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DE1036543B - Registrierender Geschwindigkeitsmesser - Google Patents

Registrierender Geschwindigkeitsmesser

Info

Publication number
DE1036543B
DE1036543B DEH29410A DEH0029410A DE1036543B DE 1036543 B DE1036543 B DE 1036543B DE H29410 A DEH29410 A DE H29410A DE H0029410 A DEH0029410 A DE H0029410A DE 1036543 B DE1036543 B DE 1036543B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
registering
speedometer
speed
vehicle
pulses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH29410A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Herterich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH29410A priority Critical patent/DE1036543B/de
Publication of DE1036543B publication Critical patent/DE1036543B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/42Devices characterised by the use of electric or magnetic means
    • G01P3/44Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed
    • G01P3/48Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed by measuring frequency of generated current or voltage
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/12Recording devices
    • G01P1/122Speed recorders
    • G01P1/125Speed recorders with recording discs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Registrierender Geschwindigkeitsmesser Bei Kraftfahrzeugunfällen ist es oft sehr wichtig, das Geschwindigkeitsdiagramm der letzten Strecke vor dem Unfall zu besitzen, weil daraus genau die Bremsstrecke des Unfallwagens und auch die Geschwindigkeit vor dem Unfall hervorgehen. Auch bei allgemeinen Verkehrskontrollen hinsichtlich der Geschwindigkeit ist ein objektives Meßergebnis, das in dem zu kontrollierenden Fahrzeug selbst erzeugt wird, sehr von Nutzen.
  • Diese Aufgabe kann theoretisch der Tachograph lösen, jedoch sind diese Geräte auf einen größeren Zeitabschnitt, z. B. 1 Tag, bemessen, so daß die Geschwindigkeiten in den letzten Sekunden vor dem Unfall nicht genau genug reproduziert werden können.
  • Wird ein Tachograph, was ohne weiteres möglich ist, für kurze Zeitspannen, z. B. 1 Stunde, ausgebildet, so muß jedesmal ein neuer Aufzeichnungsträger verwendet werden, so daß die Bedienung des Gerätes zu umständlich wird. Auch spielt bei den mechanischen Geräten letzter Art die Trägheit des Anzeigegerätes (Schreiber) eine Rolle, derart, daß die entsprechende Verzögerung zu einer gewissen Ungenauigkeit bei der Wiedergabe führt.
  • Diese Nachteile sollen durch folgende Erfindung beseitigt werden, deren Ziel es ist, eine Einrichtung zu schaffen, die vollständig wartungslos arbeitet und die Geschwindigkeit der jeweils letzten Strecke und z. B. 500 m automatisch aufzeichnet und das Geschwindigkeitsdiagramm bildlich darstellt. Die automatische Aufzeichnung wird durch eine Anordnung nach dem Magn!ettonprinzip ermöglicht, wobei die Magnettonspuren durch einen eingebauten Löschkopf nach einer gewissen Strecke, z. B. 500 m, selbständig gelöscht werden, so daß die Schicht zu einer neuen Aufnahme frei ist. Die Aufzeichnung ist vorzugsweise dermaßen, daß auf die Schicht in gewissen gleichen Zeitabschnitten, welche Bruchteile einer Sekunde betragen können, Impulse gegeben werden, aus deren Abstand auf der Schicht sich die Geschwindigkeit des Fahrzeuges in Diagrammform auswerten läßt.
  • Die Impulse können dadurch erzeugt werden, daß an einem Uhrwerk am Gangregler Kontakte angebracht sind, welche sich in bestimmten gleichen Zeitabständen, die Bruchteile einer Sekunde betragen können, betätigen. Als Stromquelle wird vorzugsweise die Wagen,batterie benutzt. Es ist zu diesem Zweck aber nicht unbedingt nötig. eine komplette Uhr zu verwenden. sondern lediglich einen elektrisch betriebenen Gangregler, welcher vorzugsweise aus einer Unruh besteht, die elektromagnetisch angetrieben wird. Als Grundlage für die Impulsgebung kann na-, türlich auch die Wagenuhr, mit einer besonderen Kontaktvorrichtung versehen, verwendet werden.
  • Der Träger der Schicht kann beliebig geformt sein, z. B. aus einer Scheibe bestehen, welche am äußersten Umfang mit der Schicht versehen ist. Diese Scheibe ist mit der Tachometerwelle gekoppelt, derart, daß die Scheibe bei z. B. 500m Fahrstrecke eine Umdrehung macht. Kurz vor Beendigung dieser Umdrehung wird die Spur durch einen Löschkopf, der vorzugsweise aus einem besonders geformten Permanentmagneten besteht, gelöscht und gelangt bei der weiteren Drehung wieder zum Schreibkopf.
  • Die Scheibe selbst ist so angeordnet, daß sie leicht ausgewechselt werden kann. Die Offnung zum Herausnehmen der Scheibe kann plombiert oder auf andere Weise gesichert werden, so daß ein unbefugtes Herausnehmen der Scheibe weitestgehend vermieden wird. Bei einem Unfall wird die Scheibe herausgenommen und trägt dann die magnetische Aufzeichnung für ein Geschwindigkeitsdiagramm.
  • In einem besonderen Gerät, welches vorzugsweise in den Polizeistationen aufgestellt ist, werden diese Aufzeichnungen ausgewertet, dergestalt, daß die Scheibe mit einem Schreib- bzw. elektrischen Registriergerät gekoppelt wird, so daß sie sich mit dem Papier des Schreibgerätes synchron bewegt, z. B. dreht. Die Impulse werden durch einen Magnettonharkopf aufgenommen, verstärkt, durch einen Begrenzer auf gleiche Größe und Form gebracht, sodann einem Integrierglied zugeführt, welches eine dem Abstand der Impulse proportionale Spannung liefert und diese nach eventueller nochmaliger Verstärkung dem Schreib- bzw. elektrischen Registriergerät zuführt.
  • Um das Gerät jederzeit eichen zu können, sintl noch mit der Bewegungs-, z. B. Drelivorrichtung eine oder mehrere Scheiben vorgesehen, welche eine be kannte Impulsfolge bzw. Geschwindigkeit aufgezeichnet haben. Entspricht die Impulsfolge desEichimpulsgebers einer Geschwindigkeit von z. B. 60km pro Stunde, so wird eventuell durch Verändern der Verstärkung der Endstufe das Schreibgerät mit der Geschwindigkeit von 60 km geeicht. Das Schreibgerät zeichnet also das Geschwindigkeitsdiagramm in Abhängigkeit der gefahrenen Strecke.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch, und zwar in Abb. 1 die Vorderansicht, in Abb. 2 die Seitenansicht, in Abb. 3 die Auswerteeinrichtung und in Abb. 4 die schematische Darstellung der Impulse.
  • In einem Gehäuse ist eine Scheibe 1 drehbar angeordnet. die am äußersten Umfang eine Magnettonschicht 2 trägt. Diese Scheibe, welche vorzugsweise aus antimagnetischem Material besteht, ist über das Schneckengetriebe 3 und 4 mit der Tachometerwelle 6 verbunden. Am unteren Ende der Welle 4 sitzt das normale Tachometer 7 des Fahrzeuges.
  • Die Anschlußstücke 6a und 7a am Gehäuse sind so ausgeführt, daß man ohne weiteres das Gehäuse mit dem Gerät zwischen das Tachometer und das Tachometerkabel anschließen kann. In sehr geringem Abstand vom Schichtträger 2 der Scheibe befindet sich ein Magnettonschreibkopf 9, dessen Wicklung einerseits an der Autobatterie 10, andererseits an einem Kontaktgeber 11 angeschlossen ist. Dieser besteht beispielsweise aus einer Unruh, an welcher ein Kontakt angebracht ist und die beispielsweise durch einen Elektromagneten 12, welcher im gleichen Stromkreis liegt, angetrieben wird. Durch den Impulskontakt werden also auf der Magnettonschicht 2, welche sich entgegen dem Uhrzeigersinn am Schreibkopf vorbeibewegt, in bestimmten gleichen Zeitabständen von etwa 1/5 bis t/2 Sekunde Impulsspuren aufgezeichnet, deren Abstand in einem bestimmten Verhältnis zur jeweiligen Geschwindigkeit des Fahrzeuges steht.
  • Nach fast einer Umdrehung, welche einer Wegstrecke des Fahrzeuges von etwa 500 m entspricht, gelangt die aufgezeichnete Spur an den Löschkopf 8> welcher z. B. mit einem Permanentmagneten arbeitet, wo sie gelöscht wird und so die Schicht zu einer neuen Aufnahme durch den Schreibkopf 9 frei macht.
  • Es werden also immer die magnetischen Aufzeichnungen der letzten gefahrenen Strecke von etwa 500m vorhanden sein.
  • Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht des Gerätes, wobei mit 2' die Magnettonspuren angedeutet sind. Der Magnettonschreibkopf und der Löschkopf können natürlich auch federnd an der Schicht anliegen.
  • In Abb. 4a sind die auf der Magnettonschicht ndlichen Impulse dargestellt, wie sie sich zeigen bei einem Fahrzeug, das die Geschwindigkeit vermindert (z. B. beim Bremsen). Der Abstand der Impulse vermindert sich bei abnehmender Geschwindigkeit proportional. Abb. 3 zeigt die schematische Darstellung des Auswertegeräts. Es besteht aus einem elektrisch registrierenden Anzeigegerät 100, mit dessen Papierwalze 100' die auszuwerteade Scheibe 1 gekoppelt ist, was z. B. dadurch bewerkstelligt werden kann, daß die Achse der Papierwalze 100' aus dem Gehäuse herausgeführt und auf diese Scheibe aufgesetzt wird. Auf dieser schleift der Magnettonhörkopf 20, welcher die Impulse aufnimmt und einem Verstärker 60 mit darauffolgendem Begrenzer 70 zuführt. In diesem werden die Impulse auf gleiche Form und Größe gebracht und einem Integrierglied 80 zugeführt, welches den Abstand der Impulse auswertet und das Ergebnis, welches der Geschwindigkeit des Fahrzeuges entspricht, eventuell über einen zweiten Verstärker 90 dem System 110 des Schreibgerätes 100 zuführt.
  • Die Papierwalze und eventuell die Scheibe 1 werden durch den Motor und das Uhrwerk 120 an- getrieben. Zum Eichen des Gerätes dient folgende Zusatzeinrichtung: Mit gleicher Geschwindigkeit wie die Scheibe 1 wird eine zusätzliche Scheibe 30 in Bewegung gebracht, die eine einer bestimmten Geschwindigkeit entsprechende Magnettonspur trägt, welche durch den Magnettonhörkopf 40 abgetastet und ebenfalls durch die elektrische Einrichtung 60 bis 90 dem System 110 zugeführt wird, welches beispielsweise durch Änderung des Verstärkungsgrades des Verstärkers 90 auf die bestimmte Geschwindigkeit eingestellt wird. Der Schalter 50 dient zum Umschalten vom Eichen zum Messen. In Abb. 4b bis 4d wird gezeigt, wie aus den Impulsformen das Geschwindigkeitsdiagramm in Abhängigkeit der gefahrenen Strecke entsteht. In Abb. 4b sind die elektrischen Impulse, wie sie im Hörkopf entstehen, ge zeigt, in Abb. 4c die durch den Begrenzer auf gleiche Form und Größe gebrachten Impulse, während Abb. 4 d das nach Integrierung entstehende Diagramm der Geschwindigkeitskurve zeigt, wobei der jeweilige Abstand a zwischen den einzelnen Impulsen proportional zu der jeweils angezeigten Geschwindigkeit h steht.
  • Durch die Trägheit der Anordnung wird jedoch eine Mittelkurve, welche gestrichelt gezeichnet ist, angezeigt, welche das gewünschte Geschwindigkeitsdiagramm ergibt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Registrierender Geschwindigkeitsmesser, dadurch gekennzeichnet, daß ein Magnettonschichtträger zur Aufzeichnung dient, derart, daß die Schicht proportional zur Geschwindigkeit des zu messenden Gegenstandes am Magnettonschreibkopf vorbeibewegt wird, welcher iII bestimmten gleichen Zeitintervallen elektrische Impulse oder eine bestimmte Frequenz auf die Magnettonschicht aufträgt.
  2. 2. Registrierender Geschwindigkeitsmesser, dadurch gekennzeichnet daß der Schichtträger sich proportional mit der Zeit bewegt und die Impulsfolge oder Frequenz proportional mit der Gesehwindigkeit des zu messenden Gegenstandes erfolgt.
  3. 3. Registrierender Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung vorzugsweise in Fahrzeugen, z. B.
    Kraftfahrzeugen, Verwendung findet und der Schichtträger sich auf einer Scheibe oder einem Zylinder befindet oder aus einem endlosen Band oder Draht besteht, welcher z. B. durch die Tachometerwelle proportional zur Geschwindigkeit des Fahrzeuges angetrieben wird.
  4. 4. Registrierender Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Impulse durch einen elektrischen Kontakt am Gangregler einer Uhr erzeugt werden und daß als Stromquelle die Fahrzeugbatterie oder der Stromerzeuger des Fahrzeuges dient.
  5. 5. Registrierender Geschwindigkeitsmrsser nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrisch betriebene Unruh benutzt wird, wie sie bei elektrischen Uhren Verwendung findet, wo ein oder mehrere Kontakte vorhanden sind, welche außer dem die Unruh betreibenden Elektromagneten den Magnettonschreibkopf steuern.
  6. 6. Registrierender Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schichtträger auswechselbar ist.
  7. 7.Registrierender Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schichtträger dermaßen ausgebildet ist, daß bei Herausnehmen aus dem Gerät das Fahrzeug betriebsunfähig, vorzugsweise durch Unterbrechung der Zündung, gemacht wird.
  8. 8. Auswerteeinrichtung für Geräte nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnettonschichtträger synchron mit der Vor schubeinrichtung eines registrierenden elektrischen Schreibgerätes gekoppelt ist und die Impulse durch einen M agnettonhörkopf aufgenommen, verstärkt, durch einen Begrenzer auf gleiche Größe und Form gebracht und sodann einem Integrierglied zugeführt werden, welches eine dem Abstand der Impulse proportionale Spannung liefert und diese nach eventueller nochmaliger Verstärkung dem Schreibgerät zuführt.
  9. 9. Auswerteeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe eines mit bekannter Geschwindigkeit beschriebenen Schichtträgers die Schreibvorrichtung eichbar ist.
DEH29410A 1957-02-21 1957-02-21 Registrierender Geschwindigkeitsmesser Pending DE1036543B (de)

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