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DE10359900A1 - Drosselvorrichtung - Google Patents

Drosselvorrichtung Download PDF

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DE10359900A1
DE10359900A1 DE10359900A DE10359900A DE10359900A1 DE 10359900 A1 DE10359900 A1 DE 10359900A1 DE 10359900 A DE10359900 A DE 10359900A DE 10359900 A DE10359900 A DE 10359900A DE 10359900 A1 DE10359900 A1 DE 10359900A1
Authority
DE
Germany
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area
wall
throttle
bore
radius
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10359900A
Other languages
English (en)
Inventor
Shinji Obu Kawai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aisan Industry Co Ltd
Original Assignee
Aisan Industry Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aisan Industry Co Ltd filed Critical Aisan Industry Co Ltd
Publication of DE10359900A1 publication Critical patent/DE10359900A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • F02D9/08Throttle valves specially adapted therefor; Arrangements of such valves in conduits
    • F02D9/10Throttle valves specially adapted therefor; Arrangements of such valves in conduits having pivotally-mounted flaps
    • F02D9/1035Details of the valve housing
    • F02D9/104Shaping of the flow path in the vicinity of the flap, e.g. having inserts in the housing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/16Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members
    • F16K1/18Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps
    • F16K1/22Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps with axis of rotation crossing the valve member, e.g. butterfly valves

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Abstract

Eine Drosselvorrichtung enthält einen Drosselkörper (110) und ein Drosselventil (122), das innerhalb einer Bohrung (112) angebracht ist, die in dem Drosselkörper definiert ist. Einlaßluft kann durch die Bohrung strömen. Die Bohrung enthält ein Hauptgebiet (113), ein erstes Gebiet (114, 214, 314) und ein zweites Gebiet (115, 215, 315). Das Hauptgebiet definiert eine erste Querschnittsfläche und liegt dem äußeren Umfang des Drosselventils gegenüber, wenn das Drosselventil in der vollständig geschlossenen Position liegt. Das erste Gebiet und das zweite Gebiet sind jeweils auf einer stromaufwärtigen Seite bzw. einer stromabwärtigen Seite des Hauptgebiets angebracht. Das erste und/oder das zweite Gebiet weist/weisen eine Querschnittsfläche auf, die größer als die Hauptquerschnittsfläche ist. Die Differenz in den jeweiligen Querschnittsflächen ermöglicht eine Zunahme des Ansprechverhaltens der Einlaßluftströmung bezüglich der Betriebsposition einer Beschleunigungseinrichtung.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Drosselvorrichtungen, die dazu geeignet sind, die Strömungsrate von Einlaßluft zu steuern, die Verbrennungsmotoren zugeführt wird.
  • Eine bekannte Drosseleinrichtung ist in 8 dargestellt und enthält einen Drosselkörper 10, der eine Bohrung 12 aufweist, durch die Einlaßluft strömt. Ein Drosselschaft 20 erstreckt sich querverlaufend über die Bohrung 12 und wird drehbar durch den Drosselkörper 10 gelagert. Ein Butterfly-Drosselventil 22 ist an dem Drosselschaft 20 befestigt, so daß das Drosselventil 22 die Bohrung 12 in Abhängigkeit von der schrittweisen Drehung des Drosselschafts 20 öffnet und schließt. In einer vollständig geschlossenen Position erstreckt sich das Drosselventil 22 im wesentlichen senkrecht zu einer Achse 12L der Bohrung 12, wie es durch eine durchgezogene Linie in 8 gezeigt ist. Insbesondere weist das Drosselventil 22 eine zentrale Ebene 22C auf, die die Achse des Drosselschafts 20 enthält. In der vollständig geschlossenen Position erstreckt sich die zentrale Ebene 22C im wesentlichen senkrecht zur Achse 12L der Bohrung 12.
  • Eine (nicht dargestellte) Rückstellfeder belastet das Drosselventil 20 in einer Richtung auf die vollständig geschlossene Position hin vor (eine Richtung, die durch einen Pfeil YS in 8 bezeichnet ist). Ein (nicht dargestellter) Anschlag dient dazu zu verhindern, daß sich das Drosselventil 22 über die vollständig geschlossene Position hinaus dreht. Zusätzlich kann der Drosselschaft 20 in einer Öffnungsrichtung (eine Richtung, die durch einen Pfeil YO in 8 bezeichnet ist) gegen die Vorspannkraft der Rückstellfeder gedreht werden, wobei die Rotation dem Niederdrücken einer Beschleunigungseinrichtung entspricht, zum Beispiel von einem Gaspedal eines Kraftfahrzeugs. Diese Art einer bekannten Drosselvorrichtung ist in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 9-4473 offenbart.
  • Eine innere Wand 12a der Bohrung 12 der bekannten Drosselvorrichtung weist eine zylindrische Konfiguration auf, die einen gleichbleibenden Durchmesser um die Achse 12L über die gesamte Länge in der Axialrichtung besitzt. Daher ist es wahrscheinlich, daß die Strömungsrate der Einlaßluft nicht besonders gut ansprechend auf die Änderung eines Öffnungsgrads (Rotationswinkel) des Drosselventils 22 ist. Die Strömungsrate der Einlaßluft für die bekannte Einrichtung kann durch die Linie L34 in 3 angenähert werden. Das Diagramm aus 3 stellt verschiedene Beziehungen zwischen dem Öffnungsgrad eines Drosselventils und der Strömungsrate von Einlaßluft für die bekannte Einrichtung und für später zu erklärende Ausführungsformen dar. Wie es in 3 gezeigt ist, bestand bei den bekannten Drosselvorrichtungen dahingehend ein Problem, daß die Strömungsrate der Einlaßluft sich nicht rasch ansprechend auf die Betätigung der Beschleunigungseinrichtung ändert.
  • Entsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Lehren zum Verbessern des Ansprechverhaltens für die Änderungsrate der Strömungsrate der Einlaßluft, die durch die Bewegung des Drosselventils hervorgerufen wird, zu geben, wenn eine Beschleunigungseinrichtung betätigt wird.
  • Diese Aufgabe wird mit einer Drosselvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind durch die abhängigen Ansprüche angegeben.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Lehren werden Drosselvorrichtungen gelehrt, die einen Drosselkörper und ein innerhalb einer Bohrung, die in dem Drosselkörper definiert ist, angebrachtes Drosselventil enthalten. Einlaßluft kann durch die Bohrung strömen. Das Drosselventil ist zwischen einer vollständig geschlossenen Position, in der sich das Drosselventil im wesentlichen senkrecht zu einer Achse der Bohrung erstreckt, und einer offenen Position, die bezüglich der vollständig geschlossenen Position versetzt ist, oder einer Position im wesentlichen nahe an der vollständig geschlossenen Position, drehbar. Die Bohrung enthält ein Hauptgebiet, ein erstes Gebiet und ein zweites Gebiet. Das Hauptgebiet definiert eine erste Querschnittsfläche und liegt dem äußeren Umfang des Drosselventils gegenüber, wenn sich das Drosselventil in einer im wesentlichen vollständig geschlossenen Position befindet. Das erste und das zweite Gebiet sind jeweils auf einer stromaufwärtigen Seite und einer stromabwärtigen Seite des Hauptgebiets und gegenüber dem äußeren Umfang des Drosselventils angebracht, wenn das Drosselventil in der vollständig offenen Position ist. Zumindest entweder das erste oder das zweite Gebiet weist eine zweite Querschnittsfläche auf, die größer als die erste Querschnittsfläche ist. Somit kann der vergrößerte Bereich in entweder dem ersten oder dem zweiten Gebiet oder sowohl in dem ersten als auch in dem zweiten Gebiet vorgesehen sein.
  • Wenn sich das Drosselventil aus der vollständig geschlossenen Position in die offene Position dreht, gibt es daher eine Zunahme in der Querschnittsfläche der Bohrung, die einen Spalt zwischen dem Drosselventil und der inneren Wand der Bohrung definiert, was es ermöglicht, daß die Strömungsrate von Einlaßluft rasch ansteigt. Daher ändert sich die Strömungsrate der Einlaßluft rasch als Antwort auf die Betätigung einer Beschleunigungseinrichtung, zum Beispiel dem Niederdrücken eines Gaspedals eines Kraftfahrzeugs.
  • Vorzugsweise erstreckt sich das Drosselventil im wesentlichen senkrecht zur Bohrungsachse, wenn das Drosselventil in der vollständig geschlossenen Position liegt.
  • Der vergrößerte Bereich kann sich in einer Umfangsrichtung im wesentlichen halb oder vollständig um zumindest entweder das erste oder das zweite Gebiet erstrecken.
  • Bei einem weiteren Aspekt der vorliegenden Lehren weist das Hauptgebiet eine innere Wand auf, die eine im wesentlichen kreisförmige Konfiguration mit einem ersten Radius besitzt, der um eine Achse der Bohrung gedreht ist, um die erste Querschnittsfläche zu definieren. Der vergrößerte Bereich weist eine im wesentlichen halbkreisförmige Innenwand auf, die einen Radius mit näherungsweise der gleichen Länge wie der erste Radius besitzt, jedoch um einen Radiusausgangspunkt (Mittelpunkt des Kreisbogens) gedreht ist, der bezüglich der Achse der Bohrung versetzt ist. Der verbleibende Bereich von dem zumindest entweder ersten oder zweiten Gebiet weist eine im wesentlichen halbkreisförmige Innenwand mit einem Radius auf, der gleich dem ersten Radius ist, wobei der Radius um die Achse der Bohrung gedreht ist.
  • Da die innere Wand des vergrößerten Bereichs eine im wesentlichen halbkreisförmige Gestaltung mit näherungsweise dem gleichen Radius wie dem ersten Radius besitzt, der jedoch um einen Radiusausgangspunkt gedreht ist, der zur Achse der Bohrung versetzt ist, weist der vergrößerte Bereich eine verhältnismäßig einfache Gestaltung auf und kann einfach ausgebildet werden.
  • Bei einem weiteren Aspekt der vorliegenden Lehren enthält die Bohrung ferner ein schräges Wandgebiet, das eine geneigte Wand hat, damit die innere Wand des vergrößerten Bereichs mit der inneren Wand des Hauptgebiets allmählich verbunden wird. Die geneigte Wand ist relativ zur Achse der Bohrung geneigt. Beispielsweise kann die geneigte Wand relativ zur Bohrungsachse um einen gewünschten Winkel geneigt sein.
  • Durch die Verwendung der schrägen Wandgebiete kann die Einlaßluft gleichmäßig aus dem ersten Gebiet mit dem vergrößerten Bereich in das Hauptgebiet strömen oder gleichmäßig aus dem Hauptgebiet in das zweite Gebiet mit dem vergrößerten Bereich strömen. Folglich wird der Strömungswiderstand gegenüber der Strömung der Einlaßluft verringert oder minimiert. Zusätzlich können die Charakteristika der Strömungsrate einfach unter verhältnismäßig geringen Kosten verändert oder justiert werden, indem der Neigungswinkel der geneigten Wand des schrägen Wandgebiets verändert wird.
  • Bei einem weiteren Aspekt der vorliegenden Lehren weist das Hauptgebiet eine innere Wand auf, die eine im wesentlichen kreisförmige Gestaltung mit einem ersten Radius besitzt, der um eine Achse der Bohrung gedreht ist, um die erste Querschnittsfläche vorzusehen. Der vergrößerte Bereich weist eine innere Wand auf, die eine im wesentlichen kreisförmige Konfiguration besitzt, wobei ein zweiter Radius um die Bohrungsachse gedreht ist. Der zweite Radius ist größer als der erste Radius.
  • Daher weist die innere Wand des vergrößerten Bereichs eine im wesentlichen kreisförmige Konfiguration auf, wobei der gleiche Ausgangspunkt für den Radius wie beim Hauptgebiet verwendet wird. Folglich weist der vergrößerte Bereich dieser Ausführungsform ebenfalls eine verhältnismäßig einfache Konstruktion auf und kann einfach ausgebildet werden.
  • Bei einem anderen Aspekt der vorliegenden Lehren enthält die Bohrung ferner ein kegelförmiges Verbindungsgebiet, das zwischen dem Hauptgebiet und dem zumindest einen ersten oder zweiten Gebiet angebracht ist. Das Verbindungsgebiet weist eine innere Wand auf, die relativ zur Bohrungsachse geneigt ist.
  • Zusätzliche Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind aus dem Studium der folgenden detaillierten Beschreibung zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen unmittelbar verständlich, wobei in den Zeichnungen:
  • 1 eine vertikale Querschnittsansicht einer ersten repräsentativen Drosselvorrichtung ist;
  • 2 eine horizontale Querschnittsansicht einer Bohrung eines Drosselkörpers der ersten repräsentativen Drosselvorrichtung ist;
  • 3 ein Diagramm ist, das ein Verhältnis zwischen einem Öffnungsgrad eines Drosselventils und der Strömungsrate von Einlaßluft zeigt;
  • 4 eine vertikale Querschnittsansicht einer zweiten repräsentativen Drosselvorrichtung ist;
  • 5 eine horizontale Querschnittsansicht einer Bohrung eines Drosselkörpers der zweiten repräsentativen Drosselvorrichtung ist;
  • 6 eine vertikale Querschnittsansicht einer dritten repräsentativen Drosselvorrichtung ist;
  • 7 eine horizontale Querschnittsansicht einer Bohrung eines Drosselkörpers der dritten repräsentativen Drosselvorrichtung ist; und
  • 8 eine vertikale Querschnittsansicht einer bekannten Drosselvorrichtung ist.
  • Jedes der zusätzlichen Merkmale und jede der zusätzlichen Lehren, die vorhergehend bzw. nachfolgend offenbart sind, kann getrennt oder in Verbindung mit anderen Merkmalen und Lehren verwendet werden, um verbesserte Drosselvorrichtungen und Verfahren zum Herstellen und Verwenden solcher Drosselvorrichtungen vorzusehen. Repräsentative Beispiele der vorliegenden Erfindung, die viele dieser zusätzlichen Merkmale und Lehren sowohl getrennt als auch in Verbindung miteinander verwenden, werden nun im einzelnen unter Verweis auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Diese detaillierte Beschreibung soll lediglich einem Fachmann weitere Einzelheiten zum Ausführen von bevorzugten Aspekten der vorliegenden Lehren geben und soll den Rahmen der Erfindung nicht einschränkten. Lediglich die Ansprüche definieren den Rahmen der beanspruchten Erfindung. Daher müssen Kombinationen von Merkmalen und Schritten, die in der folgenden detaillierten Beschreibung offenbart sind, die Erfindung nicht unbedingt in ihrem breitesten Sinn ausführen und werden stattdessen lediglich gelehrt, um speziell repräsentative Beispiele der Erfindung zu beschreiben. Ferner können verschiedene Merkmale der repräsentativen Beispiele und der abhängigen Ansprüche auf Weisen kombiniert werden, die nicht speziell aufgezählt und genannt sind, um zusätzliche nützliche Ausführungsformen der vorliegenden Lehren vorzusehen.
  • Erste repräsentative Ausführungsform
  • Eine erste repräsentative Ausführungsform wird nun unter Verweis auf 1 und 2 beschrieben. Bezugnehmend auf 1 ist eine repräsentative Drosselvorrichtung dazu angepaßt, Einlaßluft zu einem Verbrennungsmotor (nicht dargestellt) eines Fahrzeugs, zum Beispiel eines Kraftfahrzeugs, zuzuführen. Die repräsentative Drosselvorrichtung enthält einen Drosselkörper 110, der eine Bohrung 112 bildet, durch die die Einlaßluft strömt. Ein Drosselschaft 120 erstreckt sich über die Bohrung 112 und wird drehbar durch den Drosselkörper 110 gelagert. Ein Butterfly-Drosselventil 122 ist an dem Drosselschaft 120 befestigt und weist eine im wesentlichen kreisförmige, scheibenförmige Gestaltung auf. Daher kann die Bohrung 112 schrittweise durch das Drosselventil 122 abhängig vom Rotationswinkel des Drosselschafts 120 geöffnet und geschlossen werden. Das Drosselventil 122 ist derart positioniert, daß es senkrecht zu einer Hauptachse 112L der Bohrung 112 ist, wenn das Drosselventil 122 in einer vollständig geschlossenen Position ist, wie es durch durchgezogene Linien in 1 angegeben ist. Insbesondere weist das Drosselventil 122 eine zentrale Ebene 122C auf, die die Achse des Drosselschafts 120 enthält. In der vollständig geschlossenen Position erstreckt sich die zentrale Ebene 122C senkrecht zur Hauptachse 112L der Bohrung 112. In der vollständig geschlossenen Position kann ferner ein kleiner Spalt zwischen einer inneren Wand 113a der Bohrung 112 und dem äußerem Umfang des Drosselventils 122 gebildet sein.
  • Eine (nicht dargestellte) Rückstellfeder belastet das Drosselventil 120 in einer Richtung auf die vollständig geschlossene Position hin (in einer Richtung, die durch einen Pfeil YS in 1 angegeben ist) vor. Ein (nicht dargestellter) Anschlag dient dazu, das Drosselventil 122 an einer Rotation über die vollständig geschlossene Position hinaus zu hindern. Zusätzlich kann der Drosselschaft 120 in einer Öffnungsrichtung (einer Richtung, die durch den Pfeil YO in 1 angegeben ist) gegen die Vorspannkraft der Rückstellfeder gedreht werden. Diese Rotation findet gewöhnlich über einen mechanischen Kupplungsmechanismus oder einen elektrischen Antriebsmechanismus als Antwort auf die Menge des Niederdrückens einer Beschleunigungseinrichtung, zum Beispiel eines Gaspedals eines Kraftfahrzeugs, statt.
  • Wie es in 1 gezeigt ist, enthält die Bohrung 112 ein zylindrisches Hauptgebiet 113. Die Bohrung 112 enthält auch einen ersten vergrößerten Bereich 114 und einen zweiten vergrößerten Bereich 115, die jeweils auf der stromaufwärtigen Seite bzw. der stromabwärtigen Seite des zylindrischen Hauptgebiets 113 angebracht sind. Das zylindrische Hauptgebiet 113 bildet eine innere Wand 113a, die dem äußeren Umfang des Drosselventils 122 gegenüberliegt, wenn das Drosselventil 122 in einer vollständig geschlossenen Position oder in einer Position, die im wesentlichen vollständig geschlossen ist, ist. Der erste vergrößerte Bereich 114 definiert eine innere Wand, die innere Wandhälften 114a und 114b enthält. Die innere Wandhälfte 114a liegt dem äußeren Umfang einer Hälfte 122a des Drosselventils 122 auf der stromaufwärtigen Seite gegenüber, wenn das Drosselventil 122 mehr als einen kleinen Winkel aus der vollständig geschlossenen Position geöffnet ist. Zusätzlich weist der erste vergrößerte Bereich 114 eine Querschnittsfläche auf, die größer als die Querschnittsfläche des zylindrischen Hauptgebiets 113 ist. Der zweite vergrößerte Bereich 115 bildet eine innere Wand, die innere Wandhälften 115a und 115b enthält. Die innere Wandhälfte 115a liegt dem äußeren Umfang einer Hälfte 122b des Drosselventils 122 auf der stromabwärtigen Seite gegenüber, wenn das Drosselventil 122 über einen kleinen Winkel hinaus aus der vollständig geschlossenen Position geöffnet ist. Ferner weist der zweite vergrößerte Bereich 115 eine Querschnittsfläche auf, die größer als die Querschnittsfläche des zylindrischen Hauptgebiets 113 ist.
  • Bezugnehmend auf 1 weist die innere Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113 einen kreisförmigen Querschnitt auf und besitzt einen Radius R (siehe 2) um die Hauptachse 112L der Bohrung 112.
  • Die innere Wandhälfte 114a des ersten vergrößerten Bereichs 114, die dazu angepaßt ist, der Hälfte 122a des Drosselventils 122 auf der stromaufwärtigen Seite gegenüberzuliegen, weist einen Radius auf, der näherungsweise gleich dem Radius R des zylindrischen Hauptgebiets 113 ist. Der Ausgangspunkt des Radius (Mittelpunkt des Kreisbogens) der inneren Wandhälfte 114a ist jedoch nach links bezüglich der Hauptachse 112L um ein kleines Stück versetzt, wie es in 1 und 2 zu erkennen ist. Die verbleibende innere Wandhälfte 114b weist jedoch einen Radius auf, der gleich dem Radius der inneren Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113 ist. Der Ausgangspunkt des Radius der inneren Wandhälfte 114b fällt mit der Hauptachse 112L zusammen.
  • Die innere Wandhälfte 115a des zweiten vergrößerten Bereichs 115, die dazu angepaßt ist, der Hälfte 122b des Drosselventils 122 auf der stromabwärtigen Seite gegenüberzuliegen, weist einen Radius auf, der im wesentlichen gleich dem Radius R des zylindrischen Hauptgebiets 113 ist. Der Ausgangspunkt des Radius der inneren Wandhälfte 115a ist jedoch um ein kurzes Stück nach rechts von der Hauptachse 112L versetzt, wie es in 1 und 2 zu erkennen ist. Der kleine Abstand entspricht näherungsweise dem Abstand des Versatzes des Ausgangspunkts des Radius der inneren Wandhälfte 114a bezüglich der zentralen Hauptachse 112L. Andererseits weist die verbleibende innere Wandhälfte 115b einen Radius auf, der dem Radius der inneren Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113 entspricht. Der Ausgangspunkt des Radius der inneren Wandhälfte 115b fällt mit der zentralen Hauptachse 112L zusammen.
  • Wiederum bezugnehmend auf 1 ist die innere Wandhälfte 114a des ersten vergrößerten Bereichs 114 mit der entsprechenden inneren Wandhälfte der inneren Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113 über eine schräge zylindrische Wandhälfte 116 verbunden. Die Wandhälfte 116 ist relativ zur Hauptachse 112L um einen Winkel 116 θ versetzt. Das Maß des Winkels 116 θ, das in 1 gezeigt ist, kann beispielsweise 20° betragen.
  • Andererseits ist die innere Wandhälfte 115a des zweiten vergrößerten Bereichs 115 mit der entsprechenden inneren Wandhälfte der inneren Wand 113 des zylindrischen Hauptgebiets 113 über eine schräge zylindrische Wandhälfte 117 verbunden. Die Wandhälfte 117 ist relativ zur Hauptachse 112L um einen Winkel 117 θ geneigt. Das Maß des Winkels 117 θ kann das gleiche sein wie das Maß des Winkels 116 θ, beispielsweise 20°, wobei jedoch die zwei Winkel nicht unbedingt äquivalent sein müssen.
  • Bei der ersten repräsentativen Drosselvorrichtung wird die Strömungsrate der Einlaßluft, die durch die Bohrung 112 strömt, wenn das Drosselventil 122 in der vollständig geschlossenen Position ist oder während eines Leerlaufbetriebs des Verbrennungsmotors, weitgehend durch Spalte bestimmt, die zwischen der inneren Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113 und dem äußeren Umfang des Drosselventils 122 geformt sind. Da das Drosselventil 122 sich in der vollständig geschlossenen Position näherungsweise senkrecht zur Hauptachse 112L der Bohrung 112 erstreckt, können die möglichen Variationen in den Querschnittsflächen der Spal te: sehr klein sein, selbst wenn die vollständig geschlossene Position um einen kleinen Winkel aus der senkrechten Position aufgrund von Fluktuationen in der Toleranz bei der Herstellung oder der Montage der Drosselvorrichtung versetzt werden muß. Daher können die Variationen der Strömungsrate bei einem Verbrennungsmotor im Leerlauf aufgrund von ungenau eingestellten Winkeln für die vollständig geschlossene Position des Drosselventils 122 verringert oder minimiert werden.
  • Wenn auf die Beschleunigungseinrichtung eingewirkt worden ist, um das Drosselventil 122 aus der vollständig geschlossenen Position, das heißt vorzugsweise der im wesentlichen senkrechten Position, in eine andere Position zu öffnen, die durch eine in 1 gezeigte Strich-Zweipunkt-Linie angegeben ist, liegen der äußere Umfang der Hälfte 122a der stromaufwärtigen Seite und der äußere Umfang der Hälfte 122b der stromabwärtigen Seite des Drosselventils 122 jeweils dem ersten vergrößerten Bereich 114 bzw. dem zweiten vergrößerten Bereich 115 gegenüber. Folglich nehmen die Querschnittsflächen der Spalte zwischen der inneren Wand der Bohrung 112 und dem äußeren Umfang des Drosselventils 122 rasch zu, was bewirkt, daß die Strömungsrate der Einlaßluft ebenfalls rasch ansteigt. Wie es in 3 dargestellt ist, gibt eine repräsentative Linie L31, die der ersten repräsentativen Drosselvorrichtung entspricht, die tatsächliche Strömungsrate für die Einlaßluft als Funktion der Änderung der Größe des Öffnungswinkels des Drosselventils 122 an. Die tatsächliche Strömungsrate der Einlaßluft steigt rasch an, wenn der Öffnungswinkel des Drosselventils aus der Position 0° (der vollständig geschlossenen Position) ansteigt. Als Folge kann das Ansprechverhalten der Änderungsrate der Strömungsrate für die Einlaßluft in Abhängigkeit von der Menge der Betätigung der Beschleunigungseinrichtung verbessert werden.
  • Zusätzlich wird gemäß der ersten repräsentativen Ausführungsform die Vergrößerung der Querschnittsflächen des ersten und zweiten vergrößerten Bereichs 114 und 115 durch eine einfache Anordnung erzielt, bei der die inneren Wandhälften 114a und 115a den gleichen Radius wie den Radius R der inneren Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113 aufweisen, jedoch Ausgangspunkte des Radius (Mittelpunkte des Kreisbogens) aufweisen, die bezüglich der zentralen Hauptachse 112L der Bohrung 112 versetzt sind. Die zentrale Hauptachse 112L ist der Ausgangspunkt für den Radius R der inneren Wand 113a (siehe 2). Die sich daraus ergebenden ersten und zweiten vergrößerten Bereiche 114 und 115 können unmittelbar gestaltet und einfach hergestellt werden (beispielsweise durch Gießen oder spanende Bearbeitung).
  • Ferner ist gemäß der ersten repräsentativen Ausführungsform die innere Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113 mit der inneren Wandhälfte 114a des ersten vergrößerten Bereichs 114 bzw. des vergrößerten Bereich 114 der stromaufwärtigen Seite über eine schräge Wand 116 verbunden. Die Anordnung erlaubt es, daß die Einlaßluft gleichmäßig von dem ersten vergrößerten Bereich 114 in das zylindrische Hauptgebiet 113 strömt. Ferner ist die innere Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113 mit der inneren Wandhälfte 115a des zweiten vergrößerten Bereichs 115 bzw. des vergrößerten Bereichs 115 der stromabwärtigen Seite über eine schräge Wand 117 verbunden. Diese Anordnung erlaubt es ebenfalls, daß die Einlaßluft gleichmäßig aus dem zylindrischen Hauptgebiet 113 in den zweiten vergrößerten Bereich 115 strömt. Als Folge dieser Ausführungsform kann ein Strömungswiderstand gegenüber der Strömung der Einlaßluft verringert bzw. minimiert werden.
  • Ferner können die Charakteristika der Strömung der Einlaßluft einfach unter verhältnismäßig geringen Kosten eingestellt werden, indem die Neigungswinkel 116 θ und 117 θ der schrägen Wände 116 und 117 passend festgelegt werden.
  • Zweite repräsentative Ausführungsform
  • Eine zweite repräsentative Ausführungsform wird nun unter Verweis auf 4 und 5 beschrieben, die eine zweite repräsentative Drosselvorrichtung zeigen, die eine Modifikation der ersten repräsentativen Drosselvorrichtung ist. In 4 und 5 sind Elemente, die ähnlich denjenigen oder identisch zu denjenigen der ersten repräsentativen Drosselvorrichtung sind, mit den gleichen Referenzziffern bezeichnet, und die Erklärung dieser Elemente wird nicht wiederholt.
  • Die zweite repräsentative Drosselvorrichtung unterscheidet sich von der ersten repräsentativen Drosselvorrichtung im wesentlichen dadurch, daß der erste vergrößerte Bereich 114, das heißt der vergrößerte Bereich 114 der stromaufwärtigen Seite, einschließlich der schrägen Wand 116 der Bohrung 112 durch ein erstes Gebiet 214, das heißt ein stromaufwärtiges Gebiet 214, er setzt ist, das als gerades Bohrungsgebiet gestaltet ist. Insbesondere weist das erste Gebiet 214 eine innere Wand 214a mit im wesentlichen dem gleichen Radius und dem gleichen Ausgangspunkt wie dem Radius R der inneren Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113 auf, wie es in 5 gezeigt ist. der Ausgangspunkt für den Radius des ersten Gebiets 214 ist auf der Hauptachse 112L der Bohrung 112 angebracht.
  • Bei der zweiten repräsentativen Ausführungsform können im wesentlichen die gleichen Betriebscharakteristika und Vorteile wie bei der ersten repräsentativen Ausführungsform erzielt werden. Wie es in 3 gezeigt ist, steigt eine charakteristische Linie L32, die die Strömungsrate der Einlaßluft in Abhängigkeit von einer Änderung des Öffnungsmaßes des Drosselventils 122 der zweiten repräsentativen Drosselvorrichtung angibt, rasch an, wenn der Öffnungswinkel aus einem Winkel, der etwas größer oder gleich 0° ist, ansteigt. Die Rate der Zunahme der Strömungsrate der Einlaßluft bei der zweiten repräsentativen Ausführungsform ist jedoch nicht so groß wie die Rate der Zunahme bei der ersten repräsentativen Ausführungsform.
  • Als eine Alternative für die zweite repräsentative Ausführungsform können das zweite Gebiet bzw. das Gebiet der stromabwärtigen Seite und das erste Gebiet, bzw. das Gebiet der stromaufwärtigen Seite, umgekehrt sein. Insbesondere kann das zweite Gebiet 115, das heißt das Gebiet der stromabwärtigen Seite 115, das die schräge Wand 117 der Bohrung 112 des Drosselkörpers 110 enthält, durch ein (nicht dargestelltes) Gebiet ersetzt werden, das als gerades Bohrungsgebiet gestaltet ist. Das zweite Gebiet kann eine innere Wand aufweisen, die den gleichen Radius und Ausgangspunkt wie den Radius R der inneren Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113 aufweist. Der Ausgangspunkt des stromabwärtigen Radius kann auf der Hauptachse 112L der Bohrung 112 positioniert sein. Das erste Gebiet 114, das heißt das Gebiet der stromabfwärtigen Seite 114, kann, wie es vorher bei der ersten Ausführungsform dargestellt wurde, vergrößert sein.
  • Dritte repräsentative Ausführungsform
  • Unter Verweis auf 6 und 7 wird nun eine dritte repräsentative Ausführungsform beschrieben, wobei eine repräsentative Drosselvorrichtung gezeigt ist, die eine Modifikation der ersten repräsentativen Drosselvorrichtung ist. In 6 und 7 sind Elemente, die ähnlich zu oder identisch zu denen der ersten repräsentativen Drosselvorrichtung sind (funktionsgleiche Elemente), mit den gleichen Referenzziffern bezeichnet, und die Erläuterung dieser Elemente wird nicht wiederholt.
  • Wie es in 6 dargestellt ist, weisen ein erster vergrößerter Bereich 314 bzw. ein vergrößerter Bereich 314 der stromaufwärtigen Seite und ein zweiter vergrößerter Bereich 315, das heißt, ein vergrößerter Bereich 315 der stromabwärtigen Seite, der Bohrung 112 innere Wände 314a und 315a auf, die jeweils einen Radius R1 mit einem Radiusausgangspunkt (Mittelpunkt des Kreisbogens) auf der Hauptachse 112L besitzen. Wie es in 7 gezeigt ist, ist der Radius R1 etwas größer als der Radius R der inneren Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113.
  • Zusätzlich ist die innere Wand 314a des ersten vergrößerten Bereichs 314 mit dem zylindrischen Hauptgebiet 113 über eine kegelförmige oder abgeschrägte gestutzte Wand 316, die relativ zur Hauptachse 112L um einen Winkel 316 θ geneigt ist, verbunden. In ähnlicher Weise ist die innere Wand 315a des zweiten vergrößerten Bereichs 314 mit dem zylindrischen Hauptgebiet 113 über eine abgeschrägte oder gestutzte konische Wand 317 verbunden, die relativ zur Hauptachse 112L um einen Winkel 317 θ geneigt ist. Vorzugsweise sind die Winkel 316 θ und 317 θ jeweils zueinander gleich und betragen näherungsweise 20°.
  • Die dritte repräsentative Ausführungsform erreicht ebenfalls im wesentlichen die gleichen Betriebscharakteristika und Vorteile wie die erste repräsentative Ausführungsform. Wie es in 3 mit einer charakteristischen Linie L33 gezeigt ist, die die Strömungsrate der Einlaßluft in Abhängigkeit von einer Änderung des Öffnungsmaßes des Drosselventils 122 der dritten repräsentativen Drosseleinrichtung angibt, steigt die charakteristische Linie L33 rasch an, wenn der Öffnungswinkel von einem Winkel von gleich 0° oder geringfügig größer ausgehend ansteigt. Zusätzlich ist die Gesamtrate der Zunahme der Strömungsrate der Einlaßluft bei der dritten repräsentativen Ausführungsform höher als die Rate der Zunahme bei der ersten repräsentativen Ausführungsform.
  • Ferner können der erste und der zweite vergrößerte Bereich 314 und 315 aufgrund von einfachen kreisförmigen Querschnitten der inneren Wände 314a und 315a und auf der Hauptachse 112L positionierten Ausgangspunkten des Radius einfach hergestellt werden.
  • Da die innere Wand 314a des ersten vergrößerten Bereichs 314 bzw. des vergrößerten Bereichs 314 auf der stromaufwärtigen Seite der Bohrung 112 mit der inneren Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113 über die abgeschrägte Wand 316 verbunden ist, kann die Einlaßluft gleichmäßig aus dem ersten vergrößerten Bereich 314 in das zylindrische Hauptgebiet 113 strömen. Da die innere Wand 315a des zweiten vergrößerten Bereichs 315 bzw. des vergrößerten Bereichs 315 der stromabwärtigen Seite mit der inneren Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113 über die abgeschrägte Wand 317 verbunden ist, kann die Einlaßluft ferner gleichmäßig aus dem zylindrischen Hauptgebiet 113 in den zweiten vergrößerten Bereich 315 strömen. Folglich kann der Strömungswiderstand gegenüber der Strömung der Einlaßluft verringert oder minimiert werden.
  • Ferner können die Strömungscharakteristika der Einlaßluft einfach bei verhältnismäßig geringen Kosten eingestellt werden, indem die Neigungswinkel 316 θ und 317 θ der abgeschrägten Wände 316 und 317 nach Bedarf festgelegt werden.
  • Die obenstehende dritte repräsentative Ausführungsform kann derart modifiziert werden, daß einer der vergrößerten Bereiche 314 bzw. 315 (der erste vergrößerte Bereich 314 oder der zweite vergrößerte Bereich 315), einschließlich der abgeschrägten Wand 316 und der abgeschrägten Wand 317, durch ein gerades zylindrisches Gebiet ersetzt wird, das eine innere Wand mit einem Radius und einem Ausgangspunkt des Radius gleich dem Radius R der inneren Wand 113a des zylindrischen Hauptgebiets 113 besitzt. Der Ausgangspunkt des Radius des ausgetauschten Gebiets kann auf der Hauptachse 112L der Bohrung 112 liegen.
  • Die oben beschriebenen repräsentativen Ausführungsformen können weiter auf verschiedene Arten innerhalb des Rahmens der Erfindung modifiziert werden, der durch die beigefügten Ansprüche definiert wird. Beispielsweise können andere geometrische Gestalten eingesetzt werden (zum Beispiel quadratisch, polygonal oder elliptische Konfigurationen), obwohl das Drosselventil 122 und die Bohrung 112 des Drosselkörpers 110 bei den obenstehenden reprä sentativen Ausführungsformen mit einer kreisförmigen oder im wesentlichen kreisförmigen Konfiguration gezeigt sind.

Claims (10)

  1. Drosselvorrichtung, enthaltend: einen Drosselkörper (110), der eine Bohrung (112) definiert; und ein Drosselventil (122), das innerhalb der Bohrung angebracht ist, wobei: das Drosselventil zwischen einer vollständig geschlossenen Position im wesentlichen senkrecht zu einer Achse (112L) der Bohrung und einer offenen Position, die bezüglich der vollständig geschlossenen Position versetzt ist, drehbar ist; die Bohrung ein Hauptgebiet (113), ein erstes Gebiet (114, 214, 314) und ein zweites Gebiet (115, 215, 315) enthält; das Hauptgebiet eine erste Querschnittsfläche definiert und dem äußeren Umfang des Drosselventils gegenüberliegt, wenn sich das Drosselventil in der vollständig geschlossenen Position oder der Position nahezu an der vollständig geschlossenen Position befindet; das erste und das zweite Gebiet jeweils auf gegenüberliegenden Seiten des Hauptgebiets entlang der Achse der Bohrung angebracht sind; und mindestens entweder das erste oder das zweite Gebiet eine zweite Querschnittsfläche aufweist, die größer als die erste Querschnittsfläche ist.
  2. Drosselvorrichtung nach Anspruch 1, weiter enthaltend einen Drosselschaft (120), der sich über die Bohrung (112) erstreckt und durch den Drosselkörper (110) drehbar gelagert ist, wobei das Drosselventil (122) an dem Drosselschaft befestigt ist, das Drosselventil eine stromaufwärtige Seite enthält, die sich in das erste Gebiet der Bohrung während der Öffnung des Drosselventils dreht, und eine stromabwärtige Seite enthält, die sich in das zweite Gebiet der Bohrung während der Öffnung des Drosselventils dreht.
  3. Drosselvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Drosselventil (122) an einer Beschleunigungseinrichtung eines Fahrzeugs angekoppelt ist, so daß sich das Drosselventil um einen Winkel entsprechend einer Betätigungsmenge der Beschleunigungseinrichtung dreht.
  4. Drosselvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest entweder das erste Gebiet oder das zweite Gebiet (114, 214, 314; 115, 215, 315) einen vergrößerten Bereich aufweist, der sich im wesentlichen in der Hälfte in Umfangsrichtung des zumindest einen Gebiets aus dem ersten und dem zweiten Gebiet erstreckt.
  5. Drosselvorrichtung nach Anspruch 4, wobei das Hauptgebiet (113) eine innere Wand (113a) aufweist, die eine im wesentlichen kreisförmige Konfiguration mit einem ersten Radius (R) um die Achse (112L) der Bohrung aufweist, um die erste Querschnittsfläche zu definieren, der vergrößerte Bereich eine innere Wand (114a; 115a) aufweist, die eine im wesentlichen halbkreisförmige Konfiguration besitzt, die durch im wesentlichen den gleichen Radius wie den ersten Radius (R) um einen Radiusausgangspunkt definiert ist, der bezüglich der Achse (112L) der Bohrung versetzt ist, und der verbleibende Bereich des zumindest einen Gebiets aus dem ersten und dem zweiten Gebiet eine innere Wand (114b; 115b) aufweist, die eine im wesentlichen halbkreisförmige Konfiguration besitzt, die durch den gleichen Radius wie den ersten Radius definiert wird, der um die Achse der Bohrung gedreht wird.
  6. Drosselvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Bohrung (112) ferner ein Verbindungsgebiet enthält, das eine innere Wand (116; 117) aufweist, um eine Verbindung zwischen der inneren Wand (114a; 115a) des vergrößerten Bereichs und der inneren Wand (113a) des Hauptgebiets (113) herzustellen, und wobei die innere Wand des Verbindungsgebiets relativ zur Bohrungsachse (112L) um einen Winkel (116 θ; 117 θ) geneigt ist.
  7. Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das zumindest eine Gebiet aus dem ersten und dem zweiten Gebiet (114, 214, 314; 115, 215, 315) einen vergrößerten Bereich aufweist, der sich im wesentlichen vollständig um das zumindest eine Gebiet aus dem ersten und dem zweiten Gebiet in einer Umfangsrichtung erstreckt.
  8. Drosselvorrichtung nach Anspruch 7, wobei: das Hauptgebiet (113) eine innere Wand (113a) aufweist, die eine im wesentlichen kreisförmige Konfiguration mit einem ersten Radius (R) besitzt, der um die Bohrungsachse (112L) gedreht ist, um die erste Querschnittsfläche zu definieren; der vergrößerte Bereich eine innere Wand (314a; 315a) aufweist, de eine im wesentlichen kreisförmige Konfiguration mit einem zweiten Radius (R1), der um die Achse der Bohrung (112L) gedreht ist, aufweist; und der zweite Radius größer als der erste Radius ist.
  9. Drosselvorrichtung nach Anspruch 8, wobei die Bohrung (112) ferner ein kegelförmiges Verbindungsgebiet enthält, das zwischen dem Hauptgebiet (113) und dem zumindest einen Gebiet aus dem ersten und dem zweiten Gebiet (114, 214, 314; 115, 215, 315) angebracht ist, und wobei das Verbindungsgebiet eine innere Wand (316; 317) aufweist, die relativ zur Bohrungsachse (112L) geneigt ist.
  10. Drosselvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, wobei das vergrößerte Gebiet in sowohl dem ersten als auch dem zweiten Gebiet (114; 115; 314; 315) vorgesehen ist.
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