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DE1036551B - Winkeldrehpfluege fuer den Dreipunktanbau - Google Patents

Winkeldrehpfluege fuer den Dreipunktanbau

Info

Publication number
DE1036551B
DE1036551B DEE14543A DEE0014543A DE1036551B DE 1036551 B DE1036551 B DE 1036551B DE E14543 A DEE14543 A DE E14543A DE E0014543 A DEE0014543 A DE E0014543A DE 1036551 B DE1036551 B DE 1036551B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
angled
lever
plow
reversible plow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE14543A
Other languages
English (en)
Inventor
Lorenz Scherer
Heinrich Bellan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEE14543A priority Critical patent/DE1036551B/de
Publication of DE1036551B publication Critical patent/DE1036551B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs
    • A01B3/426Turn-wrest ploughs with a headstock frame made of two or more parts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Winkeldrehpflüge für den Dreipunktanbau.
Es gibt bereits Winkeldrehpflüge, die im ausgehobenen Zustand entweder von Hand oder selbsttätig mittels einer mechanischen Einrichtung drehbar sind. Diese Pflüge sind üblicherweise mit einer starren Koppel an den drei Lenkern der Dreipunktanbauvorrichtung angelenkt, wobei die Koppel einen Drehzapfen oder ein Lager für die Drehachse des Pfluges hat. Der Pflug selbst besteht aus einem winkelförmigen Träger, an dem die Halter der Pflugwerkzeuge befestigt sind und in dessen Scheitelpunkt das obenerwähnte Lager oder der Drehzapfen sitzt, mit dem der winkelförmige Träger auf die Koppel gesteckt werden kann. Ferner ist zwischen Koppel und winkelförmigem Träger eine von Hand bedienbare Verriegelung vorgesehen. Diese Bauart hat den Nachteil, daß die Pflugwerkzeuge und deren gemeinsamer Schwerpunkt weit hinter dem Hinterrad des Schleppers liegen, wodurch eine starke Entlastung der Schlepper-Vorderräder entsteht und die Lenkfähigkeit des Schleppers beeinträchtigt wird. Als weiterer Nachteil dieser Pflugbauart wird empfunden, daß die Hilfswerkzeuge, wie Messerseche u. dgl., mit ihren Stielen zusammenstoßen können, weil die Spurweite des Schleppers und die notwendige Arbeitsweise insbesondere bei zwei- und mehrfurchigen Winkeldrehpflügen dazu zwingt, die Pflughälften nahe aneinander heranzurücken. Besonders bei der Arbeit am Hang macht sich dieser notwendig enge Zusammenbau sehr unangenehm bemerkbar.
Die Erfindung bringt einen wesentlichen Fortschritt für diese Pflugbauart insofern, als eine wesentlich kürzere und leichtere Bauweise möglich ist. Die Pflugkörper können durch die Erfindung um ein beträchtliches Stück näher an den Schlepper herangerückt werden. Der ganze Pflug wird wesentlich leichter bei gleicher Festigkeit und Leistung.
Dieser Fortschritt wird dadurch erreicht, daß bei einem mit einer zum Anschluß der drei Lenker der Dreipunktanbauvorrichtung dienenden, aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehenden Koppel, deren unterer Teil eine in Fahrtrichtung liegende Achse trägt, versehenen Winkeldrehpflug erfindungsgemäß die von dem unteren, mit den beiden unteren Lenkern der Dreipunktanbauvorrichtung verbundenen Teil der Koppel getragene, in Fahrtrichtung liegende Achse am oberen Ende des unteren Koppelteils angeordnet ist und auf ihr der obere, die Pflughälften tragende und eine selbsttätige Drehvorrichtung enthaltende Teil der Koppel seitlich schwenkbar gelagert ist, wobei zwischen beiden Koppelteilen eine lösbare Verriegelung für mehrere Stellungen der Koppelteile gegeneinander vorgesehen ist. Ein wei-Winkeldrehpflüge für den Dreipunktanbau
Anmelder:
Gebrüder Eberhardt, Ulm/Donau
Lorenz Scherer, Ulm/Donau,
und Heinrich Bellan, Thalfingen über Neu-Ulm/Donau, sind als Erfinder genannt worden
teres Merkmal der Erfindung wird darin gesehen, daß der obere, die Pflughälften tragende Teil der Koppel in oder vor der durch die Anschlußpunkte der Lenker bestimmten Koppelebene liegt.
Durch die Teilung der Koppel in zwei Teile und die weit nach vorn gerückte Lage des oberen Teils der Koppel werden folgende Vorteile gegenüber den bekannten Ausführungen dieser Pflugart erreicht: Der winkelförmige Träger ist unmittelbar in die Koppelebene hineingebaut und nicht mehr hinter dieser gelagert, so daß der Pflug um diese Länge kürzer gebaut werden kann. An dem oberen Teil der Koppel ist der obere Lenker unmittelbar anlenkbar. An dem unteren Teil der Koppel sind die beiden unteren Lenker angelenkt. Der obere Teil ist auf dem unteren Teil der Koppel seitlich drehbar gelagert. Dadurch wird in vorteilhafterWeise erreicht, daß der obere Lenker mit dem oberen Koppelteil die seitliche Drehbewegung nach der Seite des arbeitenden Pfluges hin mitmachen kann, wodurch sich die Zuglinien im Kräfteplan des Pfluges so verschieben, daß die Anlagenkraft vermindert wird, so daß der Pflug nicht nach der Wandseite hin abrutscht. Der Pflug erhält dadurch eine bessere seitliche Führung. In leichtem Boden ist die geringere seitliche Anlagenkraft zum Schälen besonders vorteilhaft.
Ein anderes vorteilhaftes Merkmal der Erfindung wird darin gesehen, daß der obere, seitlich schwenkbare Teil der Koppel mit zwei einen rechten oder stumpfen Winkel miteinander bildenden Armen als selbsttragendes Gehäuse ausgebildet ist und ein Lager enthält, das um ein beträchtliches Maß auf der Winkelhalbierenden zwischen den Armen nach oben versetzt liegt. Die Ausbildung als selbsttragendes Gehäuse be-
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wirkt eine sehr stabile und doch sehr leichte Bauart. Das Verschieben des Lagers auf der Winkelhalbierenden zwischen den Armen hat den Vorteil, daß die Pflughälften um ein beträchtliches Stück weiter nach außen, also weiter auseinander gesetzt werden können, so daß das lästige Anstoßen der Hilfswerkzeuge auch bei Einstellung einer großen Schnittbreite, d. h. bei Zusammenschwenken der Pflughälften vermieden, die Belastung des auf dem ungepflügten Land laufenden Schlepperrades erhöht und seine Neigung zum Durch rutschen vermindert wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt in der Ausgestaltung der im oberen, seitlich schwenkbaren Teil der Koppel untergebrachten Drehvorrichtung. Diese wirkt derart, daß sich ein an einem Hebel pendelnd aufgehängter Doppelhaken durch sein Gewicht jeweils auf der Seite der ausgehobenen Pflughälfte in eine an der dem unteren Teil der Koppel angebrachten Fangeinrichtungen legt und infolge des Zuges an dem Hebel den oberen Teil der Koppel von der einen Seite auf die andere zieht. Der Zug am Hebel wird durch eine Relativbewegung des Pfluges samt Koppel zum Schlepper erzeugt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen Standes ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. 1 zeigt eine perspektivische Teilansicht des Winkeldrehpfluges;
Abb. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Winkeldrehpfluges bekannter, älterer Bauart mit Drehachse im Scheitelpunkt des winkelförmigen Trägers.
Abb. 3 zeigt ein Schema der Lage der Drehachse bei einem bekannten älteren Winkeldrehpflug im Scheitelpunkt des winkelförmigen Trägers;
Abb. 4 zeigt ein Schema der Lage der Drehachse bei dem Anmeldungsgegenstand;
Abb. 5 zeigt ein Schema der Drehvorrichtung mit elastischer Verbindung zwischen Hebel und Schlepper und mit starrer Verbindung der Koppel durch den oberen Lenker mit dem Schlepper.
Im wesentlichen besteht der Erfindungsgegenstand aus einer zweiteiligen Koppel 1, 2, deren unterer Teil 1 über die unteren Lenker 3 und deren oberer Teil 2 über den oberen Lenker 4 der Dreipunktanbauvorrichtung mit dem Schlepper 5 gelenkig verbunden sind. Der untere und der obere Teil der Koppel sind gelenkig so miteinander verbunden, daß der obere Teil 2 um eine in Fahrtrichtung liegende Achse 6 nach rechts und links drehbar ist.
Der untere Teil 1 der Koppel ist als Lagerbock ausgebildet und mit einer Achse 6 versehen, um welche sich der obere Teil 2 der Koppel in seinem Lager 8 seitlich drehen kann. Die Achse 6 ist in einem mit dem unteren Teil 1 der Koppel starr verbundenen Lager25 durch einen Stift7 gegenDrehen und axiales Verschieben geführt und liegt ungefähr in Schleppermitte und in Fahrtrichtung. Der obere Teil 2 der Koppel ist als selbsttragendes Gehäuse ausgebildet und mit zwei Armen 9, 10, die einen Winkel ]> 90° miteinander einschließen. An dem rechten Arm 9 des oberen Teils 2 der Koppel ist die rechts wendende Pflughälfte 11 um einen in Arbeitsstellung dieser Pflughälfte etwa lotrecht stehenden Stecker 12 schwenkbar und mit Hilfe eines Spannschlosses 13 od. dgl. auf die gewünschte Arbeitsbreite einstellbar und leicht lösbar angebracht. An dem linken Arm 10 ist die links wendende Pflughälfte 14 ebenso schwenk- und einstellbar sowie leicht lösbar angebracht. Die beiden Spannschlösser 13 sind auf der einen Seite an den Armen 9 und 10 in daran befestigten Lagern 15 mittels Steckern 16 od. dgl. und an der Pflughälfte auf Zapfen 17 gelenkig befestigt. Durch Verlängern oder Verkürzen der Spannschlösser 13 sind die Pflughälften 11 und 14 aus der senkrechten Stellung zu den Armen 9, 10 heraus in einen beliebigen Winkel einstellbar, wodurch sich die Arbeitsbreite regeln läßt.
Die Rahmen der Pflughälften 11, 14 sind in einem Befestigungsbügel 18 um je eine waagerechte Achse 19 schwenkbar und mit Hilfe eines durch einen Hebel 20, Steckschlüssel od. dgl. drehbaren Exzenterbolzens
ίο 21 höhenverstellbar. Dadurch ist es möglich, die Arbeitstiefe der beiden Pflughälften genau aufeinander abzustimmen und außerdem beide Pflughälften mehr oder weniger auf die Spitze oder die Sohle zu stellen, je nachdem die Bodenverhältnisse es fordern. Es ist ferner möglich, die Pflughälften gegeneinander auszutauschen und zum Grenzpflügen zu verwenden.
Die Drehvorrichtung besteht aus einem in dem den oberen seitlich drehbaren Teil 2 der Koppel bildenden selbsttragenden Gehäuse gelagerten Hebel 22, der entweder über ein elastisches Glied mittelbar oder unmittelbar einen zweiten Hebel 23 mitnimmt, an dem ein Doppelhaken 24 frei pendelnd aufgehängt ist. Am festen Lager 25 des unteren Teils 1 der Koppel sind auf beiden Seiten Fangeinrichtungen 26 angebracht.
an welchen der Doppelhaken 24 durch sein Eigen gewicht je nach Lage des Pfluges mit einem seiner Haken angreift. Wird an dem Hebel 22 gezogen, so wird auch der Hebel 23 mitgenommen. Da aber das Lager 25 am unteren Koppelteil 1 fest ist und ebenso auch die daran befestigte Fangeinrichtung 26, so muß der obere Koppelteil 2 nachgeben und sich nach der Seite drehen, auf welcher der Haken an der Fangeinrichtung 26 angegriffen hat. Der Zug an dem Hebel 22 wird von der Relativbewegung der Koppel 1,2 gegenüber dem Schlepper 5 abgenommen und mittelbar über ein elastisches Glied oder unmittelbar auf den Hebel 23 und den Doppelhaken 24 übertragen. Nach Abb. 5 ist der obere Teil 2 der Koppel mit einem festen, starren Anschlußteil 27 versehen, an welchem der obere Lenker 3 der Dreipunktanbauvorrichtung angreift und die Schwenkbewegung des oberen Koppelteils 2 mitmacht. Der Hebel 22 ist mit dem Hebel 23 vereint, im Lager 28 schwenkbar und durch ein federndes Glied 29 mit dem Schlepper 5 verbunden.
Diese Bauart hat den Vorteil, daß die Koppel während des Aushebens nach vorn geneigt wird, so daß eine große Aushebehöhe zum Transport erreicht wird. Für Kleinschlepper, wie sie vielfach für Winkel drehpflüge verwendet werden, ist dieser \Torteil besonders wichtig.
Es gibt jedoch auch Fälle, in denen der obere Lenker infolge der Bauart der Dreipunktanbauvorrichtung und des Schleppers eine sehr steile Lage einnimmt. Um hierbei das Anstoßen des oberen Lenkers zu verhindern, wird dieser an den Hebel 22 angeschlossen.
Der Hebel 22 ist mit dem auf der gleichen Achse gelagerten zweiten Hebel 23 durch ein elastisches Glied, z. B. eine Feder 30, verbunden. Während des Aushebens wird das elastische Glied gespannt und zieht den Doppelhaken 24 in die entsprechende Fangeinrichtung 26 und versucht den oberen Teil 2 der Koppel nach der anderen Seite zu schwenken. Bei Schleppern, die eine große Aushebehöhe ergeben, kann der obere Lenker 4 anstatt an dem Anschlußteil 27 auch an dem Hebel 22 unmittelbar angelenkt werden. In diesem Fall geht ein Teil der Bodenfreiheit unter dem Pflug wegen des Federweges zum Spannen der Feder 30 verloren, wenn sich die geteilte Koppel gegenüber dem Schlepper etwas neigt.
Im unteren Teil 1 der Koppel ist ein Handhebel 31 auf einer Welle 32 gelagert. Ein zweiter am Hand-
hebel 31 befestigter Hebel 33 ist mit einer Gabel 34 versehen, die sich gegen den Querstift 35 durch einen federbelasteten Riegel 36 legt und diesen hin- und herzuschieben gestattet. Der Riegel 36 ist in Lagern 37 am unteren Koppelteil 1 geführt und greift in verstellbare Stellstücke 38 ein, die am oberen Teil 2 der Koppel verstellbar angebracht sind (Verstellbarkeit der Stellstücke ist nicht dargestellt).
Das Lager 8 ist, wie Abb. 4 zeigt, auf der Winkelhalbierenden 39 um ein Maß h nach innen verschoben. Vergleicht man damit die in den Abb. 2 und 3 dargestellte Ausführung, bei der die Drehachse 8 im Scheitelpunkt des winkelförmigen Trägers liegt, so zeigt sich, daß die Stiele der Messerseche in Abb. 2 zusammenstoßen werden, sobald die Pflughälften zum Zweck der Schnittbreiteneinstellung näher zusammengerückt werden müssen. Durch das Verschieben der Drehachse, um das Maß h nach oben rücken die Arme 9, 10 mit der Länge α um die Strecke h · cos vom Scheitelpunkte (Abb. 3) nach außen (Abb. 4). Dadurch kommen die Pflughälften so weit auseinander, daß ein Zusammenstoßen der Hilfswerkzeuge, wie Messersech, Vorschar u. dgl., nicht mehr möglich ist. Die Entfernung des ersten Pflugkörpers vom Scheitelpunkt beträgt a+h · cos a. Dazu kommt als weitere Verbesserung, daß zum Einstellen der Arbeitsbreite die Pflughälften nicht mehr auf den Armen 9,10 parallel zu sich selbst verschoben, sondern nur um einen lotrechten Stecker 12 geschwenkt und in einem Winke! zum Arm 9,10 festgestellt werden. Diese an sich bekannte Einrichtung bildet in Kombination mit der neuen Lage der Drehachse auf der Winkelhalbieren den nach Abb. 4 ein wesentliches Merkmal der Erfindung mit dem Vorteil der größeren Entfernung der Pflugkörper voneinander. Insbesondere rückt auch der Schwerpunkt S der ausgehobenen Pflughälfte um das Maß h · cos α weiter von dem Lager 8 und damit aucn von der Schleppermitte nach außen ab und bewirkt eine größere Belastung des auf dem ungepflegten Land laufenden Schlepperrades.
Der Vorgang beim Drehen der Pflugkörper von einer Arbeitsstellung in die andere ist folgender: Während des Aushebens bleibt der arbeitende Pflugkörper so lange in der Arbeitsstellung, bis die Feder 30 den Doppelhaken 24 in die Fangeinrichtung 26 hineingezogen hat und so weit gespannt ist, als es die zum Drehen des Pfluges notwendige Kraft erfordert. In diesem Augenblick wird der nach hinten hinunterhängende Pflug aus der Erde gezogen und bis auf Transporthöhe ausgehoben. Nach Erreichen der Transporthöhe wird der Hebel 31 gezogen und der Pflug entriegelt, dadurch kann die Feder 30 den Hebel 23 hochziehen und den oberen Teil 2 der Koppel aus der einen in die andere Winkellage oder auch nur in die Mittellage ziehen.
Es ist ferner möglich, schon zu Beginn des Aushebens den Hebel 31 und damit den Riegel 36 aus dem Stellstück 38 herauszuziehen, wodurch sich der Pflug selbsttätig während des Aushebens dreht und nach Vollenden des Aushebeweges die andere Arbeitsstellung schon erreicht hat. Der Pflug braucht dann am Furchenanfang nur in den Acker gesenkt zu werden.
Das Spannen der Feder 30 während des Aushebens hat den Vorteil, daß der Pflug bei Beginn des Aushebens nur vorn ausgehoben wird und, sich auf die Sohle stützend, auf einem kurzen Weg, den der Schlepper zurücklegt, aus dem Boden herauskommt. Der Pflug verläßt den Boden dadurch mit blankem Schar und Streichblech und braucht nicht mit der ganzen Bodenlast angehoben zu werden. Dies ist besonders in schwerem bindigem Boden von großem Vorteil. Man kann einen solchen Pflug sogar mit einem Handkraftheber bedienen.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Anbau-Winkeldrehpflug mit einer aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehenden Koppel für das Dreipunktgestänge, deren unterer Teil eine in Fahrtrichtung liegende Achse trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem unteren, mit den beiden unteren Lenkern (3) der Dreipunktanbauvorrichtung verbundenen Teil (1) der Koppel getragene, in Fahrtrichtung liegende Achse (6) am oberen Ende des unteren Koppelteils (1) angeordnet ist und auf ihr der obere, die Pflughälften (13,14) tragende und eine selbsttätige Drehvorrichtung enthaltende Teil (2) der Koppel seitlich schwenkbar gelagert ist, wobei zwischen beiden Koppelteilen (1,2) eine lösbare Verriegelung für mehrere Stellungen der Koppelteile (1, 2) gegeneinander vorgesehen ist.
2. Winkeldrehpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, die Pflughälften (13, 14) tragende Teil (2) der Koppel in oder vor der Koppelebene liegt.
3. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, seitlich schwenkbare Teil (2) der Koppel mit zwei einen rechten oder stumpfen Winkel miteinander bildenden Armen (9, 10) als selbsttragendes Gehäuse ausgebildet ist und dessen Lager (8) auf der Winkelhalbierenden (39) zwischen den Armen (9, 10) um ein Maß Ji nach oben versetzt liegt.
4. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im oberen, seitlich schwenkbaren Teil (2) der Koppel untergebrachte Drehvorrichtung aus einem mit dem Schlepper (5) verbundenen Hebel (22), einem zweiten, damit über ein elastisches Glied mittelbar oder unmittelbar verbundenen Hebel (23) und einem daran frei pendelnd aufgehängten, quer liegenden Doppelhaken (24) besteht, wobei im unteren, feststehenden Teil (1) der Koppel auf jeder Seite der feststehenden Achse (7) eine Fangeinrichtung (26) für den Doppelhaken vorgesehen ist, an welcher dieser wechselweise angreift.
5. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Pflughälften (13, 14) an den Armen (9, 10) des oberen Teils (2) der Koppel in bekannter Weise um eine lotrechte (12) und eine waagerechte Achse (19) einzeln schwenk- und einstellbar sowie ansteck- und abnehmbar befestigt ist.
6. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen Teil (2) der Koppel in bekannter Weise eine mehrstufige starre Befestigungsgabel (27) od. dgl. angebracht ist, an welcher der obere Lenker (4) wahlweise in verschiedener Höhe anlenkbar ist.
7. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (22) der Drehvorrichtung über ein federndes Zugglied (29) mit dem Schlepper (5) verbunden ist.
8. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenker (4) an dem Hebel (22) der Drehvorrichtung angelenki
und dieser über eine Feder (30) über den Hebel (23) mit dem frei pendelnd aufgehängten Doppelhaken (24) verbunden ist.
9. Winkeldrehpflug nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenker (4) an dem im seitlich schwenkbaren oberen Teil (2)
der Koppel gelagerten Hebel (22) der Drehvorrichtung angelenkt und dieser mit dem frei pendelnden Doppelhaken (24) verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 950 703.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
fO9 597/165 «. 58
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113326B (de) * 1959-11-17 1961-08-31 Nassauische Pflugfabrik Wagner An die drei Lenker einer am Schlepper angeordneten Anbauvorrichtung anzulenkendes Geraet
DE1135231B (de) * 1959-10-17 1962-08-23 Lemken Kg Pflugfab Bodenbearbeitungsgeraet, insbesondere Pflug

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950703C (de) * 1954-03-19 1956-10-11 Egger Maschf Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Schlepper-Anbaugeraete

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