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DE1038313B - Klemmvorrichtung zur Befestigung von Glasgeraeten an Stativen fuer Laboratorien - Google Patents

Klemmvorrichtung zur Befestigung von Glasgeraeten an Stativen fuer Laboratorien

Info

Publication number
DE1038313B
DE1038313B DER15542A DER0015542A DE1038313B DE 1038313 B DE1038313 B DE 1038313B DE R15542 A DER15542 A DE R15542A DE R0015542 A DER0015542 A DE R0015542A DE 1038313 B DE1038313 B DE 1038313B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
arm
legs
holding rod
clamping device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER15542A
Other languages
English (en)
Inventor
Erhard Birkner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RHEMA GLAS RHEINMAINISCHE GLAS
Original Assignee
RHEMA GLAS RHEINMAINISCHE GLAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RHEMA GLAS RHEINMAINISCHE GLAS filed Critical RHEMA GLAS RHEINMAINISCHE GLAS
Priority to DER15542A priority Critical patent/DE1038313B/de
Publication of DE1038313B publication Critical patent/DE1038313B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L9/00Supporting devices; Holding devices
    • B01L9/50Clamping means, tongs

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Klemmvorrichtung zur Befestigung von Glasgeräten an Stativen für Laboratorien Es sind bereits Klemmvorrichtungen zur Befestigung von Glasgeräten u. dgl. an Stativen für Laboratorien bekannt, wobei zwei je eine Klemmt>acke tragende Kleminschenkel diese Geräte festhalten. Vielfach sind dabei Federn angeordnet, die diese Klemmschenkel auseinanderdrücken. während die Schenkel entgegen der Federkraft durch eine Schraube zum Halten der Geräte aneinandergedrückt werden. Es gibt auch Klemmvorrichtungen, bei denen die Klemmschenkel durch eine Feder in die Haltestellung gebracht werden.
  • Bei den meisten Vorrichtungen dieser Art ist der eine der Klemmschenkel starr derart mit dem Haltestab verbunden, daß er eine Fortsetzung dieses Stal>es bildet, während der andere Schenkel gelenkig mit dem Stab verbunden und nach der Seite hin schwenkbar ist. Nachteilig bei dieser Klemmschenkelanordn,ung ist, daß beim Festklemmen von Glasgeräten verschiedenen Durchmessers die Mittelpunkte dieser Geräte immer weiter von den starren Klemmschenkeln entfernt nach außen liegen, je größer die Durchmesser der Geräte sind.
  • Um diese Nachteile zu beheben, hat man auch solche altevorrichtungen vorgeschlagen, bei denen jeder der beiden Klemmschenkel symmetrisch zu dem Haltestab der Klemmvorrichtung angeordnet ist. Alle diese bekamitgewordenen Vorrichtungen mit zwei symmetrisch angeordneten Klemmschenkeln haben nur eine Schenkelachse für die beiden Schenkel.
  • Zur Bewegung der Schenkel ist z. B. hierbei vorgeschlagen worden, die Schenkel durch Bewegung eines auf einem Gewinde des Haltestabes bev,eglichen Konus oder einer Mutter in Richtung der Hal,testabachse zu spreizen oder einander zu nähern. Abgesehen davon, daß durch eine solche Anordnung aber die Einstellbarkeit der Klemmschenkel verhältnismäßig schlechter regelhar ist als bei den sonstigen Anordnungen der Klemmschenkel in der Art, daß einer der Klemmschenkel starr mit dem Haltestab verbunden ist, besteht auch noch der schwerwiegende Nachteil, daß durch den Konus oder die Mutter die Geräte in der Senkrechten leicht zu fest eingeklemmt werden oder daß die Gefahr eines Kippens der Geräte oder einer ungenauen Einstellung besteht.
  • Wenn dagegen die Kleminschenkel eine gemeinsame senkrechte Schwenkachse haben, die an dem Haltestab so befestigt ist. daß sie nicht kippen kann, so besteht wiederum der Nachteil. daß die beiden Kleminschenkel als Ganzes eine gewisse Drehmöglichkeit nach den Seiten haben, so daß insbesondere keine genaue Einstellbarkeit möglich ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Klemmvorrichtung zur Befestigung von Glasgeräten u. dgl. an Stativen mit zwei je eine Klemnliacke tragenden Schenkeln, die durch Federn in die Haltestellung gedrückt werden, wobei jeder der beiden Klemmschenkel symmetrisch zu dem Haltestab angeordnet ist. Das Besondere liegt dabei darin, daß jeder der beiden Klemmschenkel gesondert gelagert ist, daß beide Schenkel zwischen den Lagerungsstellen miteinander verzahnt sind und daß eine Stellschraube in solcher Weise vorgesehen ist, daß sie gegen den Haltestab geschraubt werden kann und in Berührung mit diesem Haltestab eine der Klemmschrauben zusätzlich in die Haltestellung drückt und darin sichert.
  • Die Stellschraube kann dabei entweder in einer Verlängerung des einen Klemmschenkels beweglich sein; zweckmäßig ist jedoch die Anordnung eines besonderen zweiarmigen Hebels, dessen Lagerungsstelle mit dem Haltestab fest verbunden ist. Der eine Arm dieses Hebels, der dem benachbarten Klemmschenkel abgekehrt ist, nimmt dabei die Stellschraube auf. Er wird von einer Feder nach außen gedrückt, während der andere Hebelarm unter dem Druck dieser Feder den benachbarten Klemmschenkel dauernd in die Haltestellung drückt.
  • Es kann außerdem noch eine zusätzliche Feder vorhanden sein, die die beiden miteinander verzahnten Klemmschenkel beim Aufhören des auf den einen Klemmschenkel ausgeübten Druckes auseinanderspreizt.
  • Die in dem dem Klemmschenkel abgekehrten Arm des zweiarmigen Hebels oder einer rückwärtigen Verlängerung des entsprechenden Klemmschenkels sitzende Stellschraube ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie außen einen Rändelknopf trägt, und ihr Gewindeschaft ist so lang, daß er einerseits durch Berührung mit dem Haltestab der Klemmvorrichtung das Niederdrücken des die Stellschraube tragenden Hebelarmes oder Klemmschenkels beim Öffnen der Klemmvorrichtung zu begrenzen und andererseits die Schließwirkung zu verstärken vermag, wenn der Schraubenschaft ganz durch den Hebelarm oder die Verlängerung hindurch geschraubt wird, bis er auf den Haltestab der Klemmvorrichtung trifft.
  • Durch den doppelarmigen Hebel wird eine Übersetzung der Klemmschraube ins Langsame erreicht um mit einer Schraul)enl>ewegung einen großen Spannweg der Klemmschenkel zu erreichen. Ist die Kleinmschraube in dem Arm eines der Klemmschenkel angeordnet. so kann auf eine hesondere Öffnungsfeder verzichtet werden. Die Schließfeder ist hierbei erfinr dungsgemäß als Druckfeder geführt und um die Spitze der Stellschraube herum angeordnet. Die besonderen Vorteile des Erhndungsgegenstandes gegenüber den bisher bekannten Klemmvorrichtungen liegen darin, daß durch die besondere Lagerung jeder der beiden Klemmschenkel eine genaue zentrische instellullg der zu haltenden Geräte ermöglicht ist. Irgendein Kippen oder irgendwelche seitlichen Verschiebungen der zu haltenden Geräte gegenüber dem ursprünglichen Mittelpunkt sind nicht mehr möglich. Die Klemmschraube wirkt sowohl als Sicherung wie auch als Verstärkung indem sie einen zusätzlichen Druck der Klellllllllel)el ermöglicht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von zwei Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt Abli. 1 die Außenansicht einer indirekt nachspannharen Vorrichtung in der Schließstellung, Abb. 2 die Seitenansicht der Vorrichtung nach Abb. 1, Abt. 3 die Vorrichtung nach Abb. 1 im Längsschnitt, teilweise geöffnet, Abl>. 4 den Längsschnitt durch eine N'orrichtung mit direkt wirkender Druckschraube in einem Klemmschenkel.
  • Es bezeichnet 1 den bekannten Befestigungsstah, an dessen Ende das Gehäuse 2 angeformt ist. Zwischen den Wänden des Gehäuses 2 lagern auf Bolzen 3 und 4 zwei Klemmschenkel 5 und 6, deren Klemmbacken 7 und 8 zur Aufnahme von Glasbebältern od. dgl. in bekannter Weise mit Kork ausgelegt sind. An Stelle von gebogenen Klemmbacken 7 und 8 können auch in bekannter Weise Gabel in oder andere Zangengreifer angewendet werden.
  • Die E4lemmschenkel 5 und 6 greifen mit einer Verzahnung9 derart ineinander, daß einer den anderen sxmmetrisch mitnimmt.
  • Nach den Al>b. 1 bis 3 ist unterhalb des Bolzens 4 auf der Achse 10 ein doppelarmiger Hebel 11 an Flügeln 12 und 13 gelagert. Im Arm 14 des doppelarmigen Hebels 11 steckt eine Druckschraube 15. deren Spitze gegen den Befestigungsstab 1 an der gerändelten l)ruckplatte 16 angespannt werden kann.
  • Auf der Achse 10 steckt eine Druckfeder 17 mit ihrem Auge 18 und treibt den Hebel 11 mit seinem Arm 19 gegen den Klemmschenkel 6 in seine Schließstellung. Beim Druck auf die Druckplatte 18 wird die Schenkelfeder 17 zusammengedrückt und der Klemmschenkel 6 freigegeben.
  • Eine schwache Blattfeder 20, die einerseits unter der Feder 17 an der Stabspitze 21 gehalten ist und die andererseits unter den Haken 22 am Klemmschenkel 5 angreift, bringt heide Klemmschenkel 5 und 6 in ihre Offenstellung.
  • Bei der vereinfachten Ausführung nach Abb. 4 steckt die Druckschraube 15 in dem am Klemmschenkel 6 angeformten Arm 22.
  • Eine schraubenförmige Druckfeder 23 ist auf dem Ansatz 24 und in einer Vertiefung 25 des Stabes 1 zentrisch zur Druckschraul)e 15 gehalten.
  • Während bei der Vorrichtung nach den Abb. 1 bis 3 eine Übersetzung der Spannbewegung erfolgt. wirkt die Klemmvorrichtung nach Ahl). 4 direkt. Es wird dabei eine größere Schwenkbewegung der Druckschraube beim Betätigen in Kauf gellolllmen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: l. Klemmvorrichtung zur Befestigung von Glasgeräten u. dgl. an Stativen für Laboratorien, mit zwei je eine Klemmbacke tragenden Klemmschenkeln. die durch eine Feder in die Haltestellung gedrängt werden, und wobei jeder der beiden Kleinmschenkel symmetrisch zu dem Haltestab der Klemmvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet. daß jeder der beiden Klemmschenkel (5, 6) gesondert gelagert ist (hei 3 und 4), daß beide Schenkel zwischen den Lagerungsstellen mit einander verzahnt sind (bei 9). und daß eine Stellschraube (15) in solcher Weise vorgesehen ist. daß sie gegen den Haltestab (1) geschraulit wo erde kann und in Berührung mit diesem Haltestab einen der Klemmschenkel zusätzlich in die Haltestellung drückt und darin sichert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen zweiarmigen Hebel (11), dessen Lagerungsstelle (10) mit dem Haltestab (1) fest verbunden ist. wobei der eine. dem Klemmschenkel (6) abgekehrte Arm dieses Hebels die Stellschraube (15) aufnimmt und von einer Feder (17) dauernd nach außen gedrückt wird, während der andere Hebelarm (19) unter dem Druck dieser Feder den einen Klemmsehenkel (6) dauernd in die Haltestellung drückt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Feder (20). die die beiden miteinander verzahnten Klemmschellliel (5, 6) beim Aufhören des auf den einen Klenimschenkel (6) ausgeübten Druckes auseinanderspreizt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet. daß die in dem dem Klemmschenkel (6) abgekehrten Arm des zweiarmigen Hebels (11) oder einer rückwärtigen Verlängerung (22) des Klemmschenkels (6) sitzende Stellschraube (15) außen einen Rändelknopf trägt und daß ihr Gewindeschaft so lang ist, daß er einerseits durch Berührung mit dem Haltestab der Klemmvorrichtung das Niederdrücken des die Stellschraube tragenden Hebelarmes oder Klem mscheiikel 1 >eim Öffnen der Klemmvorrichtung zu begrenzen und andererseits die Schließwirkung zu verstärkeii ver mag. wenn der Schraubenschaft ganz durch den Hebelarm oder die Verlängerung hindurch geschraubt wird, bis er auf den Haltestab (1) der Klemmvorrichtung trifft.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 811 405; französische Patentschrift Nr. 729 269; USA.-Patentschrift Nr. 2 269 790.
DER15542A 1954-12-03 1954-12-03 Klemmvorrichtung zur Befestigung von Glasgeraeten an Stativen fuer Laboratorien Pending DE1038313B (de)

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DE1038313B true DE1038313B (de) 1958-09-04

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ID=7399546

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR729269A (fr) * 1931-01-24 1932-07-21 Cona Ltd Perfectionnements dans ou relatifs aux supports portatifs pour maintenir les tubes à essais ou récipients analogues
US2269790A (en) * 1938-08-31 1942-01-13 Central Scient Co Clamp
DE811405C (de) * 1950-05-27 1951-08-20 Franz Dr Med Koebner Kochvorrichtung fuer Reagenzglaeser und aehnlich gestaltete Behaelter

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR729269A (fr) * 1931-01-24 1932-07-21 Cona Ltd Perfectionnements dans ou relatifs aux supports portatifs pour maintenir les tubes à essais ou récipients analogues
US2269790A (en) * 1938-08-31 1942-01-13 Central Scient Co Clamp
DE811405C (de) * 1950-05-27 1951-08-20 Franz Dr Med Koebner Kochvorrichtung fuer Reagenzglaeser und aehnlich gestaltete Behaelter

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