DE1036551B - Winkeldrehpfluege fuer den Dreipunktanbau - Google Patents
Winkeldrehpfluege fuer den DreipunktanbauInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/42—Turn-wrest ploughs
- A01B3/426—Turn-wrest ploughs with a headstock frame made of two or more parts
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Description
Die Erfindung betrifft Winkeldrehpflüge für den Dreipunktanbau.
Es gibt bereits Winkeldrehpflüge, die im ausgehobenen Zustand entweder von Hand oder selbsttätig
mittels einer mechanischen Einrichtung drehbar sind. Diese Pflüge sind üblicherweise mit einer starren
Koppel an den drei Lenkern der Dreipunktanbauvorrichtung angelenkt, wobei die Koppel einen Drehzapfen
oder ein Lager für die Drehachse des Pfluges hat. Der Pflug selbst besteht aus einem winkelförmigen
Träger, an dem die Halter der Pflugwerkzeuge befestigt sind und in dessen Scheitelpunkt das obenerwähnte
Lager oder der Drehzapfen sitzt, mit dem der winkelförmige Träger auf die Koppel gesteckt
werden kann. Ferner ist zwischen Koppel und winkelförmigem Träger eine von Hand bedienbare Verriegelung
vorgesehen. Diese Bauart hat den Nachteil, daß die Pflugwerkzeuge und deren gemeinsamer
Schwerpunkt weit hinter dem Hinterrad des Schleppers liegen, wodurch eine starke Entlastung der Schlepper-Vorderräder
entsteht und die Lenkfähigkeit des Schleppers beeinträchtigt wird. Als weiterer Nachteil
dieser Pflugbauart wird empfunden, daß die Hilfswerkzeuge, wie Messerseche u. dgl., mit ihren Stielen
zusammenstoßen können, weil die Spurweite des Schleppers und die notwendige Arbeitsweise insbesondere
bei zwei- und mehrfurchigen Winkeldrehpflügen dazu zwingt, die Pflughälften nahe aneinander heranzurücken.
Besonders bei der Arbeit am Hang macht sich dieser notwendig enge Zusammenbau sehr unangenehm
bemerkbar.
Die Erfindung bringt einen wesentlichen Fortschritt für diese Pflugbauart insofern, als eine wesentlich
kürzere und leichtere Bauweise möglich ist. Die Pflugkörper können durch die Erfindung um ein beträchtliches
Stück näher an den Schlepper herangerückt werden. Der ganze Pflug wird wesentlich leichter bei
gleicher Festigkeit und Leistung.
Dieser Fortschritt wird dadurch erreicht, daß bei einem mit einer zum Anschluß der drei Lenker der
Dreipunktanbauvorrichtung dienenden, aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehenden
Koppel, deren unterer Teil eine in Fahrtrichtung liegende Achse trägt, versehenen Winkeldrehpflug erfindungsgemäß
die von dem unteren, mit den beiden unteren Lenkern der Dreipunktanbauvorrichtung verbundenen
Teil der Koppel getragene, in Fahrtrichtung liegende Achse am oberen Ende des unteren Koppelteils
angeordnet ist und auf ihr der obere, die Pflughälften tragende und eine selbsttätige Drehvorrichtung
enthaltende Teil der Koppel seitlich schwenkbar gelagert ist, wobei zwischen beiden Koppelteilen eine
lösbare Verriegelung für mehrere Stellungen der Koppelteile gegeneinander vorgesehen ist. Ein wei-Winkeldrehpflüge
für den Dreipunktanbau
Anmelder:
Gebrüder Eberhardt, Ulm/Donau
Gebrüder Eberhardt, Ulm/Donau
Lorenz Scherer, Ulm/Donau,
und Heinrich Bellan, Thalfingen über Neu-Ulm/Donau,
sind als Erfinder genannt worden
teres Merkmal der Erfindung wird darin gesehen, daß der obere, die Pflughälften tragende Teil der Koppel
in oder vor der durch die Anschlußpunkte der Lenker bestimmten Koppelebene liegt.
Durch die Teilung der Koppel in zwei Teile und die weit nach vorn gerückte Lage des oberen Teils der
Koppel werden folgende Vorteile gegenüber den bekannten Ausführungen dieser Pflugart erreicht: Der
winkelförmige Träger ist unmittelbar in die Koppelebene hineingebaut und nicht mehr hinter dieser gelagert,
so daß der Pflug um diese Länge kürzer gebaut werden kann. An dem oberen Teil der Koppel ist der
obere Lenker unmittelbar anlenkbar. An dem unteren Teil der Koppel sind die beiden unteren Lenker angelenkt.
Der obere Teil ist auf dem unteren Teil der Koppel seitlich drehbar gelagert. Dadurch wird in
vorteilhafterWeise erreicht, daß der obere Lenker mit dem oberen Koppelteil die seitliche Drehbewegung
nach der Seite des arbeitenden Pfluges hin mitmachen kann, wodurch sich die Zuglinien im Kräfteplan des
Pfluges so verschieben, daß die Anlagenkraft vermindert wird, so daß der Pflug nicht nach der Wandseite
hin abrutscht. Der Pflug erhält dadurch eine bessere seitliche Führung. In leichtem Boden ist die
geringere seitliche Anlagenkraft zum Schälen besonders vorteilhaft.
Ein anderes vorteilhaftes Merkmal der Erfindung wird darin gesehen, daß der obere, seitlich schwenkbare
Teil der Koppel mit zwei einen rechten oder stumpfen Winkel miteinander bildenden Armen als
selbsttragendes Gehäuse ausgebildet ist und ein Lager enthält, das um ein beträchtliches Maß auf der Winkelhalbierenden
zwischen den Armen nach oben versetzt liegt. Die Ausbildung als selbsttragendes Gehäuse be-
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wirkt eine sehr stabile und doch sehr leichte Bauart. Das Verschieben des Lagers auf der Winkelhalbierenden
zwischen den Armen hat den Vorteil, daß die Pflughälften um ein beträchtliches Stück weiter nach
außen, also weiter auseinander gesetzt werden können, so daß das lästige Anstoßen der Hilfswerkzeuge auch
bei Einstellung einer großen Schnittbreite, d. h. bei Zusammenschwenken der Pflughälften vermieden, die
Belastung des auf dem ungepflügten Land laufenden Schlepperrades erhöht und seine Neigung zum Durch
rutschen vermindert wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt in der Ausgestaltung der im oberen, seitlich schwenkbaren
Teil der Koppel untergebrachten Drehvorrichtung. Diese wirkt derart, daß sich ein an einem Hebel pendelnd
aufgehängter Doppelhaken durch sein Gewicht jeweils auf der Seite der ausgehobenen Pflughälfte in
eine an der dem unteren Teil der Koppel angebrachten Fangeinrichtungen legt und infolge des Zuges an dem
Hebel den oberen Teil der Koppel von der einen Seite auf die andere zieht. Der Zug am Hebel wird durch
eine Relativbewegung des Pfluges samt Koppel zum Schlepper erzeugt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen Standes ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. 1 zeigt eine perspektivische Teilansicht des Winkeldrehpfluges;
Abb. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Winkeldrehpfluges bekannter, älterer Bauart mit Drehachse
im Scheitelpunkt des winkelförmigen Trägers.
Abb. 3 zeigt ein Schema der Lage der Drehachse bei einem bekannten älteren Winkeldrehpflug im
Scheitelpunkt des winkelförmigen Trägers;
Abb. 4 zeigt ein Schema der Lage der Drehachse bei dem Anmeldungsgegenstand;
Abb. 5 zeigt ein Schema der Drehvorrichtung mit elastischer Verbindung zwischen Hebel und Schlepper
und mit starrer Verbindung der Koppel durch den oberen Lenker mit dem Schlepper.
Im wesentlichen besteht der Erfindungsgegenstand aus einer zweiteiligen Koppel 1, 2, deren unterer
Teil 1 über die unteren Lenker 3 und deren oberer Teil 2 über den oberen Lenker 4 der Dreipunktanbauvorrichtung
mit dem Schlepper 5 gelenkig verbunden sind. Der untere und der obere Teil der Koppel sind
gelenkig so miteinander verbunden, daß der obere Teil 2 um eine in Fahrtrichtung liegende Achse 6
nach rechts und links drehbar ist.
Der untere Teil 1 der Koppel ist als Lagerbock ausgebildet und mit einer Achse 6 versehen, um welche
sich der obere Teil 2 der Koppel in seinem Lager 8 seitlich drehen kann. Die Achse 6 ist in einem mit
dem unteren Teil 1 der Koppel starr verbundenen Lager25 durch einen Stift7 gegenDrehen und axiales
Verschieben geführt und liegt ungefähr in Schleppermitte und in Fahrtrichtung. Der obere Teil 2 der
Koppel ist als selbsttragendes Gehäuse ausgebildet und mit zwei Armen 9, 10, die einen Winkel ]>
90° miteinander einschließen. An dem rechten Arm 9 des oberen Teils 2 der Koppel ist die rechts wendende
Pflughälfte 11 um einen in Arbeitsstellung dieser Pflughälfte etwa lotrecht stehenden Stecker 12
schwenkbar und mit Hilfe eines Spannschlosses 13 od. dgl. auf die gewünschte Arbeitsbreite einstellbar
und leicht lösbar angebracht. An dem linken Arm 10 ist die links wendende Pflughälfte 14 ebenso schwenk-
und einstellbar sowie leicht lösbar angebracht. Die beiden Spannschlösser 13 sind auf der einen Seite an
den Armen 9 und 10 in daran befestigten Lagern 15 mittels Steckern 16 od. dgl. und an der Pflughälfte
auf Zapfen 17 gelenkig befestigt. Durch Verlängern oder Verkürzen der Spannschlösser 13 sind die Pflughälften
11 und 14 aus der senkrechten Stellung zu den Armen 9, 10 heraus in einen beliebigen Winkel einstellbar,
wodurch sich die Arbeitsbreite regeln läßt.
Die Rahmen der Pflughälften 11, 14 sind in einem Befestigungsbügel 18 um je eine waagerechte Achse
19 schwenkbar und mit Hilfe eines durch einen Hebel 20, Steckschlüssel od. dgl. drehbaren Exzenterbolzens
ίο 21 höhenverstellbar. Dadurch ist es möglich, die Arbeitstiefe
der beiden Pflughälften genau aufeinander abzustimmen und außerdem beide Pflughälften mehr
oder weniger auf die Spitze oder die Sohle zu stellen, je nachdem die Bodenverhältnisse es fordern. Es ist
ferner möglich, die Pflughälften gegeneinander auszutauschen und zum Grenzpflügen zu verwenden.
Die Drehvorrichtung besteht aus einem in dem den oberen seitlich drehbaren Teil 2 der Koppel bildenden
selbsttragenden Gehäuse gelagerten Hebel 22, der entweder über ein elastisches Glied mittelbar oder unmittelbar
einen zweiten Hebel 23 mitnimmt, an dem ein Doppelhaken 24 frei pendelnd aufgehängt ist. Am
festen Lager 25 des unteren Teils 1 der Koppel sind auf beiden Seiten Fangeinrichtungen 26 angebracht.
an welchen der Doppelhaken 24 durch sein Eigen gewicht je nach Lage des Pfluges mit einem seiner
Haken angreift. Wird an dem Hebel 22 gezogen, so wird auch der Hebel 23 mitgenommen. Da aber das
Lager 25 am unteren Koppelteil 1 fest ist und ebenso auch die daran befestigte Fangeinrichtung 26, so muß
der obere Koppelteil 2 nachgeben und sich nach der Seite drehen, auf welcher der Haken an der Fangeinrichtung
26 angegriffen hat. Der Zug an dem Hebel 22 wird von der Relativbewegung der Koppel 1,2
gegenüber dem Schlepper 5 abgenommen und mittelbar über ein elastisches Glied oder unmittelbar auf
den Hebel 23 und den Doppelhaken 24 übertragen. Nach Abb. 5 ist der obere Teil 2 der Koppel mit einem
festen, starren Anschlußteil 27 versehen, an welchem der obere Lenker 3 der Dreipunktanbauvorrichtung
angreift und die Schwenkbewegung des oberen Koppelteils 2 mitmacht. Der Hebel 22 ist mit dem Hebel 23
vereint, im Lager 28 schwenkbar und durch ein federndes Glied 29 mit dem Schlepper 5 verbunden.
Diese Bauart hat den Vorteil, daß die Koppel während des Aushebens nach vorn geneigt wird, so daß eine
große Aushebehöhe zum Transport erreicht wird. Für Kleinschlepper, wie sie vielfach für Winkel drehpflüge
verwendet werden, ist dieser \Torteil besonders wichtig.
Es gibt jedoch auch Fälle, in denen der obere Lenker infolge der Bauart der Dreipunktanbauvorrichtung
und des Schleppers eine sehr steile Lage einnimmt. Um hierbei das Anstoßen des oberen Lenkers zu verhindern,
wird dieser an den Hebel 22 angeschlossen.
Der Hebel 22 ist mit dem auf der gleichen Achse gelagerten zweiten Hebel 23 durch ein elastisches Glied,
z. B. eine Feder 30, verbunden. Während des Aushebens wird das elastische Glied gespannt und zieht
den Doppelhaken 24 in die entsprechende Fangeinrichtung 26 und versucht den oberen Teil 2 der Koppel
nach der anderen Seite zu schwenken. Bei Schleppern, die eine große Aushebehöhe ergeben, kann der obere
Lenker 4 anstatt an dem Anschlußteil 27 auch an dem Hebel 22 unmittelbar angelenkt werden. In diesem
Fall geht ein Teil der Bodenfreiheit unter dem Pflug wegen des Federweges zum Spannen der Feder 30
verloren, wenn sich die geteilte Koppel gegenüber dem Schlepper etwas neigt.
Im unteren Teil 1 der Koppel ist ein Handhebel 31 auf einer Welle 32 gelagert. Ein zweiter am Hand-
hebel 31 befestigter Hebel 33 ist mit einer Gabel 34 versehen, die sich gegen den Querstift 35 durch einen
federbelasteten Riegel 36 legt und diesen hin- und herzuschieben gestattet. Der Riegel 36 ist in Lagern
37 am unteren Koppelteil 1 geführt und greift in verstellbare Stellstücke 38 ein, die am oberen Teil 2 der
Koppel verstellbar angebracht sind (Verstellbarkeit der Stellstücke ist nicht dargestellt).
Das Lager 8 ist, wie Abb. 4 zeigt, auf der Winkelhalbierenden 39 um ein Maß h nach innen verschoben.
Vergleicht man damit die in den Abb. 2 und 3 dargestellte Ausführung, bei der die Drehachse 8 im
Scheitelpunkt des winkelförmigen Trägers liegt, so zeigt sich, daß die Stiele der Messerseche in Abb. 2
zusammenstoßen werden, sobald die Pflughälften zum Zweck der Schnittbreiteneinstellung näher zusammengerückt
werden müssen. Durch das Verschieben der Drehachse, um das Maß h nach oben rücken die Arme
9, 10 mit der Länge α um die Strecke h · cos vom Scheitelpunkte (Abb. 3) nach außen (Abb. 4). Dadurch
kommen die Pflughälften so weit auseinander, daß ein Zusammenstoßen der Hilfswerkzeuge, wie
Messersech, Vorschar u. dgl., nicht mehr möglich ist. Die Entfernung des ersten Pflugkörpers vom Scheitelpunkt
beträgt a+h · cos a. Dazu kommt als weitere Verbesserung, daß zum Einstellen der Arbeitsbreite
die Pflughälften nicht mehr auf den Armen 9,10 parallel zu sich selbst verschoben, sondern nur um einen
lotrechten Stecker 12 geschwenkt und in einem Winke! zum Arm 9,10 festgestellt werden. Diese an sich bekannte
Einrichtung bildet in Kombination mit der neuen Lage der Drehachse auf der Winkelhalbieren den
nach Abb. 4 ein wesentliches Merkmal der Erfindung mit dem Vorteil der größeren Entfernung der
Pflugkörper voneinander. Insbesondere rückt auch der Schwerpunkt S der ausgehobenen Pflughälfte um das
Maß h · cos α weiter von dem Lager 8 und damit aucn von der Schleppermitte nach außen ab und bewirkt
eine größere Belastung des auf dem ungepflegten Land laufenden Schlepperrades.
Der Vorgang beim Drehen der Pflugkörper von einer Arbeitsstellung in die andere ist folgender:
Während des Aushebens bleibt der arbeitende Pflugkörper so lange in der Arbeitsstellung, bis die Feder
30 den Doppelhaken 24 in die Fangeinrichtung 26 hineingezogen hat und so weit gespannt ist, als es die
zum Drehen des Pfluges notwendige Kraft erfordert. In diesem Augenblick wird der nach hinten hinunterhängende
Pflug aus der Erde gezogen und bis auf Transporthöhe ausgehoben. Nach Erreichen der Transporthöhe
wird der Hebel 31 gezogen und der Pflug entriegelt, dadurch kann die Feder 30 den Hebel 23
hochziehen und den oberen Teil 2 der Koppel aus der einen in die andere Winkellage oder auch nur in die
Mittellage ziehen.
Es ist ferner möglich, schon zu Beginn des Aushebens den Hebel 31 und damit den Riegel 36 aus dem
Stellstück 38 herauszuziehen, wodurch sich der Pflug selbsttätig während des Aushebens dreht und nach
Vollenden des Aushebeweges die andere Arbeitsstellung schon erreicht hat. Der Pflug braucht dann
am Furchenanfang nur in den Acker gesenkt zu werden.
Das Spannen der Feder 30 während des Aushebens hat den Vorteil, daß der Pflug bei Beginn des Aushebens
nur vorn ausgehoben wird und, sich auf die Sohle stützend, auf einem kurzen Weg, den der
Schlepper zurücklegt, aus dem Boden herauskommt. Der Pflug verläßt den Boden dadurch mit blankem
Schar und Streichblech und braucht nicht mit der ganzen Bodenlast angehoben zu werden. Dies ist besonders
in schwerem bindigem Boden von großem Vorteil. Man kann einen solchen Pflug sogar mit
einem Handkraftheber bedienen.
Claims (9)
1. Anbau-Winkeldrehpflug mit einer aus zwei
gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehenden Koppel für das Dreipunktgestänge, deren unterer
Teil eine in Fahrtrichtung liegende Achse trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem
unteren, mit den beiden unteren Lenkern (3) der Dreipunktanbauvorrichtung verbundenen Teil (1)
der Koppel getragene, in Fahrtrichtung liegende Achse (6) am oberen Ende des unteren Koppelteils
(1) angeordnet ist und auf ihr der obere, die Pflughälften (13,14) tragende und eine selbsttätige
Drehvorrichtung enthaltende Teil (2) der Koppel seitlich schwenkbar gelagert ist, wobei
zwischen beiden Koppelteilen (1,2) eine lösbare Verriegelung für mehrere Stellungen der Koppelteile
(1, 2) gegeneinander vorgesehen ist.
2. Winkeldrehpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, die Pflughälften
(13, 14) tragende Teil (2) der Koppel in oder vor der Koppelebene liegt.
3. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere,
seitlich schwenkbare Teil (2) der Koppel mit zwei einen rechten oder stumpfen Winkel miteinander
bildenden Armen (9, 10) als selbsttragendes Gehäuse ausgebildet ist und dessen Lager (8) auf der
Winkelhalbierenden (39) zwischen den Armen (9, 10) um ein Maß Ji nach oben versetzt liegt.
4. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im oberen, seitlich
schwenkbaren Teil (2) der Koppel untergebrachte Drehvorrichtung aus einem mit dem
Schlepper (5) verbundenen Hebel (22), einem zweiten, damit über ein elastisches Glied mittelbar
oder unmittelbar verbundenen Hebel (23) und einem daran frei pendelnd aufgehängten, quer liegenden
Doppelhaken (24) besteht, wobei im unteren, feststehenden Teil (1) der Koppel auf jeder
Seite der feststehenden Achse (7) eine Fangeinrichtung (26) für den Doppelhaken vorgesehen ist,
an welcher dieser wechselweise angreift.
5. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Pflughälften
(13, 14) an den Armen (9, 10) des oberen Teils (2) der Koppel in bekannter Weise um eine lotrechte
(12) und eine waagerechte Achse (19) einzeln schwenk- und einstellbar sowie ansteck- und
abnehmbar befestigt ist.
6. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen Teil
(2) der Koppel in bekannter Weise eine mehrstufige starre Befestigungsgabel (27) od. dgl. angebracht
ist, an welcher der obere Lenker (4) wahlweise in verschiedener Höhe anlenkbar ist.
7. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (22) der
Drehvorrichtung über ein federndes Zugglied (29) mit dem Schlepper (5) verbunden ist.
8. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenker (4)
an dem Hebel (22) der Drehvorrichtung angelenki
und dieser über eine Feder (30) über den Hebel (23) mit dem frei pendelnd aufgehängten Doppelhaken
(24) verbunden ist.
9. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenker (4)
an dem im seitlich schwenkbaren oberen Teil (2)
der Koppel gelagerten Hebel (22) der Drehvorrichtung angelenkt und dieser mit dem frei pendelnden
Doppelhaken (24) verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 950 703.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
fO9 597/165 «. 58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE14543A DE1036551B (de) | 1957-08-16 | 1957-08-16 | Winkeldrehpfluege fuer den Dreipunktanbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE14543A DE1036551B (de) | 1957-08-16 | 1957-08-16 | Winkeldrehpfluege fuer den Dreipunktanbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1036551B true DE1036551B (de) | 1958-08-14 |
Family
ID=7068829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE14543A Pending DE1036551B (de) | 1957-08-16 | 1957-08-16 | Winkeldrehpfluege fuer den Dreipunktanbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1036551B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1113326B (de) * | 1959-11-17 | 1961-08-31 | Nassauische Pflugfabrik Wagner | An die drei Lenker einer am Schlepper angeordneten Anbauvorrichtung anzulenkendes Geraet |
| DE1135231B (de) * | 1959-10-17 | 1962-08-23 | Lemken Kg Pflugfab | Bodenbearbeitungsgeraet, insbesondere Pflug |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950703C (de) * | 1954-03-19 | 1956-10-11 | Egger Maschf | Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Schlepper-Anbaugeraete |
-
1957
- 1957-08-16 DE DEE14543A patent/DE1036551B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950703C (de) * | 1954-03-19 | 1956-10-11 | Egger Maschf | Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Schlepper-Anbaugeraete |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1135231B (de) * | 1959-10-17 | 1962-08-23 | Lemken Kg Pflugfab | Bodenbearbeitungsgeraet, insbesondere Pflug |
| DE1113326B (de) * | 1959-11-17 | 1961-08-31 | Nassauische Pflugfabrik Wagner | An die drei Lenker einer am Schlepper angeordneten Anbauvorrichtung anzulenkendes Geraet |
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