zu verbinden sind., aus Stoffen mit solchen Ausdehnungseigenschaften bestehen, daß es schwierig ist, ein metallisches Bindeglied zu finden, welches in dieser Beziehung zufriedenstellend zu den zu verbindenden Teilen paßt. Es ist ferner bekannt, feinverteiltes Metall nichtleitenden Massen zuzusetzen, um sie induktiv zu erhitzen.
  • Gegenstand der Erfindung ist, neue und verbesserte Bindemittel und Methoden, zur Erzielung einer festen Verbindung anzugeben, welche geeignet ist, vor allem Teile mit verschiedenen Ausdehnungseigenschaften zufriedenstellend zu verbinden, selbst wenn diese weit voneinander abweichen. Die Erfindung bezieht sich gleichzeitig auf neue und verbesserte Bindemittel, die sich derart herstellen lassen., daß ihre Handhabung erleichtert und ihre Anwendung auch bei der Verbindung von Teilen verschiedener Gestalt ermöglicht wird.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die Herstellung einer Schmelzverbindung für Metall- und/oder Nichtmetallteile mittels elektrischer Erhitzung einer Zwischenschicht derart, daß Teile verschiedenen Ausdehnungsverhaltens mittels einer mehrteiligen Zwischenschicht aus Lagen verschiedener Glaspulver-Metallpulver-Mischungen verbunden werden, deren, Ausdehnungskoeffizienten fortschreitend von dem des einen zu dem des anderen der jeweils zu verbindenden Teile überleiten.
  • Die Metallteilchen in den Lagen verschiedener Glaspulver-Metallpulver-Mischungen werden induktiv so weit erhitzt, daß der Bindestoff dabei schmilzt und die Verbindung bewirkt. Die Mischungen des Bindestoffes und der Metallpartikeln werden passend, zusammengestellt und so zu Verbindungsstücken geformt, daß sie zwischen die zu verbindenden Teile passen, oder sie werden vor der Verbindung fest haftend auf eines oder mehrere der zu verbindenden Teile aufgebracht. Zweckmäßig werden die Verbindungsstücke vor der induktiven Erhitzung gepreßt und gesintert.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung sei auf die Zeichnungen hingewiesen.
  • Fig. 1 zeigt, zum Teil im Schnitt, eine vergrößerte Ansicht einer Elektronenröhre; Fig.2 zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Verbindungsteiles, welches der Erfindung entsprechend gestaltet ist; Fig. 3 zeigt eine vergrößerte Teilansicht einer Elektronenröhre im Schnitt zur Erläuterung der Erfindung, die hier auf die Verbindung von Röhre und Sockelteilen angewendet wird; Fig.4 zeigt eine vergrößerte Ansicht im Schnitt, und zwar die Ausführung eines zu verbindenden Teiles, das von vornherein mit der Bindeschicht entsprechend der Erfindung versehen ist; Fig.5 ist eine vergrößerte Teilansicht im Schnitt und zeigt die Art und Weise, wie das entsprechend Fig. 4 hergestellte Teil angeordnet wird, um eine gute Verbindung mit einem anderen Teil herzustellen; Fig.6 ist eine vergrößerte Teilansicht im Schnitt und zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht darauf beschränkt ist, Glasteile einer Elektronenröhre oder einer ähnlichen Einrichtung zu verbinden, sondern sie kann ebenso bei der Verbindung aller Arten von Teilen aus Stoffen, wie Metall, Keramik usw., angewendet werden, wobei die zu verbindenden Teile aus verschiedenen Stoffen, wie z. B. Glas und Metall, Keramik und Metall usw., bestehen können.
  • Die äußere Begrenzung der Röhre in Fig. 1 besteht aus einem Glaskörper 2 und einem Glassockel 3. Der Körper 2 ist entsprechend gestaltet, um an seinem Rand 4 mit einer Begrenzung 5 des Sockels 3 verbunden zu werden. Der Sockel 3 hat eine derartige Form, daß Durchführungen oder Nadeln 6 darin eingebettet sind, die aus dem Glas hervorragen, um den elektrischen Anschluß an Teile eines Röhrenkäfigs (nicht gezeigt), welcher in der Röhre 1 untergebracht werden soll, zu ermöglichen.
  • Uni den Rand 4 des Glaskörpers mit der Begrenzung 5 des Sockels zu verbinden, ist eine Zwischenschicht aus mehreren Lagen vorgesehen, von welcher hier nur eine Lage 7 dargestellt ist. Damit das Teil 7 niit der Schnittfläche des Mantels übereinstimmt, besitzt es Ringform, wie besonders Fig.2 erkennen läßt. Es ist natürlich klar, daß im allgemeinen seine Ausbildung nur davon abhängt, welche Form die zu verbindenden Teile besitzen. In einem Ausführungsbeispiel. wo eine Standardkleinröhre hergestellt wurde, bestand das Verhindungsteil7 aus einer gepreßten 'Mischtalg von glasartigem Bindestoff, wie z. B. Glaspulver einer Korngröße von ungefähr bis zu 0,2 imn und einem Metallpulver von ungefähr bis 0.06 mm. Das '-letallpulver bestand z. B. aus 10l0 Kupfer, 10% Molybdän und 89% Eisen (Gewichtsprozente). Nach demselben Beispiel bestand das Verbindungsteil ungefähr aus 80% Metallpulver und 20% Glaspulver.
  • Das Teil 7 und die weiteren in Fig. 1 nicht dargestellten Zwischenlagen können hergestellt werden, indem man die Mischungen von Glas- und Metallpulvern in eine passende Form füllt und dann einen. entsprechenden Druck ausübt, um die Stoffe zu verbirden. Das Teil 7 und die weiteren Zwischenlagen können aber auch noch in Wasserstoffatmosphäre bei genügend hoher Temperatur entsprechend lange, z. B. etwa 20 'Minuten bei einer Temperatur von ungefähr 700° C. gesintert werden, wodurch man die Stoffe so fest verbindet. daß die weitere Handhabung erleichtert wird, und gleichzeitig irgendwelche Reaktionen des benutzten Glases mit der Atmosphäre verhindert.
  • Eine andere Lösung sieht vor, das Glas- und Metallpulver dadurch zusammenzubringen und daraus das Teil 7 und die weiterem. Zwischenlagen herzustellen. daß man Paraffin oder ein ähnliches Bindemittel, welches anschließend herausgebrannt werden kann, indem man Induktiv- oder Ofenerhitzung der Metallteilchen oder des Metallpulvers vornimmt, verwendet, so daß die Teile in einem halbgesinterten Zustand vorliegen.
  • Im Anschluß an die Herstellung des Verbindungsteiles 7 und der weiteren Zwischenlagen auf einem der oben beschriebenen Wege werden das Teil 7 auf die Begrenzung 5 des Röhrensockels 3 und auf das Teil 7 die weiterem Zwischenlagen gelegt, und der Glaskörper2 wird über den Röhrenkopf (nicht abgebildet) gestülpt und in guten Kontakt mit der letzten Zwischenlage gebracht. Anschließend hält man die ganze Anordnung in ein Hochfrequenzfeld, indem man sie einer stromdurchflossenen Induktionsspule 8 aussetzt. Wie die Zeichnung erkennen läßt, wird die Anordnung so in die Spule 8 gebracht, daß am Teil 7 und den (nicht abgebildeten) weiteren Zwischenlagen die bestmögliche Wirkung erzielt wird. So dient der Metallanteil sämtlicher Zwischenlagen, bestehend aus Metallteilchen, oder -pulver, als Induktor in dem Hochfrequenzfeld, um Wärmeenergie aufzunehmen, mittels derer der Glaspulveranteil der Zwischenlagen zum Schmelzen kommt, und um Hitze auf den Rand 4 des Glaskörpers 2 und die Begrenzung 5 des Sockels 3 zu übertragen. Das so geschmolzene Glas benetzt also die Verbindungsflächen und bringt dadurch eine starke Verbindung zwischen Glaskörper und Sockel zuwege, uni die ganze Anordnung 1 herzustellen.
  • Die Stärke der Verbindung, die nach der oben beschriebenen Weise hergestellt ist, liegt außerdem in einem Verschlußprozeß an und unter den Oberflächen der Zwischenlagen, z. B. des Teiles 7, d. h. die Metallpartikeln, welche in dem Material verteilt sind, werden zu Brücken an den Rändern 4 und 5 von Körper und Sockel, wodurch die Verbindung zwischen diesen Teilen verbessert wird.
  • Es versteht sich, daß die Erfindung sich nicht auf die bestimmten Metallpulver und Prozentsätze, die oben erwähnt sind, beschränkt, sondern auf irgendwelche Kombinationen von Metallpulvern, die von Fall zu Fall in Frage- kommen und nach ihrer Mischung mit dem Glaspulver den gewünschten Ausdehnungskoeffizienten besitzen, angewendet werden kann. Das bedeutet, daß im Einklang mit den Ausdehnungskoeffizienten der zu verbindenden Teile, wie z. B. Körper 2 und Sockel 3, die besonderen Metallpulver und ihre Prozentanteile bei der Herstellung des Teiles 7 und der weiteren Zwischenlagen so auszuwählen sind, daß eine Zwischenschicht entsteht, deren Ausdehnungskoeffizienten so gut wie möglich vorn einen zum anderen der zu verbindenden Teile überleiten.
  • Fig. 3 zeigt vollständiger das Wesen der Erfindung gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den vorhergehenden Figuren. Eine erste Zwischenlage 7 reit einem Ausdehnungskoeffizienten, der ziemlich dem des Sockels 3 entspricht, ist auf der Grenzfläche 5 des Sockels angeordnet. Anschließend kann ein Teil 9. das auf dieselbe Weise geformt ist wie das Teil 7. aber auf Grund anderer Zusammensetzung einen Ausdehnungskoeffizienten, ähnlich dem des Teiles 7, aber etwas näher dem des Körpers 2, hat, über dem Teil 7 angebracht werden. Wenn der Ausdehnungskoeffizient des Teiles 9 noch nicht genügend dem des Körpers 2 entspricht, kann man noch ein anderes Teil 10, welches so zusammengesetzt ist, da,ß sein Ausdehnungskoeffizient zwischen denen des Teiles 9 und des Körpers 2 liegt, zwischen dem Teil 9 und dem Rand 4 des Körpers, wie in Fig. 3 zu sehen ist, vorsehen. So ist es klar, daß durch Anordnung einer Mehrzahl von Verbindungsteilen, die entsprechend der Erfindung hergestellt sind und fortschreitend verschiedene Ausdehnungskoeffizienten aufweisen, es möglich ist, eine Verbindungsschicht zu erzeugen, die eine fest haftende Verbindung zwischen Teilen mit stark abweichenden Ausdehnungskoeffizienten, garantiert. Wie man in Fig. 3 sehen kann, läßt sich die eben beschriebene Anordnung dem Hochfrequenzfeld einer Induktionsspule 8 aussetzen. So sind die Metallanteile der verschiedenen Verbindungsteile. also die Metallteilchen oder -pulver, geeignet, Energie zu absorbieren, dadurch die Glasteilchen der verschiedenen Verbindungsteile zu schmelzen, und die Begrenzungsflächen der zu verbindenden Teile zu erhitzen. Und in derselben Weise, wie oben unter Hinweis auf Fig. 1 beschrieben wurde, läßt sich so eine Verbindung oder Verschmelzung zwischen den Teilen 2 und 3 herstellen.
  • Selbstverständlich kann, wenn auch oben nur drei Verbindungsteile 7, 9 und 10 zur Verbindung zwischen Teilen mit beträchtlich verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten vorgesehen sind. irgendeine Anzahl von ihnen verwendet werden, und ihre Zahl richtet sich nur danach, wie groß der Unterschied der Ausdehnungseigenschaften der zu verbindenden Teile ist.
  • Wie Fig. 4 zeigt, braucht die Schicht der Mischung eines glasartigen Bindestoffes mit Metallteilchen zur Herstellung der Verbindung mittels induktiver Erhitzung nicht getrennt als Zwischenschichten wie der Ring 7 hergestellt und zwischen den zu verbindenden Teilen angeordnet zu werden., sondern, sie können auch in einem Stück mit wenigstens einem dieser Teile hergestellt werden. Zum Beispiel kann solch eine Schicht als Teil der Begrenzung 5 des Sockels 3 hergestellt werden, wobei man zunächst eine passende Form 11 benutzt, in die Glaspulver 12 eingefüllt wird und in der man die Zuführungen 6. die in den Sockel eingebettet werden sollen, anordnet. Man benutzt eine passende Druckplatte 13 und übt einen angemessenen Druck aus, wodurch das Glaspulver 12 zu einem einzigen Sockelteil 3 zusammengepreßt wird. Wie man in Fig.4 sieht, führt diese Methode recht einfach zur Bildung der Verbindungsschicht am Sockel 3. Man erreicht dies, indem man Mischungen von glasartigen Bindestoff und Metallpulver, die denen entsprechen, die für die Zwischenlagen. vorgesehen sind, auf einer Schulter 14 anordnet, mit der die Form 11 versehen ist, bevor all das Glaspulver 12 in die Form gegeben wird. Wenn der Sockel 3 durch die oben beschriebene Arbeitsweise mittels der Form vollständig hergestellt ist, besitzt er gleichzeitig eine Bindeschicht auf der Oberfläche, in den Fig.4 und 5 mit 15 bezeichnet, als festen. Bestandteil des Sockels 3. Da so die Bindeschicht 15 ein fester Bestandteil des einen der zu verbindenden Teile geworden ist, legt man das andere Teil einfach auf die Fläche 15, wie Fig. 5 zeigt, und setzt dann, das Ganze einem Hochfrequenzfeld aus, indem man es in die Induktionsspule 8 hält. Wie in den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung nehmen die. Metallteilchen in der Bindeschicht 15 Wärmeenergie auf, schmelzen dadurch die Glasteilchen, die in der Bindeschicht 15 vorhanden. sind, übertragen Hitze auf die Begrenzungsflächen der zu verbindenden Teile und erzielen so eine befriedigende und ungewöhnlich feste Verbindung.
  • Schließlich läßt Fig. 6 erkennen, daß das eben beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung, welches die fest mit dem Sockel 3 verbundene Bindeschicht 15 aus einer Mischung eines glasartigen Bindestoffes mit Metallteilchen oder -Pulver zum Gegenstand hat, durch zusätzliche Verwendung eines zunächst nicht mit dem Körper 2 und, dem Sockel 3 verbundenen Zwischenlageringes 7 variiert werden kann, wenn eine Verbindung zwischen Körper 2 und Sockel 3 bewirkt werden soll. In diesem Falle kann das in dem Bereich 15 des Sockels befindliche Glasmaterial geschmolzen werden, um. eine feste Verbindung zwischen den zu verbindenden. Teilen nach derselben, oben beschriebenen Methode zu bewirk-,en. Im besonderen kann das Teil 7 auf dem Sockel 3 über dem Bereich 15 angeordnet werden, und der Körper 2 ist anschließend in passende Stellung zu dem Teil 7 zu bringen, worauf man die ganze Anordnung in die stromdurchflossene Induktionsspule 8 hineinhält. 11Tachdem die Anordnung genügend lange der Wirkung der Spule ausgesetzt ist, erreicht man, daß die Metallteilchen oder das Metallpulver, welche sich im Bereich 15 und im Teil 7 befinden, induktiv genügend erhitzt werden, daß sie den glasartigen Bindestoff, der sich im Bereich 15 und im Teil 7 befindet, schmelzen und die Begrenzungen der Teile, die verbunden werden sollen, so erhitzen, daß dadurch eine befriedigende, feste Verbindung eintritt.
  • Man sieht weiter, daß, wenn erforderlich, d. h. wenn die zu verbindenden Teile weitgehend verschiedene Ausdehnungseigenschaften aufweisen, eine Mehrzahl von Zwischenlageteilen mit schrittweise verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten im Zusammenwirken mit dem Verbindungsbereich 15 (s. Fig. 5 und 6) angewendet werden können.
  • Weiter sei festgestellt, daß, obwohl die Teile 7, 9 und 10 oben als getrennt hergestellt beschrieben sind, sie auch als ein einziges Teil hergestellt werden könnten. So könnten verschiedene Mischungen von glasartigern Bindestoff und Metallpulvern, wo jede einen verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten hat, zunächst in der ohen beschriebenen Weise vorgesehen werden. Dann würden diese Mischungen schichtweise in eine Form gegeben, wobei z. B. die Mischung mit dem kleinsten Koeffizienten auf den Boden käme und man nach oben hin schrittweise bis zu dem höchsten Koeffizienten überginge. Anschließend könnten sie gepreßt werden, um ein einziges Verbindungsteil zu formen, und in der oben beschriebenen Weise gesintert werden.
  • Erfindungsgemäß soll, obwohl bisher im Zusammenhang mit dem glasartigen Bindestoff nur Glaspulver erwähnt wurde, vorzugsweise gepulvertes Glas mit niedrigem Schmelzpunkt Verwendung finden, um das Schmelzen durch die Induktiverhitzung des Metalls auf Grund der Wirkung der Induktionsspule 8 zu erleichtern.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung einer Schmelzverbindung für Metall- und/oder Nichtmetallteile mittels elektrischer Erhitzung einer Zwischenschicht, dadurch gekennzeichnet, daß Teile verschiedenen Ausdehnungsverhaltens mittels einer mehrteiligen Zwischenschicht aus Lagen. verschiedener Glaspulver-Meta,llpulver-Mischungen verbunden werden, deren Ausdehnungskoeffizienten fortschreitend von dem des einen zu dem des andern der jeweils zu verbindenden Teile überleiten.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht vor der induktiven Erhitzung als gesondertes Verbindungsstück bzw. als gesonderte Verbindungsstücke gepreßt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht vor der induktiven Erhitzung mit einem oder mehreren der zu verbindenden Teile fest verpreßt wird.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht vor der induktiven Erhitzung gepreßt und gesintert wird.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen. 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Korngröße der Glasteilchen der Zwischenschicht vorzugsweise etwa bei 0,2 mm, die der Metallteilchen vorzugsweise etwa bei 0,06 mm liegt.
  6. 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, da.8 die Zwischenschicht vorzugsweise etwa zu 20 Gewichtsprozent aus Glas und zu 80 Gewichtsprozent aus Metall besteht.
  7. 7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallanteil der Zwischenschicht aus Cu, Mo und. Fe, vorzugsweise im Gewichtsverhältnis 1 : 10: 89, besteht. B. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sintern der Zwischenschicht vorzugsweise 20 Minuten in Wasserstoffatmosphäre bei etwa 700° C durchgeführt wird. 9. Anwendung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 8 auf die Verbindung von Röhrenteilen, z. B. Mänteln und Sockeln von Elektronenröhren. In Betracht gezogene Druckschriften: Buch von I. WesleS C ab 1 e : »Induction and Dielectric Heating« der Book Division Reinhold Tublish:ing Corp., 1954, S. 316; Buch von E s p e-K n o11 : »Werkstoffkunde der Hochvakuumtechnik«, 1936. S. 353 und 322 ff.
DEG18868A 1955-01-28 1956-01-28 Verfahren zur Herstellung einer Schmelzverbindung fuer Metall- und/oder Nichtmetallteile Pending DE1038673B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2744065A1 (de) * 1977-09-30 1979-04-12 Licentia Gmbh Verfahren zum herstellen einer vakuumdichten verbindung zwischen einem haltering und einer lichtleitfaserscheibe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2744065A1 (de) * 1977-09-30 1979-04-12 Licentia Gmbh Verfahren zum herstellen einer vakuumdichten verbindung zwischen einem haltering und einer lichtleitfaserscheibe

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