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DE1038163B - Kontaktbrueckentraeger fuer Luftschuetze mit senkrecht stehenden Kontaktbruecken - Google Patents

Kontaktbrueckentraeger fuer Luftschuetze mit senkrecht stehenden Kontaktbruecken

Info

Publication number
DE1038163B
DE1038163B DES40119A DES0040119A DE1038163B DE 1038163 B DE1038163 B DE 1038163B DE S40119 A DES40119 A DE S40119A DE S0040119 A DES0040119 A DE S0040119A DE 1038163 B DE1038163 B DE 1038163B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
bridge
contact bridge
bridges
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES40119A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Schrader
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES40119A priority Critical patent/DE1038163B/de
Publication of DE1038163B publication Critical patent/DE1038163B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/64Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact
    • H01H50/648Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact intermediate part being rigidly combined with armature

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

In der Elektrotechnik werden die Schaltgeräte praktisch ausschließlich an senkrechten Wänden befestigt, insbesondere die Schütze zur Steuerung von Antrieben werden gekapselt oder ungekapselt an Verteilungstafeln, Schaltschränken usw. in dieser Lage angeordnet.
Luftschütze sind im allgemeinen mit Kontaktbrücken ausgerüstet, so daß bei der senkrechten Anordnung eine der Kontaktstellen senkrecht unter die andere Kontaktstelle zu liegen kommt. Weiterhin ist der Antrieb für die Kontaktbrücken in einem meist aus Isolierstoff, z. B. Preßstoff, gefertigten Gehäuse auf derselben Seite der Kontaktbrücken angeordnet wie die festen Kontaktstücke, so daß der mit dem Antrieb verbundene Brückenträger zwischen den festen Kontaktstücken hindurchgreifen muß, um die Kontaktbrücken zu betätigen. Die Kontaktbrückenträger werden meist in einem Gehäuseteil geführt, das mit vorstehenden, quer zum Kontaktbrückenträger verlaufenden Trennwänden zur Bildung der einzelnen, in Brückenlängsrichtung offenen Schaltkammern versehen ist. Es hat sich gezeigt, daß bei Luftschützgehäusen, insbesondere solchen aus Isolierstoff, die die einzelnen Schaltstellen voneinander trennenden Wände nach verhältnismäßig kurzer Zeit verspiegelt, d. h. mit einem leitenden Überzug im Bereich der Kontaktstellen versehen sind. Durch diese, insbesondere bei Silberschaltstücken deutlich zu bemerkende Verspiegelung besteht die Gefahr von Spannungsüberschlägen zwischen den spannungsführenden Kontaktelementen und damit die Gefahr der Beschädigung der Schaltgeräte.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kontaktbrückenträger für Luftschütze, der durch seine Ausbildung dazu beiträgt, die vorgenannte Abspiegelung im Bereich der Kontaktstellen weitgehend zu unterdrücken. Gemäß der Erfindung ist der Kontaktbrückenträger so geformt, daß sich bei geöffneten Kontakten eine in Längsrichtung der Brücken erstreckende, zwischen den geöffneten Kontakten hindurchgreifende, freie Luftstrecke ergibt. Insbesondere im Bereich der unteren Kontaktstellen ist bei üblicher Ausführung des Kontaktträgers schon in verhältnismäßig kurzer Zeit ein Spiegel zu erkennen, der darauf zurückzuführen ist, daß die nach dem Schalten im Bereich der Kontakte vorhandenden Metalldämpfe enthaltende Luft nicht abziehen kann. Wird hingegen der Kontaktbrückenträger gemäß der Erfindung ausgebildet, dann kann diese mit Metalldämpfen angereicherte Luft nun durch den Kontaktbrückenträger hindurchtreten, so daß die Metalldämpfe sich nicht im Bereich der Kontakte niederschlagen. Durch das Hindurchtreten dieser Luft durch den Kontaktträger wird auch der o1>erhalb des Kontaktbrückenträgers im Bereich der
Kontaktbrückenträger für Luftschütze
mit senkrecht stehenden Kontaktbrücken
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktienges ells chaf t,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Albert Schrader, Amberg (Obpf.),
ist als Erfinder genannt worden
oberen Kontaktöffnung befindlichen, ebenfalls mit Metalldämpfen angereicherten Luft eine Bewegung aufgedrückt, die das Niederschlagen dieser Dämpfe im Bereich der oberen Kontaktstellen verhindert. Der gewünschte Erfolg tritt also ein.
An Hand der Zeichnung wird ein Kontaktbrückenträger nach der Erfindung im einzelnen erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Prinzipskizze und
Fig. 2 eine konstruktive Ausführungsform.
Die Kontaktbrücke 1, die durch den Anker 2 des elektromagnetischen Systems bewegt wird, verbindet im Einschaltzustand die festen Kontaktstücke 3 und 4. Wird die Brücke 1 abgehoben, so entsteht sowohl im Bereich des Kontaktes 1-3 wie auch des Kontaktes 1-4 ein Lichtbogen, der eine geringe Menge Metall zum Verdampfen bringt. Der Lichtbogen verlöscht naturgemäß sehr rasch, spätestens beim nächsten Nulldurchgang. Der Kontaktbrückenträger 5, also der Träger, an dem die Kontaktbrücke 1 befestigt ist und der die Bewegung des Ankers 2 auf diese überträgt, wird mit einer Durchbrechung 6 versehen, die so angeordnet ist, daß sich bei abgehobener Brücke zwischen dem Kontakt 1-3 und dem Kontakt 1-4 eine freie Luftstrecke ergibt. Durch die Öffnung 6 können die zwischen dem Kontaktstück 4 und der Kontaktbrücke 1 entstehenden Dämpfe nach oben abziehen. Hierdurch wird auch die zwischen dem Kontaktstück 3 und der Kontaktbrücke 1 vorhandene Luft weggedrückt.
Die Fig. 2 zeigt einen Kontaktbrückenträger für ein fünfpoliges Schütz. Der Rahmen 7 hat zur Aufnahme der fünf Kontaktbrücken fünf schlüssellochähnliche Durchbrechungen 8, wobei das Bartteil zur Aufnahme der Schaltbrücken dient, die gleichzeitig auf den Zargen 9 aufliegen und gegen diese Zargen durch eine
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Feder 10 gedrückt werden. Die Anordnung eines Federtellers 11 wird sich in den meisten Fällen, insbesondere zur Auswechselung der Kontaktbrücken als vorteilhaft erweisen. Nach Einsetzen der Brücken in die Durchbrechungen 8 verbleibt unterhalb dieser Brücken eine öffnung 12, die den gemäß der Erfindung notwendigen Abzug der mit Metall angereicherten Luft gewährleistet. Im Sockel 13 des Kontaktbrückenträgers wird der Anker des Schaltmagneten in bekannter Weise befestigt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Kontaktbrückenträger für Luftschütze, deren Brückenkontakte bei senkrecht stehender Kontaktbrücke senkrecht übereinanderliegen, gekennzeichnet durch eine derartige Formgebung, daß sich bei geöffneten Kontakten (1-3, 1-4) eine in Längsrichtung der Brücke erstreckende, zwischen den geöffneten Kontakten hindurchgreifende freie Luftstrecke ergibt.
2. Kontaktbrückenträger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Formgebung, daß ein beide Kontaktöffnungen erfassender Kamin (6) entsteht.
3. Kontaktbrückenträger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktträger unterhalb der Kontaktbrücke durchbrochen (6,12) ist.
4. Kontaktbrückenträger nach Anspruch 1 bis 3, mit einem rahmenartigen Aufbau zur Aufnahme mehrerer paralleler Kontaktbrücken, dadurch ge kennzeichnet, daß die einzelnen Fenster Schlüssellochform haben, wobei das Bartteil zur Aufnahme der Brücke einschließlich einer Feder dient, derart, daß die Kontaktbrücke (1) auf den Zargen (9) ruht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 758 605, 633 397;
britische Patentschrift Nr. 511 653;
USA.-Patentschrift Nr. 2 394 090.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 600/376 9.58
DES40119A 1954-07-22 1954-07-22 Kontaktbrueckentraeger fuer Luftschuetze mit senkrecht stehenden Kontaktbruecken Pending DE1038163B (de)

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DE1038163B true DE1038163B (de) 1958-09-04

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DE (1) DE1038163B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE633397C (de) * 1933-05-06 1936-07-25 Schiele & Bruchsaler Industrie Elektromagnetisches Kleinoelschuetz
GB511653A (en) * 1938-09-01 1939-08-22 Herbert Bagshaw Prentice Improvements in or relating to double break contacts for electrical contactors or switch gear
US2394090A (en) * 1943-11-11 1946-02-05 Gen Electric Electric switch
DE758605C (de) * 1940-04-11 1952-09-15 Bosch Gmbh Robert Elektromagnetische Steuervorrichtung mit einer Einzugs- und einer Haltewicklung

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