DE1038328B - Viehanbinde- und Ausloesevorrichtung - Google Patents
Viehanbinde- und AusloesevorrichtungInfo
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- DE1038328B DE1038328B DEG22146A DEG0022146A DE1038328B DE 1038328 B DE1038328 B DE 1038328B DE G22146 A DEG22146 A DE G22146A DE G0022146 A DEG0022146 A DE G0022146A DE 1038328 B DE1038328 B DE 1038328B
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- 241000283690 Bos taurus Species 0.000 title description 4
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 claims description 6
- 244000144972 livestock Species 0.000 claims 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/06—Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
- A01K1/064—Chain fastenings
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Viehanbinde- und Auslösevorrichtung
nach Patentanmeldung1 G 19265 III/45h mit einem an einer senkrechten Kette gleitenden,
den Hals des Tieres umgreifenden Halter.
Nach der Hauptpatentanmeldung weist die oberhalb
des Viehstandes fest angeordnete Auslösevorrichtung eine Grundplatte auf, an der eine Kettenklinke
auf einem parallel zur Grundplatte liegenden horizontalen Bolzen abwärts schwenkbar und hierbei
die Kette freigebend gelagert ist, wobei die Kettenklinke durch eine Zuhaltung in ihrer oberen, die Kette
unlösbar haltenden Stellung verriegelbar ist.
Es hat sich gezeigt, daß eine wesentliche Vereinfachung der Vorrichtung nach der Hauptpatentanmeldung
möglich ist. Zu diesem Zweck besteht die Erfindung darin, daß die Kettenklinke und der Spannhebel
aus einem Teil bestehen, während die Zuhaltung als doppelarmiger, schwenkbar an der Grundplatte
gelagerter Hebel ausgebildet ist, der an der Kettenklinke in ihrer hochgestellten Stellung verriegelnd
angreift. Zweckmäßig ist der Zuhaltungshebel um eine horizontale, vertikal zur Grundplatte angeordnete
Achse schwenkbar gelagert, wobei die Stirnfläche des nach unten weisenden Hebelarms als Anschlag für
eine an der Kettenklinke vorgesehene Schulter dient.
Hierbei bildet der nach oben weisende Hebelarm des Zuhaltungshebels einen Winkel mit dem nach
unten weisenden Hebelarm und ist länger als letzterer, so daß der kürzere Hebelarm in seiner Sperrstellung
ständig gegen einen an der Grundplatte vorgesehenen Anschlag gedrückt wird,
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß am oberen Ende des Zuhaltungshebels ein sich
senkrecht zur Schwenkebene vorerstreckender, als Handgriff ausgebildeter Ansatz vorgesehen ist, der
nahe dem Hebelende eine Öffnung aufweist, die von einem Betätigungszugglied durchgriffen ist. Noch ein
Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Kettenklinke zur Einhängung des Kettengliedes gabelförmig
ausgebildet ist, wobei der hintere Schenkel der Gabel als nach aufwärts und vorn hin gebogener Handgriff,
den Spannhebel bildend, verlängert ist. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die in der Ausklinkstellung
einander zugekehrten Seitenkanten des Zuhaltungshebels und der Kettenklinke gerundet.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1.
Auf der Grundplatte 20 sind am unteren Ende zwei Lageraugen 21 vorgesehen, zwischen denen auf einem
Bolzen 22 die Kettenklinke 23 schwenkbar gelagert
Viehanbinde- und Auslösevorrichtung
Zusatz zur Patentanmeldung G 19265 III/45 h
(Auslegeschrift 1 032 964)
(Auslegeschrift 1 032 964)
Anmelder:
Anton Geurts,
Kranenburg (Ndrh.), Scheffenthum 13
Anton Geurts, Kranenburg (Ndrh.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
ist. Das freie Ende 24 der Kettenklinke 23 ist gabelförmig
ausgebildet, wobei der hintere Schenkel 25 schräg aufwärts verlängert ist und einen sich, quer
erstreckenden Handgriff 26 trägt. Über der Kettenklinkenlagerung ist ein Zuhaltungshebel 27 um eine
horizontale, senkrecht zur Grundplatte 20 angeordnete Achse 28 schwenkbar gelagert. Der Zuhaltungshebel
27 ist doppelarmig ausgebildet, wobei der untere kürzere Hebelarm 29 und der längere nach oben gerichtete
Hebelarm 30 einen Winkel miteinander bilden.
Die untere Stirnfläche 31 des nach unten weisenden Hebelarms 29 dient in der Sperrstellung als Anschlag
für eine an der Kettenklinke vorgesehene Schulter 32. Auf der Grundplatte 20 sind zwei die Schwenkbetätigung
des Zuhaltungshebels 27 begrenzende Anschlage 33 und 34 vorgesehen. Durch das Gewicht des
schräg abwärts weisenden Hebelarms 30 wird der kurze Hebelarm 29 des Zuhaltungshebels ständig zum
Anschlag 33 gedrückt. Der Anschlag 34 ist so angeordnet, daß das untere Ende des Hebelarms 29 so
weit verschwenkt werden kann, daß die Stirnfläche 31 die Schulter 32 der Kettenklinke 23 freigibt. Am
oberen Ende des Hebelarms 30 ist ein sich senkrecht vorerstreckender, als Handgriff ausgebildeter Ansatz
35 vorgesehen, der nahe dem Hebelarm 30 eine OfF-nung 36 aufweist, die von einem Betätigungsdraht
od. dgl. 37 durchgriffen wird. Die einander in der Endstellung zugekehrten Kanten des Hebelarms 29
des Zuhaltungshebels und der Kettenklinke weisen je eine als Steuerkurve beim Hochschwenken der
Kettenklinke wirkende Rundung 38 bzw. 39 auf.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: In der in der Zeichnung gezeigten Stellung, der Verriegelungsstellung,
schlägt die Schulter 32 der Kettenklinke 23 an der Stirnfläche 31 des Zuhaltungs-
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hebeis 27 an, so daß die Kettenklinke 23 nicht nach unten schwenken kann und die in die Hebel 24 eingehängte
Kette festgehalten ist. Durch Verschwenken des Zuhaltungshebels 27 bis zum Anschlag 34 auf der
Grundplatte 20 gibt dar Zuhaltungshebel die Schulter 32 der Kettenklinke 23 frei, so daß diese, bewirkt
durch den Zug der Kette und die etwas vor dem Drehpunkt der Kettenklinke liegende Gabelaussparung
nach unten klappt und hierbei die Klappe freigibt, die nun durch die Augen des Halsbügels hindurchrutscht
und das Tier freigibt. Beim Anbinden der Tiere wird das Kettenende in die Gabel 24 eingehängt, worauf
dann die Kettenklinke 23 hochgeschwenkt wird, wobei der Zuhaltungshebel 27 um seine Drehachse 28 bis
gegen den Anschlag 33 schwenkt, sobald die Schulter 32 an der Ketenklinke das untere Ende des Hebelarms
29 passiert hat.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß mit dieser Vorrichtung sowohl eine Einzelauslösung der Tiere
als auch eine Gesamtauslösung aller Tiere ohne wei- ao teres möglich ist.
Claims (6)
1. Viehanbinde- und Auslösevorrichtung nach Patentanmeldung G 19265 III/45h mit einem an
einer senkrechten Kette gleitenden, den Hals des Tieres umgreifenden Halter, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kettenklinke (23) und der Spannhe1 >el (26) aus einem Teil bestehen, während die
Zuhaltung als doppelarmiger, schwenkbar an der Grundplatte (20) gelagerter Hebel (27) ausgebildet
ist, der an der Kettenklinke in ihrer hochgestellten Stellung verriegelnd angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zuhaltungshebel (27) um eine horizontale, vertikal zur Grundplatte (20) angeordnete
Achse (28) schwenkbar gelagert ist, wobi:i die Stirnfläche (31) des nach unten weisenden Hebelarms
(29) als Anschlag für eine an der Kettenklinke (23) vorgesehene Schulter (32) dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der nach oben weisende
Hebelarm (30) des Zuhaltungshebels (27) einen Winkel mit dem nach unten weisenden Hebelarm
(29) bildet und länger als letzterer ist, so daß der kürzere Hebelarm (29) in seiner Sperrstellung
ständig gegen einen an der Grundplatte (20) vorgesehenen Anschlag (33) gedrückt wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen
Ende des Zuhaltungshebels (27) ein sich senkrecht zur Schwenkebene vorerstreckender, als Handgriff
ausgebildeter Ansatz (35) vorgesehen ist, der nahe dem Hebelende eine öffnung (36) aufweist, die von
einem Betätigungszugglied (37) durchgriffen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenklinke
(23) zur Einhängung des Kettengliedes gabelförmig ausgebildet ist, wobei der hintere
Schenkel (25) der Gabel (24) als nach aufwärts und vorn hin gebogener Handgriff, den Spannhebel
bildend, verlängert ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Ausklinkstellung
einander zugekehrten Seitenkanten des Zuhaltungshebels (27) und der Kettenklinke
(23) gerundet (bei 38 und 39) sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 600/40 9. 5S
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG22146A DE1038328B (de) | 1956-10-10 | 1956-10-10 | Viehanbinde- und Ausloesevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG22146A DE1038328B (de) | 1956-10-10 | 1956-10-10 | Viehanbinde- und Ausloesevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1038328B true DE1038328B (de) | 1958-09-04 |
Family
ID=7121892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG22146A Pending DE1038328B (de) | 1956-10-10 | 1956-10-10 | Viehanbinde- und Ausloesevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1038328B (de) |
-
1956
- 1956-10-10 DE DEG22146A patent/DE1038328B/de active Pending
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