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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Wassersperr- und Verkleidungsplattenmodul
zur Anbringung an einer Fahrzeugtür. Spezieller betrifft die
vorliegende Erfindung die Ausbildung einer modularen Verkleidungsplatte,
die einen Wasserschutz aufweist, der eine wieder abdichtbare Zugriffsöffnung für die Anordnung
und den Anschluß verschiedener
Türkomponenten
durch die Wasserabschirmungs- und Verkleidungsplatte ermöglicht.
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Eine
Tür für ein Kraftfahrzeug
weist typischerweise eine äußere Platte
auf, die aus einer äußeren, üblicherweise
gekrümmten,
Platte aus Metall oder Kunststoff besteht. Die äußere Platte ist an die Außenoberfläche der
Karosserie des Fahrzeugs angepaßt.
Eine innere Oberfläche
ist auf der Platte durch ein Metallblech ausgebildet, dessen Ränder am
Umfang an dem äußeren Blech
befestigt sind. Das innere Blech ist typischerweise mit einer großen, zentralen Öffnung zum
Zugang zu einem Hohlraum versehen, der zwischen den Blechen innerhalb
der äußeren Türplatte
vorhanden ist. Ein Schlitz ist an den oberen Rändern der beiden Bleche vorgesehen, um
eine Glasplatte aufzunehmen. Die Glasplatte kann in den Hohlraum
zwischen den Blechen zum Öffnen
des Fensters abgesenkt werden, oder kann zum Schließen des
Fensters nach oben angehoben werden. Alternativ kann das Glas unbeweglich
in der Fensteröffnung
befestigt sein, wobei nur sein unterer Abschnitt sich nach unten
zum Hohlraum hin erstreckt.
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Normalerweise
sind verschiedene Türkomponenten
innerhalb des Hohlraums angeordnet. Diese Komponenten können einen
Fensterhebermechanismus zum Hochfahren und Absenken des Fensters von
Hand umfassen, oder einen Mechanismus zum Hochfahren und Absenken
des Fensters mit Hilfe eines Elektromotors und eines Antriebssystems,
sowie Verriegelungsmechanismen für
die Tür,
Türgriffbauteile,
Bauteile zum Anbringen und Einstellen eines Rückspiegels, usw.
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Nachdem
die äußere Türplatte
mit ihren verschiedenen, inneren Bauteilen zusammengebaut wurde,
ist es üblich,
ihre innere Oberfläche,
also die beim inneren Blech freiliegende innere Oberfläche, mit
einer Verkleidungsplatte abzudecken. Die Verkleidungsplatte besteht
normalerweise aus einem Kunststoffschichtmaterial, das solche Abmessungen und
eine solche Form aufweist, dass es die Innenoberfläche der äußeren Türplatte überlappt
und abdeckt. Die Verkleidungsplatte kann aus einem thermoplastischen
Material oder einem gewebeartigen Material bestehen, oder aus einer
Kombination derartiger Materialien. Typischerweise ist die Verkleidungsplatte
mit einer konturierten oder unregelmäßigen Oberfläche versehen,
die Vertiefungen, Erhöhungen,
gekrümmte
Bereiche und andere derartige unregelmäßige Oberflächeneigenschaften aufweist. Derartige
Unregelmäßigkeiten
werden üblicherweise aus
konstruktiven oder ästhetischen
Gründen
vorgesehen, zur Aufnahme von Türbauteilen.
Derartige Türbauteile
sind beispielsweise Innenverriegelungsmechanismen, Betätigungsvorrichtungen
zum Betätigen
motorisch betriebener Fensterheber, Lautsprecher und Armlehnen. Üblicherweise
ist der Umfangsrand der Verkleidungsplatte an der Innenoberfläche der
Türplatte
durch mechanische Befestigungsmittel befestigt, die gelöst werden
können,
so dass die Verkleidungsplatte von Hand abgenommen werden kann,
um einen Zugriff zu den Türbauteilen
zu ermöglichen,
die sich innerhalb des Hohlraums der äußeren Türplatte befinden, oder in den
Vertiefungen oder Räumen
angeordnet sind, die in der Verkleidungsplatte vorgesehen sind.
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Wenn
die Türplatte
ein bewegliches Fenster aufweist, das angehoben oder abgesenkt werden kann,
werden Dichtungsstreifen oder Dichtungen typischerweise dazu verwendet,
eine Abdichtung gegen das Fenster vorzunehmen, um zu verhindern, dass
Wasser, also Regenwasser, Waschwasser oder geschmolzener Schnee
oder geschmolzenes Eis in den Schlitz eindringt, in welchem das
Fenster vorgesehen ist. Dieses Wasser würde anderenfalls in die Hohlräume oder
Räume in
der äußeren Türplatte oder
der Verkleidungsplatte fließen.
Derartige Dichtungen neigen jedoch manchmal dazu, zu lecken, infolge
verschlissener Oberflächen
oder Unregelmäßigkeiten,
die durch Bewegungen der Fensterscheibe hervorgerufen werden, oder
infolge von Witterungseinflüssen
aufgrund Temperaturänderungen und
des Einflusses des Sonnenlichtes. Damit das Wasser aus der Tür entweichen
kann, werden üblicherweise
Ablasslöcher
am unteren Rand der äußeren Platte
vorgesehen. Allerdings ist es ebenfalls erforderlich, die Verkleidungsplatte
und die Einrichtungen, die auf der Verkleidungsplatte angebracht
sind, gegen Wasser zu schützen,
das in die Tür
hineingelangt. Es ist daher üblich,
eine Wassersperre zwischen der Innenoberfläche der Türplatte und der Außenoberfläche der
Verkleidungsplatte vorzusehen, die neben der Innenoberfläche der
Türplatte
liegt. Die Wassersperre oder Wasserabschirmung besteht üblicherweise
aus einer relativ dünnen,
flexiblen, wasserundurchlässigen Kunststoffschicht,
die auf eine derartige Form und derartige Abmessungen geschnitten
ist, die zum Abdecken der jeweiligen Oberflächen erforderlich sind. Üblicherweise
ist die Schicht an den benachbarten Oberflächen der Türplatte oder der Verkleidungsplatte,
oder aber an beiden, angebracht. Typischerweise wird ein druckempfindlicher
Kleber auf den Umfangsrandabschnitten der Wasserabschirmung angebracht,
so dass die Schicht an die Innenoberfläche des Türplatte angedrückt und
daher befestigt werden kann, bevor die Verkleidungsplatte darüber angebracht
wird, und an der Türplatte
befestigt wird.
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Das
US-Patent Nr. 6,412,852 ,
erteilt am 02. Juli 2002 an Koa et al, beschreibt eine Wasserabschirmung,
die ein Teil eines vorher zusammengebauten Moduls ist, das eine
Wassersperre, eine Schalldämpfungssperre
und eine Verkleidungsplatte zur Anbringung auf der Innenplatte einer
Fahrzeugtür aufweist.
Der Wassersperrfilm ist so ausgebildet, dass ein oberer Abschnitt
geöffnet
werden kann, um Türbauteile
beim Zusammenbau und für
Reparaturen angeschlossen werden können.
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Das
US-Patent Nr. 6,197,403 ,
das am 06. März
2001 an Brown et al erteilt wurde, beschreibt einen Wassersperrfilm,
an dem permanent ein komprimierbarer Schalldämpfungsschaum angebracht ist, der
eine vorgeformte Oberfläche
zur Aufnahme von Türbauteilen
aufweist. Der Sperrfilm, der ein komprimierbarer Schalldämpfungsschaum
ist, wird durch Spritzgießen
mit Formen hergestellt, die speziell für jede Ausbildung einer Tür ausgebildet
sein müssen.
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Das
US-Patent Nr. 6,076,882 ,
das am 20. Juni 2002 an Szerdahelyi et al erteilt wurde, beschreibt
einen starren, wasserundurchlässigen,
ausgeformten inneren Platteneinsatz, bei dem die Türbauteile
wie beispielsweise Elektromotoren an der trockenen Seite der inneren
Platte angebracht sind, die an der inneren Platte der Tür montiert
ist. Dann wird eine Verkleidungsplatte über der Türinnenplatte und dem ausgeformten
inneren Platteneinsatz eingebracht.
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Das
US-Patent Nr. 5,904,002 ,
erteilt am 18. Mai 1999 an Emerling et al, beschreibt eine Wassersperrschicht,
die mit einem Kleberwulst um den Umfang der Wassersperrschicht herum
angebracht wird, nachdem sämtliche
Türbauteile
eingebaut und angeschlossen wurden.
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Das
US-Patent Nr. 5,688,015 ,
erteilt am 18. November 1997 an Patterson et al, beschreibt eine Wasserdichtungsverkleidung
für eine
Fahrzeugtür, die
mit mehreren Taschen versehen ist, die geschlitzt sind, um einen
Zugriff durch die Wasserabdichtungsverkleidung zu Bauteilen zu ermöglichen,
die zum Betätigen
der Türmechanismen
erforderlich sind. Die Taschen stellen eine planenartige Oberfläche über den Öffnungen
zur Verfügung,
um einen Durchgang von Wasser durch die Wasserabdichtungsverkleidung
zu verhindern.
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Das
US-Patent Nr. 5,584,144 ,
erteilt am 17. Dezember 1996 an Hisano, beschreibt eine innere Türplatte,
die aus einem starren, wasserundurchlässigen Material ausgeformt
ist, und Montageausnehmungen zur Anbringung von Einrichtungen zum
Betätigen
der Türbauteile
aufweist, beispielsweise Fenster, Türverriegelungen, Lautsprecher
und Kabelbäume.
Die Türverkleidungsplatte
wird dann über
der inneren Türplatte
angebracht, die an der Innenseite der Tür befestigt wurde.
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Das
US-Patent Nr. 5,482,343 ,
erteilt am 09. Januar 1996 an Bradac, beschreibt eine ebene Kunststoffschichtwassersperre,
die planenartige Öffnungen über Anbringungslöchern aufweist,
durch welche Anbringungsvorrichtungen hindurchgehen, damit die Tür und die
Verkleidungsplatte zusammengebaut werden können.
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Das
US-Patent Nr. 4,588,627 ,
erteilt am 13. Mai 1986 an Isaksen et al, beschreibt eine ebene Kunststoffschichtwassersperre,
die ein dauernd klebriges Klebermaterial zur Anbringung der Wassersperrschicht
auf einer Innentürplatte
aufweist.
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Ein
gattungsgemäßes Wassersperr-
und Verkleidungsplattenmodul ist in der
EP 1 043 182 A1 beschrieben.
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Ein
weiteres Verkleidungsplattenmodul geht aus der
US 4,972,765 A hervor. Dabei
ist ein druckempfindlicher Kleber zum Befestigen des gesamten Verkleidungsplattenmoduls
an der Tür
vorgesehen.
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Die
US 4,588,627 A offenbart
eine weitere Verkleidungsanordnung, die nicht über einen um ein Scharnier
verschwenkbaren Deckel zum Öffnen
oder Schließen
von Zugangsöffnungen
verfügt.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein herkömmliches
Wassersperr- und Verkleidungsplattenmodul mit konstruktiv möglichst
einfachen Mittel hinsichtlich einer deutlichen Erleichterung von
Reparatur- und Montagearbeiten zu verbessern.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
durch einen Wassersperr- und Verkleidungsplattenmodul mit den Merkmalen
des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen angegeben.
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Die
vorliegende Erfindung stellt Vorteile und Alternativen im Vergleich
zum Stand der Technik zur Verfügung,
durch Bereitstellung einer dauernd anhaftenden Dichtung zwischen
der Wassersperre und der Verkleidungsplatte, wobei eine erneut abdichtbare Zugriffsöffnung zum
Anschluß von
Türbauteilen durch
die Wassersperre vorhanden ist. Darüber hinaus können die
Wassersperre und die Verkleidungsplatte als Modul vorgefertigt werden,
um als Einheit auf einer Türplatte
angebracht zu werden.
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Daher
stellt die vorliegenden Erfindung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
in vorteilhafter Art und Weise ein Wassersperr- und Verkleidungsplattenmodul
zur Anbringung auf einer Fahrzeugtür zur Verfügung, welches aufweist: Ausbildung einer
Wassersperre aus einer Schicht aus wasserundurchlässigem Material,
wobei die Schicht eine innere und eine äußere Oberfläche aufweist, mit bestimmten
Abmessungen und einer bestimmten Form, mit Öffnungen zum Anschluß von Türbauteilen
durch diese, angepaßt
an die Türanbringungsoberfläche einer
Verkleidungsplatte, eine Zugriffsöffnung, und eine Zugriffsöffnungsabdeckung,
die ein verschweißtes
Scharnier entlang einem Rand zum Zusammenbauen der Türbauteile
durch die Wassersperr- und Verkleidungsplatte aufweist; Bereitstellung
eines druckempfindlichen, dauernd klebrigen Kleberwulstes um den
Umfang der Wassersperre herum, einwärts von Öffnungen, entsprechend zu Orten
zum Anbringen mechanischer Befestigungsvorrichtungen auf der Innenoberfläche der
Wassersperre; Bereitstellung eines Wulstes aus einem druckempfindlichen,
andauernd klebenden Kleberwulstes um den Umfang der Öffnungen
herum, zum Durchgang von Türbauteilen
und Türbauteil-Anschlußvorrichtungen durch
die Wassersperr- und Verkleidungsplatte; Bereitstellung eines andauernd
klebrigen, druckempfindlichen Kleberwulstes um die nicht verschweißten Scharnierränder der
Zugriffsöffnungsabdeckung
zum Abdichten und erneuten Öffnen
der Zugriffsöffnungsabdeckung
zum Zwecke des Zusammenbaus und der Reparatur der Türbauteile
und der Bauteilanschlußvorrichtungen;
und Andrücken
der Wassersperre gegen die Außenoberfläche der
Verkleidungsplatte, um das Klebematerial auf dem Umfang der Wassersperre
in Eingriff zu bringen, wodurch ein Wassersperr- und Verkleidungsplattenmodul
zur Anbringung auf einer Türplatte
ausgebildet wird.
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Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform stellt
daher in vorteilhafter Weise eine Wassersperr- und Verkleidungsplattenmodul
zur Anbringung auf einer Fahrzeugtür zur Verfügung, wobei vorgesehen sind:
Ausbildung einer Wassersperre aus einer Schicht aus wasserundurchlässigem Material,
wobei die Schicht eine innere und eine äußere Oberfläche aufweist, mit bestimmten
Abmessungen und einer bestimmten Form, und Öffnungen zum Anschluß von Türbauteilen
durch diese aufweist, angepaßt
an die Türanbringungsoberfläche einer
Verkleidungsplatte, eine Zugriffsöffnung, und eine Zugriffsöffnungsabdeckung,
die ein verschweißtes
Scharnier entlang einem Rand aufweist, damit die Türbauteile
durch die Wassersperre und die Verkleidungsplatte zusammengebaut
werden können;
Bereitstellung eines druckempfindlichen, dauernd klebrigen Klebewulstes um
den Umfang der Öffnungen
herum, für
den Durchgang von Türbauteilen
und Türbauteil-Verbindungsvorrichtungen
durch die Wassersperre und die Verkleidungsplatte; Bereitstellung
eines dauernd klebrigen, druckempfindlichen Kleberwulstes um die nicht
verschweißten
Scharnierränder
der Zugriffsöffnungsabdeckung
herum, zum Abdichten und erneuten Öffnen der Zugriffsöffnungsabdeckung
zum Zwecke des Zusammenbaus und der Reparatur der Türbauteile
und der Bauteilanschlußvorrichtungen;
Bereitstellung eines druckempfindlichen, dauernd klebrigen Kleberwulstes
innerhalb eines Kanals um den Umfang der Außenoberfläche der Verkleidungsplatte herum,
einwärts
von Öffnungen,
entsprechend den Orten zum Anbringen mechanischer Befestigungsmittel;
und Andrücken
der Wassersperre gegen die Außenoberfläche der
Verkleidungsplatte, damit das Klebermaterial auf der Außenoberfläche der
Verkleidungsplatte in Eingriff gebracht wird, wodurch eine Wassersperre
und ein Verkleidungsplattenmodul zur Anbringung auf einer Türplatte
ausgebildet wird.
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Die
Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
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1 eine
Perspektivansicht in Explosionsdarstellung des Wassersperrtürmoduls
gemäß der vorliegenden
Erfindung, gesehen von der Türplattenseite
aus;
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2 eine
Perspektivansicht, teilweise weggeschnitten, des Wassersperrtürmoduls
gemäß der vorliegenden
Erfindung, gesehen von der Verkleidungsplattenseite aus;
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3 eine
Aufsicht durch die Schnittlinie A-A des oberen Abschnitts des Wassersperrtürmoduls von 2;
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4 eine
Aufsicht durch die Schnittlinie A-A des Zugangsplattenabschnitts
des Wassersperrtürmoduls
von 2;
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5 eine
Perspektivansicht in Explosionsdarstellung des zusammengebauten
Wassersperrtürmodul
gemäß der vorliegenden
Erfindung, das bereit ist zur Montage auf einer Fahrzeugtürinnenplatte;
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6 eine
Teilaufsicht der Verkleidungsplatte und des dauernd klebrigen Kleberwulstes,
bereit zur Anbringung am Umfang der Verkleidungsplatte;
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7 eine
Aufsicht durch die Schnittlinie B-B von 5, mit einer
Darstellung des dauernd klebrigen Kleberwulstes, angebracht auf
der Verkleidungsplatte, und bereit zur Anbringung der Wassersperrschicht;
und
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8 eine
Aufsicht durch die Schnittlinie B-B von 5, mit einer
Darstellung der Verkleidungsplatte und der Wassersperre, die aneinander
durch den dauernd klebrigen Kleberwulst befestigt sind.
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Es
wird nunmehr auf die Zeichnungen verwiesen, in denen, so weit möglich, gleiche
Bezugszeichen zur Bezeichnung gleicher Bauteile in den verschiedenen
Figuren verwendet werden. In 1 ist ein
Türmodul 100 dargestellt,
das eine Verkleidungsplatte 1 und eine Wassersperre 2 gemäß der vorliegenden
Erfindung aufweist. Die Verkleidungsplatte 1 weist Einrichtungen
zur Anbringung eines oder mehrerer Kabelbäume 12 auf, einen
Türverriegelungsmechanismus 13,
und mehrere Anbringungsvorrichtungen 14 zum Anbringen des
Türmoduls 100 an
der Türplatte
(nicht gezeigt). Die Wassersperre 2 weist einen Wulst aus
einem dauernd abdichtenden Kleber 3 auf, der um den Umfang
der Wassersperre 2 herum angeordnet ist, und einwärts von
Anbringungsvorrichtungsöffnungen 11,
wodurch eine wasserdichte Dichtung ausgebildet wird, die nicht durch die
Anbringungsvorrichtungsöffnungen 11 beeinträchtigt wird,
die dazu erforderlich sind, das Türmodul 100 an der
Türplatte
(nicht gezeigt) anzubringen. Die Wassersperre 2 weist Öffnungen 4 und 6 auf,
die es ermöglichen,
dass erforderliche Verbindungseinrichtungen durch die Wassersperre
hindurchgehen können.
Bei den Öffnungen 4 ist
ein Wulst aus einem Kleber 5 vorgesehen, der die Öffnungen 4 umgibt, um
einen Durchgang von Wasser über
die Wassersperre 2 zu verhindern. Entsprechend ist bei
den Öffnungen 6 ein
Wulst aus einem Kleber 7 vorgesehen, der die Öffnungen 6 umgibt,
um einen Durchgang von Wasser über
die Wassersperre 2 zu verhindern. Die Wassersperre 3 weist
weiterhin eine Öffnung 8 auf,
die einen Zugriff zum Anschluß von
Türbauteilen und
den Zusammenbau des Türmoduls
und der vollständigen
Türanordnung
ermöglicht,
sowie spätere Reparaturen
der Tür,
wobei ein entsprechender Öffnungsdeckel 9 vorgesehen
ist, um die Öffnung 8 nach
dem Zusammenbau der Tür
oder einer Reparatur der Tür
abzudichten. Um den Umfang des Öffnungsdeckels 9 herum
ist ein dauernd klebriger, erneut abdichtbarer Kleberwulst 15 vorgesehen.
Alternativ kann ein dauernd klebriger, erneut abdichtbarer Kleberwulst 16 um
den Umfang der Öffnung 8 herum vorgesehen
sein. Zwar wird üblicherweise
nur ein Wulst aus einem dauernd klebrigen, erneut abdichtbaren Kleber
vorgesehen, jedoch können
auch Wulste sowohl auf dem Öffnungsdeckel 9 als
auch auf der Öffnung 8 eingesetzt
werden. Weiterhin ist ein Schweißscharniersaum 10 vorgesehen,
der beständig
eine Abdichtung zwischen dem Oberflächendeckel 9 und der
Wassersperre 2 zur Verfügung
stellt, und ein einfaches Öffnen
des Öffnungsdeckels 9 entlang
dem Scharniersaum 10 ermöglicht.
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In 2 ist
die Außenoberfläche der
Verkleidungsplatte 1 dargestellt, in Perspektivansicht,
teilweise geschnitten, mit Türbauteilmontageöffnungen 21.
In dem Teilschnitt ist die Wassersperre 2 erkennbar, die
auf der Innenoberfläche
der Verkleidungsplatte 1 angebracht ist, und sind in dem
Teilschnitt Bauteilöffnungen 6 mit
Dichtungskleberwülsten 7 erkennbar,
die sich um deren Umfang erstrecken, wobei die Öffnung 8 und der Öffnungsdeckel 9 im
geöffneten
Zustand dargestellt sind, und ein dauernd klebriger, erneut abdichtbarer
Wulst 15 um den Umfang des Öffnungsdeckels 9 herum
vorgesehen ist.
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3 ist
eine Ansicht von hinten, teilweise in Explosionsdarstellung, durch
die Schnittlinie A-A von 2, des oberen Abschnitts der
Verkleidungsplatte 1, wobei die Ausrichtung des oberen
Abschnitts der Verkleidungsplatte 1 und des oberen Abschnitts
der Wassersperre 2 mit dem zugehörigen, permanent klebenden
Kleberwulst 3 dargestellt ist.
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Auf ähnliche
Weise zeigt 4 eine Ansicht von hinten, teilweise
in Explosionsdarstellung, durch die Schnittlinie A-A von 2 des
unteren Abschnitts der Verkleidungsplatte 1, wobei die
Ausrichtung des unteren Abschnitts der Verkleidungsplatte 1 dargestellt
ist, der untere Abschnitt der Wassersperre 2 mit zugehörigem Wulst 3 aus
einem permanenten Kleber, und dem Öffnungsdeckel 9 im
geöffneten
Zustand, woraus die Anordnung des zugehörigen Wulstes 15 aus
einem permanenten Kleber, der erneut abdichtbar ist, und dem Schweißscharniersaum 10 dargestellt
ist.
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5 ist
eine Explosionsdarstellung einer Tür 50, welche eine
Innentürplatte 51 und
ein Außentürplatte 52 aufweist.
In der Innentürplatte 51 sind Bauteilmontageöffnungen 54 und
Bauteilzugriffs- und Montageöffnungen 53 vorgesehen.
Weiterhin ist die Verkleidungsplatte 1 in der Ausrichtung
zur endgültigen
Anbringung auf der Tür 50 dargestellt.
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Nunmehr
wird auf die 6, 7 und 8 Bezug
genommen. In 6 ist eine Explosionsdarstellung
in Ansicht von hinten des Außenumfangs
und des Permanentkleberwulstes 3 der Verkleidungsplatte 1 dargestellt. 7 ist
eine Explosionsdarstellung, teilweise geschnitten, von hinten des Außenumfangs
der Verkleidungsplatte 1, auf welcher der Permanentkleberwulst 3 angebracht
ist, und die Wassersperre 2 zur Anbringung an der Verkleidungsplatte 1 ausgerichtet
ist. 8 ist eine teilweise geschnittene Ansicht von
hinten der Wassersperre 2, die dauerhaft an der Verkleidungsplatte 1 durch
den Permanentkleberwulst 3 angebracht ist.
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Geeignete
Materialien zum Einsatz als wasserundurchlässige Sperre sind auf diesem
Gebiet wohlbekannt. Momentan bevorzugte Materialien umfassen Polypropylen
und Polyethylen.
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Geeignete
Permanentkleber zum Einsatz beim Abdichten einer Wassersperre an
einer Türplatte
oder an einer Türverkleidungsplatte
sind auf diesem Gebiet wohlbekannt, und müssen hier nicht weiter erläutert werden.
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Entsprechend
sind geeignete, dauernd klebrige, erneut abdichtbare Kleber ebenfalls
auf diesem Gebiet wohlbekannt.
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Verkleidungsplattenmaterialien
zur Herstellung vorgeformter Verkleidungsplatten zur Anbringung
an Türplatten
sind auf diesem Gebiet wohlbekannt.
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Zwar
wurden die bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben, jedoch lassen sich bei diesen
verschiedene Änderungen
und Modifikationen vornehmen, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen,
der sich aus der Gesamtheit der vorliegenden Anmeldeunterlagen ergibt
und von den beigefügten
Patentansprüchen
umfasst sein soll.