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DE10359171A1 - Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine - Google Patents

Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine Download PDF

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DE10359171A1
DE10359171A1 DE2003159171 DE10359171A DE10359171A1 DE 10359171 A1 DE10359171 A1 DE 10359171A1 DE 2003159171 DE2003159171 DE 2003159171 DE 10359171 A DE10359171 A DE 10359171A DE 10359171 A1 DE10359171 A1 DE 10359171A1
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DE
Germany
Prior art keywords
pump
pump piston
pressure
fuel injection
cylinder bore
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003159171
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Boehland
Sebastian Kanne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE2003159171 priority Critical patent/DE10359171A1/de
Publication of DE10359171A1 publication Critical patent/DE10359171A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02M59/265Varying fuel delivery in quantity or timing with constant-length-stroke pistons having variable effective portion of stroke caused by movements of pistons relative to their cylinders characterised by the arrangement or form of spill port of spill contour on the piston
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Abstract

Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist für jeden Zylinder der Brennkraftmaschine eine Kraftstoffhochdruckpumpe (10) mit einem Pumpenarbeitsraum (22) und ein mit diesem verbundenes Kraftstoffeinspritzventil (12) auf. Die Kraftstoffhochdruckpumpe (10) weist einen durch die Brennkraftmaschine in einer Hubbewegung angetriebenen Pumpenkolben (18) auf, der einen Pumpenarbeitsraum (22) begrenzt, der mit einem Druckraum (40) des Kraftstoffeinspritzventils (12) verbunden ist. Durch ein elektrisch betätigtes Steuerventil (23) wird eine Verbindung des Pumpenarbeitsraums (22) mit einem Entlastungsbereich gesteuert. Das Kraftstoffeinspritzventil (12) weist ein Einspritzventilglied (28) auf, durch das wenigstens eine Einspritzöffnung (32) gesteuert wird. Ein Steuerraum (50) weist eine durch den Pumpenkolben (18) gesteuerte Verbindung (56) mit dem Pumpenarbeitsraum (22) auf. Die Verbindung (56) ist durch den Pumpenkolben (18) bei geringem Hub geöffnet und bei großem Hub verschlossen. In der Verbindung (56) ist ein zum Steuerraum (50) hin öffnendes Rückschlagventil (58) angeordnet und das Steuerventil (23) ist während des geringen Hubs des Pumpenkolbens (18) zumindest zeitweise schliebar, um in den Steuerraum (50) einen erhöhten Druck einzuspeisen und den Öffnungsdruck des Einspritzventilglieds (28) zu erhöhen.

Description

  • Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine nach der Gattung des Anspruchs 1.
  • Eine solche Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist durch die DE 198 43 546 A1 bekannt. Diese Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist für jeden Zylinder der Brennkraftmaschine eine Kraftstoffhochdruckpumpe und ein mit dieser verbundenes Kraftstoffeinspritzventil auf. Die Kraftstoffhochdruckpumpe weist einen durch die Brennkraftmaschine in einer Hubbewegung angetriebenen Pumpenkolben auf, der in einer Zylinderbohrung einen Pumpenarbeitsraum begrenzt, der mit einem Druckraum des Kraftstoffeinspritzventils verbunden ist. Es ist ein elektrisch betätigtes Steuerventil vorgesehen, durch das eine Verbindung des Pumpenarbeitsraums mit einem Entlastungsbereich gesteuert wird. Das Kraftstoffeinspritzventil weist ein Einspritzventilglied auf, durch das wenigstens eine Einspritzöffnung gesteuert wird. Das Einspritzventilglied ist von dem im Druckraum herrschenden Druck in Öffnungsrichtung beaufschlagt gegen die Kraft einer Schließfeder in einer Öffnungsrichtung bewegbar. Der Druck, bei dem das Einspritzventilglied öffnet und die wenigstens eine Einspritzöffnung freigibt, ist dabei durch die Vorspannung der Schließfeder vorgegeben und nicht änderbar. Bei konstantem Öffnungsdruck des Einspritzventilglieds lässt sich die Kraftstoffeinspritzung unter Umständen nicht optimal bei unterschiedlichen Betriebszuständen der Brennkraftmaschine steuern.
  • Vorteile der Erfindung
  • Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 hat demgegenüber den Vorteil, dass der Öffnungsdruck des Einspritzventilglieds auf einfache Weise änderbar ist. Durch entsprechende Ansteuerung des Steuerventils kann in den Steuerraum kein oder ein auf einen bestimmten Wert erhöhter Druck eingespeist werden, durch den über die bewegliche Wand die Vorspannung der Schließfeder und damit der Öffnungsdruck des Einspritzventilglieds in Abhängigkeit von Betriebsparametern der Brennkraftmaschine variiert wird. Dies ermöglicht eine optimale Anpassung des Öffnungsdrucks des Einspritzventilglieds an verschiedene Betriebszustände der Brennkraftmaschine und damit eine verbesserte Steuerung der Kraftstoffeinspritzung.
  • In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzeinrichtung angegeben. Die Ausbildung gemäß Anspruch 2 ermöglicht eine Abführung von Kraftstoff, der eventuell aufgrund einer Leckage zwischen dem Pumpenkolben und der Zylinderbohrung aus dem Pumpenarbeitsraum abströmt, so dass dieser nicht zu einem Druckanstieg im Steuerraum führt. Die Ausbildung gemäß Anspruch 3 ermöglicht eine gezielte Entlastung des Steuerraums, so dass zu Beginn jedes Einspritzzyklus durch entsprechende Ansteuerung des Steuerventils der Öffnungsdruck des Einspritzventilglieds bestimmt werden kann. Die Ausbildung gemäß Anspruch 4 ermöglicht ebenfalls eine gezielte Entlastung des Steuerraums, die bereits im Bereich des inneren Totpunkts des Pumpenkolbens erfolgt und bei der keine oder nur eine sehr geringe Leckage aus dem Pumpenarbeitsraum in die Entlastungsverbindung auftritt. Die Ausbildung gemäß Anspruch 5 ermöglicht eine Entlastung der Verbindung des Steuerraums mit dem Pumpenarbeitsraum bereits während des Förderhubs des Pumpenkolbens. Die Ausbildung gemäß Anspruch 6 ermöglicht nach dem Druckaufbau zur Erhöhung des Öffnungsdrucks des Einspritzventilglieds eine Druckabsenkung im Pumpenarbeitsraum ohne dass dabei Druckschwingungen verursacht werden.
  • Zeichnung
  • Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen 1 eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine in schematischer Darstellung in einem Längsschnitt gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel, 2 in vergrößerter Darstellung einen in 1 mit II bezeichneten Ausschnitt der Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, 3a bis 3c den Ausschnitt II der Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel, 4a bis 4c den Ausschnitt II der Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel und 5 einen Hubverlauf eines Pumpenkolbens der Kraftstoffeinspritzeinrichtung über dem Drehwinkel eines den Pumpenkolben antreibenden Nockens.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • In den 1 bis 4 ist eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs dargestellt. Die Brennkraftmaschine ist vorzugsweise eine selbstzündende Brennkraftmaschine. Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist als sogenanntes Pumpe- Düse-System oder als Pumpe-Leitung-Düse-System ausgebildet und weist für jeden Zylinder der Brennkraftmaschine jeweils eine Kraftstoffhochdruckpumpe 10 und ein mit dieser verbundenes Kraftstoffeinspritzventil 12 auf. Bei einer Ausbildung als Pumpe-Leitung-Düse-System ist die Kraftstoffhochdruckpumpe 10 entfernt vom Kraftstoffeinspritzventil 12 angeordnet und mit diesem über eine Leitung verbunden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Kraftstoffeinspritzeinrichtung als Pumpe-Düse-System ausgebildet, wobei die Kraftstoffhochdruckpumpe 10 und das Kraftstoffeinspritzventil 12 direkt miteinander verbunden sind und eine Baueinheit bilden. Die Kraftstoffhochdruckpumpe 10 weist einen in einer Zylinderbohrung 16 in einem Pumpenkörper 14 dicht geführten Pumpenkolben 18 auf, der durch einen Nocken 20 einer Nockenwelle der Brennkraftmaschine entgegen der Kraft einer Rückstellfeder 19 in einer Hubbewegung angetrieben wird. Der Pumpenkolben 18 begrenzt im Zylinder 16 einen Pumpenarbeitsraum 22, in dem beim Förderhub des Pumpenkolbens 18 Kraftstoff unter Hochdruck verdichtet wird. Dem Pumpenarbeitsraum 22 wird beim Saughub des Pumpenkolbens 18 in nicht näher dargestellter Weise Kraftstoff aus einem Kraftstoffvorratsbehälter 24 des Kraftfahrzeugs zugeführt.
  • Das Kraftstoffeinspritzventil 12 weist einen Ventilkörper 26 auf, der mehrteilig ausgebildet sein kann, in dem ein Einspritzventilglied 28 in einer Bohrung 30 längsverschiebbar geführt ist. Wie in 1 dargestellt weist der Ventilkörper 26 an seinem dem Brennraum des Zylinders der Brennkraftmaschine zugewandten Endbereich wenigstens eine erste, vorzugsweise mehrere Einspritzöffnungen 32 auf, die über den Umfang des Ventilkörpers 26 verteilt angeordnet sind. Das Einspritzventilglied 28 weist an seinem dem Brennraum zugewandten Endbereich eine beispielsweise etwa kegelförmige Dichtfläche 34 auf, die mit einem im Ventilkörper 26 in dessen dem Brennraum zugewandtem Endbereich ausgebildeten Ventilsitz 36 zusammenwirkt, von dem oder nach dem die Einspritzöffnungen 32 abführen. Im Ventilkörper 26 ist zwischen dem Einspritzventilglied 28 und der Bohrung 30 zum Ventilsitz 36 hin ein Ringraum 38 vorhanden, der in seinem dem Ventilsitz 36 abgewandten Endbereich durch eine radiale Erweiterung der Bohrung 30 in einen das Einspritzventilglied 28 umgebenden Druckraum 40 übergeht. Das Einspritzventilglied 28 weist auf Höhe des Druckraums 40 durch eine Querschnittsverringerung eine Druckschulter 42 auf. Am dem Brennraum abgewandten Ende des Einspritzventilglieds 28 greift eine vorgespannte Schließfeder 44 an, durch die das Einspritzventilglied 28 zum Ventilsitz 36 hin gedrückt wird. Die Schließfeder 44 ist in einem Federraum 46 des Ventilkörpers 26 angeordnet, der sich an die Bohrung 30 anschließt.
  • Vom Pumpenarbeitsraum 22 führt durch den Pumpenkörper 14 und den mehrteiligen Ventilkörper 26 ein Kanal 48 in den Druckraum 40 des Kraftstoffeinspritzventils 12. Durch ein elektrisch betätigtes Steuerventil 23 wird eine Verbindung des Pumpenarbeitsraums 22 mit einem Entlastungsraum gesteuert, als der beispielsweise zumindest mittelbar der Kraftstoffvorratsbehälter 24 oder ein Bereich dienen kann, in dem ein gegenüber dem Kraftstoffvorratsbehälter 24 etwas erhöhter Druck aufrechterhalten wird. Das Steuerventil 23 wird durch eine elektronische Steuereinrichtung 25 angesteuert, wobei durch das Steuerventil 23 der Druckaufbau im Pumpenarbeitsraum 22 und damit der Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung und die eingespritzte Kraftstoffmenge gesteuert wird. Das Steuerventil 23 kann einen elektromagnetischen Aktor oder einen Piezoaktor aufweisen. Das Steuerventil 23 ist beispielsweise als 2/2-Wegeventil ausgebildet und zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen Schaltstellung umschaltbar.
  • An den Federraum 46 vom Brennraum weg anschließend ist wie 1 dargestellt im Ventilkörper 26 ein Steuerraum 50 ausgebildet, der zum Federraum 46 hin durch eine bewegliche Wand 52 begrenzt wird. Die Schließfeder 44 stützt sich mit ihrem dem Einspritzventilglied 28 abgewandten Ende an der beweglichen Wand 52 ab. Bei drucklosem Steuerraum 50 wird die bewegliche Wand 52 durch die Schließfeder 44 in Anlage an einem Anschlag 54 gehalten, der durch eine Ringschulter am Übergang vom Federraum 46 zu dem im Durchmesser kleineren Steuerraum 50 gebildet sein kann. Der Steuerraum 50 ist über eine Leitung 56, die in die Zylinderbohrung 16 mündet, mit dem Pumpenarbeitsraum 22 verbindbar. Die Leitung 56 verläuft in Form von Nuten oder Bohrungen durch den Ventilkörper 26, eine zwischen diesem und dem Pumpenkörper 14 angeordnete Zwischenscheibe 27 und den Pumpenkörper 14. In der Leitung 56 ist ein zum Steuerraum 50 hin öffnendes Rückschlagventil 58 angeordnet. Das Rückschlagventil 58 weist ein Ventilglied 60 auf, das durch eine Schließfeder 62 zu einem Ventilsitz 64 hin beaufschlagt ist. Von der Leitung 56 kann zwischen deren Einmündung in die Zylinderbohrung 16 und dem Rückschlagventil 58 eine Entlastungsleitung 66 in einen Niederdruckbereich abführen, in der vorzugsweise eine Drosselstelle 67 angeordnet ist. Als Niederdruckbereich kann ein Rücklauf in den Kraftstoffvorratsbehälter 24 oder ein Kraftstoffzulauf vom Kraftstoffvorratsbehälter 24 dienen, durch den der Pumpenarbeitsraum 22 beim Saughub des Pumpenkolbens 18 mit Kraftstoff befüllt wird.
  • Der Pumpenkolben 18 befindet sich zu Beginn seines Förderhubs in seinem äußeren Totpunkt, in dem dieser die geringste Eintauchtiefe in die Zylinderbohrung 16 aufweist. Bei seinem durch den Nocken 20 bewirkten Förderhub bewegt sich der Pumpenkolben 18 in die Zylinderbohrung 16 hinein, bis zu seinem inneren Totpunkt. Wenn der Pumpenkolben 18 in seinem äußeren Totpunkt angeordnet ist oder ausgehend von seinem äußeren Totpunkt nur einen geringen Hub ausgeführt hat, so ist die Mündung der Leitung 56 in der Zylinderbohrung 16 freigegeben, so dass der Steuerraum 50 mit dem Pumpenarbeitsraum 22 verbunden ist. Wenn der Pumpenkolben 18 ausgehend von seinem äußeren Totpunkt einen großen Hub ausgeführt hat, so überdeckt dieser die Mündung der Leitung 56 in der Zylinderbohrung 16, so dass der Steuerraum 50 dann vom Pumpenarbeitsraum 22 getrennt ist.
  • Bei Betriebsbedingungen der Brennkraftmaschine, bei denen das Einspritzventilglied 28 bereits bei einem geringen Druck im Druckraum 40 und damit im Pumpenarbeitsraum 22 öffnen soll, bleibt das Steuerventil 23 während des Förderhubs des Pumpenkolbens 18 ausgehend von dessen äußerem Totpunkt geöffnet, bis durch den Pumpenkolben 18 die Mündung der Leitung 56 verschlossen ist. Im Pumpenarbeitsraum 22 und im Steuerraum 50 erfolgt somit kein Druckaufbau und der Öffnungsdruck des Einspritzventilglieds 28 ist durch die Vorspannung der Schließfeder 44 bei am Anschlag 54 anliegender beweglicher Wand 52 bestimmt. Die Kraftstoffeinspritzung wird nachfolgend durch das Steuerventil 23 gesteuert, das zu einem bestimmten Zeitpunkt geschlossen wird. Wenn der Druck im Pumpenarbeitsraum 22 und damit im Druckraum 40 des Kraftstoffeinspritzventils 12 so hoch ist, daß die durch diesen über die Druckschulter 42 auf das Einspritzventilglied 28 erzeugte Druckkraft größer ist als die Kraft der Schließfeder 44, so öffnet das Kraftstoffeinspritzventil 12 indem das Einspritzventilglied 28 mit seiner Dichtfläche 34 vom Ventilsitz 36 abhebt und die wenigstens eine Einspritzöffnung 32 freigibt. Ein Kraftstoffeinspritzzyklus kann eine oder mehrere Voreinspritzungen, eine Haupteinspritzung und eine oder mehrere Nacheinspritzungen umfassen. Die Kraftstoffeinspritzung wird beendet, indem das Steuerventil 23 geöffnet wird, so dass der Pumpenarbeitsraum 22 und damit der Druckraum 40 entlastet ist.
  • Bei Betriebsbedingungen der Brennkraftmaschine, bei denen das Einspritzventilglied 28 erst bei einem höheren Druck im Druckraum 40 und damit im Pumpenarbeitsraum 22 öffnen soll, wird das Steuerventil 23 durch die Steuereinrichtung 25 während des Förderhubs des Pumpenkolbens 18 ausgehend von dessen äußerem Totpunkt zu einem bestimmten Zeitpunkt geschlossen, solange die Mündung der Leitung 56 durch den Pumpenkolben 18 noch freigegeben ist. Im Pumpenarbeitsraum 22 erfolgt bei geschlossenem Steuerventil 23 ein Druckaufbau und in den Steuerraum 50 wird bei geöffnetem Rückschlagventil 58 dieser erhöhte Druck eingespeist. Infolge des erhöhten Drucks im Steuerraum 50 wird die bewegliche Wand 52 zum Einspritzventilglied 28 hin verschoben, wodurch die Vorspannung der Schließfeder 44 und damit der Öffnungsdruck des Einspritzventilglieds 28 erhöht wird. Zu einem bestimmten Zeitpunkt während des weiteren Hubs des Pumpenkolbens 18 wird das Steuerventil 23 durch die Steuereinrichtung 25 wieder geöffnet, so dass der Pumpenarbeitsraum 22 entlastet ist. Durch das Rückschlagventil 58 bleibt der in den Steuerraum 50 eingespeiste erhöhte Druck erhalten, auch wenn die Mündung der Leitung 56 durch den Pumpenkolben 18 noch freigegeben ist. Zu einem bestimmten Zeitpunkt während des weiteren Hubs des Pumpenkolbens 18 wird das Steuerventil 23 durch die Steuereinrichtung 25 wieder geschlossen, so dass ein nochmaliger Druckaufbau im Pumpenarbeitsraum 22 für die Kraftstoffeinspritzung erfolgt. Während des Druckaufbaus zur Kraftstoffeinspritzung im Pumpenarbeitsraum 22 ist der Steuerraum 50 durch den Pumpenkolben 18 vom Pumpenarbeitsraum 22 getrennt, so dass im Steuerraum 50 keine weitere Druckerhöhung erfolgt. Infolge einer Leckage zwischen dem Pumpenkolben 18 und der Zylinderbohrung 16 eventuell noch in die Leitung 56 gelangender Kraftstoff wird über die Entlastungsleitung 66 abgeleitet.
  • Durch entsprechende Ansteuerung des Steuerventils 23 durch die Steuereinrichtung 25 bei geringem Hub des Pumpenkolbens 18, solange durch diesen die Mündung der Leitung 56 in die Zylinderbohrung 16 freigegeben ist, kann im Pumpenarbeitsraum 22 und damit im Steuerraum 50 ein gewünschter Druckaufbau bewirkt werden und damit der Öffnungsdruck des Einspritzventilglieds 28 gezielt eingestellt werden.
  • In 2 ist die Kraftstoffeinspritzeinrichtung ausschnittsweise gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem der grundsätzliche Aufbau gleich ist wie beim ersten Ausführungsbeispiel, jedoch der Steuerraum 50 zusätzlich zu der Leitung 56 über eine weitere Leitung 70, die am Umfang der Zylinderbohrung 16 mündet, mit dem Pumpenarbeitsraum 22 verbindbar ist. Die weitere Leitung 70 mündet direkt in den Steuerraum 50, also nicht über das Rückschlagventil 58 und verläuft in Form von Nuten und/oder Bohrungen durch den Ventilkörperteil 26, eine Zwischenscheibe 27 und den Pumpenkörper 14. Die Mündung der weiteren Leitung 70 in die Zylinderbohrung 16 ist derart in Richtung der Längsachse 17 der Zylinderbohrung 16 zu der Mündung der Leitung 56 angeordnet, dass diese bereits bei einem geringeren Hub des Pumpenkolbens 18 durch diesen verschlossen wird als die Mündung der Leitung 56. Die Mündungen der beiden Leitungen 56 und 70 in die Zylinderbohrung 16 können mit einer einzigen in den Pumpenkörper 14 eingebrachten Bohrung gebildet werden, die schräg zu einer Radialebene zur Längsachse 17 der Zylinderbohrung 16 verläuft und die nach außen durch ein in diese eingesetztes Verschlußelement 71 verschlossen ist.
  • Bei einem Hub des Pumpenkolbens 18 ausgehend von seinem äußeren Totpunkt in die Zylinderbohrung 16 hinein wird durch den Pumpenkolben 18 zuerst die Mündung der weiteren Leitung 70 verschlossen und bei größerem Hub anschließend die Mündung der Leitung 56. Bei geschlossenem Steuerventil 23 kann somit unter Druck stehender Kraftstoff über die Leitung 56 und die weitere Leitung 70 in den Steuerraum 50 eingespeist werden. Nach dem Hub des Pumpenkolbens 18, ab dem dieser die Mündung der weiteren Leitung 70 in die Zylinderbohrung 16 verschließt, kann das Steuerventil 23 wieder geöffnet werden, da dann der Steuerraum 50 durch den Pumpenkolben 18 und das Rückschlagventil 58 vom Pumpenarbeitsraum 22 getrennt ist. Wenn ein Kraftstoffeinspritzzyklus beendet ist, so bewegt sich der Pumpenkolben 18 bei seinem Saughub, bei dem dieser Kraftstoff in den Pumpenarbeitsraum 22 ansaugt, aus der Zylinderbohrung 16 heraus zu seinem äußeren Totpunkt hin. Dabei wird durch den Pumpenkolben 18 die Mündung der weiteren Leitung 70 in die Zylinderbohrung 16 freigegeben, so dass der Steuerraum 50 mit dem Pumpenarbeitsraum 22 verbunden ist, in dem dann nur ein geringer Druck herrscht, so dass der Steuerraum 50 entlastet wird. Gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel wird hierdurch eine schnellere Druckentlastung des Steuerraums 50 erreicht, so dass zu Beginn jedes Förderhubs des Pumpenkolbens 18 mittels des Steuerventils 23 der Druckaufbau im Steuerraum 50 und somit der Öffnungsdruck des Einspritzventilglieds 28 bestimmt werden kann.
  • In den 3a bis 3c ist die Kraftstoffeinspritzeinrichtung stark vereinfacht ausschnittsweise gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem gegenüber dem zweiten Ausführungsbeispiel die Lage der Mündung der weiteren Leitung 170 in die Zylinderbohrung 16 geändert ist. Die weitere Leitung 170 mündet in Richtung der Längsachse 17 der Zylinderbohrung 16 mit großem Abstand a von der Mündung der Leitung 56 zum Nocken 20 hin versetzt. Der Pumpenkolben 118 weist eine mit Abstand zu seinem den Pumpenarbeitsraum 22 begrenzenden Ende hin angeordnete Ringnut 172 auf. Die Lage der Mündung der weiteren Leitung 170 in die Zylinderbohrung 16 und der Ringnut 172 im Pumpenkolben 118 sind derart aufeinander abgestimmt, dass die Mündung der Leitung 170 in die Zylinderbohrung 16 durch die Ringnut 172 des Pumpenkolbens 118 freigegeben wird, wenn der Pumpenkolben 118 seinen inneren Totpunkt erreicht hat, in dem der Pumpenkolben 118 am weitesten in die Zylinderbohrung 16 eingetaucht ist. Es kann vorgesehen sein, dass die Mündung der weiteren Leitung 170 durch den Pumpenkolben 118 über die Ringnut 172 mit einem Bereich der Zylinderbohrung 16 verbunden wird, der mit einem Niederdruckbereich verbunden ist. Der Steuerraum 50 wird somit im Bereich des inneren Totpunkts des Pumpenkolbens 118 über die weitere Leitung 170 mit der Zylinderbohrung 16 verbunden und damit entlastet. Das Steuerventil 23 kann dabei bereits wieder geöffnet ist, so dass im Pumpenarbeitsraum 22 kein Hochdruck mehr vorhanden ist. In 3a ist der Pumpenkolben 118 bei geringem Hub dargestellt, wobei die Mündung der Leitung 56 freigegeben ist und die Mündung der weiteren Leitung 170 verschlossen ist. In 3b ist der Pumpenkolben 118 bei großem Hub dargestellt, wobei sowohl die Mündung der Leitung 56 als auch die Mündung der weiteren Leitung 170 verschlossen sind. In 3c ist der Pumpenkolben 118 in seinem inneren Totpunkt dargestellt, wobei die Mündung der Leitung 56 verschlossen und die Mündung der weiteren Leitung 170 freigegeben ist.
  • Durch die vorstehend erläuterte Anordnung der Mündung der weiteren Leitung 170 in die Zylinderbohrung 16 wird eine große Überdeckung des Pumpenkolbens 118 mit der Zylinderbohrung 16 zwischen dem Pumpenarbeitsraum 22 und der Mündung der weiteren Leitung 170 erreicht, so dass keine oder nur eine geringe Leckage von Kraftstoff aus dem Pumpenarbeitsraum 22 in die weitere Leitung 170 und damit in den Steuerraum 50 vorhanden ist. Der Querschnitt der Leitung 56 und der weiteren Leitung 170 im Bereich von deren Mündungen in die Zylinderbohrung 16 ist möglichst klein gewählt, um die Leckage von Kraftstoff aus dem Pumpenarbeitsraum 22 gering zu halten.
  • In den 4a bis 4c ist die Kraftstoffeinspritzeinrichtung stark vereinfacht ausschnittsweise gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem der grundsätzliche Aufbau gleich ist wie beim dritten Ausführungsbeispiel, jedoch zusätzlich die Leitung 56 über einen Leitungsabschnitt 156 in die Zylinderbohrung 16 mündet. Die Mündung des Leitungsabschnitts 156 in die Zylinderbohrung 16 ist mit Abstand zur Mündung der Leitung 56 zum Nocken 20 hin versetzt angeordnet. Die Mündung des Leitungsabschnitts 156 ist auch bezüglich der Mündung der weiteren Leitung 170 zum Nocken 20 hin versetzt angeordnet. Bei geringem Hub des Pumpenkolbens 118 gemäß 4a ist durch diesen die Mündung der Leitung 56 in die Zylinderbohrung 16 freigegeben, während die Mündungen des Leitungsabschnitts 156 und der weiteren Leitung 170 durch den Pumpenkolben 118 verschlossen sind. Bei größerem Hub gemäß 4b wird durch den Pumpenkolben 118 die Mündung der Leitung 56 verschlossen und die Mündung des Leitungsabschnitts 156 wird durch die Ringnut 172 des Pumpenkolbens 118 freigegeben, während die Mündung der weiteren Leitung 170 noch verschlossen bleibt. Durch den freigegebenen Leitungsabschnitt 156 ist eine Entlastung der Leitung 56 ermöglicht, um infolge Leckage aus dem Pumpenarbeitsraum 22 in die Leitung 56 gelangenden Kraftstoff abzuleiten. Dies ermöglicht einen geringen Durchflussquerschnitt der Drosselstelle 67 in der Entlastungsleitung 66. Wenn der Pumpenkolben 118 gemäß 4c seinen inneren Totpunkt erreicht, so wird durch diesen mit seiner Ringnut 172 auch die Mündung der weiteren Leitung 170 freigegeben, wodurch der Steuerraum 50 entlastet wird. Der Querschnitt der Leitung 56 und der weiteren Leitung 170 im Bereich von deren Mündungen in die Zylinderbohrung 16 ist wiederum möglichst klein gewählt, um die Leckage von Kraftstoff aus dem Pumpenarbeitsraum 22 gering zu halten.
  • Wie vorstehend angegeben kann der im Pumpenarbeitsraum 22 bei geringem Hub des Pumpenkolbens 18 aufgebaute Druck wieder entlastet werden, indem das Steuerventil 23 durch die Steuereinrichtung 25 geöffnet wird. Beim Öffnen des Steuerventils 23 können dabei Druckschwingungen in der Kraftstoffeinspritzeinrichtung verursacht werden, die eine genaue Steuerung der Kraftstofeinspritzung hinsichtlich Zeitpunkt und Einspritzmenge erschweren. Alternativ kann eine Druckentlastung im Pumpenarbeitsraum 22 nach Aufbau des zur Einspeisung in den Steuerraum 50 erorderlichen Drucks auch durch eine spezielle Form des Nockens 20 erreicht werden, durch den der Hub des Pumpenkolbens 18 bewirkt wird. In 5 ist der Verlauf des Hubs des Pumpenkolbens 18 über dem Drehwinkel des Nockens 20 aufgetragen. Der Nocken 20 ist derart geformt, dass der Pumpenkolben 18 ausgehend von 0° Drehwinkel des Nockens, das ist der äußere Totpunkt des Pumpenkolbens 18, zunächst mit geringem Hub in den Pumpenarbeitsraum 22 hinein bewegt wird, wobei dieser Hub h gerade so groß ist, dass durch den Pumpenkolben 18 die Mündung der Leitung 56 in die Zylinderbohrung 16 nicht verschlossen wird. Wenn während dieses geringen Hubs h des Pumpenkolbens 18 das Steuerventil 23 geschlossen ist, so erfolgt ein Druckaufbau im Pumpenarbeitsraum 22 und im Steuerraum 50. Bei weiterer Drehung des Nockens 20 bewegt sich der Pumpenkolben 18 bewirkt durch die Rückstellfeder 19 wieder etwas aus dem Pumpenarbeitsraum 22 heraus. Hierbei sinkt der Druck im Pumpenarbeitsraum 22 wieder und das Steuerventil 23 kann geöffnet werden, ohne dass durch die Entlastung des Pumpenarbeitsraums 22 Druckschwingungen verursacht werden. Bei weiterer Drehung des Nockens 20 wird der Pumpenkolben 18 wieder in den Pumpenarbeitsraum 22 hinein bewegt und ab einem Hub H wird durch den Pumpenkolben 18 die Mündung der Leitung 56 in die Zylinderbohrung 16 verschlossen. Der bei weiterer Drehung des Nockens 20 bewirkte Hub des Pumpenkolbens 18 kann zur Hochdruckerzeugung im Pumpenarbeitsraum 22 und zur Kraftstoffeinspritzung genutzt werden.

Claims (7)

  1. Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine mit einer Kraftstoffhochdruckpumpe (10) und einem mit dieser verbundenen Kraftstoffeinspritzventil (12) für jeden Zylinder der Brennkraftmaschine, wobei die Kraftstoffhochdruckpumpe (10) einen durch die Brennkraftmaschine in einer Hubbewegung angetriebenen Pumpenkolben (18; 118) aufweist, der in einer Zylinderbohrung (16) einen Pumpenarbeitsraum (22) begrenzt, der mit einem Druckraum (40) des Kraftstoffeinspritzventils (12) verbunden ist, mit einem elektrisch betätigten Steuerventil (23), durch das eine Verbindung des Pumpenarbeitsraums (22) mit einem Entlastungsbereich gesteuert wird, wobei das Kraftstoffeinspritzventil (12) ein Einspritzventilglied (28) aufweist, durch das wenigstens eine Einspritzöffnung (32) gesteuert wird, wobei das Einspritzventilglied (28) von dem im Druckraum (40) herrschenden Druck beaufschlagt gegen die Kraft einer Schließfeder (44) in einer Öffnungsrichtung zur Freigabe der wenigstens einen Einspritzöffnung (32) bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schließfeder (44) dem Einspritzventilglied (28) abgewandt zumindest mittelbar an einer einen Steuerraum (50) begrenzenden beweglichen Wand (52) abstützt, dass der Steuerraum (50) eine durch den Pumpenkolben (18) gesteuerte Verbindung (56) mit dem Pumpenarbeitsraum (22) aufweist, dass die Verbindung (56) durch den Pumpenkolben (18; 118) ausgehend von dessen Totpunkt, in dem dieser sich zu Beginn seines Förderhubs befindet, bei geringem Hub des Pumpenkolbens (18; 118) geöffnet ist und bei großem Hub des Pumpenkolbens (18; 118) verschlossen ist, dass in der Verbindung (56) ein zum Steuerraum (50) hin öffnendes Rückschlagventil (58) angeordnet ist und dass das Steuerventil (23) während des geringen Hubs des Pumpenkolbens (18; 118) zumindest zeitweise schließbar ist, um in den Steuerraum (50) einen erhöhten Druck einzuspeisen, durch den über die bewegliche Wand (52) die Vorspannung der Schließfeder (44) erhöht wird.
  2. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der Verbindung (56) des Steuerraums (50) mit dem Pumpenarbeitsraum (22) zwischen dem Rückschlagventil (58) und dem Pumpenarbeitsraum (22) eine Entlastungsverbindung (66) zu einem Niederdruckbereich abführt, in der vorzugsweise eine Drosselstelle (67) angeordnet ist.
  3. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerraum (50) eine weitere durch den Pumpenkolben (18) gesteuerte Verbindung (70) mit dem Pumpenarbeitsraum (22) aufweist und dass die weitere Verbindung (70) durch den Pumpenkolben (18) bereits bei einem geringeren Hub des Pumpenkolbens (18) verschlossen wird als die Verbindung (56), in der das Rückschlagventil (58) angeordnet ist.
  4. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerraum (50) eine weitere durch den Pumpenkolben (118) gesteuerte Entlastungsverbindung (170) mit einem Niederdruckbereich aufweist, die in die Zylinderbohrung (16) mündet, die durch den Pumpenkolben (118) nur im Bereich von dessen innerem Totpunkt geöffnet ist und deren durch den Pumpenkolben (118) gesteuerte Mündung in Richtung der Längsachse (17) der Zylinderbohrung (16) mit Abstand vom Pumpenarbeitsraum (22) angeordnet ist.
  5. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von der Verbindung (56) zwischen deren Mündung in die Zylinderbohrung (16) und dem Rückschlagventil (58) ein durch den Pumpenkolben (118) gesteuerter Verbindungsabschnitt (156) zu einem Niederdruckbereich abführt, der in Richtung der Längsachse (17) der Zylinderbohrung (16) zum äußeren Totpunkt des Pumpenkolbens (118) hin versetzt zur Verbindung (56) in die Zylinderbohrung (16) mündet, und dass die Mündung des Verbindungsabschnitts (156) in die Zylinderbohrung (16) durch den Pumpenkolben (118) bei geringem Hub verschlossen ist, wenn die Mündung der Verbindung (56) durch den Pumpenkolben (118) freigegeben ist, und dass die Mündung des Verbindungsabschnitts (156) durch den Pumpenkolben (118) bei großem Hub des Pumpenkolbens (118) bis zu dessen innerem Totpunkt geöffnet ist.
  6. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenkolben (18; 118) während eines Kraftstoffeinspritzzyklus zunächst mit dem geringen Hub in die Zylinderbohrung (16) hineinbewegt wird, um eine Druckerhöhung im Pumpenarbeitsraum (22) zu ermöglichen, anschließend wieder aus der Zylinderbohrung (16) herausbewegt wird, um eine Druckabsenkung im Pumpenarbeitsraum (22) zu ermöglichen und anschließend mit dem großen Hub in die Zylinderbohrung (16) hineinbewegt wird.
  7. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenkolben (18; 118) durch einen Nocken (20) einer Nockenwelle gegen die Kraft einer Rückstellfeder (19) in seiner Hubbewegung in die Zylinderbohrung (16) hineinbewegt wird.
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